Rhein im Yasni Exposé von Peter May

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Spitzname: Magic Peter, Land: Deutschland, E-Mail: pmay1 (at) web.de, Sprache: Deutsch
Ich biete: Botanik, Naturschutz, Politik, Ethik, Kunst
Peter May @ Lebenshilfe Werkstätten....., Emmerich am Rhein

25 Bilder von Peter

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Peter May @ Emmerich am Rhein
Apr 10  3
Peter May @ Emmerich am Rhein
Dez 12  +
Peter May @ Emmerich am Rhein
Mai 12  6
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Juni 11  3
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Juli 11  2
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39 Informationen zu Peter May

Ungültige URL: Neue Homepage der Baumfreunde Emmerich online!

Auf unserer neuen Homepage stellen wir uns vor, berichten über unsere Aktivitäten und bieten die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme. Emmerich am Rhein, 13.02.2016 Peter May
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baumfreunde-emmerich.de 13.02.16  2  

Wie ich dauerhaft 21 kg Gewicht verloren habe ohne Diät, Tendenz: Gewicht weiter fallend

Anfang 2014 hatte ich mein bisheriges Höchstgewicht von 123 kg erreicht, bei einer Körpergröße von 1,80 m. Da ich Rollstuhlfahrer bin und mein Rolli nur bis 125 kg Nutzlast zugelassen ist, wurde mir klar, dass ich etwas unternehmen musste. Ich habe zunächst über die Gründe nachgedacht, warum ich in den letzten 8 Jahren fast 35 kg zugenommen hatte: Ich hatte sehr oft zwei warme Mahlzeiten am Tag, mittags auf der Arbeit das Kantinenessen und abends noch einmal zuhause. Meist habe ich morgens noch Wurst- oder Käsebrötchen gegessen, und im Schnitt jeden 2. Tag eine Literflasche Cola getrunken. Nachts bin ich dann noch schlafwandlerisch an den Kühlschrank gegangen, und habe dann vor allem Wurst pur gegessen. Jetzt war mir klar, das viele, meist fettige Fleisch und die zwei meist großen Portionen am Tag, das musste viel zu viel sein. Ich habe meine Ernährung dann vier Monate lang auf vegetarische Kost umgestellt, allerdings mit Eiern, Fisch und Käse. Morgens habe ich keine Brötchen mehr gegessen, höchstens etwas Obst. Mittags dann eine nicht allzugroße Portion vegetarisches Essen. Abends bis zu 2 Scheiben Brot mit Käse. Als Zwischenmahlzeiten vor allem Obst, ab und zu einen Yoghurt. Getrunken habe ich bis zu 2 Liter schwarzen Kaffee ohne Zucker und viel Mineralwasser, auf der Arbeit habe ich auch noch etwas Cola getrunken, aber höchstens 2 Liter pro Woche. So habe ich mein Gewicht auf zunächst bis November 2014 auf 112 kg reduziert. Irgendwann um die Jahreswende habe ich dann wieder begonnen, wieder Fleisch zu essen, aber weniger und bewusster, vor allem keine Wurst pur mehr. Zwei vegetarische Mahlzeiten am Tag halte ich bis heute bei. Heute halte ich schon seit Mai 2015 ein Gewicht von 102 kg, Tendenz weiter fallend! Ich darf nicht verschweigen, dass ich ein starker Raucher bin, das Rauchen kann beim Abnehmen durch seine appetitzügelnde Wirkung hilfreich sein. Geraucht habe ich allerdings auch, als ich noch starkes Übergewicht hatte. Ich habe insgesamt bewusster und kontrollierter gegessen und kann dies nur jedem Übergewichtigen raten. Meine Beweglichkeit als Rollifahrer hat sich deutlich verbessert. Emmerich am Rhein, 11. Juli 2015  Peter May
Peter May @ Emmerich am Rhein
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yasni 11.07.15  +  

