Erfolg im Yasni Exposé von Edeltraud Hofbauer

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Edeltraud Hofbauer, 65, Angelbachtal

Spitzname: Mailerlady, Land: Deutschland, Telefon: 07265/914452, Sprache: Deutsch
Ich biete: Empfehlungsmarketing, Networking, Social Media, Vertrieb, Teamgeist , Nebeneinkommen, Geld verdienen, Karrierechancen, passives Einkommen, Netzwerk, 2. Standbein, Ich suche : Geschäftspartner, Führungskräfte, Verkäufer, Visionäre, Leader, Vertriebsprofis, erfolgsorientierte Menschen, Führungskräfte, Verkäufer, Querdenker, Vertriebspartner, Existenzgründer, Heilpraktiker, Kosmetikerinnen, gesundheitbewusste und -interessierte Menschen, Friseure, Therapeuten, Handelsvertreter
Edeltraud Hofbauer @ Angelbachtal

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Edeltraud Hofbauer @ Angelbachtal
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Edeltraud Hofbauer @ Angelbachtal
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Erfolg


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Erfolg


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Edeltraud Hofbauer @ Angelbachtal
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yasni 07.09.12  +  

YouTube - 12-13-Erfolgs-Vitamin fürs Bewusstsein

http://keetfoundation.ch/joomla/videos/erfolg svitamine.html12. Erfolgreiche Menschen verkehren mit positiven und erfolgreichen Menschen. Die Mehrheit verkehr...
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youtube.com 18.09.10  +  

Schönes neues Netz - Deutschland im jahre 2015

Robert hatte schlecht geschlafen. Seit er vor zwei Monaten seinen neuen Job bei der Bundesprüfstelle für elektronische Medien angetreten hatte, passierte ihm das häufiger. Immer wieder verfolgten ihn diese Träume, die ihm den Schlaf raubten. Roberts berufliche Aufgabe bestand darin, Inhalte des World Wide Web zu überprüfen. Seitdem sich im Jahre 2010 die Internetkriminalität epidemisch ausbreitete, hatte der Staat dem »alten Netz«, wie man es heute nennt, den Kampf angesagt. Um der Gefährdung begegnen zu können, ohne die Bürger selbst in akute Gefahr zu bringen, wurde 2013 auf Betreiben des Innen- und des Familienministeriums das »Gesetz für reine Netzmedien« erlassen. Deutsche Zugangsprovider durften fortan normalen Kunden nur noch das neue Netz, das WWW2, anbieten. Um Internetseiten im WWW2 anbieten zu dürfen, muss der Seitenbetreiber eine freiwillige Zulassungsprüfung beantragen. Um die wirtschaftliche Basis des Standorts Deutschland nicht zu gefährden, wurde »Trusted Companies« allerdings ermöglicht, diese Zulassungsprüfung zu umgehen. Als Gegenleistung mussten diese Unternehmen eine Kaution in Höhe von 100.000 Euro hinterlegen, die allerdings voll steuerabzugsfähig war. Robert hatte daher auch nur selten mit professionellen Anbietern zu tun, sein Tätigkeitsfeld waren vielmehr private Internetseiten und vor allem sogenannte Weblogs - eine Netzsubkultur, die sich im letzten Jahrzehnt gebildet hatte und deren Vertreter nur all zu oft mit den neuen Gesetzen in Konflikt kamen.Das Netz ist ein Spiegelbild seiner Bewohner, und genauso wie in der realen Welt muss sich eine offene Gesellschaft auch im Netz vor Individuen schützen, die die inneren Werte der Gesellschaft systematisch zu untergraben versuchen. Um die Schwächsten unserer Gesellschaft, unsere Kinder, zu schützen, hatte die CDU-Regierung nach ihrem historischen Wahlsieg im Jahre 2009 deutsche Internetprovider erstmals gesetzlich dazu gezwungen, bestimmte Angebote des »alten Netzes« zu sperren. Leider hatten diese ersten Zugangsregelungen nur wenig Erfolg. Im Gegenteil - nachdem die deutsche Sperrliste auf den ersten sogenannten »Datenschutz-Seiten« auftauchte, breitete sich die Kinderpornographie im Netz mit rasanter Geschwindigkeit aus. Wer auf diese Liste verlinkte, oder auf Seiten verlinkte, die ihrerseits auf Seiten verlinkten, die die Liste verlinkten, machte sich strafbar. Die betroffenen Seiten - die meisten waren besagte Weblogs - wurden daraufhin selbst auf die Sperrliste gesetzt, was wiederum solche Seiten in das Visier der ermittelnden Behörden beförderte, die auf die Neuzugänge der Sperrliste verwiesen. Binnen eines Jahres wuchs so nicht nur die Sperrliste auf über 10.000 Einträge, die offizielle Kriminalstatistik über Kinderpornographie im Internet wuchs ebenfalls in einem epidemischen Maß.Um dieser Gefahr für unsere Kinder