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Druck im Yasni Exposé von Wieland von Hodenberg

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Kriege weltweit ächten! Atomwaffen abschaffen! Alle AKW stilllegen!
Homepage: hodenberg.de
Spitzname: "Einstein", Land: Deutschland, Sprache: Deutsch
Ich biete: Friedensaktivist und Autor, auch verantwortl. für Pressearbeit - / Kämpfer für soziale Gerechtigkeit, Bleiberecht für Flüchtlinge, Schutz für Deserteure vor Verfolgung und Einsatz für die universellen Menschenrechte. Außerdem Liebhaber klassischer Musik, Barockmusik, Jazz und Literatur. Sportlich: Tourenradler mit viel Langstreckenerfahrung - und Frischluftfanatiker!
Wieland von Hodenberg @ Solidarische Hilfe e.V., 28277 Bremen

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Wieland von Hodenberg - Wieland von Hodenberg
Juni 08  +
Wieland von Hodenberg - Wieland von Hodenberg
Okt 10  1

1099 Informationen zu Wieland von Hodenberg

Wichtige Informationen zu der Friedensdemo am 8. Oktober in Berlin

Die Ferienzeit neigt sich dem Ende entgegen, nicht aber unser Engagement. Die immer bedrohlicher werdende politische Situation erfordert eine geeinte und erstarkte Friedensbewegung. Wir sind zwar noch weit davon entfernt, den Kriegstreibern wirklich Schrecken einzujagen und deren Wahlchancen ernsthaft zu minimieren. Gleichwohl sind wir über das erste Echo ermutigt, das unser Aufruf zur bundesweiten Demonstration in Berlin „Die Waffen nieder“ gefunden hat. Deshalb sollten wir in den nächsten Wochen große Anstrengungen unternehmen, um die Friedensbewegung wieder als wichtigen Ausdruck des Friedenswillens der Bevölkerung ins öffentliche Bewusstsein zu bringen. Mehr als 600 bundesweite, regionale und örtliche Friedensinitiativen und Personen tragen den nach gründlichen Diskussionen verabschiedeten gemeinsamen Aufruf mit. Es wächst also wieder zusammen, was auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges einmal zusammen war. Wir achten sehr hoch, was friedenspolitisch in letzter Zeit geschah, die Ostermärsche, die Aktion Stopp Ramstein, die Hiroshima - Aktionen und was zum Antikriegstag angelegt ist. Das alles wird in der Öffentlichkeit registriert. Und das ist gut. Aus unserer Sicht besteht nicht nur die Notwendigkeit in Berlin erkennbar aufzutreten, wir haben dazu auch die Möglichkeit. Wir müssen noch mehr MitstreiterInnen gewinnen, verzagte zurückholen und eine Art Aufbruchsstimmung erzeugen. Wir schaffen das.
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 23.08.16  +  

