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Wir hoffen, Sie hatten ein frohes Osterfest. Auch wenn der Winter noch immer nicht vorbei ist (von wegen um Goethes Willen: Vom Eise befreit sind Strom und Bäche durch des Frühlings holden, belebenden Blick), deutet sich der Frühling ja immerhin an... Zeit für eine Erinnerung an die Konzerte, die im April bei uns im Sendesaal stattfinden (Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein!). Alle Details finden Sie weiter unten. Seit kurzer Zeit ist übrigens auch der Kauf von online-Tickets leichter. Sie müssen nicht mehr für jedes Ticket immer wieder neu alle Bankangaben eintragen sondern können bequem per Sofortüberweisung bezahlen. Nutzen Sie die neuen Möglichkeiten der Bestellung. Auch hat sich mittlerweile rumgesprochen, dass die Verweilqualität vor und nach den Konzerten im Sendesaal sich durch das öffentliche Restaurant Geerdes am Sendesaal sehr erhöht hat. Geben Sie sich die Zeit. Ein Besuch lohnt sich. Das Geerdes ist auch selbst zu erreichen unter www.geerdesamsendesaal.de Karten für sämtliche Veranstaltungen erhalten Sie über unsere website www.sendesaal-bremen.de oder an der Abendkasse, telefonische Vorbestellungen unter 0421-33005767 (AB). Für Feedback und Information besuchen Sie uns gern auch auf unserer facebook Seite.
Inhalt
05.04. konzert im dunkeln: Yu Jung Yoon (Korea)
06.04. Sabrina Ascacibar "Bill & Eve"
10.04. Klavierabend Neue Musik: Sven-Thomas Kiebler
13.04. Saltarello: Trio Elvis Beethoven
14.04. Matinee: Althastedter Kammerorchester
20.04. Kammermusik: Nils Mönkemeyer und Andreas Arend
27.04. jazzahead! skoda clubnight: Trifolia (CND) Ensemble Denada (NOR)
29.04. Lily Dahab
05.04. konzert im dunkeln: Yu Jung Yoon (Korea)
Freitag, 05. April 2013 | Beginn 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (Ermäßigt 14 Euro) Die junge koreanische Pianistin Yu Jung Yoon wagt ein konzert im dunkeln mit anspruchsvollem und speziellem Programm: Internezzi von Brahms und Beethovens Sonate op 111 Yu Jung Yoon - Piano Klassische Konzerte im Rahmen der Reihe konzerte im dunkeln sind rar – nicht jeder klassische Künstler möchte sich einer solchen Herausforderung stellen. Die koreanische Pianistin Yu Jung Yoon tut es. Yu Jung Yoon wurde bereits seit ihrer Kindheit als Wunderkind gefeiert. Sie gewann zahlreiche Wettbewerbe in ihrem Heimatland Korea und wurde im Alter von 14 Jahren als jüngste Studentin aller Zeiten am Konservatorium St. Petersburg aufgenommen. Im Juni 2012 nahm sie im Sendesaal ihre Debut-CD mit Werken von Scriabin auf. Im Konzert im Dunkeln spielt sie Brahms und Beethoven, aus besonderem Grund: »Ich denke, dass die Sonate op. 111 am besten im Dunkeln zu hören ist, weil das Stück nur nach innen offene Augen braucht, denn Beethoven hat, besonders im 2. Satz, eine Brücke gebaut, um uns in eine andere seelische Dimension zu führen – in die Ewigkeit.« konzerte im dunkeln werden gefördert durch die Waldemar Koch Stiftung
06.04. Sabrina Ascacibar "Bill & Eve"
