Hamburg im Yasni Exposé von Hans Hein-Becker

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Geburtsname: Hans Hein-Becker, Land: Deutschland, Sprache: Deutsch
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Hans Hein-Becker @ WELT REPORT/ EPA, Hamburg

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Häufige Epilepsie-Fehldiagnosen verhindern

Klinische Neurophysiologen fordern verbindliche Qualitätssicherung Häufige Epilepsie-Fehldiagnosen verhindern Hamburg/Darmstadt,28.Oktober 2014 (epa) – In einer Stellungnahme von Juli 2013 schätzte die Deutsche Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung (DGKN), dass bei bis zu 25 Prozent der Patienten mit Krampfanfällen oder Bewusstseinsstörungen fälschlicherweise Epilepsie diagnostiziert wird. Der Grund dafür sei in der Regel eine falsche Interpretation der Hirnströme. Ein aktueller Beitrag in der Fachzeitschrift „Aktuelle Neurologie“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart) bestätigt die Einschätzung der Fachgesellschaft und verweist auf Studien, die noch höhere Fehlerquoten ausmachen. Demnach könnten in bestimmten Zuweisungszentren sogar 30 bis 35 Prozent der Epilepsie-Diagnosen falsch sein. Um häufige EEG-Fehlinterpretationen zu vermeiden, fordert die DGKN eine verbindliche Qualitätssicherung basierend auf den Zertifikaten der Fachgesellschaft. Erleiden Menschen einen Krampfanfall, wird oft Epilepsie diagnostiziert. „Dabei liegen häufig andere Ursachen zugrunde“, sagt Professor Dr. med. Soheyl Noachtar, Experte der DGKN und Leiter des Epilepsie-Zentrums am Klinikum der Universität München – Großhadern. Eine Ursache der vielen Fehldiagnosen sehen die Experten der DGKN,  in den mangelhaften Kenntnissen der Elektroenzephalographie (EEG)-Veränderungen und der ungenügenden Erfahrung mit EEG-Auswertungen. Das EEG misst Hirnströme und zeichnet sie graphisch auf. Die Stromkurven geben Aufschluss über die Aktivität im Gehirn – und damit auch über krankhafte Veränderungen. „Die hohe Rate an Fehldiagnosen stammt vor allem aus Zentren, denen besonders schwierige Fälle mit unklaren Diagnosen zugewiesen werden“, erklärt Noachtar. Beim niedergelassenen Neurologen würden seltener falsche Epilepsiediagnosen gestellt. Das Problem dürfe nicht unterschätzt werden, warnt Noachtar. „Denn zu der hohen Fehlerquote kommt eine nicht unerhebliche Dunkelziffer.“ Die DGKN betont ihre Forderung: In Deutschland müssten Neurologen, die mit dem EEG arbeiten, besser ausgebildet werden. „Möglichst jeder Neurologe sollte daher die zertifizierte EEG-Zusatzausbildung der DGKN durchlaufen“, betont Professor Dr. med. Detlef Claus, Vorstandsmitglied der DGKN, Darmstadt. Diese sei nicht nur für spätere EEG-Ausbilder geeignet, sondern müsse die Qualität der EEG-Interpretation bei jedem Neurologen sicher stellen. Die DGKN-Richtlinien sehen für die Ausbildung bei ganztägiger Tätigkeit ein halbes Jahr vor. Auszubildende müssten dabei mindestens 800 EEG-Kurven auswerten, darunter 200 EEGs mit epileptiformen oder Anfallsmustern. Nach abgeschlossener Prüfung erwerben die Teilnehmer ein Zertifikat. Entsprechende Fortbildungsangebote bietet die DGKN an.
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yasni 29.10.14  +  

Prostatakrebs schnell und sicher diagnostizieren

Hamburg,28.10. 2014 (epa) Zwischen gut- und bösartig verändertem Prostatagewebe zu unterscheiden, ist schwierig. Ein neues Gerät erleichtert Ärzten die Diagnose: Über eine optische Analyse können sie innerhalb von eineinhalb Minuten zuverlässig sagen, ob es sich um ein Karzinom handelt. Auf der Messe COMPAMED vom 12. bis 14. November in Düsseldorf stellen Fraunhofer-Forscher den Prototyp vor. In nur eineinhalb Minuten ermittelt dieser Prototyp eines Diagnosegeräts, ob die Gewebeprobe der Prostata gut- oder bösartig ist. Die Software zeigt an, dass das Gewebe karzinomfrei ist. © Fraunhofer IKTS Handelt es sich um ein Karzinom in der Prostata – oder um eine gutartige Gewebeveränderung? Um dies herauszufinden, entnehmen Ärzte dem Patienten über eine Biopsie Prostatagewebe. Dabei führen sie eine kleine Nadel in die Prostata ein, Ultraschallbilder helfen bei der Navigation. Labormitarbeiter fertigen aus der so entnommenen Probe hauchdünne Gewebeschnitte an – eine mühselige Arbeit, die mindestens einen Tag dauert. Anschließend werden die Gewebeschnitte an einen Pathologen weitergereicht, der sie unter dem Mikroskop untersucht. Allerdings ist es auch für erfahrene Ärzte oftmals schwierig, zwischen gut- und bösartig verändertem Gewebe zu unterscheiden. Analyse auf Knopfdruck Künftig geht diese Untersuchung einfacher, schneller und präziser: mit einem optischen Diagnosegerät, das Forscher am Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS in Dresden entwickelt haben. Es liegt derzeit als Prototyp vor. »Der Arzt legt die entnommene Gewebeprobe auf ein Unterlageplättchen, schiebt dieses in das Gerät, drückt einen Knopf – und erhält innerhalb von eineinhalb Minuten eine zuverlässige Aussage, ob das Gewebe in der Probe gut- oder bösartig verändert ist«, beschreibt Dr. Jörg Opitz, Wissenschaftler am IKTS. Da die Probe nicht langwierig aufbereitet werden muss, sondern direkt nach der Entnahme ins Gerät geschoben und analysiert werden kann, braucht der Patient nach der Biopsie nicht tagelang auf das Ergebnis zu warten. Der Arzt bekommt das Resultat umgehend und kann wesentlich schneller mit dem Patienten die weiteren Schritte besprechen. Licht regt die körpereigene Fluoreszenz an Ein weiterer Vorteil liegt in der Zuverlässigkeit der Untersuchungen. »Die Analysen basieren auf der Auto-Fluoreszenz, die humanes Gewebe abgibt«, sagt Opitz. Denn in jedem menschlichen Körper finden sich Fluorophore. Diese Moleküle leuchten eine sehr kurze Zeit, wenn bestimmtes Licht auf sie fällt. Legt der Arzt das entnommene Gewebe in das Gerät und startet die Messung, strahlt ein dosierter Laserpuls darauf und regt die Fluorophore an: Die fluoreszierenden Moleküle im Gewebe geben durch diesen Laserpuls ihrerseits Licht ab. Wie diese Fluoreszenzstrahlung abnimmt, unterscheidet sich bei gut- und bösartig verändertem Gewebe. Dabei konnten die Wissenschaftler einen klaren Schwellwert für dieses unterschiedliche Verhalten bestimmen: Überschreitet der Wert der Gewebeprobe den Schwellwert, handelt es sich um ein Karzinom. Die Ärzte erhalten also eine klare Aussage. Die Auswertung läuft automatisch. Das Gerät zeigt dem Mediziner in Form von Ampelfarben an, ob die entnommene Probe Krebsgewebe enthält. Jedes Gewebe hat einen eigenen Schwellwert Momentan lässt sich das Gerät nur für Prostatakarzinome einsetzen. Denn der Schwellwert, auf den sich das Gerät bezieht, gilt nur für dieses Gewebe. Für jede Gewebeart gibt es einen solchen fixen Wert, allerdings sind sie unterschiedlich. Gewebe der Prostata hat einen anderen als solches aus der Brust oder der Mundhöhle. Ziel der Forscher ist es, die Schwellwerte für andere Gewebearten zu bestimmen und diese in die Auswertesoftware des Geräts zu integrieren. Dann könnten die Ärzte mit dem Gerät verschiedene Proben untersuchen: Sie müssten lediglich über ein Drop-Down-Menü den entsprechenden Gewebetyp eingeben. Die ersten zwei klinischen Studien hat das optische Diagnosegerät bereits erfolgreich hinter sich, momentan läuft die dritte Studie. Den 53 mal 60 mal 43 Zentimeter großen Prototypen stellen die Wissenschaftler auf der Messe COMPAMED vom 12. bis 14. November in Düsseldorf vor. Hans Hein-Becker
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Zusammenarbeit mit International Society on Thrombosis and Haemostasis, Bayer unterstützt Welt-Thrombose Tag