Sendesaal Bremen: Erste Konzerte der neuen Saison

Kaum sind die Ferien vorbei, steht die nächste Saison im Sendesaal an. Eingetroffen ist das neue Programmheft mit über 50 Konzerten bis Januar 2017, das ab sofort im Sendesaal und an diversen Stellen in Bremen ausliegt. Auf Wunsch schicken wir es Ihnen auch gerne zu. Informationen zu den Konzerten im August und September finden Sie jedenfalls schon mal in diesem Newsletter. Allein vier ausgewachsene Klavierabende erwarten Sie in dieser Zeit ebenso wie Musik aus Syrien, Persien und Korea, Jazz, Kammermusik und Songs. Wenn Sie gerne Kulinarisches und Konzertantes genussvoll miteinander verbinden wollen, empfehlen wir Ihnen die Option "Menu & Konzert". Da kombinieren Sie ein 3-Gänge Menu im benachbarten Restaurant Geerdes am Sendesaal mit einem Konzert Ihrer Wahl im Sendesaal. Gut geeignet auch zum Verschenken. Herzlich willkommen in der achten Saison. Für heute allerbeste Grüße Ihr Peter Schulze Karten erhalten Sie außer über unsere website www.sendesaal-bremen.de an der Abendkasse oder als telefonische Vorbestellung unter 0421-33005767 (AB). Inhalt 17.08. Max Reger Klavierduo - Hommage á Reger 18.08. Saltarello: Streichquartett Opus 4 19.08. Broukar - Ein Hauch von Damaskus 02.09. Mo' Blow - CD Release & Farewell Tour 04.09. Harmonien der Welt I: Lamento Project 12.09. musica assoluta, Solisten Isabelle und Boris Faust 13.09. release Konzert: Sophie Pacini 15.09. Aino Löwenmark - Human 16.09. Emiliano Sempaio Meretiro (BR) 18.09. Klavierabend: Eilzaveta Ukrainskaia 22.09. konzert im dunkeln: Maria Pia De Vito und Huw Warren 23.09. Harmonien der Welt II: Special Night 24.09. celestial harmonies special: Klavierabend Sándor Falvai 30.09. Rembrandt Frerichs Trio feat Kayhan Kalhor 17.08. Max Reger Klavierduo - Hommage á Reger Mittwoch, 17. August 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Das Max Reger Klavierduo, bestehend aus Katja und Boris Cepeda, führt die Hommagen anlässlich Max Regers 100. Todestag weiter und spielt seine großen Werke für zwei Klaviere und Variationen von Ludwig van Beethoven und Wolfgang Amadeus Mozart. Max Reger Klavierduo - Hommage á Reger Katja Cepeda - Klavier Boris Cepeda - Klavier Programm: Variationen und Fuge über ein Thema von Beethoven, op. 86 Für zwei Klaviere zu vier Händen Herrn Theo Rikoff zugeeignet Komponiert 1994 in Berg am Starnberger See Variationen und Fuge für zwei Klaviere über ein Thema von W.A. Mozart, op. 132 a Der Meininger Hofkapelle zur Erinnerung Komponiert 1914 in Schneewinkl bei Berchtesgaden Thema (aus Mozarts Klaviersonate A-Dur Köch. Verz.331) Andante grazioso Introduktion, Passacaglia und Fuge für zwei Klaviere zu vier Händen, op. 96 Frau Henriette Schnelle zugeeignet Komponiert 1906 in Prien am Chiemsee Das Max Reger Klavierduo wurde 1998 von Katja und Boris Cepeda gegründet. Angeregt durch ein Klavierprojekt  von Prof. Kurt Seibert an der Hochschule für Künste in Bremen beginnt ihre Beschäftigung mit der Klaviermusik von Max Reger, dem Namenspatron des Duos, von dessen Musik sie bis heute fasziniert sind. Ihr erstes Konzert fand 1998 in Bremen statt, daraufhin folgten Konzertreisen nach Ecuador, Nord- und Südamerika sowie Südostasien. Seitdem erarbeiteten sie die wichtigsten Werke Max Regers und ein umfangreiches Repertoire für Klavier zu vier Händen, aber auch für zwei Klaviere.Das Max Reger Klavierduo hat u.a. die Mozart-Variationen für zwei Klaviere von Max Reger für Radio Bremen produziert. Katja Cepeda, geboren in Warendorf mit deutsch-tschechischen Wurzeln, erhielt schon früh ihren  ersten Klavierunterricht, studierte Klavier an der Hochschule für Künste Bremen bei Prof. Kurt Seibert und schloss ihr Studium   mit der künstlerischen Diplomprüfung ab. Sie wirkte als Solistin und Kammermusikbegleiterin bei dem Festival „Weidener Max  Reger Tage“ mit und nahm an viel beachteten Klavierprojekten zu Musik von Beethoven, Brahms und Eisler teil. In diesem Zusammenhang spielte sie Hanns Eislers Klavierstücke op.8 auf CD ein. Seit 2005 ist Katja Cepeda als Keyboarderin im Musicalbereich tätig. In dieser Funktion war sie an nahezu allen bedeutenden Spielorten tätig. Seit 2013 ist Katja Cepeda auch als Klavierpädagogin tätig. Boris Cepeda, geboren in Quito, studierte Klavier an der Hochschule für Künste in Bremen als Stipendiat der  Waldemar Koch Stiftung Bremen in der Klasse von Prof. Kurt Seibert. Als Solist, Liedbegleiter und Kammermusikpartner trat er in Europa, Asien, Nord, Mittel- und Südamerika auf. Boris Cepedas Weg wurde durch diverse Auszeichnungen begleitet. So errang er bereits mit nur 7 Jahren den 1. Platz beim Nationalen Musikwettbewerb in Cuenca, Ecuador, dem 1985 und 1989 weitere erste Preise bei dem nationalen Klavierwettbewerb „Guillermo Wright Vallarino“ in Quito folgten. Er war Stipendiat der Philharmonischen Gesellschaft Quito, der Stiftung Guayasamín, der Stiftung Juan Esteban Cordero, der Stiftung Zaldumbide-Rosales, der Deutschen Schule Quito, des Deutschen Pädagogischen Austauschdienstes, des Richard-Wagner-Verbandes sowie der Stiftung Esquel Ecuador. 2004 wurde dem Pianisten der Orden »Vicente Rocafuerte« verliehen – die höchste Auszeichnung des ecuadorianischen Parlaments für kulturelle und künstlerische Verdienste. Von 2009 war Boris als Solorepetitor und stellvertretender Studienleiter am Anhaltischen Theater Dessau tätig und wechselte 2016 als Studienleiter an das Theater Münster. Dort hat er auch die Leitung des renommierten Konzertchores Münster übernommen. Eine Veranstaltung des Max Reger Klavierduos 18.08. Saltarello: Streichquartett Opus 4 Donnerstag, 18. August 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 15 Euro (ermäßigt 5 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Als Ausnahmetalent stellt sich in diesem Saltarello-Konzert das blutjunge und hochbegabte Streichquartett Opus4 aus Lausanne vor. Quartett Opus 4 Samuel Hirsch und Léa Al-­‐Saghir - Violine Son Pham Ba - Viola Marie Auslaender - Violoncello Programm: Joseph Haydn (1732 - 1809): Quartett Opus 77, Nr. 2 in F-Dur Igor Stravinsky (1882 ­‐1971): Drei Stücke für Streichquartett Maurice Ravel (1875 ­‐1937): Quartett F-Dur Marie Ausländer, Léa Al-­‐Saghir und Samuel Hirsch kennen sich, seit sie sieben Jahre alt sind und sie bei den "Ministrings" unter der Leitung von Tina Strinning mitwirken durften. In dieser Besetzung haben sie sich gemeinsam oder als Solisten in vielen Konzerten einiges an Bühnenerfahrung erspielt. Eine Konzerttournee hat sie bis nach Istanbul geführt, wo sie vielen jungen Musikern begegnet sind. Im Jahre 2009 begannen Marie, Léa und Samuel zusammen mit dem Bratschisten Hans Egidi, ihrem Lehrer am Konservatorium Lausanne, Quartett zu spielen. Hans Egidi ist der Bratschist des Quartetts Sine Nomine. Seit 2012 spielt Son Pham Ba, junger Bratschist und Jungstudent an der Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne, mit dem Quartett zusammen. Die vier Musiker verstehen sich sehr gut und erweitern stetig ihr Repertoire. Im Mai 2016 haben sie in Rheinau den ersten Preis in der Kategorie Kammermusik beim schweizerischen Musikwettbewerb mit Auszeichnung gewonnen. 19.08. Broukar - Ein Hauch von Damaskus Freitag, 19. August 2016 | 19:00 Uhr | Tickets 16 Euro (ermäßigt 9 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Im Rahmen des FUNUN Festivals - Syrische Kultur in Bremen findet im Sendesaal das Konzert von Broukar statt, einem Ensemble, das 2007 in Damaskus gegründet worden ist und mit drei bis fünf Musikern und einem Derwisch-Tänzer die Zuschauer in arabische Sufi-Traditionen entführt. Broukar - Ein Hauch von Damaskus Taufik Mirkhan - Quanun Bayan Rida - Oud und Gesang Hadil Mirkhan - Cello George Oro - Arabische Perkussion Ahmad Alkhatib- Derwisch-Tänzer Das Ensemble, das 2007 in Damaskus gegründet wurde, besteht aus vier Musikern und einem Derwisch Tänzer für Sufi-Tanz und spielt traditionelle Maqam-Musik. Mit ihren Instrumenten Qanun, Oud, Riq und Cello gemeinsam mit dem Derwisch Tänzer entführt Broukar die Zuhörer in die älteste Stadt der Welt, wo Moderne und Tradition aufeinandertreffen. Eine Stadt, die lange Zeit als das Zentrum der arabischen Kulturszene galt - Damaskus. Eine Veranstaltung des Syrischen Exil-Kulturvereins SEKu e.V. 02.09. Mo' Blow - CD Release & Farewell Tour Freitag, 02. September 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Nach 10 Jahren verabschiedet sich die kraftvolle Berliner Funkband Mo' Blow von der Bühne - und besucht dabei erstmals den Sendesaal. Mo' Blow - CD Release & Farewell Tour Besetzung: Felix Falk - Saxofone, Didgeridoo, Perkussion Matti Klein - Rhodes Tobias Fleischer - Bass André Seidel - Schlagzeug Ein letztes Mal zaubert Mo' Blow ihr mörderisch groovendes Funk Feuerwerk auf die Bühne. Mit ihrem brandaktuellen Album "Live in Berlin" und einer Tournee verabschiedet sich die Band nach über 10 Jahren und hunderten Konzerten in mehr als 20 Ländern. „Party! Nicht mit Allerweltgrooves, sondern mit Anspruch. Die Jungs haben Power!“ (Süddeutsche Zeitung). "Wir können es kaum erwarten, gemeinsam mit unserem Publikum noch einmal die Bühnen abzubrennen und unvergessliche Abende zu erleben, an die wir uns noch lange erinnern.", verspricht die Band. Ihre für sie so typische musikalische Hochspannung, mit der man problemlos eine Kleinstadt betreiben könnte, ist also garantiert. Keine Panik: Das mit dem Brennen der Bühne ist im Sendesaal nicht ganz wörtich zu nehmen. Hier gibts auch ein Video 04.09. Harmonien der Welt I: Lamento Project Sonntag, 04. September 2016 | 18:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Musik, entstanden aus Trauer und Trost, Musik die die Seele berührt - das ist das Thema der vier Musiker des Lamento Project, mit dem der bunte Reigen der diesjährigen Harmonien der Welt-Reihe eröffnet wird. "LAMENTO PROJECT" Catherine Aglibut - Barockvioline Ulrike Becker - Violone Claudio Puntin  - Bassklarinette, Klarinette    Christian Gerber - Bandoneon Der Klang der Klage, er hat in fast jeder musikalischen Tradition einen wichtigen Platz. Musik, die Trauer und Trost in ein Klangkostüm kleidet, ist meistens mit Worten verbunden, doch ihr Gefühl ist viel ergreifender als alle Worte. Die Musik die aus diesen Zuständen von Menschen geschaffen wurde, berührt unsere Seele direkt. Ausgehend von einigen der wichtigsten Klagegesänge des 17. Jahrhunderts, beleuchten die vier Musiker des LAMENTO PROJECTs verschiedene Zustände der Trauer, des Kummers und des Trostes auf persönliche Weise. Werke alter Meister aus dem lange verschollenen "Alt-Bachischen Archiv" stehen neben eigenen, aus dem gleichen Empfinden heraus entstandenen Kompositionen und Improvisationen, und bilden ein Repertoire, welches die meditative Intensität und Kraft der Transzendenz in sich trägt. "Diese Musik ist wie eine Kur aus Sound. Ganz grosses Kino!" (F. Uhde, Radialsystem Berlin) Eine Veranstaltung von Radio Bremen/Nordwestradio 12.09. musica assoluta, Solisten Isabelle und Boris Faust Montag, 12. September 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 25 Euro (ermäßigt 15 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Das Ensemble musica assoluta unter Leitung des Komponisten Thorsten Encke ist regelmäßig bei uns zu Gast, wie immer mit hochkarätigen Solisten, diesmal mit der Geigerin Isabelle Faust und ihrem Bruder Boris Faust an der Bratsche und einer Hommage anläßlich des 100. Geburtstages von Henri Dutilleux. ECHOS zum 100. Geburtstag von Henri Dutilleux Isabelle Faust - Violine Boris Faust - Viola musica assoluta Thorsten Encke - Dirigent Programm: Henri Dutilleux (1916-2013): Mystère de l'Instant (1989) Thorsten Encke (*1966): Echos für Violine, Viola und Orchester (UA) Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Sinfonia Concertante Es-Dur KV 364 Dutilleux’ Mystère de l’Instant, ein Stück von magischer Erzählkraft, ist eines der schönsten Beispiele für die vielfältige Klangfarbenpalette des französischen Komponisten, die er in zehn Momenten - „Instants“ - zeigt. Die neue Komposition Echos von Thorsten Encke setzt hier an: Die Stimmen der Solovioline und Soloviola treten in den Dialog mit sich und ihrer Umgebung. Als Solisten konnte die international renommierte Geigerin Isabelle Faust sowie ihr Bruder Boris Faust, Viola, gewonnen werden. Das Stück komponiert Thorsten Encke den Solisten und dem Ensemble musica assoluta gleichsam auf den Leib. Wolfgang Amadeus Mozarts Sinfonia Concertante beschließt das Konzert - ein Klassiker für