Zentrum im Yasni Exposé von Thomas Wölfel

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Sulforaphan aus Brokkoli - ein natürliches Mittel gegen Krebs

Sulforaphan aus Brokkoli - ein natürliches Mittel gegen Krebs Sie befinden sich hier: interessante Artikel » Gesundheit   (Zentrum der Gesundheit) - Sulforaphan ist ein sekundärer Pflanzenstoff, der nur in bestimmten Gemüsearten vorkommt. Besonders reichlich ist Sulforaphan in Brokkoli, Rosenkohl und Blumenkohl enthalten. Sulforaphan kann in der Krebstherapie (z. B. Blut- und Hautkrebs) eingesetzt werden. Ähnlich faszinierend ist die Wirkung des Sulforaphans bei Arthritis und Atemwegserkrankungen. Sulforaphan ist jedoch nicht nur zur Behandlung sinnvoll, sondern empfiehlt sich auch als präventive Massnahme, um fit zu bleiben und die genannten Krankheiten vorzubeugen.   Sulforaphan – Der Powerstoff aus Brokkoli Erst profiliert er sich in der Krebsprophylaxe, dann sogar in der Krebstherapie. Man entdeckt sein Potential im Bereich der arthritischen Erkrankungen und schliesslich zeigt sich, dass er auch bei Atemwegserkrankungen wie Asthma und Heuschnupfen hilfreich sein kann. Die Rede ist von Sulforaphan, einem sekundären Pflanzenstoff aus der Familie der Isothiocyanate (auch Senföle oder Senfölglykoside genannt). Senfölglykoside befinden sich insbesondere in Kreuzblütengewächsen wie Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl, Radieschen, Weisskohl, Rotkohl, Kohlrabi, Meerrettich, Rucola, Kresse und Senf und verleihen diesen Gemüsearten ihren charakteristischen scharfen Geschmack. Sulforaphan – Kluger Stratege im Kampf gegen freie Radikale Sulforaphan ist ein starkes Antioxidans, das erst 1992 von Dr. Paul Talalay an der John Hopkins Universität in Baltimore/USA aus Brokkoli isoliert und beschrieben wurde. Während Vitamin C oder Vitamin E im Kampf gegen freie Radikale kamikazegleich selbst das Zeitliche segnen, agiert Sulforaphan strategisch klug aus dem Hintergrund und aktiviert körpereigene Entgiftungsenzyme in der Leber – die sog. Phase-II-Entgiftungsenzyme. Sie neutralisieren daraufhin krebserregende freie Radikale, so dass diese keine Zellschäden mehr verursachen können. Da Sulforaphan hier indirekt wirkt, wird es selbst nicht verbraucht und ist im gesamten Körper höchst aktiv – und das über vier bis fünf Tage lang. Sulforaphan – Waffe gegen Krebs Sulforaphan organisiert aber nicht nur die Entfernung krebserregender Substanzen, sondern geht auch direkt gegen bereits bestehende Krebszellen vor. Ja, Sulforaphan wird an mancher Stelle sogar als mächtigste natürliche Krebswaffe bezeichnet, insbesondere deshalb, weil der Stoff auch bei Krebs im fortgeschrittenen Stadium wirksam sein soll. Sulforaphan greift in den Zellteilungsprozess der Zelle ein, indem es die sog. Mikrotubuli der Krebszellen zerstört. Diese Strukturen sind für die Zellteilung zuständig. Werden sie inaktiviert, verhindert dies die Teilung des Zellkerns und führt zum Untergang der Krebszelle. Inzwischen erwies sich Sulforaphan in zahlreichen Studien und bei verschiedenen Krebsarten als erfolgreich. So ist seit 2003 nach einer im amerikanischen Fachblatt Oncology Report veröffentlichten Studie bekannt, dass Sulforaphan sowohl bei krankhaften Blutzellen (Leukämie) als auch bei bösartigen Hautzellen (Melanomen) zu deren Selbstzerstörung (Apoptose) beitragen oder diese gar auslösen kann. Die Rutgers Universität in New Jersey/USA berichtete im Mai 2006 nach einer entsprechenden Studie, dass Sulforaphan auch bei einem vorhandenen genetisch bedingten Dickdarmkrebs-Risiko die passenden körpereigenen Schutzmechanismen aktivieren könne, um den Ausbruch der Krankheit zu vereiteln. In Tierversuchen stellte man ausserdem fest, dass Sulforaphan gegen Lungenkrebszellen wirkte und deren Wachstum erfolgreich eindämmte. Die Verhinderung einer Metastasierung von Prostatakrebs durch Sulforaphan bzw. Brokkoli konnte ferner in einer gross angelegten Ernährungsstudie an über 10.000 Patienten mit einem Prostatakarzinom beobachtet werden. In dieser Studie zeigte sich, dass ein hoher Verzehr von Gemüsearten aus der Familie der Kreuzblütler, also Brokkoli und auch Blumenkohl, die Patienten vor der Metastasierung eines primären Prostatatumors schützen konnte. Sulforaphan bei Magenkrebs und Magengeschwüren Sulforaphan soll ausserdem – teilweise besser als Antibiotika – gegen das Bakterium Helicobacter pylori wirksam sein. Helicobacter pylori gilt als Verursacher von Magengeschwüren und Magenkrebs. In Studien erledigte Sulforaphan selbst solche Helicobacter-Stämme, die bereits gegen mehrere Antibiotika resistent waren. Gerade bei Magenkrebs dürfte Sulforaphan damit ein regelrechtes Bilderbuchmittel sein, da es die bakterielle Infektion bekämpft und gleichzeitig die Tumorbildung blockiert. Sulforaphan wirksam bei therapieresistentem Bauchspeicheldrüsenkrebs? Bauchspeicheldrüse nkrebs zeichnet sich durch seine ausgeprägte Therapieresistenz aus. Nur wenige Patienten überleben die Diagnose länger als ein Jahr. Das liegt an der starken Widerstandskraft der sog. Krebsstammzellen des Bauchspeicheldrüsenkrebses. Die Population dieser Krebsstammzellen beträgt normalerweise etwa 1 Prozent am Gesamttumor. Während gewöhnliche Krebszellen bei Chemotherapien und Bestrahlungen sterben, bleiben die Stammzellen hartnäckig am Leben. Kaum ist die Therapie beendet, entstehen aus den Stammzellen neue Krebszellkolonien. Daher gilt Bauchspeicheldrüsenkrebs als äusserst aggressiv und nur schlecht therapiebar. Die Arbeitsgruppe um Professor Dr. Ingrid Herr an der Universitätsklinik in Heidelberg veröffentlichte vor wenigen Jahren im Fachblatt Cancer Research Forschungsergebnisse rund um die Therapie mit dem Krebsmedikament Sorafenib der Bayer AG. Die Behandlung mit Sorafenib kostet die Krankenkassen pro Jahr knapp 60.000 Euro, so dass auch der Jahresumsatz mit dem Mittel in dreistelliger Millionenhöhe liegt – und dem Bayer-Konzern damit fast so viel wie Kassenschlager Aspirin einbringt. Sorafenib ist jedoch stark umstritten, da es heftige Nebenwirkungen hat und die Lebensqualität der Patienten deutlich verringert. Die häufigsten Sorafenib-Nebenwirkungen sind Durchfall, Hautausschlag, Haarausfall, Blutungen, Bluthochdruck, Übelkeit, Erbrechen, Juckreiz, Müdigkeit, Schmerzen etc. Die Heidelberger Wissenschaftler konnten jedoch an Krebszellen und Mäusen zeigen, dass Sorafenib offenbar auch die hartnäckigen Krebsstammzellen angreifen kann. Doch leider hielt dieser positive Effekt nur kurz an. Nach vier Wochen hatten sich erneut kleine Kolonien der Krebsstammzellen gebildet und nicht nur das: Die neuen Stammzellen reagierten auf eine weitere Behandlung mit Sorafenib kein bisschen mehr. Wird Sorafenib aber mit Sulforaphan aus Brokkoli kombiniert und verabreicht, dann bleibt Sorafenib wirksam (zumindest bei Mäusen) – ohne zusätzliche Nebenwirkungen zu verursachen. Ja, Sulforaphan kann sogar gesunde Körperzellen vor den Nebenwirkungen des Sorafenib und damit vor DNA-Schäden schützen. Professor Herr ist der Meinung, dass „man auch an der Ernährung ansetzen könnte, um die Therapieresistenz von Krebsstammzellen zu durchbrechen und dadurch Tumortherapien wirksamer zu machen.“ Das hiesse: Mehr Brokkoli und andere Kohlgemüse bzw. Kreuzblütengewächse verzehren – aber in den richtigen Mengen, der richtigen Form und der richtigen Zubereitung, worauf wir am Ende dieses Artikels noch näher eingehen werden. Sulforaphan bei Arthritis und Arthrose Wissenschaftler, die eine Gruppe älterer Frauen über einen Zeitraum von 10 Jahren im Rahmen einer Arthritis-Studie beobachteten und regelmässig untersuchten, stellten fest, dass diejenigen Frauen, die besonders gerne Kohlgemüse assen, ein deutlich geringeres Risiko hatten, an Arthritis zu erkranken als solche Frauen, die diese Gemüse nicht mochten. Eine Studie der Universität East Anglia fand nun heraus, dass der Grund für dieses Phänomen in Sulforaphan liegen könnte. Sulforaphan könne nämlich nicht nur Krebs vorbeugen und bekämpfen, sondern auch bei arthritischen Gelenkproblemen helfend einspringen. Sulforaphan würde die Funktion jener schädlichen Enzyme blockieren, die an der Entstehung von Arthritis beteiligt seien und normalerweise zu Entzündungen und Schmerzen führten. Wer die genannten Gemüse in verschwenderischen Mengen geniesse, erhöhe seinen Sulforaphan-Spiegel im Blut, worauf der potente Pflanzenstoff in das Gewebe der Gelenke einwandern könne und dort schützend tätig werde. Dieser Mechanismus helfe auch bei Arthrose, wenn die Gelenkknorpel beschädigt seien und zu schmerzen beginnen. Die bisher veröffentlichten Ergebnisse dieser Untersuchung sind lediglich der Anfang einer vielversprechenden Langzeit-Studie. Sie soll Aufschluss darüber geben, wie konkret Sulforaphan im Körper wirkt, wie es in die Gelenke gelangen kann und wie viel davon benötigt wird, um einen signifikanten therapeutischen Effekt zu erzielen. Sulforaphan gegen Atemwegserkrankungen Sulforaphan ist gar gegen Atemwegsentzündungen und daraus resultierende Krankheiten wie Asthma, allergische Rhinitis (Heuschnupfen) und die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) einsetzbar – so die Ergebnisse eines Forschungsprojektes der University of California (UCLA) in Los Angeles. Auch für viele entzündliche Atemwegserkrankungen werden die freien Radikale verantwortlich gemacht. Freie Radikale werden zwar mit jedem Atemzug durch die Oxidation des Luftsauerstoffs in unserem Körper gebildet, doch solange wir ausreichende Mengen an Antioxidantien besitzt, welche die freien Radikale einfangen und unschädlich machen, stellen sie keine Gefahr für unsere Zellen dar. Ein Problem entsteht also nur dann, wenn zu wenige Antioxidantien und zu viele freie Radikale vorhanden sind. Genau diese Situation wird durch eine ungesunde, antioxidantienarme Ernährung, aber auch durch zusätzliche Faktoren wie Luftverschmutzung, Tabakrauch oder andere ungesunde Umwelteinflüsse begünstigt. Eine ungesunde Ernährung, gepaart mit schlechter Atemluft (und natürlich der entsprechenden genetischen Veranlagung) kann folglich zu den oben beschriebenen Atemwegserkrankungen führen. Doch wie könnte Sulforaphan das verhindern? Offenbar regt der Stoff – wie im Fachmagazin Clinical Immunology veröffentlicht - die Ausschüttung von antioxidativen Enzymen an. Diese wiederum wirken wie ein natürliches Schutzschild gegen freie Radikale und können nun schwere Atemwegserkrankungen entsprechend verhindern. Weitere Details lesen Sie hier: Sulforaphan gegen Atemwegserkrankungen Sulforaphan im Essen Sulforaphan ist wie oben erwähnt bevorzugt in Kohlgemüsen bzw. Kreuzblütengewächsen enthalten. Die beste Sulforaphan-Quelle ist Brokkoli, wobei frische Brokkoli-Sprossen den weitaus höchsten bekannten Sulforaphangehalt aufweisen. In Brokkoli-Sprossen befindet sich 10 bis 100mal mehr Sulforaphan als in Brokkoli-Gemüse. Anders ausgedrückt enthält ein Löffel mit Brokkoli-Sprossen so viel Sulforaphan wie 500 Gramm Brokkoli-Gemüse. Sulforaphan wird erst durch den Kauprozess freigesetzt, wenn die Zellwände zerstört werden. Daher steigert ausgiebiges Kauen und langsames Essen die Sulforaphan-Dosis beträchtlich. Zur Herstellung von Brokkoli-Sprossen lesen Sie bitte hier weiter: Brokkoli und Rosenkohl schützen vor Krebs und Alzheimer. Noch einfacher ist es, auf Nahrungsergänzungsmittel zurückzugreifen. Sulforaphan gibt es beispielsweise als ganzheitliches Fertigpräparat (z. B. Broccoraphan). Es liefert Sulforaphan aus natürlichen Brokkolisprossen in Pulverform. Wie viel Brokkoli muss man essen? Will man nun Sulforaphan über Brokkoligemüse zu sich nehmen, stellt sich die Frage: Wie viel Brokkoli muss man essen, um die erforderliche Sulforaphan-Dosis zu erreichen? Als tägliche Nahrungsergänzung wird die Einnahme von 5 bis 15 Milligramm Sulforaphan empfohlen. Zu therapeutischen Zwecken jedoch sollten 30 Milligramm täglich eingenommen werden. Die therapeutische Menge ist in etwa 750 Gramm Brokkoli enthalten. Die Brokkoliköpfchen müssen jedoch frisch, fest, dunkelgrün und möglichst aus biologischer Erzeugung sein. Überlagerter oder sogar aufgeblühter (gelbfarbener) Brokkoli ist dagegen arm an Sulforaphan und sollte keinesfalls mehr gegessen werden. Auch wenn sich für den einen oder anderen die Menge von 750 Gramm Brokkoli viel anhören mag, so ist sie das keineswegs. Zur Not verteilt man die Portion auf Mittag- und Abendessen. Leicht(!) gedünstet, mit Stein- oder Meersalz, Kurkuma und einem hochwertigen Öl (Olivenöl, Leinöl oder Hanföl) gewürzt und mit einem bunten Salat (aus verschiedenen Blattsalaten, Kräutern, Gemüse, Avocado, Sonnenblumen- oder Kürbiskernen) serviert, ergibt dies eine komplette, sättigende sowie höchst vitalstoff- und sulforaphanreiche Low-Carb-Mahlzeit. Die Wirkung des Brokkolis kann in jedem Fall gesteigert werden, wenn man ihn gemeinsam mit Brokkoli-Sprossen oder mit anderen Gemüsen aus der Familie der Kreuzblütengewächsen verzehrt, wenn man also z. B. einen Salat mit Rucola oder Kresse dazu isst. Details zur Steigerung der krebsfeindlichen Brokkoliwirkung mit Hilfe von Brokkoli-Sprossen lesen Sie hier: Brokkoli und Brokkoli-Sprossen Vom oben genannten Produkt (Broccoraphan) genügen bereits 3 Gramm täglich, um sich mit über 50 Milligramm Sulforaphan zu versorgen. Und wenn Sie einmal keinen frischen Brokkoli vorrätig haben, dann mixen Sie wenigstens zwei Löffel Brokkoli-Pulver in Ihren Smoothie! Mehr Informationen zur richtigen Ernährung finden Sie unter Basische Ernährung. Mehr Information zum Thema Brokkoli und Sulforaphan finden Sie unter Brokkoli und Rosenkohl schützen vor Krebs und Alzheimer. Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater Ihnen gefällt das Ernährungskonzept des Zentrums der Gesundheit? Sie möchten gerne detailliert wissen, wie Sie für sich und Ihre Familie eine rundum gesunde Ernährung gestalten können? Oder möchten Sie vielleicht Ihrem Berufsleben eine neue Perspektive geben und auch andere Menschen zu Themen rund um eine ganzheitliche Gesundheit beraten können? Wir empfehlen die Akademie der Naturheilkunde zur Aus- bzw. Weiterbildung. Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie – die gesunde Ernährung und ein gesundes Leben lieben – in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit in einer Fernausbildung aus.   Quellen: University of East Anglia (2010, September 15). "Eating Broccoli Could Guard Against Arthritis" ScienceDaily. Retrieved October 28, 2013 (Brokkolikönntevor Arthritisschützen) [Quelle als PDF] Davidson RK et al., "Sulforaphane represses matrix-degrading proteases and protects cartilage from destruction in vitro and in vivo." Arthritis Rheum. 2013 Aug 27. (Sulforaphan unterdrückt Matrix-abbauende Proteasen und schützt Knorpel vor der Zerstörung in vitro und in vivo.) [Quelle als PDF] Li Y et al., "Sulforaphane, a dietary component of broccoli/broccoli sprouts, inhibits breast cancer stem cells." Clin Cancer Res. 2010 May 1;16(9):2580-90. (Sulforaphan, ein Inhaltsstoff von Brokkoli / Brokkoli Sprossen, hemmt das Wachstum von Brustkrebs-Stammzellen.) [Quelle als PDF] Xu T et al., "Dual roles of sulforaphane in cancer treatment." Anticancer Agents Med Chem. 2012 Nov;12(9):1132-42. (Zwei Rollen von Sulforaphan in der Krebsbehandlung.) [Quelle als PDF] Pawlik A et al., "Sulforaphane inhibits growth of phenotypically different breast cancer cells." Eur J Nutr. 2013 Feb 7. (Sulforaphan hemmt das Wachstum von phänotypisch unterschiedlichen Brustkrebszellen.) [Quelle als PDF] Rausch V et al., "Synergistic activity of sorafenib and sulforaphane abolishes pancreatic cancer stem cell characteristics." Cancer Res. 2010 Jun 15;70(12):5004-13. (Synergistische Wirkung von Sorafenib und Sulforaphan hebt die Stammzelleigenschaften von Bauchspeicheldrüsenkrebs auf.) [Quelle als PDF] Kallifatidis G et al., "Sulforaphane increases drug-mediated cytotoxicity toward cancer stem-like cells of pancreas and prostate." Mol Ther. 2011 Jan;19(1):188-95. (Sulforaphanerhöht die Zytotoxizität eines MedikamentsgegenKrebsstammzellen-ähnliche Zellen derBauchspeicheldrüse undProstata.) [Quelle als PDF] Champeau R, "Broccoli may help protect against respiratory conditions like asthma" UCLA newsroom 2009; (Brokkoli könnte vor Atemwegserkrankungen wie Asthma schützen) [Quelle als PDF]
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Gesichtspflege mit Kokosöl – Ja oder nein

Gesichtspflege mit Kokosöl – Ja oder nein Sie befinden sich hier: interessante Artikel » Schönheit   (Zentrum der Gesundheit) – Kokosöl ist in der entsprechenden Qualität ein sehr hochwertiges Öl mit heilenden Eigenschaften – sowohl innerlich wie auch äusserlich. Daher wird Kokosöl häufig für die Haut- und Gesichtspflege empfohlen. Es glättet die Haut, schenkt Feuchtigkeit und zieht sehr schnell ein. Gleichzeitig hat das Kokosöl antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung und zeigt daher bei vielen Hautproblemen inklusive Akne einen heilsamen Effekt. Andere Quellen aber behaupten, Kokosöl verstopfe die Poren und solle daher nicht für die Gesichtspflege eingesetzt werden. Wir schauen uns an, wer Recht hat.   Kokosöl in der Haut- und Gesichtspflege Kokosöl ist ein hervorragender Feuchtigkeitsspender und bekämpft dank seiner antimikrobiellen Eigenschaften bakterielle Hautinfektionen oder auch Hautpilzprobleme. Kokosöl macht die Haut ferner weich und zart. Da es ausserdem viel schneller einzieht als viele andere Pflanzenöle, ist es sehr einfach in der Anwendung und hinterlässt ein angenehmes Gefühl. Kokosöl ist also für den Körper ein hervorragendes Hautöl. Wie aber sieht es mit der Gesichtspflege aus? Kann Kokosöl auch für die Gesichtshaut eingesetzt werden? Denn wenn es so gut gegen Bakterien wirkt, dann müsste es auch bei Akne durchschlagende Wirkung zeigen. Schliesslich sollen an der Akneentstehung auch Bakterien beteiligt sein. Und tatsächlich: Die antimikrobiell wirksamen Fettsäuren des Kokosöls verhindern nachweislich die Vermehrung der Aknebakterien, weshalb das Kokosöl vielen Aknepatienten so gut hilft. Studien hatten gar gezeigt, dass die Fettsäuren des Kokosöls 15-mal besser gegen Akne wirkten wie das übliche Aknemedikament mit dem Wirkstoff Benzoylperoxid. Von vielen Seiten aber wird nun vor Kokosöl gewarnt. Es solle die Poren verstopfen und auf diese Weise Pickel und Mitesser entstehen lassen. Verstopft Kokosöl als Gesichtspflege die Hautporen? Die Erfahrungen sind hier sehr unterschiedlich, so dass es scheint, als hänge es vom Einzelnen ab, ob das Kokosöl in der Gesichtspflege nun heilend wirkt oder das Hautproblem noch verstärkt. Manche Aknebetroffenen berichten davon, dass ihre Akne mit Kokosöl verschwunden ist. Andere hingegen erzählen, dass das Kokosöl die Krankheit erst recht aufblühen liess. Woran liegt es, dass Kokosöl so unterschiedlich wirkt? Und woher weiss man, ob Kokosöl nun für einen persönlich gut ist oder eher schlecht? Kokosöl gilt offiziell als komedogen, was bedeutet, dass es die Entstehung von Mitessern und Hautunreinheiten fördern können soll. Die Komedogenität jedoch wird stets in hohen Dosen der entsprechenden Substanz mit dem sog. Kaninchenohrtest festgestellt, nicht aber am Menschen. Abgesehen von der Grausamkeit dieser Tests (es werden nicht nur Öle, sondern auch scharfe und ätzende Substanzen getestet), weiss man seit vielen Jahren, dass die Ergebnisse nicht auf die menschliche Haut übertragbar sind. Wenn also ein Stoff als komedogen bezeichnet wird, bedeutet dies, dass er möglicherweise komedogen wirken KANN, dies aber nicht in jedem Fall auch tut, sondern erfahrungsgemäss nur bei Menschen, die für Unreinheiten besonders empfänglich und anfällig ist. Das Kokosöl erhält auf der Skala der Komedogenität – je nach Quelle – entweder eine Zwei oder eine Vier. Die Skala reicht bis zur Fünf, was für höchste Komedogenität steht. Kokosöl hat daher eine niedrige bis mittelmässige Neigung zur Mitesserförderung (wenn man dem Tierversuch Glauben schenken will) – und auch das nur bei entsprechend veranlagten Menschen. Welche Menschen sind nun "entsprechend veranlagt", dass komedogene Substanzen bei ihnen möglicherweise Mitesser und Hautunreinheiten fördern? Bei welchem Hauttyp verstopft Kokosöl die Poren? Es hängt vom Hauttyp ab, ob das Kokosöl die Poren verstopft oder nicht. Zunächst einmal kann ein natürliches Pflanzenöl allein die Poren nicht verstopfen. Verstopft werden sie von Hautschüppchen, abgestorbenen Hautzellen, Talg und Bakterien. Erst jetzt entstehen Mitesser oder Pickel. Wer grobe Hautporen hat, ist eher anfällig für verstopfte Poren als Menschen, die feine Hautporen haben. Wer eher grobe Hautporen sein eigen nennt, bekommt oft Mitesser. In diesem Fall kann Kokosöl die Mitesserentstehung forcieren. Dies kann vermieden werden, indem vor dem Auftragen des Kokosöls ein sanftes Peeling angewandt wird. Es entfernt jene Substanzen, die zur Verstopfung der Poren führen können. Menschen mit feinen Hautporen haben oft trockene Haut, da die feinen Hautporen nur wenig Talg absondern. Gleichzeitig bieten feine Hautporen nur wenig Platz für Substanzen, die die Hautporen verstopfen könnten. Daher ist hier das Kokosöl eine sehr gute Hautpflege. Ja, für viele Menschen ist Kokosöl ein wahres Wunderelixier für die Haut. Neben den schon weiter oben beschriebenen Vorteilen des Kokosöls beruhigt dieses die Haut, nimmt Spannungen und heilt Rötungen. Es ist reich an Antioxidantien, wie z. B. an Ferulasäure – einer antioxidativen Phenolsäure, die noch viel wirksamer ist als Vitamin E. Sie reduziert Altersflecken, repariert Schäden durch UV-Strahlung und mindert die Hautalterung. Kokosöl für die Gesichtspflege sensibler Haut Wenn Sie Kokosöl in der Gesichtspflege bisher nicht so gut vertragen haben, können Sie die folgenden Tipps ausprobieren, um dennoch in den Genuss der Kokosöl-Vorteile zu gelangen – und zwar ohne Nachteile dabei zu erleben. Mischen Sie das Kokosöl (das Sie in der Gesichtspflege einsetzen möchten) mit einem Öl, das als nicht komedogen bezeichnet wird, wie z. B. Hanföl, Arganöl oder Sheabutter. Alle haben auf der Skala der komedogenen Substanzen eine Null. Wenden Sie vor dem Auftragen des Kokosöls ein Peeling an. Dann sind erst gar keine Substanzen vorhanden, die die Poren verstopfen könnten. Nutzen Sie Kokosöl nicht als Feuchtigkeitsspender oder Crème, sondern als Reinigungsöl. Tragen Sie das Kokosöl also auf die Haut auf und massieren Sie es ein. Nach kurzer Zeit entfernen Sie es mit einem feuchten Tuch und warmem Wasser. Auf diese Weise kann Kokosöl sehr gut in der Gesichtspflege eingesetzt werden. Weitere Informationen zum Kokosöl und seinen gesundheitlichen Vorteilen finden Sie hier: Kokosöl – Tipps zur Haut- und Körperpflege Kokosöl stoppt Karies Kokosöl gegen Krebs Ihre Fern-Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater Ihnen gefällt das Ernährungskonzept des Zentrums der Gesundheit? Sie möchten gerne detailliert wissen, wie Sie für sich und Ihre Familie eine rundum gesunde Ernährung gestalten können? Oder möchten Sie vielleicht Ihrem Berufsleben eine neue Perspektive geben und auch andere Menschen zu Themen rund um eine ganzheitliche Gesundheit beraten können? Wir empfehlen die Akademie der Naturheilkunde zur Aus- bzw. Weiterbildung. Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie – die gesunde Ernährung und ein gesundes Leben lieben – in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit in einer Fernausbildung aus.   Quellen: Coco M., Does Coconut Oil Clog Pores?, 25. April 2014, Coconut oil tips, (Verstopft Kokosöl die Poren?) (Quelle als PDF) Marina AM, Man YB et al., Antioxidant capacity and phenolic acids of virgin coconut oil., 2009, International Journal of Food Sciences and Nutrition, (Antioxidative Fähigkeit und Phenolsäuren im nativen Kokosöl) (Studie als PDF) Yang D et al., The antimicrobial activity of liposomal lauric acids against Propionibacterium acnes. Oktober 2009, Biomaterials, (Die antimikrobielle Wirksamkeit von liposomaler Laurinsäure gegen Propionibacterium acnes) (Studie als PDF) Nakatsuji T et al., Antimicrobial property of lauric acid against Propionibacterium acnes: its therapeutic potential for inflammatory acne vulgaris. Oktober 2009, Journal of Investigative Dermatology, (Antimikrobielle Eigenschaften von Laurinsäure gegen Propionibacterium acnes: Ihr therapeutisches Potential bei entzündlicher Akne) (Studie als PDF)
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Gefährliche Mückenabwehrmittel