adäquat zu begegnen, erarbeitete das BKA damals einen Maßnahmenkatalog. Zur Entlastung der Gerichte wurde straffälligen Bürgern in einem Schnellverfahren der Zugang zu elektronischen Medien auf Lebenszeit untersagt. Provider mussten ihre Kundenlisten mit dem BKA abgleichen und jeder Neuantrag wurde penibel überprüft. Technische Hilfsmittel, die dazu imstande waren, die staatliche Sperrliste zu umgehen, und deren Nutzung wurden verboten - ebenso wie elektronische Schriften, die auf solche Angebote verwiesen. In Folge der neuen Gesetze wuchs die Internetkriminalität weiter in bisher unbekanntem Maß. Die Behörden konnten ihre Pflicht, die Bürger des Landes vor der Kriminalität aus dem Netz zu schützen, nicht mehr wahrnehmen und die Sperrliste war mittlerweile auf über 250.000 Einträge angewachsen, was nicht zuletzt eine Folge der Ausweitung auf andere Bereiche der Internetkriminalität geschuldet war. Da die deutsche Volkswirtschaft in der Weltwirtschaftskrise vor Produktpiraterie, Urheberrechtsverletzungen und illegalen Glücksspielen geschützt werden musste, wurden 2011 auch diesbezügliche Inhalte in die Sperrliste aufgenommen.Der Kampf gegen die grassierende Internetkriminalität war im Bundestagswahlkampf 2013 dann auch die primäre Forderung des Unions-Kanzlerkandidaten von Guttenberg. Politische Brisanz gewann dieses Thema auch deshalb, weil im Jahr zuvor zahlreiche Abgeordnete der Parteien »die Linke« und »die Grünen« wegen des rechtswidrigen Konsums verbotener Internetinhalte aus dem Bundestag ausgeschlossen wurden, woraufhin auch Partei-Verbotsverfahren angestrengt und durchgesetzt wurden. Kein Raum für Nazis, Kommunisten, Pädophile und Internetbanditen - so forderte damals die BILD, deren ehemaliger Chefredakteur Kai Diekmann in der Regierung Guttenberg als Medienkoordinator maßgeblich am neuen, sauberen Netz, dem WWW2, mitarbeitete.Durch das »Gesetz für reine Netzmedien« konnte die Internetkriminalität in Deutschland endlich besiegt werden. Zugang - unter strenger Überwachung - zum »alten Netz« hatten fortan nur noch ausgesuchte Personen, die nachweisen konnten, dass sie das Netz für Marktanalyse oder Forschungszwecke benötigten. Dadurch konnten letztendlich die deutschen Bürger wirkungsvoll vor den renitenten Content-Providern geschützt werden, die unter ständig wechselnder Identität über russische und chinesische Hoster ihre Weblogs betrieben und unter dem fadenscheinigen Argument des »Datenschutzes« Partei für Pädophile, Nazis, Kommunisten und Internetbanditen ergriffen. Einige dieser Blogger entzogen sich als selbsternannte Cyberdissidenten dem Zugriff deutscher Behörden. Da Internetkriminalität zu einem international verfolgter Straftatbestand gemacht wurde, konnten diese Cyberdissidenten nur aus solchen Ländern heraus operieren, die sich beharrlich weigerten, Internetstraftäter nach Deutschland auszuweisen - neben China und Russland gehörten vor allem die krypto-sozialistischen und weltweit geächteten Staaten Südamerikas dazu.Tag für Tag musste Robert sich diese Erzeugnisse anschauen. Wenn er eine Seite für unbedenklich hielt, verfasste er einen Bericht, der an die zuständige Stelle in Dieckmanns Informationsministerium weitergeleitet wurde. Dass eine solche Seite von den Behörden eine Betriebserlaubnis für das WWW2 erhielt, hatte Robert allerdings in seiner zweimonatigen Arbeitszeit noch nie erlebt. Gestern musste er den Antrag eines dieser unbelehrbaren Blogger bearbeiten. Der deutschstämmige Cyberdissident, der sein Angebot ins WWW2 stellen wollte, war den Behörden kein Unbekannter. Früher hatte er mit dem Weblog »Spiegelfechter« bereits gegen diverse Gesetze verstoßen und tauchte in der Vergangenheit bereits mit mehreren Angeboten auf der deutschen Sperrliste auf. Damals konnte er sich nur durch die Flucht nach Kuba einer langjährigen Haftstrafe entziehen. Solche Bewerber hatten keine Chance, eine Betriebserlaubnis zu bekommen. Das wusste Robert nur zu gut. Früher hatte Robert selbst einmal das Weblog »Spiegelfechter« gelesen - aber das war auch, bevor die Internetkriminalität zu einem staatsgefährdenden Problem wurde. Robert wusste damals nicht, was er tat - er war ja noch jung und unerfahren. Über die Gefahr solcher Seiten hatte er erst später aus Medien wie dem SPIEGEL erfahren. Antrag abgelehnt! Robert war müde, er hatte immer wieder diese Träume, die ihn verfolgten. Er wusste nicht weshalb.