Violine, Viola und Kammerorchester. Isabelle Faust - Violine Als Preisträgerin des Leopold-Mozart-Wettbewerbs in Augsburg und des Paganini- Wettbewerbs in Genua musizierte sie bereits in jungen Jahren mit bedeutenden Orchestern in aller Welt, wie den Berliner Philharmonikern, dem Boston Symphony Orchestra, dem NHK Symphony Orchestra Tokyo, dem Freiburger Barockorchester oder dem Chamber Orchestra of Europe. Isabelle Faust spielt ein Repertoire, das von J.S. Bach bis hin zu Werken zeitgenössischer Komponisten wie Ligeti, Lachenmann oder Widmann reicht. Ihre künstlerische Aufgeschlossenheit eröffnet ihr Wege zu vielfältigen musikalischen Partnerschaften. Neben den großen sinfonischen Violinkonzerten führt sie beispielsweise Brahms’ und Mozarts Klarinettenquintette mit historischen Instrumenten auf. Regelmäßig arbeitet sie mit Dirigenten wie Frans Brüggen, Mariss Jansons, Giovanni Antonini,  Philippe  Herreweghe,  Daniel  Harding,  Bernard  Haitink  und   Andris   Nelsons zusammen. Ihr unmittelbarer Zugang zur Musik lässt Isabelle Faust zum Wesentlichen der Werke vordringen. Das Publikum spürt ihre natürliche Musikalität ebenso wie den Drang, die Kenntnis des Repertoires durch ein genaues Studium der Partituren und musikhistorische Recherchen zu vertiefen. Eine besonders enge Beziehung verband sie in den letzten Jahren mit Claudio Abbado, mit dem sie in mehreren Ländern konzertierte und für „harmonia mundi“ eine mehrfach preisgekrönte CD mit den Violinkonzerten Beethovens und Bergs einspielte. Die  Aufnahme mit dem Orchestra Mozart wurde mit dem „Diapason d’or“, einem „Echo Klassik“, dem „Gramophone Award 2012“ und dem japanischen „Record  Academy  Award“ ausgezeichnet. Mit ihrem Kammermusikpartner Alexander Melnikov hat sie für „harmonia mundi“ zahlreiche Alben eingespielt, wie die letzte Aufnahme des Duos mit Sonaten für Violine und Klavier von Brahms, die im September 2015 erschienen ist. Im August 2015 wurde ausserdem die zweite Folge der Schumann-Trilogie mit Alexander Melnikov, Jean-Guihen Queyras, dem Freiburger Barockorchester und Pablo Heras-Casado veröffentlicht, mit Schumanns Klavierkonzert und dem Klaviertrio Nr. 2 op. 63. Die dritte und letzte Einspielung setzt sich mit Schumanns Cellokonzert und das Klaviertrio Nr. 1  auseinander. Isabelle Faust spielt die „Dornröschen“-Stradivari von 1704, eine Leihgabe der L-Bank Baden-Württemberg. „Ihr Klang hat Leidenschaft, er hat Biss und er elektrisiert, aber er ist auch von einer entwaffnenden Wärme und Süße, die den verborgenen Lyrismus der Musik sichtbar werden lässt…“ The New York Times Boris Faust - Viola Geboren am 25.1.1970 in Esslingen, studierte er Viola bei Prof. Matthias Buchholz in Köln und bei Prof. Kim Kashkashian in Freiburg. 1994 Abschlussdiplom an der Musikhochschule Freiburg, danach Konzertexamen bei Prof. Hatto Beyerle in der Soloklasse der Musikhochschule Hannover. Er ist mehrfacher Preisträger internationaler Wettbewerbe, u.a. in England beim Lionel-Tertis-Wettbewerb und in Italien beim Vittorio-Gui-Wettbewerb sowie beim Wettbewerb der Deutschen Industrie. 1992 erhielt er ein Stipendium beim Deutschen Musikwettbewerb. Als Solist unternahm er Konzerte und Einspielungen mit verschiedenen Orchestern, u.a. mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Heilbronner Kammerorchester, der Philharmonie Baden-Baden und dem Landesjugendorchester Baden-Württemberg. Als gefragter Kammermusiker konzertierte er auf Festivals wie dem Edinburgh-Festival, dem Kronberg-Festival, dem Internat. Mendelssohn-Festival u.v.a. mit namhaften Solisten wie Boris Pergamenschikow, Andras Schiff, Kim Kashkashian, Rainer Kussmaul Jean-Guihen Queyras. Seit 1997 ist Boris Faust 1. Solobratschist der Bremer Philharmoniker und war als Solobratschist Gast bei Hamburger Philharmonikern, Hessischem Rundfunk, Dresdner Staatskapelle, Dresdner Philharmonie, Basler Sinfonieorchester, NDR Hannover, Staatsoper Hannover und weiteren.
Daneben spielte er bei den Bayreuther Festspielen und lernte so die Wagner-Opern kennen.
 Boris Faust geht seit 1993 einer regelmäßigen Lehrtätigkeit nach. 
Seit 2014 ist er Professor an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Thorsten Encke - Dirigent 1966 in Göttingen geboren, studierte Thorsten Encke zunächst Violoncello und Dirigieren in Hannover und Los Angeles, sammelte Erfahrungen auf allen Feldern der klassischen Musik und spielte als Solist, Kammer- und Orchestermusiker. 1999 entschied er sich für eine Zukunft als freier Musiker. Mit dem Gewinn des Wettbewerbs in Prades 2005 verlagerten sich Thorsten Enckes musikalische Aktivitäten mehr und mehr auf kompositorische Projekte, verbunden mit dem Dirigat eigener Werke. Seitdem erhält er zahlreiche Kompositionsaufträge. Seine Werke werden von Künstlern wie Paavo Järvi, Christian Tetzlaff, Sharon Kam, Julian Steckel, dem Quartetto di Cremona, dem Stockholm Chamber Brass, Orchestern wie der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, der NDR Radiophilharmonie und vielen anderen international agierenden Musikern aufgeführt. Mitschnitte von Radio France Musique, vom Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur, dem Norddeutschen Rundfunk und Radio Bremen geben ein Bild von der Verbreitung seiner Musik. Gemeinsam mit befreundeten Musikern gründete Thorsten Encke 2011 das Orchester musica assoluta. Als dessen Dirigent und künstlerischer Leiter engagiert er sich für neue Formen des Konzertierens und impulsgebende Konzerterlebnisse. Bekannt für seine unkonventionellen Auftritte und Programme hat sich das junge und vitale Ensemble innerhalb kürzester Zeit viel Begeisterung bei Publikum und Presse sichern können. musica assoluta Mut und Neugier, Leidenschaft und der Blick über die Grenzen des eigenen Horizontes hinaus: Seit nunmehr vier Jahren und mit einer Vielzahl ungewöhnlicher Konzerte beweist das in Hannover ansässige Orchester musica assoluta um den Komponisten und Dirigenten Thorsten Encke, dass Erneuerung in der Musik möglich ist. Erfrischend der Zugang der Musiker zu bekannten Werken, erfrischend die stete Suche des Ensembles nach außergewöhnlichem Repertoire und neuen Darstellungsformen – stilübergreifend, universell, modern. Besetzt mit exzellenten, vielfach ausgezeichneten jungen Musikern hat das Ensemble seine eigene Konzertreihe in Hannover gegründet, hat mit programmatischer Dichte und Unmittelbarkeit Furore gemacht und reagiert mit konsequenter Arbeit an Schulen und der Förderung von Nachwuchstalenten auf ein spürbares Bedürfnis nach einer Veränderung von Konzert- und Hörgepflogenheiten. Das Orchester hat mit namhaften Solisten wie Sharon Kam, Benjamin Schmid, Ragna Schirmer und german hornsound zusammengearbeitet und ist gern gesehener Gast auf internationalen Festivals wie den Niedersächsischen Musiktagen, den KunstFestSpielen Herrenhausen und dem Klangbrücken Festival. Rundfunk- und CD Aufnahmen geben einen Eindruck von der programmatischen Vielseitigkeit und der exzellenten Spielqualität des Ensembles. 13.09. release Konzert: Sophie Pacini Dienstag, 13. September 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Die hochbegabte deutsch-italienische Pianistin Sophie Pacini gibt einen Klavierabend anläßlich der Veröffentlichung ihrer CD, die sie im Frühjahr dieses Jahres im Sendesaal aufgenommen hat. Sie spielt Werke von Chopin, Beethoven und Liszt. Sophie Pacini - Klavier Programm: Frederic Chopin: Nocturne in B flat minor, Op. 9 No.1 Frederic Chopin: Nocturne in E flat, Op. 9 No. 2 Frederic Chopin: Scherzo No. 2 in B flat minor, Op.31 Ludwig van Beethoven: Sonata for Piano No. 21 in C major, Op. 53 “Waldstein” Franz Liszt: Consolations, S. 172 (Nos. 1, 2 and 3) Franz Liszt: Réminiscences de Don Juan, S. 418 "Bewundernswert eigenständige Interpretationen von leuchtender Transparenz, fesselnder Intensität und bezwingender musikalischer Logik“ – so begründete die Jury die Entscheidung für den „Förderpreis Deutschlandfunk“, mit dem die junge deutsch-italienische Pianistin Sophie Pacini 2011 ausgezeichnet wurde. Im Alter von 10 Jahren begann Sophie Pacini ihre Ausbildung bei Karl-Heinz Kämmerling am Salzburger Mozarteum, wo sie zwei Jahre später in das neu gegründete Hochbegabteninstitut aufgenommen wurde. Ab 2007 setzte Sophie Pacini ihr Studium in der Meisterklasse bei Pavel Gililov fort, das sie 2011 mit Auszeichnung abschloss. Meisterkurse bei Dmitri Bashkirov und Fou Ts’ong gaben ihr überdies wichtige Impulse. 2010 lernte sie Martha Argerich kennen, die sie ein Jahr später zu einem Rezital im Rahmen des Progetto Martha Argerich nach Lugano einlud und seither zu einer wichtigen Wegbegleiterin geworden ist. Im Jahr 2000, mit gerade einmal 9 Jahren, gab Sophie Pacini ihr Konzertdebüt mit Haydns Klavierkonzert D-Dur. Seitdem spielt die gebürtige Münchnerin in vielen bedeutenden Konzertsälen, darunter Konzerthaus Dortmund, Laeiszhalle Hamburg, Beethovenhalle Bonn, Tonhalle Zürich, Meistersingerhalle Nürnberg, Liederhalle Stuttgart, Herkulessaal München und Konzerthaus Berlin. Sie gab gefeierte Klavierabende im Rahmen internationaler Festivals wie Lucerne Piano Festival, Klavierfestival Ruhr, Schwetzinger Festspiele, Mozartfest Würzburg, Piano Festival aux Jacobins Toulouse, Kammermusikfest Lockenhaus mit Gidon Kremer und die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Als Solistin war Sophie Pacini zu Gast bei Orchestern wie Camerata Salzburg, Dresdner Philharmoniker, Luzerner Sinfonieorchester, Orchester des Maggio Musicale Fiorentino, Wiener Kammerorchester, Mozarteum-Orchester Salzburg sowie Tokyo Philharmonic Orchestra in Suntory Hall und Orchard Hall. In der Saison 2015/16 ist Sophie Pacini unter anderem in Klavierabenden im Wiener Konzerthaus sowie im Rahmen des Berliner Klavierfestivals im Konzerthaus Berlin zu hören. Mit den Münchner Symphonikern wird sie Saint-Saens‘ 5. Klavierkonzert im Münchner Prinzregententheater spielen, mit dem Armenian National Philharmonic Orchestra ist sie mit Chopins 1. Klavierkonzert in Ludwigshafen zu hören. Sophie Pacini wurde mit einer Reihe bedeutender Preise ausgezeichnet, darunter der ECHO Klassik in der Kategorie Nachwuchskünstlerin des Jahres 2015 (Klavier) und drei Auszeichnungen im Jahr 2011, als ihr bei den Sommets Musicaux de Gstaad unter dem Vorsitz von Dmitri Bashkirov der Prix Groupe Edmond de Rothschild verliehen wurde und sie die Förderpreise des Deutschlandfunks und des Bremer Musikfests erhielt als „eine der größten Begabungen ihrer Generation“. Seit 2013 ist Sophie Pacini Stipendiatin der Mozart- Gesellschaft Dortmund. Zu ihren vielfach ausgezeichneten CD-Einspielungen gehören Schumanns Klavierkonzert a- Moll und Mozarts Klavierkonzert Es-Dur mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland- Pfalz unter Radoslaw Szulc (Onyx, 2012), eine Solo-CD mit Werken von Schumann und Liszt (CAvi Music, 2012) sowie eine Einspielung der Solowerke Chopins (CAvi Music, 2014). 15.09. Aino Löwenmark - Human Donnerstag, 15. September 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Aino Löwenmark war mehrfach im Duo Fjarill im Sendesaal. Human ist ihre erstes Programm unter eigenem Namen. Aino Löwenmark - Piano, Gesang Jürgen Spiegel - Schlagzeug Nils Westermann - Gitarren, Bass „Ich hatte das Gefühl, dass es noch andere kreative Facetten in mir gibt, die sich ausdrücken wollten“, erklärt Aino Löwenmark den Impuls zu Human, dem ersten Album unter ihrem eigenem Namen. In den letzten 10 Jahren feierte die Sängerin, Pianistin und Komponistin im Duo Fjarill internationale Erfolge. Dessen bislang letztes Album „Tiden“ erschien 2013, am Ende der dazugehörigen Tournee nahmen sich Aino Löwenmark und Hanmari Spiegel eine künstlerische Pause, ohne Fjarill endgültig aufzulösen. „Hanmari und ich harmonieren perfekt und so sind natürlich auch unsere gemeinsamen Platten sehr harmonisch“, stellt Aino Löwenmark fest. „Bei meinem eigenen Album wollte ich neue Klangwelten kreieren und die bekannte Kombination von Klavier, Geige und Gesang erweitern.“ Dafür zog die in Schweden geborene und in Hamburg lebende Musikerin schon früh ihren Lebenspartner hinzu, den unter anderem vom Tingvall Trio bekannten Schlagzeuger Jürgen Spiegel. „Nachdem ich die ersten zehn Songs geschrieben und aufgenommen hatte, gingen mir diese noch nicht weit genug in die Richtung, die mir vorschwebte“, erinnert sich Löwenmark. In der Folge steuerte Spiegel neue Ideen bei und wurde schließlich zum Co-Komponisten. Darüber hinaus suchten die beiden weitere Musiker und schufen sich neue Strukturen. „Diesmal haben wir die Musik bei uns zuhause richtig produziert. Dafür verwandelten wir unsere Wohnung für ein halbes Jahr in ein Studio, voll mit Instrumenten, Geräten und Kabelchaos“, erklärt Aino Löwenmark einen wesentlichen Unterschied zur vergleichsweise spontanen Fjarill-Arbeitsweise. Die musikalische Ästhetik von Human markiert für Aino Löwenmark eine Wende, „hin zu mehr Gitarren und kraftvolleren Rhythmen.