Gefährliche Mückenabwehrmittel Sie befinden sich hier: interessante Artikel » Gesundheit   (Zentrum der Gesundheit) - Sind Mückenabwehrmittel so gefährlich wie Nervengas? Noch ist der Sommer nicht vorbei und wer sich den lauen Abend nicht durch penetrantes Surren und Pieksen vermasseln lassen will, sorgt mit einem wirksamen Repellent – einem Mückenabwehrmittel – vor. Wirksam sind diese Sprays und Lotionen zweifelsohne, aber leider alles andere als gesund. Die bekanntesten von ihnen enthalten gar Gifte, die es durchaus mit der Toxizität von Kampfgasen aufnehmen könnten.   Viele Mückenabwehrmittel enthalten DEET, eine Chemikalie, die wie Nervengas wirkt In vielen der bekanntesten Mückenabwehrmitteln z. B. „Autsch-an“ (Sie wissen schon, welches ich meine...) ist DEET enthalten. DEET ist die Abkürzung für Di-Ethyl-Toluamid. Dabei handelt es sich um ein chemisches Insektenschutz- bzw. Insektenabwehrmittel. Normalerweise sollten diese Mittel so wirken, dass sie zwar das Insekt vernichten oder vertreiben, nicht aber den Menschen beeinträchtigen. Leider klappt das in den wenigsten Fällen und meistens leidet zwar in erster Linie das Insekt, aber bedauerlicherweise oft auch der Mensch unter den Nachwirkungen des entsprechenden Repellents. Natürlich wird dem Menschen – im Falle von DEET – selten so sterbenselend wie der Mücke werden, was ganz klar mit Körpergrösse und Dosis zusammenhängt. Die Auswirkungen von geringen Dosen DEET auf den Menschen sind daher subtiler und treten u. U. erst nach Jahren auf, sind aber sicher nicht ungefährlich. DEET im Vietnamkrieg Die Chemikalie DEET wurde ursprünglich 1946 von der US Army als Insektenschutzmittel entwickelt, patentiert und dann bei der erstbesten Gelegenheit (im Vietnamkrieg) grossräumig ausprobiert. Neue Forschungen zeigen, dass DEET mit denselben Wirkmechanismen ausgestattet ist wie gefährliche Pestizide und sogar wie so manch tödliches Nervengas. Pestizide will man schon nicht im Essen haben (von Nervengas ganz zu schweigen), warum sollte man sich dann damit die Haut eincremen wollen? Zwar bestehen die Fachleute stets darauf, wie unglaublich sicher und unbedenklich Repellents mit dieser Chemikalie seien, empfehlen aber dennoch gleichzeitig, dass Schwangere vor der Anwendung bitteschön absehen sollten, dass DEET-haltige Mittel für Kleinkinder ungeeignet seien, dass nur die minimal notwendige Menge des Mittels verwendet werden dürfe und dass DEET ausserdem nicht auf verletzte oder gereizte Haut aufzutragen sei. Wirkmechanismus von DEET war bislang unbekannt Und die unglaubliche Wirklichkeit ist: Obwohl DEET so lange auf dem Markt ist und täglich millionenfach verwendet wird, wussten die Forscher bislang noch gar nicht, warum genau DEET eigentlich Mücken abwehrt und wie es konkret wirkt. Lange Zeit hatte man angenommen, dass es das Verhalten der Insekten beeinflusse, ohne sie zu schädigen – etwa, indem es deren Geruchssinn störe, wodurch die Insekten einfach nicht mehr in der Lage wären, menschliche Opfer zu finden. Eine aktuelle Untersuchung jedoch (veröffentlicht in der Fachzeitschrift BioMed Central Biology) enthüllte, dass sich DEET direkt auf das zentrale Nervensystem der Insekten auswirke und sie – wenn sie nicht schnell genug die Flucht ergreifen – wie bei einem Giftgasangriff töte. Mückenspray: DEET legt Nervenzellen lahm „Wir haben herausgefunden, dass DEET nicht einfach nur das Verhalten der Insekten beeinflusst, sondern dass die Chemikalie die Aktivität eines wichtigen neurologischen Enzyms (Acetylcholinesterase) blockiert – und zwar sowohl bei Insekten als auch bei Säugetieren,“ erklärten die Wissenschaftler. Acetylcholinesterase ist ein Enzym, das in den Nervenzellen des zentralen Nervensystems aktiv ist und dort für eine möglichst schnelle Reizweiterleitung und Informationsverarbeitung zuständig ist. Wird dieses Enzym blockiert, kommt es zu einer Dauerreizung der Nervenzellen. Insektenrepellents wirken wie Pestizide und Nervengase Hierbei handelt es sich um denselben Wirkmechanismus, wie er bei den giftigen Carbamat- und Organophosphatpestiziden(1) sowie bei chemischen Kriegswaffen wie Sarin(2) oder VX-Nervengas(2) üblich ist. Das aber würde bedeuten, dass DEET-haltige Repellents keine harmlosen Insektenabwehrmittel sind, mit denen man sich jeden Sommer tagein tagaus bedenkenlos einnebeln könnte, sondern dass es sich um hochgiftige Mittel handelt, die das menschliche Nervensystem ganz gravierend schädigen könnten. Organophosphate gehören zu den Pestiziden, die weltweit am häufigsten mit Vergiftungsunfällen in Verbindung gebracht werden. Sie gelten ausserdem als beliebtes Suizidhilfsmittel für Lebensmüde in landwirtschaftlichen Gegenden. Wie die genannten Nervengase deaktivieren Organophosphate irreversibel das Enzym Acetylcholinesterase, was zur bereits erwähnten Dauerreizung der Nervenzellen führt und je nach Dosis unterschiedliche Auswirkungen haben kann. Bei geringen Dosen werden Speichelfluss und tränende Augen beobachtet, bei höheren Dosierungen aber auch Muskelkrämpfe. Carbamate gelten als nicht ganz so giftig wie Organophosphate, sie können bei ausreichender Dosierung jedoch ebenso schwerwiegende Auswirkungen haben. Es gibt inzwischen hinreichend Daten dafür, dass diese Pestizide zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen können. Man muss sie dazu nicht etwa erst trinken oder selbst ausbringen. Es genügt bereits, wenn man ihnen „nur“ in niedrigen Dosen, dafür aber dauerhaft (z. B. in landwirtschaftlichen Gegenden) ausgesetzt ist. Und genau mit diesen hochgradig giftigen Pestiziden sind unsere allseits beliebten Mückenabwehrmittel eng verwandt. Schädliche Wirkung von Repellents kann durch Medikamente und andere Chemikalien noch verstärkt werden DEET-haltige Repellents können daher zu Hautirritationen, Schlaflosigkeit, Beeinträchtigung der Wahrnehmungsfähigkeit und zu Gemütsschwankungen führen. Auch weisen Studien darauf hin, dass DEET-haltige Mittel für die Auslösung von Anfällen bei Kindern verantwortlich sein könnten. Ausserdem fand man heraus, dass die schädliche Wirkung von DEET verstärkt werden könne, wenn es gemeinsam mit Organophosphaten oder Carbamaten verwendet würde. Natürlich wird kaum jemand erst sich selbst mit DEET-haltigen Repellents eincremen und dann sofort in den Garten rennen, um dort Pestizide zu versprühen. Falls doch, so wissen Sie jetzt, dass das eine ganz ungünstige Kombination ist. Was jedoch im Alltag durchaus häufiger vorkommen kann, ist die Kombination von DEET-haltigen Repellents und Medikamenten oder anderen Chemikalien, die im Haushalt oder beim Heimwerken verwendet werden. Zwar äusserten sich die Forscher nicht dazu, welche Medikamente und Chemikalien nun die schädliche Wirkung von DEET verstärken könnten, doch schon allein die Tatsache, dass eine solche Verstärkung möglich ist, lässt einen doch noch einmal darüber nachdenken, ob man sich nicht lieber nach natürlicheren und DEET-freien Mückenabwehrmitteln umsieht. Die Forscher der erwähnten Studie fordern jetzt, DEET-haltige Produkte mit einem Warnhinweis zu möglichen neurologischen Schäden auszustatten. In den USA hat ausserdem die Environmental Protection Agency(3) für das Jahr 2012 eine Neubewertung zur angeblichen Unbedenklichkeit von DEET geplant. (1)Carbamat- und Organophosphatpestizide sind Insektizide, die in der Landwirtschaft, aber auch von Hobbygärtnern verwendet werden. (2)Sarin und VX-Nervengas sind chemische Kampfstoffe. Mit Sarin starben im Irakkrieg im Jahre 1988 bei einem Giftgasangriff auf die irakische Stadt Halabdscha 5000 Menschen einen qualvollen Tod. Weitere 7000 bis 10000 Menschen wurden bei diesem Massaker so schwer verletzt, dass sie später starben oder bleibende Gesundheitsschäden davontrugen. VX-Nervengas dringt über die Haut, die Augen und die Atemwege in den Körper ein und verursacht zuerst Husten und Übelkeit. Dann lähmt es die Atemmuskulatur und führt innerhalb weniger Minuten unter starken Krämpfen und Schmerzen zum Tod. (3)Die Environmental Protection Agency oder kurz EPA bzw. USEPA ist eine unabhängige Behörde der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika zum Schutz der Umwelt und zum Schutz der menschlichen Gesundheit. Ihre Ausbildung zum Ernährungsberater Interessieren Sie sich für ganzheitliche Methoden zur Selbsthilfe, wie z. B. für Entsäuerung, Entschlackung, Entgiftung, Darmsanierung und Leberreinigung? Lieben Sie eine gesunde Ernährung? Und möchten Sie vielleicht auch andere Menschen zu allen Themen rund um Gesundheit und Ernährung beraten können? Dann machen Sie jetzt Nägel mit Köpfen! Lassen Sie sich in der Akademie der Naturheilkunde im Fernstudium zum/zur Fachberater/in für holistische Gesundheit ausbilden und geben Sie Ihrer Zukunft damit ganz neue Erfolgschancen! Wenn Sie mehr über das Fernstudium an der Akademie der Naturheilkunde wissen möchten, dann erfahren Sie hier alle Details sowie Rückmeldungen von aktuellen und ehemaligen TeilnehmerInnen.   Quellen: Quelle 1 Quelle 2
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Fenchel-Orangen-Gemüse mit Süsskartoffeln

Fenchel-Orangen-Gemüse mit Süsskartoffeln Sie befinden sich hier: » Ernährung » Rezept des Monats (Zentrum der Gesundheit) – Bei diesem Rezept erledigt der Backofen die meiste Arbeit. Im Nu sind die Gemüse in den Auflaufformen verteilt und stehen nach längstens 30 Minuten auf dem Tisch. Der Fenchel harmoniert wunderbar mit der Frische der Orange und des Thymians sowie der sättigenden Süsskartoffel, während Olivenöl, Rosmarin, Knoblauch überzeugend mediterrane Genüsse versprechen. Schon eine Portion dieses Rezepts versorgt Sie überdies mit einem Viertel (250 mg) des täglichen Calciumbedarfs und der Hälfte (6 mg) des Eisenbedarfs. Gesunden Appetit! Zutaten und Zubereitung "Fenchel Orangen Gemüse mit Süsskartoffeln aus dem Ofen" Dieses Rezept ist für 4 Portionen. Vorbereitungszeit 15 Minuten Backzeit ca. 20-30 Minuten Zutaten Fenchelgemüse: 4 Knollen Fenchel – geviertelt, insgesamt ca. 750 g 1 Zwiebel – in feine Scheiben geschnitten 1 Knoblauchzehe – fein gewürfelt 250 g Kirschtomaten – geviertelt 4 EL Walnüsse – grob gehackt 2 Bio-Orangen Fenchelkraut – von allen Fencheln 1-2 TL Salz Prise schwarzer Pfeffer aus der Mühle ¼ l Gemüsebrühe 6 EL Olivenöl 1 Zweig Thymian – fein hacken Zutaten Süsskartoffeln: 2 grosse Süsskartoffeln – insgesamt ca. 1 kg 6 EL Olivenöl Salz frisch gemahlen 2 Rosmarinzweige Zubereitung Fenchelgemüse: Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Den Fenchel warm abwaschen; halbieren, vierteln, und Strunk entfernen. Das Fenchelgrün klein schneiden und zur Seite stellen. 3 EL Olivenöl mit dem Pinsel in der Auflaufform verteilen und die Fenchelstücke mit der Rundung nach unten hineinlegen. Die geschälte Zwiebel in feine Scheiben schneiden. Den Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Zwiebel und den Knoblauch gleichmässig über den Fenchel geben. Die Orangenschale mit einem scharfen Messer (Filetiermesser) so von den beiden Orangen schneiden, dass auch die weisse Haut entfernt wird. Nun die Filets herausschneiden und auf dem Fenchel verteilen. Den restlichen Saft mit der Hand auspressen und ebenfalls über den Fenchel giessen. Wenn Sie noch nie eine Orange filetiert haben, finden Sie hier ein kleines Filmchen dazu. Nun den gehackten Thymian darüber verteilen. Mit der Gemüsebrühe auffüllen. Zubereitung Süsskartoffeln: Die Kartoffeln waschen, schälen und in mundgerechte Streifen (Stücke) schneiden. 5 EL Olivenöl in der Auflaufform verstreichen und die Kartoffeln darauf gleichmässig verteilen. Die Rosmarinnadeln vom Zweig zupfen und über die Kartoffeln geben. Mit Salz bestreuen. Zubereitung Fenchel und Süsskartoffeln im Ofen: Das Fenchelgemüse und die Süsskartoffeln in den Ofen stellen. Die Süsskartoffeln oben, das Fenchelgemüse unten. 15 Minuten auf 200 Grad backen. Anschliessend die Temperatur auf 180 Grad reduzieren und weitere 15 Minuten garen. Die Süsskartoffeln schmecken besonders gut, wenn Sie sie etwas bräunen lassen. Testen Sie zwischendurch, ob die Gemüse nicht schon eher gar sind. In der Zwischenzeit die Kirschtomaten vom Strunk befreien, warm abwaschen und vierteln. Wenn der Fenchel gar ist, aus dem Ofen nehmen, mit den Kirschtomaten leicht mischen und mit dem Fenchelgrün bestreuen. Mit Salz und Pfeffer würzen und das restliche Olivenöl über das Gemüse träufeln. Den Fenchel mit den gehackten Walnüssen bestreut servieren. Die Süsskartoffeln nach Garende mit dem restlichen Olivenöl beträufeln und alles gut vermengen. Tipp: Zum Fenchel-Orangen-Gemüse mit Süsskartoffeln passt sehr gut ein frischer Tomaten-Avocado-Salat mit Koriander. Wenn Sie möchten, können Sie nach Garende über die Süsskartoffeln Chiasamen (2 EL mindestens 30 Minuten in 150 ml Wasser eingeweicht) streuen. Guten Appetit! Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater Ihnen gefällt das Ernährungskonzept des Zentrums der Gesundheit? Sie möchten gerne detailliert wissen, wie Sie für sich und Ihre Familie eine rundum gesunde Ernährung gestalten können? Oder möchten Sie vielleicht Ihrem Berufsleben eine neue Perspektive geben und auch andere Menschen zu Themen rund um eine ganzheitliche Gesundheit beraten können? In diesem Falle empfehlen wir Ihnen die Fernausbildung zur(m) Ernährungsberater(in) der Akademie der Naturheilkunde. Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie – die gesunde Ernährung und ein gesundes Leben lieben – in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit aus. Wenn Sie mehr über das Fernstudium an der Akademie der Naturheilkunde wissen möchten, dann erfahren Sie auf dieser Webseite alle Details.
Thomas Wölfel @ Eckental
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yasni 15.06.16  +  

Quecksilber: Ursache für Schilddrüsenunterfunktion?

Quecksilber: Ursache für Schilddrüsenunterfunktion? Sie befinden sich hier: interessante Artikel » Gesundheit   (Zentrum der Gesundheit) – Quecksilber kann der Gesundheit auf vielerlei Arten schaden. Längst weiss man, dass auch Schilddrüsenerkrankungen zu den Folgen einer Quecksilberbelastung gehören können. Interessant ist hier der Zusammenhang zwischen Quecksilberbelastung und der Handynutzung. Handys – so zeigen Studien – können die Freisetzung von Quecksilberdämpfen aus amalgamhaltigen Zahnfüllungen beschleunigen, so die individuelle Quecksilberbelastung erhöhen und auf diese Weise eine Schilddrüsenunterfunktion begünstigen.   Handystrahlung macht krank und führt zu Schilddrüsenunterfunktion Heute nutzen allein in Deutschland mehr als 45 Millionen Menschen mindestens ein Smartphone und rund 57 Prozent der Kinder zwischen 10 und 11 Jahren sind mobil unterwegs. Inzwischen haben jedoch Tausende Studien gezeigt, dass die Handystrahlung diverse gesundheitliche Risiken birgt. Betroffen sind vor allem Kinder, aber auch Erwachsene, die das Handy am Körper tragen. Kopfschmerzen, Unfruchtbarkeit und Krebs zählen zu den möglichen Folgeerkrankungen, so dass die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) die Handystrahlung im Jahr 2011 nicht ohne Grund als "möglicherweise krebserregend" eingestuft hat. Mit der Handystrahlung sind aber noch viele weitere Risiken verbunden, denen in medialer Hinsicht noch nicht so viel Aufmerksamkeit geschenkt wird. Einerseits kann das Handy die Freisetzung von Quecksilber aus Amalgamfüllungen beschleunigen und schon allein über diese Art der Vergiftung einer Vielzahl von Krankheiten führen. Andererseits wird das Handy mit der weit verbreiteten Schilddrüsenunterfunktion in Verbindung gebracht. Handystrahlung und Amalgam: Keine gute Kombination Der alte Spruch "Mad as a hatter" (Verrückt wie ein Hutmacher) zeigt klar auf, dass die Gefahren von Quecksilber schon lange bekannt sind. Hutmacher waren bei der Arbeit ständig Quecksilberdämpfen ausgeliefert und die chronische Vergiftung äusserte sich z. B. durch Merkschwäche, Verwirrtheit und Persönlichkeitsveränderungen. Heute wird der Zusammenhang zwischen Quecksilber und Alzheimer diskutiert. Im EU-Raum werden jährlich etwa 70 Tonnen Quecksilber für Amalgam verwendet, wobei die Zahnärzte zu den Hauptverbrauchern zählen. Allein in den Zähnen von EU-Einwohnern stecken bis zu 2.200 Tonnen Quecksilber. Dabei wirken gerade die eingeatmeten Dämpfe stark toxisch. Während quecksilberhaltige Produkte in Norwegen und Dänemark seit 2008 sowie in Schweden seit 2009 verboten sind, übernehmen in Deutschland die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für Zahnfüllungen (im Seitenzahnbereich) nach wie vor nur dann, wenn Amalgam zum Einsatz kommt. Doch wer hätte gedacht, dass die Kombination Handy und Amalgamfüllung besonders negative Auswirkungen haben kann? Handystrahlung beschleunigt Freisetzung von Quecksilber Iranische Forscher von der Shiraz University of Medical Sciences haben herausgefunden, dass die Handystrahlung zu einer beschleunigten Quecksilberfreisetzung aus Amalgam führen kann – und zwar in bedeutsamer Menge. Dies wird darauf zurückgeführt, dass das Handy beim Telefonieren direkt neben dem Kiefer positioniert wird. Dabei wird das Quecksilber in den Zahnfüllungen gerade ausreichend erwärmt, so dass verstärkt Quecksilberdampf entweicht. Dieser wird nun eingeatmet, gelangt in die Blutbahn und lagert sich z. B. im Gehirn ab. Über Monate und Jahre hinweg entsteht so eine chronische Quecksilberbelastung. Schwangerschaft: Amalgamfüllungen können tödlich sein Schwangere sollten dabei besonders vorsichtig sein, da das giftige Schwermetall über die Nabelvene auf den Fötus übertragen wird und für das ungeborene Kind gravierende Folgen haben kann. Wenn die werdende Mutter Amalgamfüllungen trägt, wird der Fötus langfristig zwar nur mit niedrigen Quecksilber-Dosen konfrontiert. Doch diese reichen laut Wissenschaftlern der University for Health Sciences in Hall (Österreich) und der Yale University in New Haven völlig aus, um das Leben des Kindes zu gefährden. Dabei konnte z. B. auch der plötzliche Kindstod mit den Amalgamfüllungen der Mutter in Verbindung gebracht werden. Im Jahr 2000 wurde im Gehirn von 93 Kinderleichen deutliche Mengen Quecksilber festgestellt, das nachweislich zum Atemstillstand geführt hatte. Da eine Amalgamsanierung nicht ungefährlich ist, sollten Sie eine solche nur bei einem darauf spezialisierten Zahnarzt durchführen lassen. Während der Schwangerschaft und Stillzeit wird vom Entfernen von Amalgamfüllungen meist abgeraten. Weiterführende Informationen finden Sie hier: Amalgam entfernen lassen, Quecksilber ausleiten. Amalgamfüllungen sind somit ein Grund mehr, gerade in der Schwangerschwaft das Handy so wenig wie möglich zu benutzen. Abgesehen davon kann eine steigende Quecksilberbelastung im Blut – neben den vielen bekannten negativen Eigenschaften – auch die Schilddrüse schädigen. Quecksilber: Mögliche Ursache von Schilddrüsenunterfunktion Immer mehr Menschen leiden an einer Schilddrüsenerkrankung – Ärzte sprechen schon von einer Volkskrankheit. Besonders häufig kommt es zu einer Schilddrüsenunterfunktion. Die sogenannte "Papillon-Studie", woran fast 100.000 Erwachsene teilgenommen haben, hat ergeben, dass in Deutschland jeder Dritte an krankhaften Veränderungen der Schilddrüse leidet und jeder Zweite über 45 bereits an der Schilddrüse erkrankt ist. Als Ursache wird im Falle der Schilddrüsenunterfunktion meist chronischer Jodmangel angegeben. Ansonsten tappt man in Bezug auf mögliche Ursachen der Schilddrüsenepidemie noch im Dunkeln. Nun hat sich jedoch gezeigt, dass Quecksilber die Schilddrüsengesundheit massgeblich beeinträchtigen kann. Forscher an der Slovak Medical University haben im Jahr 2012 in einer Studie die Quecksilberbelastung von 75 Frauen gemessen. Dann untersuchte man, inwiefern das Quecksilber die Schilddrüsenhormone beeinflusste – und zwar nicht nur bei den Frauen selbst, sondern auch bei ihren Säuglingen. Die Zusammenhänge waren derart gravierend, dass man bereits anhand der Quecksilberbelastung des mütterlichen Blutes den TSH-Wert des Kindes einschätzen konnte. TSH ist ein Hormon aus der Hypophyse (Hirnanhangsdrüse), das beim gesunden Menschen immer dann ausgeschüttet wird, wenn der Spiegel der Schilddrüsenhormone im Blut sinkt. TSH signalisiert der Schilddrüse, verstärkt Jod aufzunehmen und daraus Hormone zu bilden, damit der Schilddrüsenhormonspiegel wieder steigt. Ein erhöhter TSH-Wert gilt somit als Hinweis auf eine Schilddrüsenunterfunktion. Je höher nun die Quecksilberbelastung der Mutter war, umso höher war auch der TSH-Wert des Kindes, was auf eine Unterfunktion der kindlichen Schilddrüse deuten könnte. Eine Schilddrüsenunterfunktion im Kindesalter aber führt zu einer verzögerten körperlichen wie auch geistigen Entwicklung. Auch die Mütter selbst litten an einer Unterfunktion, wenn ihr Blut massgebliche Quecksilberwerte aufzeigte, was insbesondere bei den Amalgamträgerinnen der Fall war. Das Team um Dr. Ursinyova kam somit zum Schluss, dass schon eine geringe Quecksilberbelastung den Status der Schilddrüsenhormone auf vielfältige Weise beeinflussen kann. Aus diesem Grund wird bei Funktionsstörungen der Schilddrüse eine Bestimmung der Quecksilberkonzentration und ggf. eine Quecksilberausleitung empfohlen. Ausserdem gibt es mittlerweile Hinweise darauf, dass die Handystrahlung – auch ganz unabhängig von ihrer Fähigkeit, Quecksilber aus Amalgamfüllungen lösen zu können – die Funktion der Schilddrüse beeinträchtigen kann, wie eine Studie an der Shiraz University of Medical Sciences zeigte: Handystrahlung: Auch Wenig-Telefonierer riskieren Schilddrüsenunterfunktion An der besagten Studie nahmen 77 gesunde Universitätsstudenten zwischen 19 und 29 Jahren teil, die in drei Gruppen eingeteilt wurden. Die Gruppe 1 umfasste die Wenig-Telefonierer (5 bis 20 Minuten pro Tag). Zur Gruppe 2 zählten die Viel-Telefonierer (120 Minuten pro Tag). Der Gruppe 3 wurden all jene Probanden zugeteilt, die das Handy überhaupt nicht zum Telefonieren nutzten (Kontrollgruppe). Die Forscher stellten fest, dass die Schilddrüsenwerte der ersten beiden Gruppen keine signifikanten Unterschiede aufwiesen. Wurden allerdings die Werte von Gruppe 1 und 2 mit denen der Kontrollgruppe verglichen, zeigte sich deutlich, dass die Handynutzung mit einer Veränderung des TSH-Spiegels in Zusammenhang gebracht werden kann. Das bedeutet im Klartext, dass es nicht viel Unterschied macht, wie lange nun mit dem Handy telefoniert wird, da sich die Handystrahlung in jedem Fall negativ auf die Schilddrüse auswirkt und die Entstehung einer Schilddrüsenunterfunktion begünstigen kann. Wenn Sie erfahren möchten, wie Sie sich vor der Handystrahlung schützen können, empfehlen wir Ihnen den folgenden Link: Handy ja, Strahlung nein? Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater Ihnen gefällt das Ernährungskonzept des Zentrums der Gesundheit? Sie möchten gerne detailliert wissen, wie Sie für sich und Ihre Familie eine rundum gesunde Ernährung gestalten können? Oder möchten Sie vielleicht Ihrem Berufsleben eine neue Perspektive geben und auch andere Menschen zu Themen rund um eine ganzheitliche Gesundheit beraten können? Wir empfehlen die Akademie der Naturheilkunde zur Aus- bzw. Weiterbildung. Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie – die gesunde Ernährung und ein gesundes Leben lieben – in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit in einer Fernausbildung aus. Hier können Sie lesen, wie es bereits ausgebildeten Ernährungsberatern in ihrem neuen Beruf ergeht.   Quellen: Mortavazi S et al, "Alterations in TSH and Thyroid Hormones following Mobile Phone Use", Oman Med J, Oktober 2009, (Veränderungen in Bezug auf TSH und Schilddrüsenhormone durch Mobiltelefon-Nutzung), (Studie als PDF) Mortazavi S et al, "Mercury release from dental amalgam restorations after magnetic resonance imaging and following mobile phone use", Pak J Biol Sci, April 2008, (Quecksilber-Freisetzung aus Amalgamfüllungen nach Magnetresonanztomographie und Mobiltelefon-Nutzung), (Studie als PDF) Stephan Bose-O’Reilly, "Mercury Exposure and Children’s Health", Curr Probl Pediatr Adolesc Health Care, September 2010, (Quecksilberbelastung und die Gesundheit der Kinder), (Studie als PDF) Daunderer M, "Der plötzliche Säuglingstod: Säuglingstod durch mütterliches Amalgam", Dtsch Arztebl, November 2005, (Quelle als PDF) Reiners C et al, "Prevalence of thyroid disorders in the working population of Germany: ultrasonography screening in 96,278 unselected employees", Thyroid, November 2004, (Die Prävalenz von Schilddrüsenerkrankungen bei Erwerbstätigen in Deutschland: Ultraschalluntersuchung bei unselektierten Arbeitnehmern), (Studie als PDF) Ann Louise Gittleman, "Warum Ihr Handy nicht Ihr Wecker sein sollte: Effektive Möglichkeiten, sich vor Elektrosmog zu schützen", Goldmann Verlag, März 2013 Rajkovic V et al, "Light and electron microscopic study of the thyroid gland in rats exposed to power-frequency electromagnetic fields", J Exp Biol, September 2006, (Licht- und elektronenmikroskopische Untersuchung der Schilddrüse von Ratten, die hochfrequenten elektromagnetischen Feldern ausgesetzt wurden), (Studie als PDF) Joachim Mutter et al, "Risk assesment amalgam: Response to the comments of Halbach", Juni 2001, (Risikobewertung Amalgam: Antwort auf Halbachs Kommentar), (Studie als PDF) Ministry of the Environment, "Government bans all use of mercury in Sweden", Pressemitteilung, 15. Januar 2009, (Regierung verbietet in Schweden jegliche Nutzung von Quecksilber), (Quelle als PDF) Richard F. Edlich et al, "Banning Mercury Amalgam", (Das Verbot von Quecksilber-Amalgam), (Studie als PDF) Ursinyova M et al, "The relation between human exposure to mercury and thyroid hormone status", Biol Trace Elem Res, September 2012, (Der Zusammenhang zwischen der menschlichen Quecksilberexposition und dem Status der Schilddrüsenhormone), (Studie als PDF) Xinqiang Zhu et al, "The endocrine disruptive effects of mercury", Environ Health Prev Med, Januar 2000, (Endokrine Störungen durch Quecksilber), (Studie als PDF)
Thomas Wölfel @ Eckental
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yasni 15.06.16  +  

Schadstoffe im Fisch blockieren körpereigene Entgiftung

Schadstoffe im Fisch blockieren körpereigene Entgiftung Sie befinden sich hier: News   (Zentrum der Gesundheit) – Fisch gilt als gesundes Lebensmittel. Zwar weiss man, dass Fisch auch schädliche Umweltschadstoffe enthalten kann, wie z. B. Quecksilber. Doch dachte man bisher, dass langfristig der Nutzen des Lebensmittels Fisch überwiege. In einer Studie der University of California zeigte sich aber jetzt, dass die Schadstoffe im Fisch die körpereigene Entgiftung des Menschen derart blockieren, dass er nicht mehr so gut in der Lage ist, gefährliche Gifte auszuleiten. Eine solche Blockade erschwert nicht nur die Ausleitung von Schadstoffen, sondern auch die Abwehr von Krankheiten aller Art.   Schadstoffe aus Fisch blockieren Ausleitung Schadstoffe sind bekanntlich nie gut. Sie können sich im Körper anreichern und zu Funktionsstörungen und Krankheiten beitragen. Bisher dachte man, dass Schadstoffe einfach "nur" aufgrund ihrer spezifischen Giftigkeit ungesund seien. Jetzt aber hat man festgestellt, dass insbesondere im Fisch Schadstoffe enthalten sind, die doppelt ungesund sind. Sie wirken nicht nur einfach giftig, sondern blockieren gleichzeitig auch noch die körpereigene Ausleitung von anderen Schadstoffen. Schadstoffquelle Fisch Fisch ist immer wieder als Quelle von gesundheitsgefährdenden Schadstoffen im Gespräch. Seine Belastung mit Quecksilber gilt als besonders bedenklich, zumal Quecksilber alle möglichen Krankheiten verursachen oder begünstigen kann – ob Nervenschäden oder Autoimmunerkrankungen, worüber wir schon hier berichtet hatten: Quecksilber aus Fisch verursacht Autoimmunerkrankungen In einer neuen Studie (April 2016) entdeckten Forscher vom Scripps Institution of Oceanography der Universität von Kalifornien, dass Umweltschadstoffe im Fisch die natürliche Abwehr des menschlichen Körpers hemmen. Der Organismus ist daraufhin nicht mehr in der Lage, Gifte ordnungsgemäss auszuleiten. Die Studie wurde im Journal Science Advances veröffentlicht. Schadstoffe aus Fisch blockieren Ihren "Rausschmeisser" In den Zellen von Mensch, Tier und sogar Pflanze gibt es ein Protein, das als "Rausschmeisser" agiert. Es heisst P-gp und ist dafür zuständig, Schadstoffe und Chemikalien aus der Zelle zu werfen. Leider verfügen auch Krebszellen über P-gp. Dann wirft P-gp die Anti-Krebs-Medikamente aus der Krebszelle, so dass die Mittel nicht mehr wirken können. In diesem Fall spricht man von einem resistenten Tumor. Denn P-gp verhindert, dass der Krebs medikamentös bekämpft werden kann. P-gp ist also ein sehr konsequent arbeitendes Protein. Und auch wenn es bei Krebs nicht gerade hilfreich ist, so ist es das bei gesunden Zellen sehr wohl. Ohne P-gp würden die Zellen – und letztendlich der Mensch – an Vergiftung sterben. Im Fisch reichern sich schwer abbaubare Schadstoffe an Die Forscher vom Scripps Institut für Meeresforschung untersuchten nun, wie effektiv P-gp dabei ist, Industrie- und Umweltschadstoffe, die über Fisch und Meeresfrüchte in den Körper gelangen, wieder aus den Zellen auszuleiten. Insbesondere ging es um die sog. POPs (persistent organic pollutants), zu Deutsch: langlebige, also in der Umwelt schwer abbaubare Schadstoffe, wie z. B. bestimmte Insektizide, Industriechemikalien sowie Dioxine. Da sich die Gifte so lange in der Umwelt halten, kursieren immer noch POPs, die schon seit vielen Jahren verboten sind, wie z. B. DDT, Chlordan und Dieldrin. Doch gehören auch neue Industrieschadstoffe wie Flammschutzmittel zu den POPs. Man entdeckte, dass alle zehn in der Studie untersuchten POPs die entgiftenden Fähigkeiten des P-gp-Proteins beeinträchtigen können. Anhand des Flammschutzmittels PBDE-100, das gemeinhin bei der Herstellung von Polsterschaum und anderen Kunststoffen eingesetzt wird, konnten die Forscher auch zeigen, auf welche Weise die POPs das P-gp in seinen Funktionen hemmen. Wie die Schadstoffe die körpereigene Entgiftungsfähigkeit blockieren Das P-gp bindet die POPs zunächst genauso an sich, wie es das mit anderen Giftstoffen ebenso tun würde. Dann aber kann es die POPs nicht einfach aus der Zelle werfen. Die POPs bleiben am P-gp kleben, so dass dieses ab sofort keine Entgiftungsfunktionen mehr erfüllen. Die körpereigene Ausleitung von Schadstoffen ist somit beeinträchtigt und teilweise blockiert. Wenn wir entsprechend kontaminierten Fisch essen, schwächen wir auf diese Weise unsere körpereigene Entgiftungsfähigkeit sagt Amro Hamdoun, ausserplanmässiger Professor am Scripps Institut und leitender Autor der Studie. Säuglinge besonders gefährdet Besonders Fischlarven, aber auch Säuglinge sind bedroht, da diese sehr anfällig für Giftstoffe aller Art sind. Säuglinge sind über die Muttermilch hohen POP-Konzentrationen ausgesetzt (wenn die Mutter viel Fisch und andere belastete Lebensmittel isst oder in der Vergangenheit ass). Gleichzeitig haben sie aufgrund ihres noch nicht voll ausgebildeten Immunsystem erst wenige P-gp-Proteine. Genauso verhält es sich bei Fischlarven. Die Jungfische verfügen über nur wenige P-gp-Proteine. Werden diese nun von POPs geblockt, sind kaum noch P-gp-Proteine mehr vorhanden, um andere Gifte zu entsorgen, wie beispielsweise problematische Kohlenwasserstoffe aus Erdöl, das bekanntlich immer wieder in die Meere gelangt. "Die genannten langlebigen Umweltschadstoffe blocken also die P-gp-Proteine und verhindern damit, dass die Zelle vor Giften geschützt werden kann", sagt Jacob James, leitender Direktor der Waitt Foundation (einer Stiftung, die sich dem Schutz der Ozeane widmet), die die oben vorgestellte Studie finanziert hatte. Je mehr Schadstoffe im Fisch, umso giftiger der entstehende Giftcocktail "Nun ist es überdies so, dass Fisch und Meeresfrüchte selten nur einen Schadstoff enthalten. Sind jedoch mehrere Schadstoffe enthalten, verschlimmert sich die Situation. Denn die einzelnen Schadstoffe mögen für sich allein schon problematisch genug sein. Gemeinsam aber sind sie noch gefährlicher, da sie sich gegenseitig in ihrer Giftigkeit verstärken." Die Forscher sind daher der Meinung, dass der Mensch – als einzige Spezies, die ihre Nahrungskette und deren Qualität bewusst beeinflussen und verbessern, aber natürlich auch verschlechtern kann – alles Erdenkliche tun sollte, um einerseits die vorhandenen Giftbelastungen in Lebensmitteln rechtzeitig aufzuspüren und andererseits die Umweltbelastung mit Chemikalien bestmöglich zu reduzieren. Für den Augenblick ist diese Empfehlung für den Einzelnen jedoch wenig hilfreich. Was also tun, um möglichst wenige Gifte aufzunehmen? Keinen Fisch mehr essen? Das wäre eine Möglichkeit. Doch sind Umweltgifte heute bekanntlich nahezu überall enthalten – und so auch im Fleisch, in der Milch, im Gemüse, einfach überall. Wie verhindert man die Blockade der Schadstoffausleitung? Wer sich mit biologischen Lebensmitteln eindeckt, ist bereits eindeutig im Vorteil, da dort die Giftbelastung um einiges geringer ist als in konventionell erzeugen Lebensmitteln (in diesem Fall also Fisch aus Bioaquakultur bevorzugen): Besser Bio als Pestizide Wer zusätzlich regelmässig Massnahmen ergreift, die die körpereigenen Entgiftungsfunktionen unterstützen und die Giftbelastung des Körpers verringern, muss sich kaum mehr Sorgen machen, da die Gifte teilweise schon im Verdauungssystem abgefangen werden und gar nicht erst in den Blutkreislauf und ins Gewebe gelangen. Eine solche Massnahme ist z. B. eine Darmreinigung, die Komponenten enthält, die bereits im Darm einen Grossteil der Schadstoffe aufsaugen und sie mit dem Stuhl aus dem Körper leiten. Auf diese Weise können die Schadstoffe gar nicht erst die P-gp-Proteine blockieren. Weitere Informationen zu zusätzlichen entgiftenden Massnahmen, die auch Gifte aus dem Gewebe entfernen können, finden Sie hier: Ganzheitlich entgiften Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater Ihnen gefällt das Ernährungskonzept des Zentrums der Gesundheit? Sie möchten gerne detailliert wissen, wie Sie für sich und Ihre Familie eine rundum gesunde Ernährung gestalten können? Oder möchten Sie vielleicht Ihrem Berufsleben eine neue Perspektive geben und auch andere Menschen zu Themen rund um eine ganzheitliche Gesundheit beraten können? Wir empfehlen die Akademie der Naturheilkunde zur Aus- bzw. Weiterbildung. Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie – die gesunde Ernährung und ein gesundes Leben lieben – in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit in einer Fernausbildung aus. Hier können Sie lesen, wie es bereits ausgebildeten Ernährungsberatern in ihrem neuen Beruf ergeht.   Quellen: University of California - San Diego. "Pollutants in fish inhibit human`s natural defense system: Researchers suggest risk assessment to protect human health." ScienceDaily, 16 April 2016. (Schadstoffe im Fisch hemmen das Immunsystem des Menschen: Forscher empfehlen eine Risikobewertung, um die Gesundheit des Menschen zu schützen) (Quelle als PDF)
Thomas Wölfel @ Eckental
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yasni 15.06.16  +  