Edeltraud Hofbauer @ Angelbachtal
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yasni 02.05.09  +  

Ein bedinungsloses Grundeinkommen CBGE) für alle Bürger

Freiheit und VerantwortungEin bedingungsloses Grundeinkommen für alle Bürger von der Wiege bis zur Bahre wird ohne Bedürftigkeitsprüfung jedem Bürger gewährt, Erwachsenen wie Kindern gleichermaßen.Jeder Bürger erhält dieses Grundeinkommen unabhängig davon, ob er darüber hinaus noch ein Erwerbseinkommen oder sonstige Einkommen z.B. aus Kapitalvermögen, Immobilienbesitz, Erbvermögen usw. bezieht.Je höher das bedingungslose Grundeinkommen ist, desto mehr fördert es die Freiheit, Verantwortung im Gemeinwesen zu übernehmen, ohne sich um das eigene Auskommen sorgen zu müssen - es sollte deswegen so hoch als möglich sein.Ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle Staatsbürger schlägt einen ganz anderen Weg ein, als die bislang bestehenden Sicherungssysteme und auch als die bislang diskutierten Modelle einer bedarfsorientierten bzw. garantierten Grundsicherung oder einer Negativen Einkommensteuer.Das bedingungslose Grundeinkommen ist kein Ersatzeinkommen, wie die Arbeitslosen- und Sozialhilfe oder auch das Arbeitslosengeld. Es würde alle bisherigen Transferleistungen ersetzen und steht auf einer anderen Legitimationsgrundlage: es ist ein Bürger-Einkommen - es steht jedem Bürger zu, ohne Beiträge gezahlt zu haben oder bedürftig zu sein.Ersatzeinkommen, deren Gewährung an die Erfüllung des Erwerbsmodells gebunden sind, erzeugen eine normative Kraft, die dem Bürger sagt: nur wer arbeitet, leistet einen Beitrag zum Gemeinwohl. Deswegen stehen diese Einkommen gegenwärtig auch nur dem zu, der nicht in der Lage ist, sich finanziell selbst zu versorgen. Ein solches Einkommen ist also ein Einkommen für Ausnahmen. Solange Sozialleistungen diesen Status behalten, gilt Erwerbsarbeit als normative Verpflichtung, der zufolge jeder danach streben soll, nach eigenen Möglichkeiten ein Einkommen zu erwerben.Wer ein Ersatzeinkommen bezieht, erfährt eine Stigmatisierung, ganz gleich, ob er das will oder nicht.Ein bedingungsloses Grundeinkommen demgegenüber stärkt die Autonomie und Integrität der Bürger, denn jeder Bürger wird als Bürger anerkannt. Es gibt keine Bürger zweiter Klasse.Ein bedingungsloses Grundeinkommen läßt sich als eine Art Wertschöpfungsdividende betrachten. Die wirtschaftliche Wertschöpfung erfolgt ja auf der Grundlage der Leistung vorangehender Generationen, insbesondere auf der Basis der von der Allgemeinheit erzeugten Kulturleistungen und über technologischen Wissens. Weil diese Grundlage durch das Leben und die Arbeit vieler Generationen hervorgebracht wurde, ist sie Eigentum aller. Jeder Bürger unseres Gemeinwesens kann sich gleichermaßen als Erbe dieser Leistung begreifen.Ein bedingungsloses Grundeinkommen wird vielfältige Auswirkungen haben und uns Chancen eröffnen, die wir heute noch kaum erahnen. Auf jeden Fall drückt sich in ihm eine grundlegende Anerkennung der Bürger aus, womit Freiheit und Bereitschaft aller gestärkt wird, Verantwortung in unserem Gemeinwesen zu übernehmen.Stärkung der FamilieEin bedingungsloses Grundeinkommen stärkt die Familie. Sie sieht sich heute nicht selten vor die Frage gestellt: entweder erhebliche Einkommenseinbußen in Kauf zu nehmen, damit sie für ihre Kinder sorgen kann, oder ihre Kinder verhältnismäßig früh in die Obhut von Betreuungseinrichtungen zu geben.Wir wissen aber nicht, und darüber können Expertenaussagen nicht hinwegtäuschen, welche Auswirkungen dies auf unsere Kinder hat. Je früher sie in Einrichtungen gegeben werden, desto größer sind wahrscheinlich die Folgen. Denn keine emotionale Bindung ist stärker als die der Eltern zu ihren Kindern. Sie ist es, die die Eltern sich stets um ihre Kinder sorgen läßt; sie ist es, die Unwägbarkeiten und Offenheiten des Erziehens durchzustehen ermöglicht. Sie ist es, die Eltern permanent darauf aufmerksam sein läßt, was für ihre Kinder das Beste sein könnte.Eltern, die selbst diese Zuwendung und Fürsorge in ihrer eigenen Kindheit erfahren haben, werden sie ihren Kinder selbstverständlich zuteil werden lassen. Die Popularität von Kinderkrippen und Ganztagsbetreuungseinrichtungen