Juli- Ausgabe des LINBU-Newsletters versendet

Nach der ersten Ausgabe des LINBU (Mai 2015) ist jetzt die Juliausgabe erschienen. LINBU, das bedeutet "Lokaler Informationsdienst Baum-und Umweltschutz", und fasst die in der lokalen Presse (NRZ und RP) erscheinenden Artikel zu Umweltthemen aus der Region, aus Deutschland und aller Welt zusammen. Vor dieser LINBU-Pressechronik stehen noch einige eigene Artikel und Schriftstücke. Ich muss zugeben, dass ich bei dieser Juli-Ausgabe wohl zu viele Informationen in diese Rundmail gepackt habe (es sind fast 50 Seiten) und werde mich für die kommende September-Ausgabe auf 30 Seiten (haupsächlich die Presse-Chronik) beschränken, um dem Leser die Lektüre zu erleichtern. Wer sich dafür interessiert, was in den letzten 2 Monaten über Umweltthemen berichtet wurde, kann den Newsletter unter LINBU2015@email.de anfordern. Ich bin dankbar für jeden neuen Leser, und werde selbstverständlich auch Fragen beantworten.  Emmerich am Rhein, den 5. Juli 2015  Peter May
Peter May @ Emmerich am Rhein
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yasni 05.07.15  +  

Fortschritte beim Klavierspiel

Seit August letzten Jahres, also bald schon ein Jahr widme ich mich wieder ernsthaft dem Klavierspiel. Mein 100 Jahre altes Ludwig-Klavier habe ich vom Fachmann generalüberholen lassen. Dafür hat mir eine anonyme Gönnerin 500 Euro spendiert, ich selbst musste noch 400 bezahlen. Aber das war es mir wert! Es hat, nachdem es gestimmt ist einen sehr schönen Klang und die ganze Mechanik ist wieder viel leichtläufiger geworden, so dass sogar die Hanon-Fingerübungen wieder Spass und Sinn machen. Früher habe ich immer wieder die alten Stücke gepielt, die ich mal gelernt hatte. Mittlerweile bin ich wieder in der Lage, völlig neue Stücke, wie Etüden von Friedrich Burgmüller und Henri Bertini einzuüben. Demnächst gebe ich vor einem kleinen Publikum bei mir zuhause ein kleines Konzert. In nicht allzu ferner Zeit werde ich auch Aufnahmen machen und ins Netz setzen.    Emmerich am Rhein, den 5. Juli 2015   Peter May
Peter May @ Emmerich am Rhein
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yasni 05.07.15  +  

LINBU-Newsletter der Baumfreunde Emmerich in Vorbereitung

Die Baumfreunde Emmerich (www.baumfreunde-emmerich.de) planen einen Newsletter: LINBU (Lokaler Informationsdienst Baum- und Umweltschutz) Newsletter der Baumfreunde Emmerich für den Kreis Kleve.Hier sollen Kurzfassungen der themenbezogenen aktuellen Artikel in der lokalen Presse, Informationen aus dem Rathaus, eigene Interviews mit Politikern, von zwei Diplombiologen verfasste kurze Fachartikel, weitere Artikel und auch Fotos zum Thema in regelmäßigen Abständen veröffentlicht werden.Ziel ist es, einmal die Öffentlichkeit auf die sinnlose Abholzung besonders älterer, ökologisch wertvoller Bäume hinzuweisen, die von der Stadt Emmerich und Rees am Rhein betrieben wurde; In der Gegenwart und in Zukunft soll möglichst verhindert werden, dass es zu weiteren, ökologisch bedenklichen behördlichen Fehlplanungen kommt.Bild: naturnaher Buchen-Eichenwald im Reichswald bei Kleve 2013.
Peter May @ Emmerich am Rhein
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yasni 14.03.15  +  

Neubeginn mit positiver Energie

Nach ca. einjähriger Pause hier bei yasni, möchte ich mich zurückmelden und etwas Persönliches über mich selbst schreiben. Seit dem 17. August 2014 habe ich meine Ernährung umgestellt. Ich verzichte ganz auf Fleisch und Fleischprodukte; Fisch steht aber noch auf meinem Speiseplan. Ich mache erste Erfahrungen beim zubereiten von Tofu-Gerichten. Seit dem 28. August übe ich jetzt regelmäßig 1 bis 2 Stunden Klavier täglich. Ich hatte vom 12. bis zum 19. Lebensjahr Klavierunterricht genossen und konnte ganz gut spielen, habe dann aber nur noch sehr sporadisch gespielt und es vernachlässigt mein Talent weiter zu entwickeln. Jetzt mache ich mir ein eisernes Programm mit regelmäßigen Fingerübungen, dann übe ich schwierigere Stücke, wie einige Präludien aus Bachs Wohltemperierten Klavier, spiele dann noch einige leichtere Stücke und improvisiere dann je nach Laune noch etwas eigenes. Ich versuche soweit zu kommen, das ich mich nicht schämen muss ein Video bei Youtube einzustellen. Ich bin erst am Anfang. Ich merke wie die Disziplin beim Klavierüben sich postiv auf meine Tagesstruktur und mein Wohlbefinden auswirkt. Auch an Gewicht habe ich deutlich verloren, von ca 123 kg auf 112 kg. Ich habe vorher sehr viel Fleisch- und Wurstwaren verzehrt. Jetzt vermisse ich dies nicht die Spur. Ich feue mich über diesen Neubeginn mit positiver Energie! Emmerich am Rhein, 12.09.2014
Peter May @ Emmerich am Rhein
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yasni 12.09.14  2  