Kräutertinkturen selbst gemacht

Kräutertinkturen selbst gemacht Sie befinden sich hier: interessante Artikel » ZDG Ratgeber   (Zentrum der Gesundheit) - Sie möchten eine entspannende Baldriantinktur gegen Schlaflosigkeit? Oder eher eine leuchtendrote Johanniskrauttinktur für bessere Nerven und gegen Depressionen? Wie wäre es mit einer Ringelblumentinktur für schlecht heilende Wunden und gegen Verdauungsschwäche? Kräutertinkturen müssen zwar einige Tage bis einige Wochen ziehen und erfordern daher etwas Geduld. Der Ansatz jedoch ist in Windeseile bereitet. Kräuterauszüge lassen sich ausserdem jahrelang aufbewahren und das Wichtigste ist: Sie wirken!   Kräuterauszüge: Zeitsparende Herstellung Ein Tee muss jeden Tag frisch zubereitet werden. Die Herstellung von Tinkturen jedoch nimmt nur an zwei Tagen ein wenig Zeit in Anspruch. Am ersten Tag wird der Ansatz bereitet, am letzten Tag wird die Tinktur gefiltert und abgefüllt. Dann jedoch ermöglicht eine Tinktur den täglichen Genuss der Heilkräuterkraft - und das über viele Monate hinweg. Kräutertinkturen: Preiswert und wirksam Für die Herstellung von Tinkturen brauchen Sie weder spezielle Geräte noch aussergewöhnliche Zutaten. Oft findet sich bereits alles im Haushalt: Gläser mit Schraubverschluss, Schnaps, getrocknete Kräuter (oder frische aus dem Garten) und Filtertüten. Das einzige, was es eventuell noch zu kaufen gilt, wären kleine Dunkelglasfläschchen mit Tropfeinsatz zum Aufbewahren der Tinktur. Doch sind diese schon für wenige Euro erhältlich. Jetzt benötigen Sie nur noch Kräuter, Blüten oder Wurzeln - und schon kann’s losgehen: Welche Kräutertinktur möchten Sie? Für eine Baldriantinktur brauchen Sie die fein zerkleinerte Wurzel des Baldrians, der am besten im späten Herbst oder im zeitigen Frühjahr geerntet wird (oder im Fachhandel getrocknet gekauft werden kann). Für eine Johanniskrauttinktur benötigen Sie die gelben Blüten des Johanniskrauts, die ab Mai bis Juni blühen, sattorangefarbene Ringelblumenblüten ergeben im Sommer eine Ringelblumentinktur und junge Brennnesselblätter eine Brennnesseltinktur für die Gelenke. Die Niere kann mit einer Goldrutentinktur unterstützt werden, wofür Sie die Blüten und Blätter der Goldrute ernten. (Vergessen Sie hier jedoch nicht, täglich sehr viel Wasser zu trinken.). Bei Zahnfleischentzündungen tupft man die Tinktur aus den Wurzeln der Nelkenwurz auf das Zahnfleisch, Warzen bestreicht man mit einer Kardenwurzeltinktur (die Karde ist eine Distelart und soll auch bei Borreliose ausserordentlich wirksam sein) und über eine Kastanienblütentinktur freuen sich Ihre Venen. Sobald Sie sich entschieden haben, welche Tinkturen Sie herstellen möchten und die entsprechenden Pflanzen organisiert haben, gehen Sie nach dem folgenden Rezept vor. Grundrezept für Kräuter-Tinkturen Die Zutaten für eine Tinktur Für die Herstellung von Tinkturen benötigen Sie gerade einmal fünf Zutaten: Einmachgläser o. ä.: Um Ihre Kräuterauszüge bequem ansetzen zu können, benötigen Sie weithalsige Gläser, die sich zudem gut verschliessen lassen (am besten mit Schraubverschluss). Kräuter: Je nachdem, welche Tinktur Sie herstellen möchten, brauchen Sie natürlich die entsprechenden Kräuter dazu. Diese sammeln Sie am besten selbst. Wenn Sie die Kräuter kaufen möchten, achten Sie auf biologische Erzeugung oder Wildsammlung aus unbelasteten Regionen. Sie können für die Herstellung einer Tinktur frische oder getrocknete Pflanzen verwenden. Tinkturen aus frischen Pflanzenteilen werden oft aromatischer und kraftvoller. Die Kräuter werden im Verhältnis 1 : 10 mit Alkohol angesetzt. Alkohol: Tinkturen sind bekanntlich Kräuterauszüge mit Alkohol. Also benötigen Sie einen geeigneten Hochprozentigen. Dazu eignet sich sehr gut ein gewöhnlicher Schnaps, also Doppelkorn oder auch Wodka aus dem Supermarkt. Wichtig ist ein Alkoholgehalt von mindestens 40 bis 45 Vol.%. Wer möchte kann auch in der Apotheke höherprozentigen (und teureren) Alkohol besorgen, was aber nicht nötig ist. Filterpapier (z. B. Kaffeefilter): Wenn die Tinktur fertig ist, wird sie gefiltert (einfach in ein weiteres weithalsiges Gefäss durch den Filter tropfen lassen), um hernach in Dunkelglasfläschchen abgefüllt zu werden. Dunkelglasfläschchen: Tinkturen sollten möglichst dunkel, kühl und verschlossen aufbewahrt werden. Dazu füllt man sie in Dunkelglasfläschchen ab (Pipetten- oder Tropffläschchen – gibt es leer in der Apotheke) und lagert diese an einem kühlen, dunklen Platz, wo sie mindestens ein Jahr, meistens aber sehr viel länger haltbar bleiben. Die Herstellung einer Kräuter-Tinktur Füllen Sie die grossen, weithalsigen Gläser zu einem Drittel bis fast zur Hälfte mit zerkleinerten Wildkräutern, Heilpflanzen, Blüten oder Wurzelstückchen. Sorgen Sie dafür, dass die Kräuter dicht an dicht liegen. Giessen Sie nun mindestens so viel Alkohol darüber, dass die Kräuter vollkommen bedeckt sind und höchstens so viel, dass man die Tinktur anschliessend noch gut verschütteln kann. Verschliessen Sie dann das Glas. Stellen Sie das Glas (oder die Gläser) an einen ungestörten Platz. Ob dieser einfach nur hell, sonnig oder gar vollkommen dunkel sein soll – darüber diskutieren die Experten noch. Suchen Sie sich also einfach einen Ort aus, wo Sie Ihre Tinkturen einige Wochen lang stehen lassen können, ohne dass diese irgendwann einmal im Weg wären. Schütteln Sie Ihre Tinktur mindestens einmal, besser mehrmals täglich gut durch. Nach 5 Tagen bis 6 Wochen (manche Experten empfehlen drei Wochen, andere schwören auf 30 Tage) ist die Tinktur fertig. Lassen Sie die Tinktur durch einen Filter laufen, verwerfen Sie die Kräuter und füllen Sie die Tinktur in kleine Dunkelglasfläschchen mit Tropfeinsatz oder Pipette. Beschriften Sie die Fläschchen sorgfältig mit dem Namen der Tinktur und dem Herstellungsdatum. Nur so können Sie später die Haltbarkeit abschätzen. Bei Bedarf nehmen Sie von Ihren Tinkturen dreimal täglich 20 bis 30 Tropfen bzw. eine bis zwei Pipetten voll. Sie können die Tinktur direkt in den Mund geben oder sie mit Wasser, Saft oder Tee einnehmen. Tinkturen eignen sich selbstverständlich auch zur Herstellung von Salben oder Cremes. Wer Alkohol meiden möchte, gibt die einzunehmende Tinkturmenge in eine Tasse mit heissem Wasser und lässt diese abkühlen. Auf diese Weise verdunstet ein Grossteil des Alkohols. Sollten Sie jedoch überhaupt keinen Alkohol zu sich nehmen dürfen, dann wäre es besser, Sie steigen auf alkoholfreie Kräuterzubereitungen um. Lesen Sie auch: Entgiften mit Kräutern Anti-Aging mit Kräutern Wildkräuter für Hausapotheke und Küche Weitere Tipps zum Selbermachen finden Sie in unserem ZDG - Do it yourself - Ratgeber Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater Ihnen gefällt das Ernährungskonzept des Zentrums der Gesundheit? Sie möchten gerne detailliert wissen, wie Sie für sich und Ihre Familie eine rundum gesunde Ernährung gestalten können? Oder möchten Sie vielleicht Ihrem Berufsleben eine neue Perspektive geben und auch andere Menschen zu Themen rund um eine ganzheitliche Gesundheit beraten können? Wir empfehlen die Akademie der Naturheilkunde zur Aus- bzw. Weiterbildung. Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie – die gesunde Ernährung und ein gesundes Leben lieben – in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit in einer Fernausbildung aus.   Quellen: Quelle 1 Quelle 2 Quelle 3
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Natürlicher Sonnenschutz

Natürlicher Sonnenschutz Sie befinden sich hier: interessante Artikel » Schönheit   (Zentrum der Gesundheit) – Sonnenschutz ist enorm wichtig. Doch Sonnenlicht genauso. Denn Sonnenstrahlen aktivieren die Produktion von lebenswichtigem Vitamin D in unserer Haut – was wiederum von Sonnenschutzmitteln vereitelt werden kann. Es gilt also, den goldenen Mittelweg zu finden. Tanken Sie daher nur so viel Sonne, wie Ihre Haut auch verträgt. Wenden Sie dann einen natürlichen Sonnenschutz an und erhöhen Sie überdies den körpereigenen Sonnenschutz Ihrer Haut von innen – und zwar ganz ohne Chemikalien, wie wir sie aus herkömmlichen Sonnenschutzmitteln kennen.   Natürlicher Schutz vor Sonnenbrand Sobald sich der grosse Zufall, nämlich die seltene Kombination Sonnenschein und Wochenende ereignet, geht’s hinaus und wir möchten am liebsten den ganzen Tag im Freien verbringen, Sonne tanken und das Leben geniessen. All das tut unserer Gesundheit natürlich sehr gut. Die Vitamin-D-Produktion wird angekurbelt und das Immunsystem gestärkt. Doch vor allem helle und empfindliche Haut benötigt eine ganz besondere Aufmerksamkeit. Sie sollte nicht nur langsam an die noch ungewohnte Sonne angepasst werden, sondern ausserdem rechtzeitig sowohl von innen wie auch von aussen vor der Sonne geschützt werden. Herkömmliche Sonnencremes konzentrieren sich nur auf den äusseren Schutz und enthalten überdies oft fragwürdige Inhaltsstoffe, die ein gesundheitsbewusster Mensch lieber nicht auf seiner Haut haben möchte. Naturbelassene Öle können jedoch – zumindest im niedrigen Lichtschutzfaktorbereich – eine interessante und vor allen Dingen natürliche Alternative zu den üblichen Sonnenschutzprodukten darstellen. Natürlicher Sonnenschutz mit Ölen Naturbelassene, pflanzliche Öle können neben ihrem Einsatz in der Küche auch sehr positive Wirkungen als Hautpflegeprodukte mit sich bringen. Sie versorgen die Haut mit wertvollen Fettsäuren und antioxidativem Vitamin E, verzögern damit den Alterungsprozess der Haut und hinterlassen ein glattes und zartes Hautbild. Zusätzlich besitzen viele dieser Öle einen natürlichen UV-Filter, der unsere Haut vor zu viel Sonnstrahlen schützen kann. Sonnenschutz mit Sesamöl Sesamöl hat sich als eines der besten natürlichen Produkte mit vor Sonne schützenden Eigenschaften erwiesen und schenkt der Haut viele Vorteile. Es hält die Haut nicht nur feucht und macht sie geschmeidig, sondern blockt auch bis zu 30 Prozent der UV-Strahlung ab. Sesamöl ist ausserdem reich an Antioxidantien, so dass es bei der Neutralisierung der freien Radikale helfen kann. (Freie Radikale sind aggressive Stoffe, die beispielsweise durch UV-Strahlen entstehen, die Hautzellen schädigen und zu Falten führen können.) Sonnenschutz mit Kokosöl Kokosöl ist ein weiteres Öl, das unsere Haut mit einem natürlichen Sonnenschutz versehen kann. Obwohl hier der Sonnenschutzfaktor geringer ist als beim Sesamöl und vom Kokosöl nur etwa 20 Prozent der UV-Strahlung abgeblockt werden, hat es viele Eigenschaften, die für seine Anwendung als natürliches Sonnenschutzmittel sprechen. Kokosöl hat einen sehr angenehmen Geruch und verleiht der Haut einen wunderschönen Glanz. Kokosöl ist ausserdem ein sehr gutes Hautpflegemittel. Es verstopft die Poren nicht, wie das bei manch anderen Hautpflegeprodukten – auf der Basis von Erdölprodukten (Paraffin) – der Fall ist. Mehr über die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten des Kokosöls finden Sie hier: Gesundheitsförderndes Kokosöl Erdnuss- und Olivenöl besitzen in etwa den gleichen Sonnenschutzfaktor wie Kokosöl. Trotzdem ist Kokosöl die bessere Wahl, da die anderen Öle schwerer sind. Kokosöl bildet im Vergleich zu diesen Ölen nur einen leichten und sehr angenehmen Film auf der Haut. Sonnenschutz mit Hanföl Hanföl ist ein weiteres Produkt auf pflanzlicher Basis, das ebenfalls einige Eigenschaften besitzt, die vor der Sonne schützen. Obwohl der genaue Faktor für den Sonnenschutz nicht bekannt ist, wird es oft für einen sanften Sonnenschutz angewendet. Hanföl kann UV-Strahlen abblocken, ohne die überaus wichtige Aufnahme von Vitamin D zu behindern. Es hilft zudem bei der Regeneration von geschädigter Haut und ist ein exzellentes Hautpflegemittel. Für dunklere und bereits gebräunte Haut ist Hanföl daher mit Sicherheit eine tolle Alternative zu herkömmlichen Sonnencremes mit niedrigem Lichtschutzfaktor. Auch Jojobaöl und Shea-Butter bieten einen gewissen Sonnenschutz von ungefähr 4 Prozent und bieten daher Möglichkeiten für diejenigen, die einen niedrigen Lichtschutzfaktor suchen. Sonnenschutz mit rotem Palmöl Neben den bereits genannten Ölen kann auch rotes Palmöl unsere Haut vor zu viel Sonne schützen. Rotes Palmöl wird aus dem Fruchtfleisch der Ölpalmfrüchte (Elaeis guineensis) gewonnen und wird besonders wegen seines hohen Gehaltes an Carotinoiden sehr geschätzt. Diese Carotinoide sind es auch, die dem roten Palmöl seine kräftige Farbe verleihen. Carotinoide sind natürliche Pigmente, die deshalb in der Pflanze enthalten sind, um deren Blätter und Früchte unter anderem vor Sonnenbrand durch zu viel UV-Strahlung zu schützen. Genau dieselbe Wirkung entfalten Carotinoide auch in und auf der menschlichen Haut. Rotes Palmöl enthält neben den Carotinoiden auch noch reichlich Vitamin E, das bereits erwähnte Antioxidans, das die Haut vor oxidativen Prozessen schützen kann. Der einzige Nachteil von rotem Palmöl ist, dass es eventuell Flecken auf heller Kleidung hinterlassen könnte. Also ist hier Vorsicht angesagt. Um die Effektivität natürlicher Öle zu erhöhen, sollten diese nicht einzeln, sondern kombiniert mit weiteren Sonnenschutzfaktoren eingesetzt werden – wie z. B. im folgenden Rezept für eine selbst gemachte Sonnencreme. Natürlicher Sonnenschutz mit selbst gemachter Sonnencreme Verwendet man zum Schutz gegen die Sonnenstrahlung nur ein einzelnes Öl, dann ist dessen Wirkung natürlich sehr eingeschränkt. Zwar ist ein kleiner Lichtschutzfaktor besser als keiner. Für alle aber, die mit blasser Haut irgendwo im Süden ankommen und nicht nur eine halbe Stunde am Strand oder in den Bergen sein möchten, sondern vielleicht einen halben oder ganzen Tag, wird ein solcher Sonnenschutz nicht ausreichen. Unsere Rezeptur für eine natürliche Sonnencreme hilft Ihnen, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Sie haben eine gesunde Sonnencreme, und Sie haben eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor. Weitere Informationen finden Sie hier: Sonnencreme selbst gemacht Allerdings ist Sonnenschutz nicht nur von aussen mit Sonnencremes möglich, sondern auch von innen. Die weiter oben genannten Carotinoide können nämlich zum Zwecke des Sonnenschutzes nicht nur äusserlich, sondern auch innerlich eingesetzt werden – und zwar mit bestimmten carotinoidreichen Lebens- oder Nahrungsergänzungsmitteln. Natürlicher Sonnenschutz von Innen Carotinoide, die wir einnehmen, schützen unsere Haut – genau wie sie es mit dem Blatt oder der Frucht der Pflanze tun – von innen und erhöhen so den körpereigenen Lichtschutzfaktor bzw. verringern die Empfindlichkeit der Haut gegen UV-Strahlung. Zu den wirksamsten Sonnenschutz-Carotinoiden gehört das Astaxanthin. Sonnenschutz mit Astaxanthin Astaxanthin ist ein Carotinoid, das vor allem in roten Algen vorkommt und für deren Farbe verantwortlich ist. Diese Algen leben oft auch in Gewässern oder sogar Pfützen, die in der heissen Jahreszeit zeitweise austrocknen. Jetzt wird das Astaxanthin in den Algen aktiv und schützt nun die der Sonne ausgesetzten Algen vor Schäden durch UV-Strahlung. Auf diese Weise gelingt es den Algen, in der heissen und permanent besonnten Trockenheit so lange schadlos zu verharren, bis wieder Regenfälle einsetzen. Astaxanthin ist ein sehr starkes Antioxidans, das auch uns Menschen helfen kann. Zwar sind wir keine Algen, doch kann Astaxanthin auf ähnliche Weise unsere Haut von innen heraus vor Sonnenbrand schützen, so dass man mit Astaxanthin länger in der Sonne bleiben kann als ohne dessen inneren Schutz. Zu diesem Ergebnis kam bereits die Studie eines US-Warentestlabors mit 21 Teilnehmern. Die Probanden verfügten über empfindliche Haut (stark sonnenbrandgefährdet) bis zu normaler Haut (mittelmässig sonnenbrandgefährdet). Ausgeschlossen wurden Menschen mit Hautkrankheiten sowie Menschen, die bereits sonnenverbrannt waren. Dann stellte man mit Hilfe eines Sonnensimulators die UV-Strahlungsintensität fest, die nötig wäre, um bei den Probanden einen Sonnenbrand auszulösen. Anschliessend nahmen die Studienteilnehmer täglich 4 mg Astaxanthin ein – und zwar für zwei Wochen. Nun wurde erneut die Sonnenbrandempfindlichkeit gemessen. Die neuen Werte verglich man jetzt mit den Werten von vor zwei Wochen. Es zeigte sich, dass sich zwar bei manchen Probanden keine schützenden Effekte zeigten, dass aber bei anderen wiederum 50 Prozent mehr Sonnenlicht nötig war, um einen Sonnenbrand zu erzeugen als vor der Astaxanthin-Kur – was einer statistisch signifikanten Verbesserung des hauteigenen Sonnenschutzes entsprach. Nun sind zwei Wochen ja keine lange Zeit. Und da der durch Astaxanthin entstehende Sonnenschutz mit jeder Woche weiter zunimmt (Astaxanthin lagert sich in die Hautzellen ein), empfiehlt es sich, Astaxanthin nicht nur zwei, sondern besser vier Wochen lang einzunehmen – und zwar 4 bis 8 Milligramm täglich (z. B. in Form einer Astaxanthin-Kur vor dem Urlaub), um einen guten Sonnenschutz zu erzielen. Mehr über Astaxanthin erfahren Sie hier: Astaxanthin – Das Superoxidans Sonnenschutz mit Tomaten Neben Astaxanthin können auch andere Lebensmittel die Haut von innen vor Sonnenbrand schützen. Mikronährstoffe wie Carotinoide, Tocopherole (Vitamin E), Ascorbate (Vitamin C), Flavonoide oder bestimmte Fettsäuren agieren dabei als natürliches UV-Schutzschild von Innen. Lieferanten für all diese Substanzen sind nahezu alle roten, orangefarbenen und dunkelgrünen Gemüse und Früchte sowie – als Fettlieferanten – Ölsaaten und Nüsse bzw. deren Öle. Wissenschaftliche Studien gibt es zum Beispiel zum Sonneschutz-Potential von Tomaten. Die Untersuchungen zeigten, dass 55 Gramm Tomatenmark pro Tag den natürlichen Sonnenschutz der Haut um 33 Prozent erhöhen, was offenbar auf die Wirkung von Lycopin (auch Lycopen) – einem sekundären Pflanzenstoff – zurückzuführen ist. Mehr über die positive Wirkung von Tomaten auf die Haut, erfahren Sie hier: Tomaten Natürlicher Sonnenschutz mit leichten Stoffen Alle beschrieben natürlichen Sonnenschutz-Massnahmen helfen der Haut, sich vor zu viel Sonne zu schützen, ohne die Vitamin D Bildung oder die Hautfunktionen negativ zu beeinflussen. Wenn die Haut jedoch den grössten Teil des Jahres bedeckt wird und nur selten einen Sonnenstrahl zu Gesicht bekommt, dann ist die Haut so sonnenempfindlich, dass natürliche Öle und der innerliche Sonnenschutz mit Carotinoiden die Haut zwar schützen können, aber nicht derart, dass man nun mehrere Stunden oder gar den ganzen Tag unter südlicher Sonne verbringen könnte. Die beschriebenen natürlichen Massnahmen zum Sonnenschutz helfen zwar, die Haut unempfindlicher zu machen. Doch gehört zum natürlichen Sonnenschutz auch, die Haut langsam an die Sonne zu gewöhnen. Wer also noch nicht an die Sonne gewöhnt ist und dann beispielsweise im Urlaub plötzlich den ganzen Tag UV-Strahlen ausgesetzt ist, sollte sich zusätzlich mit Stoff vor einem Sonnenbrand schützen. Hüte mit breiter Krempe (zum Schutz des Gesichtes) sowie langärmelige, aber luftigleichte Kleidung eignen sich dafür sehr gut. Bestmöglicher Sonnenschutz für Babys und Kinder Für Babys und Kinder mit sonnenungewohnter Haut sollte zusätzlich – je nach Aufenthaltsort – eine Sonnencreme aus dem Naturkosmetiksektor bereit gehalten werden, da deren Haut wirklich sehr empfindlich ist und ein Baby niemals den Gefahren und Schmerzen eines Sonnenbrandes ausgesetzt werden sollte! Mit einer herkömmlichen Sonnencreme sollten Sie jedoch weder Ihre Haut noch die Haut Ihres Kindes belasten. Stattdessen verwenden Sie eines der empfohlenen Öle für den äusserlichen Sonnenschutz, bauen einen gesunden Sonnenschutz von innen auf (bei Kindern nur über die Ernährung, nicht mit Nahrungsergänzungsmitteln), bedecken empfindliche Hautpartien bei längerem Aufenthalt in der Sonne mit Stoff und gewöhnen sich langsam an die starke Sommersonne. Auf diese Weise können Sie die sonnige Jahreszeit in vollen Zügen geniessen, gleichzeitig genügend Vitamin D tanken (auch für den nächsten Winter) und ganz nebenbei noch Ihr Immunsystem stärken. Lesen Sie unbedingt auch hier, welche fünf Faktoren Ihre Vitamin-D-Bildung behindern können sowie sechs Tipps für eine gesunde Vitamin-D-Bildung: Faktoren, die Ihre Vitamin-D-Bildung behindern Sonnige Grüsse Ihr Zentrum der Gesundheit :-) Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater Ihnen gefällt das Ernährungskonzept des Zentrums der Gesundheit? Sie möchten gerne detailliert wissen, wie Sie für sich und Ihre Familie eine rundum gesunde Ernährung gestalten können? Oder möchten Sie vielleicht Ihrem Berufsleben eine neue Perspektive geben und auch andere Menschen zu Themen rund um eine ganzheitliche Gesundheit beraten können? Dann empfehlen wir Ihnen die Akademie der Naturheilkunde. Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie – die gesunde Ernährung und ein gesundes Leben lieben – in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit aus. Wenn Sie mehr über das Fernstudium an der Akademie der Naturheilkunde wissen möchten, dann erfahren Sie auf der Webseite der Akademie alle Details sowie Feedbacks von aktuellen und ehemaligen TeilnehmerInnen.   Quellen: Sies H, Stahl W "Carotenoids and UV Protection" Photochem. Photobiol. Sci., 2004 (3): 749-752 DOI: 10.1039/B316082C (Carotinoide und UV-Schutz) [Quelle als PDF] Sies H, Stahl W "Nutritional Protection against Skin Damage from Sunlight" Annual Review of Nutrition 2004 (24): 173-200 (Schutz der Haut vor Sonnenlicht durch die Ernährung) [Quelle als PDF] Stahl W, Sies H "Carotenoids and flavonoids contribute to nutritional protection against skin damage from sunlight." Mol Biotechnol. 2007 Sep;37(1):26-30. (Carotinoide und Flavonoide tragen zum Schutz der Haut vor Sonnenlicht bei) [Quelle als PDF] Stahl W et al., "Lycopene-rich products and dietary photoprotection." Photochem Photobiol Sci. 2006 Feb;5(2):238-42. Epub 2005 Aug 12. (Lycopin-reiche Produkteund Lichtschutz über die Ernährung) [Quelle als PDF] Korac, R. et al. "Potential of herbs in skin protection from ultraviolet radiation" Pharmacognosy Review 2011 Jul-Dec; 5(10): 164–173. (Hautschutzpotential von Kräutern im Hinblick auf UV-Strahlung) [Quelle als PDF] Lorenz, T., "Clinical Trial Indicates Sun Protection from BioAstin Supplement." Cyanotech Technical Bulletin based on Independent Consumer Testing Company clinical trial (unpublished). On file at Cyanotech Corporation. (Klinische Studie zeigt Sonnenschutz durch BioAstin Nahrungsergänzung.) (Quelle als PDF)
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Cordyceps – Das Geheimnis von Potenz und Stärke