Samstag, 06. April 2013 | Beginn 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Bereits im September 2012 begeisterte sie mit ihrer energiereichen Show Wo bist Du?. Nun ist sie wieder da: die polyglotte und sehr vitale Performerin, Sängerin und Schauspielerin Sabrina Ascacibar nimmt ihr neues Programm Bill & Eve im Sendesaal für ihre neue CD bei Bear Family Records auf. Christian Gerber - Bandoneon Andreas Prögel - Schlagzeug Sönke Rust - Gitarren Henning Stoll - Bass, Bratsche, Fagott Mit ihrer Lupe steht die Sängerin und Darstellerin Sabrina Ascacibar vor dem Globus und zoomt in die kleinen Alltagssituationen der Liebe. Klingende Geschichten in sechs Sprachen: heitere, skurrile, romantische und nicht selten bekannte Lieder aus den verschiedensten Musikstilen treffen in ihrem Programm Bill & Eve aufeinander. Mit den Musikern Sönke Rust (Gitarre), Henning Stoll (Bratsche, Bass und Fagott), Christian Gerber (Bandoneon) und Andreas Prögel (Schlagzeug) streift die Sängerin durch die Welten von Milonga, Walzer, Zamba, Bossa Nova, Blues und Schlager. Nach dem erfolgreichen Programm AHOI und ihrer letzten CD Wo bist Du? überrascht Sabrina Ascacibar wieder mit einer außerordentlichen feinfühligen Mixtur zum „ewigen Thema“. Überraschend auch deshalb, weil das Publikum auf verwinkelten, manchmal bizarren Pfaden durch den Kosmos von privatem und gesellschaftlichem, von Klischee und Brechung geführt wird. Als Tochter eines argentinischen Vaters und einer deutsch-südafrikanischen Mutter geboren im Senegal, heute in Hamburg lebend, streifte sie durch die großen Theater nicht nur der Republik, um heute mit ihrem Programm Bill & Eve uns wieder das Träumen „zu lehren“, so verrückt, komisch und traurig dieses auch nur sein kann. 2010 erhielt Sabrina Ascacibar für ihr Bühnenprogramm Ahoi! den renommierten Lale Andersen-Preis, der alle zwei Jahre vergeben wird. Wo bist Du? war die zweite CD, die sie für das Label Bear Family Records aufgenommen hat. Ihr neues Programm Bill & Eve soll die dritte werden.
10.04. Klavierabend Neue Musik: Sven-Thomas Kiebler
Mittwoch, 10. April 2013 | Beginn 20:00 Uhr | Tickets 15 Euro (ermäßigt 10 Euro) Beim letzten Klavierabend mit Neuer Musik der letzten 50 Jahre bringt der Freiburger Pianist Sven-Thomas Kiebler Werke von Detlef Heusinger (*1956), Amir Teymuri (*1984), Michael Quell (*1960), Dieter Mack (*1954) und Ernst-Helmuth Flammer (*1949) zur Aufführung. Sven-Thomas Kiebler wurde geboren in Neu-Ulm und erhielt seine musikalische Ausbildung bei Renate Schwaiger-Silla und Prof. Jaime Padròs in Ulm. Studium an der Freiburger Musikhochschule bei James Avery. Gründungsmitglied des Ensemble SurPlus. Mitglied des Quartett avance 1995-2006 und des ensemble recherche 1985-1994. Stipendium der Akademie Schloss Solitude 1992/93. Seit jüngster Zeit auch Auftritte als Dirigent. Zusammen mit Peter Veale künstlerische Leitung des Ensemble SurPlus seit 2009. Seit 2011/12 ist Kiebler an den Musikhochschulen Freiburg und Trossingen als Leiter der dortigen Ensembles für Neue Musik tätig. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Reihe für Neue Musik „AusSichten“ der Hofstelle Flammer in Tolstefanz/Küsten statt.