“ Stilistisch vereinen die Songs die unmittelbare Wärme des Folk mit der Präzision einer Pop-Produktion und sorgfältig eingestreuten Rock-Energieschüben. „Der rote Faden des Programms ist das Mysterium, Mensch zu sein“, lächelt Aino Löwenmark und präzisiert: „ich beschäftige mich mit den verschiedenen Aspekten von Menschlichkeit. Jeder Mensch ist anders, trotzdem haben wir alle ein Gehör und ein Gespür, um uns zu verstehen. Außerdem tragen wir alle einen Ton, einen Urklang in uns, der uns einerseits Halt gibt, andererseits mit der Welt resoniert.“ In gewisser Weise hat Löwenmark, sagt sie, auf Human nun auch einige ihrer inneren Stimmen befreit, die bislang noch nicht zu Wort kamen. 16.09. Emiliano Sempaio Meretiro (BR) Freitag, 16. September 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Der brasilianische Gitarrist, Posaunist, Komponist und Arrangeur Emiliano Sempaio lebt mittlerweile in Graz, bringt aber nun zur Veröffentlichung des Albums Obvio zum zweiten Mal sein brasilianisches Trio nach Europa. Meretrio Emiliano Sampaio - Gitarre Gustavo Boni - Bass Luis André - Schlagzeug Das Meretrio wurde 2004 in Sao Paulo mit nur einem Ziel ins Leben gerufen: der Erforschung der vielfältigen brasilianischen Popular-Musik. Seit seiner Gründung hat die Gruppe jedoch ihre kreative Arbeit kontinuierlich erweitert: brasilianische Rhythmen vermischen sich mit Elementen aus dem Jazz und der Kammermusik. Und nicht nur als Trio wurden diverse Alben veröffentlicht: in Kooperation mit dem Komponisten und Pianisten Pedro Assad, der englischen Songwriterin Rebecca Sharp sowie weiteren zahlreichen brasilianischen Hornspielern entstanden beeindruckende Werke. 
Durch den Dialog mit anderen Trios der Vergangenheit und Gegenwart entwickelt das Meretrio seine Musik stetig weiter, doch nie, ohne einen gewissen Sinn für Humor, Kreativität und Freude an der Musik zu verlieren. 2015 hat das Meretrio wichtige Konzerte in Europa gespielt, z.B. beim 34. Bayerischen Jazz Festival (Regensburg), beim Festival Summer Jazz Cologne (Köln) und auf dem Mikulassky Jazzovy Festival (Slowakei). 2016 veröffentlicht das Meretrio die neue CD "Óbvio" mit originellen Kompositionen und mit dem Saxophonist Henrich Von Kalnein (Jazz Bigband Graz) als Special Guest. und hier gibt es auch ein Video vom Trio 18.09. Klavierabend: Eilzaveta Ukrainskaia Sonntag, 18. September 2016 | 18:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Die 20-jährige Pianistin Elizaveta Ukrainskaia überzeugte mit ihrer so fulminanten wie berührenden Bühnenpräsenz Jury wie Publikum beim Europäischen Klavierwettbewerb Bremen 2016. Sie bekam den 1. Preis. Dies ist ihr Preisträgerkonzert im Sendesaal, wo im Februar auch der Wettbewerb stattgefunden hatte. Elizaveta Ukrainskaia - Klavier Programm: Jean-Philippe Rameau: Nouvelles suites de pièces de clavecin (Suite in G-Dur/g-Moll, RCT 6)
 Johannes Brahms: Variationen und Fuge über ein Thema von Händel, Op.24
 Isaac Albeniz: Cantos de España, Op. 232 Franz Liszt: Rhapsodie Espagnole, S. 254 Elizaveta Ukrainskaia wurde 1996 in Offenbach am Main geboren. Aufgewachsen in Sankt Petersburg (Russland), begann im Alter von fünf Jahren ihre musikalische Ausbildung. Bereits im Kindesalter gewann sie  verschiedene Preise bei nationalen Wettbewerben. Mit 15 Jahren erhielt sie Unterricht am Sankt Petersburger Konservatorium N. A. Rimskij-Korsakov in der Klasse von Ljubov Rudova. In den vergangenen Jahren gewann sie verschiedene Preise bei internationalen Wettbewerben und studiert seit 2015 am St. Petersburger Konservatorium in der Klasse von Prof. Alexander Sandler. 2016 erhielt Sie neben dem 1. Preis drei weitere Dotierungen im renommierten Europäischen Klavierwettbewerb Bremen. Elizaveta konzertiert sowohl solistisch, als auch in Kammermusik- und Orchesterkonzerten in Russland, Tschechien, Deutschland, Slowenien, der Schweiz und den USA. 22.09. konzert im dunkeln: Maria Pia De Vito und Huw Warren Donnerstag, 22. September 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Das erste konzert im dunkeln der Saison bestreiten die neapolitanische Sängerin Maria Pia De Vito und der walisische Pianist Huw Warren. Maria Pia De Vito - Gesang Huw Warren - Piano Die neapolitanische Sängerin und Komponistin Maria Pia De Vito zeichnet sich aus duch ein besonderes Timbre und Temperament. Sie hat lange zusammengearbeitet mit dem kürzlich verstorbenen Pianisten John  Taylor, dem Gitarristen Ralph Towner, Enrico Rava, Colin Towns und Rita Marcotulli. Auch mit dem walisischen Pianisten Huw Warren, der seinerseits mit so hervorragenden Sängerinnen wie June Tabor arbeitet, verbindet sie eine lange und intensive künstlerische Freundschaft. Genug Vertrauen also um ein gemeinsames Konzert in völliger Dunkelheit zu wagen. Zwei Künstler mit starker Persönlichkeit und dem Hang, neue Wege zu gehen, haben sich entschlossen, ihre lange kompositorische und improvisatorische Praxis zusammenzudenken in einem Projekt vokaler und linguistischer Kreativität, mit unendlichen dialektischen Möglichkeiten zwischen Neapel und Wales. "Es ist die Synthese zwischen klassischer Musik und vitaler Improvisation, ethnischen Wurzeln und Avantgarde, die zu einem Balanceakt wird, einer Mixtur, die Herz und Verstand befriedigt und nie abstrakt oder distanziert wird." Vittorio Formenti 23.09. Harmonien der Welt II: Special Night Freitag, 23. September 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 25 Euro (ermäßigt 15 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Das zweite Konzert der Harmonien der Welt ist mit einer special night 50 Jahren celestial harmonies gewidmet. Es spielen Peter Michael Hamel auf präpariertem Klavier, das Asian Art Ensemble und das Damsaz Duet mit Hamid Motebassem und Samira Golbaz. special night: 50 Jahre celestial harmonies Vor 50 Jahren nahm Eckart Rahn seine erste Jazz-Schallplatte auf, als frischer Schulabbrecher von der Vision getrieben, dass nur Musik Lebenserfüllung sein könne. "Swinging Macedonia" entstand ohne die Sicherheit, ein Label für die Produktion zu finden, schlug aber bei Philips voll ein. Folgerichtig baute Rahn kurz danach sein eigenes Label "Kuckuck" auf, wechselte 1980 in die USA  und gründete dort "celestial harmonies". Als einer der ersten weltweit veröffentlichte er 1981 eine digitale Compact Disc. Nach und nach erweiterte er den Jazz-Katalog des Labels mit New Age, Weltmusik, und Klassik. Die australische Presse nannte ihn den "Indiana Jones of music". Rahns Credo über nun 50 Jahre: "Wer eine andere Kultur verstehen möchte, für den bietet Musik den optimalen Zugang." Im heutigen Konzert kommen Musiker aus Iran, Japan, Korea, China, und Deutschland zusammen, um 50 Jahre "celestial harmonies" zu feiern. Peter Michael Hamel: "MANDALA" 1972/2016 (Hans Otte gedenkend) Prepared Piano Performance Die Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Komponisten John Cage Anfang der 1970er Jahre auch bei Hans Otte in Bremen ("Pro Musica Nova") hat den damals 25jährigen PMH zu seiner eigenen Klavierpräparation inspiriert, erstmals 1972 präsentiert mit der Aufführung seines "Mandala".  Es handelt sich auch nach 45 Jahren in jeder Aufführung um eine andersartige Version dieses "work in progress". Durch die Präparation des Flügels und die repetitive "minimalistische" Spielweise ergeben sich immer wieder neue Klänge. DAMSAZ DUET: "PARVANEH" (Der Schmetterling) Hamid Motebassem -Tar  Samira Golbaz - Tar und Stimme: Improvisationen und Kompositionen von Hamid Motebassem Die persische Tar ist das charakteristische Instrument der klassischen Musik Irans. Hamid Motebassem gründete seit seiner Emigration 1986 mehrere Ensemble für persische Musik in Europa und spielt die durch einen metallischen, leicht vibrierenden Klang charakterisierte tar auch als Virtuose in zahllosen Werken zeitgenössischer iranischer Komponisten. In 2012 gab er mit seinem Mezrab Ensemble ein vielbeachtetes Konzert in der Bremer Glocke. ASIAN ART ENSEMBLE : "SHIM" (Herz) Musik für Sheng, Daegum, Koto, Janggu, Violine, Viola, Cello, Baß, und Klavier Als "Ensemble für Neue Weltmusik" ist das AAE weltweit einzigartig in seiner Kombination von traditionellen asiatischen und europäischen Instrumenten. Mittels neu komponierter Werke und in Improvisationen begeistern die Musiker durch die Verbindung der unterschiedlichen Tonsysteme und rhythmischen Energien, der Instrumentenfarben und der melodischen Motivik der Kontinente, bis dem Zuhörer die Bedeutung von Zeit und Raum aufgehoben scheint. 2012 erhielt das AAE den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. Eine Veranstaltung von Radio Bremen/Nordwestradio 24.09. celestial harmonies special: Klavierabend Sándor Falvai Samstag, 24. September 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Der 50. Geburtstag des Labels von Eckart Rahn, celestial harmonies, wird mit einem special mit dem Pianisten Sándor Falvai und Musik von Haydn, Schumann und Liszt im Sendesaal gebührend gefeiert. Sándor Falvai - Klavier Programm: Joseph Haydn (1732 – 1809): Variationen f-moll Hob. XVII: 6 (1793) Robert Schumann (1810 – 1856): Fantasie C-Dur op. 17 (1836 – 38) Franz Liszt (1811 – 1886): Sonate h-moll (1852/53) Sandor Falvai, 66, wurde in Ungarn geboren und hat in Budapest und Moskau studiert, unter anderem bei Mihaly Bächer. Von 1997-2004 war er Rektor der Liszt-Akademie in Budapest, der ersten Institution seines Landes; Pianisten aus vielen Ländern haben ihm vieles zu verdanken, und er wird in den Lebensläufen zahlreicher Pianisten mit Dankbarkeit erwähnt. Falvai hat zwei Töchter, Katalin und Anna; beide sind Pianisten. Und deren Mutter ist natürlich auch Pianist. Das gibt es wohl nur einmal auf der Welt. Im Haus der Falvais kann man sich kaum bewegen, weil alles voller Flügel steht. Neben seiner Lehrtätigkeit in Budapest ist Falvai auch Professor in Nagoya/Japan. Als Solist ist er mit Dirigenten wie Mariss Jansons und als Kammermusiker mit Musikern wie János Starker aufgetreten. Falvai ist regelmäßig in der Jury des Internationalen Franz-Liszt-Klavierwettbewerbs tätig. Seine neue CD mit dem 1. Brahms-Klavierkonzert mit der Ungarischen Nationalphilharmonie und Zoltán Kocsis wird wohl bis zum Konzerttermin vorliegen.   Eine Veranstaltung von celestial harmonies Mitschnitt Radio Bremen/Nordwestradio 30.09. Rembrandt Frerichs Trio feat Kayhan Kalhor Freitag, 30. September 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Der holländische Pianist Rembrandt Frerichs war bereits mehrfach Gast im Sendesaal. Dieses Mal kommt er mit historischen Instrumenten und hat dazu einen sehr besonderen Gast: den grandiosen iranischen Kemenche-Spieler Kayhan Kalhor. Kayhan Kalhor & Rembrandt Frerichs Trio Kayhan Kalhor (Iran)- Kemenche Rembrandt Frerichs - Fortepiano nach Walter, 1790 Tony Overwater - Violone, 17. Jhdt. Vinsent Planjer - Flüstertrommel Weltweit kennt das Publikum Kayhan Kalhor als Solisten der New Yorker Philharmoniker und Mitglied von Yo-Yo Ma's Silk Road Projekt. Auch das Rembrandt Frerichs Trio hat sich nicht nur in der Jazzszene einen Namen gemacht, sondern auch bei Neuer Musik auf Historischen Instrumenten. Diese Kombination schafft ungeahnte Synergien. Ihre erste CD hat das Ensemble 2015 gemacht. Sein Interesse an orientalischen Instrumenten hat Rembrandt zum Fortepiano gebracht, einem Instrument, das Mozart gespielt hat und das von Napoleon ins alte Persien gebracht wurde. Nun bringen Rembrandt Frerichs und Kayhan Kalhor Elemente mittelöstlicher Musik Euopäischen Ohren zurück. Rembrandt: "Seit vielen Jahren schwebt mir schon ein anderer Klaviersound vor, leichter als der Sound des modernen Flügels. In meiner Vorstellung mischte sich dieser neue Klang bestens mit dem melancholischen Sound der Kemenche. Ich bin froh, dass mich meine Vostellung nicht getrogen hat. Auf der Bühne teilen wir unsere Liebe für die Musik und Poesie des mittleren Ostens, improvisieren. Melodien kommen und gehen und unsere Unterhlatung enwickelt sich aus dem Moment heraus."
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 21.08.16  +  