kann nicht darüber hinwegtäuschen, daß die Bindung an die Kinder dort nicht in derselben Intensität besteht. Gerade in den frühen Jahren aber ist sie besonders wichtig.Unsere gegenwärtige Ausrichtung an beruflichem Erfolg, an dem Mütter wie Väter sich orientieren sollen, führt zu einer Vernachlässigung unserer Kinder. Der berufliche Erfolg ist so wichtig geworden, daß wir bereit sind, Kinder schon früh der familialen Geborgenheit, diesem Schutzraum, zu entwöhnen.Statt einer weiteren Verstärkung der Erwerbsorientierung, wie sie gegenwärtig alle großen Parteien vertreten, sollten wir es den Eltern überlassen, wie sie sich zu dieser Frage stellen. Ein bedingungsloses Grundeinkommen ermöglicht es ihnen, sich der Erziehung und Fürsorge ihrer Kinder zu widmen, ohne sich um die Existenzsicherung der Familie zu sorgen. Beide Eltern könnten gleichermaßen sich Zeit nehmen, hätten die Chance, für ihre Kinder da zu sein. Für die Mütter würde dies eine große Entlastung bedeuten, wenn auch Väter mehr zuhause wären als heute. Für die Familie insgesamt wäre die Anwesenheit der Väter wünschenswert.Wenn Kinder, wie es so häufig heißt, unsere Zukunft sind, dann wird es höchste Zeit, daß wir Bedingungen schaffen, unter denen die Chance eines gelingenden Aufwachsens größer ist als heute.Ein weiterer für das Erwachsenwerden der Kinder interessanter Aspekt des bedingungslosen Grundeinkommens ist die Unabhängigkeit, die es den Jugendlichen ermöglicht. Gerade manche in der Adoleszenz drastischen Konflikte im Zuge der Ablösung vom Elternhaus würden wahrscheinlich ein wenig anders verlaufen, wenn der Jugendliche über eine eigene Einkommensquelle verfügte. Er müßte früher schon Verantwortung dafür übernehmen, wie er mit diesem Einkommen verfährt, wozu er es nutzt.Innovation und MußeEin bedingungsloses Grundeinkommen stärkt den Geist der Neuerung. Es verschafft eine finanzielle Absicherung, die Müßiggang erlaubt und fördert. Er ist die Voraussetzung für die Entstehung von Neuem, dem Entwickeln von Ideen und der Beschäftigung mit Dingen um ihrer selbst willen. Es verwundert nicht, wenn heute Untersuchungen zeigen, daß ein deutlicher Zusammenhang besteht zwischen der sozialen Sicherheit, die eine Gemeinschaft gewährt, und der Innovativität und wirtschaftlichen Leistung, die sie vollbringt.Innovative Ideen können also frei entwickelt werden, Existenzsorgen müßte niemand haben. Das Entwickeln von Ideen wäre nicht von der Marktgängigkeit abhängig. Das bedingungslose Grundeinkommen würde es erlauben, die Zeit zu überbrücken, bis eine Idee aufgenommen wird oder auch in Form eines Produktes am Markt Absatz findet. Gerade heute gerät uns die Abhängigkeit von Absatzchancen in der Entwicklung von Ideen zu einem großen Nachteil, und zwar nicht nur in der Wirtschaft. Der Ruf nach Verwertbarkeit oder praktischer Nutzbarkeit lähmt die Bereitschaft, das Unbekannte zu erkunden. Sie lähmt die Bereitschaft, sich auf Ungewisses einzulassen - das Neue aber ist immer unbekannt und natürlich ungewiß, seine Erkundung müssen wir fördern.Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde die Freiheit zur Muße gewährleisten und vor allem: das müßige Ideenentwickeln würde in seiner Bedeutung für die politische Gemeinschaft anerkannt und nicht mehr mit dem Makel der »Spinnerei« verbunden. Muße würde zur Selbstverständlichkeit. Innovativität bzw. Kreativität wären der Maßstab, an dem jede Tätigkeit, auch jede Erwerbstätigkeit, sich messen lassen müßte.Muße, um hier ein mögliches Mißverständnis auszuräumen, hat zu seiner Voraussetzung kein Bildungszertifikat. Sie ist nicht etwas, zu dem man einen Zugang zu erwerben hat. Erfahrung aus Muße beginnt schon dort, wo Kinder neugierig die Natur beobachten, wo sie beobachten, wie sich Insekten fortbewegen. Sie erkunden dies um ihrer selbst willen, um zu verstehen, was dort vor sich geht.Neugierde und ErfahrungNeugierde und Naivität müssen gefördert werden, sie sind es, die Erfahrung eröffnen. Von den Chancen, als Kind und Jugendlicher Neugierde zu entfalten, hängt es ab, wie sehr man als Erwachsener bereit ist, sich dem Unbekannten zu überlassen, um es zu erforschen. Schon im Kindergarten und in der Schule sollte dies also zum Prinzip