Durch Blutgerinnsel aus den tiefen Venen oder in der Lunge stirbt alle 37 Sekunden ein Mensch in der westlichen Welt / Welt-Thrombose-Tag soll Bewusstsein für potenziell lebensbedrohliche Blutgerinnsel erhöhen Hamburg/Berlin, 13. Oktober 2014 (epa)- Als weltweiter Gründungspartner ruft Bayer HealthCare heute zusammen mit der International Society on Thrombosis and Haemostasis (ISTH) den jährlichen Welt-Thrombose-Tag (World Thrombosis Day) ins Leben. Dieser beleuchtet die Ursache der drei häufigsten tödlichen Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Herzinfarkt, Schlaganfall und venöse Thromboembolie. Die Bedeutung von Thrombosen - also von Blutgerinnseln - wird auch heute noch häufig nicht beachtet oder missverstanden. Eine aktuelle weltweite Umfrage hat gezeigt, dass nur einer von zehn Befragten Blutgerinnsel als genauso lebensgefährlich einschätzt wie AIDS, Brustkrebs, Prostatakrebs oder Verkehrsunfälle.* Tatsächlich aber verlieren in Europa jedes Jahr mehr als zweimal so viele Menschen durch Blutgerinnsel das Leben wie durch die vier genannten Todesursachen zusammen.(1) "Eine Verringerung der Todesrate durch Blutgerinnsel würde wesentlich das Ziel der World Health Assembly unterstützen, die Zahl der vorzeitigen Todesfälle durch nicht-ansteckende Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis zum Jahr 2025 um 25% zu senken", sagte Nigel Key, Hämatologe bei UNC Health Care und der UNC School of Medicine und Vorsitzender der International Society on Thrombosis and Haemostasis (ISTH). "Mit der Gründung des jährlichen Welt-Thrombose-Tages wollen wir das Wissen um und das Bewusstsein für Thrombosen ausbauen und damit die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen weltweit verbessern." "Thrombosen sind lebensbedrohlich und bedeuten für die Patienten, ihre Betreuer, ihre Ärzte und das Gesundheitssystem eine schwere Belastung", sagte Dr. Jörg Möller, Mitglied des Bayer HealthCare Executive Committee und Leiter der Globalen Entwicklung. "Für Bayer HealthCare ist es eine Ehre, Gründungspartner des ISTH-Welt-Thrombose-Tages zu sein. Wir glauben daran, dass eine gemeinsame weltweite Anstrengung tatsächlich Veränderungen bewirken kann und die Zahl undiagnostizierter Thrombose-Fälle reduzieren kann. Wir erhoffen uns, dass evidenzbasierte wissenschaftliche Fortschritte stärker genutzt werden, um das Risiko von Blutgerinnseln weltweit zu senken und die Gesundheit der Patienten zu verbessern, die unter Thrombosen leiden." Über den Welt-Thrombose-Tag (World Thrombosis Day) Das Datum des Welt-Thrombose-Tages, der 13. Oktober, wurde ganz bewusst gewählt. Es ist der Geburtstag des deutschen Arztes und Pathologen Rudolf Virchow, der einst den Begriff "Thrombose" prägte und mit vielen wissenschaftlichen Veröffentlichungen zum Verständnis dieser Krankheit beitrug. Weitere Informationen zum Welt-Thrombose-Tag sind erhältlich unter http://WorldThrombosisDay.org, sowie über Facebook (WorldThrombosisDay) und Twitter (@ThrombosisDay). Blutgerinnsel können jeden treffen - egal in welchem Alter. Deshalb ist es wichtig, das Bewusstsein dafür zu verbessern und die Symptome und Risikofaktoren zu kennen. Wer gefährdet ist, eine Thrombose zu erleiden, oder Symptome aufweist, sollte mit einem Arzt sprechen und sich mit anderen über Thrombose austauschen. Über die Internationale Gesellschaft für Thrombose und Hämostase (International Society on Thrombosis and Haemostasis, ISTH) Die ISTH wurde 1969 gegründet und ist heute die weltweit führende Non-Profit-Organisation im Bereich der Erforschung, Prävention, Diagnose und Behandlung von Thrombosen und Gerinnungsstörungen. Die ISTH ist eine internationale Organisation mit fast 4.000 Mitgliedern aus den Bereichen Klinik, Forschung und Lehre. Sie arbeiten zusammen, um das Leben von Patienten in mehr als 90 Ländern weltweit zu verbessern. Zu den hoch angesehenen Aktivitäten und Initiativen der ISTH gehören Programme zur Weiterbildung und Standardisierung, Forschungsaktivitäten, Kongresse und Konferenzen, Publikationen mit "peer review" und Expertenkomitees. Die ISTH ist auch online vertreten unter www.isth.org.*Über die Umfrage zum Bewusstsein für Blutgerinnsel (Blood Clot Awareness Survey) ICM Research hat zwischen dem 17. Juli und dem 11. August 2014 in weltweit 20 Ländern eine Online-Umfrage unter 20.258 zufällig ausgewählten Erwachsenen im Alter zwischen 18 und 64 Jahren durchgeführt. Die Umfrage erfolgte länderweise und die Ergebnisse wurden anhand der Profile aller Erwachsenen gewichtet. ICM ist Mitglied des "British Polling Council" und hält sich an dessen Regeln. Die Umfrage wurde von ICM Research im Auftrag von Bayer HealthCare durchgeführt. Weitere Informationen sind erhältlich unter http://www.icmresearch.com. Hans Hein-Becker Fortsetzung vom 13. Oktober 2014 No. 108 Seite – 2- Über venöse und arterielle Thromboembolien Eine Thromboembolie ist ein Blutgerinnsel, das eine Vene oder eine Arterie blockiert. Teile oder auch das gesamte Blutgerinnsel können sich lösen, mit dem Blutstrom fortgeschwemmt werden und schließlich ein kleineres Blutgefäß verschließen. Dies kann zu Schäden an lebenswichtigen Organen führen, weil das Gewebe hinter der Blockade nicht genügend Nährstoffe und Sauerstoff erhält. Venöse und arterielle Thromboembolien sind für eine Reihe von ernsten und lebensbedrohlichen Krankheitsbildern verantwortlich. Venöse Thromboembolien können als Folge von Blutgerinnseln in einer tiefen Vene auftreten, etwa in den Beinen. Dies nennt man auch "tiefe Venenthrombose". Löst sich das Gerinnsel ganz oder teilweise ab, kann es mit dem Blutstrom über das Herz in die Lunge geschwemmt werden. Wenn das Gerinnsel dort in einem Blutgefäß stecken bleibt, entsteht eine Lungenembolie - unter Umständen mit tödlichem Verlauf. Durch Blutgerinnsel aus den tiefen Venen oder in der Lunge stirbt alle 37 Sekunden ein Mensch in der westlichen Welt. Eine tiefe Venenthrombose kann sich durch folgende Symptome äußern: Schmerz, Schwellung, Rötung der betroffenen Stelle, Ausdehnung der Oberflächenvenen, die Haut kann sich an der betroffenen Stelle warm anfühlen. Bei einer Lungenembolie können folgende Symptome auftreten: akute Atemnot, Schmerzen in der Brust, beschleunigter Herzschlag; manche Menschen husten auch Blut. Arterielle Thromboembolien treten auf, wenn die Versorgung eines Organs mit sauerstoffreichem Blut durch die Arterien von einem Blutgerinnsel blockiert wird. Geschieht dies in einer Arterie, die das Gehirn mit Sauerstoff versorgt, handelt es sich um einen Schlaganfall, der schwere Behinderungen hinterlassen oder sogar tödlich sein kann. In den Herzkranzarterien (Koronarien) kann eine Blockade durch ein Gerinnsel zum sogenannten akuten Koronarsyndrom (ACS) führen. ACS ist eine akute und lebensbedrohliche Komplikation der koronaren Herzkrankheit. Zum ACS zählt die instabile Angina pectoris, aber auch der Myokardinfarkt. VAT sind eine bedeutende Ursache für Morbidität und Mortalität. Eine aktive oder auch präventive Therapie ist notwendig, um mögliche schwere oder sogar tödliche Komplikationen zu verhindern. Über Bayer HealthCare Die Bayer AG ist ein weltweit tätiges, forschungsbasiertes und wachstumsorientiertes Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Gebieten Gesundheit, Agrarwirtschaft und hochwertige Materialien. Mit einem Umsatz von rund 18,9 Mrd. Euro (2013) gehört Bayer HealthCare, ein Teilkonzern der Bayer AG, zu den weltweit führenden innovativen Unternehmen in der Gesundheitsversorgung mit Arzneimitteln und medizinischen Produkten. Das Unternehmen mit Sitz in Leverkusen bündelt die Aktivitäten der Divisionen Animal Health, Consumer Care, Medical Care sowie Pharmaceuticals. Ziel von Bayer HealthCare ist es, Produkte zu erforschen, zu entwickeln, zu produzieren und zu vertreiben, um die Gesundheit von Mensch und Tier weltweit zu verbessern. Bei Bayer HealthCare arbeiten weltweit 56.000 (Stand: 31.12.2013) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in mehr als 100 Ländern. Mehr Informationen unter http://www.healthcare.bayer.de Hans Hei-Becker
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yasni 15.10.14  +  

Wertvollste Markenunternehmen der Welt

Wirtschaft und Finanzen/Unternehmen/Marketing/Innovationen/T ermin Wertvollste Markenunternehmen der Welt: Apple, gefolgt von Google und Coca Cola Company = Hamburg/Wien (OTS) – (epa), 6.Oktober 2014- Im Rahmen des globalen Markenwert Rankings eurobrand global TOP 100, durchgeführt von eurobrand - den unabhängigen europäischen Experten für Marken-, Patent- & IP Bewertung & Strategie, wurden mehr als 3.000 Markenunternehmen und deren Marken in 16 Branchen, mit Vergleichen zwischen Europa, Amerika und Asien analysiert. Apple bleibt die wertvollste Marke der Welt mit einem Markenwert von EUR 113,165 Mrd. gefolgt von Google mit einem Markenwert von EUR 67,471 Mrd. (+22,7%), das erstmals die Coca Cola Company mit Markenwerten von EUR 64,775 Mrd. überholte. LVMH bleibt Europas wertvollstes Markenunternehmen mit Markenwerten von EUR 39,351 Mrd. (global Platz 12), gefolgt von Nestlé mit EUR 33,049 Mrd. und AB Inbev mit Werten von EUR 29,858 Mrd. Dr. Gerhard Hrebicek, CEO von eurobrand und Vorstand des European Brand Institute resümiert die diesjährigen Ergebnisse: Die Top 10 Markenunternehmen stammen allesamt aus den USA. Die US-Markenlandschaft, dominiert von IT & Technologie, Konsumgüter- und Finanzdienstleistungsmarken repräsentiert 46 der Global Top 100 Markenunternehmen. Europa ist mit 41 vertreten, wobei deutsche Markenunternehmen vorherrschen, während nur 13 asiatische Markenunternehmen in den Global Top 100 vertreten sind. Asiens wertvollstes Markenunternehmen bleibt China Mobile mit einem Portfolio-Markenwert von EUR 43,929 Mrd. (global Platz 11). Toyota verzeichnet mit +15,20% das höchste Markenwertwachstum. Volkswagen Group weltweit führende "Automotive Brand", Das größte Wachstum in Europa verzeichnen deutschen Markenunternehmen: Daimler Group mit +20,6% sowie die Deutsche Telekom Group, die um +12,10% zulegen konnte. Europa ist stark bei "Markenportfolios", Nordamerika ist führend bei "Single Brands" Unter dem Motto "Innovation & Marke" treffen beim eurobrandforum am 8. Oktober 2014 in Wien internationale Markenentscheidungsträger zusammen, mit US-Keynote Speaker Tori Taheripour und Antonio Campinos, Präsident des Harmonisierungsamtes für den Binnenmarkt.
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Zielgenau gegen Autoimmunkrankheiten und chronische Endzündungen