Wie die Jobcenter Arbeitslose in die Insolvenz drängen

Wer der Arbeitsagentur Geld schuldet, darf nicht auf Milde hoffen. Das Bundesarbeitsministerium verbietet in der Regel außergerichtliche Einigungen über die Ausstände. Seit Jahresbeginn hat die Behörde sogar einen eigenen Inkassodienst beauftragt. Dabei sind gerade Arbeitslose besonders häufig von der Privatinsolvenz betroffen - und finden dann auch noch schwerer einen neuen Job. Von Kristiana Ludwig, Berlin Wer seinen Job verliert und plötzlich auf sein Gehalt verzichten muss, der macht schnell Schulden. Arbeitslosigkeitist die wichtigste Ursache für Überschuldung, für jeden fünften deutschen Schuldner war sie im vergangenen Jahr der Hauptauslöser für ihre finanzielle Notlage, erhob das Statistische Bundesamt. Zugleich verhindern Schulden oft, dass ein Arbeitsloser wieder einen Job findet: Arbeitgeber schreckt es meist ab, wenn ihr Bewerber in einem Insolvenzverfahren steckt. Dies sei "natürlich ein absolutes Vermittlungshemmnis", sagt eine Sprecherin der Bundesagentur für Arbeit. Nicht umsonst schicken viele Jobcenter die Hartz-IV-Empfänger zur Schuldnerberatern. Deren Aufgabe ist es, mit den Gläubigern der Menschen zu verhandeln und sich mit ihnen auf kleinere Summen zu einigen. Ganz anders verhält sich die Arbeitsagentur jedoch, wenn sie selbst die Gläubigerin ist und auf einen Teil ihres Geldes verzichten müsste, um einem überschuldeten Arbeitslosen zu helfen. Ein Papier aus dem Haus von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD), das der Süddeutschen Zeitungvorliegt, schreibt der Agentur vor, dass sie sich nicht mehr auf außergerichtliche Einigungen einlassen darf - außer in besonderen Härtefällen. Damit ist bei allen verschuldeten Arbeitslosen, die auch bei der Arbeitsagentur in der Kreide stehen, ein Insolvenzverfahren programmiert. Denn bei diesen vorgerichtlichen Einigungen gilt: Entweder machen alle Gläubiger mit - oder keiner. An Hartz-IV-Empfänger wird immer mehr Geld verliehen Dabei verleihen gerade die Jobcenter immer mehr Geld an Arbeitslose. Im vergangenen Jahr erreichten die Darlehen, die Hartz-IV-Empfänger für Anschaffungen wie etwa einen Kühlschrank bekamen, eine Rekordsumme von86,4 Millionen Euro - vor neun Jahren waren es noch 33 Millionen Euro. Auch die Summe, die einzelne Arbeitslose im Schnitt bekommen und dann an das Jobcenter zurückzahlen müssen, hat sich seitdem verdoppelt, auf 430 Euro. Auch Aufstocker häufen oft Schulden beim Jobcenter an, weil ihr Einkommen und damit die Unterstützung vom Amt schwankt und sie ihm zeitverzögert Geld zurückzahlen müssen. Aufstocker, errechnete das Statistische Bundesamt, seien "überproportional häufig überschuldet". Warum viele Menschen ihre Schulden nicht begleichen können Gerade sehr junge Menschen und Rentner geraten häufig in die Schuldenfalle - aber aus ganz unterschiedlichen Gründen. Welche Rolle Inkassofirmen dabei spielen. Von Benedikt Müller mehr ... Seit Anfang dieses Jahres hat die Arbeitsagentur einen eigenen Inkasso-Dienst aktiviert, der sich verstärkt um solche Forderungen kümmern soll. Die Behörde verspricht sich dadurch Mehreinnahmen von rund 70 Millionen Euro im Jahr. Bundesweit machen Schuldnerberater seither die Erfahrung, dass sich Jobcenter nun auf keine Verhandlungen mehr einlassen. "Wir haben de facto mit dem Inkasso-Service keinen Partner, der Vergleiche schließt", sagt Matthias Butenob von der Landesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung Hamburg. Er hat sich die Einsicht in das Dokument, mit dem Nahles solche Einigungen einschränkt, unter Berufung auf das Informationsfreiheitsgesetz erstritten. Nahl es' Sprecher erklärt, man werde weiterhin jeden Einzelfall prüfen. Wenn die wirtschaftliche Existenz des Betroffenen ernsthaft bedroht sei oder die Überschuldung ihn "dauerhaft demotiviert und ihn unter dem Druck der Verhältnisse sozial abgleiten" lasse, sei eine Einigung noch immer möglich. Nach Einschätzung des Rechtsanwalts Marcus Köster von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen wird es für Arbeitslose jedoch schwer, eine solch starke Belastung zu beweisen: "Für so einen Beleg müsste man einen Arzt einschalten und ein Attest liefern", sagt er. Den Preis für die harte Linie von Andrea Nahles zahlen nicht nur die Arbeitssuchenden, sondern auch die Bundesländer. Etwa 2000 Euro kostet ein Insolvenzverfahren, das den Menschen bei einer gescheiterten Einigung bevor steht - bei mittellosen Bürgern müssen die Länder diese Kosten übernehmen. Eigentlich will das Bundesjustizministerium diese teuren Verfahren vermeiden, eben deshalb gibt es eine Verhandlungspflicht. Man verhandle ja, sagt der Sprecher der Arbeitsministerin. Doch auf Geld verzichten werde man nur dann, "wenn dies für den Bund zweckmäßig und wirtschaftlich ist". Wie Konzerne an verschuldeten Menschen verdienen Geld einzutreiben ist für Unternehmen wie Bertelsmann und Otto ein gutes Geschäft - auf Kosten der Schuldner.Von Kristiana Ludwig mehr ... Reporthttp://www.sueddeutsche.de/politik/hart z-iv-wie-die-jobcenter-arbeitslose-in-die-ins olvenz-draengen-1.3088836?source=rssLG Elisabeth
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yasni 23.07.16  +  

Mein neuer Radfahr - Rekord am 19.07.2016:

Ich habe jetzt mit meinem schwarz-roten Friedensfahrrad sogar einen Kilometerstand von knapp 60.200 erreicht. Das ist deutlich mehr als der Erdumfang von 40.000 km. Nach wie vor visiere ich die 100.000 km an. Dazu brauche ich ein paar lange Touren z.B. durch das Weserbergland - und ein stabiles sommerliches Hochdruckgebiet!
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yasni 19.07.16  +  

Sanktionierten alleinerziehenden Müttern droht Kindesentzug

Mütter, die im ALG II-Bezug stehen und mindestens eine 30 %ige Sanktion bekommen, werden vom Jobcenter Zwickau und seinen Außenstellen dem Jugendamt gemeldet. So erfuhr Gegenwind e.V. bei einem Beistandsbesuch vom Arbeitsvermittler. Auf eine Nachfrage beim Jobcenter teilte die Teamleiterin des Servicebereiches mit, dass es eine Vereinbarung zwischen dem Jobcenter und dem Landkreis diesbezüglich gäbe. Eine Anfrage hinsichtlich dieser Zusammenarbeit beim Landrat Herrn Scheurer ergab lediglich, dass der Landkreis die gesetzlich zugewiesene Aufgabe, die Sicherung des Kindeswohles, mit dieser Kooperation wahrnehme und diese Anfrage an das zuständige Jugendamt weitergeleitet hat. Da der Landrat Herr Scheurer Kenntnis haben muß und die Anfrage dennoch weiterleitet, ohne eine befriedigende Antwort zu geben, läßt vermuten, dass mit der Zuständigkeitsverschieberei etwas vertuscht werden soll, oder von der Öffentlichkeit ferngehalten werden soll. Jedenfalls steigt bei den betroffenen Müttern der psychische Druck und die Angst zusätzlich enorm an. Solche Maßnahmen sind aus unserer Sicht nicht hinnehmbar, auch wenn es mit dem vorgeschobenen Argument des Kindeswohles geschieht. Sorgt man sich wirklich um das Wohl des Kindes, schafft man diese unwürdigen Sanktionen ab und versucht nicht, Müttern mit dem Schlimmsten was ihnen passieren kann, nämlich den Verlust ihres Kindes, noch mehr in die Enge zu treiben.   Quelle: Pressemitteilung Gegenwind e.V http://kindesentzug24.com/sanktionierten -alleinerziehenden-muettern-droht-kindesentzu g/
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yasni 21.06.16  +  

