Bremer in Yasni Exposé of Wieland von Hodenberg

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Kriege weltweit ächten! Atomwaffen abschaffen! Alle AKW stilllegen!
Homepage: hodenberg.de
Nickname: "Einstein", Country: Germany, Language: German
I offer: Friedensaktivist und Autor, Kämpfer für soziale Gerechtigkeit, Bleiberecht für Flüchtlinge, Schutz für Deserteure vor Verfolgung, sowie für die universellen Menschenrechte. Klassisch: Barockmusik, Jazz, Literatur. Sportlich: Tourenradler mit viel Langstreckenerfahrung - und Frischluftfanatiker!
Wieland von Hodenberg @ Solidarische Hilfe e.V., 28277 Bremen

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Wieland von Hodenberg - Wieland von Hodenberg
June 08  1
Wieland von Hodenberg - Wieland von Hodenberg
Oct 10  1

506 results for Wieland von Hodenberg

Appell an die Bremer SPD: Den Worten Taten folgen lassen!

Pressemitteilung Die SPD beim Wort nehmen: Friedensforum begrüßt Landesparteitags-Beschluss Das Bremer Friedensforum begrüßt den Beschluß des jüngsten Landesparteitages, Rüstungskonversion wieder zur Forderung zu erheben. Eine Wiederauflage des 2001 eingestellten Konversionsprogramms ist längst überfällig. In der Folgezeit bis heute war sozialdemokratische Politik leider immer stärker darauf ausgerichtet, unter dem Deckmantel der Wirtschaftsförderung dem Rüstungssektor Priorität einzuräumen und damit auch den Export von Kriegsgütern kräftig zu fördern. Das Friedensforum hat diese Politik immer als äußerst problematisch für das Ansehen der Stadt als zivile Handelsmetropole kritisiert und angeprangert. Vor über 20 Jahren gab es schon einmal in zahlreichen Rüstungsbetrieben Erfolg versprechende Ansätze zur Konversion. In Bremen arbeitete sogar der erste Konversionsbeauftragte. In den Rüstungsfirmen konnten zwischen 1992 und 2001 über 60 betriebliche Umstrukturierungsprojekte in Angriff genommen werden. Von den zwölf Betrieben bezogen zehn Fördermittel über das Bremer Konversionsprogramm. Das Bremer Friedensforum unterstützt daher die Parteitagsforderung an den Senat, endlich wieder ein Konzept unter Einbeziehung zivilgesellschaftlicher Akteure erarbeiten zu lassen. "Wir sehen hierin eine neue Chance für ein dringend notwendiges Konversionsprogramm. Den schönen Worten müssen allerdings auch Taten folgen!", erklärt Sprecher Wieland von Hodenberg
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 16.05.13  +  

Nanu?? - Geht die SPD plötzlich auf Friedenskurs?

Liebes Friedensforum, ich wollte Sie mal auf den Beschluss aufmerksam machen, den die Bremer SPD auf dem Landesparteitag am 27.04. getroffen hat: http://www.spd-land-bremen.de/Binaries/Binary 10556/A_03-2013-Ruestungskonversi...pdf AntragsstellerInnen waren die Jusos. Mit pazifistischen Grüßen und ein schönes Wochenende Ali-Aygün Kilincsoy
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 12.05.13  +  

Bremer Pastoren-Erklärung gegen Kampfdrohnen

Erklärung gegen die Einführung von Kampfdrohnen bisher von 55 Bremer Geistlichen unterzeichnet 55 Bremer Pastorinnen und Pastoren haben bisher eine Erklärung gegen die beabsichtigte Einführung von Kampfdrohnen bei der Bundeswehr protestiert. Sie fordern die Parteien im Bundestag dazu auf, dem Verteidigungsminister Thomas de Maizière beim Erwerb dieser Tötungsmaschinen die Gefolgschaft zu verweigern. Diese ferngelenkten Flugkörper sind nach Ansicht der Unterzeichner völkerrechtlich nicht zulässig, da sie zwischen Militär- und Zivilpersonen nicht unterscheiden. Außerdem "unterstützt der Einsatz dieser Waffe eine fortschreitend entmoralisierte, völlig emotionslose Einstellung" derer im Krieg, die sie bedienen.
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 23.04.13  +  

Verzweifelte Zuschrift an die Bremer Montagsdemo

Hier meine Erfahrungen mit Hartz IV und dem sogenannten Jobcenter (das eigentlich falsch bezeichnet ist). Nach über zwölf Jahren ungerechtem, undankbarem Leiharbeiterdasein (ohne equal pay) durfte ich als 58-jähriger hoch qualifizierter Ingenieur schuldlos und unverdient auch als Bedürftiger die noch undankbarere Hartz-IV-Armutsfalle erleben, wo ich nach über 35 Berufsjahren mit allen Arbeitslosen gleichgestellt werde. Das von der Volksmehrheit abgelehnte und in den Medien berechtigte Negativ-Fazit der unrühmlichen Agenda 2010 kann ich nur voll bestätigen. Es ist wirklich ein einseitig zulasten von wehrlosen, arbeitslosen Bedürftigen und Schwachen ohne Lobby so gewolltes unwürdiges, drangsalierendes, deprimierendes, zum Teil diskriminierendes, übles, unverdientes, unfaires, leidvolles staatlich verordnetes Zwangsverelendungsprogramm mit unakzeptabel, unzumutbar überhöhtem Druck auf Arbeitnehmer. Man wird als Bedürftiger zu einer „BG-Nummer“ und gelangt als Zwei­per­so­nen-„Bedarfsgemeinschaft“ mit zum Beispiel monatlich 570 Euro (davon circa 300 Euro für Warmmiete), weit unterhalb der Armutsgrenze, nach etwa zwei bis drei Monaten in eine finanzielle Verarmungs- und Absturzspirale, kommt in eine verzweifelte Lebenslage und regelrecht in Finanznot. Man kann vom Hartz-IV-Satz ohne Hilfe des Partners, von echten Freunden und Bekannten beziehungsweise durch Abbau von Ersparnissen, laufenden Finanzeinlagen und Einnahmen oder einem schlecht bezahlten temporären Minijob unmöglich normal überleben (es führt zu Substanzabbau). Die Kostenkalkulation ist trotz Verfassungsgericht total unrealistisch, da viele Positionen (zum Beispiel Erhaltungskosten für Mobilität, Gesundheit, Versicherungen, Zinsen) lebensfremd, unreal oder nicht erfasst sind. Viele kommen zunehmend nur mit Hilfe der Tafel monatlich über die Runden. Das Schlimmste: Mühevolle Ersparnisse zur Absicherung sind ohne Einnahmen schnell aufgebraucht. Man muss sich durch Hartz IV immer mehr verschulden und teure Zinsen zahlen und wird schon vor der Rente altersarm (die zulässigen 150 Euro pro Lebensjahr sind Augenwischerei). Neben der unangenehmen Vermögens- und Konto-Offenbarung ist es am ungerechtesten, wenn einem zum Beispiel selbst erarbeiteter Lohn oder irgendwelches Geld zum falschen Monatszeitpunkt zugeht und man die Hartz-IV-Leistung ans Amt zurückzahlen muss oder diese Leistung fiktiv gekürzt wird (was zu allem Übel bei mir schon circa 2.000 Euro waren). Aus diesem Teufelskreis kommt man nur nach einem vollen Arbeitsjahr heraus, weil man nach Kurzeinsätzen immer wieder in ALG II zurückfällt. Die stupide, inkompetente Vermittlungshilfe vom Amt ist überlastet, uneffektiv, faktisch unwirksam und bezieht sich nur auf Eingliederungsvereinbarung, Vermittlungs- und mit Glück Bildungsgutschein für zum Teil teure, aber passungenaue Kurse, auf die Abschiebung ins sogenannte Team 50 plus, das zum Teil schlecht gepflegte Arbeitsagentur-Online-Portal und die bürokratische Fahrtkostenerstattung zu Vorstellungsgesprächen mit zu langen Rücklaufzeiten (trotz gesetzlicher Fahrtkostenübernahmepflicht der einladenden Firmen halten sich nur wenige dran, was geduldet wird). Meine laufende Intensivjobsuche mit Hunderten Recherchen und Bewerbungen kann kein Amt leisten, doch sind diese durch die geringe Erfolgsquote sehr belastend und entmutigend. Man hat zu viel zu tun mit sinnloser und aufgeblähter Bürokratie, mit lästigen und absurden Anhörungsschreiben, mit der Korrektur von fehlerhaften Bescheiden, mit Anträgen und Rückzahlungen. Bei Arbeitsplatzmangel kann das Amt auch keine Vermittlungswunder vollbringen! Wie sie überleben, fragt keiner. Von „Fachkräftemangel“ für ältere Bewerber gibt es keine Spur: In Süddeutschland ist fast Vollbeschäftigung, und viele flüchten ins Ausland. Wenn man überhaupt einen Minijob bekommt (Rentner werden wegen längerer Motivation bevorzugt), muss man drei Viertel vom Minilohn demotivierend abgeben und wird praktisch zur unsozialen illegalen Schwarzarbeit gezwungen. Hauptsache, für die Erfolgsstatistik sind weniger Menschen arbeitslos! Das soll sinnvolles „Fördern und Fordern“ sein? Es ist für unser reiches Land ein Armutszeugnis, wie mit Bedürftigen umgegangen wird, wo die Reichen bekanntlich beim Reicherwerden begünstigt werden, es weder Vermögens- oder Finanztransaktionssteuer noch Mindestlohn gibt und Milliarden falsch eingesetzt werden, zum Beispiel für die Rettung nicht haftender Banken. Das ist unfassbar, skandalös, unzumutbar, ungerecht und unakzeptabel, das führt doch zu gefährlichem Wahl-, Politik- und Demokratieverdruss und ist gesellschaftsspaltender sozialer Sprengstoff! Ich bin deshalb von unserer Regierung, die so etwas zulässt, und von dieser gewollten, einseitigen, undifferenzierten, unfairen Sozialnetz-Auffang- und Verarmungspraxis in unserer angeblich den Wohlstand mehrenden und chancengerechten realen sozialen Marktwirtschaft bitter enttäuscht. Ein Lob den Helfern, den ständigen Protesten und Demos gegen Hartz IV, ohne sie wäre es noch viel schlimmer! Es gehen dagegen aber noch viel zu wenige auf die Barrikaden. In Frankreich wäre das sicher anders. Ich bin froh, unter diesen Umständen im eisigen Turbokapitalismus nur noch wenige Jahre Arbeitnehmer sein zu müssen. Gegen so viel Ungerechtigkeit muss man sich unbedingt zur Beseitigung erheben, um längeres Leid zu verhindern. Der Arbeitsplatzmangel muss logischerweise ganz anders (zum Beispiel durch gemeinsames Timesharing) gerechter gelöst werden. Ohne Korrektur dieser Zustände ist sicher kein Bundestagswahlgewinn „von Rot“ erreichbar. Nach meiner Erstrede am Offenen Mikrofon werde ich zukünftig sicher öfter Besucher der Montagsdemo in Bremen und Hamburg sein, wenn es meine Zeit zulässt und passt. Diese Ungerechtigkeiten, die keine demokratische Mehrheit im Volke haben, kann man einfach nicht mehr kampflos und inkonsequent hinnehmen. Sie müssen schnellstens beseitigt werden, damit unsere Gesellschaft im Turbokapitalismus nicht noch mehr gespalten wird. Macht weiter so mit eurer tollen Montagsdemo! Mit freundlichen Grüßen. Zuschrift von Eberhard (Der Verfasser möchte aus verständlichen und nachvollziehbaren Gründen anonym bleiben.)
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 12.04.13  +  