13.04. Saltarello: Trio Elvis Beethoven
Samstag, 13. April 2013 | Beginn 20:00 Uhr | Tickets 15 Euro (Ermäßigt 10 Euro) Hinter dem etwas kryptischen Titel Trio Elvis Beethoven verbergen sich 3 Ausnahmetalente, die zum Teil bereits in früheren Saltarello-Konzerten aufgetreten sind: Jakob Encke (Violine), Benedikt Brodbeck (Violoncello) und Danae Dörken (Klavier). Programm: Claude Debussy: Klaviertrio G-dur Astor Piazzola: Cuatro Estaciones Porteñas Antonin Dvorak: Klaviertrio f-Moll op. 65 Jakob Encke eröffnete im Herbst 2009 als 15-Jähriger unsere Konzertreihe saltarello und überzeugte das Publikum zusammen mit der Pianistin Elisabeth Brauß mit Bravour davon, dass wirkliche Talente nicht nur unglaublich sicher ihre Instrumente beherrschen, sondern dass es auch in diesem Alter Musiker-Persönlichkeiten gibt, deren Verständnis und Auftreten bereits so tief sind, dass die Konzerte eine wirkliche Bereicherung für die Hörer sind. Seither hat er seine Studien ergänzt durch Unterricht bei Christian Tetzlaff und Frank Peter Zimmermann. Danae Dörken teilte sich in der vergangenen Saison mit ihrer Schwester Kiveli einen Abend. Als vielfache Preisträgerin konzertiert sie solistisch und kammermusikalisch bei Festivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Braunschweig Classix Festival, dem Kissinger Sommer und den Schwetzinger Festspielen. 2013 erscheint ihre Debüt-CD mit Werken von Leos Janacek. Benedikt Brodbeck, als Kind Solist im Knabenchor Braunschweig, wurde genau wie seine Triopartner am IFF Hannover ausgebildet und wurde mehrfach mit Bundespreisen bei Jugend musiziert ausgezeichnet. 2012 wurde er Stipendiat der Yehudi Menuhin Stiftung »Live Music Now«.
14.04. Matinee: Althastedter Kammerorchester
Sonntag, 14. April 2013 | Beginn 11:00 Uhr | Tickets 12 Euro (ermäßigt 6 Euro) Das Althastedter Kammerorchester spielt seine Frühjahrs-Matinee. Solistin ist die Mezzosopranistin Tamara Klivadenko. Althastedter Kammerorchster Solistin: Tamara Klivadenko - Mezzosopran Leitung: Grigori Pantijelew Programm: ZOLTAN KODALY: Orchester-Fantasie "Sommerabend" (1906) ROBERT SCHUMANN: Liederzyklus "Frauenliebe und -leben" (1841) Orchesterfassung RICHARD WAGNER: Fünf Gedichte für eine Frauenstimme: "Wesendonck-Lieder" (1858) FRANZ SCHUBERT: Fragmente aus der Schauspielmusik zu "Rosamunde" (1823) ANTONIN DVORAK: Finale (Furiant) aus der "Böhmischen Suite" (1879) Die Mezzosopranistin Tamara Klivadenko wurde geboren in Russland und studierte dort bis 2005. In Wien setzte sie ihre Ausbildung fort und erarbeitete sich auf der Bühne ein breites Spektrum an Rollen. Gleichzeitig wirkte sie bei diversen Festivals in Russland und Frankreich mit und trat als Konzertsängerin in Moskau am Bolschoi-Theater, in der Ukraine und in Kasachstan auf. 2007 wurde sie von Hans-Joachim Frey an die Bremer Oper geholt, wo sie seitdem in zahlreichen Rollen auftrat. Zur Zeit wirkt sie u.a. mit in "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny" und demnächst in "Tannhäuser". Die beiden Liederzyklen von Wagner und Schumann sowie die Romanze aus "Rosamunde" schienen ihr wie auf den Leib geschrieben zu sein.