Der Maler Peter May: Bilder mit hypnotischem Reiz

Betrachtet man die Arbeiten des in Emmerich am Rhein lebenden Malers Peter May, könnte die Frage sein: Sehe ich in ein Bild hinein, oder sehe ich aus einem Bild heraus? Die Frage nach Wirklichkeit stellt sich nicht, denn es handelt sich mit Sicherheit um etwas, das gesehen und gefühlt wird. Peter Mays Bilder haben eine Art hypnotischen Reiz, sie erzählen und halten gleichermaßen fest.
Peter May @ Emmerich am Rhein
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pressenet.info 12.07.12  6  

Treffen der Baumfreunde im Juni 2012

Hallo Baumfreunde, da unsere turnusmäßige Protokollführerin, Irmgard Gille, verhindert war, hat der Sprecher diese Aufgabe übernommen und und den Verlauf des Abends folgendermaßen protokolliert: 1. Sprecher berichtete, dass nach seinen eigenen Beobachtungen offensichtlich Gülle-Entsorgungen auf der linken Rheinseite, Emmerichs Promenade gegenüber, auf dem Deichvorland stattgefunden haben. Da diese nicht mit herkömmlichen Jauche-Transportern der hiesigen Landwirte erfolgten, sondern mit niederländischen Tanklastzügen, und die Gülle mit einem Spezialfahrzeug zur Vermeidung von Gerüchen in den Boden eingebracht wurde, drängte sich der Verdacht auf, dass hier nicht alles korrekt ablief. Die Untere Landschaftsbehörde des Kreises Kleve, deren Chef, Herr Dr. Reinders, wurde umgehend informiert und sagte zu, sich dieser Sache anzunehmen. 2. Die noch ausstehende baumchirurgische Maßnahme an der alten Trauerweide seitens der Stadt Emmerich hat eine Wendung genommen. In einem Telefonat mit Herrn Bernd Draeger (das ist der Baumsachverständige aus Essen, den wir Baumfreunde seinerzeit mit der Erstellung eines Gegengutachtens in Sachen Zustand der Rheinpark Bäume beauftragt hatten) hat dieser bestätigt, das die von Herrn Dr. Wachs geschilderten, von der Stadt vorgesehenen Maßnahmen, so in Ordnung sind. Das Schreiben des Dr. Wachs wurde dem Herrn Draeger vorher zugefaxt. Herr Draeger berichtete, dass man die “sogenannten baumchirurgischen Maßnahmen” schon seit Jahren in der altbekannten Art nicht mehr durchführt, weil diese den Bäumen eher geschadet haben. 3. Wegen der von den Baumfreunden angeregten Maßnahmen zum Thema “Bäume als Naturdenkmale eintragen lassen”, ergibt sich folgender Sachstand: Die Angelegenheit läuft über die untere Landschaftsbehörde des Kreises Kleve, zuständig ebenfalls Herr Dr. Reinders. In einem Telefonat mit ihm, teilte er mit, dass die Anträge formlos erfolgen könnten unter Angabe der Daten für den entsprechenden Baum, dem Grund für dessen Unterschutzstellung und wenn möglich von Angabe seiner evtl. Historie. Die Baumfreunde sind also aufgerufen, die Augen aufzuhalten und entsprechende, schützenswerte, große, alte Bäume mitzuteilen. Bis jetzt sind folgende Bäume in unserer Runde diskutiert worden: die Blutbuche an der Aldegundiskirche, die riesengroße Buche am Hochhaus am Kasernengelände an der Straße “Am Busch”, die alten Eichen an der B 8 in Elten Richtung Zevenaar, die alten Bäume in Elten an der “Hagschen Straße”, die alten Eichen in Hüthum an der B 8 Nähe “Ortscher Hof Lensing-Hebben”, eine Linde an der “Hohen Sorge”, die Linde auf dem Eltener Marktblatz, große Bäume in Hüthum am “Gut Hassent”, in Hüthum am “Hohen Weg” und in Elten an dem Weg von Voorthuysen Richtung Autobahnbrücke Stokkum. Mit unserem Baumfreund, Peter May, der ja vom Fach ist, ist schon besprochen, dass er die Bäume fachlich beschreibt und ebenfalls sich umsieht. 4. Eine Diskussion zum Thema Baumlichterfest in diesem Jahr (von uns schon 2 x durchgeführt) oder Teilnahme am Integrationsfest (von uns auch schon gemacht) hat noch zu keinem Ergebnis geführt. 5. Olaf Muradian hat beobachtet, dass die Firmen, die im Rheinpark mit dem Rasenmähen beauftragt sind, dies offensichtlich nicht fachgerecht tun. Olaf will sich diesbezüglich mit Herrn Holtwick (Nachfolger von Herrn Baumgärtner) bei der Stadt direkt in Verbindung setzen. Unser nächstes Treffen wieder bei “Franz” am Freitag, den 13. Juli wie immer um 18:00 Uhr !!! Rüdiger Helmich Sprecher
Peter May @ Emmerich am Rhein
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yasni 13.06.12  +  