Hamburg, 24.September 2014 (epa) Multiple Sklerose, Diabetes Typ I und Lupus haben eines gemeinsam: Es handelt sich um Autoimmunerkrankungen, bei denen die Abwehrzellen nicht mehr zwischen Freund und Feind unterscheiden können und körpereigenes Gewebe angreifen. Eine Schlüsselrolle spielt dabei das Immunoproteasom, das dem Abwehrsystem Informationen über die Vorgänge in der Zelle liefert. Chemiker der Technischen Universität München (TUM) haben nun einen Weg entdeckt, dessen Funktion mithilfe eines neuartigen Mechanismus zu hemmen und legen damit die Grundlage für die mögliche Optimierung bestehender Wirkstoffe. Das Immunsystem fungiert als Polizei des Körpers und schützt uns vor Eindringlingen wie Bakterien und Viren. Um zu erfahren, was in der Zelle vor sich geht, benötigt es aber Informationen über den Fremdkörper. Diese Aufgabe übernimmt das sogenannte Immunoproteasom. Es handelt sich dabei um einen zylinderförmigen Proteinkomplex, der Eiweißstrukturen des Eindringlings in Bruchstücke zerlegt und diese dem Abwehrsystem zur Verfügung stellt. „Bei Autoimmunerkrankungen wie Rheuma, Diabetes Typ I und Multipler Sklerose oder schweren Entzündungen ist oftmals eine deutlich erhöhte Konzentration des Immunoproteasoms in der Zelle messbar“, erklärt Prof. Michael Groll vom Lehrstuhl für Biochemie der TUM. „Eine Inaktivierung dieser Abbaumaschinerie unterdrückt die Neubildung von Immunbotenstoffen, was wiederum eine übermäßige Immunreaktion verhindert.“ Bereits seit Längerem sind Wissenschaftler auf der Suche nach neuen Wirkstoffen, die das Immunoproteasom gezielt hemmen, ohne das ebenfalls in der Zelle vorkommende konstitutive Proteasom zu beeinträchtigen. Das konstitutive Proteasom baut gezielt fehlerhafte oder nicht mehr benötigte Eiweiße ab und übernimmt damit das zelluläre Recycling. Werden sowohl das konstitutive Proteasom als auch das Immunoproteasom gehemmt, führt dies zum Tod der Zelle. Eine Voraussetzung für das Design eines spezifischen Wirkstoffs schuf die Forschergruppe um Groll Anfang 2012: Sie entschlüsselte die Kristallstruktur des Immunoproteasoms. So war es möglich, die feinen, aber wesentlichen Unterschiede zwischen den nahezu identisch aufgebauten Strukturen zu erkennen. Der potenzielle Wirkstoff, den die Wissenschaftler nun entwickelten, basiert auf dem Epoxyketon ONX 0914, einem Immunoproteasom-Hemmer, der in klinischer Phase getestet wurde. Die Forscher ersetzten das Epoxyketon durch eine Sulfonylfluorid-Gruppe und veränderten deren Positionierung am Inhibitor. Als Ergebnis erhielten die Forscher eine neue Verbindung, die speziell das Immunoproteasom hemmt und auf das konstitutive Proteasom kaum Einfluss hat. Die Besonderheit des entdeckten Mechanismus erklärt Erstautor Christian Dubiella: „Normalerweise verstopfen Inhibitoren das aktive Zentrum des Enzyms und legen somit dessen Funktion lahm. Die von uns synthetisierte Substanz jedoch bindet an ihr Ziel, veranlasst das aktive Zentrum, sich selbst zu zerstören, und spaltet sich nach verrichteter Arbeit wieder ab.“ Vor allem Einblicke in den atomaren Mechanismus, welcher mittels Röntgenstrukturanalyse aufgeklärt wurde, ermöglicht die maßgeschneiderte Entwicklung von neuen Immunoproteasom-Inhibitoren. Damit könnte der Weg für eine zukünftige Generation an Wirkstoffen offen stehen. Die Forschung wurde in Zusammenarbeit mit den Arbeitsgruppen um Prof. Stephan Sieber vom Lehrstuhl für Organische Chemie II, Prof. Achim Krüger vom Institut für Experimentelle Onkologie und Therapieforschung der TUM sowie Prof. Robert Liskamp von der Universität Glasgow durchgeführt.Die Arbeiten wurden mit Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft (SFB 1035/A2 & DFG GR 1861/10-1) sowie des Exzellenzclusters Center for Integrated Protein Science Munich (CIPSM) gefördert. Die röntgenkristallographischen Messungen wurden an der PXI-Beamline des Paul Scherrer Institut (Villigen, Schweiz) durchgeführt. Hans Hein-Becker
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Arztbewertungsportale- BGH stärkt Meinungs-und Kommunikationsfreiheit im Internet

Arztbewertungsportale: Bundesgerichtshof stärkt Meinungs- und Kommunikationsfreiheit im Internet Hamburg/München, 23.09.2014 – (epa) Der Bundesgerichtshof stärkt in seinem Urteil vom 23.09.2014 erneut das Recht auf freie Meinungsäußerung in Form von Arztverzeichnissen und -bewertungen im Internet. Demnach darf jameda.de, Deutschlands größte Arztempfehlung, personenbezogene Daten von Ärzten sowie deren Bewertungen durch Patienten veröffentlichen.Im konkreten Fall hatte ein Münchner Gynäkologe gegen das Arztbewertungsportal jameda geklagt und gefordert, seine beruflichen Kontaktdaten sowie Bewertungen von Patienten vollständig und unwiderruflich aus dem Portal zu löschen. Dabei berief er sich auf sein Persönlichkeitsrecht. Der Kläger hatte in seiner Eigenschaft als niedergelassener Arzt Eingang in die Datenbank des Arztbewertungsportals gefunden. Auf jameda.de werden geschäftsbezogene Informationen über Ärzte, insbesondere zu Name, Fachrichtung, Praxisanschrift und -kontakt sowie Sprechzeiten, veröffentlicht. Die jameda GmbH stützte die datenschutzrechtliche Zulässigkeit ihres Vorgehens auf § 29 Abs. 1 Nr. 1 und Nr. 2 BDSG, da das geschäftsmäßige Erheben, Speichern, Listen und Nutzen von öffentlich verfügbaren, personenbezogenen Daten mangels Überwiegen schutzwürdiger Interessen des Arztes zulässig sei. Bereits die Klage und die Berufung des Arztes waren abgewiesen worden. Dem schloss sich der BGH an.Anspruch auf öffentliche Verfügbarkeit von Daten über medizinische Versorgungsmöglichkeiten bestätigt Das heutige Urteil bestätigt die Ansicht von jameda, dass die Allgemeinheit ein berechtigtes Interesse daran hat, schnellen und vollständigen Zugang zu Daten über Ärzte, Therapeuten und Heilberufler zu erhalten, um so von ihrem Recht auf freie Arztwahl in vollem Umfang Gebrauch machen zu können. Seit der Gründung des Arztbewertungsportals vor sieben Jahren ist es das Ziel von jameda, Patienten durch die Bereitstellung umfangreicher Informationen bei der wichtigen Wahl des passenden Arztes zu unterstützen. Dr. Florian Weiß, Geschäftsführer der jameda GmbH zum Urteil: "Wir freuen uns sehr darüber, dass der Bundesgerichtshof mit diesem Urteil einmal mehr das Recht auf Kommunikations- und Meinungsfreiheit stärkt. Das Ziel von jameda war schon immer, Transparenz über die medizinische Versorgungsqualität zu schaffen und Patienten so bei der Suche nach einem passenden Arzt zu unterstützen. Eine vollständige Listung aller niedergelassenen Ärzte sowie subjektive Erfahrungen anderer Patienten in Form von konstruktiven Arztbewertungen sind hierfür aus unserer Sicht maßgeblich." Ein Ort für willkürliche Bewertungen und Schmähkritik wird das Portal dennoch auch in Zukunft nicht sein. Dafür sorgt eine umfangreiche und branchenweit einzigartige Qualitätssicherung, wie das Beschwerdemanagement. "Wir sind uns unserer Verantwortung im Umgang mit Patientenmeinungen sehr bewusst", so Dr. Florian Weiß. "Daher ist es uns wichtig, dass wir auf jameda einen fairen Umgang miteinander pflegen, denn nur konstruktive und authentische Meinungen stellen für Patienten einen Mehrwert bei der Arztsuche dar." Az.VI ZR 358/13.
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Mit einem Klick vom PUB zum druckfertigen Buch

Hamburg, 24. September 2014 (epa) – Auf der Frankfurter Buchmesse 2014 präsentiert der Hamburger Self-Publishing-Dienstleister tredition eine neue Technik, mit der Dateien aus jedem erdenklichen Ausgangsformat automatisch in einen professionell gesetzten, druckfertigen Buchblock umgewandelt werden. Ob ePUB oder Word-Dokument – jedes Format ist mit einem Klick druckfertig. Einfach, schnell und flexibel muss Self-Publishing umsetzbar sein, wenn es als Veröffentlichungsform für Autoren und als Geschäftsmodell für Verlage attraktiv sein soll. Die Hamburger tredition GmbH nimmt Autoren künftig den kompletten Aufwand der Buchformatierung ab. Auf tredition.de können Autoren ihren Buchinnenteil in den verschiedensten Ausgangsformaten hochladen und in wenigen Schritten automatisch in ein korrekt gesetztes, druckfähiges Buch sowie in alle gängigen e-Book-Formate umwandeln lassen. Dafür kommt ein von tredition entwickelter, im Buchmarkt einzigartiger Online-Konverter zum Einsatz, der ePUB-Dateien, Word-Dokumente oder sonstige Textformate automatisch in einen professionellen Buchblock umwandelt. Selbst unformatierte Word-Dateien können problemlos vom Online-Konverter verarbeitet werden. Dabei stehen je nach Genre verschiedene Formatierungsstile zur Auswahl (Roman, Sachbuch, Fachbuch etc.). Den automatisch erstellten Buchblock können Autoren nach Wunsch im Anschluss an die Dateiumwandlung noch weiter bearbeiten. Als einziger Self-Publishing-Dienstleister ermöglicht tredition damit Autoren, bisher nur als e- PUB vorliegende Dateien ohne technischen Aufwand in ein druckfähiges Format umzuwandeln und so eine größtmögliche Leserschaft zu erreichen. „Wer sein Werk beispielsweise bisher nur bei Amazon als e-Book herausgegeben hat, kann es zusätzlich und in wenigen Schritten bei tredition als gedrucktes Buch veröffentlichen und das e-Book zum Verkauf in zahlreichen weiteren Shops anbieten. Die Verkaufschancen erhöhen sich dadurch deutlich, da tredition mit seinem Vertrieb vollumfänglich den deutschen und internationalen Buchmarkt abdeckt. Das ist auch für Verlage attraktiv, die eine ‚Digital first‘-Strategie verfolgen und ihr Verlagsprogramm in den Printmarkt verlängern wollen. Diesen stehen wir selbstverständlich als Dienstleister zur Verfügung“, erklärt tredition-Geschäftsführer Sönke Schulz. Jedes e-Book liegt im Handumdrehen auch als druckfähige Ausgabe vor. Dabei kann das individuelle Design eines Verlags hinterlegt werden, so dass die Druckdateien 1:1 den eigenen Layout-Maßstäben entsprechen. „Seit der Unternehmensgründung 2006 verfolgt tredition die Strategie, die attraktivste Veröffentlichungsmöglichkeit für Autoren zu bieten. Mit unserer Neuentwicklung senken wir die technischen Hürden für eine Buchveröffentlichung deutlich und runden damit unser Dienstleistungspaket ab, das die Produktion gedruckter Bücher und e-Books, den weltweiten Vertrieb im stationären und Onlinebuchhandel sowie titelindividuelles Marketing umfasst“, betont Sönke Schulz. Das Team von tredition freut sich, Autoren und Verlagen auf der Frankfurter Buchmesse vom 8. bis 12. Oktober 2014 Hans Hein-Becker
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Lebensgefahr durch Nahrungsmittel