Neues Deutschland: Zur hohen Arbeitslosigkeit unter Älteren

Berlin (ots) - Je länger jemand ohne Arbeit ist, desto schwerer findet er wieder einen Einstieg ins Berufsleben, das zeigen viele Studien. Ist der oder die Erwerbslose dann auch noch älter als 55, kann der Traum von der neuen Stelle von vornherein als gescheitert gelten. Eine merkwürdige Situation in einem Land, in dem Politiker die Rente mit 75 fordern, gleichzeitig aber nur wenige Unternehmen bereit sind, erfahrene ältere Arbeitnehmer einzustellen, und die staatlichen Behörden Arbeitsuchende in kaum einer Weise unterstützen. Während Unterstützungseinrichtungen wie die Jobcenter ältere Langzeitarbeitslose gleich komplett aufgeben und die Politik sich hauptsächlich damit befasst, wie sie Ältere und Kranke am besten aus der Statistik herausrechnen kann, bleiben die Betroffenen und ihre Bedürfnisse außen vor. Sie werden unter Druck gesetzt, einer Zwangsverrentung mit hohen Abschlägen zuzustimmen, bekommen kaum Weiterbildungen angeboten und noch weniger Beschäftigungsmöglichkeiten, obwohl der Arbeitsmarkt konjunkturbedingt gerade sehr entspannt ist. Der einzig mögliche Schluss ist, dass Ältere als Wähler keine so große Rolle spielen. Möglicherweise liegt auch die arbeitsmarktrelevante Zielgruppe - analog zum Werbefernsehen - nur zwischen 14 und 49. So viele Menschen aber einfach vom Arbeitsmarkt auszuschließen, birgt die große Gefahr weiterer gesellschaftlicher Spaltung. Die aber wird nicht nur den Älteren auf die Füße fallen. Originaltext: neues deutschlandnewsroom: http://www.presseportal. de/nr/59019 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_59019. rss2
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yasni 21.06.16  +  

5000 Menschen protestierten in Ramstein - Drohnenkrieg ist Mord. Wir kommen wieder !

Es war die größte Protestaktion gegen Drohneneinsätze, es waren die größten Aktionen der Aufklärung und Information in der Geschichte des jahrzehntelangen Protestes gegen die Militärbasis der USA in Ramstein. Wir haben die Stimmung in der Region zugunsten von Frieden verändert. Das ist das Resümee der vielfältigen Aktivitäten in Ramstein vom 09. bis 12.06.2016. Die Aktionen waren jung. Gleichzeitig war es toll, auch viele langjährige AktivistInnen wieder zu treffen. 5.000 Menschen  bildeten bei strömenden Regen eine (fast) geschlossenen Menschenkette durch die Ortschaften um die Air Base Ramstein und der abschließenden Kundgebung am Kreisel vor den Toren der Base. Hand in Hand standen die Menschen an der mehr als 10 Kilometer langen Menschenkette, die bis auf kleine Lücken überall realisiert wurde. Der Dauerregen verhinderte eine noch größere Beteiligung. Die Abschlussmanifestation am Kreisel vor der Air Base brachte den ganzen Optimismus, das Bunte, das Vielfältige und Kreative der 5.000 Teilnehmenden zum Ausdruck. Hier wurde die Kraft dieser neuen Bewegung eindrucksvoll sichtbar. Dieser Optimismus und das Engagement der vielen werden weiterwirken. Das Mitwirken von Oskar Lafontaine und Tabea Rößner (MdB Bündnis 90/ Die Grünen) unterstrich die politische Bedeutung dieser Aktionen. Mehr als 600 Menschen beteiligten sich an der öffentlichen Abendveranstaltung am Freitag in der Versöhnungskirche mit Willy Wimmer und Albrecht Müller. Die Kirche war überfüllt. Die Diskussionen brachten ein klares Nein zum Krieg, zu Drohnen und Atomwaffen und einen geradezu leidenschaftlichen Appell für neue kooperative Beziehungen zu Russland zum Ausdruck. Die Erfahrungen zweier großer politischen Männer gipfelte in der Aussage: „Lasst uns Russland nicht wieder zum Feind machen“. Mehr als 500 TeilnehmerInnen fanden sich zu vielfältigen Diskussionen im Friedenscamp zusammen und erzeugten damit neue, unerwartete, insgesamt aber kleine logistische Probleme. Das Friedenscamp, am Ende - trotz permanenten Regens - völlig überfüllt, war vielleicht der Höhepunkt des gesamten Wochenendes. Aktiv, bunt, offen und engagiert, so war die Stimmung trotz Regens. Das Versprechen „Wir kommen im nächsten Jahr wieder und bringen noch viele mit“ untermalt den optimistischen Grundtenor dieses so beeindruckenden Camps. Die Wiese des Camps stellte ein örtlicher Landwirt kostenfrei zur Verfügung; ebenso wurde Infrastruktur durch Anwohner bereitgestellt. Dies wäre vor Jahren noch undenkbar gewesen und unterstreicht die Veränderung des Klimas vor Ort. Auch die inhaltlichen Veranstaltungen am Informationstag am Freitag waren überfüllt. Wann hat es in Kaiserslautern schon einmal an einem Nachmittag drei Veranstaltungen zu gesellschaftlich kontroversen Themen gegeben, die mit je mehr als 150 TeilnehmerInnen überfüllt waren? Diskutiert wurde u.a. über die Zukunft der NATO, den Drohnenkrieg und wie diese überwunden werden können sowie über die gleichzeitig in Dresden stattfindende Bilderberger Konferenz. 10.000 Flugblätter und weiteres Informationsmaterial wurden zusätzliches an die örtliche Bevölkerung verteilt. In den letzten Monaten hat sich das öffentliche Bewusstsein massiv zugunsten des Friedens verändert. Speziell entlang der Strecke der Menschenkette wurde intensiv und nicht ohne Erfolg bei den dort lebenden Menschen für eine Teilnahme geworben. Erstmals nahmen internationale Gäste aus einer ganzen Reihe von Ländern an der Menschenkette teil. Sie ergriffen auf den verschiedenen Kundgebungen das Wort. Die Internationalität der Veranstaltungen durch TeilnehmerInnen aus den USA, Großbritannien, Frankreich, der Schweiz, Belgien, Luxemburg und Österreich unterstreicht die große Bedeutung dieser Aktionen. Der Film „Ramstein, das letzte Gefecht“, der mit maßgeblicher Unterstützung der langjährigen  FriedensaktivistInnen und KlägerInnen gegen die US Air Base, Wolfgang Jung und Fee Strieffler, entwickelt wurde, wurde am Freitag in Kaiserslautern welturaufgeführt. Mehr als 10 regionale Initiativen Stopp Ramstein haben sich bundesweit bisher gegründet. 13 Busse kamen voll mit Menschen nach Ramstein. „Von deutschem Boden geht Krieg aus und wir fordern von der Bundesregierung, diese völkerrechtswidrige Kriegsführung der USA-Regierung zu beenden“, so Oskar Lafontaine, Eröffnungsredner auf einer der drei Auftaktkundgebungen. Alle Rednerinnen und Redner unterstrichen die zentralen Anliegen der Demonstrierenden: Schluss mit dem völkerrechtswidrigen Drohnenkrieg! Die Air Base mit ihren zentralen Kommandostrukturen, u.a. für den Atomkrieg und die Raketenabwehr, muss in einem längeren Prozess geschlossen werden. Durch ein umfassendes Konversionsprogramm müssen die militärischen Arbeitsplätze in zivile umgewandelt werden. Die Beteiligung Deutschlands an Interventionskriegen muss beendet und alle Aufrüstungsprogramme gestoppt werden. Die Demonstrierenden bekundeten ihre Solidarität mit den Flüchtlingen, die wegen der Kriege der USA und der NATO, zu uns kommen müssen. „Der tägliche Tod im Mittelmeer“ ist unerträglich und eine politische und moralische Anklage an die Politik der westlichen Staaten. Völlig neu und in dieser positiven Dimension auch unerwartet war die eindrucksvolle, breite und vielfältige Medienresonanz. Reuters produzierte einen Video-Clip, der auch auf BILD.de und stern online gezeigt wurde. dpa und epd informierten umfassend, Berichte u.a. der Deutschen Welle , der Frankfurter Rundschau, von FOKUS, n-tv, dem Deutschlandfunk und Deutschland Radio Kultur, des Neuen Deutschland und vieler überregionaler Tageszeitungen, fast tägliche Berichte in der letzten Woche in der örtlichen Monopolzeitung Rheinpfalz, zwei große Artikel in der US-Zeitung der Region stars and stripes, fast laufende Radioberichte und mehrere regionale Fernsehberichte (u.a. SWR-Landesschau) sind nur ein kleiner Ausschnitt der medialen Aufmerksamlkeit. Sie können auf der Webseite der Kampagne eingesehen werden. Peinlich war die Berichterstattung in der jungen Welt. Undenkbar wären die Veranstaltungen und ihre intensive Vorbereitung gewesen ohne die Unterstützung der neuen alternativen Medien: NachDenkSeiten, KenFM, Weltnetz.tv, RT, alternative Radiosender u.a. Diese enge Zusammenarbeit ist ein Unterpfand auch weiterer erfolgreicher Aktionen der Friedensbewegung; sie sollte ausgebaut und erweitert werden. Die Aktionen wurden in der Vorbereitung kontrovers, manchmal hämisch, einige Male auch verleumderisch diskutiert. Das Wochenende hat eindrucksvoll und überzeugend bewiesen: Es war die Friedensbewegung, in ihrer Breite und Vielfalt – von Amnesty International über DFG-VK und Attac bis hin zu  den sich seit Frühjahr 2014 entwickelnden neuen Organisationen und Initiativen – in ihrer Unterschiedlichkeit, aber auch in der Eindeutigkeit der inhaltlichen Grundpositionen, die in und um Ramstein demonstrierte. Was sicher die Teilnehmenden einte, war der Wille zum Frieden in einer gefährlichen Situation, war das NEIN zu Krieg und Militarismus, war die eindeutige Opposition zur regierenden Politik. Es kann nur ein Appell sein, aber es soll auch an dieser Stelle deutlich gesagt werden: Lasst uns wieder zurückkommen zu mehr Gemeinsamkeit und Solidarität! Ramstein im Juno 2016 war dafür ein starkes eindeutiges Zeichen. Die Veranstaltungen waren eine große logistische und organisatorische Herausforderung. Sie wurden durch viele Helferinnen und Helfer, durch die engagierte Initiative Stopp Ramstein Kaiserslautern (das ist die regionale Initiative) überzeugend gelöst. Die kleinen Probleme, die wir naturgemäß hatten, sind unsere und werden beim nächsten Mal keine mehr sein. Dank an alle, die mitgeholfen haben. Es waren viele! Ohne sie wären die beeindruckenden Aktionen vom Wochenende nicht möglich gewesen. „Wir werden wiederkommen“ war der einheitliche Tenor der von inhaltlichen Beiträgen und Kultur geprägten Abschlusskundgebung. Die Drohneneinsätze von Ramstein aus zu beenden, ist eine lange  Auseinandersetzung, die mit noch größerer Intensität geführt werden muss. Wir sind dazu bereit! Wir müssen mit unserer Aufklärungs- und Informationsarbeit sowie mit weiteren Aktionen unsere Sympathiewerbung für den Frieden bei der Bevölkerung fortsetzen. Wir werden uns weiter gegen demokratiefreie Zonen um die Air Base Ramstein wenden. Die Kampagne Stopp Ramstein hat gerade erst richtig begonnen. Ist dies der Anfang einer wiederbelebten, erneuerten Friedensbewegung? Das wird die Zukunft zeigen. Wir setzen uns weiterhin dafür aktiv ein. Weitere Informationen sind auf www.ramstein-kampagne.eu zu finden. Reiner Braun, Juliane Drechsel-Grau, Pascal Luig, Amela Skiljan, Lucas Wirl (Berliner Aktionsbüro Kampagne Stopp Ramstein) 13.06.2016
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 13.06.16  +  

Ein griechischer Arzt berichtet: "Wer kein Geld hat, der stirbt"