Cordyceps – Das Geheimnis von Potenz und Stärke Sie befinden sich hier: interessante Artikel » Gesundheit   (Zentrum der Gesundheit) - Cordyceps ist einer der stärksten Heilpilze der Traditionellen Chinesischen Medizin. Sportler erhöhen mit Cordyceps ihre Kondition und Leistungsfähigkeit. Menschen mit Abwehrschwäche stärken mit Cordyceps ihr Immunsystem, und jene mit Autoimmunerkrankungen drosseln es mit Hilfe des regulierenden Heilpilzes. Gleichzeitig wirkt der Cordyceps bei Bluthochdruck und Cholesterinproblemen. Seine Spezialität ist jedoch die Potenz- und Libidosteigerung. Und so nahmen die Kaiser des alten China den Cordyceps Pilz, um ihre sexuelle Kraft zu stärken, bevor sie sich ihrem Harem widmeten.   Mit Cordyceps zum Weltrekord Cordyceps sinensis ist ein seltener Pilz, der hauptsächlich in 3000 bis 5000 Metern Höhe auf den feuchten Bergwiesen des Himalaya-Hochgebirges und anderer Gebirgsketten Tibets und Chinas heimisch ist. Schon seit Jahrtausenden wird er in der traditionellen chinesischen Heilkunde verwendet und gilt als einer der stärksten Heilpilze überhaupt. Im Jahr 1993 ging eine faszinierende Meldung um die Welt. Der Heilpilz Cordyceps hatte bei den deutschen Leichtathletik-Weltmeisterschaften für Aufsehen gesorgt. Chinesische Leichtathleten stellten in drei Disziplinen neue Weltrekorde auf. Wochen später bei den nationalen chinesischen Leichtathletikmeisterschaften gab es gar in neun Mittel- und Langstrecken-Disziplinen neue Rekorde. Und ein weiteres Jahr später, bei den Leichtathletikweltmeisterschaften in Rom, gewannen die Chinesen 12 der 16 Läufe und stellten dabei fünf neue Weltrekorde auf. Trainer Ma schrieb seinerzeit die aussergewöhnlichen Leistungen der chinesischen Athleten der Kombination aus einem rigorosen Trainingsprogramm und dem Einsatz des Pilzes Cordyceps zu. Cordyceps – Der Pilz in Raupen-Gestalt Bei den Chinesen heisst der Cordyceps Dong Chong Xia Cao, was so viel wie Winterraupe-Sommergras bedeutet. Diese seltsame Bezeichnung hat ihren Ursprung in der besonderen Lebensweise des Pilzes. Der Cordyceps Pilz braucht nämlich eine Raupe, um selbst überleben zu können. Bereits als unsichtbare Pilzspore befällt er die in der Erde lebende Raupe eines bestimmten Nachtfalters und verzehrt sie schliesslich im Laufe der Wintermonate von innen (daher „Winterraupe“). Der Cordyceps Pilz ist also ein regelrechter Parasit. Von der armen Raupe bleibt letztendlich nur noch die mumifizierte Hülle übrig. Innen ist sie inzwischen völlig mit den Pilzfäden (dem Mycel) des Cordyceps Pilzes ausgefüllt. Während der Sommermonate wächst dann aus der Hinterseite des ehemaligen Raupenkopfes der Fruchtkörper des Pilzes auf die Erde hinaus. Dieser erinnert eher an ein Gras als an einen Pilz. Er ist nämlich sehr schmal, fingerförmig und ohne Hut (daher die Bezeichnung „Sommergras“). Unbezahlbarer Cordyceps Der Cordyceps Pilz war immer eine Seltenheit und wegen der gleichzeitig grossen Nachfrage fast unbezahlbar. Im Altertum kostete ein Gramm Cordyceps vier Mal so viel wie ein Gramm Silber. Aufgrund dessen wurde Cordyceps fast ausschliesslich am kaiserlichen Hof benutzt. Heute werden bis zu 2000 Euro für ein Kilo wilden Cordyceps bezahlt. Um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, starteten chinesische Wissenschaftler 1972 ein ehrgeiziges Projekt. Aus allen Teilen Chinas wurden Unterarten des wilden Cordyceps gesammelt und auf chemische Zusammensetzung, Heilwirkung und Sicherheit für den menschlichen Verzehr sowie auf Eignung zum kommerziellen Anbau hin untersucht. Aus 200 Unterarten wurde schliesslich der Cordyceps Pilz aus der Provinz Qinghai gewählt, ein Gebiet, das schon immer wegen seiner besonders wirksamen Cordyceps-Pilze bekannt war. Diese Unterart wurde Cordyceps CS-4 genannt. Cordyceps CS-4 – Im Fokus der Wissenschaft Von allen Cordyceps-Unterarten stimmt CS-4 in chemischer Zusammensetzung und Heilwirkung am meisten mit dem altbewährten traditionellen Cordyceps überein. Die Unterschiede sind so minimal, dass CS-4 als der traditionelle Cordyceps bezeichnet werden kann. Im Jahr 1987 hat das chinesische Gesundheitsministerium Cordyceps CS-4 dann auch die Zulassung für den menschlichen Verzehr erteilt. Seitdem wurden fast alle wissenschaftlichen Forschungen zum Cordyceps Pilz mit der Unterart CS-4 durchgeführt. Cordyceps ist besonders für seine stärkende und anregende Wirkung auf Körper und Geist bekannt. Laut der traditionellen chinesischen Heilkunde stärkt Cordyceps vor allem den Nierenmeridian und den Lungenmeridian. In mehreren chinesischen Studien wurden jedoch auch auf wissenschaftlichem Wege die biochemischen Effekte des Cordyceps Pilzes auf den menschlichen Körper untersucht. Cordyceps feuert Ihre Zellen an Der Cordyceps Pilz wirkt offenbar direkt auf die Kraftwerke (die Mitochondrien) der Zellen ein und fördert somit die Energieproduktion in jeder einzelnen Zelle. Füttert man beispielsweise Mäusen den Cordyceps Pilz, dann nimmt die Menge an ATP (dem Hauptenergiespeicher) in deren Leberzellen um 45 bis 55 Prozent zu. Zusätzlich verbessert der Cordyceps Pilz die Fähigkeit des Körpers, möglichst gut auch geringste Sauerstoffvorräte auszunutzen, so dass mit Cordyceps seltener ein Sauerstoffmangel des Gewebes auftritt als ohne Cordyceps – was natürlich ebenfalls zu einem erhöhten Energielevel führt. Cordyceps Pilze - Ideal für Sportler Die Optimierung des Energiezustandes durch den Cordyceps Pilz könnte dann auch die eingangs erwähnten Höchstleistungen bei jenen Sportlern erklären, die den Cordyceps Pilz begleitend zum Training einnehmen. Auch wird verständlich, warum man sich nach regelmässiger Cordyceps-Einnahme nicht nur körperlich leistungsfähiger, sondern auch geistig klarer fühlt, da natürlich auch die Gehirnzellen von der erhöhten Energieproduktion und der besseren Sauerstoffversorgung profitieren. Doch versorgt der Cordyceps im Kopfbereich auch noch mit etwas ganz anderem, nämlich mit guter Laune :-) Cordyceps unterstützt Antidepressiva Der Cordyceps Pilz verfügt über einen relativ hohen Gehalt an L-Tryptophan – jener Aminosäure, aus der im Gehirn das Glückshormon Serotonin hergestellt wird. Auch zeigte sich, dass Cordyceps einen hemmenden Einfluss auf das Enzym Monoaminoxidase (MAO) ausübt. MAO-Hemmer werden allgemein gegen Depressionen eingesetzt. Auch von Johanniskraut ist bekannt, dass seine antidepressive Wirkung auf der Hemmung des Enzyms MAO beruht. Der Cordyceps Pilz kann also auch begleitend zur Stimmungsaufhellung eingenommen werden. Er wirkt somit nicht nur auf körperlicher Ebene stärkend, sondern verwöhnt auch die Seele. Beides – einen starken Körper und auch eine gute Laune – ist fürs Liebesspiel unerlässlich. Und genau hier liegt eine ganz besonders grosse Stärke des Cordyceps Pilzes. Cordyceps – Potenz- und Libido-Booster Der Cordyceps Pilz wird als sehr effektives natürliches Mittel zur Behebung von Impotenz und mangelnder Libido eingeschätzt – und zwar bei Männern wie auch bei Frauen. Schon in alten chinesischen Schriften wurde der Cordyceps Pilz als hilfreiches Potenzmittel erwähnt. Im alten China soll Cordyceps den Kaiser dazu befähigt haben, seine zahlreichen Gattinnen so zufrieden zu stellen, dass sich keine in irgendeiner Weise vernachlässigt fühlen musste. Folglich hat man in den letzten Jahrzehnten besonders in diesem Bereich ausgiebig geforscht. Dabei zeigte sich, dass der Cordyceps Pilz über viele verschiedene Wege die Liebesfähigkeit zu neuem Leben erwecken kann. Drei verschiedene placebokontrollierte chinesische Doppelblindstudien an einigen hundert Männern mit „herabgesetzter Libido und anderen sexuellen Problemen“ ergaben hochinteressante und übereinstimmende Ergebnisse zugunsten des Cordyceps Pilzes. Durchschnittlich 64 Prozent der Probanden, die Cordyceps einnahmen, zeigten nach der Versuchszeit eine Steigerung ihrer sexuellen Leistungsfähigkeit gegenüber 24 Prozent in der Placebogruppe. In einer anderen Studie (placebokontrolliert und doppelblind) mit 21 älteren Frauen, die allesamt an „herabgesetzter Libido und anderen sexuellen Problemen“ litten, konnte der Cordyceps Pilz bei über 90 Prozent der Frauen eine Verbesserung der Problematik erziehen – gegenüber eindeutigen 0 Prozent in der Kontrollgruppe. Wie aber genau schafft es der Cordyceps Pilz, Potenz und Libido so eindrucksvoll zu steigern? Cordyceps entspannt das glatte Muskelgewebe im Corpus cavernosum (Schwellkörper) des Penis. Demzufolge kann das Blut in den Penis hineinströmen und eine Erektion bewirken. Die erektionsfördernde Wirkung des Mycel-Extraktes aus Cordyceps CS-4 ist übrigens doppelt so gross wie die des wilden Cordyceps. Cordyceps wirkt direkt auf die Geschlechtsorgane (Hoden und Gebärmutter) ein, was sich u. a. in Fütterungsversuchen mit Mäusen gezeigt hat. Gab man männlichen Mäusen, die noch nicht geschlechtsreif waren, nur sechs Tage lang Cordyceps, dann nahm das Gewicht ihrer Hoden um mehr als 90 Prozent zu. Und gab man Cordyceps drei Monate lang männlichen Kaninchen, so war das Gewicht ihrer Hoden um 30 Prozent höher als das der Kontrollgruppe. Bei unreifen weiblichen Mäusen wurde eine Gewichtszunahme des Uterus um mehr als 40 Prozent festgestellt. Cordyceps fördert ausserdem die Samenbildung. Männliche Kaninchen, die drei Monate Cordyceps bekommen hatten, produzierten drei Mal(!) so viele Samenzellen wie die Kontrollgruppe. Eine andere Untersuchung zeigte, dass die Qualität und Vitalität der Spermien nach der Einnahme von Cordyceps signifikant verbessert war. Verschiedene Untersuchungen am Menschen zeigen überdies, dass Cordyceps eine regulierende Wirkung auf die Geschlechtshormone ausübt – und zwar sowohl auf die männlichen als auch auf die weiblichen. Weitere natürliche Massnahmen zur Potenz- und Libidosteigerung finden Sie hier: Libido natürlich steigern – Die neun Feinde Ihrer Libido Cordyceps ist also ein echter Potenz- und Libido-Booster. Doch machen Potenz und Libido natürlich nur dann so richtig Spass, wenn man sich auch entsprechend bewegen kann – was mit Arthrose-Schmerzen nicht ganz so gut klappt. Der Cordyceps Pilz ist jedoch auch hier zur Stelle und kann offenbar Arthroseschmerzen lindern. Cordyceps gegen den Arthrose-Schmerz Der Cordyceps enthält neben vielen anderen Wirkstoffen auch Cordycepin, ein Stoff, der Arthroseschmerzen reduzieren kann. In ersten Tests konnten Wissenschaftler der University of Nottingham zeigen, dass Cordycepin Schmerzen ausbremst, die für gewöhnlich nach Gelenkverletzungen eintreten. Selbst Arthroseschmerzen, die sich langsam entwickelt haben, können mit Cordycepin verbessert werden – und zwar offenbar genauso gut, wie es herkömmliche Schmerzmittel bzw. entzündungshemmende Mittel (Cortison) tun, nur natürlich ohne Nebenwirkungen. Da die diesbezügliche Forschung noch in den Kinderschuhen steckt, müssen Betroffene derzeit noch eigenständig mit der richtigen Dosis experimentieren oder ihren ganzheitlich orientierten Therapeuten um Rat fragen. Doch selbst wenn der Cordyceps Pilz in für die Schmerzlinderung zu geringen Dosen eingenommen werden würde, so würde er dennoch seine übrigen hier beschriebenen Eigenschaften zeigen – zu denen auch die Stärkung des Immunsystems gehört. Cordyceps stärkt Ihr Immunsystem Cordyceps soll als so genannter bidirektionaler Immunregulator wirken. Das bedeutet, die Wirkung eines zu schwachen Abwehrsystems wird verstärkt und die eines überaktiven Abwehrsystems – wie z. B. bei Autoimmunerkrankungen – wird gehemmt. Eine Reihe von Untersuchungen hat gezeigt, dass die Wirkung von Cordyceps auf das Immunsystem linear dosisabhängig ist, also je mehr Cordyceps eingenommen wird, umso grösser ist der erwünschte Effekt. Dabei wirkt der Cordyceps Pilz wiederum nicht nur über einen Pfad, sondern auf so verschiedene Arten, dass es die Kombination all der unterschiedlichen Einzelwirkungen ist, die den Erfolg der Cordyceps-Einnahme erklärt: Cordyceps regt zunächst die Produktion von speziellen Abwehrzellen, nämlich den T-Zellen an. Cordyceps steigert ferner die Aktivität von Natürlichen Killer-Zellen (NK-Zellen). Cordyceps verstärkt die Produktion der Immunglobuline G und M. Immunglobuline sind Antikörper, also jene Strukturen im Körper, die sich an Eindringlinge oder auch an entartete Zellen binden, damit diese von den Abwehrzellen erkannt und bekämpft werden können. Cordyceps regt die Aktivität der Makrophagen (Fresszellen) an. Cordyceps fördert die Aktivität von Gamma-Interferon, einem körpereigenen Stoff mit immunstimulierender, antiviraler und antitumoraler Wirkung. Cordyceps verstärkt zusätzlich noch die Wirkung de körpereigenen Antioxidantien – worauf wir im nächsten Abschnitt näher eingehen. Cordyceps als Schutz gegen freie Radikale Eine placebokontrollierte chinesische Untersuchung an 59 älteren Patienten im Alter von 60 bis 84 Jahren zeigte, dass Cordyceps die Konzentration des körpereigenen Enzyms Superoxid-Dismutase (SOD) signifikant erhöhte. SOD ist eines der wichtigsten Enzyme mit antioxidativer Wirkung. Die SOD-Konzentration war sogar signifikant höher als die SOD-Konzentration einer Kontrollgruppe gesunder junger Erwachsener. Gleichzeitig sank die Plasmakonzentration von Malondialdehyd (MDA) signifikant auf das Niveau der Werte der Kontrollgruppe junger Erwachsener. Die MDA-Werte geben an, wie stark der Körper von oxidativem Stress bedroht ist, da MDA bei der Oxidation ungesättigter Fettsäuren entsteht. Bei Diabetikern beispielsweise sind die MDA-Werte meist regelmässig erhöht. Diabetiker kämpfen für gewöhnlich jedoch nicht nur gegen hohe MDA-Werte, sondern oft auch gegen das sog. metabolische Syndrom, das sich – abgesehen vom hohen Blutzuckerspiegel – in Übergewicht, Bluthochdruck und einem erhöhten Cholesterinspiegel zeigt. Cordyceps ist auch hier ein idealer Begleiter, da der Pilz bzw. sein Mycel auch bei Bluthochdruck und Cholesterinproblemen grossartige Wirkungen zeigen kann. Cordyceps bei Bluthochdruck und hohem Cholesterinspiegel Japanische Forscher entdeckten, dass der Durchmesser einer gestressten Hauptschlagader (Aorta) nach Verabreichung des Cordyceps Pilzes um durchschnittlich 40 Prozent zunimmt. Der Cordyceps Pilz hat also gefässerweiternde Wirkung. Er entspannt die glatte Muskulatur der Gefässwände, fördert die Durchblutung des Körpers, senkt den Blutdruck und hat dadurch einen günstigen Effekt auf das gesamte Herz-Kreislauf-System. Da der Cordyceps Pilz dazu noch den Cholesterinspiegel senken kann, wirkt er sich auch auf diese Weise sehr positiv auf die Gefäss- und Herzgesundheit aus. So zeigte eine chinesische Studie an 273 Patienten, dass deren Cholesterinspiegel nach einer 4- bis 8wöchigen Cordyceps-Einnahme um durchschnittlich 17 Prozent gesunken war. Hat der Cordyceps Pilz Nebenwirkungen? Der Cordyceps Pilz ist also eine fast schon vollkommene Nahrungsergänzung, die sich für nahezu alle Menschen ganz hervorragend eignet. Da der Cordyceps Pilz weder ein Arzneimittel noch eine riskante Heilpflanze ist, die vorsichtig dosiert werden müsste, gehen mit seiner Einnahme (fast) keinerlei Risiken einher. Versuche zeigten, dass es selbst bei sehr hohen Dosen keinerlei bedenkliche Nebenwirkungen gibt. Unter "hohe Dosen" würde man beispielsweise 80 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht verstehen, was bei einem 70-Kilogramm-Menschen einer Einnahme von 5,6 Kilogramm Cordyceps entspräche. Empfindliche Menschen können nach der ersten Cordyceps-Einnahme evtl. Verdauungsbeschwerden wie kurzfristigen Durchfall bekommen. Doch sind diese Erscheinungen normalerweise nicht ernsthaft und nur vorübergehend. Vorsicht ist geboten bei Personen, die Asthma-Sprays mit Beta-2-Sympathomimetika verwenden. Cordyceps hat nämlich nicht nur eine entspannende Wirkung auf die Muskulatur der Blutgefässe, sondern auch auf die glatte Muskulatur der Luftwege, wirkt also so ähnlich wie das Medikament und kann daher dessen Wirkung womöglich noch verstärken. Wenn Sie also Medikamente – gleich welcher Art – nehmen und gleichzeitig Cordyceps einnehmen möchten, halten Sie am besten Rücksprache mit Ihrem Arzt, damit er Ihre Medikamentendosis u. U. früher oder später reduzieren bzw. anpassen kann. Nun stellt sich nur noch die Frage, welchen Cordyceps bzw. welches Cordyceps-Präparat man am besten wählt. Cordyceps ist nicht gleich Cordyceps Wilder Cordyceps ist rar und teuer. Getrockneter wilder Cordyceps kann manchmal mit Bakterien verunreinigt sein. Aus diesen Gründen wird zunehmend gezüchteter Cordyceps bevorzugt. Der meistgezüchtete Cordyceps ist chinesischer Herkunft und in der Regel von unkontrollierbarer und unzuverlässiger Qualität; so ist er manchmal mit Schwermetallen belastet, weil die Cordycepszucht häufig in stark verschmutzten Gebieten stattfindet. Achten Sie daher auf ein Cordyceps-Produkt, das aus sauberen Gebieten stammt und nach strengen Richtlinien produziert wird. Ideal ist ausserdem ein Cordyceps-Präparat in Bio-Qualität, da dann der Pilz bzw. sein Mycel auf Bio-Reis gezogen wird. Gleichzeitig werden hier keine Raupen benötigt, so dass der Bio-Cordyceps in diesem Fall auch für Veganer und Vegetarier geeignet ist. Wie dosiert man den Cordyceps Pilz? Gute therapeutische Ergebnisse erzielt man bei etlichen Gesundheitsbeschwerden mit Cordyceps-Dosierungen ab etwa einem dreiviertel Gramm Mycel pro Tag. Deutlich höhere Wirksamkeit zeigt Cordyceps bei Dosierungen ab etwa 3 Gramm Mycel täglich. Dies entspricht 4 Kapseln Cordyceps CS-4 täglich. Die Kapseln werden morgens zum Frühstück eingenommen. Die vitalisierende und energetisierende Wirkung ist in der Regel bereits einige Stunden nach der Einnahme zu spüren. Für einen anhaltenden therapeutischen Effekt wird empfohlen, Cordyceps mindestens 4 bis 6 Wochen lang einzunehmen. Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater Gesunde Ernährung ist Ihre Leidenschaft? Sie lieben die basenüberschüssige, naturbelassene Ernährung? Sie möchten gerne die Zusammenhänge zwischen unserer Nahrung und unserer Gesundheit aus ganzheitlicher Sicht verstehen? Sie wünschen sich nichts mehr als all Ihr Wissen rund um Gesundheit und Ernährung zu Ihrem Beruf zu machen? Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit aus. Wenn Sie mehr über das Fernstudium an der Akademie der Naturheilkunde wissen möchten, dann erfahren Sie hier alle Details sowie Feedbacks von aktuellen und ehemaligen TeilnehmerInnen.   Quellen: Jones K: Cordyceps, Tonic Food of Ancient China. Sylvan Press, Seattle, 1997; 50 ff Halpern GM: Cordyceps, China`s Healing Mushroom. Avery Publishing Group, New York, 1999; 116 ff Stamets P, Wu Yao CD: Mycomedicinals, An Informational Booklet on Medicinal Mushrooms. MycoMedia, Olympia WA, 1998; 46 ff Zhu JS, Halpern GM, Jones K: The Scientific Rediscovery of an Ancient Chinese Herbal Medicine: Cordyceps sinensis.Part 1. Journal of Alternative and Complementary Medicine, 1998; 4(3):289-303 (Die wissenschaftliche Wiederentdeckung eines alten chinesischen Heilmittels: Cordyceps sinensis) (Studie als PDF) Zhu JS, Halpern GM, Jones K: The Scientific Rediscovery of a Precious Ancient Chinese Herbal Regimen: Cordyceps sinensis. Part 2. Journal of Alternative and Complementary Medicine, 1998; 4(4):429-457 (Die wissenschaftliche Wiederentdeckung eines wertvollen alten chinesischen Heilmittels: Cordyceps sinensis) (Studie als PDF) Seu-Mei Wang, Li Tjen Lee, Wan-Wan Lin, Chun-Min Chang: Effects of Water-Soluble Extract of Cordyceps sinensis on Steroidogenesis and Capsular Morphology of Lipid Droplets in Cultured Rat Adrenocortical Cells. Journal of Cellular Biochemistry, 1998; 69:483-489. (Wirkungen eines wasserlöslichen Extrakts von Cordyceps sinensis auf die Steroidogenese und die Morphologie der Lipidtröpfchen bei kultivierten Rattenzellen aus der Nebennierenrinde) (Studie als PDF) Herbal Medicine: Biomolecular and Clinical Aspects. 2nd Edition, Chapter 5: Cordyceps as a Herbal Drug, Bao-qin Lin, Shao-ping Li, 2011 (Cordyceps als pflanzliches Heilmittel) (Studie als PDF)
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MSM macht Sportler fit

MSM macht Sportler fit Sie befinden sich hier: interessante Artikel » Sport   (Zentrum der Gesundheit) – MSM steht für organischen Schwefel und hat nach aktuellen Erkenntnissen besonders für Sportler hervorragende Eigenschaften. Ob Hobby- oder Leistungssportler – mit MSM können Sie eine höhere Stufe Ihrer Leistungsfähigkeit erreichen. MSM fördert nämlich auffällig die Regeneration von Muskeln und Gelenken. MSM wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd, weshalb Sportverletzungen und Muskelkater unter MSM-Einfluss auch viel erträglicher sind und schneller abheilen.   MSM für Sportler Bewegung und Sport machen nicht nur gesund, sondern auch glücklich und zufrieden! Die körperliche Belastung führt jedoch genauso zu der Entstehung freier Radikale, deren schädigende Einflüsse im Körper durch Antioxidantien abgemildert werden müssen. Hobby- und Leistungssportler kennen das Problem immer wiederkehrender Verspannungen, Zerrungen, Schmerzen und Entzündungsprozesse im übertrainierten Muskel- und Sehnenbereich. Muskelkater, Steifigkeit, Müdigkeit oder Infektanfälligkeit verderben dann zunehmend die Freude an der gesunden Bewegung. Zur Schonung der Muskulatur muss häufig eine längere Pause eingelegt werden. Ein Teil des Fitnessniveaus, der Muskelkraft und der Muskelmasse gehen dann aber wieder verloren. Wege aus diesem Teufelskreis versprechen verschiedene Forschungsarbeiten, die sich mit der Untersuchung von organischem Schwefel, MSM (Methylsulfonylmethan) und seinen heilsamen Effekten gerade für Sportler beschäftigt haben. Muskelschutz mit MSM In einer Studie konnte gezeigt werden, dass schon die zehntägige Einnahme von MSM die antioxidativen Fähigkeiten des Körpers verbessert. Die Werte, die einen Hinweis auf Zellschädigungen, Verletzungen und Muskelschäden geben können, nahmen unter der täglichen MSM-Gabe sichtlich ab. Die Werte der Kreatin-Kinase (CK) und der sog. LDH-Enzyme werden hier als aussagekräftige Indikatoren herangezogen. Erhöhte Werte bezeichnen Verletzungen im Zell- und Muskelbereich, während verringerte Werte für verbesserte Reparaturmechanismen und erhöhte antioxidative Fähigkeiten des Körpers sprechen. Die Untersuchungen zeigten eindrucksvoll, dass die Sportler, die MSM einnahmen, 24 und 48 Stunden nach der sportlichen Betätigung deutlich geringere Werte aufwiesen als die Placebo-Gruppe. Die Ergebnisse lassen darauf schliessen, dass MSM die Muskeln vor Verletzungen durch intensives Training schützen kann. Muskelkater und Entzündungsprozessen kann mit MSM daher effektiv vorgebeugt werden. Aktiver Zellschutz mit MSM Sog. Reaktive Sauerstoff- und Stickstoff-Verbindungen (RONS) entstehen durch die Aktivitäten freier Radikale. Sie sind gewöhnlich von zerstörerischer Natur und dennoch auch wieder – aber nur in gewisser Dosis – ausgesprochen hilfreich für unser Immunsystem. Sie können heilende Entzündungsprozesse aktivieren. Hier ist aber äusserst entscheidend, dass diese Prozesse nicht zu einer überschiessenden Reaktionen im Immunsystem und einer ungesund starken Entzündungsreaktion führen. Eine zu heftige Reaktion des Immunsystems liegt vor, wenn die RONS-Werte und Transkriptionsfaktoren wie der Nuklear Faktor kappa B (NF-kB) über den Normwerten liegen. Da eine übersteigerte Entzündungsreaktion erheblichen oxidativen Stress und Schädigungen der Körpersubstanz mit sich bringt, ist es ungemein wichtig, den aggressiven RONS und Transkriptionsfaktoren Einhalt zu gebieten und sie niedrig zu halten. Studien konnten belegen, dass MSM genau hierzu in der Lage ist! RONS und Transkriptionsfaktoren sinken unter der Einnahme von MSM, während die Spiegel des wichtigen antioxidativ wirkenden Helfers Glutathion zunimmt. Die Auswirkungen des oxidativen Stresses werden folglich vermindert und die Reparatur- und Regenerationsmechanismen des Bindegewebes umfassend gefördert. Gesündere Gelenke mit MSM Weitere Studien belegen die gelenkschützenden Fähigkeiten von MSM. In einer doppelblinden, placebokontrollierten Studie von Linda Kim et al. (2006) wurde festgestellt, dass MSM die Schmerzen bei Osteoarthritis lindern konnte. Diese Form der Arthritis beginnt mit dem Abbau und der Degeneration der Knorpelmasse und führt im weiteren Verlauf zu schmerzhaften Entzündungen und Zystenbildung. Die Schulmedizin behandelt die Beschwerden mit schmerzlindernden und entzündungshemmenden Medikamenten, die oft unangenehme Nebenwirkungen aufweisen. Bei den Untersuchungen an Patienten erreichte MSM dieselben schmerzvermindernden und entzündungshemmenden Erfolge wie handelsübliche Präparate, bei sehr guter Verträglichkeit. Die Testpersonen konnten durch die verminderte Schmerzaktivität und die wieder gewonnene Bewegungsfreiheit ihr Leben wieder glücklicher und aktiver gestalten als zuvor. Eine weitere Studie (Debbi et al. 2011) zeigte ebenfalls eine Verbesserung der Schmerzintensität und der Bewegungseinschränkungen bei Knie-Arthrose – und zwar nach einer MSM-Einnahme (3 x täglich 1,125 Gramm) von 12 Wochen. Die Studie von Usha et al. (2004) kam zu ähnlichen Ergebnissen. Die Gabe von Placebo-Präparaten lieferte stets schlechtere Ergebnisse im Gegensatz zur MSM-Gruppe. Die positiven Effekte der MSM-Einnahme konnte sogar noch gesteigert werden, wenn Glucosamin mit MSM kombiniert wurde. Glucosamin und MSM verstärken sich gegenseitig in ihren Wirkungen, während MSM allein und auch Glucosamin allein hier nicht so gut wirkten. MSM: Sieben Vorteile für Sportler MSM wirkt zusammenfassend also gleich mehrfach positiv für Sportler: MSM bekämpft sportbedingte Entzündungen. MSM reduziert Muskelschäden und Muskelkater. MSM reduziert oxidativen Stress nach dem Training. MSM fördert die Muskelregeneration durch die Reduktion von RONS. MSM erhöht die körpereigene antioxidative Kraft. MSM unterstützt gesunde Gelenke und einen optimalen Bewegungsradius. MSM beugt Knorpelabbau vor und lindert Schmerz bei bestehenden Gelenkerkrankungen. MSM – Die Anwendung MSM ist in Kapsel- oder Tablettenform erhältlich. Zu Beginn der Einnahme wird eine tägliche Dosis von 1000 mg empfohlen. In schwerwiegenden Fällen, etwa bei Osteoarthritis, starken Schmerzen und Bewegungseinschränkungen, kann die Dosierung langsam auf bis zu 9000 mg am Tag erhöht werden, ohne dass man Angst vor Nebenwirkungen haben muss. Es wird empfohlen, sich langsam an die Dosis heran zu tasten, die zur bestmöglichen Linderung der Beschwerden führt. Startet man mit zu hohen Einzelgaben von 4000 mg und mehr, kann es in Einzelfällen zu Magen-Darm-Irritationen mit Gasbildung und häufigerem Stuhlgang kommen. Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Hautausschläge zeigen eine zu heftige Entgiftungsreaktion des Organismus an. In solchen Fällen ist es ratsam, MSM kurzzeitig abzusetzen, bis sich der Körper beruhigt hat. Danach sollte man die Einzeldosis geringer halten und die Tagesration auf mehrere Einzelgaben verteilen. Überschüsse an MSM werden einfach über den Darm und die Nieren ausgeschieden. Da MSM ein Nahrungsergänzungsmittel ist und kein Medikament, kann es etwas Zeit brauchen, bis Sie den Wirkungseintritt spüren. Dieser kann sich innerhalb weniger Tage, oft jedoch auch erst nach einigen Wochen einstellen. Die ersten positiven Resultate sollten aber innerhalb von drei Wochen zu bemerken sein. Um den bestmöglichen Wirkungsgrad zu erreichen, sollte MSM täglich und über einen längeren Zeitraum ohne Unterbrechung eingenommen werden. Da MSM das Energieniveau anheben kann, sollte man die letzte Dosis am Tag nicht direkt vor dem Schlafengehen, sondern am besten zum Abendessen, einnehmen. Die positiven Effekte von MSM können durch die gleichzeitige Einnahme eines Vitamin-C-oder Multivitaminpräparates verstärkt werden. MSM kann auch äusserlich aufgetragen werden. MSM-Gel hilft bei Akne, Quetschungen, Hautproblemen (wie zum Beispiel Ekzemen), Krampfadern, Schleimbeutel- und Sehnenentzündungen, Muskelschmerzen, Verbrennungen und Sonnenbrand. Wechselwirkungen mit Medikamenten Bei der Einnahme von Blutverdünnungsmitteln wie Aspirin, Heparin oder Marcumar sollte vor Beginn einer MSM-Einnahme der Rat eines Arztes eingeholt werden. Stimmt der Therapeut der Einnahme zu, sollte am besten mit einer geringen Dosierung begonnen werden, die langsam gesteigert wird. Die Blutgerinnungswerte sollten dabei öfter kontrolliert werden. Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater Gesunde Ernährung ist Ihre Leidenschaft? Sie lieben die basenüberschüssige, naturbelassene Ernährung? Sie möchten gerne die Zusammenhänge zwischen unserer Nahrung und unserer Gesundheit aus ganzheitlicher Sicht verstehen? Sie wünschen sich nichts mehr als all Ihr Wissen rund um Gesundheit und Ernährung zu Ihrem Beruf zu machen? Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit aus. Wenn Sie mehr über das Fernstudium an der Akademie der Naturheilkunde wissen möchten, dann erfahren Sie hier alle Details sowie Feedbacks von aktuellen und ehemaligen TeilnehmerInnen.   Quellen: Barmaki S. et al. "Effect of methylsulfonylmethane supplementation on exercise-Induced muscle damage and total antioxidant capacity." The Journal of sports medicine and physical fitness 52.2 (2012): 170-174. (Der Effekt der Nahrungsergänzung mit Methylsulfonylmethan auf Sport induzierte Muskelschäden und dessen gesamtantioxidative Wirkung) (Studie als PDF) Kalman Douglas S. et al. "Influence of methylsulfonylmethane on markers of exercise recovery and performance in healthy men: a pilot study." Journal of the International Society of Sports Nutrition 9.1 (2012): 46. (Der Einfluss von Methylsulfonylmethan auf Marker der Erholungsphase nach dem Sport und die Leistungsfähigkeit bei gesunden Männern: eine Pilotstudie) (Studie als PDF) Kim LS et al. "Efficacy of methylsulfonylmethane (MSM) in osteoarthritis pain of the knee: a pilot clinical trial", Osteoarthritis and Cartilage, Volume 14, Issue 3, Pages 286-294, März 2006, (Wirksamkeit von MSM bei Osteoarthritis-Schmerzen im Knie: Eine klinische Pilotstudie) (Studie als PDF) Debbi EM et al. "Efficacy of methylsulfonylmethane supplementation on osteoarthritis of the knee: a randomized controlled study", Complementary and Alternative Medicine, Juni 2011 (Wirksamkeit von MSM als Nährungsergänzung auf Osteoarthritis im Knie: Eine randomisierte kontrollierte Studie) (Studie als PDF) Usha et al. "Randomised, Double-Blind, Parallel, Placebo-Controlled Study of Oral Glucosamine, Methylsulfonylmethane and their Combination in Osteoarthritis", Clinical Drug Investigation, Juni 2004, (Randomisierte doppelblinde placebokontrollierte Studie zur oralen Aufnahme von Glucosamin, MSM und deren Kombination bei Osteoarthritis) (Studie als PDF)
Thomas Wölfel @ Eckental
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yasni 10.06.16  +  