Lebensgefahr durch Nahrungsmittel: So lassen sich Risiken minimieren Hamburg/Marburg, 24.September 2014 ( epa) Lebensgefahr nach Allergieschock. Ohnmacht nach dem Essen. Schlagzeilen, die gestern die TV Sendung „Maischberger“ beherrschten. Alles dreht sich da ums Essen – und warum wir Deutschen so viel Stress mit Lebensmitteln haben. 85 Prozent der Deutschen – so die Sendung – ernähren sich falsch. 15 Prozent aller Menschen haben gesundheitliche Probleme, ausgelöst durch Lebensmittel. Was die Gäste wie Schauspielerin Ursula Karven oder Star Koch Attila Hildmann nicht wussten: Deutschland ist auch Weltmeister in der Diagnostik dieser Probleme. Mit einfachen, oft in nur 10 Minuten dauernden Schnell- und Selbsttests lassen sich Gesundheitsrisiken ermitteln. "Es reicht! Schluss mit den falschen Vorschriften", schreibt Medizinjournalist Dr. Werner Bartens in seinem gleichnamigen Buch. Man könne nicht generell sagen, welches Essen ungesund sei und welches nicht. "Sogar die vielgeschmähten Hamburger sind besser als ihr Ruf", schreibt der Medizinfachmann. Wichtig, so Diagnostiker Dr. Martin Sander, sei es nur die eigenen Risiken abzuklären und zu kennen. In Deutschland entwickelt sich ein schnell wachsender Markt an Selbstdiagnostika. Dies sind Teste für zuhause, die mit einer minimalen Blut- oder Speichelprobe in fünf bis zehn Minuten gesundheitliche Risiken feststellen. Gluten Unverträglichkeit oder eine Milchallergie zählen zu den häufigsten Risiken, ausgelöst durch Nahrungsmittel. „Gute Schnelltests, die es in jeder Apotheke gibt, haben heute eine Genauigkeit von 99 Prozent. Sie sind also so sicher wie ein Schwangerschaftstest, den wir heute für völlig normal erachten“, so Lisa Jüngst, Vorstand der Marburger NanoRepro AG. Ihr Unternehmen hat sich wie eine Vielzahl weiterer auf solche Schnelltests spezialisiert. „Lange Wartezeiten bei Ärzten und oft auch Zuzahlungen bei Behandlungen und Untersuchungen haben zur Folge, dass der Bedarf an Schnelltests zunehmend wächst. In Deutschland ist dies ein Markt mit Umsätzen von knapp einer Milliarde Euro“, so Jüngst, deren Unternehmen inzwischen 16 solcher Schnelltests anbietet. Vom Klassiker Schwangerschaft bis zur Tierhaar-Allergie. Nicht jeder könne sich, so Jüngst, so kompliziert ernähren wie Schauspielerin Ursula Karven. Ihr Tag beginnt mit einem Smoothie aus Gemüse und Algen. Die Schauspielerin, die gerade ihren 50. Geburtstag gefeiert hat, achtet seit vielen Jahren auf gesunde und ausgewogene Ernährung: Algen gegen Schwermetalle im Körper, Omega-3-Fettsäuren, Maca-Wurzeln für Vitalität. „So viel Disziplin“, so der Medizinjournalist Bartens, müsse gar nicht sein. Das Regelwerk angeblich gesunder Ernährung regt den Medizinjournalisten und Arzt gehörig auf. Jeder Mensch solle sich endlich wieder mehr auf sein Instinkte und Gefühle verlassen, auch bei der Ernährung. Jüngst: „Um diese Gefühle medizinisch abzusichern, helfen Schnelltests für zuhause:“ Mehr Informationen zum Thema Ernährung und Abklärung gesundheitlicher Risiken finden Sie unter www.zuhausetest.de.
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Neues Herzmedikament blockiert Gewebe- und Organhormone

    WELT REPORT MEDICAL 36. Jahrg. No. 89 Redaktion, Medizin, Gesundheit, Forschung, Wissenschaft , Unternehmen Online September 2014 Endokrinologische Therapie steigert Überleben bei Herzinsuffizienz Neues Herzmedikament blockiert Gewebe- und Organhormone Impressum: Welt Report Verlag GmbH (gegründet 1972) Sitz der Gesellschaft Hamburg, Handelsregister HRB 21428 Steuernummer 09/835/10868, Geschäftsführender Gesellschafter : Hans Hein-Becker. Adresse: Heckkoppel 1, 22393 Hamburg, Postfach 650120, 22361 Hamburg, Telefon 040-6018415, Fax 040-6018415, E-Mail: epa-weltreport@t-online.de WELT REPORT MEDICAL NEWS erscheint achtmal monatlich. Presserechtlich verantwortlich: Hans Hein-Becker, Chefredakteur. © Copyright Welt Report Verlag GmbH, Hamburg The World´s     Hamburg/Bochum, 17. September 2014 (epa) – Ergebnisse einer großen im New England Journal of Medicine veröffentlichten Studie zur Herzinsuffizienz weisen auf einen Paradigmenwechsel in deren Behandlung hin. Im Gegensatz zu bisherigen Medikamenten greift der neue Wirkstoff LZ696 gleich an zwei Stellen in das Hormonsystem ein. In der Studie konnte so die Zahl der kardiovaskulären Todesfälle und der Klinikeinweisungen wegen Herzschwäche deutlich gesenkt werden. Die Studie sei ein gutes Beispiel für die wichtige Rolle von Hormonen, die nicht nur in den endokrinen Drüsen, sondern wie bei diesem Beispiel direkt im Herzen und auch in anderen Organen wie etwa der Leber gebildet werden, kommentiert die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE).     Welt Report   Newsletter   The World´s   Welt Report   Newsletter   Rund 1,8 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter einer Herzschwäche, einer potenziell lebensbedrohlichen Erkrankung. Pro Jahr erkranken etwa 320 von 100.000 Menschen neu an Herzinsuffizienz. Atemnot, Müdigkeit und Flüssigkeitseinlagerungen beeinträchtigen zudem stark die Lebensqualität. Bei der sogenannten systolischen Herzinsuffizienz sind die Pumpfähigkeit und die Auswurfleistung der linken Herzkammer des Herzens eingeschränkt. „Patienten mit Herzinsuffizienz werden in der Regel mit Wirkstoffen aus der Gruppe der sogenannten ACE-Hemmer und mit Betablockern behandelt", erklärt Professor Dr. med. Dr. h.c. Helmut Schatz, Mediensprecher der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) aus Bochum. ACE-Hemmer weiten die Blutgefäße und entlasten das Herz, indem sie ein Protein blockieren, das im Körper Blutgefäße verengt. Betablocker verlangsamen den Herzschlag und beugen lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen vor.   Die Standardtherapie mit einem ACE-Hemmer (Enalapril) wurde nun in einer multizentrischen, randomisierten Studie (PARADIGM-HF ) mit 8.442 Patienten mit einem neuen Medikament, dem an zwei Punkten ansetzenden Hemmer LCZ696 der Firma Novartis, verglichen. LCZ696 besteht aus dem AT-1-Rezeptorblocker Valsartan gekoppelt an den Neprilysin-Hemmstoff Sacubitril. Valsartan blockiert ein bestimmtes Enzym-Hormon-System mit zentraler Bedeutung für die Blutdruckregulation, das Renin- Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS). Sacubitril hemmt das eiweißspaltende Enzym Neprilysin. Neprilysin baut bei Herzgesunden das Hormon ANP (Atriales Natriuretisches Peptid) und auch weiterer Wirkstoffe ab, welche einen wichtigen Effekt in der Regulation der Gefäße und des Pumpvermögens des Herzens haben. Professor Schatz erklärt: „Das Hormon ANP wird direkt in den Herzmuskelzellen des Vorhofs gebildet. Es reguliert den Salz- und Wasserhaushalt und damit auch den Blutdruck". Beim Gesunden wird bei einsetzender verstärkter Dehnung des Herzvorhofs durch Belastungen das ANP vermehrt ausgeschüttet und dieses bewirkt, wie sein Name sagt, eine Steigerung der Ausscheidung von Natrium und damit von Flüssigkeit. Dadurch wird das Herz wieder entlastet. Blockt man bei Herzinsuffizienz, also einer Schwäche des Herzmuskels, das Enzym Neprilysin, so bewirkt man dadurch, dass ANP nicht abgebaut werden kann. Die ANP-Spiegel steigen an und das Herz wird durch die dann vermehrte Natrium- und Flüssigkeitsausscheidung entlastet.   Die Ergebnisse der PARADIGM-HF-Studie sind eindeutig. LCZ696 war gegenüber der bisherigen Standardtherapie mit Enalapril überlegen: Es verringerte die Sterblichkeit und die Krankenhauseinweisungen aufgrund von Herzinsuffizienz der Patienten um etwa 20 Prozent. Dieser primäre Endpunkt der Studie trat nach 27 Monaten unter LCZ696 in 21,8 Prozent, unter Enalapril hingegen in 26,5 Prozent auf, sodass die Studie wegen des deutlichen Vorteils der neuen Substanz gegenüber der bisherigen Standardtherapie mit Enalapril vorzeitig beendet wurde.   Professor Schatz fasst zusammen: „Diese Studie mit ihrem doppelten endokrinologischen Therapieansatz zeigt die wichtige Rolle von Hormonen und Wirkstoffen im Organismus auf. Nicht nur die klassischen Hormone aus den endokrinen Drüsen spielen ein Rolle, sondern auch die aus Organen und Geweben". Das Gewebshormon Angiotensin und das Atriale Natriuretische Peptid, das in der Herzvorhofwand gebildet wird, sind dafür gute Beispiele. „Störungen in diesen Systemen können zu schwerwiegenden Symptomen bei Erkrankungen beitragen. Therapeutische Eingriffe in das endokrine System, etwa durch eine Hemmung der aus dem Ruder gelaufenen Wirkstoffe, können, wie die PARADIGM-HF-Studie für das Herz gezeigt hat, die Beschwerden und den Gesamtzustand der Patienten günstig beeinflussen".     Hans Hein-Becker      
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Turkish Airlines