Ungültige URL: Ausstellung „Heilende Kunst“ im Foyer der Hauptverwaltung der LVR-Klinik Bedburg-Hau - KLE-Point

regionales Onlineportal Kreis Kleve Niederrhein - Informationen, Nachrichten, Veranstaltungen, Wirtschaft, Politik, Kultur - Händler- und Branchenverzeichnis
Peter May @ Emmerich am Rhein
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kle-point.de 09.11.11  +  

Analyse des städtischen Baumgutachtens von Dipl- Biologe Peter May

Analyse des Baumgutachtens der Firma RENSING vom 28.09.2009 von Dipl.­Biologe Peter May, Emmerich am Rhein Anlass: Ortstermin und Begehung des Parks am 2.12.2009, Leitung durch Herrn Dr. Stefan Wachs Beim Ortstermin waren interessierte Bürger erschienen, um sich vor Ort ein Bild über den Stand der Dinge zu machen. Herr Dr. Wachs monierte, es wäre keine öffentliche Veranstaltung, er musste dann aber die Beteiligung der Öffentlichkeit akzeptieren. Es wurde verlautbart, RENSING hätte den Auftrag gehabt, den Gesundheitszustand der Bäume, insbesondere in Hinsicht auf das von ihnen ausgehenden Gefahrenpotential zu untersuchen. Nach Aussage der Vertreter der Stadt, die sich auf das Gutachten von RENSING beriefen, wären die rot markierten ca. 35 Bäume krank, sie hätten durch Totholz im Kronen­Bereich ein erhöhtes Gefährdungspotential und müssten demzufolge alle gefällt werden. Dies wären in erster Linie die älteren Bäume, die zugunsten jüngerer, hochwüchsiger Bäume (zumeist Linden) entfernt werden müssten. Diese Jungbäume hätten auch ein „langfristiges Entwicklungspotential“. Der RENSING erteilte Auftrag hatte jedoch hauptsächlich einen anderen Hintergund: Bereits auf S. 2 des Gutachtens erwähnt RENSING als Grund der Untersuchung unter anderem: „...Ausarbeitung von vegetationstechnischen Maßnahmen zum Schutz des Bestandes während der Umbaumaßnahmen“. Er hatte offensichtlich also nicht nur den Gesundheitszustand der Bäume zu untersuchen. So erwähnt er bereits auf S.3 ......“im Wesentlichen soll der alte Bestand in das neue Parkkonzept eingearbeitet werden.“ Dieses lag also offensichtlich dem Auftragsschreiben zu Grunde. Das Auftragsschreiben (Auftraggeber: Stadt Emmerich, Fachbereich 5) datiert vom 11.09.2009. In diesem Zusammenhang ist bemerkenswert, dass der Vorentwurf zur Parkgestaltung dem Ausschuss für Stadtentwicklung erst am 06.10.2009 vorgestellt wurde, also etwa einen Monat später. Auch ein Bürgerforum zur Parkgestaltung fand erst am 28.10.2009 statt Hier sind sehr kontroverse Ansichten zum Ausdruck gebracht worden ( NRZ vom 29.10.2009 : „Das große Aufbäumen“ ). Die von Vertretern der Stadt aufgestellte Behauptung, die Öffentlichkeit wäre vor Festlegung der Planung in angemessener Weise mit einbezogen worden, wird durch die dargestellte Chronologie ad absurdum geführt. Bei der Auflistung der einzelnen Bäume im RENSING­Gutachten fällt zunächst auf, dass Rensing insgesamt nur 6 Bäumen ein Gefährdungspotential zuordnet: Nr.12 (Feldahorn), Nr. 22 (Rotbuche), Nr. 39 (Linde), Nr. 169 (Bergahorn); Nr. 96 (Robinie) sowie Nr. 126 (Schwarzerle) erst bei Freistellung. Diese ältere Schwarzerle weist ein rotes Kreuz auf dem Stamm auf, wird aber von RENSING als „erhaltenswert“ eingestuft .Hier taucht die Frage auf, warum die rote Markierung angebracht wurde. Es ist hier wohl eine Freistellung beabsichtigt, deren Notwendigkeit noch nachzuweisen wäre. Während der Begehung war ich selbst Ohrenzeuge einer auffallenden Äußerung des Michael Baumgärtner. Er sagte beim der Demonstration eines markierten Baumes: „das rote Kreuz sei gar nicht seine Handschrift“. Bei der Begehung kommentierte er jeden markierten Baum mit „krank“ und „muss weg“. Hierfür gibt es zahlreiche Zeugen. Dies ist wohl eine wenig differenzierte Art und Weise, die Notwendigkeit von geplanten Fällungsmaßnahmen zu begründen.Viele Fragen bleiben hierbei offen Vor allem fehlt der Bezug auf das Baumgutachten, auf dass man sich ja hier berufen hatte. Weitere rot markierte Bäume sind von RENSING nicht als krank eingestuft worden, z.B. Baum Nr. 120 (Bergahorn), der nach RENSING lediglich kein „arttypisches Entwicklungspotential“ hat. Es ist fraglich, wieviele der 35 markierten Bäumen nun tatsächlich gefällt werden müssen. Nach eigener Einschätzung werden es erheblich weniger sein. Ein unabhängiges Gegengutachten eines vereidigten Sachverständigen wird demnächst vorgelegt. Auf den Seiten 17ff des von der Stadt in Auftrag gegebenen Gutachtens kommt eine Brisanz zu Tage die ich anhand der Ausführungen von RENSING verdeutlichen möchte: Er erläutert, dass (hier geplante) umfangreiche Umgestaltungsmaßnahmen ...