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Wer weiß schon wie es in Europa tatsächlich aussieht, zumal die Euro-Verfechter behaupten, dass die Krise hinter uns liege? – Nun, dann hier ein paar Fakten:
Seriöse Berechnungen haben ergeben, dass die Banken in Europa eine Refinanzierungslücke von 1,2 Billionen Euro haben. Das sind Verbindlichkeiten, denen keine Werte bzw. Forderungen gegenüber stehen, wo also keine Deckung vorliegt. Daran ist Frankreich allein schon mit rund 430 Milliarden Euro beteiligt, und Spanien mit rund 350 Milliarden. (Beide Länder wurden diesbezüglich bereits im Beitrag 737 erwähnt.)
Insgesamt schieben die Banken in Europa einen Schuldenberg von fast 40 Billionen Euro vor sich her, denen ein Eigenkapital der Banken von nur 1,5 Billionen Euro gegenüber steht. Rechnet man die bei den Banken vorliegenden Risikowerte (Derivate etc.) hinzu, dann hat die EU ein Gesamtrisiko im Bankensystem von rund 300 Billionen !!!!!!!!! Euro.
Da nimmt sich die Verschuldung der Bundesrepublik mit den 2 Billionen Euro nahezu vernachlässigbar aus. Dennoch zeigt sich daran das Ausmaß, wie es mit Europa und dem Euro tatsächlich bestellt ist. Kippt hier nur an einer Stelle ein Dominostein, dann ist die Kettenreaktion und der totale Crash nicht mehr aufzuhalten. Dabei wird das Beben dermaßen stark sein, dass sich die Frage nach der Einlagensicherung der Banken und nach den Geldern der Sparer überhaupt nicht mehr stellen wird. Das Geld ist weg.
Nur, es gibt kaum eine rettende Insel, weil das „Wasser“ in anderen Währungsräumen, wie beispielsweise in Japan oder den USA, auch Oberkante der sicheren Landmassen steht. Und was tut die EZB? Sie gießt mit billigem Geld weiteres Öl ins Feuer und heizt die Krise nur noch an, statt das Feuer zu löschen. Und so entstehen derzeit neue Aktien- und Immobilienblasen, die unweigerlich zum nächsten Crash führen, weil diese „Luftnummern“ keinerlei Realitätsbezug mehr haben.
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