    Turkish Airlines: Das 200ste Flugzeug unterstreicht den Wachstumskurs Impressum: Welt Report Verlag GmbH (gegründet 1972) Sitz der Gesellschaft Hamburg, Handelsregister HRB 21428 Steuernummer 09/835/10868, Geschäftsführender Gesellschafter : Hans Hein-Becker. Adresse: Heckkoppel 1, 22393 Hamburg, Postfach 650120, 22361 Hamburg, Telefon 040-6018415, Fax 040-6018415, E-Mail: epa-weltreport@t-online.de WELT REPORT TOURISTIK erscheint achtmal monatlich. Presserechtlich verantwortlich: Hans Hein-Becker, Chefredakteur. © Copyright Welt Report Verlag GmbH, Hamburg         The World´s     Istanbul, 14. November 2012 (epa) – Im letzten Jahrzehnt ist mit Turkish Airlines ein neuer Stern im weltweiten Luftverkehrsmarkt aufgestiegen, der mit einer hoch modernen Flugzeugflotte an den Start geht. Mit der Erweiterung um eine neue Boeing 737-900 hat die Airline nun das selbst gesteckte Etappenziel erreicht, mit einer Flotte von 200 Flugzeugen zu operieren. Nicht zuletzt mit der jüngsten und modernsten Flotte Europas verfolgt Turkish Airlines das Ziel, das weltweit größte Streckennetz aufzubauen. Derzeit ist sie die fünftgrößte Fluggesellschaft weltweit, die mit dem neuen Flugzeug ihre Position auf dem Markt unterstreicht.     Welt Report   Newsletter   The World´s   Welt Report   Newsletter     Der Empfang des Flugzeugs, das die erfolgreiche Entwicklung von Turkish Airlines symbolisiert, wurde am Dienstag, den 13. November 2012 im neuen Turkish Technic Hangar am Atatürk Flughafen in Istanbul in einer festlichen Zeremonie gefeiert. Teilnehmer waren unter anderem der Vorstandsvorsitzende von Turkish Airlines, Hamdi Topcu und CEO Dr. Temel Kotil sowie zahlreiche Turkish Airlines Senior Manager, Angestellte und Medienvertreter. Wie die EPA und Welt Report.   Turkish Airlines Vorstandsvorsitzender Hamdi Topcu sagte in seiner Rede: „Unser Unternehmen erreicht seine Ziele - eins nach dem anderen. Erst haben wir den Empfang unseres hundertsten Flugzeugs gefeiert und nun haben wir unser nächstes Ziel von zweihundert Flugzeugen in unserer Flotte erreicht. Als nächsten Meilenstein unseres weiteren Wachstumskurses streben wir dreihundert Flugzeuge an. Als wir 2003 mit unserer Expansion begonnen haben, bestand die Flotte aus lediglich 54 Flugzeugen, mit denen wir 103 Destinationen angeflogen haben. Heute liegt diese Zahl bei 205 Städten in 90 Ländern. Die Flotte von 2003 zählte 651 Piloten und 1579 Flugbegleiter – heute sind es 2445 Piloten und 5344 Flugbegleiter." Er unterstrich: „Dies sind alles Zeichen für das dynamische Wachstum von Turkish Airlines."   Weiterhin sagte Topcu: „Die globale Wirtschaftskrise hat dem Luftfahrtverkehrsmarkt zugesetzt. Viele Unternehmen sind in die Insolvenz gegangen. Ehemals unabhängige staatliche Fluglinien sind Partnerschaften mit anderen Unternehmen eingegangen, um in einem zunehmend komplexen Umfeld überleben zu können. Turkish Airlines allerdings hat diese Zeit aus eigener Kraft überstanden und ist sogar weiter gewachsen. Wir werden weiterhin expandieren und von innen heraus wachsen."   Turkish Airlines CEO Dr. Temel Kotil betonte während des Empfangs: „Wir fliegen nunmehr in 90 verschiedene Länder weltweit. Obwohl dieses Ziel vielen wie ein Traum vorkam, habe ich diesen Erfolg seit mehreren Jahren erwartet und unser Vorhaben auf der IATA AGM vor einigen Jahren angekündigt."   Er sagte außerdem: "Ich bin sehr optimistisch, dass wir unser Ziel 2023 erreichen, das größte Airline-Streckennetz weltweit zu bedienen. Wir haben vor, eine 5-Sterne Airline und zum führenden Carrier der Region zu werden, die 1.5 Milliarden Menschen beheimatet."     Im Anschluss an den Empfang wurde die neue Boeing 737-900 mit einem „200"-Sticker offiziell in den Linienbetrieb aufgenommen und befördert ab sofort Passagiere im weltumspannenden Streckennetz von Turkish Airlines. Hans Hein-Becker  
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AIDAcara in neuem Glanz

Acht AIDA –Schiffe und 160 Traumziele Rostock/Hamburg, 23.Februar 2010 (epa) Mehr als 160 Traumziele präsentiert das Kreuzfahrtunternehmen AIDA Cruises in seinem neuen Katalog AIDAtime 2011/2012. Der Jahreskatalog erscheint am 24. Februar 2010 und enthält Reisen von April 2011 bis April 2012. Neu im Programm sind Reisen im Schwarzen Meer und entlang der Küste des Roten Meeres. Neue Traumziele und verlockende Reiseideen Auf über 200 Seiten gibt es im neuen Katalog AIDAtime viele neue Traumziele und verlockende Reiseideen. So erkunden Gäste mit AIDAaura erstmals das Schwarze Meer. Von Juni bis August 2011 nimmt AIDAaura auf ihrer 14-tägigen Reise Kurs auf die Halbinsel Krim und faszinierende Städte wie Sochi, Odessa und Varna. Mit AIDAblu geht es im November 2011 und von März bis April 2012 auf eine 7-tägige Reise zu den Kulturschätzen und Unterwasserparadiesen des Roten Meeres. Hier warten die legendären Pyramiden von Giseh, die Felsenstadt Petra und das Tal der Könige am Nil auf einen Besuch. Zum Baden laden Sharm El-Sheikh und Eilat ein. AIDAaura und AIDAluna begleiten ihre Gäste zu den schönsten Orten der Karibik. Neben den 14-tägigen Routen bietet AIDAluna zusätzlich 6-tägige und 8-tägige Reisen an. So können auch Urlauber mit wenig Zeit in die Ferne reisen. Auch für die Destination Südostasien gibt es neben den 14-tägigen Routen künftig auch einwöchige Reisen. Im November 2011 und Februar 2012 steuert AIDAdiva auf einer 7-tägigen Reise ab Singapur oder Bangkok die Länder des Lächelns an. Außerdem startet AIDAdiva zwischen Dezember 2011 und Februar 2012 auf ihre 14-tägige Rundreise ab Singapur. Das Schiff bleibt über Nacht im Hafen von Singapur – ausreichend Zeit, um die Metropole zu entdecken. Auf einen karibischen Abstecher dürfen sich Urlauber auf der 14-tägigen Nordamerika Route mit AIDAluna freuen. Denn neben den Wolkenkratzern von New York laden die weißen Sandstrände der Bermudas und Bahamas zum Verweilen ein. AIDAcara in neuem Glanz Seit 1996 ist AIDAcara die „Mutter“ der AIDA Familie. Nach ihrer umfassenden Frischekur im Herbst 2009 erstrahlt das Schiff in ganz neuem Glanz. So wurden alle Kabinen komplett modernisiert. Das Markt Restaurant ist jetzt mit einer größeren Servicetheke zur Präsentation der beliebten AIDA Buffets ausgestattet. Darüber hinaus wurde die Kapazität des Restaurants um 54 Plätze auf 458 Plätze erweitert. Außerdem wurde die Hauptküche an Bord des Schiffes mit modernster Technik ausgestattet. Eine neue Lasershow-Anlage sorgt auf dem Sonnendeck für stimmungsvolle Momente.Buchungsstart für AIDAsol Seine Premiere feiert der jüngste AIDA Neubau am 9. April 2011 zur Taufe in Kiel. Die glanzvolle Zeremonie ist gleichzeitig Auftakt zur Premierenfahrt von AIDAsol nach Nordeuropa, bevor das Schiff in der Ostsee den Sommer verbringt. Das 71.100 BRZ große Kreuzfahrtschiff verfügt über komfortable Spa Kabinen mit direktem Zugang zum Wellnessbereich. Auf drei Decks bietet der "Body & Soul Spa" Raum für Entspannung. Die Schlemmerwelten auf AIDAsol halten vom Italiener über den California Grill für amerikanische Spezialitäten bis zum East Restaurant mit asiatischer Küche für jeden Gaumen etwas bereit. Wer es rustikaler mag, kann im schwimmenden Brauhaus selbstgebraute Biersorten verkosten und herzhafte Spezialitäten genießen. Frühbucher-Plus an zwei Terminen Früher buchen lohnt sich. Mit der Frühbucher-Plus-Ermäßigung sparen Reisende bis zu 600 Euro pro Person und genießen gleichzeitig alle AIDA PREMIUM Vorteile, wie die freie Wahl der Kabine. Die Frühbucher-Plus-Ermäßigung gilt für alle AIDA PREMIUM Reisen im Katalog AIDAtime 2011/2012: Für alle Reisen mit Abfahrten bis 31.10.2011 bei einer Buchung bis 31.10.2010, für alle Reisen mit späterem Abfahrtsdatum bis zum 31.03.2011. Dazu gibt es an Bord der AIDA Schiffe die ganze Vielfalt für jeden Geschmack – mit vielfältigen Sport- und Wellnessangeboten, professionellem Entertainment, außergewöhnlichen Ausflügen, kulinarischen Genüssen und komfortabel eingerichteten Kabinen. Vollpension, Tischgetränke in den Buffet Restaurant Kinderbetreuung, Sauna, und Shows sind inklusive. Buchungen für die AIDA Reisen aus dem Katalog AIDAtime 2011/2012 sind ab 24. Februar 2010 im Reisebüro, im Internet auf www.aida.de sowie im AIDA Service Center unter der Telefonnummer 0381/202 707 07 möglich. AC
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Öko-Hotellerie in Ägypten wird breiter

Hamburg/Hurghade, 23.Juni 2014 (epa) Öko-Hotellerie in Ägypten wird breiter Was am Roten Meer in El Gouna begann, entwickelt sich jetzt zunehmend in die Breite: die umweltgerechten Ansprüche in den gefragten Urlaubsdestinationen. Das „Palm Royale“ in Soma Bay z.B. hat ein eigenes Programm „GreEngage“ aufgelegt. Es umfasst u.a. den Schutz der natürlichen Ressourcen, Vermeidung von Abfall und Klimagasen, Energieeffizienz sowie Wassermanagement. Hoteldirektor George Pallis sieht dies als seine persönliche Verantwortung: „Mit einer modernen Meerwasser-entsalzungsanlage produzieren wir unser eigenes Trinkwasser mit externer Qualitätskontrolle. Die Hotelkläranlage reinigt das Abwasser, das danach für die Bewässerungssysteme genutzt wird. Alle Fahrzeuge auf dem Areal fahren mit Elektrobatterien“. Inzwischen sind große Teile der Anlage mit ihrem 1,2 km langen Strand komplett barrierefrei (www.palmroyaleresort.com). Die gute Oekobilanz des Hauses war ein Grund mehr dafür, hier im Mai 2014 das größte Wassersport-Event des Jahres in Ägypten zu platzieren. Der Verband PKRA lockte 63 Freestyler aus 22 Nationen zur Premiere des Red Sea Kitesurf World Cup in das Land der Pharaonen. Dieser Cup versteht sich als die Formel 1 der Kiter. Die weltbesten Kitesurfer konnten sich in Soma Bay auf einen konstant starken Wind verlassen, wenn sie über dem türkisfarbenen Wasser ihre radikalen Tricks und Rotationen zeigten (www.redseakitesurfworldcup.com). Insgesamt haben viele Hotels in Ägypten Image und Mehrwert von Umweltinvestitionen erkannt und nehmen teil an unabhängigen Zertifizierungen wie Green Star - Five (Third Party Certification), Travellife Gold oder HEPCA, Caring fort he Red Sea. Der besondere Fokus liegt auf den Bereichen Umweltmanagement, Wasser- und Energieverbrauch sowie Mitarbeiterschulung. Auf der Agenda ebenso die Erhaltung einer intakten Natur und Umwelt. Aktuelle Maßnahmen sind z.B. Strand- und Meeres-Säuberungsaktionen sowie öffentliche Sammelbehälter für Altglas, Papier, Plastik und Dosen. Verbreitet hat sich auch ein spezielles Ankersystem für Tauchboote, umgesetzt in Zusammenarbeit mit der Hurghada Environmental Protection and Conservation Association HEPCA. Führende Ökoadressen in Ägypten sind die luxuriöse Ecolodge Adrère Amellal mit einem wunderbaren Ausblick auf den Salzsee Birket Siwa, das Al-Tarfa Desert Lodge am Rande eines Palmenhains der Oase Dakhla sowie das Mövenpick Resort El-Quseir. Ein gefragtes Tauchercamp heißt Ecolodge Marsa Shagra Village, in dem die Zelte mit Beduinenbetten direkt am Wasser stehen. Auch am Roten Meer liegt Basata Village, dem ökologisch sanften Tourismus verschrieben. Gegessen und geschlafen wird in Strohhütten oder unter freiem Himmel. Dann schließlich das Basma Hotel, das einzige Hotel Oberägyptens, das konsequent Umweltstandards einhält. Dafür beschäftigt es einen Öko-Manager und wurde mit dem Green Globe ausgezeichnet. Die Öko-Offensive am Roten Meer hat inzwischen viele Freunde und Unterstützer gefunden. Im Endeffekt kommt es auch auf den Touristen selbst mit an. Wer als Tourist oder Geschäftsmann am Roten Meer weilt, kommt an zwei Exkursionen nicht vorbei: Eine Stippvisite in die Lagunenstadt El Gouna, dem ganz besonderen Urlaubsparadies. Das umweltfreundlichste Resort Ägyptens. Ein Ort mit ständig neuen Facetten. Gerade eröffnet der Cablepark für Wassersportler am Malibu Beachclub (www.elgounacable.com). Auf der mit deutscher Technik bestückten Wasserski-Liftanlage kommen nicht nur Wakeboarder auf ihre Kosten. Ein Trainingsort auch für die Studenten des neuen Campus, der mit der TU Berlin kooperiert. Und endlich komplett fertig gestellt auch El Gounas neuester Stadtteil und die New Marina. Bis 2017 soll der renommierte Badeort CO2-neutral werden. Dafür setzen die Experten auf Wind-, Sonnen- und Wasserenergie für die Stromerzeugung.   Eine zweite Adresse der Superlative heißt Sahl Hasheesh, 18 km südlich von Hurghada an der Red Sea Riviera, erbaut nach einem Masterplan. Mit einem 12,5 km langen Sandstrand erstreckt sich der Badeort auf insgesamt 41 km² bzw. 4100 ha. Elegante Alleen laden zum Spazierengehen ein. Ein moderner Urlaubsort, der Erholung, Luxus und Opulenz auf ein neues Niveau hebt. Ganzjährig ein prall gefüllter Eventkalender – von Operngalas bis Festivals. Markante Treffpunkte sind das Pharaonentor, der Holzpier in der Altstadt oder die versunkene Stadt, eine Schnorchel-Attraktion im Meer. Geplant und verwirklicht mit Nachhaltigkeit. Hans Hein-Becker
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Rio de Janeiro