“ (insgesamt sollen 50 Bäume gefällt werden) einen wesentlichen Eingriff in ein bestehendes System“ bedeuten. Unter Punkt 1 führt RENSING aus: „Durch den vorhandenen dichten Bestand geben sich alle Bäume gegeneinander Windschutz. Im Laufe der Zeit hat sich ein dynamisches System aufgebaut, in dem jeder Baum mehr oder weniger von allen anderen profitiert. Nur die Bäume am Bestandesrand oder die wenigen Solitärbäume sind einem direkten Winddruck ausgesetzt und daher entsprechend selbstoptimiert. Ein solches dynamisches System wird durch die Entnahme einer Vielzahl von Individuen instabil.“. Weiter heißt es: „Bei einem Sturm sind daher Schäden, Kronenteilausbrüche oder Windwurf nicht auszuschließen.“ Unter Punkt 2 führt er aus: „Durch die Änderung der Wegeführung ergeben sich massive Eingriffe in das Wurzelsystem der Bäume.“ Hier bezieht er sich sowohl auf den Rückbau bestehender Wege, als auch insbesondere auf die Neu­ Anlage von Wegen und Plätzen: „Durch den Aufbau von begehbaren Wegeflächen müsste der gesamte Oberboden mitsamt dem physiologisch wichtigen Fein und Feinstwurzelwerk (Rhizosphaere, Anm. des Autors) entfernt werden, der Kronentraufenbereich würde verdichtet oder versiegelt. Je nach Umfang des Wurzelverlustes kommt es zu einer schnellen oder sukzessiv fortschreitenden Kronendegeneration, da dem Baum die Möglichkeit genommen wird, Wasser und die darin gelösten Nährstoffe aufzunehmen.“ Bei „unvermeidlichen“ Eingriffen seien zwingend Maßnahmen vorgeschrieben, die sich aus den rechtlichen Voraussetzungen der Regelwerke DIN 18920 und RAS­LG 4 ergeben (s.Anlage 3) Diese können bei den geplanten Maßnahmen nicht gewährleistet werden. Es ist evident, dass alle geplanten, Schäden verursachenden Maßnahmen, zugunsten einer alternativen systemschonenderen Planung vermeidbar sind und daher nicht den o.a. Regelwerken genüge tun können. Was dann unter Teil 2: Vegetationstechnische Maßnahmen folgt, mutet an wie ein „Horrorszenario“: ... „um einem unkontrollierten Abreißen größerer Kronenteile (durch schweres Gerät) vorzubeugen, sollten diese daher vorher entfernt...oder eingekürzt werden“ ...“werden die Wurzeln (durch Baumaschinen) abgerissen, sind starke Schäden an den Bruchstellen die Folge....“ „Besonders nachteilig wirken sich Verdichtungen des Oberbodens sowie der Eintrag toxischer Stoffe wie „...Öl und Schmierstoffe aus.“ Zusammenfassung und Schlussfolgerungen: RENSING sind mit Auftragsschreiben vom 11.09.2009 bereits Vorgaben gemacht worden, Vorgaben einer konkreten Planung, über die die Öffentlichkeit nicht hinreichend informiert worden ist. Es ist nicht verständlich, warum das zugrunde liegende Planungskonzept zugunsten anderer, das bestehende Ökosystem schonenderen Planungsideen, die es durchaus gab. favorisiert worden ist. Die Folgen dieser Planung wären: stark erhöhte Windbruchgefahr des ausgelichteten Bestandes, äußerst bedenkliche Folgen für die Rhizosphäre, wodurch auch die verbliebenen Solitärbäume extrem gefährdet wären. Die beschriebenen Eingriffe könnten sogar die Vernichtung des gesamten Baumbestandes zur Folge haben. Das Aktionsbündnis Bäume für Emmerich prüft zur Zeit, ob es einen Weg gibt, die vorgesehene Beschlussfassung über diese äußerst bedenkliche Planung in der Ratssitzung am 15. Dezember 2009 zu verhindern.
Peter May @ Emmerich am Rhein
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yasni 19.04.11  2  