werden. Auch dort muß Freiheit zu Erfahrung durch Vertrauen zur Maxime werden.Vertrauen in Neugierde und in die Verantwortung der Eltern erlauben eine solche Freiheit. Sie werden leicht einwerfen können, daß Eltern heute ihrer Verantwortung nicht mehr entsprechen, Kinder sich für alles, nur nicht für die Schule interessieren. Welchen Anteil daran tragen Ordnungen, die wir uns geschaffen haben? Fördern die Bildungseinrichtungen Neugierde, sind sie darauf gegründet? Und werden die Eltern nicht allzu oft bevormundet oder wird ihnen nicht gar mißtraut? Können wir die Verweigerung von Schülern, mitzuarbeiten, nicht ebenso gut als Protest dagegen verstehen, daß sie nicht ernstgenommen werden?Dies müssen wir bedenken, wollen wir nicht vorschnell Schlüsse darauf ziehen, woher manche unsere Probleme heute rühren.Damit Neugierde gefördert wird, müssen wir die Voraussetzungen dafür schaffen und das bedingungslose Grundeinkommen ist ein einfacher Weg, um dies zu erreichen. Neuerungen entstehen dort, wo Verwertung nicht der erste Zweck ist, sondern das freie Erkunden des Unbekannten.Leistung und AnerkennungEin bedingungsloses Grundeinkommen eröffnet die Möglichkeit, statt einer Erwerbsarbeit einer Tätigkeit außerhalb des Erwerbsfeldes nachzugehen. Ein permanentes Bemühen darum, eine Erwerbstätigkeit wieder aufzunehmen, ist auf der Basis eines ausreichenden Grundeinkommens weder finanziell notwendig noch normativ geboten.Damit unterscheidet es sich auch radikal von dem Vorhaben einer allgemeinen Arbeitszeitverkürzung unter Beibehaltung der Erwerbsverpflichtung: Sie vergibt die Chance auf einen Freiheitsgewinn. Gemäß der Arbeitsumverteilung muß jeder Bürger bemüht sein, in den Arbeitsmarkt zurückzukehren. Dies kann nur derjenige für notwendig halten, der der Auffassung ist, es könne kein erfülltes Leben ohne Erwerbsarbeit geben.Während die allgemeine Arbeitsumverteilung also am normativen Gebot der Erwerbsarbeit für alle festhält, befreit das bedingungslose Grundeinkommen von ihr. Nur es eröffnet eine radikale Entscheidungsmöglichkeit. Dieser Freiheit entspricht eine Verantwortungszumutung: Ganz gleich, wofür man sich entscheidet, es muß eine vernünftige Antwort auf die Chance der Freiheit darstellen. Der Entscheidung der Gemeinschaft, die Freiheit der Bürger zu stärken, korrespondiert eine Verpflichtung dazu, die Freiheitschancen sinnvoll zu nutzen. Aber es wird nicht vorgeschrieben, worin das Sinnvolle besteht. Zum Gemeinwohl trägt der Einzelne dann bei, wenn er die Freiheit ergreift und sie vernünftig nutzt.Wem das bedingungslose Grundeinkommen, das natürlich nur ein Grund-Einkommen ist, nicht ausreicht, der muss sich für den auch dann noch bestehenden Arbeitsmarkt qualifizieren. Er muss bereit sein, sich in den Dienst einer Sache zu stellen und an Problemlösungen mitzuarbeiten. Dadurch werden die Anforderungen an Arbeitskräfte weiter zunehmen. Standardisierbare und standardisierte Tätigkeiten werden fortschreitend durch Maschinen ersetzt werden.Hieran ist leicht zu ersehen, wie sich ein bedingungsloses Grundeinkommen auf den Arbeitsmarkt durchweg positiv auswirkt. Qualifizierung - und damit: Leistungsbereitschaft - wird anerkannt und aufgewertet. In einem solchen Arbeitsmarkt werden nicht die Senkung von Lohnkosten, Minderqualifizierung und Arbeit um jeden Preis belohnt. Statt dessen werden Aufgeschlossenheit für Neues, freiwilliges Engagement für eine Sache und Leistung prämiert. Ein Wettbewerb um sachhaltige Qualifikation wird befördert und dadurch die Entstehung des Neuem zum Zweck der Arbeit.Unternehmen müssen viel mehr als heute um leistungsbereite Mitarbeiter werben. Sie müssen ihnen gute Arbeitsbedingungen bieten, damit ihre Leistungsbereitschaft sich entfaltet, ja, sie überhaupt einen Arbeitsplatz annehmen. Arbeitnehmer, die sich unter Wert verkaufen, müßten jedem Unternehmen verdächtig sein. Ein Unternehmen, das Mitarbeiter gegeneinander ausspielt, wird sie angesichts eines bedingungslosen Grundeinkommens bald verlieren.Ein bedingungsloses Grundeinkommen fördert also sowohl die Entwicklung als auch die Nutzung technologischer Problemlösungen. Es fördert aber auch das Engagement für die politische Gemeinschaft und die Familie. Alle