Rio de Janeiro, 25. Mai 2014 (epa) It is one of the most iconic Lufthansa flight numbers: LH500 to Rio and during the night between Saturday and Sunday the highest Caipirinha party in the world took place on that flight. During the aperitif service shortly after take-off at 10:15pm, 352 passengers, hosted by 14 flight attendants, enjoyed the Brazilian national drink mixed from Cachaça, lime juice, sugar, and ice. The presentation of the cocktails was exceptional – six trolleys were transformed into mobile bars wrapped with the Brazilian national flag. Along with samba-dancer Paula Souse and Conférencier Sergio Neves, who was giving useful travel advice to the international passengers for their trip to the Copacabana and the Sugarloaf Mountain, social media star Klaus-Heidi was on board as well. The Swede moved from Scandinavia to Berlin, after he had changed his name as a result of a popular internet competition, to live in the German capital for one year. Flying at an altitude of 39,000 feet, the passengers aboard the Boeing 747-400 were able to experience the extraordinary Brazilian atmosphere with South American Samba and Boss Nova rhythms directly at their seats. Every passenger received a special Lufthansa party package containing a sports cap, colorful garlands, a music CD, and fan make-up. Thanks to FlyNet, the broadband Internet access for the long-haul fleet, the Lufthansa Social Media Team was able to send first posts and tweets to Facebook, Twitter and Instagram (#LufthansaCaipiParty and @klausheidiberlin!). During the upcoming weeks, Brazil and soccer will play a unique role at Lufthansa. Two weeks ago, a special “Fanhansa” livery was introduced for 8 aircraft – some of them are already flying as “Fanhansa”. Among others was a Boeing 747-8 that took off to Sao Paolo last night. The Caipirinha from the flight to Rio de Janeiro is not only offered on LH500, but also in Business Class and First Class on all long-haul flights departing Germany. Brazilian snacks and drinks will also be served on German domestic flights in Business Class during the famous “Blue Hour” on Friday evenings..   The interior cabin of flight LH500 to Rio de Janeiro   On the 15th of August 1956, Lufthansa opened its first South American service flying the route Hamburg – Düsseldorf/Frankfurt – Paris – Dakar – Rio de Janeiro – Sao Paulo – Buenos Aires with the Lockheed L-1049G Super Constellation. Today, Lufthansa flies to Sao Paolo daily from Frankfurt and Munich, partly with the new Boeing 747-8. Lufthansa is also flying daily from Frankfurt to Rio de Janeiro, its second Brazilian destination. Tim Stephan
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Diagnose Reizdarm ?

Hamburg/BERLIN, 12.8.2014 –(epa) Durchfall, Bauchkrämpfe, Blähungen: Wer mit diesen Klagen zum Arzt geht, erhält häufig die Diagnose Reizdarm. Der Begriff ist zum Modewort in der Medizin geworden. Dabei können die Beschwerden Anzeichen für eine schwerwiegende Krankheit sein, warnt die Deutsche Morbus Crohn / Colitis ulcerosa Vereinigung (DCCV). Die Symptome der mikroskopischen Kolitis, einer wenig bekannten, aber zunehmend verbreiteten chronischen Darmer-krankung, sind dem Reizdarmsymptom sehr ähnlich. Ihr Leitsymptom ist wässriger Durchfall. „Ein Reizdarm und die mikroskopische Kolitis lassen sich auf den ersten Blick kaum voneinander unterscheiden. Das ist ein großes Problem“, sagt Prof. Ahmed Madisch (Hannover), der mit der DCCV zusammenarbeitet. Einzig eine Darmspiegelung mit Entnahme von Gewebeproben bringe Klarheit. Doch diese werde noch zu selten gemacht. „Viele Patienten sind unterdiagnostiziert. Sie werden fälschlicherweise als Reizdarmpatienten behandelt und leiden weiter.“ Chronischer Durchfall: Heilung ist möglich Während ein Reizdarm nur schwer zu behandeln ist, gibt es bei mikroskopischer Kolitis gute Therapieoptionen. Medikamente helfen den meisten Patienten schnell. So wie im Fall von Edda Günther. Von einem auf den anderen Tag wurde die 61-Jährige von schweren Durch-fällen geplagt. „Die Beeinträchtigungen waren enorm. Egal was ich aß, eine halbe Stunde später musste es raus. Und das schnell.“ Orte, an denen es keine Toilette gab, mied Günther. Als ihr Gastroenterologe bei der Darmspiegelung mit Gewebeentnahmen eine mikroskopische Kolitis als Ursache für die quälenden Durchfälle erkennt, kann ihr Leiden beendet werden. Die Therapie greift bereits nach zwei Wochen. Günther ist seit dem beschwerdefrei. Die Lebensqualität ist zurück. Die mikroskopische Kolitis tritt vor allem in einer Bevölkerungsgruppe auf: 75-80 Prozent der Betroffenen sind Frauen über 50 Jahre. „Wir gehen davon aus, dass in dieser Gruppe in zehn Prozent der Fälle eine mikroskopische Kolitis die Ursache für den Durchfall ist.“ Die Zahl der Neuerkrankungen ist ansteigend. Und: „Durch die häufige Verwechslung mit dem Reizdarm-Syndrom ist die Dunkelziffer hoch“, sagt Madisch. Die DCCV rät: Wer länger als vier Wochen an Durchfall leidet, sollte die Ursache von einem Facharzt abklären lassen. Wer ist die DCCV? Die Deutsche Morbus Crohn / Colitis ulcerosa Vereinigung (DCCV) e.V. ist der Selbsthilfeverband für mehr als 320.000 Menschen in Deutschland, die unter einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung wie der mikroskopischen Kolitis leiden. Sie ist eine der größten Patientenvereinigungen Deutschlands. Seit 1982 begleitet die Organisation Betroffene und ihre Angehörige. Die DCCV vermittelt Kontakte zu Ärzten, Kliniken, Kurkliniken und Selbsthilfegruppen, berät bei Problemen mit den Krankenkassen und unterstützt bei Fragen zum Arbeits- und Sozialrecht. In Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern unterstützt der Selbsthilfeverband die Forschung und regt neue Forschungsschwerpunkte an.
Hans Hein-Becker @ Hamburg
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Die Welt hat ein Recht auf V erdünnung

Die Welt hat ein Recht auf Verdünnung. Wenn man Gerüchten Glauben schenken darf, basteln die Vertreter der Homöopathie an einer internationalen Hilfsorganisation. Ihre Logistik ist bestechend. Hamburg, 4.Juli 2014 (epa) Die Homöopathie hat im Gegensatz zur Schulmedizin den Vorteil, dass sie per se grenzüberschreitend arbeiten kann. Warum, fragen Sie? Ganz einfach: Sie verfügt über die Kraft der Potenzierung. Während traditionellen Medizinern nichts anderes übrig bleibt, als ihren Arztkoffer zu packen und per Schiff oder Flugzeug in medizinische Krisengebiete zu reisen, können Homöopathen ohne größere Umstände fernbehandeln. Wenn man beispielweise von einem Schiff einen Tropfen Quecksilber in den Nordatlantik fallen ließe, könnte man aus dem bislang therapeutisch unauffälligen, graugrünen Gewässer eine quasi unerschöpfliche Menge "Mercurius solubilis" machen - auch wenn die vollständige Durchmischung etwas dauern würde. Kranke in Schwellenländern mit Meerzugang bräuchten dann nur noch in der stets lieferfähigen Strandapotheke ein Näpfchen ins Wasser zu tauchen. Rechnen wir nach: Der Atlantik hat ein Wasservolumen von etwa 354,7 Mio. km³. Das entspricht 354,7 x 1015 Kubikmetern oder 354,7 x 1018 Litern. Um nicht unnötig von Stellen vor dem Komma abgelenkt zu werden, runden wir auf 3,5 x 1020 Liter ab. Mit nur 3,5 Litern Tollkirsche-Urtinktur ließen sich also fast eine halbe Trilliarde Liter Belladonna D20 Hochpotenz herstellen. Bei einer Weltbevölkerung von 7 Milliarden Menschen wären das immerhin 5 x 1010 Liter pro Individuum - sicher genug, um eine wirksame Dauertherapie durchzuführen. Ok, das Schütteln der Lösung wird trotz Golfstrom schwierig, was möglicherweise dem Postulat der immateriellen Energiezufuhr widerspricht. Aber wer will so kleinlich sein? Auf der Habenseite ließen sich - bei vertretbarem finanziellen Aufwand - eine Menge gesundheitlicher Probleme aus der Welt schaffen. Unter anderem Atemwegsentzündungen, grippale Infekte, Augenerkrankungen, Verdauungsbeschwerden und sogar Fehlfunktionen der endokrinen Drüsen - wenn man Hahnemann Glauben schenken darf. Das therapeutische Spektrum könnte man durch den Einsatz von Komplexmitteln sogar noch beliebig erweitern! Ich werde deshalb in meinem nächsten Badeurlaub mit gutem Beispiel vorangehen und einen von den Behörden nicht genehmigten homöopathischen Feldversuch starten, indem ich unauffällig 5 ml Kamillenextrakt in das Mittelmeer (Volumen: 4,3 x 1018 Liter) pipettiere. Damit verwandele ich dann im Handstreich den gesamten Wasserraum zwischen Gibraltar und Tel Aviv in Chamomilla-Lösung D21. Soll gegen Schmerzen und weinerliche Stimmung helfen - und könnte die Italiener und Spanier über ihr Ausscheiden bei der WM hinwegtrösten. Ende September werde ich berichten. Wer heilt, hat Recht!
Hans Hein-Becker @ Hamburg
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yasni 30.08.14  +  