Heilpilz Cordyceps – Natürlicher Schmerzkiller bei Arthrose

Heilpilz Cordyceps – Natürlicher Schmerzkiller bei Arthrose Sie befinden sich hier: interessante Artikel » Krankheiten   (Zentrum der Gesundheit) – Der Heilpilz Cordyceps ist als Fitmacher bekannt, als Energiebooster für die Zellen, als Potenzmittel und als Leistungssteigerer für Sportler. Jetzt hat sich gezeigt, dass der Cordyceps auch Schmerzen lindern kann – und zwar jene, die im Zusammenhang mit Gelenkbeschwerden wie Arthrose entstehen. Aus dem Heilpilz will man daher in den nächsten Jahren ein Schmerzmittel entwickeln. Wie gut, dass es natürliche Cordyceps-Präparate schon jetzt gibt.   Cordyceps bei Arthrose-Schmerzen Wissenschaftler der University of Nottingham untersuchen derzeit das Schmerz lindernde Potential von Cordycepin, einem Stoff, der im Heilpilz Cordyceps enthalten ist. Cordyceps wird schon sehr lange als Heilmittel in der Traditionellen Chinesischen Medizin eingesetzt. Dr. Cornelia de Moor und ihr Team fanden heraus, dass der Cordyceps Pilz besonders bei Arthroseschmerzen zu wirken scheint. Arthrose ist eine weit verbreitete Gelenkkrankheit, die viele Millionen Menschen betrifft – immer mehr auch in jungen und mittleren Jahren. Allerdings befinden sich die Untersuchungen noch ganz in den Anfängen. Die ersten Tests hatten jedoch gezeigt, dass Cordycepin Schmerzen vorbeugen kann, die normalerweise nach einer Verletzung des Gelenks entstehen. Auch bestehende Gelenkschmerzen können offenbar durch den Cordyceps Pilz gelindert werden. Cordycepin blockt Schmerzen genau so effektiv wie Schmerzmittel Dr. de Moor sagte, ihr Team sei begeistert über die Möglichkeiten, die der Cordyceps Pilz als neuer Schmerzkiller für Gelenkschmerzen böte. "Wir waren zu Beginn unserer Untersuchungen sehr skeptisch und dachten, dass es doch sehr weit hergeholt sei, von einem Pilz schmerzlindernde Wirkungen zu erwarten", erzählte Dr. de Moor. "Dann jedoch waren wir sehr erstaunt, als wir die ersten Ergebnisse sahen. Darin zeigte sich das Cordycepin aus dem Cordyceps Pilz nämlich genauso effektiv in Sachen Schmerzlinderung wie herkömmliche Schmerzmittel bei Gelenkbeschwerden." Die Studie von Dr. de Moor soll der erste Schritt zur Entwicklung einer neuen Arzneimittelklasse bei Arthrose werden. Leider werde es noch mindestens sechs bis zehn Jahre dauern, bis man überhaupt erst klinische Studien mit Cordycepin starten kann – vorausgesetzt der Stoff erweise sich als sicher und tatsächlich wirksam – so Dr. de Moor. Cordyceps: Neue Chancen in der Arthrose-Therapie Cordycepin blockiert offenbar den entzündlichen Prozess, der zu den Schmerzen bei Arthrose führen kann. Allerdings würde der Stoff aus dem Heilpilz dabei auf eine so ganz andere Weise wirken, als man das von herkömmlichen Arthrose-Medikamenten wie Cortison-Präparaten und Nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) wie Ibuprofen kennt. Die Forscher gehen davon aus, dass Cordycepin aus diesem Grunde möglicherweise auch in Fällen helfen kann, in denen Cortison und NSAR nicht mehr wirken. Ausserdem habe Cordycepin höchstwahrscheinlich weniger Nebenwirkungen. Das Team um Dr. de Moor will als Nächstes den Wirkmechanismus von Cordycepin herausfinden und auch, wo der Stoff konkret ansetzt – ob also das Cordycepin direkt im Gelenk den Schmerz dämpft oder eher auf die Schmerz weiterleitenden Nerven einwirkt. Cordyceps-Forschungsgelder müssen offenbar ausgeschöpft werden Selbstverständlich warnt die Wissenschaftlerin vor einer Selbstmedikation mit dem Cordyceps Pilz. Man müsse erst noch weitere Informationen über den Heilpilz einholen. Das ist auch ganz normal, dass Frau de Moor dieser Ansicht ist. Schliesslich stehen ihr 260.000 Englische Pfund Forschungsgelder für die nächsten drei Jahre zur Verfügung. Würde de Moor schon jetzt jedem Arthrose-Gepeinigten zum Cordyceps Pilz raten, gäbe es kaum Grund für weitere Forschungen. Vielleicht hat Dr. de Moor ja auch vergessen, dass der Cordyceps Heilpilz – wie eingangs erwähnt – in der Traditionellen Chinesischen Medizin schon seit Urzeiten im Einsatz ist (in Dosen von 1.000 bis 3.000 mg pro Tag) und auch in unseren Breiten schon etliche Jahrzehnte von Sportlern zur Leistungssteigerung eingenommen wird, also ganz sicher keine unbekannte Gefahr darstellt, der man nicht über den Weg trauen kann. Welche Dosis Cordyceps bei Arthrose? Welche Dosis bei individuellen Arthrose-Schmerzen nun für den einzelnen Betroffenen erforderlich ist, ist nicht bekannt. Besprechen Sie die Angelegenheit daher am besten mit Ihrem Heilpraktiker oder ganzheitlichen Arzt und testen Sie dann die für Sie passende Dosis aus, indem Sie mit niedrigen Dosen beginnen und diese bei Bedarf nach wenigen Tagen erhöhen. Achten Sie beim Kauf von Cordyceps-Präparaten auf hohe Qualität, um Schadstoffbelastungen auszuschliessen und ziehen Sie Extrakte vor, da diese höher konzentriert sind. Reishi – Ein weiterer Heilpilz gegen Gelenkschmerzen Der Reishi ist ebenfalls ein Heilpilz mit entzündungshemmender Wirkung, der Schmerzen z. B. bei Arthritis ähnlich gut lindern kann wie ein schulmedizinisches Präparat. Unter dem Einfluss des Reishi Heilpilzes gehen Rötungen und Schwellungen und damit auch der Schmerz zurück. So zeigte sich beispielsweise im Jahr 2007 in einer Studie der The Chinese University of Hong Kong an 32 Patienten mit aktiver Arthritis (Gelenkentzündung), dass die Gabe von täglich 4 Gramm Reishi Pilzpulver (über ein halbes Jahr hinweg und zusätzlich zu den herkömmlichen Medikamenten) besser die Schmerzen eindämmen konnte als dies die herkömmlichen Medikamente alleine taten, wie es in der Placebogruppe der Fall war. Details zum Reishi Heilpilz und seinen Anwendungsmöglichkeiten finden Sie hier: Reishi – Der Pilz des ewigen Lebens Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater Gesunde Ernährung ist Ihre Leidenschaft? Sie lieben die basenüberschüssige, naturbelassene Ernährung? Sie möchten gerne die Zusammenhänge zwischen unserer Nahrung und unserer Gesundheit aus ganzheitlicher Sicht verstehen? Sie wünschen sich nichts mehr als all Ihr Wissen rund um Gesundheit und Ernährung zu Ihrem Beruf zu machen? Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie in 12 bis 18 Monaten zum ganzheitlich denkenden Ernährungsberater aus. Hier finden Sie mehr über die Ausbildung zum Ernährungsberater.   Quellen: University of Nottingham. "Caterpillar fungus could hold the key to relieving the pain of osteoarthritis." ScienceDaily. ScienceDaily, 25 April 2015. (Quelle als PDF) Li EK et al., Safety and efficacy of Ganoderma lucidum (lingzhi) and San Miao San supplementation in patients with rheumatoid arthritis: a double-blind, randomized, placebo-controlled pilot trial, Oktober 2007, Arthritis and Rheumatism, (Sicherheit und Wirksamkeit einer Nahrungsergänzung mit dem Reishi Heilpilz und Si Miao San bei Patienten mit rheumatoider Arthritis: Eine doppelblinde, randomisierte, placebokontrollierte Pilotstudie (Studie als PDF)
Thomas Wölfel @ Eckental
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yasni 10.06.16  +  

Sonnenbrillen – Sinnvoll oder schädlich?

Sonnenbrillen – Sinnvoll oder schädlich? Sie befinden sich hier: interessante Artikel » Gesundheit   (Zentrum der Gesundheit) – Sonnenbrillen sollen unsere Augen schützen. Denn obwohl wir wissen, wie wichtig die Sonne für unser Wohlergehen ist, fürchten wir uns inzwischen vor ihr. Schliesslich soll sie für Hautkrebs verantwortlich sein – und dieser kann tödlich sein. Da nun unsere Augen noch empfindlicher als die Haut zu sein scheinen, nutzen wir wann immer möglich Sonnenbrillen, um auch die Augen vor zu viel Sonnenlicht zu schützen. Die Augen aber brauchen Sonnenlicht – und so kann es auch Nachteile haben, wenn immerzu Sonnenbrillen zum Einsatz kommen. Sonnenbrillen können daher auch schädlich sein.   Sonnenbrillen: Schädlich oder Schutz für die Augen? Wie können Sonnenbrillen schädlich sein? Sonnenbrillen werden doch eher zum Schutz der Augen getragen, oder nicht? Sonnenbrillen sollen vor UV-Strahlung, aber auch vor dem Blauanteil des Lichts schützen. Es heisst, dass UV-Licht zu Reizungen des Auges, zum Grauen Star, ja sogar zu Erblindung führen kann. Der Blaulichtanteil hingegen soll die Makula schädigen – den Ort des schärfsten Sehens im Auge – und das Risiko einer Makuladegeneration erhöhen. Die Makuladegeneration ist eine chronische und schleichend sich entwickelnde Augenkrankheit, die ebenfalls mit sehr starken Sehbeeinträchtigungen einhergeht. Bei der Wahl der Sonnenbrille soll man zur Minimierung der sonnenbedingten Gesundheitsrisiken folglich darauf achten, dass sie das Sonnenlicht möglichst umfassend abschirmt. Nicht nur die Gläser sollen die Augen vor Licht schützen, auch das Modell sollte insgesamt so ausgewählt werden, dass selbst der seitliche Lichteinfall weitgehend verhindert wird, beispielsweise durch besonders breite Bügel. Natürlich kann man mit einer Sonnenbrille bei hoher Lichtintensität besser sehen, z. B. bei Gegenlicht besser Auto fahren oder bei Sonnenschein besser auf dem Balkon in einem Roman schmökern. Was aber, wenn das Sonnenlicht für die Augen auch Vorteile bereithielte? Vorteile, die durch das ständige Tragen von Sonnenbrillen nicht mehr zum Zuge kämen. Daraus könnten sich nun wieder gesundheitliche Nachteile entwickeln. Die Augen – das "Sonnensystem" im Körper Auch wenn die Augen nur 2 Prozent unserer Körperoberfläche ausmachen, so sind es doch die Augen, die direkt mit dem Licht kommunizieren. Ohne die 2 Prozent der Augen, würden wir schliesslich in immerwährender Finsternis leben. Die Augen sind somit unser ureigenes "Sonnensystem", die es dem Licht ermöglichen, tief in den menschlichen Körper vorzudringen und so seine körperliche und seelische Gesundheit zu beeinflussen. Die Zirbeldrüse beispielsweise steht in unmittelbarer Verbindung zum Sonnenlicht. Die Zirbeldrüse ist eine kleine Drüse im Gehirn, die für unseren Tag-Nacht-Rhythmus zuständig ist und das Melatonin bildet: Ein Hormon, das uns nachts schlafen lässt. Die Zirbeldrüse wird oft auch als drittes Auge bezeichnet. Denn bei Fischen, Vögeln und anderen Tieren kann sie selbst noch Licht wahrnehmen – so ähnlich wie ein Auge. Bei den Säugetieren jedoch ist sie selbst nicht mehr lichtempfindlich. Hier ist sie auf die Lichtbotschaften angewiesen, die ihr von den Augen über den Sehnerv übermittelt werden. Sonnenlicht für ein gesundes Hormonsystem Damit die Zirbeldrüse perfekt arbeiten kann, braucht sie natürliches und ungefiltertes Sonnenlicht. Erst jetzt kann das Hormonsystem einwandfrei funktionieren. Denn die Zirbeldrüse beeinflusst über elektrochemische Impulse direkt den Hypothalamus – den grossen Chef des gesamten Hormonsystems. Wird also ständig eine Sonnenbrille getragen oder setzen wir diese sogar den kleinsten Kindern auf, dann sind Hormonstörungen und bei Kindern Entwicklungsstörungen vorprogrammiert. Das Sonnenlicht ist auch an der Serotoninbildung beteiligt – einem Hormon, das als Glückshormon bekannt ist. Serotonin reguliert ausserdem die Temperatur im Körper, hemmt Hungergefühle, stärkt unser Abwehrsystem und steuert den Sexualtrieb, um nur einige seiner Aufgaben zu nennen. Bei hohem Serotoninspiegel sind wir wach, gesund und leistungsfähig. Ist der Serotoninspiegel tief, werden wir müde, antriebslos und depressiv. Denn Serotonin ist das Hormon "des Tages". Bei Dunkelheit wird es von der Zirbeldrüse in Melatonin, dem Schlafhormon, umgewandelt. Tragen wir jedoch ständig eine Sonnenbrille, erreicht das Licht nicht unser Inneres. Serotonin kann nicht gebildet werden und daraufhin auch kein Melatonin. Schlaf- und Konzentrationsstörungen sowie eine getrübte Stimmung sind die Folge. Ein Zuviel an Sonne ist natürlich schädlich Brauchen die Augen daher wirklich den Schutz einer Sonnenbrille? Machen wir einen Abstecher ins Tierreich. Dort gibt es bekanntlich niemanden, der Sonnenbrillen trägt. Natürlich abgesehen von dem einen oder anderen Hund, da es wohl nichts für den Menschen gibt, was nicht auch sein Hund früher oder später ebenfalls ertragen müsste. Doch machen Hundesonnenbrillen in der Tat nur dann Sinn, wenn es sich beispielsweise um einen speziellen Lawinensuchhund handelt. Solche Hunde sind oft mehrere Stunden in den Bergen auf Schnee und Eis im Einsatz. Sie können tatsächlich schneeblind werden. Dort in den Bergen ist die Strahlung besonders hoch und wird durch Schnee und Eis wie von einem Spiegel zusätzlich reflektiert. Auch für den Menschen ist in diesen Regionen eine Skibrille oder Gletscherbrille empfehlenswert. Genauso sinnvoll sind Sonnenbrillen am Meer, da es dort der Sand ist, der zur Reflexion der Strahlung führt. Denn ein Zuviel an Sonne ist natürlich schädlich. Doch fällt nicht jeder Sonnenstrahl unter "ein Zuviel"! Das Auge kann sich an die Sonne anzupassen – ganz ohne Sonnenbrille Das Auge kann sich sehr gut selbst an verschiedene Lichtverhältnisse anpassen – und zwar nicht nur das Auge von Tieren, sondern auch vom Menschen. Schliesslich hat sich das Auge auch über Jahrmillionen hinweg in Gegenwart der Sonne entwickelt. Warum sollte es da nicht auch Schutzmechanismen vor einer Überdosis Sonne entwickelt haben? Diese Anpassungsfähigkeit des Auges an das Sonnenlicht nennt man Adaption. Sie geschieht automatisch innerhalb von Sekundenbruchteilen und ganz ohne Sonnenbrille. Im Rahmen der Adaption verändert sich ständig – je nach Lichtintensität – die Netzhautempfindlichkeit im Auge. Gleichzeitig verändert sich der Pupillendurchmesser des Auges – auch Lochdurchmesser genannt. Bei viel Licht wird die Pupille klein und eng, bei wenig Licht wird die Pupille gross und weit. Wie eine Blende reguliert somit die Pupille das einfallende Licht und verhindert somit eine Lichtüberdosis. Antioxidantien – die innere Sonnenbrille Ultraviolett-Licht wird von den Augen zu einem kleinen Teil benötigt, der Rest wird ausgefiltert. Die Augenlinse im menschlichen Auge wie auch im Auge von Tieren absorbiert die benötigte Ultraviolett-Strahlung. Da UV-Strahlung natürlicherweise immer auch zur Entstehung freier Radikale beiträgt, hat das Auge hier vorgesorgt und ist zum Schutze der Netzhaut naturgemäss mit reichlich Antioxidantien ausgestattet. Diese stellen unsere innere Sonnenbrille dar. Sie können die entstehenden Radikale neutralisieren, noch bevor sie Schäden anrichten. Die Menge dieser Antioxidantien können wir über die Ernährung beeinflussen. Denn je mehr Antioxidantien unsere Ernährung liefert, umso mehr Antioxidantien können auch ins Auge gelangen. Wichtige Augen-Vitalstoffe sind neben Biotin und Vitamin C die bekannten Carotinoide aus Obst und Gemüse. Zu den Carotinoiden gehört das Betacarotin, das sich in allen roten, orangefarbenen und auch grünen Früchten und Gemüsen befindet, z. B. in Karotten (trinken Sie Karottensaft!), Trockenaprikosen, Honigmelonen, Blattgemüse, Grünkohl, Wildgemüse (Löwenzahn & Co.) sowie in den Mikroalgen Spirulina und Chlorella. Zwei weitere Carotinoide, die sich dem Schutz der Augen verschrieben haben, sind das Lutein und das Zeaxanthin, die sich ebenfalls in den genannten Lebensmitteln befinden. Sie schützen insbesondere die Makula und beugen daher auch der Makuladegeneration vor – sodass man durchaus auch auf die Idee kommen könnte, dass so manche Augenkrankheit eher durch eine falsche antioxidantienarme Ernährung ausgelöst wird und eben nicht durch das versäumte Tragen einer Sonnenbrille. Astaxanthin, Safran & Curcumin – der Schutzschild für Ihre Augen Zwei hochkarätige Carotinoide können auch in Form von Nahrungsergänzungsmitteln eingenommen werden: Astaxanthin und der Antioxidantienkomplex (Crocin und Crocetin) aus dem Safranextrakt. Sie helfen dem Auge gesund zu bleiben, trotz der einfallenden Sonnenstrahlen (oder auch trotz stundenlanger Computerarbeit). Stehen dem Auge genug Antioxidantien zur Verfügung, nimmt weder die Augenlinse noch die Netzhaut Schaden. Das Auge ist rundum geschützt. Vom Astaxanthin nimmt man bis zu zwei Mal täglich zwei Kapseln, vom Safranextrakt nimmt man zwei Kapseln täglich – idealerweise kombiniert mit Curcumin (z. B. Curcuperin), ebenfalls ein hochkarätiges Antioxidans, das die Safran-Antioxidantien perfekt ergänzt und verstärkt. Brauchen wir bei all diesen Eigenschutzmassnahmen der Augen und bei einer gesunden Ernährung noch Sonnenbrillen? Sonnenbrillen: Einst ein Brett vor dem Kopf Die Geschichte der Sonnenbrille ist recht jung. Früher bastelten sich die Ureinwohner der Arktis kleine Bretter aus Knochen oder aus Holz mit einem Sehschlitz und banden sie sich vor die Augen, um sich so vor Blendung und zu viel Sonne zu schützen. Erst um 1930 entstanden die modernen Sonnenbrillen aus Brillengläsern mit UV-Schutz. Eine Sonnenbrille aus der heutigen Zeit absorbiert je nach Tönung etwa 80 Prozent vom sichtbaren Licht und 100 Prozent der UV-Strahlung. Eine Sonnenbrille lässt somit durchschnittlich nur 20 Prozent vom sichtbaren Licht passieren! Damit ist man weniger geblendet, fristet gleichzeitig aber ein echtes "Schattendasein". Denn eine Sonnenbrille wirft permanent einen Schatten auf die Augen. Es ist schade, wenn man das schöne Wetter durch eine Sonnenbrille "aussperrt". Das Auge bekommt weniger Licht, das wir aber für die Gesundheit so sehr brauchen. Trägt man fast immer eine Sonnenbrille, werden die Augen ausserdem empfindlicher, man fühlt sich ohne die Brille schneller geblendet und geht ohne Sonnenbrille irgendwann gar nicht mehr vor die Tür. Die Augen werden auf diese Weise zu echten Höhlenwesen. Wann ist eine Sonnenbrille nötig? Gesunde Augen können sich an den Sommer und die Sonne gewöhnen – ganz ohne Sonnenbrille. Sinnvoll sind Sonnenbrillen bei Extremsituationen wie in den Bergen und bei Schnee oder am Meer, besonders am Äquator, wo die Sonne stärker scheint. Auch bei Augenverletzungen oder sonstigen Krankheiten sowie bei Kleinkindern geht es manchmal nicht ohne Sonnenbrille. Der 100prozentige UV-Schutz moderner Sonnenbrillen ist für die Augen meistens gar nicht nötig, da ein wenig UV Licht wie beschrieben nützlich für Mensch und Tier ist, und der Körper sich zudem selber zu helfen weiss. Es ist überdies besser, gar keine Sonnenbrille zu tragen, als eine Sonnenbrille mit nur dunklen Gläsern, aber ohne UV-Schutz, die es im Ausland immer noch gibt. Dann öffnen sich die Pupillen hinter den dunklen Gläsern und es gelangt mehr UV-Licht ins Auge, als gesund wäre. Das Auge wird somit "hinters Licht" geführt. Der natürliche Schutzmechanismus funktioniert dann nicht mehr. Daher müssen alle in den EU-Ländern verkauften Sonnenbrillen das CE-Kennzeichen tragen und verfügen serienmässig über einen UV-Schutz. Sonnenbrillen können schädlich sein Sonnenbrillen können also – wenn sie zu oft getragen werden – durchaus schädlich sein. Sie können den Menschen depressiv machen, da seine Augen selbst bei schönem Wetter immer im Schatten, das heisst hinter dunklen Sonnenbrillengläsern versteckt bleiben müssen. Auch Schlafprobleme und eine mangelnde Leistungsfähigkeit können die Folgen von lichtmangelbedingten Hormonstörungen sein. Da wir auch ohne Sonnenbrille – allein über die Schutzfähigkeiten der Augen sowie mit Hilfe einer gesunden Ernährung – hinreichend vor der Sonne geschützt sind, müssen wir keine Angst vor der Sonne haben und müssen auch nicht ständig Sonnenbrillen tragen. Die Sonne ist unser Freund, nicht unser Feind! Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater Ihnen gefällt das Ernährungskonzept des Zentrums der Gesundheit? Sie möchten gerne detailliert wissen, wie Sie für sich und Ihre Familie eine rundum gesunde Ernährung gestalten können? Oder möchten Sie vielleicht Ihrem Berufsleben eine neue Perspektive geben und auch andere Menschen zu Themen rund um eine ganzheitliche Gesundheit beraten können? Wir empfehlen die Akademie der Naturheilkunde zur Aus- bzw. Weiterbildung. Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie – die gesunde Ernährung und ein gesundes Leben lieben – in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit in einer Fernausbildung aus.   Quellen: Grauer Star (Katarakt), SBV Schweizerischer Blinden- und Sehbehindertenverband (Quelle als PDF) Makuladegeneration & Sonnenlicht, SOS Augenlicht e.V. (Quelle als PDF) Wie die Sonne den Augen schadet , PZ Pharmazeutische Zeitung online, Ausgabe 27/2008, Mona Rais (Quelle als PDF) Lambert GW et. al., "Effect of sunlight and season on serotonin turnover in the brain.", Lancet London, England, 7. Dezember 2002, ("Wirkung von Sonnenlicht und Jahreszeit auf den Serotoninumsatz im Gehirn") (Studie als PDF) Simon N. Young, "How to increase serotonin in the human brain without drugs", Journal of Psychiatry & Neuroscience, November 2007, ("Wie man das Serotonin im menschlichen Gehirn ohne Drogen erhöht") (Studie als PDF) David Heeger, "Light/Dark Adaptation" (Perception Lecture Note), Department of Psychology, New York University, 2006, ("Hell/Dunkel-Adaption" (Vorlesungsnotizen)) (Quelle als PDF) Richard A. Bone et. al., "Lutein and Xeaxanthin Dietary Supplements Raise Macular Pigment Density and Serum Concentrations of these Carotenoids in Humans". The Journal of Natrition, 1. April 2003, ("Lutein- und Xeaxanthin-Nahrungsergänzungsmittel erhöhen bei Menschen die Makularpigmentdichte und die Serumkonzentration dieser Karotinoide".) (Studie als PDF) Makuladegeneration & Lutein, SOS Augenlicht e.V., (inkl. Video und weiterführender Seiten) (Quelle als PDF) O`Connor et. al., "Modulation of UVA light-induced oxidative stress by beta-carotene, lutein and astaxanthin in cultured fibroblasts.", Journal of dermatological science, März 1998, ("Verbesserung von UV-Licht herbeigeführten oxidativen Stress durch Betacarotin, Lutein und Astaxanthin in kultiviertem Bindegewebe”) (Studie als PDF) Hiromi Miyawaki et. al., "Effects of Astaxanthin on Human Blood Rheology", Journal of clinical biochemistry and nutrition, September 2008, ("Wirkung von Astaxanthin auf den menschlichen Blutfluss”) (Studie als PDF) Bisti S. et. al. "Saffron and retina: neuroprotection and pharmacokinetics.", Visual neuroscience, September 2014, ("Safran und Netzhaut: Nervenschutz und Pharmakokinetik”) (Studie als PDF)
Thomas Wölfel @ Eckental
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Oliven – Die gesunden Kraftpakete