drei Bewährungsfelder werden einander gleichgestellt und treten nicht mehr wie heute hinter der Erwerbsarbeit zurück. Weitere Automatisierung wird dadurch ermöglicht und der unnötige Einsatz menschlicher Arbeitskraft in bestimmten Bereichen der Wertschöpfung verhindert. Die Bürger werden in ihrer Bereitschaft, sich für die Gemeinschaft einzusetzen, anerkannt - ihrer Gemeinwohlbindung wird vertraut.Stärkung der WirtschaftEin bedingungsloses Grundeinkommen stärkt die Wirtschaft, weil unproduktive Industrien und Wirtschaftszweige nicht aus politischen Überlegungen der Sozialverträglichkeit aufrechterhalten werden müssen. Subventionen, die heute in Wirtschaftsbereiche investiert werden, um sie künstlich marktfähig zu halten, stünden für andere Aufgaben zur Verfügung.Wertschöpfung durch Leistung wäre wieder der Maßstab, an dem jedwede Tätigkeit sich messen muß.Wir würden uns damit endlich von der Illusion befreien, subventionierte Erwerbsarbeit könnte überhaupt eine Anerkennung, eine Sinnstiftung, gewähren. Jeder, der heute schon einer solchen, automatisierbaren Arbeit nachgeht, erfährt täglich, dass er nur aus Kosten- nicht aber aus Leistungsgründen angestellt ist.Was verbirgt sich nun hinter der Vorstellung, auch eine solche Arbeit könne sinnerfüllend sein? Worin drückt sich Arbeitsleistung aus, wenn sie nicht mehr an Erzeugnissen gemessen wird? Offenbar darin, daß überhaupt gearbeitet wird. Erheben wir dies zum Maßstab, werten wir Arbeit in eine Disziplinierungs- und Beschäftigungsmaßnahme um. Für notwendig kann dies nur erachtet werden, wenn davon ausgegangen wird, der Einzelne sei nicht selbst in der Lage ist, seine Zeit sinnvoll zu nutzen.Will man eine solche Politik der Vergötterung von Arbeit, muß man Arbeit umverteilen. Will man statt dessen die Freiheit ergreifen, die sich uns bietet, bedarf es eines bedingungslosen Grundeinkommens.Automatisierung wäre dann erwünscht, wenn es unternehmerisch sinnvoll ist. Entlassene Mitarbeiter wären mindestens durch das bedingungslose Grundeinkommen abgesichert. Darüber hinaus könnte es eine Abfindungsregelung geben, die der Arbeitnehmer mit dem Unternehmen aushandelt. Auch für Unternehmen - und dies wird aus ideologischen Gründen häufig in Abrede gestellt - ist das Entlassen von Mitarbeitern eine schwierige Entscheidung. Unternehmen geraten, wenn sie Mitarbeiter entlassen wollen, gegenwärtig in einen Konflikt: Auf der einen Seite sollen sie innovativ sein und Ressourcen schonen. Dies geschieht auch durch die Nutzung von Technologie. Auf der anderen Seite sollen sie, dem politischen Konsens folgend, Arbeitsplätze schaffen, auch wenn sie diese nicht benötigen. Entscheiden sie sich für ersteres, werden sie kritisiert; entscheiden sie sich für die zweite Option, müssen wir sie auch kritisieren. Denn zu ihren Aufgaben gehört es, technologische Problemlösungen in vollem Umfang einzusetzen. Wo Unternehmen darauf verzichten, verzichten wir darauf Lebenszeit zurück zu gewinnen. Technologienutzung ermöglicht eine Befreiung von repetitiver und stupider Arbeit. Jede der genannten Entscheidungen zeitigt heute unerwünschte Folgen. Aus diesem Dilemma können wir nur hinausgelangen, wenn Automatisierung erstrebenswert wird, ein gewünschtes Ziel, und Einkommen nicht mehr über Erwerbsarbeit erzielt werden muß.Da das bedingungslose Grundeinkommen eine Entscheidungsoption schafft, würde Erwerbsarbeit aus freiem Entschluß geleistet. Freiwilligkeit ist die Grundlage besonderer Leistungsbereitschaft. Wer sich also trotz eines Grundeinkommens dafür entscheidet, einer Erwerbsarbeit nachzugehen, wird dazu besonders motiviert sein. Die Wirtschaft könnte auf leistungsbereite Mitarbeiter setzen und damit die Entstehung von Neuerungen befördern. Allerdings wären diese Mitarbeiter auch besonders autonom. Unternehmen müssen gute Arbeitsbedingungen bieten, um diese Mitarbeiter an sich zu binden, sie langfristig zu halten. Was heute mindestens für die sogenannten »High Potentials« schon gilt, würde zukünftig für alle Mitarbeiter gelten.Ein bedingungsloses Grundeinkommen eröffnet diese Freiwilligkeit, die eine Voraussetzung für Innovativität und die Bereitschaft, sich in den Dienst eines überindividuellen Zwecks zu