Griechenland muss sparen, und das sieht so aus: Krebskranke bleiben ohne Hilfe, Polio kehrt zurück, Diabetiker erblinden. Georgis Vichas berichtet aus der Praxis. GIORGIOS VICHAS, 53, ist Arzt und Herzspezialist in einem Athener Krankenhaus. Nebenbei leitet er seit vier Jahren eine Poliklinik, wo Ärzte und andere medizinische Fachkräfte in ihrer Freizeit allen Patienten ohne Krankenversicherung kostenlos Hilfe bieten. Vichas ist verheiratet und hat zwei Töchter. Herr Vichas, müssen Sie fürchten, bald einen Herzinfarkt zu bekommen? Nein, warum sollte ich? Weil Sie zwei Vollzeitjobs gleichzeitig machen. Sie sind fest angestellter Kardiologe in einem Krankenhaus und leiten auch noch eine Einrichtung, wo Sie und Ihre Kollegen ehrenamtlich tausende Patienten behandeln, die ansonsten keine medizinische Hilfe mehr bekämen. Das hält niemand auf Dauer durch.Ich arbeite viel und schlafe nur fünf Stunden pro Tag, das stimmt. Aber ich bin fit, und ich würde ganz bestimmt richtig krank werden, wenn ich es nicht tun und abseitsstehen würde, während viele unserer Landsleute so hart kämpfen müssen und leiden. Ihre Familie macht das mit?Meine Töchter haben vor einem halben Jahr aufgehört zu fragen, wann die Krise mal zu Ende ist. Und meine Frau arbeitet selbst bei uns mit, sie sieht, wie nötig wir gebraucht werden. Wie kamen Sie dazu, eine Klinik mit Freiwilligen für kostenlose Behandlungen zu gründen?Ich arbeite seit vielen Jahren in einem öffentlichen Krankenhaus, und so sah ich im Frühjahr 2011 die Folgen, als die Menschen plötzlich zu Hunderttaussenden ihren Job und damit auch ihre Krankenversicherung verloren. Damals hatte ich einen 52-jährigen herzkranken Patienten, der fast gestorben wäre, weil er ein halbes Jahr lang die nötigen Medikamente nicht bekommen konnte. Das hat mich tief getroffen, ich fühlte mich schuldig. Warum? Sie konnten doch nichts dafür.Ich sah, wie die Menschen litten, und tat nichts dagegen, weil ich nicht wusste, wie. Das änderte sich erst im August 2011. Ich war bei einem Konzert mit Mikis Theodorakis, unserem großen Komponisten. Er hielt eine leidenschaftliche Rede und sagte unter anderem, was ich die ganze Zeit schon dachte, nämlich dass die Ärzte endlich etwas unternehmen sollten, um den Menschen ohne Versicherungsschutz in ihrer Not und Angst beizustehen. Das hat mich kalt erwischt. Das Konzert fand hier auf dem Gelände des alten Flughafens statt, und dann kam mir die Idee: Es gab all die leer stehenden Gebäude, und ich dachte, in einem können wir vielleicht ein freies Ambulatorium einrichten. Zum Glück hat uns dann der Bürgermeister des Bezirks unterstützt. Er überließ uns dieses Haus, Strom und Wasser werden bezahlt. Lässt denn Ihr Arbeitgeber Sie einfach eine weitere Arbeit machen?Der Geschäftsführer unseres Krankenhauses war der Erste, den ich überzeugte. Er sah ja die Not und arbeitet selbst mit. Die Mittel für den staatlichen Gesundheitsdienst sind mit den Auflagen der Kreditgeber und ihrer Troika aus Internationalem Währungsfonds, EZB und EU-Kommission um mehr als 40 Prozent gekürzt worden. Die Hälfte aller Ärzte in den öffentlichen Krankenhäusern und Ambulatorien wurde entlassen. Gleichzeitig verlor rund ein Viertel der Bevölkerung mit den Jobs auch ihre Krankenversicherung. Und selbst jene, die noch Löhne oder Renten bekamen, haben oft so wenig, dass sie die hohen Zuzahlungen für die Medikamente oder Behandlungen nicht zahlen können. Was heißt das praktisch, wenn jemand nicht mehr versichert ist?Stellen Sie sich vor, Sie werden krank und müssen wegen einer Operation oder Behandlung ins Krankenhaus. Dann bekommen Sie eine Rechnung über ein paar tausend Euro. Und wenn Sie nicht bezahlen, dann rechnet Ihnen das Finanzamt das als Schulden gegenüber dem Staat an, und die Beamten eröffnen ein Verfahren gegen Sie, mit dem sie Ihr Haus oder Ihre Rente pfänden oder Sie sogar ins Gefängnis werfen lassen können. Und das geschieht wirklich?Zum Glück nur ab und zu. Die Drohung ist jedoch real und hat schlimme Folgen: Die Menschen vermeiden jede Behandlung, solange sie nur können, und machen damit ihre Krankheit häufig viel schwerer, als sie sein müsste. In Griechenland sterben Menschen, nur weil sie nicht mehr versichert sind?Ja, so ist das. Nur wird das von keiner Statistik erfasst. Doch wir haben es in unserer Praxis erfahren. Wir hatten in den ersten drei Jahren 200 Krebspatienten. Davon kamen zehn Prozent erst in einem sehr späten Stadium der Krankheit, die Hälfte von ihnen ist gestorben, weil sie nicht rechtzeitig therapiert wurde. Und die gleichen Erfahrungen berichten Kollegen aus den anderen Freiwilligen-Kliniken. Wir müssen davon ausgehen, dass Tausende gestorben sind, weil sie nicht behandelt wurden. Griechenland muss sparen, und das sieht so aus: Krebskranke bleiben ohne Hilfe, Polio kehrt zurück, Diabetiker erblinden. Georgis Vichas berichtet aus der Praxis. "Was bei Diabetikern gespart wurde, wird künftig 200 Millionen Euro Kosten verursachen" Gibt es Krankheiten, die typisch für die Krise sind?Aids, Tuberkulose und Hepatitis. Die Infizierten sind oft gerade die Armen, die sich keine Behandlung leisten können. Darum stecken sie weitere an, und die Infektionen breiten sich aus. Hart trifft es auch Diabetiker, die ihre Diät nicht halten können oder nicht genügend Insulin bekommen, ihnen drohen Blindheit oder Amputationen. Und viel häufiger als früher sehen wir unterernährte Mütter, Babys und Kinder. Das wird viele Kinder für ihr ganzes Leben schädigen. Wenn das stimmt, dann sind die Kürzungen selbst gemessen an rein ökonomischen Kriterien völlig unsinnig.Das ist ja das Absurde. Diese Sparmaßnahmen werden die griechische Volkswirtschaft am Ende mehr kosten, als sie der Staatskasse insgesamt einbringen. Allein was bei den Diabetikern in den drei Jahren nach 2010 gespart wurde, wird künftig 200 Millionen Euro an zusätzlichen Kosten verursachen. Das wurde in einer Studie genau vorgerechnet. Hat das die Verantwortlichen nicht ins Grübeln gebracht?Hören Sie, wir hatten hier bis August vergangenen Jahres einen Gesundheitsminister, der hat sogar verfügt, dass die Krankenhäuser den Müttern ihre neugeborenen Babys nicht geben, bis sie ihre Rechnung bezahlt haben. Den interessierte das nicht! Sie übertreiben.Das ist tatsächlich geschehen, sechs Monate lang wurde das in den öffentlichen Kliniken praktiziert. Und noch schlimmer ist, dass sogar bei den Impfungen gespart wird. Die meisten Kinder, die zu uns kommen, sind nicht geimpft. Darum müssen wir nun damit rechnen, dass die Polio, die Kinderlähmung, wieder ausbricht. Das ist ein Risiko für ganz Europa. Die Erreger werden nicht an den Grenzen haltmachen. Haben Sie je mit Vertretern der Kreditgeber aus der Eurozone oder der Troika darüber gesprochen, wie kontraproduktiv die Kürzungen sind?Nur mit Abgeordneten aus den nationalen Parlamenten und dem Europaparlament. Gerade erst war eine Delegation aus dem deutschen Bundestag hier. Die haben dann zugegeben, dass sie selbst schlechte Erfahrungen mit Sparmaßnahmen haben, die darum wieder zurückgenommen werden mussten. Ich sagte ihnen, dann sollten sie doch die Regierung von Frau Merkel dazu bringen, auch auf Rücknahme der Kürzungen im griechischen Gesundheitswesen zu drängen. Da bekam ich von den Abgeordneten die Antwort, dafür sei die Troika verantwortlich, nicht die deutsche Regierung. Aber sie ist es, die gemeinsam mit den Regierungen der anderen Eurostaaten die Troika beauftragt hat, diese Maßnahmen in Griechenland durchzusetzen.Richtig. Die Abgeordneten fühlten sich trotzdem nicht zuständig. Auch nicht die aus den Regierungsparteien CDU und SPD?Nein, selbst die nicht. Stattdessen haben sie uns Spenden für die Klinik hier angeboten. Es gab gute Gründe, das alte System gründlich zu reformieren. Schließlich war es hochgradig verschwenderisch und korrupt.Sicher, Reformen waren dringend nötig, es wurde jedoch nicht reformiert, das ganze System wurde zerstört. Man hätte die Ärzte und Praxen besser im Land verteilen müssen, man hätte den Einkauf von Medikamenten billiger machen und den Einfluss der Pharmafirmen zurückdrängen müssen. Und natürlich musste die Korruption bekämpft werden. Das ist alles nicht geschehen, sondern es kam einfach nur zu Kürzungen und Entlassungen. Aber war das die Schuld der Gläubiger aus Deutschland und der Eurozone? Die Verantwortung dafür liegt doch vielmehr bei der früheren griechischen Regierung aus Konservativen und Sozialdemokraten.Formal liegt die Hauptverantwortung sicher bei den früheren griechischen Regierungen. Und die Beamten der Troika werden das auch immer so sagen. Nur, wenn Sie die Memoranda und Berichte der Troika lesen, dann sehen Sie, dass sie dieses brutale Programm bis ins Detail geplant hat. Warum sollten unbeteiligte Beamte aus Brüssel oder Washington so etwas wollen, wenn es gar nichts bringt?Das habe ich mich auch oft gefragt. Warum erzwingen sie eine so radikale Ausgabenkürzung, obwohl es doch nur zu noch mehr Schulden führt? Am Ende blieb nur eine Erklärung übrig: Hier ging es darum, eine Ideologie umzusetzen, die sagt: Wer Geld hat, darf leben, wer keines hat, stirbt. Griechenland muss sparen, und das sieht so aus: Krebskranke bleiben ohne Hilfe, Polio kehrt zurück, Diabetiker erblinden. Georgis Vichas berichtet aus der Praxis. "Viele schämen sich für das, was ihre Regierungen in Griechenland durchgesetzt haben" Früher haben griechische Ärzte zusätzlich zu ihrem staatlichen Gehalt auch von den Patienten noch Geld gefordert. Sie auch?Nein, habe ich nicht. Das Unerträgliche ist, dass es sogar heute noch vorkommt – und keiner von denen bisher vor Gericht gestellt wurde, nicht ein einziger. Ich versuche seit Monaten, im Ärzteverband die dafür zuständigen Ausschüsse dazu zu bringen, dagegen vorzugehen. Leider bisher ohne Erfolg. Gleichzeitig gibt es aber auch viele, die etwas gegen das Elend tun. Wie viele Ärzte arbeiten hier unbezahlt?Wir sind 100 Ärzte aus allen Fachrichtungen und dazu 200 Schwestern, Pfleger und Fachkräfte. Und wie viele dieser kostenlosen Ambulatorien für Notleidende gibt es?In ganz Griechenland sind es 50, davon acht in Athen. Wie finanzieren Sie das?Wir nehmen grundsätzlich kein Geld an, nur Sachspenden. Davon bekommen wir zum Glück sehr viel von Bürgern aus ganz Europa, vor allem aus Deutschland und Österreich. Ein kleinerer Teil kommt auch aus Frankreich und Italien. Vergangen Monat konnten wir mit dem Material unserer Spender sogar zwei ganze Lastwagenladungen an öffentliche Krankenhäuser weitergeben. Die Spenden kommen von den Exilgriechen?Nein, nicht von Griechen, unsere Spender sind ganz normale Leute aus anderen europäischen Ländern. Da leisten also Bürger die Solidarität, die ihre Regierungen verweigern?Es gibt eben auch in Deutschland oder Frankreich jene, die nicht mit dieser Politik einverstanden sind. Ich habe viele getroffen, die sich schämen für das, was ihre Regierungen in Griechenland durchgesetzt haben. Können Sie und Ihre Kollegen in den anderen Freiwilligen-Gesundheitszentren nun die Versorgung leisten, die wegen der Kürzungen im öffentlichen System fehlt?Ach, da ist gar nicht dran zu denken. Wir können das Leid lindern, aber das ersetzt keine ordentliche Gesundheitsversorgung. Es ist wirklich eine Tragödie. In den öffentlichen Krankenhäusern fehlt es an allem, nicht nur an Ärzten, sondern sogar an Verbandsmaterial oder Desinfektionsmitteln. Das hat oft schlimme Folgen. Vergangenes Jahr gab es zum Beispiel in einer Geburtsklinik im Norden Griechenlands über Monate keine richtigen Nabelschnurklemmen. Das hat viele Babys fast das Leben gekostet. Wenn die Lage so schlimm ist, rufen vermutlich jeden Tag viele Leute bei Ihnen an, und bitten dringend um Hilfe. Wie halten Sie das aus?Manchmal ist es furchtbar. Dann wache ich mitten in der Nacht auf und denke zum Beispiel an die Mutter, die ihr Kind nicht retten kann, oder den Krebskranken, der eigentlich eine teure Behandlung braucht, die wir ihm nicht bieten können. Es gibt Tage, da fühle ich mich sehr frustriert und deprimiert. Die neue Linksregierung hat versprochen, diese humanitäre Notlage zu bekämpfen. Hat sich die Lage seit deren Amtsantritt im Februar nicht gebessert?Na ja, wenn ein Wagen mit Vollgas bergab fährt, und man wechselt den Fahrer, dann ist die Fahrt in den Abgrund noch lange nicht vorbei. Immerhin gibt es jetzt Nahrungsmittelgutscheine und Strom für die ganz Armen. Die neue Regierung hat außerdem ein Gesetz verabschiedet, wonach auch die Nichtversicherten Zugang zu den öffentlichen Kliniken haben. Praktisch ist das allerdings noch keine wirkliche Hilfe, weil das öffentliche System mangels Personal und Ausrüstung völlig überfordert ist. Es fehlen Ärzte und Pfleger.Ja, sicher. 4000 Ärzte sind ins Ausland gegangen, davon 2500 nach Deutschland. Und selbst wenn die Menschen einen Termin bekommen, heißt es nicht, dass ihnen auch geholfen wird. Oft fehlen die nötigen Geräte, oder die Medikamente sind unbezahlbar teuer. Wir müssen also weiter kämpfen und die Regierung unter Druck setzen. Die Chance auf Besserung der Lage ist gering?Ehrlich gesagt, ich erwarte wenig von den Regierungen, sowohl hier als auch im übrigen Europa. Die Lage ist zu verfahren und aufgeheizt. Am meisten Hoffnung schöpfe ich aus der ungeheuren Solidarität der Menschen untereinander bei uns und aus der großen Unterstützung unserer Freunde in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Das macht mir Mut. Haben Sie je erwogen, selbst in die Politik zu gehen, um das System auf diesem Weg zu ändern?Ja, ich habe darüber nachgedacht. Mehr aus Verzweiflung als aus Überzeugung. Ich habe mich sogar für Syriza bei der vergangenen Wahl nominieren lassen, weil ich mich verpflichtet fühlte. Aber ich habe dann keinem Journalisten davon erzählt, keinerlei Wahlkampf gemacht und bin auch nicht gewählt worden. Darüber bin ich jetzt ganz froh. Mein Platz ist bei den Kranken, die brauchen mich. http://m.tagesspiegel.de/polit ik/ein-griechischer-arzt-berichtet-wer-kein-g eld-hat-der-stirbt/11844930.html
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 05.06.16  +  