Natur und Landschaft am Niederrhein erhalten

Als Botaniker mit dem Spezialgebiet "Ökologische Pflanzensoziologie", auch "Geobotanik" genannt, habe ich bis 1989 die Rheinaue zwischen Wesel und der niederländischen Grenze untersucht. Meine Diplomarbeit mit dem Titel: "Flutrasen-und Flussknöterichgesellschaften am unteren Niederrhein wurde mit "sehr gut" benotet. Da ich seit 1991 querschnittsgelähmt bin, habe ich jetzt meinen botanischen Interessensschwerpunkt auf Bäume und Sträucher gelegt, die für mich gut erreichbar sind. In der nächsten Zeit werde ich mich darin vertiefen, Gehölze an Blättern, Zweigen, Knospen, Früchten und Rinden sicher bestimmen zu können. Ich gehöre als Fachmann dem Aktionsbündnis "Bäume für Emmerich an". Wir setzen uns für den Erhalt und möglichst auch für Neupflanzung von Bäumen vor allem im Innenstadtbereich ein.Link: www.baumfreunde-emmerich.de
Peter May @ Emmerich am Rhein
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yasni 19.12.09  3  

Predikt von Pastor Fritz Leinung zum 09.12.2009

Wortlaut der Predigt von Pastor Fritz Leinung, gehalten im Gottesdienst zur Bewahrung der Schöpfung in der Aldegundiskirche am 09.12.2009 Im Evangelium des heutigen Tages ist von Ruhe die Rede. Es ist ein Evangelium der Adventszeit, und diese ist eine Zeit der Ruhe, der Besinnung und des geduldigen Wartens. Ein Zeichen dafür ist auch der Adventskranz. Er bereitet uns vor auf Weihnachten, das Fest des Lichterglanzes. Es bereitet uns langsam vor, behutsam, und es übt uns ein in Geduld. Erst brennt eine Kerze, dann nach einer Woche des Wartens eine zweite, dann eine dritte und eine vierte und dann erst ist die Zeit des Weihnachtslichtes. Wir Menschen unserer Zeit tun uns schwer mit solch einer Einübung in die Geduld. Wir müssen alles sofort haben, jetzt gleich auf der Stelle. Schon jetzt sind überall die Weihnachtsbäume mit ihren Lichtern zu sehen, auch hier in den Straßen von Emmerich. Der Adventskranz ist sinnlos geworden: Warten wird nicht mehr geschätzt. Die zwei Kerzen, die heute brennen, können gegen die Übermacht der voreiligen Lichter nicht an. Die Zeit des Advents ist umfunktioniert worden zu einer Zeit der Events, die Zeit der Ruhe ist umfunktioniert worden zu einer Zeit der Aktivitäten und vorweggenommener Feiern. So wie die Zeit des Advents eine Zeit der Ruhe ist, so gibt es in der Nähe bis jetzt noch einen Ort der Ruhe. Ich meine den Rheinpark hier in der Nähe. Noch ist es ein Ort, der Ruhe ausstrahlt. Wer im Frühjahr hindurch geht, kann erleben, wie er von Tag zu Tag ein wenig grüner wird, immer nur ein klein wenig mehr. Und wir werden eingeübt in die Kunst des geduldigen Wartens. Ebenso ergeht es uns im Herbst, wenn zuerst nur an wenigen Stellen bunte Farbenpracht aufkommt, bis die Bäume schließlich eine Symphonie von Farben darbieten, die besonders schön auch deswegen ist, weil sie nahe beieinander stehen und deswegen ihre Kronen mit ihren jeweils verschiedenen Blättern noch ineinander greifen. Im Winter sind wir sodann gehalten, auf die Tage zu warten, an denen Schnee auf den Ästen eine zauberhaft schöne Welt hervorbringt. Dem adventliche Ruhe ausstrahlenden Rheinpark soll es jetzt aber ergehen, wie es mit der Adventszeit schon seit langer Zeit geschieht: Er soll umfunktioniert werden in einen Ort der Aktivitäten, oder Events. Das ist sehr schade. Zwar gibt es auch an anderen Stellen Bäume, so auch sehr viele an der Rheinpromenade. Die aber stehen in Reihe und Glied aufgestellt, also so, wie sie das in der freien Natur doch niemals tun.. Sie haben deswegen auch nicht ansatzweise eine solche Ausstrahlung der Ruhe wie im Rheinpark. Es sind vor allem die alten Leute, denen eine Umwandlung des Rheinparks wehtut, insbesondere die alten Leute, die in der Emmericher Innenstadt wohnen. Viele von ihnen haben kein Auto und können nicht so eben mal ins Grüne hinausfahren. Wollen sie (mit Rollator oder auch ohne) die Ausstrahlung von Ruhe erleben, so müssen sie dorthin gehen oder im Rollstuhl gefahren werden. Wird dieser Ort neben vielen anderen nun aber auch noch ein Ort der Aktivitäten oder Events, so verlieren sie ein Stück Heimat. Wir beten in dieser Messe darum, dass möglichst vielen Menschen bewusst wird, wie sehr wir Menschen der Ruhe bedürfen und wie sehr uns unsere Mitgeschöpfe (etwa die Bäume) dabei helfen können.
Peter May @ Emmerich am Rhein
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yasni 21.04.11  3  

Nicht ganz astrein

Baumfrevel im Rheinpark geplant
Peter May @ Emmerich am Rhein
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derwesten.de 07.03.11  +  