Konferenz in Bremen: "Quo vadis NATO? - Herausforderungen für Demokratie und Recht"

Vom 26. bis 28. April findet in Bremen die Konferenz der IALANA (Juristinnen und Juristen gegen atomare, biologische und chemische Waffen) und Partner: "Quo vadis NATO? – Herausforderungen für Demokratie und Recht" statt.  Eine Reihe Bremer Organisationen unterstützt die Veranstaltung, darunter das Bremer Friedensforum. Das Programm der Tagung ist weit gefächert und explizit darauf ausgerichtet, eine offene Diskussion über zahlreiche brennende Fragen, die die Militär- und Sicherheitspoliik der NATO und ihrer Mitgliedsstaaten betreffen, zu führen, anzustoßen und zu fördern. Nicht zuletzt deshalb haben die Veranstalter Gesprächs- und Diskussionspartner eingeladen, die sehr unterschiedliche Perspektiven, Informationen und Erfahrungen einbringen können. Die strategischen Grundlagen der NATO-Politik haben sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Diese Veränderungen sollen auf ihre juristischen und friedenspolitischen Aspekte hin untersucht werden. Die Frage, die der Veranstaltung zugrunde liegt ist, ob das, was die NATO und ihre Mitgliedsstaaten praktizieren, planen und finanzieren,  mit dem Friedensgebot des Grundgesetzes und der UN-Charta vereinbar ist. Erstmalig setzen sich Juristinnen und Juristen, in interdisziplinärer wissenschaftlicher Kooperation, aber auch in Zusammenarbeit mit Politik und sozialen Bewegungen mit dieser breit gefächerten Thematik auseinander. Die Tagung ist damit öffentlich für alle Interessierte, besonders auch für Studierende unterschiedlicher Fächer. Veranstaltet wird die Tagung von der Deutschen Sektion der IALANA  und Prof. Andreas Fischer-Lescano, Leiter des Zentrums für Europäische Rechtspolitik (ZERP) an der Universität Bremen. Zahlreiche weitere Organisationen sind Kooperationspartner des Kongresses, vor allem aus den universitären und juristisch-gesellschaftlichen Bereichen. > Bei Interesse und weiteren Informationen schauen Sie bitte auf die Homepage: www.ialana.de[http://www.ialana.de/] oder wenden sich bei Nachfragen direkt an den Verantwortlichen Reiner Braun (Handynummer: 0172 / 2317475).
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 07.04.13  +  