20.04. Kammermusik: Nils Mönkemeyer und Andreas Arend
Samstag, 20. April 2013 | Beginn 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 14 Euro) Heimspiel des mittlerweile international renommierten Bratschisten Nils Mönkemeyer, diesmal mit dem Lautenisten Andreas Arend mit Suiten und Liedern ohne Worte von Johann Sebastian Bach und John Dowland. Mitschnitt Radio Bremen. Nils Mönkemeyer, Viola Andreas Arend, Laute Nils Mönkemeyer wurde 1978 in Bremen geboren. Bereits während seines Studiums entwickelte er eine intensive Konzertkarriere. Im Dezember 2006 erhielt er in Moskau den 1. Preis beim Internationalen Yuri Bashmet-Wettbewerb sowie den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs 2006. Mittlerweile zählt er zu den herausragenden Bratschisten seiner Generation. Mit seinem wandlungsreichen Ton und seinen überraschenden Programmen und Bearbeitungen vermochte er in den letzten Jahren ein ganz neues Interesse für die Bratsche zu wecken. 2009 wurde er für seine Debüt-CD mit dem ECHO Klassik-Preis ausgezeichnet. Im selben Jahr wurde er als Professor für Bratsche an die Hochschule in Dresden berufen. Seit 2011 lehrt er an der Hochschule in München. Andreas Arend ist Lautenist, Komponist und Mitglied des deutschen Ensembles für Musik des 17. Jahrhunderts "chelycus". Er unterrichtet Laute am königlichen Musikkonservatorium Kopenhagen. Veranstaltung in Kooperation mit der Philharmonischen Gesellschaft.
27.04. jazzahead! skoda clubnight: Trifolia (CND) Ensemble Denada (NOR)
Samstag, 27. April 2013 | Beginn 20:30 Uhr | Einzelticket 15 Euro (ermäßigt 10 Euro) oder mit Clubnight Ticket für alle Clubs 20 Euro (ermäßigt 15 Euro) Bereits im dritten Jahr findet die jazzahead! skoda clubnight auch im Sendesaal statt. Dieses mal mit 2 record release Konzerten Helge Sunde's Ensemble Denada aus Norwegen und Marianne Trudel's Trifolia aus Kanada. 20:30 - 21:15 Uhr Marianne Trudel TRIFOLIA (Canada) Marianne Trudel - piano, accordion Étienne Lafrance - bass Robbie Kuster - percussion 21:30 - 23:00 Uhr Helge Sunde's Ensemble Denada (Norway) Marius Haltli, Anders Eriksson, Frank Brodahl - trumpets Frode Nymo, Börge-Are Halvorsen, Atle Nymo, Nils Jansen - saxophones Helge Sunde, Arild Hillestad, Erik Johannesen - trombones Jens Thoresen - guitar Peter Baden - electronics Olga Konkova -piano Per Mathisen - bass Håkon M. Johansen - drums Für beide Bands ist dies ein record release Konzert ihrer neuesten Produktionen. Denada's neue CD wurde letzten September sogar im Sendesaal aufgenommen. Beide Bands haben mit Marianne Trudel und Helge Sunde jeweils erstklassige Komponisten für ihr eigenes Repertoire mit naturgemäß unterschiedlichen Freiheitsgraden der Improvisation und Möglichkeiten der Interaktion.
29.04. Lily Dahab
Montag, 29. April 2013 | Beginn 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 14 Euro) Die argentinische Sängerin Lily Dahab auf release Tour für ihre neue CD Huellas. Lily Dahab - voc Bene Aperdannier - piano, rhodes, melodica, glockenspiel Jo Gehlmann - guitar Andreas Henze - double bass Daniel „Topo“ Gioia - percussion Die musikalischen Pole argentinischer Klänge liegen weit auseinander, Tango und Folklore, tiefgehende Songwriterpoesie, nationaler Rock und Pop – all diese Stile haben ihre Spuren (span.“huellas“) in der Musik von Lily Dahab hinterlassen. In einer erfrischenden Verbindung mit Jazz findet die argentinische Sängerin und Wahlberlinerin auf ihrem neuen Album zu ihrer Heimat Buenos Aires zurück, und dies mit einer Stimme, die die Badische Zeitung als „leuchtenden Honig“ pries. 2010 entsteht das Debütalbum nómade, welches gleich für den „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ nominiert wird. Mit diesem Album gastierte Lily Dahab im April 2011 auch im Sendesaal. Auf Huellas nun breitet sich ein stimmiges, feinsinniges und schichtenreiches Spektrum argentinischer Farben aus. Der reiche Schatz der Folklore des Landes wird mit Einflüssen der europäischen Musik und den Farben des Jazz zu einem Amalgam verbunden, zu dem das Komponistenteam Dahab/Aperdannier wahre Perlen der songwriting Kunst beisteuert.
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