Protokoll der Sitzung der Baumfreunde vom 08.04.2011

Hallo Baumfreunde, wie inzwischen üblich leite ich das Protokoll an euch weiter. Gruß Rüdiger Helmich -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: Schiffskind [mailto:schiffskind@freenet.de] Gesendet: Sonntag, 17. April 2011 16:22 An: r.h.helmich@online.de Betreff: Protokoll v.8.4.11 - Bitte weiterleiten Liebe Baumfreunde! 1.) Vom Fortgang der Arbeiten im Rheinpark wurden allerlei Fotos gezeigt. Schonender Umgang mit den Baumwurzeln ist also möglich. 2.) Die Fällaktion am Moddeich in Hüthum war von der Försterin, Frau Dohmen, veranlasst worden; angeblich Verkehrssicherungspflicht, einige Äste waren lose... Die Bäume standen aber weit von der Strasse; aus Kostengründen ist es lt. Kreis Kleve aber günstiger, einen ganzen Baum zu fällen, als Äste herauszuschneiden.... 3.) An den Nachfolger von Herrn Baumgärtner, Herrn Holtwig, und an Frau Dohmen sollen einzelne Einladungen zu unseren Treffen gehen, um den Umgang mit Bäumen ganz grundsätzlich zu besprechen. 4.) Die große Kastanie an der Sparkasse in Leegmeer wird gefällt (inzwischen geschehen); angeblich sei ein Pilz im Kern. Die Sparkasse hatte Angst. Zumindest ein sehr breiter Mantel um den Kern war aber gesund. Hätte man den Baum nicht baumchirurgisch behandeln können? Es ist immer das gleiche fatale Muster!!! 5.) Die Bäume in Nähe der St. Vituskirche auf dem Eltenberg sind bereits gefällt worden, damit eine bessere Sicht auf die Kirche ermöglicht werde. 6.) Im Rheinpark werden noch Äste herausgeschnitten. Anschließend sollen die baumchirurgischen Maßnahmen an der Trauerweide vorgenommen werden. Die neuen Bäume sollen erst im Herbst gesetzt werden, weil sie jetzt beim Umbau nur hinderlich wären. 7.) Wir warten auf die 12 -13 Kübel für Blumenbepflanzung im Stadtgebiet, deren Aufstellung von Hilde u. Helmut Husung angeregt worden war. Warum dauert eigentlich alles immer so lange? 8.) Fragen an Herrn Holtwig: --- Fortschritt Baumkataster --- Umgang mit Windbruch --- Kriterien für Erhaltung von Bäumen --- Pflanzung von Ersatzbäumen nach unserer Vorschlagsliste --- Baumscheiben in der Kaßstrasse, wie kann man den Lehmboden beleben? --- Auswahl der Bäume in Bezug auf Artenschutz --- Nachpflanzung für kürzlich gefällte Bäume (Hüthum, Kastanie Leegmeer, Sternstr. Elten usw.) --- Gülleaufbringung in Elten 9.) Wegen der Betuwe wurden 5 Buchen gefällt und geschreddert. Das Holz könnte man doch wenigstens verwenden! Ersatzpflanzung? 