Oliven – Die gesunden Kraftpakete letzte Aktualisierung am 12.05.2016   (Zentrum der Gesundheit) – Ob als Antipasto oder Tapa, auf der Pizza, zu Pasta oder Schoko-Torte: Feinschmecker wissen die Früchte des Ölbaumes sehr zu schätzen. Und doch sind sich viele nicht bewusst, wie gesund Oliven eigentlich sind. Oliven enthalten viele Antioxidantien, sie sind gut fürs Herz, wirken Krebs entgegen und können sogar das Alzheimer-Risiko reduzieren. Allerdings ist Olive nicht gleich Olive. Grosse Unterschiede in der Qualität und Verarbeitung wirken sich auf den Geschmack, die Inhaltsstoffe und auch auf die Heilwirkung aus.   Die Olive – Uraltes und gesundes Nahrungsmittel der Menschheit Oliven sind die äusserst gesunden Früchte des Olivenbaumes (Olea europaea). Sie werden im Mittelmeerraum seit der Bronzezeit (vor 4.000 Jahren) kultiviert. Archäologische Funde von Olivenkernen haben jedoch gezeigt, dass wilde Oliven schon vor mindestens 9.000 Jahren gegessen wurden. Die alten Griechen verehrten den Olivenbaum als heiligen Baum der Göttin Athene. Als diese sich mit dem Meeresgott Poseidon um die Vorherrschaft über Athen und Attika stritt, liess Poseidon eine Quelle entspringen. Athene aber schenkte den Menschen den Olivenbaum. Die Menschen waren sich einig, dass der Ölbaum nützlicher sei und haben Athene deshalb zur Stadtgöttin Athens auserkoren. Der Olivenbaum – Gesunde Oliven, hartes Holz und heilende Blätter Auch heute noch nutzt man den Olivenbaum sehr vielseitig: Sein Holz ist ein vorzüglicher Brennstoff und kann überdies aufgrund seiner Härte zu den unterschiedlichsten Gegenständen verarbeitet werden. Aus den Blättern wird ein Tee hergestellt, der das Immunsystem stärkt und bei Bluthochdruck sowie Schlafstörungen helfen kann. Olivenblätter-Extrakt hingegen wirkt stark antibakteriell und auch gegen Parasiten, so dass er hervorragend im Rahmen einer Darmsanierung eingesetzt werden kann. Die Früchte des Baums – die Oliven – sind ein beliebtes und gesundes Lebensmittel – sowohl pur als auch in Form von Öl. Letzteres gilt nach wie vor als universelles Heilmittel, das äusserlich bei Hauterkrankungen nützlich ist und innerlich dabei hilft, den typischen Zivilisationskrankheiten vorzubeugen. Heute werden rund 90 Prozent der Oliven zu Olivenöl gepresst. Lediglich 10 Prozent gelangen als Speiseoliven in den Handel. Doch während das gesunde Olivenöl inzwischen überall auf der Welt grossen Anklang findet, wird oft gar nicht bedacht, dass auch die Oliven selbst äusserst gesund sind und heilende Eigenschaften besitzen. Oliven: 1.000 Sorten – ein Genuss Weltweit werden auf einer Fläche von mehr als 10 Millionen Hektar Olivenbäume angebaut und jährlich etwa 16,5 Millionen Tonnen Oliven geerntet. Zu den grössten Olivenproduzenten zählen Spanien, Italien, Griechenland, die Türkei und Marokko. Wie viele Olivensorten es mittlerweile gibt, kann heute keiner mehr sagen. Schätzungen zufolge soll es bis zu 1.000 Sorten geben, wobei manche sogar nur auf einzelne Dörfer beschränkt sind. Dabei gilt, dass alte Olivensorten oft mehr sekundäre Pflanzenstoffe enthalten. Dies ist darauf zurückzuführen, dass sie mit einer natürlichen Widerstandskraft ausgestattet sind und daher auch mit weniger Pestiziden zurechtkommen. Hochgezüchtete Olivensorten sind dagegen anfälliger. Sie garantieren zwar höhere Erträge, benötigen dazu aber Pestizide, Düngemittel und künstliche Bewässerung. Derart "verwöhnte" Bäume produzieren automatisch weniger sekundäre Pflanzenstoffe, da diese ja natürlicherweise der Insekten- und Pilzabwehr dienen. Pestizide und Fungizide übernehmen diese Aufgaben nun, so dass der Baum sich nicht mehr selbst um seinen Schutz kümmern muss. In der Regel wird zwischen Tafel- und Ölsorten unterschieden. Während die meist grösseren Tafeloliven besser für den Verzehr geeignet sind, weisen die Ölsorten einen besonders hohen Fettgehalt auf. Olivensorten unterscheiden sich in Grösse, Form, Farbton und Geschmack, doch selbst bei Oliven ein und derselben Sorte sind geschmackliche Unterschiede zu verzeichnen, da das Aroma auch vom Klima sowie von der Bodenbeschaffenheit beeinflusst wird. Drei Olivensorten möchten wir Ihnen vorstellen: Manzanilla Die Manzanilla Olive ist die am weitesten verbreitete Tafelolive der Welt und wird vor allem in Spanien angebaut. Sie ist rundlich, worauf auch ihr Name – kleiner Apfel – hinweist, ziemlich klein, mittelfest und besticht mit einem herben Aroma. Es gibt schwarze und grüne Manzanilla-Oliven – die unreifen Früchte enthalten allerdings mehr Antioxidantien als die reifen. Letztere werden oft gefüllt, z. B. mit Paprika, Sardellenpaste oder Mandeln. Kalamata Die bekannteste Olivensorte aus Griechenland heisst Kalamata. Sie zählt laut einer Studie an der Agricultural University of Athens zu jenen Sorten, die sehr viel Hydroxytyrosol (siehe weiter unten) enthalten. Die mandelförmigen Früchte sind mit einer etwas festeren Schale ausgestattet und rotbraun bis schwarz gefärbt. Kalamata-Oliven bestechen durch ihre Saftigkeit und die würzig-aromatische Note. Sie sind im Handel meist in Lake oder Olivenöl erhältlich. Throuba Thassou Die "Throuba Thassou" ist eine weniger bekannte Olivensorte, da sie ausschliesslich auf der griechischen Insel Thassos kultiviert wird. Die Früchte reifen auf teilweise 1000 Jahre alten Olivenbäumen, die ohne den Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden auskommen. Griechische Forscher haben herausgefunden, dass die Früchte, die nur durch trockenes Einsalzen konserviert werden, erstaunlich viel Oleuropein enthalten, nämlich ganze 1,2 Milligramm pro Olive. (Mehr zu Oleuropein lesen Sie weiter unten). Es hängt aber nicht unbedingt von der Sorte ab, ob Oliven nun grün oder schwarz gefärbt sind. Oliven: Der Reifegrad bestimmt die Farbe Am Anfang ist jede Olive grün. Mit zunehmendem Reifegrad nehmen die Früchte dann eine violette, braune oder schwarze Färbung an. Nichtsdestotrotz gibt es auch schwarze Oliven, die in Wirklichkeit grün wären und von der Lebensmittelindustrie einfach nur schwarz eingefärbt werden. Dies geschieht mithilfe von tiefschwarz färbenden Eisensalzen (den Farbstoffen Eisen-II-Gluconat (E 579) und Eisen-II-Lactat (E 585)). Warum dies geschieht, ist schnell erklärt: Schwarze Oliven müssen meist länger am Baum bleiben, sind somit auch eher anfällig für Schädlinge und Witterungseinflüsse. Sie sind zudem letztlich weicher und empfindlicher als ihre grünen Schwestern, weshalb sich die Ernte und Verarbeitung deutlich schwieriger und kostenintensiver gestaltet. Also erntet man lieber grün und färbt die Oliven künstlich ein. Wie erkennt man gefärbte Oliven? Laut der Europäischen Zusatzstoffverordnung ist der Zusatz von 150 Milligramm Eisensalz pro Kilogramm Oliven erlaubt und wird als gesundheitlich unbedenklich eingestuft. Dennoch wird das Schwarzfärben von Kritikern als Täuschung des Verbrauchers angesehen und deshalb von Bio-Produzenten in der Regel strikt abgelehnt. Es gibt jedoch einige Tipps, wie Sie die schwarz gefärbten Früchte leicht identifizieren können: Gefärbte Oliven sind einheitlich pechschwarz, am Baum gereifte Oliven weisen an ein und derselben Frucht unterschiedliche Schwarz- und Grautöne auf. Bei gefärbten Oliven ist auch der Kern schwarz, bei natürlich gereiften Früchten ist er grün. Studieren Sie vor dem Kauf die Zutatenliste auf die obengenannten Eisensalze oder E-Stoffe. Eine ausdrückliche Deklaration wie z. B. "geschwärzt" ist nur für offene Ware verpflichtend. Oliven: Wenige Kohlenhydrate – gesunde Fette Sowohl in grünen als auch in schwarzen Oliven sind nur sehr wenige Kohlenhydrate enthalten, was die öligen Früchtchen passend für die Low Carb Ernährung macht: In 100 Gramm grünen Oliven sind es etwa 3 Gramm und in 100 Gramm schwarzen Oliven 5 Gramm Kohlenhydrate. Ein Grossteil dieser Kohlenhydratmenge (80 Prozent) besteht ausserdem aus Ballaststoffen. Der Fettanteil hingegen liegt bei unreifen grünen Oliven bei etwa 14 Prozent und bei den reifen schwarzen bei 35 Prozent. Entsprechend unterschiedlich ist ihr Energie- und Kaloriengehalt. Das Fett der Olive besteht hauptsächlich aus den gesunden einfach ungesättigten Fettsäuren – der Ölsäure – und zwar zu gut 75 Prozent. Die Ölsäure kann nachweislich das schlechte LDL-Cholesterin senken und das gute HDL-Cholesterin erhöhen. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass durch die an Oliven und Olivenöl reiche mediterrane Kost Arteriosklerose, Bluthochdruck und Herzerkrankungen vorgebeugt werden kann. Hinzu kommt, dass die leckeren Ölfrüchte sogar beim Abnehmen helfen können: Einige Oliven reichen aus, um den Hunger zu stoppen und damit die Gesamtaufnahme an Nahrung zu reduzieren. Oliven: Die Vitalstoffe Selten isst man mehr als 10 Oliven auf einmal. Doch schon diese 10 haben interessante Eigenschaften und können dabei helfen, den Vitalstoffbedarf zu decken. 10 Oliven (ca. 25 Gramm) enthalten beispielsweise 65 µg Kupfer (5 Prozent des empfohlenen Tagesbedarfs). Kupfer ist an der Bildung kupferhaltiger Enzyme beteiligt, an der Blutbildung, dem Knochenstoffwechsel, dem Nervenzellaufbau und vielem mehr. Auch könnte Eisen ohne die Gegenwart von Kupfer nicht aktiv werden. Eisen ist ebenfalls in Oliven enthalten: 10 Oliven liefern etwa 0,8 mg vom blutbildenden Eisen, was angesichts der geringen Verzehrmenge nicht übel ist und bereits 5 bis 10 Prozent des empfohlenen Tagesbedarfs decken kann. Allerdings sind die Eisenwerte sehr schwankend, so dass die Olive kein verlässlicher Eisenlieferant darzustellen scheint. Calcium findet sich in Oliven in fast derselben Menge wie in der Milch. Bei 10 Oliven sind es jedoch nur etwa 30 mg. Des Weiteren stecken in Oliven die Vitamine B2, B9 (Folsäure) und E sowie die augenfreundlichen Carotinoide Beta-Carotin, Lutein und Zeaxanthin. Das Spezialgebiet der Oliven ist jedoch das der antioxidativ wirksamen sekundären Pflanzenstoffe, die fast ausschliesslich in der Olive vorkommen und derart heilsam sind, dass in Spanien der Verzehr von Oliven sogar von staatlicher Seite empfohlen wird. Dr. Carmen Gómez Candela, Vorsitzende der Sociedad Española de Nutrición Básica y Aplicada (SENBA, Spanische Gesellschaft für Ernährungswissenschaften) empfiehlt zum Wohle der Gesundheit täglich durchschnittlich sieben Oliven zu essen. Zahlreiche Studien haben nämlich gezeigt, dass gerade jene Menschen gesünder leben, die regelmässig Oliven und Olivenöl geniessen. Oliven sind reich an gesunden Antioxidantien Oliven sind unter anderem deshalb so gesund, weil sie ganz spezifische Antioxidantien enthalten. Zu den wichtigsten Antioxidantien in Oliven zählen: Phenolverbindungen (z. B. Oleuropein, Tyrosol, Hydroxytyrosol, Oleocanthal) Flavonoide (z. B. Apigenin, Luteolin Quercetin) Hydroxyzimtsäuren (z. B. Kaffeesäure, Kuminsäure) Anthocyanidine (z. B. Cyanidine, Peonidine) Hydroxybenzoesäure (z. b. Gallussäure, Vanillinsäure) Einige dieser Inhaltsstoffe wollen wir nun etwas genauer unter die Lupe nehmen und ihre gesundheitlichen Vorteile aufzeigen. Oleuropein macht Oliven so gesund Oleuropein ist einer der Wirkstoffe, die Oliven so gesund machen. Der Stoff zählt zu den wirksamsten natürlichen Antioxidantien und ist hauptsächlich für den bitteren Geschmack der unverarbeiteten Olive verantwortlich. Wenn Sie schon einmal eine unreife Olive direkt vom Baum genascht haben bzw. vorhatten, dies zu tun, sind Sie mit diesem intensiven Bitterstoff sicher schon in Kontakt gekommen. Meist führt er dazu, dass man die Olive umgehend wieder ausspuckt. Um den hohen Bitterstoffgehalt zu reduzieren und die grünen Oliven überhaupt geniessbar zu machen, werden die konventionellen Früchte mit Natronlauge behandelt. Anschliessend werden sie in einer Salzlösung mit zugesetzten Milchsäurebakterien fermentiert. Viele Bio-Anbieter legen ihre Oliven nur in Salzwasser ein, wobei die auf den Früchten natürlich vorkommenden Milchsäurebakterien zum Einsatz kommen. Diese Methode setzt zwar mehr Zeit voraus, ist dafür aber schonender und sorgt für ein besseres Aroma. Grüne Oliven müssen bis zu einem halben Jahr in der Lake liegen. Bei den schwarzen Oliven werden die Bitterstoffe teilweise schon beim Reifen am Baum abgebaut. Diversen Studien zufolge wirkt Oleuropein gegen Bakterien, Viren und Parasiten, Bluthochdruck und Entzündungen. Ausserdem weitet Oleuropein die Gefässe, fördert das Herz-Kreislauf-System, senkt den Blutzucker, stärkt das Immunsystem und senkt das Krebsrisiko. Oliven liefern – je nach Herkunft und Reifegrad – Oleuropein-Gehalte zwischen 4 und 350 mg/100 g. Da das Oleuropein mit zunehmender Reife abgebaut wird, sind die unreifen grünen Oliven deutlich wirksamer. Im Blatt der Olive sind noch höhere Oleuropein-Mengen zu finden. Olivenblatt-Extrakte liefern somit zwischen 800 und 950 mg/100 ml. Wenn Sie mehr über die erstaunliche Heilkraft des Olivenblatt-Extrakts erfahren möchten, empfehlen wir Ihnen den vorangegangenen Link. Oliven schützen vor freien Radikalen Auch Hydroxytyrosol ist ein antioxidativ wirksamer Stoff in den Oliven. Er ist etwa 100-mal stärker als Vitamin C und daher mit dem Stoff Resveratrol aus Weintrauben vergleichbar. Untersuchungen haben gezeigt, dass Hydroxytyrosol Passiv-Raucher vor freien Radikalen schützen kann. Das umfassende pharmakologische Wirkungsspektrum von Hydroxytyrosol bezieht sich insbesondere auf Erkrankungen, die das Herz, die Gefässe, den Blutdruck und den Fettstoffwechsel betreffen. Zudem hilft Hydroxytyrosol bei der Vorbeugung von Entzündungen und Krebs. Der Pflanzenstoff Tyrosol wirkt nicht ganz so stark, soll aber dennoch das Potential haben, vor Herzerkrankungen zu schützen, wie italienische Forscher vom National Centre for Food Quality and Risk Assessment festgestellt haben. Laut der EU-Health Claims Verordnung (Verordnung über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel) müssen pro 20 Gramm Olivenöl übrigens mindestens 5 Milligramm Hydroxytyrosol, Oleuropein und Tyrosol enthalten sein. Erst dann darf der Hersteller mit einer positiven Wirkung seines Öls auf die Gesundheit werben. Ölsäure in Oliven hält das Herz gesund Die bereits erwähnte Ölsäure in der Olive zählt zu den Omega-9-Fettsäuren und ist laut spanischen Wissenschaftlern von der University of the Balearic Islands in erster Linie für die Blutdruck senkende und Herz schützende Wirkung von Oliven bzw. Olivenöl verantwortlich. Ausserdem soll die Ölsäure dabei helfen, Leberschäden vorzubeugen, die Blutfette zu regulieren und Entzündungen abzumildern. Lange wurden diese Heilwirkungen ausschliesslich auf den als so gesund geltenden hohen Anteil der einfach ungesättigten Fettsäuren zurückgeführt. Heute weiss man jedoch, dass der Wirkstoff Oleocanthal hierbei auch eine sehr wichtige Rolle spielt. Oleocanthal gegen Krebs Oleocanthal ist ein Polyphenol, das nach bisherigem Erkenntnisstand nur in Oliven bzw. in extra nativem Olivenöl enthalten ist. Entdeckt wurde es vom US-amerikanischen Wissenschaftler Dr. Gary K. Beauchamp. Ihm fiel auf, dass man beim Verzehr von frisch gepresstem Olivenöl einen stechenden Reiz im Hals verspürte. Da ihn dieses Gefühl an die Einnahme des Schmerzmittels Ibuprofen erinnerte, ging er dem Phänomen auf den Grund. Gemeinsam mit seinem Forscherteam isolierte er im Jahr 2005 aus Olivenöl eine Substanz, die in der Tat dieselben pharmakologischen Eigenschaften wie Ibuprofen besitzt, aber ohne dessen Nebenwirkungen. Dr. Beauchamp kam zum Schluss, dass dieser Stoff dafür verantwortlich sein könnte, dass Oliven so gesund sind und die mediterrane Kost als so empfehlenswert gilt. Oleocanthal ist in der Lage Entzündungsprozesse zu stoppen sowie einen Schutz vor Herzerkrankungen und einigen Tumorarten zu bieten. Neuesten Laboruntersuchungen zufolge sterben Krebszellen nach nur 30-minütigem Kontakt mit Oleocanthal ab. Ausserdem steckt in Oleocanthal aber auch das Potential, eine Krankheit zu bekämpfen, die bislang als unheilbar gilt: Alzheimer Gesunde Oliven reduzieren Alzheimer-Risiko Immer mehr Forscher gehen der Tatsache auf den Grund, warum gerade in den Mittelmeerländern deutlich weniger Menschen an Alzheimer erkranken. Eine Studie an der Northwestern University in Illinois hat gezeigt, dass es die Oliven mit ihrem Gehalt an Oleocanthal sein könnten, die in der Lage sind, die Nervenzellen vor den schädlichen Effekten der Alzheimer-Krankheit zu bewahren. Laut Wissenschaftlern von der University of Louisiana at Monroe soll Oleocanthal die Ablagerungen der sogenannten Beta-Amyloide (senile Plaques) aus dem Gehirn beseitigen können, die bei Alzheimer in grosser Dichte vorkommen. Weiterführende Infos finden Sie unter: Olivenöl gegen Alzheimer Da nun aber nachgewiesen wurde, dass nicht jede Olive und jedes Olivenöl gleichermassen gesund ist, also auch nicht in jedem Olivenöl Oleocanthal enthalten ist, stellt sich die Frage, wonach sich der Verbraucher beim Kauf richten soll. An der University of Athens wurden 175 extra native Olivenöl-Sorten aus Griechenland und Kalifornien untersucht und es stellte sich heraus: Je unreifer die Oliven, desto gesünder sind sie, da sie dann umso reicher an Oleocanthal und anderen Polyphenolen sind. Ein besonders oleocanthalreiches Olivenöl können Sie übrigens daran erkennen, dass es mehr Bitterstoffe enthält und beim Schlucken ein leichtes Kratzen im Hals verursacht. In Fachkreisen ist man sich also längst einig, dass der regelmässige Verzehr von Oliven sehr gesund ist – ein Grund mehr, um die delikaten Ölfrüchte öfter auf den Speiseplan zu setzen. Gesunde Oliven kaufen: Bio-Qualität lohnt sich Die meisten Oliven kommen mit Salzlake, Essig, Zitronensaft oder Öl ins Glas, um sie zu konservieren. Bio-Hersteller bevorzugen extra natives Bio-Olivenöl. Oft werden scharfe Gewürze (z. B. Chili) oder schmackhafte Kräuter (z. B. Rosmarin) zugesetzt. Qualitativ hochwertige Bio-Oliven sind industriell hergestellter Massenware natürlich vorzuziehen. Bedenken Sie hierbei, dass in billigen Oliven aus dem Supermarkt meist weniger sekundäre Pflanzenstoffe stecken als in den hochwertigen, meist alten Oliven-Sorten. Werfen Sie immer auch einen Blick auf die Zutatenliste. Diese verrät Ihnen nicht nur, ob es sich um gefärbte Oliven handelt, sondern auch, ob Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe zugesetzt wurden, die bei den Ölfrüchtchen gänzlich unnötig sind und aus den ursprünglich gesunden Oliven ein Nahrungsmittel machen, das auch negativ wirkende Stoffe enthält. Gesunde Oliven: Ganz natürlich ohne Salz, Essig, Öl Je weniger Hilfsstoffe (Salz, Essig, Öl) bei der Verarbeitung der Oliven erforderlich sind, umso natürlicher und gesünder sind die Oliven. Obwohl es immer heisst, Oliven seien ohne Entbitterung nicht essbar, zeigen Rohkost-Oliven (z. B. von Keimling), dass nahezu unbehandelte Oliven eine echte Delikatesse sind. Die Oliven werden dazu nach der Ernte bei 20 Grad im Schatten getrocknet und anschliessend in Gläser gefüllt – und zwar ohne Salz, Lake, Wasser, Essig, Öl oder was auch immer. Jetzt bildet sich ein natürliches Gas, das die Oliven konserviert. Wenn man das Glas öffnet, entweicht das Gas. Noch sind die Oliven nicht verzehrbereit. Sie müssen "nachreifen". Dazu breitet man sie auf einen flachen Teller aus und lässt sie dort zwei Tage lang liegen. Erst jetzt entwickeln sie ihren aromatischen und natürlichen Olivengeschmack. Sie dunkeln nach und werden etwas runzlig. Ganz ähnlich sehen auch die schwarzen Gemlik Oliven vom Naturkostproduzenten Rapunzel aus. Auch sie kommen ohne Zusätze aus. Mit Hilfe eines speziellen monatelangen Fermentationsprozesses nach traditionell türkischer Art erhalten sie ihren wunderbar aromatischen Geschmack. Lediglich vor der Abfüllung werden sie etwas geölt. Lagerung: Wie lange sind Oliven haltbar? Die Fettsäuren der Oliven zersetzen sich im Laufe der Zeit durch die Einwirkung von Licht und Wärme sowie Sauerstoff. Aus diesem Grund sollten Sie Oliven stets kühl und dunkel, also im Kühlschrank lagern. Idealerweise auch schon dann, wenn sie noch verschlossen sind. In Öl eingelegte Oliven halten am längsten. Während ungeöffnete Gläser viele Jahre lang haltbar sind, können geöffnete Gläser im Kühlschrank mehrere Monate aufbewahrt werden. Wichtig ist nur, dass sie immer gut mit Öl bedeckt sind. Da schon die kleinsten Verunreinigungen die Oliven ranzig werden lassen, sollten Sie die edlen Früchte stets mit einem sauberen Besteck aus dem Glas entnehmen. Oliven in Lake sind leichter verderblich, weshalb sie meist pasteurisiert werden. Des Weiteren gibt es auch in Vakuum verpackte Oliven, die zusammen mit Kräutern in Öl mariniert wurden. Sie sind meist im Kühlregal zu finden und sollten möglichst rasch verbraucht werden. Gesunde Oliven in der Küche Oliven sind ein Sinnbild für die gesunde mediterrane Küche. Sie zählen wie auch Olivenöl, Tomaten, Auberginen und Knoblauch zu den Grundelementen aller Landesküchen der Mittelmeerregion. Bedenken Sie beim Kreieren Ihrer Gerichte, dass das Fruchtfleisch der unreifen grünen Oliven fester ist. Sie überzeugen mit einem intensiven, ein wenig bitteren und scharfen Aroma. Dunkle Früchte sind hingegen reifer. Sie sind weicher und schmecken milder. Herzhaftes mit Oliven Oliven dürfen auf keinem Antipasti-Teller fehlen! Dabei sorgen die unterschiedlichsten Marinaden aus Olivenöl und Kräutern für einen abwechslungsreichen Genuss. Dazu wird meist ein guter Wein kredenzt – und schon macht sich ein betörendes Mittelmeer-Gefühl breit, gleichgültig wie weit die nächste Küste entfernt sein mag. Oliven schmecken aber nicht nur pur hervorragend, sondern sind auch perfekt für alle herzhaften Gerichte geeignet. Sie passen in die Pastasosse, zu Salat, auf die Pizza, zu Schmorgerichten oder zu gebratenem Fisch. Auch Olivenbrot ist eine feine Sache, wozu die kleinen schwarzen Oliven am besten geeignet sind. Kräuter, die besonders gut zu Oliven passen, sind Knoblauch, Rosmarin, Thymian, Chili, Minze, Salbei oder Basilikum Doch muss es nicht immer herzhaft sein, wenn Oliven zum Einsatz kommen: Süsses mit Oliven Oliven harmonieren – so ungewöhnlich es auch klingen mag – ganz hervorragend mit Schokolade. Und so gibt es inzwischen die unterschiedlichsten Rezepte für Schoko-Desserts, Schoko-Kuchen, Schoko-Pralinen und Schoko-Torten, die mit Oliven verfeinert werden. Ja, mit den oben genannten natürlich getrockneten, salzfreien Oliven lassen sich – kombiniert mit einem Süssungsmittel – sogar Getränke herstellen, die stark an Trinkkakao erinnern. Denken Sie in jedem Fall daran: Wenn Sie in den vollen Genuss der wertvollen Inhaltsstoffe kommen möchten, sollten Sie die Oliven – wie auch das Olivenöl – besser nicht zu stark erhitzen, da es andernfalls zu Vitalstoffverlusten kommen kann. Ein köstliches Rohkost-Oliven-Rezept ist die vegane Olivenpaste Tapenade: Rezept: Vegane Tapenade Die Olivenpaste ist eine sehr beliebte Delikatesse und es gibt unzählige Varianten. Die sogenannte Tapenade ist eine aus der südfranzösischen Küche stammende Olivenpaste, die hervorragend z. B. zu Brot, Nudeln und Gegrilltem passt und in allerlei Sossen für den letzten Pfiff sorgt. Normalerweise gehören in eine Original-Tapenade auch Sardellen, die wir beim nachfolgenden veganen Rezept gestrichen haben. Zutaten: 150 g schwarze, entsteinte Oliven 1 TL Kapern 1 Knoblauchzehe 1 kleine Chilischote 50 ml Olivenöl 0,5 TL unbehandelte Zitronenschale Fleur de Sel Pfeffer Zubereitung: Geben Sie die Oliven, die Kapern, die Chilischote und die Knoblauchzehe in einen grossen Mörser und zerstossen Sie die Zutaten zu einer feinen Paste, wobei Sie nach und nach das Olivenöl dazugeben. Wenn Sie keinen Mörser zu Hause haben, können Sie auch einen Stabmixer verwenden. Fügen Sie die fein abgeriebene Zitronenschale und die Gewürze hinzu. Gesunde Rezepte mit Oliven Wenn Sie ab sofort öfter Oliven geniessen möchten, finden Sie nachfolgend viele köstliche und gleichzeitig gesunde Rezepte mit Oliven: Linsenaufstrich mit Oliven Oliven-Bohnen-Topf Tomaten-Gemüsesau ce mit Oliven und Kapern Konjac-Spaghetti mit Oliven und gegrillter Zucchini Auberginenpüree (mit Tomaten und Oliven) Dinkel-Oliven-Brot Wir wünschen Ihnen ein gutes Gelingen! Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater Ihnen gefällt das Ernährungskonzept des Zentrums der Gesundheit? Sie möchten gerne detailliert wissen, wie Sie für sich und Ihre Familie eine rundum gesunde Ernährung gestalten können? Oder möchten Sie vielleicht Ihrem Berufsleben eine neue Perspektive geben und auch andere Menschen zu Themen rund um eine ganzheitliche Gesundheit beraten können? Wir empfehlen die Akademie der Naturheilkunde zur Aus- bzw. Weiterbildung. Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie – die gesunde Ernährung und ein gesundes Leben lieben – in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit in einer Fernausbildung aus. Hier können Sie lesen, wie es bereits ausgebildeten Ernährungsberatern in ihrem neuen Beruf ergeht.   Quellen: John Summerly, "10 Reasons You Should Be Eating Olives", Health Impact News, Oktober 2013 (10 Gründe, warum Sie mehr Oliven essen sollten), (Quelle als PDF) "Oliven – kleine, feine Delikatessen", Schrot & Korn, Juni 2012, (Quelle als PDF) Goethe Universität, "Oliven gegen das Vergessen – Neues Forschungsprojekt untersucht Inhaltsstoffe der Olive, die vor Alzheimer schützen sollen", März 2015, (Quelle als PDF) Mitjavila MT et al, "The Mediterranean diet improves the systemic lipid and DNA oxidative damage in metabolic syndrome individuals. A randomized, controlled, trial", Clin Nutr, April 2013, (Die mediterrane Kost verbessert systembedingte Lipid- und oxidative DNA-Schäden bei Menschen mit metabolischem Syndrom. 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Thomas Wölfel @ Eckental
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Mehr Energie durch Akupressur

Mehr Energie durch Akupressur Sie befinden sich hier: interessante Artikel » Gesundheit   (Zentrum der Gesundheit) – Der ungehinderte Fluss der Lebensenergie Qi ist nach Auffassung der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) massgeblich für unsere Gesundheit. Eine falsche Lebensführung und psychische Belastungen können unsere Energien jedoch aus dem Gleichgewicht bringen und Krankheiten verursachen. Als sanfte Therapieform eignet sich die Akupressur bestens, um bestehende Energieblockaden zu lösen und die Einheit zwischen Körper, Seele und Geist wiederherzustellen. Wir möchten Ihnen hier die zwölf wirksamsten Akupressurpunkte vorstellen.   Akupressur: Im energetischen Einklang mit TCM Akupressur wird als Therapieform der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) seit über 5.000 Jahren praktiziert, um die Körperenergien zu harmonisieren. Man unterscheidet die verschiedenen Akupressur-Richtungen Jin Shin Do (Druck), Shiatsu (Massage) und die Akupunktmassage nach Penzel (Massage, Ausstreichen). Ausgehend von der energetischen Beschaffenheit des Körpers, ordnet die TCM sämtlichen Organen und Körperfunktionen fünf Basisenergien zu: Wind, Wärme, Feuchtigkeit, Trockenheit und Kälte. Die Basisenergien durchfliessen unseren Körper durch entsprechende Energiekanäle, "Meridiane" genannt. Auf diesen Meridianen befinden sich Punkte, welche die Energien in den Körper einströmen und auch wieder austreten lassen. Mit Hilfe der Akupressur werden diese Reizpunkte angeregt, um das Energieniveau im Körper auszubalancieren, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren und Körper und Geist in Einklang zu bringen. Im Gegensatz zur Akupunktur, welche für die Stimulation der selben Energiepunkte Nadeln einsetzt, übt Akupressur hauptsächlich Druck mit den Fingern aus. Man nennt sie deshalb auch "Druck-Akupunktur" oder "Akupunktur ohne Nadeln". Bevor wir uns den wichtigsten zehn Akupressurpunkten zuwenden, lohnt es sich, näher auf das Verhältnis zwischen der Lebensenergie Qi und den Meridianen einzugehen. Akupressur: Die Lebensenergie Qi und die Meridiane Der zentrale Begriff "Qi" aus der chinesischen Medizin kann als feinstoffliche Substanz verstanden werden, die in Form von Atem, Geruch, Gas, Luft, Energie, Gedanken, Gefühlen sowie als physische und psychische Erinnerung zum Ausdruck kommt. Es handelt sich um die Lebenskraft, welche unseren Körper durch ein System von Leitbahnen durchströmt. Diese Leitbahnen werden - wie oben bereits erwähnt - Meridiane genannt. Es gibt zwölf Hauptmeridiane, die in Längsrichtung auf beiden Seiten des Körpers verlaufen und jeweils ein Organ oder eine Organgruppe durchfliessen. Da die Meridiane untereinander verbunden sind, bewegt sich das Qi nach Auffassung der TCM bei einem gesunden Menschen im ungestörten Fluss durch den gesamten Körper. Ist ein Energiekanal jedoch aufgrund eines physischen oder psychischen Ungleichgewichts blockiert, kann auch das Qi nicht mehr ungehindert fliessen. Das mit dem blockierten Meridian verbundene Organ wird in seiner Funktion beeinträchtigt. Als Folge können Krankheiten entstehen. Mit Akupressurpunkten Krankheiten "wegdrücken" Um das Gleichgewicht zwischen den fünf im Körper wirkenden Energien wiederherzustellen und somit Krankheiten zu vermeiden oder bereits bestehende Beschwerden zu therapieren, wird bei der Akupressur mit den Fingerkuppen, oder mit dem Fingernagel für fünf Sekunden bis zwei Minuten Druck auf die Energiepunkte ausgeübt. Ein kräftiger Druck wirkt dabei beruhigend, eine sanfte Stimulation hingegen anregend. Auch ein Klopfen, Reiben oder Kneten kann die energetische Disharmonie in den Meridianen beheben. Durch die Aktivierung der Energien an den Akupressurpunkten kann sich eine bestehende Blockade im Meridian lösen und das Qi seinen gesunden Fluss wieder aufnehmen. Erfolgreich angewendet wird die Akupressur beispielsweise bei Verdauungsstörungen, Bluthochdruck, Zyklusstörungen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Nervosität, Stress, Depressionen, Asthma und Arthritis. Die zwölf wirkungsvollsten Akupressurpunkte Insgesamt sind etwa 50 Energiebahnen bekannt, auf denen sich mehr als 400 Reizpunkte befinden sollen. Die zwölf folgenden Akupressurpunkte haben sich bei der Prävention und Heilung von Krankheiten jedoch am besten bewährt. 1. Meridian: Lunge (LU) - Akupressurpunkt: LU-7 Der Lungen-Meridian verläuft mit seinen 11 Akupressurpunkten von der Innenseite des Arms bis zum Daumen. Den 7. Punkt (Lieque) findet man, indem man vom Daumen aus mit dem Finger in Richtung der Vertiefung oberhalb des Handgelenks streicht. Eine Daumenbreite von dort entfernt, befindet er sich am herausstehenden Knochen am seitlichen Arm. LU-7 verschafft Linderung bei Asthma und Atemlosigkeit als auch bei Migräne, Nackenschmerzen, Halsschmerzen und Erkältung. 2. Meridian: Dickdarm (LI) - Akupressurpunkt: LI-4 Der Dickdarm-Meridian zählt insgesamt 20 Akupressurpunkte und reicht vom Zeigefinger über die Armaussenseite bis zum Seitenflügel der Nase. Der 4. Punkt (Hegu) befindet sich in der Vertiefung der Hand, wo sich die Knochen des Daumens mit denen des Zeigefingers treffen. Er gilt als effektivster Anti-Schmerz-Punkt (z.B. Kopfschmerzen) und wirkt entzündungshemmend. Er hilft bei der Ausleitung überschüssiger Wärme, die anderenfalls zu Fieber und Nasenbluten führen kann. Ausserdem hilft die Druckmassage dieses Punktes bei Verdauungsproblemen. (Nicht während der Schwangerschaft anwenden!) 3. Meridian: Magen (ST) - Akupressurpunkt: ST-36 Auf dem Magen-Meridian finden sich 45 Akupressurpunkte. Beginnend unter dem Auge, führt der erste Zweig bis zur Wange. Der zweite Zweig zieht sich über Hals, Brust und Bauch bis in die zweite Zehe. Der 36. Punkt (Zusanli) befindet sich in einer Vertiefung zwischen Schienenbein und Muskel auf der äusseren Vorderseite des Unterbeins, rund vier Fingerbreit unter der Kniescheibe. Dieser Punkt sorgt für eine gute Verdauungskraft und hilft bei Verstopfung, Durchfall und Blähungen. In der TCM ist er ein entscheidender Energiepunkt, um Diabetes zu verhindern, die durch erhöhtes Magenbrennen verursacht werden kann. Seine Aktivierung unterstützt die Behandlung von Arthritis. Er gilt darüber hinaus als Jungbrunnen und allgemeine Kraftquelle. Da er die Magensäure erhöhen kann, sollte er nicht bei Magengeschwüren aktiviert werden. 4. Meridian: Milz (SP) - Akupressurpunkt: SP-6 Die 21 Akupressurpunkte auf dem Milz-Meridian verteilen sich zwischen dem grossen Zeh und der Brust. Der 6. Punkt (Sanyinjiao) befindet sich an der Innerseite des Unterschenkels, vier Fingerbreit oberhalb des Knöchels. Durch die Druckmassage dieses Punktes können sowohl Verdauungsprobleme und Völlegefühl als auch Stress, Erschöpfung, Müdigkeit und Angstzustände behandelt werden. Dabei werden die Milzfunktion und die Blutproduktion angeregt. (Nicht während der Schwangerschaft anwenden!) 5. Meridian: Herz (HT) - Akupressurpunkt: HT-7 Der Herz-Meridian mit seinen 9 Akupressurpunkten verläuft von der Achselhöhe entlang der Arminnenseite bis zum kleinen Finger. Der 7. Punkt (Shenmen) liegt in der Handgelenksfalte,auf dem Knochen zwischen dem Daumen und dem kleinen Finger. Er wird einerseits bei Herzproblemen angewendet, andererseits bei Depressionen, Ruhelosigkeit, Zerstreutheit, Burnout, Schlaflosigkeit und Alpträumen. 6. Meridian: Dünndarm (SI) - Akupressurpunkt: SI-19 Der Dünndarm-Meridian umfasst 19 Akupressurpunkte. Er erstreckt sich vom kleinen Finger über die Armaussenseite bis zum Ohr. Beim Öffnen des Mundes macht sich eine Vertiefung kurz vor dem Ohr bemerkbar. Hier befindet sich der 19. Punkt (Tinggong), der bei sämtlichen Ohrbeschwerden wie Hörproblemen, Tinnitus und Entzündungen zum Einsatz kommt. 7. Meridian: Blase (BL) - Akupressurpunkt: BL-40 Auf diesem Meridian von Kopf über Nacken, Wirbelsäule und Hinterseite des Schenkels bis zum kleinen Zeh liegen 67 Akupressurpunkte. Der 40. Punkt (Weizhong) lässt sich in der Kniekehle zwischen zwei Sehnen ertasten. Er wird bei Knie-, Rücken- und Hüftschmerzen stimuliert. Auch bei Hautproblemen, Übelkeit und Durchfall kann er hilfreich sein. 8. Meridian: Niere (KI) - Akupressurpunkt: KI-3 Insgesamt 27 Akupressurpunkte können auf dem Nieren-Meridian aktiviert werden. Er zieht sich von der Fusssohle über die Schenkelinnenseite und den Bauch bis zur Brust. Der 3. Akupressurpunkt (Taixi) ist an der Fussinnenseite zwischen Achillessehne und Knöchel lokalisiert. Er verschafft Linderung bei Hals-, Zahn- und Rückenschmerzen, Tinnitus, Asthma, Schlaflosigkeit und Menstruationsbeschwerden. 9. Meridian: Perikard (PC) - Akupressurpunkt: PC-7 Auf dem Perikard-Meridian befinden sich 9 Akupressurpunkte. Er verläuft von der Achselhöhle über die Arminnenseite bis zum Mittelfinger. Der 7. Punkt (Daling) lässt sich in der Mitte des Handgelenks zwischen den beiden Sehnen ertasten. In einer kreisförmigen Bewegung gegen den Urzeigersinn massiert, kann er Nervosität, Herzrasen, Brustschmerzen, fliegende Hitze und auch Gastritis bekämpfen. 10: Meridian: 3facher Erwärmer (SJ) - Akupressurpunkt: SJ-5 Mit 23 Akupressurpunkten bahnt sich der sogenannte 3fache Erwärmer-Meridian seinen Weg vom Ringfinger über die Armaussenseite, die Schulter und das Ohr bis zum äusseren Ende der Augenbraue. Der 5. Punkt (Waiguan) befindet sich auf der Aussenseite des Unterarms, von der Handgelenkfalte aus 2 daumenbreit in Richtung Ellbogen in der Vertiefung zwischen Sehnen und Knochen. Er kann bei Schmerzen in der Hand und den Armen helfen als auch bei Kopf- und Nackenschmerzen. 11. Meridian: Gallenblase (GB) - Akupressurpunkt: GB-20 Der Gallenblasen-Meridian umfasst 44 Akupressurpunkte. Er beginnt an der Augenaussenseite, reicht hinter das Ohr, über die Aussenseite des Kopfes, weiter über die Rippen, Lende und die Schenkelaussenseite bis hinab zum zweitkleinsten Zeh. Der 20. Punkt (Fengchi) liegt in der Vertiefung zwischen Nacken und Ohr. Er bietet sich bei Fieber, Erkältung, Kopf- und Nackenschmerzen ebenso an wie bei Augenproblemen und Bluthochdruck. 12. Meridian: Leber (LR) - Akupressurpunkt: LR-3 Auf dem Leber-Meridian können 14 Akupressurpunkte zur Gesundheit beitragen. Er erstreckt sich vom grossen Zeh über die Schenkelinnenseite und den Bauch bis zur Brust. Der 3. Punkt (Taichong) sitzt auf dem Fuss in der Vertiefung zwischen dem grossen und dem zweitgrössten Zeh, etwa 3 Fingerbreit in Richtung Knöchel. Bei kreisförmiger Massage gegen den Uhrzeigersinn kann er Stress, Nervosität, Wut, Depressionen sowie Kopf- und Menstruationsschmerzen vertreiben. Zudem hat sich der regelmässige energetische Druck auf diesen Punkt als sehr wirkungsvolle Massnahme gegen Bluthochdruck erwiesen. Hinweis: Eine Akupressur-Behandlung lässt man am besten von einem erfahrenen Therapeuten durchführen, der vor der eigentlichen Behandlung eine Diagnose entsprechend der Traditionellen Chinesischen Medizin stellt. Bei der Selbstbehandlung ist eine genaue Kenntnis der Akupressurpunkte ratsam. Grundsätzlich sollte der Druck auf die Energiepunkte weder bei leerem noch bei vollem Magen ausgeübt werden. Der beste Zeitpunkt für die Behandlung ist circa 30 Minuten nach einer Mahlzeit. Bei Schwangeren sollten die Punkte SP 6 und LI 4 nicht einbezogen werden. Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater? Ihnen gefällt das Ernährungskonzept des Zentrums der Gesundheit? Sie möchten gerne detailliert wissen, wie Sie für sich und Ihre Familie eine rundum gesunde Ernährung gestalten können? Oder möchten Sie vielleicht Ihrem Berufsleben eine neue Perspektive geben und auch andere Menschen zu Themen rund um eine ganzheitliche Gesundheit beraten können? Wir empfehlen die Akademie der Naturheilkunde zur Aus- bzw. Weiterbildung. Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie – die gesunde Ernährung und ein gesundes Leben lieben – in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit in einer Fernausbildung aus. Weitere Informationen zur Ausbildung zum Ernährungsberater finden Sie hier.   Quellen: Dharmananda S, "Ma Danyang’s Twelve Acupoints" ITM Online 2004 (Ma Danyangs zwölf Akupressurpunkte) [Quelle als PDF] "Akupressur – Akupressurpunkte – TCM" Akupressur-Punkte 2012 [Quelle als PDF] "Location of 10 important acupuncture/acupressure points" Purnayoga Holistic Health Care 2012 (Position von 10 wichtigen Akupunktur-/Akupressurpunkten) [Quelle als PDF] "Akupressur" Trigolino 2012 [Quelle als PDF]
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Vorsicht mit Blutdruck-Medikamenten