Wenn Ärzte sich umbringen

Mediziner bringen sich laut einer älteren Analyse des Gießener Psychiaters Professor Christian Reimer bis zu 3-mal häufiger um als Nicht-Mediziner. Hamburg, 24,März 2014 (epa) Mediziner bringen sich laut einer älteren Analyse des Gießener Psychiaters Professor Christian Reimer bis zu 3-mal häufiger um als Nicht-Mediziner. Eine neue Studie ging nun der Frage nach, welche Merkmale Ärzte aufweisen, die sich umbringen und welche Methoden sie wählen. Anhand des „US-Nationalen Registers über gewaltsame Tode“ (National Violent Death Reporting System, NVDRS) analysierten die Autoren um die Familienmedizinerin Katherine J. Gold der Universität Michigan, USA, die Daten von 31.636 Suizid-Opfern. 203 dieser Opfer (0,64%) waren Ärzte. Aus den Auswertungen ausgeschlossen waren Medizinstudenten. Gold et al. stellten fest, dass die suizidierten Ärzte etwa genauso häufig an psychischen Störungen und Depressionen litten wie die Opfer anderer Berufe: 46% der Ärzte und 41% der Menschen anderer Berufe wiesen eine psychische Erkrankung auf. Zum Zeitpunkt des Suizids waren 42% der Ärzte und 39% der Nicht-Ärzte in einer depressiven Stimmung. Bei den verstorbenen Ärzten waren Antidepressiva nicht häufiger nachweisbar als bei den verstorbenen Menschen anderer Berufe. Deutlich häufiger als bei den Nicht-Ärzten konnten bei den Ärzten jedoch Antipsychotika, Benzodiazepine oder Barbiturate nachgewiesen werden (OR: 28,7 bzw. 21,0 bzw. 39,5; p jeweils < 0,0005). Christian Reimer und Kollegen kamen zu dem Ergebnis, dass 23–31% der jungen Assistenzärzte Depressionen aufweisen, aber nur etwa 15% der gleichaltrigen Allgemeinbevölkerung, was einen signifikanten Unterschied darstellt. Wenig Substanzabhängigkeiten bei den Ärzten In der Studie von Gold et al. wiesen Ärzte signifikant seltener eine Alkohol- oder andere Substanzabhängigkeit auf als Nicht-Ärzte: 14% der Ärzte und 23% der Nicht-Ärzte waren substanzabhängig (p = 0,004). 66% aller Todesopfer litten zumindest entweder an einer psychischen Störung, an einer Alkohol- oder anderen Substanzabhängigkeit oder an einer depressiven Verstimmung. 31% der Suizid-Opfer litten an mindestens zwei dieser Störungen und 6% an allen drei Störungen. Hier gab es keinen signifikanten Unterschied zwischen Ärzten und Nicht-Ärzten. USA: Ärzte erschießen sich genauso häufig wie Nicht-Ärzte Sowohl die Ärzte als auch die Nicht-Ärzte brachten sich am häufigsten durch den Gebrauch einer Schusswaffe um (48% bzw. 54%). Hier wird vielleicht besonders deutlich, dass es sich um eine US-amerikanische Studie handelt. Am zweithäufigsten starben die Ärzte infolge einer Vergiftung: 23,5% der Ärzte waren betroffen. Hier vermuten Katherine Gold und ihre Kollegen, dass sich die Ärzte ihr Wissen um die Wirkungen und Dosierungen der verschiedenen Medikamente und Giftstoffe zunutze machen. Außerdem haben die Ärzte einen leichten Zugang zu Medikamenten. Im Gegensatz hierzu starben „nur“ 18% der Nicht-Ärzte infolge einer Vergiftung. Jeweils etwa 14% der Ärzte starben an einem Aufpralltrauma bzw. infolge einer Asphyxie durch Erhängung. Bei den Nicht-Ärzten stand der Tod durch Asphyxie an zweithäufigster Stelle (22%), gefolgt von Vergiftung (18%) und Aufpralltrauma (6%). Waren die Verstorbenen älter oder verheiratet, so waren sie mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit Ärzte (Odds Ratio [OR] = 1,04 bzw. 1,7). Besonders stark wies das Merkmal „Probleme im Beruf“ darauf hin, dass der Verstorbene ein Arzt war (OR: 3,12, Konfidenzintervall [CI]: 2,10–4,63, p < 0,005). Das Merkmal „Krise in den letzten zwei Wochen“ wies hingegen eher darauf hin, dass der Verstorbene kein Arzt war (OR 0,61, p = 0,014). Prävention notwendig Die Studien von Katherine Gold und Christian Reimers weisen darauf hin, dass besonders die berufsbedingten Probleme zu einem erhöhten Selbstmordrisiko führen. Gold et al. erklären, dass die Identität und das Selbstwertgefühl der Ärzte eng mit dem Beruf zusammenhängen. Unzufriedenheit im Beruf könne daher eine wichtige Rolle bei der Entstehung der Suizidalität spielen. Warum in der Studie von Gold et al. das Verheiratetsein für Ärzte typisch war und warum sich die Ärzte „dennoch“ suizidiert haben, bleibt fraglich. Die Autoren weisen darauf hin, dass die Ehe eigentlich als protektiver Faktor gilt. Doch man müsse differenzieren, denn die Datenlage sei komplex: Einige Studien zeigten, dass die Ehe ein protektiver Faktor für Männer, aber nicht für Frauen sei. Außerdem gebe es Daten, die darauf hinweisen, dass ein hohes Einkommen, ein hoher Bildungsstand sowie der Familienstand „verheiratet“ mit einer erhöhten Suizidalität zusammenhängen. Die Scheidungsraten seien bei Ärzten besonders gering. Die Autoren weisen darauf hin, dass gezielte Hilfs- und Präventionsprogramme für Ärzte eingerichtet werden müssten, um die Situation zu verbessern.
Hans Hein-Becker @ Hamburg
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Privatversicherte haben Prüfungspflicht

Ressort: Medizinrecht/Urteile/Gesundheit Privatversicherte haben Prüfungspflicht Medizinrechtsanwälte im Deutschen Anwaltverein Hamburg/München/Berlin, 24.03.2014 (DAV)/ epa - Wer privat krankenversichert ist, muss Arztrechnungen auf ihre Richtigkeit hin prüfen. Erst dann darf er sie bei der privaten Krankenkasse einreichen. Dies hat das Amtsgericht München am 4. Juli 2013 (AZ: 282 C 28161/12) festgestellt, wie die Arbeitsgemeinschaft Medizinrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) mitteilt. Sollte die Krankenkasse eine Behandlung bezahlt haben, die nicht erfolgt ist, darf sie die Leistung vom Privatversicherten zurückverlangen. Die privat versicherte Frau erhielt im Jahr 2003 eine Bioresonanztherapie bei einem Arzt für bioenergetische Medizin und Naturheilverfahren. In seiner Rechnung rechnete der Arzt unter anderem eine Akupunkturbehandlung und eine Infiltrationsbehandlung ab, obwohl er diese Behandlungen nicht vorgenommen hatte. Die Patientin reichte die Arztrechnung bei ihrer Krankenversicherung ein, die der Patientin die Behandlungskosten erstattete. Nachdem die Krankenversicherung im April 2012 erfahren hatte, dass die von ihr erstatteten Leistungen nicht erbracht worden waren, forderte sie den Erstattungsbetrag von der Patientin zurück. Diese weigerte sich, das Geld zurückzuzahlen. Sie habe nicht bemerkt, dass in der Rechnung andere Positionen aufgeführt waren als die tatsächlich vorgenommenen Leistungen. Für einen medizinischen Laien sei es nicht nachvollziehbar, ob tatsächlich eine Akupunkturbehandlung oder eine Bioresonanztherapie durchgeführt wurde. Die Versicherung hatte bei Gericht Erfolg: Die Patientin müsse den von ihrer Versicherung erstatteten Betrag zurückzahlen. Für den Versicherungsnehmer einer privaten Krankenversicherung bestehe auch die Pflicht, die Rechnung vor dem Einreichen darauf zu prüfen, ob die darin aufgeführten Leistungen auch tatsächlich durchgeführt worden seien. Er müsse die Plausibilität der Rechnung prüfen und die Versicherung auf etwaige Ungereimtheiten hinweisen. Dem Versicherungsunternehmen sei es naturgemäß nicht möglich, selbst Einblick zu nehmen, welche Behandlungen durchgeführt worden seien. Informationen: www.dav-medizinrecht.de
Hans Hein-Becker @ Hamburg
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Dubiose Geschäfte bei der Max-Planck-Gesellschaft