10.) Wir planen einen Ausflug zum Forstgarten in Kleve im Juni, gutes Wetter vorausgesetzt, an einem Sonntagvormittag? Dort wollen wir malen mit Acryl, fotografieren u. picknicken. >Hein hat geeignete Staffeleien. 11.) Beim Integrationsfest zur Eröffnung des Rheinparks am 2./3. September 2011 wollen wir wieder Kinder malen lassen. MfG Irmgard Gille P.S.: Inzwischen sind die von uns gestifteten größeren Bäume am Hungerkreuz und gegenüber dem Knochenpark gesetzt worden...
Peter May @ Emmerich am Rhein
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yasni 18.04.11  7  

Manchmal bin ich traurig...

Wenn ich daran denke, dass ich nur ein kleines Rädchen im Konsumgetriebe bin; wenn mir bewusst wird, dass auch aus meinen Steckdosen Atomstrom fließt, dass auch ich Benzin tanken und heizen muss und Dinge produzieren oder kaufen muss, die nicht so gut für die Umwelt sind... Und dennoch bin ich froh darüber, hierüber traurig sein zu können, darüber, dass es mir nicht gleichgültig ist, was mit unserer Umwelt geschieht, froh darüber, dass ich einigen Menschen, die mir nahe stehen oder die mir begegnet sind, die Liebe zur Natur nahe bringen konnte. Peter May, Emmerich am Rhein, 15.11.2010
Peter May @ Emmerich am Rhein
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yasni 15.11.10  2  

Behindertenwerkstätten und ihre gesellschaftliche Wichtigkeit

In Deutschland waren vor drei Jahren 268.046 Menschen mit verschiedenen Behinderungen in insgesamt 698 Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) beschäftigt. Diese Menschen werden in das gesellschaftliche Leben integriert, haben ein Einkommen und eine Tagesstruktur, können auch wieder in das freie Arbeitsleben eingliedert werden. Die Lebenshilfe Werkstätten Unterer Niederrhein GmbH, die sich 2008 neu organisiert hat, ist eines dieser Unternehmen. Sie unterhält 3 Werkstätten in Rees, Wesel und Alpen unter einer gemeinsamen Geschäftsführung. Sie setzt sich, wie andere Werkstätten der Lebenshilfe e.V., die am 23. 11. 1958 in Marburg gegründet wurde, für die Belange von Menschen mit Behinderungen- insbesondere geistiger Behinderung- ein und unterstützt auch deren Familien; auch die Talente der Behinderten werden gefördert. Der Sport hat bei der Lebenshilfe einen hohen Stellenwert, gerade im Jahr 2010, dem Jahr der Fußball-WM.
Peter May @ Emmerich am Rhein
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yasni 20.12.09  +  

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