stellen, ist. Damit werden Potentiale der Wertschöpfung nutzbar, die heute schlummern.Abbau von Bürokratie und hemmender KontrolleEin bedingungsloses Grundeinkommen ermöglicht einen umfassenden Abbau von Bürokratie in allen Bereichen, auch in den Sozialsystemen. Denn heute noch durchgeführte Kontrollen und Bevormundungen sind nicht mehr notwendig: Ein bedingungsloses Grundeinkommen wird nicht kontrolliert. Weder das Sozial- noch das Arbeitsamt würden in seiner gegenwärtigen Form bestehen bleiben.Wir müssen darauf vertrauen, daß die Bürger schon wissen oder herausfinden werden, wie sie die Chancen eines bedingungslosen Grundeinkommens am Vernünftigsten nutzen. Wir benötigen keine Volkspädagogen, die uns an der Hand nehmen, sondern Politiker, die Entscheidungen für einen Zugewinn an Freiheit treffen. Anerkennung der Bürger statt Bevormundung ist unser Ziel. Freiheitsgewinn und Verantwortungszumutung sind mit dem bedingungslosen Grundeinkommen verbunden.Wollen wir eine langfristige Lösung gegenwärtiger Probleme erreichen und die Chance auf einen Zugewinn an Freiheit nutzen, dann, so sind wir überzeugt, müssen wir ein bedingungsloses Grundeinkommen einführen.Steuern und BesteuerungEin bedingungsloses Grundeinkommen sollte mit der Umgestaltung unseres Steuerwesens und auch der Besteuerungsprinzipien einhergehen. Vergleichbar radikal und einfach wie das bedingungslose Grundeinkommen in all seinen Momenten ist der Vorschlag von Götz Werner und Benediktus Hardorp, von der Ertragsbesteuerung (Einkommen und Gewinne) vollständig Abschied zu nehmen (siehe http://www.iep.uni-karlsruhe.de/seite_469.php ). Sie plädieren für die Umstellung auf eine Verbrauchssteuer (Konsumsteuer), die im Inland erhoben würde. Nicht der nominale Geldbesitz würde dabei besteuert, sondern seine Nutzung. Denn für unser Gemeinwesen ist nicht entscheidend, daß ein Bürger erhebliche Geldwerte besitzt, entscheidend ist, wozu er sie einsetzt.Eine solche Besteuerung prämierte Ressourcenschonung, denn hoher Verbrauch von Ressourcen ginge mit hohen Kosten durch Besteuerung einher. Dies würde schon bei der Erzeugung von Gütern, für die Ressourcen aufgewendet werden müssen, greifen. Denn schonende Ressourcennutzung würde hier zu Kostenreduzierung führen. Investitionen und Konsum würden nicht mehr gleichbehandelt. Nicht mehr Beiträge zur Wertschöpfung, also Investitionen, produktive Erwerbsarbeit, unternehmerische Innovationen, würden durch Besteuerung belastet, sondern der Konsum: Nicht die Schaffung von Werten würde besteuert, sondern ihr Verzehr.Die Umstellung auf eine Konsumsteuer und die Abschaffung anderer Steuerabschöpfungen hätte vielfache Konsequenzen. Der Wertschöpfungsprozeß erführe eine enorme Entlastung im Vergleich zu heute. Ökonomisch führte die Konsumsteuer zu einer Entlastung des Exports und zu einer Belastung des Imports. Importwaren würden durch die Konsumsteuer genauso besteuert wie im Land erzeugte Güter. Der inländische Wertschöpfungsprozeß würde damit gegenüber dem ausländischen Wertschöpfungsprozeß nicht mehr so benachteiligt sein wie heute.In Verbindung mit einem bedingungslosen Grundeinkommen führte die Konsumbesteuerung zu einer radikalen Reduktion der sogenannten Lohnnebenkosten, denn das Grundeinkommen ersetzte gegenwärtige Transferleistungen vollständig. Das Grundeinkommen würde nicht über Sozialversicherungsbeiträge finanziert, sondern über die Konsumsteuer. Dies entlastete die Arbeitskosten der Unternehmen. Den Wertschöpfungsprozeß befreiten wird dadurch von einer erheblichen Belastung, die er heute zu tragen hat. Administrativ ermöglichte eine Konsumbesteuerung eine enorme Vereinfachung und den Abbau von Bürokratie. Auch die Mittel, die durch solche Einsparungen entstehen, stünden der Finanzierung des Grundeinkommens und anderer staatlicher Aufgaben zur Verfügung.Um unterschiedliche Gütergruppen und Dienstleistungen unterschiedlich zu besteuern, bedürfte es einer Staffelung der Konsumsteuer nach Güter- bzw. Dienstgruppen. Solche Güter, die dem täglichen Bedarf dienen, sollten niedriger besteuert werden als Luxusgüter. Auch hier gälte das Prinzip: wer mehr konsumiert, zahlt mehr.Die Umstellung unseres Steuerwesens auf eine Konsumbesteuerung