Dubiose Geschäfte bei der Max-Planck-Gesellschaft „Report Mainz“, 10. Juni 2014, um 21.45 Uhr im Ersten Mainz/Hamburg 9. Juni 2014 (epa) Mainz. Bei der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) sind mutmaßlich Forschungsgelder in Millionenhöhe veruntreut worden. Das geht aus internen Unterlagen hervor, die dem ARD-Politikmagazin „Report Mainz“ und dem „Spiegel“ exklusiv vorliegen. Über Jahre hinweg soll ein Physikprofessor im Münchner Halbleiterlabor der renommierten Forschungsgesellschaft in die eigene Tasche gewirtschaftet haben. Den internen Dokumenten zufolge hat das Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching Aufträge in einer Höhe von insgesamt sieben Millionen Euro an eine Firma namens PNSensor vergeben. Leistungsnachweise oder Belege musste das Unternehmen nicht vorlegen. Das Max-Planck-Institut legte die Auftragssumme fest und die Firma kassierte den Betrag. Mehrheitseignerin von PNSensor war die Ehefrau des damaligen Leiters des MPG-Halbleiterlabors Lothar Strüder, der auch selbst Anteile hält. Im Auftrag des Max-Planck-Instituts hat PNSensor Siliziumchips für Forschungsprojekte hergestellt. Überschussstücke, die für die Forschung nicht zu gebrauchen waren, hat die Firma an die Industrie verkaufen dürfen. In einem bislang unveröffentlichten Bericht des Obersten Bayerischen Rechnungshofs aus dem Jahr 2011 heißt es, dass sich alle Beteiligten auf die Einschätzung von Lothar Strüder hätten verlassen müssen. Wörtlich heißt es in dem Bericht: „Interessenkonflikte können deshalb nicht ausgeschlossen werden.“ Darüber hinaus geben interne Dokumente der Max-Planck-Gesellschaft Anlass zu der Annahme, dass PNSensor Chips gezielt für den Verkauf produziert hat – finanziert aus öffentlichen Geldern. „Gelegentlich scheint es, dass manche Projekte nur deshalb durchgeführt werden, um die Fertigung von Driftdetektoren zu rechtfertigen“, heißt es in einem Vermerk. Diese seien dann mehrheitlich in den Vertrieb gegangen. Weitere interne Dokumente der Max-Planck-Gesellschaft sowie Aussagen von mit den Vorgängen betrauten Mitarbeitern gegenüber „Report Mainz“ und „Spiegel“ stützen den Verdacht, dass Chips gezielt für den Verkauf produziert worden sind. In einem internen undatierten Memo heißt es, man habe es „schwarz auf weiß, dass es sich tatsächlich nicht um Überschussstücke gehandelt hat, sondern um eine absichtliche Produktion des HLL (Halbleiterlabors) für den Verkauf durch PNS“. Dies gehe daraus hervor, dass bereits Lieferverträge geschlossen worden seien, bevor die Produktion abgeschlossen war. Auf Anfrage von „Report Mainz“ und „Spiegel“ sagte die Max-Planck-Gesellschaft hierzu, es lägen „widersprüchliche“ Aussagen der Mitarbeiter vor, bislang jedoch keine belastbaren Anhaltspunkte. Die Zahl der Überschüsse sei aber tatsächlich gestiegen. Die Vorwürfe seien „haltlos und werden entschieden zurückgewiesen“, schreibt Lothar Strüder in einer Stellungnahme an „Report Mainz“ und den „Spiegel“. Es habe sich um im Rahmen von Forschungsvorhaben entstandene Überschussstücke gehandelt, „die erst nachdem sie für die Forschung keine Relevanz mehr hatten, zur Veräußerung bereit standen“. Die Forschungsvorhaben seien „in den gemeinsamen Besprechungen des Halbleiterlabors mit den zuständigen Direktoren der Max-Planck-Institute inhaltlich besprochen“ worden.Der Bayerische Oberste Rechnungshof forderte die MPG bereits im Jahr 2011 auf, sowohl „die bisherigen überhöhten Abrechnungen“ zu überprüfen, „ebenso die Möglichkeiten von Rückforderungen“. Nach eigenen Angaben gab es seitens der MPG jedoch bislang keine Rückforderungen. Bislang habe die Gesellschaft „keine Hinweise für einen ihr entstandenen finanziellen Schaden“, schreibt die MPG in einer Stellungnahme. Allerdings räumte eine Sprecherin ein, dass eine Einsicht in Unterlagen von PNSensor bislang nicht möglich gewesen sei. Man habe mittlerweile ein entsprechendes Auskunftsersuchen gestellt.In einem Aktenvermerk eines von der MPG beauftragten Rechtsexperten heißt es im Jahr 2012 wörtlich, es könne „nicht ausgeschlossen werden, dass Ermittlungsbehörden mit Blick auf den Straftatbestand der Untreue […] einen Anfangsverdacht annehmen müssen“. Ob PNSenor durch die Abrechnungen Gewinne gemacht habe, lasse sich nur durch staatsanwaltschaftliche Ermittlungen feststellen. Eine Sprecherin der Max-Planck-Gesellschaft teilte nun schriftlich mit, dass die Ermittlungsbehörden jedoch nicht eingeschaltet wurden. Bei eigenen Überprüfungen seien „keine Sachverhalte zutage getreten, welche ein strafrechtlich relevantes Verhalten der Beteiligten zugrunde legen“. Die Vorwürfe des Bayerischen Rechnungshofes waren auch der Führungsspitze der MPG bekannt: Martin Stratmann, der am Donnerstag vereidigte neue Präsident, wusste nachweislich mindestens seit 2012 über den Bayerischen Rechnungshofbericht Bescheid. PNSensor darf mittlerweile nach Angaben der MPG zwar keine Überschussstücke mehr verkaufen. Allerdings hat sie auch nach Bekanntwerden der Vorwürfe weiterhin Forschungsaufträge erhalten. Man habe die Kompetenz der Firma weiterhin benötigt, um nicht wieder bei null anfangen zu müssen. Weitere Informationen unter www.reportmainz.de. Zitate gegen Quellenangabe „Report Mainz“ frei. Fragen bitte an „Report Mainz“, Tel. 06131/929-33351.
Hans Hein-Becker @ Hamburg
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yasni 30.08.14  +  

Patientensicherheit mahnt-Falsche Einhame des Rheumamittels Methotrexat

Aktionsbündnis Patientensicherheit mahnt: Falsche Einnahme des Rheumamittels Methotrexat führt zu schweren Nebenwirkungen Bonn/Hamburg, 16.Apüril 2013 (epa) – In Deutschland leiden mehr als 440 000 Menschen an entzündlichem Gelenkrheuma, der sogenannten rheumatoiden Arthritis (RA). Das bei RA verordnete Medikament Methotrexat dürfen Patienten jedoch nur einmal pro Woche einnehmen. Das betont das Aktionsbündnis für Patientensicherheit (APS) im Vorfeld seiner Jahrestagung, die am 18. und 19. April 2013 in Berlin stattfindet. Nehmen Patienten das Arzneimittel versehentlich häufiger, kann es zu schweren Nebenwirkungen wie Atembeschwerden, Übelkeit und Erbrechen oder sogar Knochenmarksschädigungen kommen. Aus diesem Grund hat das APS jetzt eine Handlungsempfehlung für die Einnahme des entzündungshemmenden Medikaments herausgegeben. Methotrexat ist ein Wirkstoff, der die Zellteilung hemmt und in der Krebstherapie häufig in hoher Dosis eingesetzt wird. Wegen seines entzündungshemmenden Mechanismus eignet sich das Medikament in niedriger Dosierung auch für die Behandlung der rheumatoiden Arthritis. Professor Dr. rer. nat. Ulrich Jaehde, Mitglied im Vorstand des APS und Leiter des Bereichs Klinische Pharmazie am Pharmazeutischen Institut der Universität Bonn, erklärt: „Methotrexat ist das Medikament, das am häufigsten zur Behandlung rheumatischer Entzündungen eingesetzt wird. Der Wirkstoff wird einmal pro Woche als Tablette eingenommen. Für manche Patienten ist dieses Einnahmeintervall ungewöhnlich.“ Was daraus folge, sei eine versehentliche tägliche Einnahme, so der Experte aus Bonn. „Wenn der Methotrexat-Patient Atembeschwerden bekommt, über grippeähnliche Symptome mit Kopfschmerzen und Fieber, Übelkeit, Erbrechen oder schmerzhafte Entzündungen in der Mundhöhle klagt, kann das auf eine Überdosierung hinweisen“, warnt Professor Jaehde und ergänzt: „In diesem Fall sollte sofort der Arzt aufgesucht werden.“ Um das Risiko von Anwendungsfehlern zu senken, hat die Arbeitsgruppe Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) im APS unter Leitung von Dr. Oliver Schwalbe, Apothekerkammer Westfalen-Lippe, eine Handlungsempfehlung erstellt. „Sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich ist bei der Verabreichung von Methotrexat höchste Sorgfalt geboten. Wir empfehlen den Krankenhäusern, die Methotrexat-Tabletten nicht auf den Stationen zu lagern, sondern nur auf Einzelanforderung auf die Station zu bringen“, rät Dr. Schwalbe. Zudem sollten Ärzte und Apotheker Betroffene wiederholt beispielsweise bei der Aufnahme und Entlassung aus dem Krankenhaus an die Einnahmeintervalle erinnern. Auch müsse man ihnen vermitteln, dass sie die Methotrexat-Tabletten niemals teilen dürften. Die so entstehenden Stäube im Haushalt könnten auch für die Mitbewohner gefährlich werden. Die Handlungsempfehlung des APS kann von jedem kostenlos ab Donnerstag, 18.04.2013 von der Website des Aktionsbündnis Patientensicherheit heruntergeladen werden. Bei seiner Jahrestagung wird das APS dieses Thema vertiefend diskutieren und so die Aufmerksamkeit für die Problematik schärfen. Aktuelle Themen der Gesundheitsversorgung in Deutschland und speziell das Verhältnis von Patientensicherheit und Ökonomie werden auf der 8. Jahrestagung des Aktionsbündnis Patientensicherheit e. V. (APS) in Berlin am 18./19. April 2013 diskutiert. Denn immer häufiger werden die Auswirkungen der Ökonomisierung des Gesundheitswesens sichtbar. Mit zunehmender Dominanz kommerzieller Aspekte in der Gesundheitsversorgung steht eine gute und auch sichere Krankenversorgung in Frage. Diese Entwicklung muss insbesondere wegen möglicher Auswirkungen auf die Patientensicherheit kritisch gesehen und diskutiert werden, f
Hans Hein-Becker @ Hamburg
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yasni 30.08.14  +  

Zahnarzt hat Patienten 20 Zähne gezogen

Patienten ohne Zustimmung 20 Zähne gezogen – Verlust der Approbation Hamburg/Magdeburg/Berlin (DAV). Ein Zahnarzt, der seinem Patienten ohne dessen Zustimmung den Großteil seiner Zähne zieht, negiert den Patientenwillen. Das ist ein für einen Zahnarzt unwürdiges Verhalten und kann zum Entzug der Approbation führen. Auf eine entsprechende Entscheidung des Verwaltungsgerichts Magdeburg vom 14. März 2013 (AZ: 3 A 339/11 MD) weist die Arbeitsgemeinschaft Medizinrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) hin. Ein Zahnarzt hatte einem Patienten unter Vollnarkose 20 Zähne gezogen, ohne jedoch dessen Zustimmung eingeholt zu haben. Der junge Mann muss seitdem eine Vollprothese tragen. Der Arzt wurde hierfür wegen vorsätzlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von acht Monaten auf Bewährung verurteilt. Wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz hatte er außerdem eine Geldstrafe erhalten. Unter anderem aufgrund dieser Vorkommnisse widerrief das zuständige Landesverwaltungsamt die Approbation als Zahnarzt. Dagegen klagte der Mann. Ohne Erfolg. Er habe sich als unwürdig erwiesen, den Beruf des Zahnarztes auszuüben, begründeten die Richter ihre Entscheidung. Insbesondere der Verurteilung wegen vorsätzlicher Körperverletzung liege ein Fehlverhalten zugrunde, das mit den Vorstellungen von einer Arztpersönlichkeit nicht in Einklang gebracht werden könne. Der Wille des Patienten stehe an oberster Stelle. Ihn hätte der Zahnarzt ungeachtet aller Fakten beachten müssen. Wenn sich der Zahnarzt darüber hinweggesetzt habe, zeige dies, dass er den Patientenwillen negiere – ein für einen Zahnarzt unwürdiges Verhalten. Der Entzug der Approbation sei auch im Hinblick auf die Gefährdung der wirtschaftlichen Existenz des Arztes daher nicht unverhältnismäßig. Medizinrechtsanwälte im Deutschen Anwalt Verein Hamburg, 26.Juli 2013
Hans Hein-Becker @ Hamburg
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