Sendesaal Bremen aktualisiert: Alle Konzerte im April

Wir hoffen, Sie hatten ein frohes Osterfest. Auch wenn der Winter noch immer nicht vorbei ist (von wegen um Goethes Willen: Vom Eise befreit sind Strom und Bäche durch des Frühlings holden, belebenden Blick), deutet sich der Frühling ja immerhin an... Zeit für eine Erinnerung an die Konzerte, die im April bei uns im Sendesaal stattfinden (Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein!). Alle Details finden Sie weiter unten. Seit kurzer Zeit ist übrigens auch der Kauf von online-Tickets leichter. Sie müssen nicht mehr für jedes Ticket immer wieder neu alle Bankangaben eintragen sondern können bequem per Sofortüberweisung bezahlen. Nutzen Sie die neuen Möglichkeiten der Bestellung. Auch hat sich mittlerweile rumgesprochen, dass die Verweilqualität vor und nach den Konzerten im Sendesaal sich durch das öffentliche Restaurant Geerdes am Sendesaal sehr erhöht hat. Geben Sie sich die Zeit. Ein Besuch lohnt sich. Das Geerdes ist auch selbst zu erreichen unter www.geerdesamsendesaal.de Karten für sämtliche Veranstaltungen erhalten Sie über unsere website www.sendesaal-bremen.de oder an der Abendkasse, telefonische Vorbestellungen unter 0421-33005767 (AB). Für Feedback und Information besuchen Sie uns gern auch auf unserer facebook Seite. Inhalt 05.04. konzert im dunkeln: Yu Jung Yoon (Korea) 06.04. Sabrina Ascacibar "Bill & Eve" 10.04. Klavierabend Neue Musik: Sven-Thomas Kiebler 13.04. Saltarello: Trio Elvis Beethoven 14.04. Matinee: Althastedter Kammerorchester 20.04. Kammermusik: Nils Mönkemeyer und Andreas Arend 27.04. jazzahead! skoda clubnight: Trifolia (CND) Ensemble Denada (NOR) 29.04. Lily Dahab 05.04. konzert im dunkeln: Yu Jung Yoon (Korea) Freitag, 05. April 2013 | Beginn 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (Ermäßigt 14 Euro) Die junge koreanische Pianistin Yu Jung Yoon wagt ein konzert im dunkeln mit anspruchsvollem und speziellem Programm: Internezzi von Brahms und Beethovens Sonate op 111 Yu Jung Yoon - Piano Klassische Konzerte im Rahmen der Reihe konzerte im dunkeln sind rar – nicht jeder klassische Künstler möchte sich einer solchen Herausforderung stellen. Die koreanische Pianistin Yu Jung Yoon tut es. Yu Jung Yoon wurde bereits seit ihrer Kindheit als Wunderkind gefeiert. Sie gewann zahlreiche Wettbewerbe in ihrem Heimatland Korea und wurde im Alter von 14 Jahren als jüngste Studentin aller Zeiten am Konservatorium St. Petersburg aufgenommen. Im Juni 2012 nahm sie im Sendesaal ihre Debut-CD mit Werken von Scriabin auf. Im Konzert im Dunkeln spielt sie Brahms und Beethoven, aus besonderem Grund: »Ich denke, dass die Sonate op. 111 am besten im Dunkeln zu hören ist, weil das Stück nur nach innen offene Augen braucht, denn Beethoven hat, besonders im 2. Satz, eine Brücke gebaut, um uns in eine andere seelische Dimension zu führen – in die Ewigkeit.« konzerte im dunkeln werden gefördert durch die Waldemar Koch Stiftung 06.04. Sabrina Ascacibar "Bill & Eve" Samstag, 06. April 2013 | Beginn 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Bereits im September 2012 begeisterte sie mit ihrer energiereichen Show Wo bist Du?. Nun ist sie wieder da: die polyglotte und sehr vitale Performerin, Sängerin und Schauspielerin Sabrina Ascacibar nimmt ihr neues Programm Bill & Eve im Sendesaal für ihre neue CD bei Bear Family Records auf. Christian Gerber - Bandoneon Andreas Prögel - Schlagzeug Sönke Rust - Gitarren Henning Stoll - Bass, Bratsche, Fagott Mit ihrer Lupe steht die Sängerin und Darstellerin Sabrina Ascacibar vor dem Globus und zoomt in die kleinen Alltagssituationen der Liebe. Klingende Geschichten in sechs Sprachen: heitere, skurrile, romantische und nicht selten bekannte Lieder aus den verschiedensten Musikstilen treffen in ihrem Programm Bill & Eve aufeinander. Mit den Musikern Sönke Rust (Gitarre), Henning Stoll (Bratsche, Bass und Fagott), Christian Gerber (Bandoneon) und Andreas Prögel (Schlagzeug) streift die Sängerin durch die Welten von Milonga, Walzer, Zamba, Bossa Nova, Blues und Schlager. Nach dem erfolgreichen Programm AHOI und ihrer letzten CD Wo bist Du? überrascht Sabrina Ascacibar wieder mit einer außerordentlichen feinfühligen Mixtur zum „ewigen Thema“. Überraschend auch deshalb, weil das Publikum auf verwinkelten, manchmal bizarren Pfaden durch den Kosmos von privatem und gesellschaftlichem, von Klischee und Brechung geführt wird. Als Tochter eines argentinischen Vaters und einer deutsch-südafrikanischen Mutter geboren im Senegal, heute in Hamburg lebend, streifte sie durch die großen Theater nicht nur der Republik, um heute mit ihrem Programm Bill & Eve uns wieder das Träumen „zu lehren“, so verrückt, komisch und traurig dieses auch nur sein kann. 2010 erhielt Sabrina Ascacibar für ihr Bühnenprogramm Ahoi! den renommierten Lale Andersen-Preis, der alle zwei Jahre vergeben wird. Wo bist Du? war die zweite CD, die sie für das Label Bear Family Records aufgenommen hat. Ihr neues Programm Bill & Eve soll die dritte werden. 10.04. Klavierabend Neue Musik: Sven-Thomas Kiebler Mittwoch, 10. April 2013 | Beginn 20:00 Uhr | Tickets 15 Euro (ermäßigt 10 Euro) Beim letzten Klavierabend mit Neuer Musik der letzten 50 Jahre bringt der Freiburger Pianist Sven-Thomas Kiebler Werke von Detlef Heusinger (*1956), Amir Teymuri (*1984), Michael Quell (*1960), Dieter Mack (*1954) und Ernst-Helmuth Flammer (*1949) zur Aufführung. Sven-Thomas Kiebler wurde geboren in Neu-Ulm und erhielt seine musikalische Ausbildung bei Renate Schwaiger-Silla und Prof. Jaime Padròs in Ulm. Studium an der Freiburger Musikhochschule bei James Avery. Gründungsmitglied des Ensemble SurPlus. Mitglied des Quartett avance 1995-2006 und des ensemble recherche 1985-1994. Stipendium der Akademie Schloss Solitude 1992/93. Seit jüngster Zeit auch Auftritte als Dirigent. Zusammen mit Peter Veale künstlerische Leitung des Ensemble SurPlus seit 2009. Seit 2011/12 ist Kiebler an den Musikhochschulen Freiburg und Trossingen als Leiter der dortigen Ensembles für Neue Musik tätig. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Reihe für Neue Musik „AusSichten“ der Hofstelle Flammer in Tolstefanz/Küsten statt. 13.04. Saltarello: Trio Elvis Beethoven Samstag, 13. April 2013 | Beginn 20:00 Uhr | Tickets 15 Euro (Ermäßigt 10 Euro) Hinter dem etwas kryptischen Titel Trio Elvis Beethoven verbergen sich 3 Ausnahmetalente, die zum Teil bereits in früheren Saltarello-Konzerten aufgetreten sind: Jakob Encke (Violine), Benedikt Brodbeck (Violoncello) und Danae Dörken (Klavier). Programm: Claude Debussy: Klaviertrio G-dur Astor Piazzola: Cuatro Estaciones Porteñas Antonin Dvorak: Klaviertrio f-Moll op. 65 Jakob Encke eröffnete im Herbst 2009 als 15-Jähriger unsere Konzertreihe saltarello und überzeugte das Publikum zusammen mit der Pianistin Elisabeth Brauß mit Bravour davon, dass wirkliche Talente nicht nur unglaublich sicher ihre Instrumente beherrschen, sondern dass es auch in diesem Alter Musiker-Persönlichkeiten gibt, deren Verständnis und Auftreten bereits so tief sind, dass die Konzerte eine wirkliche Bereicherung für die Hörer sind. Seither hat er seine Studien ergänzt durch Unterricht bei Christian Tetzlaff und Frank Peter Zimmermann. Danae Dörken teilte sich in der vergangenen Saison mit ihrer Schwester Kiveli einen Abend. Als vielfache Preisträgerin konzertiert sie solistisch und kammermusikalisch bei Festivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Braunschweig Classix Festival, dem Kissinger Sommer und den Schwetzinger Festspielen. 2013 erscheint ihre Debüt-CD mit Werken von Leos Janacek. Benedikt Brodbeck, als Kind Solist im Knabenchor Braunschweig, wurde genau wie seine Triopartner am IFF Hannover ausgebildet und wurde mehrfach mit Bundespreisen bei Jugend musiziert ausgezeichnet. 2012 wurde er Stipendiat der Yehudi Menuhin Stiftung »Live Music Now«. 14.04. Matinee: Althastedter Kammerorchester Sonntag, 14. April 2013 | Beginn 11:00 Uhr | Tickets 12 Euro (ermäßigt 6 Euro) Das Althastedter Kammerorchester spielt seine Frühjahrs-Matinee. Solistin ist die Mezzosopranistin Tamara Klivadenko. Althastedter Kammerorchster Solistin: Tamara Klivadenko - Mezzosopran Leitung: Grigori Pantijelew Programm: ZOLTAN KODALY: Orchester-Fantasie "Sommerabend" (1906) ROBERT SCHUMANN: Liederzyklus "Frauenliebe und -leben" (1841) Orchesterfassung RICHARD WAGNER: Fünf Gedichte für eine Frauenstimme: "Wesendonck-Lieder" (1858) FRANZ SCHUBERT: Fragmente aus der Schauspielmusik zu "Rosamunde" (1823) ANTONIN DVORAK: Finale (Furiant) aus der "Böhmischen Suite" (1879) Die Mezzosopranistin Tamara Klivadenko wurde geboren in Russland und studierte dort bis 2005. In Wien setzte sie ihre Ausbildung fort und erarbeitete sich auf der Bühne ein breites Spektrum an Rollen. Gleichzeitig wirkte sie bei diversen Festivals in Russland und Frankreich mit und trat als Konzertsängerin in Moskau am Bolschoi-Theater, in der Ukraine und in Kasachstan auf. 2007 wurde sie von Hans-Joachim Frey an die Bremer Oper geholt, wo sie seitdem in zahlreichen Rollen auftrat. Zur Zeit wirkt sie u.a. mit in "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny" und demnächst in "Tannhäuser". Die beiden Liederzyklen von Wagner und Schumann sowie die Romanze aus "Rosamunde" schienen ihr wie auf den Leib geschrieben zu sein. 20.04. Kammermusik: Nils Mönkemeyer und Andreas Arend Samstag, 20. April 2013 | Beginn 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 14 Euro) Heimspiel des mittlerweile international renommierten Bratschisten Nils Mönkemeyer, diesmal mit dem Lautenisten Andreas Arend mit Suiten und Liedern ohne Worte von Johann Sebastian Bach und John Dowland. Mitschnitt Radio Bremen. Nils Mönkemeyer, Viola Andreas Arend, Laute Nils Mönkemeyer wurde 1978 in Bremen geboren. Bereits während seines Studiums entwickelte er eine intensive Konzertkarriere. Im Dezember 2006 erhielt er in Moskau den 1. Preis beim Internationalen Yuri Bashmet-Wettbewerb sowie den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs 2006. Mittlerweile zählt er zu den herausragenden Bratschisten seiner Generation. Mit seinem wandlungsreichen Ton und seinen überraschenden Programmen und Bearbeitungen vermochte er in den letzten Jahren ein ganz neues Interesse für die Bratsche zu wecken. 2009 wurde er für seine Debüt-CD mit dem ECHO Klassik-Preis ausgezeichnet. Im selben Jahr wurde er als Professor für Bratsche an die Hochschule in Dresden berufen. Seit 2011 lehrt er an der Hochschule in München. Andreas Arend ist Lautenist, Komponist und Mitglied des deutschen Ensembles für Musik des 17. Jahrhunderts "chelycus". Er unterrichtet Laute am königlichen Musikkonservatorium Kopenhagen. Veranstaltung in Kooperation mit der Philharmonischen Gesellschaft. 27.04. jazzahead! skoda clubnight: Trifolia (CND) Ensemble Denada (NOR) Samstag, 27. April 2013 | Beginn 20:30 Uhr | Einzelticket 15 Euro (ermäßigt 10 Euro) oder mit Clubnight Ticket für alle Clubs 20 Euro (ermäßigt 15 Euro) Bereits im dritten Jahr findet die jazzahead! skoda clubnight auch im Sendesaal statt. Dieses mal mit 2 record release Konzerten Helge Sunde's Ensemble Denada aus Norwegen und Marianne Trudel's Trifolia aus Kanada. 20:30 - 21:15 Uhr Marianne Trudel TRIFOLIA (Canada) Marianne Trudel - piano, accordion Étienne Lafrance - bass Robbie Kuster - percussion 21:30 - 23:00 Uhr Helge Sunde's Ensemble Denada (Norway) Marius Haltli, Anders Eriksson, Frank Brodahl - trumpets Frode Nymo, Börge-Are Halvorsen, Atle Nymo, Nils Jansen - saxophones Helge Sunde, Arild Hillestad, Erik Johannesen - trombones Jens Thoresen - guitar Peter Baden - electronics Olga Konkova -piano Per Mathisen - bass Håkon M. Johansen - drums Für beide Bands ist dies ein record release Konzert ihrer neuesten Produktionen. Denada's neue CD wurde letzten September sogar im Sendesaal aufgenommen. Beide Bands haben mit Marianne Trudel und Helge Sunde jeweils erstklassige Komponisten für ihr eigenes Repertoire mit naturgemäß unterschiedlichen Freiheitsgraden der Improvisation und Möglichkeiten der Interaktion. 29.04. Lily Dahab Montag, 29. April 2013 | Beginn 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 14 Euro) Die argentinische Sängerin Lily Dahab auf release Tour für ihre neue CD Huellas. Lily Dahab - voc Bene Aperdannier - piano, rhodes, melodica, glockenspiel Jo Gehlmann - guitar Andreas Henze - double bass Daniel „Topo“ Gioia - percussion Die musikalischen Pole argentinischer Klänge liegen weit auseinander, Tango und Folklore, tiefgehende Songwriterpoesie, nationaler Rock und Pop – all diese Stile haben ihre Spuren (span.“huellas“) in der Musik von Lily Dahab hinterlassen. In einer erfrischenden Verbindung mit Jazz findet die argentinische Sängerin und Wahlberlinerin auf ihrem neuen Album zu ihrer Heimat Buenos Aires zurück, und dies mit einer Stimme, die die Badische Zeitung als „leuchtenden Honig“ pries. 2010 entsteht das Debütalbum nómade, welches gleich für den „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ nominiert wird. Mit diesem Album gastierte Lily Dahab im April 2011 auch im Sendesaal. Auf Huellas nun breitet sich ein stimmiges, feinsinniges und schichtenreiches Spektrum argentinischer Farben aus. Der reiche Schatz der Folklore des Landes wird mit Einflüssen der europäischen Musik und den Farben des Jazz zu einem Amalgam verbunden, zu dem das Komponistenteam Dahab/Aperdannier wahre Perlen der songwriting Kunst beisteuert.
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 07.04.13  +  