folgt dem Prinzip, das auch dem bedingungslosen Grundeinkommen zugrunde liegt: Engagement für das Gemeinwesen und Bereitschaft zu innovativer Leistung zu ermutigen und zu stärken. Nur eine solche Politik stärkt langfristig unser Gemeinwesen.FinanzierungEiner der häufigsten, beinahe reflexartig vorgebrachten Einwände zielt auf die Frage, wie das denn alles zu finanzieren wäre. Wer soll das bedingungslose Grundeinkommen bezahlen angesichts der leeren Kassen und der vermeintlich notwendigen Sparmaßnahmen?Die erste Entgegnung, die an dieser Stelle notwendig ist, bezieht sich auf einen simplen Umstand. Wollen wir überhaupt ein bedingungsloses Grundeinkommen? Diese Frage ist politisch zu entscheiden, ebenso wie die Höhe, in der es liegen sollte. Bevor wir nicht wissen, was wir wollen, wie das bedingungslose Grundeinkommen genau aussehen wird, können wir über Kosten gar nicht reden. Der Berechnung muß also eine Entscheidung vorausgehen.Wir können dies aber auch aus weiteren Gründen nur in Gestalt von Vermutungen. Wollten wir die Finanzierungsfrage beantworten, müßten uns ausreichende Informationen über die tatsächliche Wertschöpfungsleistung in Deutschland in der Zukunft vorliegen. Diese können wir nicht vorhersagen, weil wir nicht wissen, wie sich das Grundeinkommen tatsächlich auswirken wird. Wir wissen heute nicht, über welche Werte wir in der Zukunft verfügen werden. Wer also einwendet, das bedingungslose Grundeinkommen sei zukünftig nicht finanzierbar, setzt stillschweigend voraus, wir seien in der Lage, über unsere Zukunft etwas prognostizieren zu können. Hellseherische Fähigkeiten besitzen wir nicht.Wie sieht es nun aus, wenn wir Behelfszahlen zur Berechnung gegenwärtiger Wertschöpfung heranziehen, die das Statistische Bundesamt zur Verfügung stellt?Diese Zahlen geben zum einen immer nur vergangene Werte wieder. Sie sagen uns also nichts über die Gegenwart und schon gar nicht über die Zukunft. Zum anderen stellen sie ein Artefakt dar. In diesen Zahlen kommt nur zum Ausdruck, was auch gemessen worden ist. Darüber hinaus entsprechen die Zahlenwerte gegenwärtigen Preisrelationen. Die Veränderungen im Preisgefüge und der Kaufkraft können wir nicht vorher sagen. Preise richten sich ja auch nach der Wertschätzung eines Gutes. Güter können unter veränderten Lebensbedingungen schnell an Bedeutung und damit an Wert verlieren, Gütermärkte sich im Gefolge davon wandeln.Ein weiterer nur zu vermutender, aber nicht vorsagbarer Wandel ist nicht berechenbar, und zwar die sich wandelnde Wertschätzung und Honorierung bestimmter Berufe. Solche Berufe, wie z.B. im Bereich der Pflege, die heute eher als schlecht bezahlt, aber unerläßlich und fordernd gelten, würden wahrscheinlich eine größere Wertschätzung, damit auch eine bessere Honorierung erfahren.Zu guter Letzt wird in den statistischen Erhebungen nicht erfaßt, welche Finanzmittel dadurch frei werden, daß demotivierende Effekte gegenwärtiger Regelungen mit einem Grundeinkommen beseitigt würden. Auch wissen wir wenig bis gar nichts über das nicht genutzte Automatisierungspotential.All diese Unwägbarkeiten sind zu beachten, wenn die Frage nach der Finanzierung erhoben wird. Entscheiden wir uns für ein bedingungsloses Grundeinkommen, dann wären auf der Grundlage dieser Überlegungen von Experten die Frage zu beantworten, in welcher Höhe ein bedingungsloses Grundeinkommen möglicherweise finanziert werden kann. Dabei besteht die Schwierigkeit nicht zuletzt darin, eine seriöse Finanzierungsrechnung vorzulegen, die immer den status quo nicht aber die Zukunft zugrunde legt. Nicht berechnen, nur vermuten können wir, welche langfristigen Veränderungen in allen Bereichen unseres Lebens durch die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens sich vollziehen werden.Entscheidend bleibt endlich die Frage für die Gegenwart und sie ist nicht finanztechnisch zu beantworten: Was wollen wir, welchen Weg wollen wir in Zukunft gehen? Ein bedingungsloses Grundeinkommen bietet eine langfristige Lösung mit Chancen für unsere politische Gemeinschaft; wir könnten damit in der gegenwärtigen Krise einen neuen Weg beschreiten
Edeltraud Hofbauer @ Angelbachtal
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