Vorsicht mit Blutdruck-Medikamenten Sie befinden sich hier: interessante Artikel » Gesundheit   (Zentrum der Gesundheit) - US-amerikanische Forscher entdeckten bei einer Studie, dass Frauen, die in der Vergangenheit mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert waren und dann später aufgrund von Bluthochdruck oder Herzproblemen ACE-Hemmer und/oder Beta-Blocker einnehmen mussten, ihr Risiko, einen Brustkrebs-Rückfall zu erleiden, durch diese Medikamente möglicherweise erhöhten - was wieder einmal beweist, dass die mannigfaltigen Auswirkungen von Medikamenten auf den menschlichen Organismus nicht annähernd bekannt sind.   Auf Bluthochdruck-Tabletten steht keine Adresse Der menschliche Körper besteht nicht aus Einzelteilen, die unabhängig von einander funktionieren. Alle Zellen stehen miteinander in Verbindung, kommunizieren und tauschen sich über Neuigkeiten aus. Trifft eine Kopfschmerztablette ein, dann erfährt davon sicher nicht nur der Kopf - so wie wir das vielleicht gerne hätten - sondern der gesamte Organismus. Auf der Kopfschmerztablette steht also keine - für den Körper leserliche - Adresse (wie z. B. "rechte Schläfe"), so dass auch kein Mensch, pardon, keine Zelle und kein Organ weiss, was mit dem eintreffenden Fremdstoff überhaupt geschehen soll. Medikamente wirken im ganzen Organismus Der Wirkstoff, der Kopfschmerz bekämpfen soll, wirkt folglich nicht nur im Kopf, sondern im ganzen Körper. Zwar betäubt er nebenbei tatsächlich die Schmerzen - und deshalb glaubt der betreffende Mensch auch, die Tablette wirke ganz konkret da, wo es zuvor schmerzte. Doch tut sie das eben nur nebenbei. Gleichzeitig löst sie noch viele andere Prozesse und Reaktionen im Körper aus - mit dem Unterschied, dass deren Auswirkung oft nicht unmittelbar (wie die schmerzlindernde Wirkung) verspürt wird, sondern unter Umständen (und vor allem bei einer regelmässigen Einnahme des betreffenden Medikaments) erst in einigen Wochen, Monaten oder Jahren. Bluthochdruck-Medikamente wirken nicht nur auf den Blutdruck Ein Medikament mag also von seinem Erfinder nur für ein spezielles Organ oder Problem bestimmt sein, wirken aber tut es auch auf viele andere Körperfunktionen, auf andere Organe, Zellen, Kreisläufe und insbesondere auf das Immunsystem. Folglich wirken auch Medikamente gegen Bluthochdruck nicht nur gezielt gegen Bluthochdruck. Sie senken zwar den Blutdruck, beeinflussen nebenher jedoch noch viele andere Körperfunktionen. Auf Dauer kann das früher oder später zu Problemen führen. Da diese aber nicht unmittelbar nach der Einnahme der Medikamente auftreten, fällt es nicht leicht, hier Zusammenhänge herzustellen. Immer wieder jedoch widmen sich Forscher dieser Problematik und entdecken bei offiziell als harmlos oder nebenwirkungsarm betitelten Medikamenten plötzlich langfristige Nebenwirkungen, die alles andere als harmlos sind. Bluthochdruck-Medikamente - Wirklich so harmlos? Forscher am Jonsson Comprehensive Cancer Center der UCLA (University of California, Los Angeles) beispielsweise untersuchten kürzlich, inwiefern Medikamente gegen Bluthochdruck (Beta-Blocker und ACE-Hemmer) die Bildung von Brustkrebs beeinflussen könnten. Die Ergebnisse ihrer Studie wurde in der Zeitschrift Breast Cancer Research and Treatment veröffentlicht. Beta-Blocker senken den Blutdruck auf die folgende Weise: Der Blutdruck kann durch körpereigene Stoffe (Adrenalin), die an die sog. Beta-Rezeptoren am Herzen (und an der Niere) andocken, erhöht werden. Um zu verhindern, dass diese Blutdruck erhöhenden Stoffe sich an die Beta-Rezeptoren heften, werden Beta-Blocker eingesetzt. Sie besetzen die Beta-Rezeptoren. Der Herzschlag wird langsamer und der Blutdruck sinkt. Leider gibt es nicht nur am Herzen Beta-Rezeptoren, sondern auch an anderen Organen. Daher leiden manche Beta-Blocker-Patienten an Schwindel, Müdigkeit, kalten Händen und Füssen und gelegentlich auch an depressiven Verstimmungen. Weitere bekannte Nebenwirkungen von Beta-Blockern sind zu langsamer Puls, Herzinsuffizienz (obwohl Herzinsuffizienz eine der Indikationen für Beta-Blocker ist), Asthmaanfälle, Gedächtnisstörungen, Erektionsstörungen und Durchblutungsstörungen. ACE-Hemmer senken den Blutdruck auf die folgende Weise: Sie blockieren die Wirkung eines körpereigenen Proteins namens ACE (Angiotensin-konvertierendes Enzym). ACE wiederum ist für die Bildung des Hormons Angiotensin-II (AT-II) zuständig. AT-II verengt Blutgefässe und erhöht auf diese Weise den Blutdruck. Wird nun ACE blockiert, kann es weniger AT-II bilden. Eine geringere AT-II-Konzentration führt folglich dazu, dass die Blutgefässe erweitert bleiben und der Blutdruck sinkt. ACE-Hemmer gelten als allgemein gut verträglich. Als Nebenwirkung könne Hustenreiz auftreten, was aber vollkommen harmlos sei. ACE-Hemmer - Bei Brustkrebs alles andere als harmlos Dr. Patricia Ganz, Direktorin für Krebsvorsorge und -kontrolle am Jonsson Cancer Center und Hauptautorin der Studie, benutzte als Basis für ihre Forschungen Daten der Studie Life After Cancer Epidemiology (LACE), an der Patientinnen teilgenommen hatten, die eine Brustkrebserkrankung hinter sich hatten bzw. sich im Frühstadium der Krankheit befanden. Zwar fordert Dr. Ganz weitere Studien, um ihre Erkenntnisse zu bestätigen, doch ist bereits die von ihr entdeckte negative Wirkung der ACE-Hemmer in Bezug auf die Wahrscheinlichkeit eines Brustkrebs-Rückfalls ein wichtiger Grund, der - besonders bei Personen mit ernsthaften Erkrankungen - zur äussersten Sorgfalt bei der Verordnung und Einnahme von Medikamenten führen sollte. Bluthochdruck-Medikamente mit Bedacht verordnen Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass die Verordnung von Medikamenten gegen chronische Gesundheitsprobleme bei Patientinnen mit Brustkrebs nur sehr bewusst und mit Bedacht vorgenommen werden darf, sagte Dr. Ganz in einer Presseerklärung. Die internationale Expertin in den Bereichen "Krebs besiegen" und "Lebensqualität nach einer Krebserkrankung" betont: Gewisse Medikamente, die wir als sehr hilfreich in der Behandlung von kardiovaskulären Erkrankungen und Bluthochdruck schätzen, können sich äusserst nachteilig auf die Gesundheit von (einstigen) Brustkrebs-Patientinnen auswirken. Die Studie Eigentlich wollte Dr. Ganz in ihrer Studie nachweisen, dass Bluthochdruck-Medikamente das Risiko für das Wiederauftreten von Brustkrebs verringern könnten. Dann entdeckte sie, dass das Gegenteil der Fall war. An der Studie nahmen 1.779 Frauen teil, die irgendwann einmal in ihrem Leben an Brustkrebs erkrankt waren. Bei 292 von ihnen trat erneut Brustkrebs auf. Dr. Ganz fand heraus, dass 23 Prozent aller Frauen, die an der Studie teilgenommen hatten, entweder einen Beta-Blocker oder einen ACE-Hemmer eingenommen hatten. Diese Frauen waren im Allgemeinen älter, befanden sich jenseits der Wechseljahre und hatten gesundheitliche Probleme wie zum Beispiel Übergewicht, Diabetes oder eben Bluthochdruck. ACE-Hemmer gefährlich bei Brustkrebs Von den 23 Prozent zeigten jene Frauen, die ACE-Hemmer einnahmen, ein signifikant erhöhtes Risiko, erneut an Brustkrebs zu erkranken. Frauen jedoch, die Beta-Blocker einnahmen, hatten ein geringeres Risiko für einen Rückfall. Die Frauen, die sowohl Beta-Blocker als auch ACE-Hemmer einnahmen, hatten ein mittleres Risiko für einen Rückfall. Folglich kann nicht nur der Lebensstil an sich, sondern auch eine Belastung durch Medikamente - die völlig unabhängig von der Krebserkrankung eingenommen werden - den Ausgang von Brustkrebs beeinflussen. Die Wirkungsweise vieler Medikamente ist noch ungeklärt ACE-Hemmer und Beta-Blocker haben offenbar in der Mikroumgebung von Brustkrebs eine noch unbekannte Wirkungsweise. Bekannt ist, dass chronischer Stress wie "Dünger" für das Fortschreiten von Brustkrebs wirkt. Stress fördert Entzündungsprozesse. Entzündungsprozesse wiederum erhöhen signifikant - zumindest bei Versuchstieren - die Ausbreitung von Krebs. Nun kann aber nicht nur Stress Entzündungen fördern. Auch verschiedene Medikamente, wie z. B. ACE-Hemmer und Beta-Blocker - können den Körper und seine unterschiedlichen Entzündungswege beeinflussen. Vor Medikamenteneinnahme Alternativen abklären Vor einer Medikamenteneinnahme sollte grundsätzlich über andere Methoden der Beschwerdenlinderung nachgedacht werden. So ist beispielsweise bei Bluthochdruck bekannt, dass in vielen Fällen bereits eine gesunde Lebensweise mit einer naturbelassenen basischen Ernährung zu hervorragenden Ergebnissen führen kann. Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater Gesunde Ernährung ist Ihre Leidenschaft? Sie lieben die basenüberschüssige, naturbelassene Ernährung? Sie möchten gerne die Zusammenhänge zwischen unserer Nahrung und unserer Gesundheit aus ganzheitlicher Sicht verstehen? Sie wünschen sich nichts mehr als all Ihr Wissen rund um Gesundheit und Ernährung zu Ihrem Beruf zu machen? Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit aus. Wenn Sie mehr über das Fernstudium an der Akademie der Naturheilkunde wissen möchten, dann erfahren Sie hier alle Details sowie Feedbacks von aktuellen und ehemaligen TeilnehmerInnen.   Quellen: Ganz PA et al., "Examining the influence of beta blockers and ACE inhibitors on the risk for breast cancer recurrence: results from the LACE cohort." ( Breast Cancer Res Treat. 2011 Sep;129(2):549-56. Untersuchung des Einflusses von Beta-Blockern und ACE-Hemmern auf das Risiko für Brustkrebs Rückfälle Ergebnisse aus der LACE Kohorte.) [Quelle als PDF] Caan B et al., "Life After Cancer Epidemiology (LACE) Study: a cohort of early stage breast cancer survivors (United States)." Cancer Causes Control. 2005 Jun;16(5):545-56. Life After Cancer Epidemiology (LACE) Studie: Eine Kohorte von Brustkrebs Überlebenden im frühen Stadium (USA). [Quelle als PDF]
Thomas Wölfel @ Eckental
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Diabetes durch kranke Darmflora

Diabetes durch kranke Darmflora Sie befinden sich hier: interessante Artikel » Gesundheit   (Zentrum der Gesundheit) Wussten Sie, dass Sie Ihr Diabetes-Risiko mit verantwortungsvoller Darmpflege senken können? Forscher stellten fest, dass das Diabetesrisiko umso kleiner wird, je ausgeglichener sich die Zusammensetzung der Darmflora gestaltet. Achten Sie daher auf einen gesunden Darm und auf eine harmonische Darmflora und senken Sie auf diese Weise Ihr Diabetes-Risiko.   Zustand der Darmflora ist ein Diagnose-Kriterium für Diabetes Eine Unausgeglichenheit der Darmflora (Dysbiose) könnte Mitursache oder auch Auslöser für einen Typ-II-Diabetes sein, so eine aktuelle Studie, die im Fachmagazin Nature veröffentlicht wurde. Die Forscher stellten fest, dass ein Ungleichgewicht zwischen nützlichen und schädlichen Darmbakterien ein wichtiger Faktor bei der Diabetes-Frühdiagnose sein könnte, da sich die Dysbiose offenbar bereits vor Ausprägung der typischen Diabetes-Symptome zeige. Das richtige Darmbakterien-Verhältnis Der menschliche Gastrointestinaltrakt (GI) enthält bis zu 100 Milliarden Bakterien, die zusammen etwa 1,5 Kilogramm auf die Waage bringen. Wichtig ist jedoch, dass sich in unserem Magen-Darm-Bereich nicht irgendwelche Bakterien tummeln. Es sollten dort bevorzugt die sog. nützlichen Bakterien leben. Sobald der Anteil der nützlichen Darmbakterien 80 Prozent übersteigt, spricht man von einem guten Darmbakterien-Verhältnis. Die schädlichen (pathogenen) Bakterien können 20 Prozent betragen. In dieser Menge können sie von den nützlichen Bakterien gut in Schach gehalten werden und entwickeln kein schädliches Potential. Die nützlichen Darmbakterien stärken das Immunsystem Der Nutzen "guter" Bakterien übersteigt die blosse Unterstützung der Verdauung, die für einen optimalen Gesundheitszustand ja allein schon extrem wichtig ist. Zusätzlich stehen die nützlichen Bakterien in einem engen Wechselverhältnis mit anderen Faktoren unseres Immunsystems. So sorgen sie beispielsweise dafür, dass so genannte "Killerzellen" freigesetzt werden, die dann an jene Punkte des Körpers transportiert werden, wo sie nötig sind, um entartete Zellen oder Krankheitserreger zu eliminieren. Gerät das Verhältnis der Darmbakterien aus dem gesunden Gleichgewicht, kann unser Immunsystem und somit auch unser Wohlbefinden ganz massiv unter der Dysbiose leiden. Diabetiker leiden an einer irritierten Darmflora Forscher der Universität von Kopenhagen zeigten, dass Menschen mit Typ-2-Diabetes eine Darmflora aufwiesen, in der eine besonders hohe Anzahl schädlicher Darmbakterien zu finden war. In dieser Studie wurden 345 Chinesen untersucht. Darunter waren 171 Typ-2-Diabetiker. Die Diabetiker litten stärker an einer Darmfloraverschiebung als die gesunden Menschen. Ähnlich verhielt es sich bei einer weiteren Untersuchung mit dänischen Diabetikern. US-amerikanische Forscher stellten überdies fest, dass eine ungesunde Darmflora nicht nur das Risiko für Diabetes Typ 2 erhöht. Auch die Gefahr, an der Autoimmunerkrankung Diabetes Typ 1 zu erkranken, steigt mit einer Dysbiose offenbar deutlich an. Diabetes Typ 1 durch Darmflorastörung Die US-Forscher analysierten Daten von 33 Kindern aus Finnland und Estland, die (genetisch bedingt) ein erhöhtes Risiko für Diabetes Typ 1 aufwiesen. Im Gegensatz zu Diabetes Typ 2 tritt Typ 1 in der Regel schon in jungen Jahren auf. Die Wissenschaftler begleiteten die Kinder von deren Geburt bis zum dritten Lebensjahr. Bei denjenigen Kindern, die im Laufe dieser Zeit Diabetes Typ 1 entwickelten, nahm ein Jahr vor Beginn der eigentlichen Erkrankung die Bakterienvielfalt im Darm um ein Viertel ab. Auch wenn die Zusammensetzung der Darmbakterien von Mensch zu Mensch stark variiert, ist sie bei jedem Individuum jedoch eigentlich relativ konstant. Bei den Diabetes Typ 1-Patienten aus besagter Studie beobachteten die Forscher jedoch nicht nur die Abnahme der Diversität in der Darmflora. Gleichzeitig nahm der Anteil der gutartigen Darmbakterien ab, derjenige der schädlichen jedoch zu. Das liess den Rückschluss zu, dass eine Dysbiose auch mit der Entstehung von Diabetes Typ 1 in Verbindung steht. Es könnte also durchaus möglich sein, mit Hilfe von Probiotika die Entstehung von beiden Diabetesarten hinauszuzögern oder gar zu verhindern. Sanieren Sie Ihre Darmflora! Noch kümmert sich die Schulmedizin nicht wirklich um das Gleichgewicht von nützlichen und schädlichen Bakterien im Verdauungssystem. Sehr häufig werden Antibiotika verschrieben, welche die Darmflora bekanntlich zerstören bzw. aus dem Gleichgewicht bringen. Antibiotika ähneln einer Chemotherapie. Genau so wie bei einer Chemotherapie nicht nur die bösen Zellen vernichtet werden, sondern auch die gesunden Körperzellen, so zerstört ein Antibiotikum auch nicht nur die bösen Bakterien, sondern die guten gleich mit. Problematisch ist hier, dass sich nach einer Antibiotika-Therapie die schädlichen Darmbakterien schneller erholen als die nützlichen, so dass sie den Darm bereits grösstenteils besiedelt haben, wenn die nützlichen wieder auftauchen. Die nützlichen Darmbakterien finden dann jedoch keinen Platz mehr und überlassen den schädlichen Darmbakterien das Feld. Aus diesem Grund empfiehlt sich nach einer Antibiotika-Therapie grundsätzlich die Sanierung der Darmflora mit einem probiotischen Präparat. Auf diese Weise siedelt man die guten Darmbakterien an, noch bevor sich die schädlichen erholt haben. Leider verordnen nur wenige Schulmediziner nach einer Antibiotika-Therapie probiotische Präparate zum Aufbau der Darmflora. Meist bleibt es dem Patienten selbst überlassen, sich zu informieren und sich dann um seine Darmflora zu kümmern. Wie man schädliche Darmbakterien los wird Nun ist eine Antibiotika-Therapie aber nicht der einzige Faktor, der die nützlichen Darmbakterien vertreibt und die schädlichen fördert. Stress und eine ungesunde Ernährung mit viel Zucker, Fastfood und raffinierten Kohlenhydraten, mit vielen tierischen Produkten bei gleichzeitig geringem Obst- und Gemüseverzehr schaffen ein Milieu im Verdauungssystem, in dem sich die nützlichen Darmbakterien nicht mehr zu Hause fühlen – die schädlichen aber sehr wohl. Weitere Faktoren, die Ihre Darmflora schädigen können, lernen Sie hier kennen: Neun Dinge, die Ihrer Darmflora schaden Eine gesunde basenüberschüssige Ernährung schafft jedoch die Grundlage dafür, dass sich die guten Darmbakterien gerne in unserem Verdauungssystem aufhalten. Erst wenn diese Basis geschaffen ist, können wir Massnahmen ergreifen, um die schädlichen Darmbakterien zu vertreiben. Nachfolgend einige Tipps zur Vertreibung der schädlichen Darmbakterien: Knoblauch: Knoblauch entgiftet und liefert gleichzeitig den nützlichen Darmbakterien Nahrung. Allerdings wirkt Knoblauch nur, wenn er roh verzehrt wird. Manche Menschen mischen Knoblauch mit Honig, um ihn geschmackvoller zu machen und besser essen zu können. Pfefferminzöl: Viele Menschen schwören bei Magenproblemen auf Pfefferminzöl. Die wenigsten aber wissen, dass dieses Öl überdies pathogene Bakterien vernichten kann, ohne dabei auf Seiten der nützlichen Kulturen Kollateralschäden zu verursachen. Pfefferminzöl kann seine Wirkung gegen schädliche Bakterien jedoch nur entfalten, wenn es bis in den Dünndarm gelangen kann. Um dies zu erreichen, sollte das Pfefferminzöl in magensaftresistenten Kapseln eingenommen werden. Derartige Kapseln stellen sicher, dass alles, was sich in ihnen befindet, im intakten Zustand durch den Magen gelangt und die Inhaltsstoffe erst und ausschliesslich im Darm freigesetzt werden. Oregano-Öl: Sie können aber auch auf Oreganoöl zurückgreifen. Details zum Oreganoöl finden Sie hier: Oreganoöl. Lapacho-Extrakt: Lapacho-Extrakt (= Pau D`Arco-Extrakt) wäre eine andere hervorragende Wahl, um den Körper von Schadbakterien zu reinigen. Die beiden letztgenannten Möglichkeiten wirken zudem gegen Pilze, womit sie auch bei Candidainfektionen verwendet werden können. Bentonit: Ein weiteres gutes Mittel zur Entgiftung, ist Bentonit. Bentonit kann Toxine aller Art aus dem Organismus befördern. Aber es kann auch dazu genutzt werden, um schädliche Darmbakterien mittels Adsorption zu eliminieren. Gleichzeitig schafft Bentonit ein angenehmes Darmmilieu, in dem sich die nützlichen Darmbakterien gerne ansiedeln. Probiotika: Wichtig ist darüber hinaus, über mehrere Wochen bis zu drei Monate hinweg nützliche Bakterien einzunehmen. Dies gelingt, indem Sie fermentierte Lebensmittel essen (rohes Sauerkraut, rohe milchsauer vergorene Säfte, Brottrunk etc.) oder probiotische Präparate zu sich nehmen. Probiotische Präparate in magensaftresistenten Kapseln sind natürlich deutlich effektiver als fermentierte Lebensmittel, da die Zahl der im Darm ankommenden nützlichen Bakterien mit den Kapseln sehr viel höher ist. Bei fermentierten Lebensmitteln wird ein Teil der Bakterien bereits im Magen durch die Magensäure eliminiert. Lesen Sie auch: Diabetes-Prävention mit Probiotika Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater? Gesunde Ernährung ist Ihre Leidenschaft? Sie lieben die basenüberschüssige, naturbelassene Ernährung? Sie möchten gerne die Zusammenhänge zwischen unserer Nahrung und unserer Gesundheit aus ganzheitlicher Sicht verstehen? Sie wünschen sich nichts mehr als all Ihr Wissen rund um Gesundheit und Ernährung zu Ihrem Beruf zu machen? Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit aus. Wenn Sie mehr über das Fernstudium an der Akademie der Naturheilkunde wissen möchten, dann erfahren Sie hier alle Details sowie Feedbacks von aktuellen und ehemaligen TeilnehmerInnen.   Quellen: Qin, J. et al., "A metagenome-wide association study of gut microbiota in type 2 diabetes", Nature 490, 55-60 (04 October 2012), (Eine metagenom-weite Assoziationsstudie der Darmflora bei Typ-2-Diabetes) [Quelle als PDF] "Gut Bacteria Could Play Key Role in Development of Type 2 Diabetes" ScienceDaily, Sep. 26, 2012 (Darmbakterien könnten eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung von Diabetes Typ 2 spielen.) [Quelle als PDF] Dr. Aleksandar D. Kostic et al., “The Dynamics of the Human Infant Gut Microbiome in Development and in Progression toward Type 1 Diabetes.”, Cell Host & Microbe, Februar 2015, (“Die Dynamik des Darmmikrobioms bei Kleinkindern in Entwicklung und Progression hin zu Diabetes Typ 1”)
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Manipulation in der Wissenschaft