Bericht in der Oldenburger "Nordwest-Zeitung" über die Kundgebung in der Stadt (02.04.2013)

Ostermarsch Demonstranten fordern Abkehr von Rüstungsindustrie 80 Teilnehmer gehen für Frieden auf die Straße – Kritik an Bremer Unternehmen Patrick Buck nicht mit Facebook verbunden nicht mit Twitter verbunden nicht mit Google+ verbunden Einstellungen AAA Klärte auf: Wieland von Hodenberg berichtete über die Bremer Rüstungsindustrie. Bild: Patrick Buck   Oldenburg Blick nach Bremen: Die Hansestadt stand im Fokus des diesjährigen Ostermarsches, zu dem das Oldenburger Bündnis für Frieden aufgerufen hatte. Der Grund für diesen Schwerpunkt waren die dort angesiedelten Rüstungsunternehmen. Laut Polizeiangaben rund 80 Demonstranten forderten am Sonnabend beim Marsch durch die Innenstadt das Ende der Waffenexporte.   In seinem Redebeitrag auf der Abschlusskundgebung am Lefferseck blickte Wieland von Hodenberg, Mitbegründer des Bremer Friedensforums, ausführlich auf die lange Tradition der Rüstungsindustrie in Bremen zurück. Zwar habe es in den 90er Jahren zunächst Bestrebungen zur Konversion, also zur Umstellung der Produktion von militärischen auf zivile Produkte, gegeben. „Aber mit Mordwerkzeugen für den Krieg waren die Profite natürlich deutlich höher“, so von Hodenberg.   Besonders kritisierte er die Beteiligung am Bau von militärischen Drohnen, bei denen er schon die Namensgebung für zu harmlos halte. „Diese computergesteuerten Mordwerkzeuge sollten Killerdrohnen heißen.“   Auch Kristina Vogt, Sprecherin der Linken in der Bremer Bürgerschaft, sprach sich für die Wiederaufnahme der Konversion in ihrer Heimatstadt aus. Darin sei Bremen einmal führend gewesen. „Davon ist leider nichts mehr übrig geblieben.“   Ihre Kritik richtete sie gegen die anderen Parteien. „Bei der schwarz-gelben Bundesregierung sind, was Rüstungsexporte angeht, alle Dämme gebrochen“, sagte Vogt. Aber auch der rot-grüne Senat in Bremen habe mit Blick auf die ansässigen Unternehmen geschwiegen. Dabei sei das Argument der Arbeitsplätze vordergründig. Es gehe den Firmen um die hohen Profite in der Branche.   Die zentralen Forderungen des Bündnisses für Frieden, entnommen dem Kasseler Friedensratschlag, fasste Ulrich Glade auf der Kundgebung zusammen. Dazu gehörten unter anderem der Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan, die Anerkennung eines palästinensischen Staates sowie die Ablehnung der EU als Militär-Union.   http://www.nwzonline.de/ol denburg/wirtschaft/demonstranten-fordern-abke hr-von-ruestungsindustrie_a_3,0,3889051082.ht ml
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 03.04.13  +  

Redebeitrag auf der Ostermarschkundgebung in Oldenburg: "Aus der Rüstungshochburg Bremen kein Anzeichen für eine Umkehr"

  Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer,   „Aufschrei gegen den Waffenhandel“ - dieses Motto des Oldenburger Ostermarsches paßt auch gut als Einstieg in meinen Redebeitrag. Darin befasse ich mich mit der Rüstungsindustrie in Bremen und nenne die Betriebe und deren todbringende Produkte. Hightech-Firmen wie Atlas-Electronic und Rheinmetall-Defense haben die Bundeswehr für Auslandseinsätze fit gemacht und hochgerüstet.   Etwa 70 Prozent gehen in den Export. Jüngstes Beispiel: Die Lürssen-Kriegsschiffswerft in Vegesack, die eine der großen Global Player in der Hansestadt ist. Sie hat kürzlich einen dicken Auftrag im Gesamtwert von 1,5 Milliarden Euro für Saudi-Arabien an Land gezogen.   Daß der Tod auch ein Meister aus Bremen ist, bewahrheitet sich auf dramatische Weise an Geschichte und Gegenwart der Stadt. Ausführlich dokumentiert ist dies in einer Broschüre der Arbeitsgruppe Abrüstung der Uni Bremen mit dem Titel „Der Kaiser ging, der Führer ging – die Waffenschmieden blieben“. (1984)   Deshalb mache ich hier mal einen Abstecher in die Geschichte, weil dies die Kontinuitäten bis heute deutlich macht. Selbst durch zwei Weltkriege gab es keine allzu großen Bruchlinien in der Rüstungsproduktion.   In der Broschüre wird anschaulich erläutert, wie sich Bremen schon vor dem Ersten Weltkrieg mit dem Aufbau einer eigenen Metallindustrie, die auch auf kolonialen Raubzügen fußte, zu einem Zentrum der Waffenproduktion entwickelt hatte.   Die Bestimmungen des Versailler Vertrages versetzten allerdings nicht nur den Rüstungsproduzenten erst mal einen Schlag. Auch der zivile Handel hatte darunter gelitten. Nachdem im Februar 1919 der Versuch einer sozialistischen Republik zum Scheitern gebracht wurde, ermöglichte eine kurze Erholungszeit die erneute kapitalistische Steigerung von Warenproduktion, Handel und Export.   Aber fehlende Rüstungsaufträge und nachlassende Schiffsbau-Aufträge führten zunächst zu Personalabbau und zum drohenden Ruin größerer Betriebe wie der ehemaligen „AG Weser“. Dennoch gelang es, trotz des Aufrüstungsverbots im Kriegsschiffsbau durch Gründung von Tarnfirmen tätig zu bleiben. So gründete z.B. die „AG Weser“ 1922 zusammen mit anderen Werften in den Niederlanden ein Konstruktionsbüro für den U-Bootbau. Die von dem Bremer Kaufmann Ludwig Roselius maßgebend finanzierten Focke-Wulf Flugzeugwerke beteiligten sich ab 1931 an der geheimen Reichswehrfliegerei.   Die Weltwirtschaftskrise traf Bremen besonders hart. 1929 kam es erneut zu Massenarbeitslosigkeit und zur Stilllegung von Betrieben. Vergeblich forderte die damalige „Sozialistische Arbeiterpartei“ SPD und KPD zur Bildung einer proletarischen Einheitsfront gegen den Faschismus auf. Durch Kapitaltransfer in die Rüstungsbetriebe gelang den Großkaufleuten, alsbald die sinkenden Handelsprofite auszugleichen. Eng mit dem Staatsapparat verzahnt forderten sie spätestens ab 1932 die „Zerschlagung des Marxismus“. Sie wollten die Errichtung einer nationalen Diktatur. Die Bremer Räterepublik zum Beispiel wurde 1919 von Reichswehreinheiten und Freicorps-Soldateska blutig niedergeschlagen. Wohl auch um einer möglichen Enteignung des Bankensektors und der Rüstungsindustrie zuvorzukommen, hatte die damalige rechtsgerichtete SPD-Reichsregierung ihre Truppen ohne Skrupel nach Bremen in Marsch gesetzt.   Die Hoffnungen der reaktionärsten Kräfte erfüllten sich mit der Machtübertragung an die Faschisten: Die Hansestadt zählte spätestens mit der Proklamierung der deutschen Wehrhoheit ab 1935 zu den wichtigsten Rüstungsschmieden in Deutschland. Dies galt für den Flugzeugbau, und ebenso für den Schiffs- und Militärfahrzeugbau. Dies galt insbesondere auch für die kriegswichtige Stahlproduktion durch die zum Krupp-Konzern gehörende Norddeutsche Hütte. Sie wurde nach dem Krieg in „Klöckner-Hütte“ umbenannt.   Der „AG Weser“ gelang 1935 die Übernahme umfassender Marineaufträge. Auch die Atlas-Werke hatten damit schon 1934 Erfolg. Die Borgward-Autowerke beteiligten sich ebenfalls ab 1934 am großen Rüstungskuchen, indem sie gepanzerte Militärfahrzeuge für die faschistische Wehrmacht entwickelten und bauten. Vor allem in solchen Betrieben entstand ein hoher Arbeitsbedarf, der 1935 den Beschäftigungsstand von 1928 wieder erreichen ließ. Gerade aus Bremen kam also von 1933 bis 1945 ein großer Teil des Waffenpotenzials für die Vernichtungskriege der Nazis.   Remilitarisierung nach 1945   Die Lieferanten für Heer, Marine und Luftwaffe durften sich nach dem Zweiten Weltkrieg nach einer kurzen, von den Militärregierungen verordneten Zwangspause am Wiederaufbau beteiligen. „Auferstanden aus den Ruinen“ kamen die Nachfolger der zunächst zur Demontage verpflichteten alten Firmen wie Focke-Wulf, Atlas-Werke, Borgward und andere wieder ins Geschäft. Dies geschah ab den fünfziger Jahren mit Billigung und Unterstützung des Senats.   Die zum Krupp-Konzern gehörende Firma „Atlas“, die auf Rüstungselektronik spezialisiert war, konnte ihre Erfahrung in militärischer Fertigung nach 1945 auf den Zivilsektor übertragen. Ein frühes Dual-Use-Beispiel also. In den Achtziger Jahren kamen alle nach Kriegsende mit Solaranlagen ausgestatteten U-Boote der Bundesmarine aus Bremen.   Auch der damals in MBB umbenannte Flugzeugbauer, der vorher VFW hieß, übernahm wieder eine Vorreiterrolle. Der Konzern produzierte in den achtziger Jahren das teuerste Spielzeug der Bundeswehr: den MRCA Tornado als Nachfolgeflugzeug für den fehl-konstruierten Starfighter. Der nach dem Korea-Krieg einsetzende Kriegsschiffbau machte auch Firmen wie die Friedrich-Lürssen-Werft zu den Nachkriegsgewinnern. Die Vegesacker Werft baute Schnellboote und Fregatten, und andere Werften stellten U-Booten her.   In der noch vom Krieg gezeichneten Stadt stellten Rüstungsbetriebe zunächst Haushaltsgeräte und sanitäre Einrichtungen her, und verdienten damit auch nicht schlecht. Aber mit Mordwerkzeug für den Krieg waren die Profite natürlich deutlich höher – und das war schließlich ausschlaggebend! Aus diesem Grund unterliefen sie die Verpflichtung zur Friedensproduktion und zur Demontage - teilweise sogar mit Hilfe des Senats und der Bremischen Bürgerschaft.   1947/48 gehörte der Stadtstaat Bremen zu den Ländern, die bei der Formulierung einer neuen Nachkriegsverfassung noch von einer antikapitalistischen Umgestaltung ausgingen. So sah der Verfassungsentwurf der SPD vor, die Schlüsselbetriebe und ehemaligen Rüstungsfirmen unverzüglich in Gemeineigentum zu überführen und das volle Mitbestimmungsrecht der Betriebsräte abzusichern. Diejenigen, die sich als Minderheit daran erinnerten, antworteten auf die Rüstungsinitiative des Senats von 1983 mit einer eigenen Abrüstungsinitiative.   Federführend war der „Arbeitskreis der Bremer Arbeiterveteranen“ mit der Aktion „Für den Frieden produzieren – Alternative Fertigung statt Arbeitsplatzabbau und Aufrüstung“. Auch die 1989 ins Leben gerufene „Bremische Stiftung für Rüstungskonversion und Friedensforschung“ entwickelte zusammen mit der IG Metall Konzepte und Modelle für eine Umwandlung von Rüstungs- in Zivilproduktion. Später allerdings setzten sich sowohl auf politischer Ebene, als auch bei den Rüstungsfabrikanten wieder die sattsam berüchtigten Profitinteressen durch.   Heute befinden sich in der Hansestadt fünf Rüstungsbetriebe von bundesdeutschem, ja zum Teil europäischem Rang. Das sind Atlas-Elektronik (früher Atlas), EADS-Airbus, Rheinmetall Defense Electronics (RDE), die Friedrich-Lürssen-Werft, und der Satellitenhersteller OHB, der nahe der Universität angesiedelt ist. Darüber hinaus gibt es zahlreiche kleinere Betriebe, die rüstungsrelevante Erzeugnisse herstellen.   Bremen ist also eine Rüstungshochburg geblieben!   Von den großen Firmen wäre zunächst Atlas-Elektronik zu nennen. Der Betrieb ist bekannt als weltweit führender Elektronikausstatter von U-Booten. Er liefert zudem für Überwasser-Kriegsschiffe ein Einsatzführungs- und Einsatzkontrollsystem. So auch für die neuen Lürssen-Fregatten F 125. Der Konzern zählt 28 Marinen zu seinen Kunden. Außerdem stellt die Firma Torpedo-Leitsyseme her, auch für den Export, und bietet Überwachungssysteme für Schiffsverkehrswege, Seegebiete, Häfen und komplette Küstenabschnitte. So wurde ein Küstenüberwachungssystem an die Grenzpolizei Bulgariens übergeben. Das System deckt die gesamte bulgarische Küstenregion am Schwarzen Meer ab.   Die Firma OHB (Orbitale Hochtechnologie Bremen) im Technologiepark der Universität ist ein in der Raum- und Luftfahrt tätiges mittelständisches Unternehmen. Es wurde im Laufe der Zeit durch etliche Kooperationen und Fusionen mit anderen Betrieben eines der größten Raumfahrt-Firmenkonsortien auf dem europäischen Kontinent. In ihren beiden Geschäftsfeldern „Space Systems“ und „Aerospace“ sind mehr als 2.200 Mitarbeiter beschäftigt. Ein Schwerpunkt der vielfältigen Satellitenproduktion liegt bei der Herstellung von Beobachtungssystemen für die Bundeswehr. So entstehen in Bremen erdnahe und geostationäre Kleinsatelliten für Navigation, Kommunikation, Aufklärung und Erdbeobachtung. Andere Satellitensysteme wie die des Galileo-Projekts dienen angeblich überwiegend zivilen Zwecken.   Allerdings verbergen sich hinter den Begriffen Navigation, Erdbeobachtung und Aufklärung handfeste Militäraufträge. Das SAAR-Lupe System für die deutschen Streitkräfte zum Beispiel basiert auf Radartechnik und erlaubt eine von Wetter und Tageszeit unabhängige präzise Erdbeobachtung weltweit. Vereinfacht dargestellt funktioniert das so: fünf baugleiche Radarsatelliten umkreisen die Erde in etwa 500 km Höhe und liefern ihre präzisen Bildaufnahmen an die bei Bonn stationierte Bodenstation. Diese nationale und globale Aufklärungsfähigkeit aus dem Weltraum wird als Voraussetzung für die weltweite Einsatzfähigkeit der Bundeswehr gesehen. Die Firma OHB steht dafür.   Besonders auch die Friedrich Lürssen Werft hat eine wenig rühmliche Vergangenheit. Das Bremer Unternehmen fertigte bereits für die kaiserliche Marine Kriegsschiffe. Später wurden auch für Hitlers Wehrmacht weit über 200 Schnellboote gebaut. Mit der Übernahme der Peene-Werft in Wolgast wäre die Firma nach etlichen vorherigen Fusionen mit anderen Werften dann der größte Kriegsschiffsproduzent auf dem europäischen Kontinent. Der militärische Teil der Lürssen-Gruppe baut heute Patrouillenboote, Korvetten und Fregatten teils für die Bundeswehr, teils für den Export. Allerdings stellt die Firma in ihrem Werk in Lemwerder auch Luxusyachten für Superreiche her und macht damit 50 Prozent ihres Umsatzes.   Die Friedrich-Lürssen-Werft hatte unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg schon einmal Konversion praktiziert, als die westlichen Besatzungsmächte der deutschen Industrie untersagt hatten, Rüstungsgüter zu produzieren. Damals stellte die Firma außer Haushaltsgegenstände auch Fischkutter und Handelsschiffe her. Rüstungskonversion war also bei Lürssen durchaus möglich und anscheinend auch erfolgreich.   Friedrich Lürßen ist Schatzmeister des 2010 gegründeten "Bundesverbandes der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie", eines der stärksten Verbände der deutschen Rüstungslobby. Außerdem gehört er zum Präsidium der "Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik". Im Bremer Kulturbereich ist Friedrich Lürßen allerdings ständig bestrebt, sich als ziviler Gutmensch und großzügiger Mäzen zu präsentieren. So unterstützt er beispielsweise Museen und die Bremer Kammerphilharmonie.   Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde, in der Bremer Rüstungsindustrie hatte es schon in den 1990er Jahren erfolgversprechende Bestrebungen für Rüstungskonversion gegeben. Hieran sollte angeknüpft werden, und die beiden Lürßen-Brüder, Chefs der Firma, könnten da mit gutem Beispiel vorangehen. Senat und Landesregierung sollten solche Ansätze unterstützen und gemeinsam mit der IG Metall ein neues Konversionsprogramm auflegen! Dies wäre zukunftsfähig, und damit könnten sie wirklich punkten!   Was allerdings die Firma „Rheinmetall Defense Electronics“ im Bremer Stadtteil Sebaldsbrück herstellt, ist wirklich hammerhart! Neben sehr viel Militär-Elektronik produziert das Unternehmen verschiedene Drohnen-Arten, teilweise in Zusammenarbeit mit einem israelischen Drohnenhersteller. Die Bundeswehr hat 60 Aufklärungsdrohnen des Typs KZO für 330 Millionen Euro bei RDE gekauft. Eine der Drohnen wurde vor einiger Zeit beim Kunduz-Verbrechen eingesetzt. Der dafür verantwortliche Offizier Klein wurde sogar für seine Untat noch befördert – Unvorstellbar!   Bei der Firma wird künftig auf eine Kombination mit sogenannten Kampfdrohnen gesetzt. „Kampfdrohnen“ ist eigentlich ein völlig verharmlosender Begriff. Denn dieses computergesteuerte Mordwerkzeug sollte „Killerdrohne“ heißen, weil es Menschen heimtückisch und völlig wahllos tötet.   Drohnen gehören, ebenso wie Uranmunition oder Splitterbomben, international geächtet!   Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, zum Schluß möchte ich noch erwähnen, daß wir vom Bremer Friedensforum die Rüstungsaktivitäten in der Hansestadt immer wieder zum Gegenstand unseres Protests machen: Jeden Donnerstag gibt es in der Innenstadt eine Mahnwache für Frieden und Abrüstung. Jeden Freitag protestiert in Vegesack die „Nordbremer Initiative gegen den Krieg“. Seit Jahren stehen wir zusammen mit Menschen aus der Nordbremer Friedensgruppe an der Domsheide, um mit unseren Plakaten gegen die Rüstungshochburg zu protestieren.   Unsere Forderungen lauten dann:   - Bundeswehr raus aus Afghanistan! - Keine Einmischung in Mali! - Keine Waffenexporte über bremische Häfen! - Macht endlich Schluß mit dem Rüstungswahnsinn!       Ich danke Euch für Eure Aufmerksamkeit.       Bremen, den 30. März 2013 Wieland von Hodenberg   auch zu besichtigen unter: http://www.scharf-links.de/47.0.html? &tx_ttnews[tt_news]=34176&tx_ttnews[backPid]= 140&cHash=3be36e7cf3            
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 01.04.13  +  

Bremer Ostermarsch ist die richtige Antwort auf Senatsantwort: Bremische Häfen sind Drehscheibe für Waffen und Munition

Das Bremer Friedensforum versteht die heute bekannt gewordene Senatsantwort ‚Waffen- und Munitionsexporte über die Bremischen Häfen II‘ als "indirekte Aufforderung, am kommenden Samstag am Ostermarsch der Friedensbewegung teilzunehmen." In der Senatsantwort auf eine Anfrage der Linken-Bürgerschaftsfraktion finden sich erstmals Daten über Gefahrgüter aus dem Bereich Munition, Explosivstoffe und Waffentechnik, die in Bremen und Bremerhaven verschifft werden. 2011 und 2012 wurden Gefahrgüter dieser Art im Umfang von 24.031 Tonnen für den Export verladen (brutto), die Netto-Explosivstoffmasse betrug 1.640 Tonnen. Den größten Anteil machen Patronen aus, gefolgt von den eindeutigen Kriegswaffen Gefechtsköpfe und Raketen. Allerdings fallen Rüstungselektronik, Panzer ohne Munition oder ungeladene Sturmgewehre nicht unter die Meldepflicht beim Hafenamt, weil von ihnen keine Explosionsgefahr ausgeht. "Die bremischen Häfen sind ein wichtiger Umschlagsplatz für Kriegsgerät und Waffen. Jeden Tag werden rechnerisch 33 Tonnen todbringender Fracht für den Export verladen. Bremen ist damit ein Knotenpunkt weltweiter Aufrüstung", heißt es in einer Erklärung des Bürgerschaftsabgeordneten Klaus-Rainer Rupp (Die Linke), die vom Friedensforum geteilt wird. Das Bremer Friedensforum fordert ein Verbot von Exporten todbringender Waffen.
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 28.03.13  +  

Bremer Ostermarsch warnt vor Kampfdrohnen

Das Bremer Friedensforum, die Deutsche Friedensgesellschaft (DFG-VK) und die Initiative "Nordbremer Bürger gegen Krieg" laden am Ostersamstag, 30. März, zum diesjährigen Ostermarsch ein. Unter dem Motto: "Keine Kampfdrohnen für die Bundeswehr!" und "Krieg gegen Afghanistan beenden!" ist der erste Treffpunkt um 11 Uhr am Ziegenmarkt im Steintor (Vor dem Steintor/Friesenstraße). Die Demonstration erfolgt über Vor dem Steintor, Ostertorsteinweg, Goetheplatz, Domsheide zum Marktplatz, wo um 12 Uhr eine Kundgebung stattfindet. Als Redner konnten Inge Höger und Karim Popal gewonnen werden. Höger ist Bundestagsabgeordnete der Linken. Der Bremer Rechtsanwalt Popal vertritt Hinterbliebene der Opfer des von der Bundeswehr befohlenen NATO-Luftangriffs im afghanischen Kundus. Der Schadensersatzprozess gegen die Bundesrepublik findet derzeit vor dem Landgericht Bonn statt. Die geplante Erweiterung des deutschen Waffenarsenals um Kampfdrohnen stößt auf Ablehnung der Ostermarschierer: "Die US-Einsätze mit Kampfdrohnen haben gezeigt, dass diese in Afghanistan, Pakistan, Somalia und im Jemen als heimtückische Waffen für Hinrichtungen eingesetzt werden und darüber hinaus ständig Zivilisten treffen..." Der Protest gegen den Afghanistankrieg bleibt im Fokus der Aktionen der Friedensbewegung. Der Bremer Ostermarsch fordert unter anderem einen Verzicht auf Kampfdrohnen, den umgehenden Rückzug der Truppen aus Afghanistan, den Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland und den Abzug der Patriot-Raketen aus der Türkei. Auch das angekündigte Rüstungsgeschäft der Bremer Lürssen-Werft mit Saudi-Arabien wird kritisiert. Ein Verbot der deutschen Rüstungsexporte will die Friedensbewegung bundesweit zum Wahlkampfthema machen. Die Friedensgruppen fordern eine friedliche Lösung der Kriege in Mali und Syrien und warnen vor einem drohenden Krieg gegen Iran. > Über die Ostermärsche bundesweit informiert die Website: www.friedenskooperative.de/netzwerk/om13-023. htm, der Bremer Aufruf-Flyer und Ostermarsch-Postkarten stehen zum Download: www.bremerfriedensforum.de.
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 21.03.13  +  