Manipulation in der Wissenschaft Sie befinden sich hier: interessante Artikel » Gesundheit   (Zentrum der Gesundheit) – Jährlich werden Hunderte von wissenschaftlichen Veröffentlichungen ohne Begründung zurückgezogen. Während es sich bei vielen Studien aus der Biomedizin um Flüchtigkeitsfehler handelt, weisen andere ein hochgradiges wissenschaftliches Fehlverhalten auf. Was verleitet Wissenschaftler zu solchen Datenfälschungen? Welchen Studien kann man vertrauen?   Betrug in der Wissenschaft: Hunderte gefälschte Studien Manchmal hören wir von Studienergebnissen, die uns an unserem gesunden Menschenverstand zweifeln lassen. Altbekanntes wird plötzlich umgekehrt oder erscheint schier unlogisch und nicht nachvollziehbar. Andere Studienergebnisse und Statistiken nehmen wir wiederum fraglos hin, schliesslich handelt es sich um Wissenschaft. Die Wissenschaft bemüht sich um Fakten und Beweise. Oder etwa nicht? Wie vertrauenswürdig sind wissenschaftliche Studien wirklich? Wie gross ist der Spielraum zwischen Wahrheit und Betrug, wenn wirtschaftliche Interessen, persönliche Vorteile und der damit verbundene Publikationszwang ins Spiel kommen? Das Fachmagazin Nature machte bereits im Jahr 2011 darauf aufmerksam, dass jährlich etwa 300 wissenschaftliche Publikationen zurückgezogen werden. Als Begründung werden zumeist Flüchtigkeitsfehler angegeben. Tatsächlich soll es sich jedoch in vielen Fällen um bewusste Fälschungen von Daten aus wirtschaftlichen Motiven handeln. Hinter manipulierten Ergebnissen stecken häufig Forschungsförderungen in Millionenhöhe. Anstatt für solche Geldgeschäfte jedoch angemessene Strafen zu erhalten, müssen überführte Wissenschaftler mehrheitlich nicht einmal Stellung beziehen und dürfen sogar ihre Tätigkeit weiter ausüben. Wie kann das sein? Untersuchung deckt wissenschaftliche Fälschungen auf Die vielen abgelehnten bzw. zurückgezogenen wissenschaftlichen Berichte insbesondere aus dem biomedizinischen Bereich werfen Fragen auf. Dr. Arturo Casadevall vom New Yorker Albert Einstein College of Medicine, Dr. Ferric C. Fang von der University of Washington und R. Grant Steen von der University of North Carolina gingen den Ursachen auf den Grund. Ihre Analyse, die in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlich wurde, umfasste insgesamt 2.047 Artikel, die von Fachmagazinen abgelehnt oder von Forschern selbst zurückgenommen wurden. Drei Viertel dieser Artikel liessen ein eindeutiges wissenschaftliches Fehlverhalten erkennen. Bei 158 Arbeiten handelte es sich jedoch nicht nur um Flüchtigkeitsfehler, sondern um vorsätzliche Täuschungen aus finanziellen Beweggründen. In einer Presseerklärung kritisierte Dr. Casadevall die manipulierten Daten als Reflektion einer falschen wissenschaftlichen Moral. Die Wissenschaft sei von einer Kultur durchdrungen, welche die Veröffentlichung von Artikeln in wichtigen Fachzeitschriften mit hohen Geldsummen, Forschungsmitteln, leitenden Positionen und weiteren Vergünstigungen belohnt. Gefährlich würde es dann, wenn beispielsweise Medikamente vermarktet werden, deren Sicherheit auf falschen Befunden basieren. Für Patienten könnte die Einnahme solcher Arzneimittel fatale Folgen haben. Milde Strafen für überführte Wissenschaftsbetrüger In dubiose Forschungsarbeiten war auch der Wissenschaftler Dr. Boris Cheskis verwickelt. Cheskis arbeitete für das Forschungszentrum eines Pharmaunternehmens und publizierte mit seinen Kollegen zwei Arbeiten über den Nutzen von Östrogen-Therapien. Die Erkenntnisse dieser Studie stiessen in wissenschaftlichen Kreisen auf Widerspruch. Als die kritischen Fragen zu laut wurden, zogen Cheskis und sein Forschungsteam ihre beiden Veröffentlichungen zurück - mit der Begründung, dass einige ihrer Daten nicht „belastbar“ seien. Das United States Department of Health and Human Services drückte diesen Umstand vor zwei Jahren drastischer aus: Cheskis habe die erhobenen Zahlen und Daten bewusst gefälscht. Die Ungeheuerlichkeit besteht darin, dass Cheskis sich weder für sein wissenschaftliches Fehlverhalten rechtfertigen noch die bereits bewilligten Forschungsgelder zurückzahlen musste. Cheskis kassierte mit den gefälschten Daten nicht nur unrechtmässig Geld, sondern spielte auch mit der Gesundheit unzähliger Frauen, die derartige zweifelhafte Östrogen-Präparate einnahmen. Anstatt jedoch suspendiert zu werden, musste sich der Wissenschaftler lediglich bereit erklären, zwei Jahre lang nicht in beratender Funktion für den United States Public Health Service tätig zu werden und seine Forschungsprojekte einer Aufsicht zu unterstellen. Auch in Europa wurden derartige wissenschaftliche Machenschaften bekannt. Die holländischen Medien berichteten im September letzten Jahres von einem Skandal um Diederik Stapel von der Universität von Tilburg. Der renommierte Sozialpsychologe soll sich mit falschen Daten Forschungsgelder in Höhe von 2,2 Millionen Euro von der Regierung erschlichen haben. Während Stapel nach Abschluss der polizeilichen Untersuchungen eine Gefängnisstrafe droht, kommen amerikanische Wissenschaftler meist glimpflicher davon. Kaum Schuldsprüche gegen Wissenschaftsfälscher Tatsächlich wurden im Laufe der vergangenen Jahre lediglich zwei Gefängnisstrafen gegen amerikanische Wissenschaftler verhängt. Der Anästhesist Scott Reuben soll unzählige Patientendaten gefälscht haben. Mindestens 21 seiner Studien gelten als manipuliert. Finanziert wurden Reubens Forschungsarbeiten zu grossen Teilen von einem bestimmten Pharmakonzern. Es mag nicht überraschen, dass diese Studien die Wirksamkeit zweier Schmerzmittel aus den dazugehörigen Laboren bestätigen. Der Betrug flog im Frühjahr 2009 auf und Reuben wurde zu einer relativ milden Haftstrafe von sechs Monaten verurteilt. Der Wissenschaftler Eric Poehlman von der University of Vermont, der sich auf dem Gebiet Fettsucht und Alterungsprozesse einen Namen gemacht hatte, brachte es mit frei erfundenen Daten zu Forschungsgeldern in Höhe von 2,9 Millionen Dollar. Dank der Gewissenhaftigkeit eines Laborassistenten konnte Poehlman im Jahr 2006 überführt werden. Trotz der schweren Anschuldigungen der Staatsanwaltschaft, Poehlman hätte sich persönlich mit den Forschungsgeldern bereichern wollen, verbrachte der Wissenschaftler nicht mehr als ein Jahr und einen Tag hinter Gittern. Staatsanwalt David V. Kirby erklärte: Dr. Poehlman hat in betrügerischer Absicht Millionen von Dollars abgezweigt. Damit standen mehrere Millionen Dollar für valide wissenschaftliche Forschungszwecke nicht mehr zur Verfügung. Wie das hier gefällte Urteil beweist, wird ein solches Verhalten seitens der Regierung nicht mehr toleriert. Die Analyse von Casadevall und seinen Kollegen kann diese Aussage nicht bestätigen. Schuldsprüche gegen Wissenschaftler wie Poehlman und Reuben sind nach wie vor die Ausnahme. Diese Handhabung ist mit Sicherheit auch ein Grund dafür, weshalb noch immer unzählige gefälschte Studien an die Öffentlichkeit gelangen. Welche Studien sind vertrauenswürdig? Die Bewertung der Rechtmässigkeit wissenschaftlicher Studien dürfte vielen Lesern schwer fallen. Natürlich kann man ein Augenmerk auf den entsprechenden Auftrag- und Geldgeber richten, um die Unabhängigkeit der entsprechenden Studie besser einschätzen zu können – doch sicher kann man sich nie sein, ob eine Studie nun richtige oder falsche Ergebnisse beinhaltet. Es ist jedoch bestimmt nicht falsch, sich seinen gesunden Menschenverstand und das Vertrauen auf Erfahrungswerte zu bewahren. Seien Sie kritisch und hinterfragen Sie die Dinge! Die Menschheit verlernt leider immer mehr, sich auf Werte wie den gesunden Menschenverstand oder das so genannte Bauchgefühl zu verlassen – obwohl uns diese in vielen Fällen richtig leiten würden. Stattdessen vertrauen viele Menschen nur noch auf wissenschaftlich belegte Fakten. Die Wissenschaft ist an sich nicht schlecht, solange sie unabhängig eingesetzt wird. Sie kann unter bestimmten Umständen mit Sicherheit eine Bereicherung für die Menschen darstellen – solange wir sie nicht ohne nachzudenken mit Wahrheit gleichsetzen. Wissenschaftler sind Menschen und Menschen machen bekanntlich Fehler (was diese nicht entschuldigen soll). Menschen haben subjektive Empfindungen, persönliche Interessen und nehmen Dinge unterschiedlich wahr. Dies sollte man niemals ausser Acht lassen. Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater Ihnen gefällt das Ernährungskonzept des Zentrums der Gesundheit? Sie möchten gerne detailliert wissen, wie Sie für sich und Ihre Familie eine rundum gesunde Ernährung gestalten können? Oder möchten Sie vielleicht Ihrem Berufsleben eine neue Perspektive geben und auch andere Menschen zu Themen rund um eine ganzheitliche Gesundheit beraten können? Wir empfehlen die Akademie der Naturheilkunde zur Aus- bzw. Weiterbildung. Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie – die gesunde Ernährung und ein gesundes Leben lieben – in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit in einer Fernausbildung aus. Hier können Sie lesen, wie es bereits ausgebildeten Ernährungsberatern in ihrem neuen Beruf ergeht.   Quellen: Van Noorden R. „Science publishing: The trouble with retractions.” Nature. 2011 Oct 5;478(7367):26-8. doi: 10.1038/478026a. (Wissenschaftliche Veröffentlichungen: Das Problem mit Zurückziehungen.) [Quelle als PDF] Zimmer C., „Misconduct Widespread in Retracted Science Papers, Study Finds” The New York Times 2012 (Studie: Fehlverhalten bei zurückgezogenen wissenschaftlichen Publikationen ist weit verbreitet) [Quelle als PDF] Retraction Watch 2012 (Blog) [Quelle als PDF] Enserink M., „Diederik Stapel Under Investigation by Dutch Prosecutors” Sciencemag 2012 [Quelle als PDF] Maier T., „Das schockierende Lügengebilde des Scott Reuben und dessen Fundamente“ ScienceBlogs 2009 [Quelle als PDF]
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Aluminium in Lebensmitteln meiden

Aluminium in Lebensmitteln meiden Sie befinden sich hier: interessante Artikel » Gesundheit   (Zentrum der Gesundheit) – Aluminium ist zu einem allgegenwärtigen Begleiter in unserem Alltag geworden. Ob in Form von Teflonpfannen, Konserven und Alufolie, als E-Nummer etikettiert oder unsichtbar in der Luft und im Trinkwasser. Die Alzheimer-Forschung betrachtet die scheinbare Omnipräsenz dieses Leichtmetalls mit Argusaugen und macht es verantwortlich für den geistigen Verfall unzähliger Demenzkranker. Umso dringlicher stellt sich die Frage, wie wir Aluminium in unserem Alltag vermeiden können.   Alzheimer durch Aluminium Alzheimer avanciert zur Volkskrankheit in den Industrienationen. Etwa 45 Prozent der Neunzigjährigen sind von dieser Demenzform betroffen. Die Alzheimer-Forschung verdächtigt seit Langem Aluminium als möglichen Auslöser oder zumindest als Mitverursacher. Durch Umwelt- und Nahrungsmittelbelastungen nehmen wir das Leichtmetall auf und speichern es in unserem Organismus. Bestimmte Nährstoffdefizite können die Absorption von Aluminium zusätzlich erleichtern. Für Dr. Daniel Perl, Neuropathologe an der medizinischen Fakultät der University of Vermont, spielt "Calcium- und Magnesiummangel einhergehend mit der steigenden Umweltbelastung mit Aluminium eine Rolle als Verursacher von Alzheimer". Das zeige sich deutlich anhand der hohen Aluminiummengen in den Nervenfasern der Gehirne von Alzheimer-Patienten. Das Hauptsymptom einer Aluminiumvergiftung sei der Verlust der geistigen Fähigkeiten. Angefangen mit Vergesslichkeit und Konzentrationsschwierigkeiten kann eine zu hohe Aluminiumkonzentration im Körper schliesslich zur Demenz führen. Auch Knochenweiche und Knochenmasseverlust sowie Nieren- und Gewebeschäden lassen sich häufig auf das Leichtmetall zurückzuführen. Für die Alzheimer-Prävention ist es deshalb entscheidend zu wissen, wie wir den direkten Kontakt mit Aluminium im Alltag einschränken können. Aluminium in Lebensmitteln – Die unsichtbare Bedrohung Wir verwenden Kochtöpfe aus Aluminium, benutzen aluminiumhaltige Kosmetika, lindern unsere Beschwerden mit regelrechten Aluminiumpillen, löschen unseren Durst mit belastetem Trinkwasser und konsumieren aluminiumhaltige Lebensmittel. Kein Wunder also, dass Studien der letzten drei Jahrzehnte einen stetigen Anstieg von Aluminium in unserer Umwelt und in unserem privaten Lebensraum verzeichnen. Wissenschaftler sind sich einig, Aluminium ist für jede Lebensform bedrohlich, da es sämtliche Formen von Gewebe schädigt. Es wirkt neurotoxisch auf das Nervensystem und kann somit als Nervengift bezeichnet werden. Zwar wird Aluminium generell weniger gefährlich eingestuft als die Schwermetalle Quecksilber, Arsen, Blei und Cadmium, jedoch werden wir mit diesem Leichtmetall wesentlich häufiger konfrontiert. Zudem lagert sich aufgenommenes Aluminium langfristig im Gehirn und in den Knochen ab. Die Gefahr von Aluminium besteht also vor allem in seiner Langzeitwirkung in unserem Körper. Da es sich bei dem chemischen Element um eine unsichtbare Bedrohung handelt, müssen wir uns über bestimmte Aluminium-Quellen im Klaren sein und diese möglichst meiden, um Krankheiten wie Alzheimer vorzubeugen. Wo lauert also die Aluminium-Gefahr in unserem Alltag? Aluminium im Trinkwasser Wir können nicht aufhören zu atmen, um uns aluminiumbelasteter Luft zu entziehen. Doch es lassen sich Vorsichtsmassnahmen bei unserer Ernährung treffen. Leider beginnt das Dilemma bereits mit dem Wesentlichsten: unserem Trinkwasser. Wasserwerke haben die Erlaubnis, Aluminiumsulfat als Flockungsmittel einzusetzen. Doch nicht nur das, Messwerten zufolge wird der gesetzliche Grenzwert von 200 Mikrogramm pro Liter in den meisten europäischen Anlagen bis um das Sechsfache überstiegen. Als Verbraucher sind wir deshalb besser beraten, unbehandeltes, schwefelhaltiges Quellwasser oder Mineralwasser zu trinken und dieses auch zum Kochen zu nutzen. Der Schwefelanteil im Wasser soll in unserem Organismus entgiftend wirken und dabei helfen, giftige Metalle aus unserem Organismus zu eliminieren. Auch Bohnen und Knoblauch enthalten Schwefelverbindungen, die bei der Ausleitung von Schwer- bzw. Leichtmetallen unterstützen können. Doch wie steht es um aluminiumhaltige Lebensmittel? Aluminium in Lebensmitteln vermeiden Bei den Lebensmitteln ist auch im Fall von Aluminium auf E-Nummer bei den Zutatenangaben zu achten. Hinter diesen künstlichen Farb- und Zusatzstoffen verbergen sich häufig Aluminiumverbindungen. Vor allem Fertig-Backwaren, Backmischungen, gebleichtes Mehl, Fertigkuchenteig, Donuts, Waffeln, Laugenbrezeln, farbige Süssigkeiten, Vanillepulver, Kaffeeweisser als auch Käse und Tafelsalz sind häufig belastet. Im Einzelnen handelt es sich bei den Zusatzstoffen um den Farbstoff Aluminium (E173), um die Stabilisatoren Aluminiumsulfat (E520), Aluminiumnatriumsulfat (E521) und Aluminiumammoniumsulfat (E523), um die als Trennmittel eingesetzten Kieselsalze Natriumaluminiumsilikat (E554), Kaliumaluminiumsilikat (E555) und Calciumaluminiumsilikat (E556) sowie um Calciumaluminat (E598). Besonders erschreckend ist der Aluminiumgehalt in industriell hergestellter Babynahrung. Während manche Hersteller ihr Milchpulver für Säuglingsmilch für unbedenklich halten und das hohe Aluminiumvorkommen sogar für naturgegeben und damit als gesund erklären, warnen Wissenschaftler der britischen Keele University vor einem bis zu vierhundert Mal höheren Aluminiumwert als in Muttermilch. Die Anlagen für eine mögliche Alzheimer-Erkrankung im Alter könnten somit schon in die Wiege gelegt werden. Alzheimer durch Kochutensilien aus Aluminium Kein Anbrennen und eine leichte Reinigung, so sollen uns antihaftbeschichtete Pfannen (Teflonpfannen) und Töpfe das Leben erleichtern. Tatsächlich kann der Gebrauch dieser gewöhnlich aus Aluminium bestehenden Kochutensilien zum Spiel mit dem Feuer werden. Denn beim Braten oder Kochen gelangen Aluminiumpartikel direkt in das Essen und somit in unseren Organismus. Das Kochen von Wasser in Aluminiumtöpfen erzeugt zudem giftige Hydroxide. Beim Garen von Fleisch entstehen wiederum gesundheitsgefährdende Chloride. Schinken gibt beim Braten in einer Aluminiumpfanne krebserregende Nitrate frei. Töpfe und Pfannen aus Edelstahl sowie eiserne und steinerne Kochgeräte haben hingegen nicht nur eine längere Haltbarkeit, sondern sind auch für unsere Gesundheit die bessere Wahl. Teetrinker sollten zudem auf Aluminiumkannen verzichten. Die Tanninsäure des Tees ebnet dem giftigen Metall den direkten Weg in die Flüssigkeit. Aluminium in Medikamenten Bei Kopfschmerzen oder Sodbrennen schnell eine Tablette schlucken, das mag kurzzeitig Erlösung bringen. Doch mit welchen Folgen? Gepuffertes Aspirin und Magensäure-bindende Arzneimittel (Antazida) enthalten häufig Aluminium-Trisilikate und Aluminiumhydroxid. Letztere können in Form einer einzigen Tablette mehr als 200 mg Aluminium mit sich bringen. Aber auch andere verschreibungspflichtige Medikamente enthalten Aluminium (u.a. gegen Durchfall). Überlegen Sie sich deshalb genau, ob Sie auf chemische Mittel zurückgreifen oder im Einzelfall besser naturheilkundlichen Methoden den Vorzug geben. Weitere Aluminiumquellen Ebenfalls mit Aluminium belastet sind häufig Zahnfüllungen und Zahnpasta, Nasensprays, Deodorants und Zigarettenfilter. Auch durch Pestizide und manche Metallreiniger können wir mit dem Gift in Kontakt kommen. Fazit Eine komplette Vermeidung von Aluminium wird uns kaum gelingen. Doch lassen sich mit unseren Ernährungsgewohnheiten und in unserem Haushalt präventive Beiträge für unsere Gesundheit leisten. Das gilt vor allem für schwangere und stillende Frauen, Kleinkinder und ältere Menschen. Eine natürliche Ernährung, die möglichst frei von chemischen Zusatzstoffen und Pestiziden ist, sowie die Besinnung auf traditionelles Kochgeschirr ist ein Anfang. Verzichten Sie ausserdem auf Konservendosen und die Verwendung von Alufolie. Obst, Gemüse und bestimmte Algen unterstützen die Eliminierung von Leichtmetallen aus unserem Organismus. Nahrungsergänzungsmittel (Calcium, Magnesium, Eisen, Zink und Vitamin C) können die Aufnahme von Aluminium offenbar sogar blockieren. Menschen, die ihre Ernährung aluminiumarm gestalten, berichten davon, weniger gereizt zu sein, seltener unter Kopfschmerzen zu leiden als auch eine grössere Konzentrations- und Gedächtnisfähigkeit zu besitzen. Eltern mit verhaltensauffälligen Kindern bemerken ebenfalls Verbesserungen. Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater Gesunde Ernährung ist Ihre Leidenschaft? Sie lieben die basenüberschüssige, naturbelassene Ernährung? Sie möchten gerne die Zusammenhänge zwischen unserer Nahrung und unserer Gesundheit aus ganzheitlicher Sicht verstehen? Sie wünschen sich nichts mehr als all Ihr Wissen rund um Gesundheit und Ernährung zu Ihrem Beruf zu machen? Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit aus. Wenn Sie mehr über das Fernstudium an der Akademie der Naturheilkunde wissen möchten, dann erfahren Sie hier alle Details sowie Feedbacks von aktuellen und ehemaligen TeilnehmerInnen.   Quellen: "E541 - Neurotoxic Additives? Dementia?" hints-n-tips 2012 (E541 – Neurotoxische Zusatzstoffe? Demenz?) [Quelle als PDF] "Aluminum. Alzheimer`s and Parkinson`s Disease. Daily detox is essential" Chi Machine International 2011 (Aluminium. Alzheimer und Parkinson. Tägliche Entgiftung ist essentiell) [Quelle als PDF] "Was ist Demenz? Was ist Alzheimer?" Alzheimerinfo 2012 [Quelle als PDF] Gumpert N "Antazida – Magenmedikament" Doktor Gumpert 2012 [Quelle als PDF] "Besorgnis um Aluminium in Babynahrung" Dr. Watson 2010 [Quelle als PDF] "Aluminium im Trinkwasser und in der Nahrung?" Wasserklinik 2012 [Quelle als PDF] Zusatzstoffe-Online 2012 http://www.zusatzstoffe-online.de [Quelle als PDF]
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Multivitaminpräparate gegen Krebs

Multivitaminpräparate gegen Krebs Sie befinden sich hier: interessante Artikel » Gesundheit   (Zentrum der Gesundheit) - In einer Langzeitstudie mit älteren Männern zeigte sich, dass die tägliche Einnahme eines Multivitamin-Präparats das Krebsrisiko signifikant verringern kann. Die beteiligten Forscher empfehlen Männern nun, spätestens ab dem mittleren Alter ein hochwertiges Multivitaminpräparat einzunehmen.   Heute schon Vitamine geschluckt? Multivitaminpräparate sind die beliebtesten Nahrungsergänzungsmittel, die von mindestens einem Drittel der erwachsenen Bevölkerung regelmässig eingenommen werden. Bisher konnten Studien zu keinem einhelligen Ergebnis gelangen, ob die Einnahme von Vitaminen nun Vorteile oder eher Nachteile oder vielleicht überhaupt keine Auswirkungen auf die Gesundheit, das Krebsrisiko und die Sterblichkeit haben kann. Studie soll zeigen, ob Vitamine das Krebsrisiko reduzieren Die im Oktober 2012 im Fachmagazin Journal of the American Medical Association JAMA veröffentlichte Studie (die sog. Physicians’ Health Study II) sollte hier endlich Klarheit bringen. Während es sich bei bisherigen Studien zu diesem Thema eher um die Auswertung von Fragebögen gehandelt hatte, wollte man der Frage, inwieweit Multivitaminpräparate das Krebsrisiko reduzieren können, dieses Mal mit einer gross angelegten randomisierten placebo-kontrollierten Doppelblind-Studie auf den Grund gehen. Studien-Objekte waren Ärzte Als Studienteilnehmer fungierten 14.641 amerikanische Ärzte, die zu Anfang der Studie (1997) 50 Jahre und älter waren (durchschnittlich 64 Jahre). Die Teilnehmer erhielten täglich entweder ein Multivitaminpräparat oder ein Placebo, um herauszufinden, inwieweit Multivitaminpräparate einen Einfluss auf die Entwicklung von Krebs, darunter Prostata- und Darmkrebs nehmen könnten. Im Jahr 2011 wurde die Studie beendet. Weniger Krebs für Vitaminschlucker Man stellte fest, dass jene Männer, die über mehr als 10 Jahre hinweg das Multivitaminpräparat eingenommen hatten, ein zwar moderat, aber dennoch signifikant geringeres Krebsrisiko hatten als die Placebo-Gruppe. Ernsthafte Nebenwirkungen – wie bei anderen Studien z. B. zu Vitamin E und Beta-Carotin – konnten bei der Physicians’ Health Study im Beobachtungszeitraum nicht beschrieben werden. Lesen Sie auch: Vitamin E wirkt gegen Krebs. Optimale Kombination: Vitamine und gesunder Lebensstil Ein weiterer interessanter Punkt der Studie war Folgendes: Die positive Wirkung einer Multivitamin-Nahrungsergänzung konnte durch einen gesunden Lebensstil verstärkt werden. So waren die betreffenden Teilnehmer weder fettleibig noch rauchten sie. Auch assen sie selten rotes Fleisch. Darüber hinaus machten Sie mehr als eine Stunde Sport pro Woche und assen reichlich Obst, Gemüse und Vollkornprodukte. Achten Sie in jedem Fall auf hochwertige ganzheitliche Vitaminpräparate und vergessen Sie darüber hinaus nicht eine gesunde basenüberschüssige Ernährungsweise, regelmässige Bewegung, Aufenthalte unter freiem Himmel und ein effektives Stressmanagement. Lesen Sie zu diesem Thema auch unseren Artikel "Gefährliche künstliche Vitamine", der Ihnen Tipps für die Wahl des richtigen Nahrungsergänzungsmittels geben kann. Ihre Ausbildung zum Ernährungsberater Interessieren Sie sich für ganzheitliche Methoden zur Selbsthilfe, wie z. B. für Entsäuerung, Entschlackung, Entgiftung, Darmsanierung und Leberreinigung? Lieben Sie eine gesunde Ernährung? Und möchten Sie vielleicht auch andere Menschen zu allen Themen rund um Gesundheit und Ernährung beraten können? Dann machen Sie jetzt Nägel mit Köpfen! Lassen Sie sich in der Akademie der Naturheilkunde im Fernstudium zum/zur Fachberater/in für holistische Gesundheit ausbilden und geben Sie Ihrer Zukunft damit ganz neue Erfolgschancen! Wenn Sie mehr über das Fernstudium an der Akademie der Naturheilkunde wissen möchten, dann erfahren Sie hier alle Details sowie Feedbacks von TeilnehmerInnen.   Quellen: Gaziano J. M., Sesso, H. et al., "Multivitamins in the Prevention of Cancer in Men - The Physicians’ Health Study II Randomized Controlled Trial" JAMA.2012; 1-10. doi:10.1001/jama.2012.14641 (Multivitamine in der Prävention von Krebs bei Männern – Die Physicians’ Health Study II, randomisierter, kontrollierter Versuch) [Quelle als PDF] "The effect of vitamin E and beta carotene on the incidence of lung cancer and other cancers in male smokers. The Alpha-Tocopherol, Beta Carotene Cancer Prevention Study Group." N Engl J Med. 1994 Apr 14;330(15):1029-35. (Die Auswirkung von Vitamin E und Beta Carotin auf den Ausbruch von Lungenkrebs und anderer Krebsarten bei männlichen Rauchern) [Quelle als PDF]
Thomas Wölfel @ Eckental
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Naturkosmetik schützt vor Giftbelastung

Naturkosmetik schützt vor Giftbelastung Sie befinden sich hier: News   (Zentrum der Gesundheit) – Herkömmliche Kosmetikartikel, wie Make-up, Shampoo und Bodylotionen enthalten meist giftige Chemikalien. Mit der Nahrung, dem Wasser und über die Kleidung aber nehmen wir bereits genügend Schadstoffe auf. Essen und trinken müssen wir in jedem Fall. Die Gifte aus Kosmetika sind dagegen absolut vermeidbar. Es genügt bereits, wenn Sie auf Naturkosmetik ausweichen, um die Giftbelastung Ihres Körpers stark zu reduzieren – wie eine Studie der University of California zeigte. Im Vergleich zu herkömmlicher Kosmetik bewahrt Naturkosmetik somit vor einer weiteren Giftbelastung.   Giftbelastung sinkt bei Umstieg auf Naturkosmetik Ob Zahncreme, Make-up, Concealer, Lidschatten, Puder, Seife oder Parfum – alle diese Kosmetikartikel können schädliche Chemikalien enthalten. Diese werden meist zur Konservierung, Emulgierung, Aromatisierung oder – bei Seifen – zur Steigerung der Desinfektionswirkung eingesetzt. Besonders bedenklich sind die sog. endokrinen Disruptoren. Dabei handelt es sich um Chemikalien, die im Körper des Menschen hormonähnliche Wirkungen haben, daher den Hormonhaushalt irritieren und somit zu weitreichenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen können. Neben Hormon- und Entwicklungsstörungen können Chemikalien, die über die Haut in den Organismus gelangen, auch Übergewicht, neurologische Verhaltensstörungen, Diabetes und Krebs begünstigen. Eine Studie, die im März 2016 von Forschern der University of California in Berkeley und der Clinica de Salud del Valle de Salinas veröffentlicht wurde, zeigte, wie sich die Giftbelastung des Körpers schon allein dann merklich reduzieren lässt, wenn man nur wenige Tage lang auf herkömmliche Kosmetika verzichtet und stattdessen chemiefreie Naturkosmetik verwendet. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden im Fachjournal Environmental Health Perspectives veröffentlicht. Giftige Stoffe in Kosmetika führen zu Hormonstörungen An der Studie – der sog. HERMOSA-Studie – nahmen 100 Teenager teil. HERMOSA steht für Health and Environmental Research on Makeup of Salinas Adolescents (Gesundheits- und Umweltstudie zu Make-up bei Jugendlichen aus Salinas (ein Ort südlich von San Francisco/Kalifornien)). Es handelt sich um ein Projekt, das jungen Menschen aus der Region Gesundheits- und Umweltthemen nahebringen möchte. Die Wissenschaftler versorgten die jungen Probandinnen nun mit Kosmetika, die frei von Chemikalien waren. Die Produkte enthielten somit weder Phthalate noch Parabene und auch kein Triclosan oder Oxybenzon. Alle diese Chemikalien sind in den herkömmlichen Körperpflegeprodukten ganz normale Zutaten – ob es sich nun um Parfum, Shampoos, Haarspülungen, Seifen oder Sonnenschutzmittel handelt. Bekannt ist aber, dass genau diese Chemikalien das hormonelle Gleichgewicht des Menschen stören. Da Frauen eindeutig mehr Kosmetik- und Körperpflegeartikel nutzen als Männer (Frauen durchschnittlich 12, Männer nur 6), sind auch sie viel stärker den genannten Schadstoffen ausgesetzt erklärte Studienleiterin Dr. Kim Harley. Junge Frauen im Teenager-Alter aber nutzen noch mehr Kosmetika als die durchschnittliche erwachsene Frau – und gerade Mädchen befinden sich noch in der körperlichen Entwicklung. Die hormonell wirksamen Chemikalien können jetzt die gesunde Entwicklung der Geschlechtsorgane verhindern und später zu Fruchtbarkeitsproblemen oder Beschwerden infolge von Hormonstörungen führen. Nach drei Tagen Naturkosmetik: Stark reduzierte Giftbelastung des Körpers Nachdem die jungen Studienteilnehmerinnen drei Tage lang nur noch chemiefreie Kosmetikprodukte verwendet hatten, untersuchte man ihren Urin. Man stellte fest, dass dieser – im Vergleich zur Urinprobe vor der Umstellung auf Naturkosmetika – nun eine sehr viel geringere Giftbelastung aufwies. Rückstände aus Diethylphthalat (einer Chemikalie, die häufig in Parfums und Duftstoffen eingesetzt wird), nahmen mengenmässig um 27 Prozent ab. Die Methyl- und Propylparabenrückstände im Urin gingen um etwa 45 Prozent zurück. Parabene werden in herkömmlichen Kosmetikartikeln zur Konservierung eingesetzt. Die Werte von Triclosan (einem Desinfektionsmittel in Seifen und Zahncreme) und von Benzophenon-3 (auch Oxybenzon genannt, einem UV-Schutz in manchen Sonnenschutzmitteln) fielen um 36 Prozent. Herkömmliche Kosmetika enthalten nicht deklarierte Chemikalien Überraschenderweise beobachtete man im Urin der Probanden auch einen Rückgang bei zwei weniger gebräuchlichen Parabenen, die gar nicht auf der Inhaltsstoffliste der zuvor benutzten Kosmetikartikel erschienen sind. Da sich deren Level im Urin aber nach der Umstellung auf Naturkosmetika reduzierte, gehen die Forscher davon aus, dass die beiden Chemikalien zwar in manchen der üblichen Kosmetikprodukten enthalten sind, aber entweder nicht auf der Zutatenliste erscheinen oder über eine unbeabsichtigte Kontamination ins Produkt gelangt sind. Sicher ist, dass sie in den chemiefreien Produkten nicht enthalten waren, andernfalls hätten sich die Urinwerte nach nur drei Tagen Abstinenz nicht so deutlich verbessert. Jugendliche für Chemikalien in Kosmetika sensibilisieren Für die teilnehmenden Jugendlichen war die Studie etwas ganz Besonderes, erlebten sie doch am eigenen Leib, wie herkömmliche Kosmetikartikel mit Chemikalien belastet sind und wie gut Naturkosmetik den Organismus vor vermeidbaren Schadstoffen schützen kann. Nachdem die Mädchen von den auffallenden Ergebnissen der Studie erfahren hatten, erzählten sie davon ihren Freunden und Bekannten, so dass nicht nur die Teilnehmer von der Studie profitierten, sondern viele Menschen mehr. Darüber hinaus waren High-School-Studenten an der Leitung und Durchführung der Studie beteiligt. Eine dieser Studentinnen sagte: "Zu unseren Zielen gehörte, die Teilnehmerinnen der Studie für Chemikalien in alltäglichen Kosmetikartikeln zu sensibilisieren, damit sie ihre Körperpflegeprodukte und ihr Make-up künftig bewusster auswählen." Naturkosmetik lohnt sich: Giftbelastung sinkt Zwar sind Naturkosmetikprodukte oft teurer als Billigprodukte aus dem Supermarkt. Doch lohnt es sich durchaus – wie die Studie zeigte – lieber weniger Kosmetikartikel zu nutzen und diese dann in höherer Qualität im Naturkosmetiksektor zu kaufen. Die persönliche Giftbelastung sinkt mit Naturkosmetika in jedem Fall. Manche Körperpflegeprodukte kann man auch mit wenig Aufwand und einigen wenigen Zutaten selbst herstellen, z. B. Salben, Sonnenöl, Shampoo, Gesichtsmasken, Gesichtsreinigung, Muskelsalbe und vieles mehr. Weitere interessante Details zu Schadstoffen in alltäglichen Kosmetikartikeln finden Sie hier: Schadstoffe im Shampoo Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater Ihnen gefällt das Ernährungskonzept des Zentrums der Gesundheit? Sie möchten gerne detailliert wissen, wie Sie für sich und Ihre Familie eine rundum gesunde Ernährung gestalten können? Oder möchten Sie vielleicht Ihrem Berufsleben eine neue Perspektive geben und auch andere Menschen zu Themen rund um eine ganzheitliche Gesundheit beraten können? Wir empfehlen die Akademie der Naturheilkunde zur Aus- bzw. Weiterbildung. Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie – die gesunde Ernährung und ein gesundes Leben lieben – in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit in einer Fernausbildung aus. Hier können Sie lesen, wie es bereits ausgebildeten Ernährungsberatern in ihrem neuen Beruf ergeht.   Quellen: Yang S., Teen girls see big drop in chemical exposure with switch in cosmetics, März 2016, Berkeley News, (Junge Frauen erleben starke Reduzierung der Giftbelastung durch Umstieg von herkömmlicher Kosmetik auf Naturkosmetik) (Quelle als PDF) Harley K et al., Reducing Phthalate, Paraben, and Phenol Exposure from Personal Care Products in Adolescent Girls: Findings from the HERMOSA Intervention Study, März 2016, Environmental Health Perspectives, (Reduzierung von Phthalat-, Paraben- und Phenolexposition aus Körperpflegeprodukten bei Jugendlichen (Mädchen): Resultate aus der HERMOSA Interventionsstudie) (Quelle als PDF)
Thomas Wölfel @ Eckental
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