Zum Beginn des Irakkrieges vor 10 Jahren: Ein Ende der Interventionen gefordert

Das Bremer Friedensforum erinnert an den Überfall der USA auf den Irak vor 10 Jahren am 20. März 2003 und fordert ein Ende solcher Interventionspolitik. Keine zwei Jahre nach dem Beginn des Krieges gegen Afghanistan wurde von den USA der brutale Angriff gegen den Irak, von deutscher Seite verdeckt unterstützt, durchgeführt. Er forderte nicht nur weit über hunderttausend Menschenleben, er verkrüppelte Hunderttausende, verstrahlte Unzählige durch den Einsatz von Uranmunition und zerstörte grundlegend und dauerhaft die irakische Gesellschaft. Die verschiedenen Bevölkerungsgruppen von Schiiten, Sunniten und Kurden wurden gegeneinander aufgebracht und entsprechende Metzeleien finden bis heute statt. Frauen mussten ihre relativ gute gesellschaftliche Stellung aufgeben und gerieten dadurch wieder in die Abhängigkeit ihrer Familien. Alles eine gewollte Maßnahme der imperialistischen Politik des "Teile und herrsche", die sich in Kriegen wie gegen Gaddafi in Libyen und jetzt gegen Assad in Syrien fortsetzt.   Wir möchten jedoch betonen, daß wir nicht die FürsprecherInnen von undemokratischen Regierungen, weder im Mittleren Osten noch anderswo sind, daß wir aber gleichzeitig nicht müde werden, die Propaganda von der ‚humanitären Intervention’ anzuprangern, mit der diese neokolonialen Kriege übertüncht werden.   Das Friedensforum weist in diesem Zusammenhang auch auf die Bedeutung der deutschen Rüstungsexporte in diese Region hin, die zur weiteren Destabilisierung des Nahen und Mittleren Ostens führen. Das bevorstehende Rüstungsgeschäft der Bremer Friedrich Lürssen Werft mit Saudi-Arabien gehört in diese blutige Politik mit hinein.  
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 20.03.13  +  

Bewegende Trauerfeier für Hugo Chávez in Bremen

Etwa 50 Menschen hatten sich bei stürmischem und naßkaltem Winterwetter auf dem Bremer Goetheplatz eingefunden, um des Todes von Hugo Chávez zu gedenken. Auch einige in der Hansestadt lebende Venezolanerinnen und Venezolaner waren an diesem 9. März darunter. Aufgerufen zu dieser Trauerkundgebung hatte die "Marxistische Abendschule" (Masch) in Bremen.   Sehr bewegend waren die persönlichen Worte der Venezolanerin Martha Valdez, die in ihrem aufrüttelnden Redebebeitrag zu erkennen gab, daß sie für ihr Land auch in Bremen unermüdlich weiterkämpfen wird. Sie will auch hier ihre ganze Kraft dem Vermächtnis von Hugo Chávez widmen. Ebenso wies Dr. Heiner Fechner von der Uni Bremen auf die großen Verdienste des Verstorbenen hin, die nicht nur das venezolanische Volk und dessen arme Menschen betreffen, sondern alle Völker Lateinamerikas und darüber hinaus. Durch sein revolutionäres Wirken habe Lateinamerika "sein Gesicht verändert wie in 200 Jahren nicht mehr". Den Armen seines Volkes habe er nicht nur aus dem Elend verholfen, sondern zugleich ein Sozialstaatsmodell geschaffen, das weltweiten Vorbildcharakter hat. Fechner verwies auf das unverwechselbare Charisma des verstorbenen Präsidenten und sagte, daß sein Tod ein großes Loch, aber auch eine große Vision für eine andere Wirtschafts- und Sozialordnung hinterlasse.   Mit einem stillen Gedenken unter den Klängen des russischen Trauermarsches "Unsterbliche Opfer" endete schließlich die Kundgebung.   W.v.H.
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 11.03.13  +  

Am Internationalen Frauentag: Heiße Samba-Rhythmen zum Einheizen auf dem Marktplatz, eine Kurdinnen-Demo, und eine verdiente Auszeichnung

Im Rathaus waren etliche Stände von Frauen-Ortganisationen aufgebaut, wobei der Andrang von Besucherinnen groß war. Auch einige Männer waren darunter. Derweil tanzten sich draußen vor dem Rathaus bei Samba-Rhythmen etwa 30 Frauen warm. Später gesellte sich auch eine kleine kurdische Frauendemo dazu, die aus Anlaß der kürzlichen Ermordung dreier kurdischer Aktivistinnen in Frankreich zusammen gekommen war. Sie hatten damit ihren Protest gegen die anhaltende staatsanwaltliche Verschleppung der Ermittlungen in Paris, sowie eine äußerst brutale Willkür gegen alle kurdische Freiheitskämpferinnen zum Ausdruck gebracht. Auch damit hatten sich einige Männer solidarisiert.   Im Festsaal des Rathauses wurde derweil die "Bremer Frau des Jahres" ausgezeichnet. Die Wahl fiel auf die verdienstvolle Sozialpädagogin Christa Brämsmann. Sie ist Leiterin und Gründungsmitglied des Mütterzentrums im Bremer Stadtteil Tenever. Christa Brämsmann engagiert sich seit vielen Jahren sehr für Frauen in benachteiligten finanziellen Situationen und zerrütteten patriarchalen Familienverhältnissen. Die Besucherinnen dieser Einrichtung kommen aus vielen unterschiedlichen Kulturen, und deshalb bekämpft die Ausgezeichnete mit ihrer Arbeit auch den Fremdenhaß. Zu diesem multinationalen Mütterzentrum an der Peripherie der Stadt gehören unter anderem eine Second-Hand-Börse, ein Bildungszentrum und ein Café.   Alle diese Projekte gehen maßgeblich auf die Initiative von Christa Brämsmann zurück. Mit ihrer Auszeichnung am Internationalen Frauentag wurde eine gute Wahl getroffen.     W.v.H.
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yasni 11.03.13  2  

Übernimmt der Geheimdienst in Bremen die Bildungsarbeit?

Presseerklärung 3.3.2013: Das Bremer Friedensforum ist entsetzt darüber, dass in der Hansestadt inzwischen der Geheimdienst pädagogische Fachkräfte weiterbildet. Am Mittwoch, 6. März, findet im Landesinstitut für Schule (LIS) ein Fortbildungsseminar zum muslimischen Leben von Kindern und Jugendlichen in Bremen statt. Zu dieser Veranstaltung unter dem Motto: "I love my Prophet" kommt der Hauptreferent vom Bremer Landesamt für Verfassungsschutz. Das Programm dieses Seminars lässt nach Ansicht von Friedensforumssprecher Hartmut Drewes auch deutlich werden, "dass dem neuen Feindbild Islam zugearbeitet wird. Dies widerspricht dem guten Zusammenleben von Menschen verschiedener Ethnien und Weltanschauungen wie auch dem Frieden zwischen den Völkern." Das Bremer Friedensforum vertritt die Meinung, dass Geheimdienste die Demokratie stark einschränken und deswegen aufzulösen sind.
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 05.03.13  +  

Weber-Interview zum Rüstungsgeschäft mit Saudi-Arabien: skandalös

Auf Empörung beim Bremer Friedensforum stößt das Interview von Christian Weber, Präsident der Bremischen Bürgerschaft, in einer Boulevardzeitung. Weber äußerte sich darin explizit zu Gunsten des schmutzigen Waffendeals, Patrouillenboote nach Saudi-Arabien zu liefern. Der Parlamentspräsident schwadroniert lobend über das Milliardengeschäft, bevor das Parlament darüber beraten hat: "Es ist nun mal ein Geschäft, das wir in Aussicht haben." Politische Grundsätze interessieren nicht: "Saudi-Arabien ist keine parlamentarische Demokratie, wie wir das in Bremen gewohnt sind." Das skandalöse Interview macht sichtbar, wer für den Bürgerschaftspräsidenten Priorität genießt: nicht die Abgeordneten, sondern die Friedrich-Lürssen-Werft. Das Bremer Friedensforum sieht in den Äußerungen Webers einen Akt der sträflichen Verletzung demokratischer Kultur und der Missachtung des Parlaments als Souverän. Nach Artikel 92 der Bremischen Landesverfassung sollte es nicht die Aufgabe des Bürgerschaftspräsidenten sein, sich in dezidierter Weise zu äußern und einseitig Partei zu ergreifen. Das Bremer Friedensforum erwartet, dass die Bürgerschaft von ihrem Präsidenten Rechenschaft für sein Interview fordert und sich darüber Gedanken macht, wie die Stadt Bremen sich von dem blutigen Makel als führender Rüstungsstandort in Deutschland befreien kann.
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yasni 19.02.13  +  

Großartige Frauen-Kundgebung und Tanzfest auf dem Bremer Marktplatz

Etwa 600 Frauen fast jeden Alters waren am 14. Februar bei klirrender Kälte dem Aufruf der weltweiten Organisation "onebillionrising" gefolgt. Sie brachten tanzend bei Samba-Rythmen, Protestsongs und Wortbeiträgen ihre Solidarität und Empathie mit den weltweit unterdrückten und gequälten Frauen zum Ausdruck. Auch Menschen zahlreicher politischer Gruppierungen, wie aus der Linkspartei, dem Bremer Friedensforum, GewerkschafterInnen, Flüchtlingsorganisationen usw. hatten sich hinzugesellt. Viele solidarische Männer wie ich waren ohnehin dabei.   Das nachfolgende Video ist zwar nicht aus Bremen, sondern aus Bonn, doch die Stimmungsbilder entsprechen einander:   http://www.youtube.com/watch?v= r1fFrEPsdwQ   Aus dem Aufruf von "onebillionrising":   "Eine von drei Frauen auf diesem Planeten wird im Laufe ihres Lebens geschlagen oder vergewaltigt. Das sind eine Milliarde Frauen, denen Gewalt angetan wird…ein unfassbares Greuel."   Dagegen waren an diesem Tag weltweit eine Billionen Frauen - und Männer - aufgerufen auf die Straße zu gehen, zu tanzen und sich zu erheben, um das Ende dieser Gewalt zu fordern. http://onebillionrising.de/
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 18.02.13  +  

Keine Kriegsschiffsexporte - schon gar nicht an Saudi-Arabien!

Das Bremer Friedensforum verurteilt die geplante Patrouillenboot-Lieferung der Firma Lürssen aufs Schärfste! Es schließt sich damit den Protesten der Linkspartei und der Bundes-SPD gegen das neue Rüstungsgeschäft mit dem menschenverachtenden Feudalregime in Saudi-Arabien an. Die Niederschlagung der Volksbewegung in Bahrain mit saudischen Panzern hat gezeigt, welchen Zweck deutsche Waffenexporte in das Reich der Saudi-Dynastie erfüllen können. Außerdem tragen neue Militärschiffs-Exporte zur weiteren Destabilisieung in der gesamten Nahostregion bei. Das Friedensforum geht sogar noch einen Schritt weiter: Es fordert ein generelles Verbot von Kriegswaffenexporten in alle Welt.
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yasni 17.02.13  3  

Proteste gegen Neujahrsempfang der Bundeswehr im Bremer Rathaus

Mit Friedensfahnen, Transparenten, Sprechchören und Zurufen "begrüßten" Bremer Friedensaktivistinnen und -aktivisten des Bremer Friedensforums und anderer Bremer Gruppen vor dem Rathaus die uniformierten und nichtuniformierten Gäste des diesjährigen Neujahrsempfangs der Bundeswehr in Bremen. Trotz strömenden Regens hatten sich über zwanzig Personen zum Protest gegen den Bundeswehreinsatz in Afghanistan und anderswo sowie gegen das Rüstungsgeschäft eingefunden. Immer wieder war der Sprechchor zu hören: "Bremer Waffen, Bremer Geld morden mit in aller Welt". Mitglieder der Linksjugend solid forderten, dass statt Bundeswehreinsätze Arbeitsplätze geschaffen werden. Das Bremer Friedensforum ist gegen die Empfänge der Bundeswehr im Bremer Rathaus, da dadurch das Militär in der Gesellschaft einen hohen Stellenwert erhält, der dem demokratischen Verständnis widerspricht. Das Rathaus ist nach Verständnis des Friedensforums ein repräsentatives Haus aller Bürgerinnen und Bürger. Der jährliche Empfang der Bundeswehr wurde 1996 auf Einladung des damaligen Bürgermeisters Henning Scherf, der sich lange als Pazifist bezeichnet und 1980 gegen die Rekrutenvereidigung im Weserstadion Stellung bezogen hatte, von der Kaserne ins Rathaus verlegt.   (Siehe auch: www.bremerfriedensforum.de)  
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 02.02.13  +  

Friedensforschung und Friedensbewegung gegen Mali-Intervention

Keine Intervention in Mali! Kein neues Afghanistan in Afrika!* Gemeinsame Stellungnahme der AG Friedensforschung (Kassel) und des Bundesausschusses Friedensratschlag Kassel, 16. Januar 2013 - In einer gemeinsamen Stellungnahme aus Friedensforschung und Friedensbewegung wird sowohl der Militärintervention Frankreichs als auch allen militärischen Unterstützungsleistungen eine Absage erteilt. Die Autoren der Stellungnahme, die Kasseler Politikwissenschaftler Werner Ruf und Peter Strutynski, gehen auf die Hintergründe des Konflikts und die Interessen der französischen Regierung ein, beschreiben die Gefahren der Intervention und benennen friedenspolitische Alternativen. Ein politischer und gesellschaftlicher Konflikt, in dem sich koloniale Erblasten, ethnisch-soziale und ökonomische Widersprüche sowie regionale Verflechtungen bündeln und religiös aufgeladen werden, kann unter keinen Umständen militärisch gelöst werden. Die Komplexität der Lage lässt es auch nicht zu, Mali auf ein Problem des "islamistischen Terrorismus" zu reduzieren. Alle Erfahrungen aus dem elfjährigen "Krieg gegen den Terror" (Afghanistan, Irak, Libyen) zeigen, dass er das Gegenteil dessen bewirkt hat, was er zu erreichen vorgab. Das französische Engagement erklärt sich in erster Linie aus dessen ökonomischen Interessen, die vor allem Rohstoffinteressen sind und sich neben Mali auch auf den Nachbarstaat Niger richten. Es geht um die Sicherung der Produktion und des Transports von Uran durch den weltgrößten französischen Atomanlagenbauer und Nuklearkonzern Areva. Der französische Präsident Hollande erweist sich als Beschützer der Interessen jener Konzerne, die auch nach 50 Jahren nach der formalen Unabhängigkeit die ehemaligen Kolonien im Griff behalten wollen. Entgegen anderslautenden Meinungen kann sich das französische Vorgehen nicht auf die Resolution 2085 des UN-Sicherheitsrats vom Dezember 2012 stützen. Im Gegenteil: Dort wird in Ziffer 11 ausdrücklich betont, "dass die militärische Planung vor dem Beginn der offensiven Operation weiter präzisiert werden" müsse. Dies ist bisher nicht geschehen. Statt "die Waffen sprechen" zu lassen und einen länger andauernden Krieg zu riskieren, der letztendlich die Zivilbevölkerung treffen wird, empfehlen die Autoren die Rückkehr zur Politik. Dazu gehören ernsthafte Versuche, die Konfliktparteien zu Gesprächen und Verhandlungen zu bewegen, Überlegungen, wie ein Interessenausgleich zwischen den Landesteilen und ihren Bewohnern aussehen könnte, sowie die Anerkennung des offenbar immer mehr in Vergessenheit geratenen völkerrechtlichen Prinzips des Gewaltverbots in den internationalen Beziehungen. Der Bundesregierung wird nicht nur geraten, einen Kampfeinsatz der Bundeswehr in Mali weiterhin abzulehnen, sondern auch keine logistische Hilfe für den Krieg Frankreichs zur Verfügung zu stellen. Die vollständige Stellungnahme entnehmen Sie bitte dem attachment (pdf-Datei). Prof. Dr. Werner Ruf, Dr. Peter Strutynski (AG Friedensforschung und Bundesausschuss Friedensratschlag) -- Gefällt mir: Bremer Friedensforum bei Facebook http://www.facebook.com/pages/Bremer-Friedens forum/265831246795398
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 17.01.13  +  

Presseerklärung: Lürssens Peenewerft-Übernahme dient nicht dem Frieden

Die Lürssen-Werft hat eine wenig rühmliche Vergangenheit. Das Bremer Unternehmen fertigte bereits für die kaiserliche Marine Kriegsschiffe. Später wurden auch für Hitlers Wehrmacht weit über 200 Schnellboote gebaut. Mit der Übernahme der Peene-Werft in Wolgast wäre die Firma nach etlichen vorherigen Fusionen mit anderen Werften dann der größte Kriegsschiffsproduzent auf dem europäischen Kontinent.   Friedrich Lürssen leitet als Präsident den Vorstand des 2010 gegründeten Bundesverbandes der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie e.V. (BDSV), einer der stärksten Verbände der deutschen Rüstungslobby. Außerdem gehört er zum Präsidium der Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik e.V. (DWT) Für das Bremer Friedensforum ist dies alles kein Grund zur Freude. Dabei hatte die Lürssen-Werft unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg schon einmal Konversion praktiziert, als die westlichen Besatzungsmächte der deutschen Industrie untersagt hatten, Rüstungsgüter zu produzieren. Damals stellte die Firma Haushaltsgegenstände, und wenig später Fischkutter und Handelsschiffe her.   Rüstungskonversion war also bei Lürssen durchaus möglich und anscheinend auch erfolgreich. Wieland von Hodenberg vom Bremer Friedensforum: "In der Bremer Rüstungsindustrie hatte es bereits in den 1990ger Jahren erfolgversprechende Bestrebungen für Rüstungskonversion gegeben. Hieran sollte angeknüpft werden, und die Firma Lürssen könnte da mit gutem Beispiel vorangehen."   Senat und Landesregierung sollten solche Ansätze unterstützen und gemeinsam mit der IG Metall ein neues Konversionsprogramm auflegen. Dies wäre zukunftsfähig, und damit könnten sie wirklich für den Frieden punkten.   Wieland von Hodenberg Auf dem Beginenlande 20 Tel. 0421 / 86325 Mail: wielandvonhodenberg@web.de und siehe oben
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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