Sendesaal Bremen: > Unsere Konzerte im Mai

Liebe Freunde des Sendesaales, anbei finden Sie unsere Veranstaltungen im Mai. Eingerahmt von zwei tollen Piano-Trios von Kenny Werner (USA) (5.5.) und David Helbock (A) (26.5.) gibt es diesmal sogar Pfingsten Programm: die koreanische Pianistin Soo Choo mit dem argentinischen Saxophonisten Javier Girotto (14.5.) und am Pfingstsonntag die phänomenale Klarinettisten-Truppe Faltenradio aus Wien (15.5.). Was wir sonst noch zu bieten haben, finden Sie weiter unten. Im benachbarten Restaurant Geerdes am Sendesaal gibt es auch ein Programm: "Menü & Konzert". Sie suchen sich ein Konzert Ihrer Wahl aus und gönnen sich oder Ihren Lieben vorher (wahlweise auch hinterher) ein 3-Gänge-Menü im Geerdes. Wenn Sie gerne Kulinarisches und Konzertantes genussvoll miteinander verbinden wollen, sind Sie da richtig. Für heute allerbeste Grüße und die besten Wünsche für einen - auch wenn es gegenwärtig nicht danach aussieht - wonnigen und sonnigen Monat Mai. Ihr Peter Schulze Karten für sämtliche Veranstaltungen erhalten Sie außer über unsere website www.sendesaal-bremen.de an der Abendkasse oder als telefonische Vorbestellung unter 0421-33005767 (AB). Sie können auch weiter unten direkt den link bei dem Konzert nehmen, das Sie interessiert. Für Feedback und Information besuchen Sie uns gern auch auf unserer facebook Seite. Das benachbarte Restaurant Geerdes am Sendesaal ist zu erreichen unter www.geerdesamsendesaal.de.   Inhalt 04 .05. Afenginn 05.05. Kenny Werner Trio 07.05. Florian Hoefner Solo 11.05. Hommage á Max Reger zum 100. Todestag 14.05. Soo Cho & Javier Girotto 15.05. Faltenradio: ZOO 18.05. Malte Dürrschnabel Quartett: Hommage à Michel Legrand 19.05. fatsO 21.05. JSO Bremen-Nord - Wiener Klassik 26.05. David Helbock Trio 28.05. Göttinger Barockorchester, Ltg. Benjamin-Gunnar Cohrs 04.05. Afenginn Mittwoch, 04. Mai 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Die dänische Folkrock-Gruppe Afenginn, immer ein Garant für äußerst vitale Livemusik, kommt zum wiederholten Mal in den Sendesaal. AFENGINN Kim Rafael Nyberg - Mandoline Kristoffer Viktor Nybye- Klarinetten Alexander Kraglund - Geige Nils Davidsen - Bass Knut Finsrud - Schlagzeug Kaare Munkholm - Marimbaphon Mit einer dreizehnjährigen Bandgeschichte, fünf Alben, zahlreichen Preisen und über 500 energiegeladenen Konzerten weltweit gehören Afenginn heute zu den Schwergewichten von Europas zeitgenössischer Folk- und Weltmusikszene. Sie sind ständig auf der Suche nach neuen Herausforderungen und Projekten und waren in den letzten Jahren fast ununterbrochen auf der Bühne. Gegründet wurde Afenginn im Jahr 2002 in Kopenhagen. Das Wort AFENGINN bedeutet Stärke und Begeisterung und so hat sich die Band mit ansteckender Spielfreude und grenzüberschreitenden musikalischen Ideen einen Ruf für Virtuosität und fantastische Livekonzerte erarbeitet. Charakteristisch für die zwanglos-regelwidrige, oft verwegene oder melancholisch-bildhafte Art der Musik sind die unerwarteten Tempowechsel und verzwickten Rhythmen - widergespiegelt in der explosiven und verblüffenden Live- Performance. Afenginn sind immer offen für Abenteuer. So traten sie mehrmals zusammen mit Frank London auf, aber auch mit einem Chor, einen Symphonieorchester und zuletzt mit dem Ballett "Soma", einer großen modernen Ballettproduktion im Bellevue Theater Kopenhagen mit der Musik von Afenginn. 2009 wurden Afenginn als Beste Folkband mit einem Danish Music Award ausgezeichnet und 2010 für das Beste Weltmusik Album des Jahres. PRESSESTIMMEN: "Als Gruppe hat Afenginn ein einzigartiges Kontaktvermögen zum Publikum und die Musiker sind alle hervorragende Instrumentalisten." (Folkworld) "Als Hörer ist man gefordert, genau hinzuhören, denn was da musikalisch auf einen zukommt, ist dicht gepackt mit originellen Ideen, verwegenen Melodien und vertrackten Rhythmen." (weltmusik.net) "…schnörkellos, ohne Umschweife und ohne jede Arroganz ist die Musik: Funkensprühend ist wohl das richtige Wort. Und: Die fünf nordländer Jungs sind durchaus qualifiziert und Meister ihres Fachs." (Folkmusiksuite101) 05.05. Kenny Werner Trio Donnerstag, 05. Mai 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Das Kenny Werner Trio ist eines der beständigsten Ensembles des modernen Jazz. Neben vielen anderen Projekten spielt der Pianist seit 1999 in dieser Formation mit dem Bassisten Johannes Weidenmüller und dem Schlagzeuger Ari Hoenig. Kenny Werner Trio Kenny Werner - Piano Johannes Weidenmüller - Bass Ari Hoenig - Schlagzeug Kenny Werner ist fraglos einer der seit Jahren gefragtesten Pianisten der amerikanischen Jazzszene. Mit Ratzo Harris und Tom Rainey gründete er 1981 sein erstes eigenes Trio. Er arbeitete mit Archie Shepp, dem Mel Lewis Orchestra, Tom Harrell, Joe Lovano, Toots Thielemans und vielen anderen zusammen. Auch mit führenden europäischen Big Bands wie der WDR Big Band, Danish Radio Big Band, dem Metropole Orchestra und jüngst dem Brussels Jazz Orchestra hat Kenny Werner immer wieder gearbeitet. Sein bahnbrechendes Buch über Improvisation Effortless Mastery - (Mühelose Meisterschaft  - den Musikmeister in sich befreien) erschien 1996. Er benutzt darin seine Lebenserfahrungen wie ein Mikroskop, mit dem er in den Geist eines Künstlers schaut. Das Buch ist ein Guide durch die emotionalen, spirituellen und psychologischen Aspekte des Künstlerlebens. Es ist eines der am weitesten verbreiteten Bücher über Musik und Improvisation, das tausenden von Musikern weltweit hilft, ihr Talent und Potential zu entfesseln. Es ist Pflichtlektüre an vielen Universitäten. Gänzlich unbeabsichtigt hat Kenny Werner damit eine Revolution losgetreten und Musiker inspiriert zu innerer Arbeit an Geist, Körper und Seele beim Versuch ihre musikalischen Erfahrungen von der Banalität zu mehr Tiefe zu führen. 2010 erhielt Kenny Werner den Guggenheim Fellowship Award für sein wegweisendes Stück No Beginning No End.  Dies ist eine musikalische Reise durch Tragik und Verlust, Tod und Übergang und den Weg von einem zum nächsten Leben. Ein Stück praktischer Heilung durch Musik, die dem Verlust seiner eigenen Tochter bei einem Verkehrsunfall folgte. Hier gibt es auch ein Video zu sehen: das Kenny Werner Trio spielt Bach in Thailand. 07.05. Florian Hoefner Solo Samstag, 07. Mai 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Der im kanadischen Neufundland lebende deutsche Jazzpianist und Komponist Florian Hoefner spielt gerade bei uns im Sendesaal seine erste Solo-CD ein. Dieses Konzert ist Teil der Aufnahmesession. Seien Sie dabei. Florian Hoefner - Piano Florian Hoefner gehört zu den wenigen deutschen Musikern, die erfolgreich den Sprung über den Atlantik geschafft haben. Von 2008 bis 2014 lebte der gebürtige Nürnberger in New York City und erspielte sich dort einen guten Namen. Das zeigt sich zum einen an Auftritten mit Künstlern wie Rich Perry, Seamus Blake, John Riley und Tim Ries, zum anderen am Erfolg seiner eigenen Gruppe, der Florian Hoefner Group. Das Quartett, mit dem er seit 2011 arbeitet, hat bereits drei von der Presse gefeierte CDs beim amerikanischen Label, Origin Records veröffentlicht und hat eine Vielzahl von Konzerten in den USA, Kanada und Europa absolviert. 2013 wurde die Gruppe mit dem Ravensburger Kleinkunstpreis ausgezeichnet. Nach dem Konzert mit der Band beim Montreal Jazz Festival 2015 erhielt Florian den Stingray Rising Star Award für seine Komposition, Newfound Jig, sowie für sein Gesamtwerk. In Deutschland ist er nach wie vor als Pianist der Gruppe Subtone aktiv. Die Band hat gerade ihre vierte CD „Roswitha’s Revenge“ bei Laika Records veröffentlicht und blickt auf zahlreiche Konzerttourneen in Deutschland, Europa, aber auch Nord- und Südamerika und den Gewinn des internationalen Jazzwettbewerbs „Tremplin Jazz d’Avignon“ zurück. Als Komponist konnte Florian Hoefner zweimal hintereinander den ASCAP Young Jazz Composers Award gewinnen. Als Mitglied des BMI Jazz Composers Workshop unter Jim McNeely wurde er für den Charlie Parker Kompositionspreis nominiert. Nach Jahren der Arbeit mit verschiedenen Ensembles führte eine Einladung zu den „Piano Jazz Series“ in der Blues Alley in Washington, D.C. im April 2014 zur Uraufführung von Florians erstem abendfüllenden Solopianoprogramm. Seitdem hat er das Programm immer wieder aufgeführt und ständig weiterentwickelt. 2015 erhielt er ein Stipendium aus dem Kulturförderprogramm in seiner neuen Heimat, der kanadischen Provinz Neufundland und Labrador, um neues Repertoire für Solopiano zu komponieren und aufzunehmen. Als Ort für die Aufnahme wählte er den Sendesaal Bremen. Dieses Konzert ist Teil der Aufnahmesession und wird live mitgeschnitten. Die neuen Stücke sind speziell für Solopiano geschrieben und verbinden Florians virtuoses und rhythmisch präzises Pianospiel mit seiner einzigartigen kompositorischen Handschrift. Wir bedanken uns für die Unterstützung durch ArtsNL, dem Kulturförderprogramm der Provinz, Neufundland und Labrador, das im letzten Jahr 2.5 Millionen Dollar in die Förderung der Künste investiert hat. 11.05. Hommage á Max Reger zum 100. Todestag Mittwoch, 11. Mai 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Der Tod des Komponisten Max Reger jährt sich am 11. Mai zum 100. Mal. Diesen Jahrestag hat der ausgewiesene Reger-Experte Kurt Seibert zum Anlass genommen, gemeinsam mit Studenten der Hochschulen München und Leipzig ein Programm mit einigen der wichtigsten Werke Regers zu gestalten. Max Reger: Acht Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte op.43 Josephine Renelt - Sopran Mayuko Obuchi - Klavier Hochschule für Musik und Theater München Max Reger: Variationen und Fuge über ein Thema von Bach op. 81 für Klavier zu zwei Händen Herrn Professor August Schmidt Lindner zugeeignet Kurt Seibert - Klavier Max Reger: Nachgelassenes Quintett c-Moll für 2 Violinen, Viola, Violoncello und Klavier Kurt Seibert - Klavier Lipsia Quartett Die Mitglieder des Ensembles studieren an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig und können bereist auf eine erfolgreiche Konzerttätigkeit verweisen. Studenten der Hochschulen München und Leipzig gestalten zusammen mit Kurt Seibert  die Auftaktveranstaltung der Hommage á Max Reger. Eins der bedeutendsten Werke der „klassischen Moderne“, die monumentalen „Variationen und Fuge über ein Thema von Bach“ für Klavier solo und ein himmelstürmendes, den Geist von Johannes Brahms atmendes Klavierquintett des jungen Regers werde ebenso zu hören sein wie ein hochromantischer Liederzyklus des Siebenundzwanzig jährigen. Der zu seiner Zeit vielgespielte und hochgeschätzte Komponist ist heute hauptsächlich als Komponist großer Orgelwerke bekannt. Nahezu vergessen ist sein umfangreiches Kammermusikwerk und seine dreihundert Liedkompositionen und – mit Ausnahme seiner „Mozart-Variationen“ auch seine Werke für Orchester. Paul Hindemith nannte ihn den „letzten Riesen“ in der Musik, von dem er viel gelernt habe und auch Arnold Schönberg schätzte ihn sehr. Er selbst sah sich immer als Avantgardist blieb aber auch der großen deutschen Musiktradition verbunden. Er wollte, wie er einmal sagte die „Weiterentwicklung des Stils“ und nicht „den Umsturz predigen“ Sein Motto war: Bach ist Anfang und Ende aller Musik. Er erlebte den kulturellen Umbruch nach dem ersten Weltkrieg nicht mehr und nicht er, sondern Arnold Schönberg der mit  seiner „Zwölftonmusik“ das Jahrhunderte alte harmonische Dur-Moll System endgültig beseitigte, wurde eine der Leitfiguren der „Neuen Musik. Max Reger Musik am „Aufbruch zur Moderne“, seine Auseinandersetzung mit Johannes Brahms und Johann Sebastian Bach, aber auch seine kühne Weiterentwicklung der musikalischen Formen und der Harmonik wird in unseren Programmen hörbar. Kurt Seibert, wegen seiner Verdienste um das Werk Max Regers mit mehreren Preisen, unter anderem mit dem Fritz Bauer- Preis der Bayerischen Akademie der schönen Künste ausgezeichnet, hat unter der Federführung seines  Leipziger Kollegen Hanns Martin Schreiber ein umfangreiches Projekt mitgestaltet, in das auch junge, bereits erfolgreiche Künstler der Städte, die für Max Reger prägend waren – München und vor allem Leipzig – eingebunden sind. Das Konzert mit sowohl schwierig einzustudierenden als auch im normalen Konzertleben selten oder gar nicht gespielten Werken wäre ohne die engagierte und kompetente Betreuung durch die Professoren Aitzol Iturriagagoitia, Tatjana Masurenko Peter Bruns, Frank Reinecke und Tobias Truniger, dem musikalischen Leiter des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper, nicht zustande gekommen. Ein weiteres Konzert der Reihe findet am 12. Mai um 20 Uhr in der Stadtwaage Bremen statt. David Hausdorf, ausgewiesener Regerkenner und Mitglied der Münchner Philharmoniker und sein langjähriger Partner, der Bremer Pianist Markus Blume spielen Kammermusik- und Solowerke von Max Reger. Eine Veranstaltung von Kurt Seibert, gefördert von der Waldemar Koch-Stiftung 14.05. Soo Cho & Javier Girotto Samstag, 14. Mai 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Tango-infizierter Jazz vom Feinsten mit der in Amsterdam lebenden koreanisch-stämmigen Pianistin Soo Cho und dem in Italien lebenden argentinischen Saxophonisten Javier Girotto. Soo Cho - Klavier Javier Girotto - Saxophon Die Pianistin Soo Cho reduziert den muskulösen und akrobatischen Ansatz vieler ihrer jungen Kollegen und erreicht dennoch eine starke Intensität des Ausdrucks. Die in Korea geborene Pianistin begann mit 3 Jahren Klavier zu spielen. Als sie den Jazz entdeckte, ging sie nach Holland, um in Amsterdam zu studieren. Sie betreibt ihr eigenes Trio und arbeitet seit drei Jahren im Duo mit Javier Girotto zusammen. Der Saxophonist Javier Girotto aus Italien mischt Jazz mit dem Tango seiner Heimat Argentinien. Er gewann besondere Anerkennung mit seiner Gruppe Aires Tango und hat mit allen namhaften Jazzmusikern in Italien zusammengespielt. er traf die Pianistin und Komponistin Soo Cho, las ihre Partituren und entschloss sich sofort mit ihr zusammenzuarbeiten. „Diese Frau schreibt wunderbar“, sagt er. "Das Duo einer klassisch ausgebildeten Jazzpianistin und eines tangoinfizierten Saxophonisten. Cho’s Spiel ist glasklar und warm zugleich. Javier Girotto ist ein wunderbarer Geschichtenerzähler" (de Volkskrant) 15.05. Faltenradio: ZOO Sonntag, 15. Mai 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Zum zweiten Mal sorgt im Sendesaal die phänomenale österreichische Klarinettistentruppe Faltenradio für intelligente Kurzweil - diesmal mit ihrem Programm aus dem Tierreich: ZOO. Faltenradio ZOO Alexander Maurer - Klarinette, Baßklarinette, Harmonika, Perkussion Alexander Neubauer - Klarinette, Bassetthorn, Baßklarinette, Harmonika
 Stefan Prommegger - Gesang, Baßklarinette, Klarinette, Harmonika
 Matthias Schorn - Klarinette, Perkussion, Harmonika
 Lukas Beck - Fotos und Regie Faltenradio, der Privatsender aus dem Tiergarten ist die Stimme seines Volkes. Raffiniert, wie die jungen Geparden Vogelstimmen imitieren und damit - ohne mit der Wimper zu zucken - ausgewachsene Löwen an der Nase herumführen. Ihre Hörer jedoch dürfen sich über die gewissenhafte Erfüllung des Bildungsauftrags freuen, der Faltenradio mit Begeisterung nachkommt. Ungetrübter Hörgenuss, verzichtet Faltenradio doch auch in schwierigen Zeiten selbst auf versteckte Werbeeinschaltungen. Das Stimmenspektrum soll angeblich sogar um einige Facetten reicher werden. Und wer weiß, vielleicht verrät ein Tier aus dem Zoo im zweiten Programm des Faltenradios sogar die Bedeutung des Namens "Faltenradio"? (Regisseur Lukas Beck über ZOO) Hier gibts die Jungs auch im Video zu sehen. 18.05. Malte Dürrschnabel Quartett: Hommage à Michel Legrand Mittwoch, 18. Mai 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Malte Dürrschnabel widmet sich mit seinem Quartett nach "Strayhorn" bereits zum zweiten Mal einem der großen Songwriter des 20. Jahrhunderts, dem Franzosen Michel Legrand, der so grandiose Titel schrieb wie "Windmills Of Your Mind". Hommage à Michel Legrand Malte Dürrschnabel - Klarinetten, Saxophone Henning Gailing - Bass Rainer Böhm - Piano Silvio Morger - Schlagzeug In einem Zeitalter, in dem die Musikindustrie nach plakativen Innovationen durstet, setzt das Malte Dürrschnabel Quartett dazu mit ausdrucksstarken Interpretationen des Werkes großer Songwriter des 20. Jahrhunderts  einen raffinierten Gegenpol und ist dabei nicht minder innovativ. Dass die Besinnung auf Groove, Transparenz und starke Melodien sich als als Nährboden für tiefsinnige Improvisationen  hervorragend eignet, haben die vier vielfach preisgekrönten Musiker bereits mit ihrer ersten Veröffentlichung "Strayhorn" bewiesen.  Mittlerweile haben sie sich mit dem Oeuvre des berühmten französischen Filmmusikkomponisten Michel Legrand auseinandergesetzt und die stärksten Songs für ihre Besetzung arrangiert. So entstehen frische Versionen, welche die französische Leichtigkeit mit erdigem Groove und bluesgetränkter Harmonik verbinden. Malte Dürrschnabel - Saxophone, Klarinetten, Flöte Malte Dürrschnabel studierte Jazz-Saxophon in Berlin, Brüssel und Den Haag und hat daneben alle wichtigen Stationen der deutschen Jazzausbildung wie z.B. das Bundesjazzorchester (BuJazzO) durchlaufen. Für sein Spiel ist er bereits mehrfach international ausgezeichnet worden (u.a. Preis für den besten Instrumentalisten beim "Tremplin Jazz d’Avignon" und Bundessieger bei „Jugend Jazzt“). Neben seiner Tätigkeit im "The world famous Glenn Miller Orchestra", das jährlich über 160 mal weltweit in den renommiertesten Konzertsälen gastiert, ist er Gründungsmitglied der des Quintetts „Subtone“ und Leader seines eigenen Quartetts. Aufgrund seiner Vielseitigkeit als Instrumentalist und Improvisator ist er darüber hinaus gefragter Sideman in zahlreichen weiteren Projekten (WDR Bigband, HR Bigband, Oper Köln, Heavytones, Sunday Night Orchestra, Bad Hersfelder Festspiele, etc.) und an unzähligen Aufnahmen beteiligt. So stand er bereits mit Größen wie Ron Carter, Bob Mintzer, David Liebman, Benny Golson, Lalo Schifrin, Kurt Elling, etc. auf einer Bühne. Als Gastprofessor war er bereits an der PUJ-Universität in Bogotá und als Lehrbeauftragter für Jazz-Saxophon an der Hochschule in Osnabrück tätig. Silvio Morger - Schlagzeug Silvio Morger studierte an den Musikhochschulen in Mainz und Köln Jazz-Schlagzeug. Während des Studiums war er Mitglied im Landesjugendjazzorchester Hessen und im BujazzO. Später folgte ein Aufenthalt in New York, wo er als DAAD Stipendiat am Queens College studierte. Silvio wurde 2012 mit dem Solistenpreis des Festivals "Tremplin Jazz d´Avignon" ausgezeichnet und erhielt 2013 den Förderpreis der Stadt Hilden. Als vielbeschäftigter Drummer hat er bereits in verschiedensten Formationen mit Größen wie Lalo Schifrin, Dee Dee Bridgewater, Antonio Hart, David Binney, Will Vinson, Peter Herbolzheimer, Bill Dobbins, Bob Mintzer, Nils Wogram, Toni Lakatos u.v.a. zusammengearbeitet. Rainer Böhm - Piano Rainer Böhm studierte in Mannheim und New York Jazzpiano und wurde bereits in jungen Jahren mit Preisen überhäuft, zu denen neben vielen anderen der Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik und der Landesjazzpreis Baden-Württemberg zählen. Mittlerweile gehört Rainer Böhm unumstritten zur "Crème de la Crème" der deutschen Jazzpianisten und hat folglich schon mit unzähligen Jazzgrößen aufgenommen und gespielt, unter anderem mit Dave Liebman, Albert Mangelsdorff, Kurt Rosenwinkel, Ari Hoenig, Donny McCaslin und Randy Brecker. Neben seiner Konzerttätigkeit ist er Dozent an den Musikhochschulen in Mainz und Mannheim. Henning Gailing - Bass Henning Gailing zählt seit über 20 Jahren zu den gefragtesten Bassisten in Deutschland und spielte bereits mit allen, die in der Szene Rang und Namen haben, u.a. mit Lee Konitz, Mark Murphy, Kevin Mahogany, Jimmy Cobb, Vincent Herring, Peter Bernstein, Dennis Mackrel, Philipe Catherine, die ihn alle wegen seines zupackend-erdigen Pulses schätzen. Neben seiner Konzerttätigkeit vermittelt er sein Können und seine Erfahrung auch als Dozent an der Musikhochschule Mainz. "Gailing is certainly one of the few modern bass players saturated with the sounds of Oscar Pettiford, Paul Chambers and Israel Crosby." (John Goldsby) 19.05. fatsO Donnerstag, 19. Mai 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Sie waren die Sensation der jazzahead Overseas Night 2015, die kolumbianische Band fatsO um den charismatischen singenden Bassisten Daniel Restrepo. Jetzt kommen sie das erste Mal auf Europatour - und natürlich auch in den Sendesaal. fatsO Daniel Restrepo - Bass / Gesang Daniel Linero - Saxophon, Klarinette Pablo Beltran - Saxophon Cesar Daniel Caicedo - Saxophon Elkin Hernandez - Saxophon, Klarinette Cesar Morales - Drums Gegründet wurde fatsO von dem in Bogota lebenden Kolumbianer Daniel Restrepo. Daniel gilt als Multitalent; schreibt und arrangiert die Musik, spielt selbst Kontrabass und singt mit einer Reibeisenstimme, die Erinnerungen an die guten alten amerikanischen Blues- und Folksänger weckt.  Die Bandmitglieder stammen alle aus Bogotas Musikszene und bringen ihrerseits Einflüsse aus eigenen Rock-, Elektronika-, Jazz-, Traditionals und Avantgarde-Projekten mit. Der Kern von fatsOs Musik ist eine Mischung aus Blues, Jazz und Soul, bei der aber immer wieder auch ein wenig die Rockmusik durchschimmert. Auf seinem Weg hat sich Restrepo, der seine Kindheit und Teile seiner Jugend in den Vereinigten Staaten verbracht hat, viel mit seiner Herkunft und seinen familiären wie musikalischen Wurzeln beschäftigt. Während dieser Zeit ist Daniel auch auf den Kontrabass seiner Träume gestoßen, der allerdings nur in Havanna, Kuba, hergestellt wird. Leider war dieser bei Lieferung nahezu komplett zerstört und unspielbar. Daniel hat darauf den Bass liebevoll repariert und renoviert und sich mit seinem Instrument komplett zurückgezogen, um an ersten eigenen Songs zu arbeiten. Während dieser sechs Monate hat Daniel dann tatsächlich viele Lieder in Ruhe komponiert und dazu die Arrangements und Texte geschrieben. Danach ging es mit der gesamten Band ins Studio und herausgekommen ist das selbstbetitelte Album „fatsO“. Warum der Name? Diesen Namen hat Daniel seinem Kontrabass gegeben. Beim Anhören von fatsOs Musik ist schnell herauszuhören, dass der Sound der Band von Künstlern wie Leonard Cohen, Tom Waits, The Police und Radiohead geprägt ist. Mit dem Song „I’ll be fine“ zollt Restrepo diesen Musikern seinen Tribut, ohne in irgendeiner Weise anmaßend klingen zu wollen. 2013 gab die Band ihr Livedebüt bei dem Festival „Jazz In The Park“ in Bogota. Die Reaktionen des Publikums waren so überwältigend, dass fatsO umgehend zu weiteren Jazz- und sogar Rockfestivals in Kolumbien eingeladen wurde. Und der Hype nahm seinen Lauf. Auf der Jazzahead 2015 spielte die Band dann endlich ihr Europadebüt. Ihr Showcase im Schlachthof Bremen wurde mit stehenden Ovationen gefeiert und machte die Band schlagartig zu einem der Gesprächsthemen auf der Messe. Ende März 2016 wird das Label „Jazzhaus Records“ das Debütalbum, das bisher nur in Südamerika erhältlich war, weltweit veröffentlichen. 21.05. JSO Bremen-Nord - Wiener Klassik Samstag, 21. Mai 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 12 Euro (ermäßigt 6 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Das Jugendsinfonieorchester Bremen-Nord geht unter der Leitung von Martin Lentz mit der "Wiener Klassik" und Werken von Joseph Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart und anderen in den Frühling. "Wiener Klassik und mehr" JSO Bremen-Nord Martin Lentz - Leitung Programm u.a.: Joseph Haydn - Klavierkonzert D-dur Wolfgang A. Mozart - Sinfonie Nr. 30 KV 202 Das Frühjahrskonzert im Sendesaal widmen die jungen Musiker des Jugendsinfonieorchesters Bremen-Nord gewohnt schwungvoll der Wiener Klassik und neben anderen Musikern ihren beiden großen Namen Haydn und Mozart. Eine Veranstaltung des JSO Bremen-Nord 26.05. David Helbock Trio Donnerstag, 26. Mai 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Auch der österreichische Pianist David Helbock war mit seinem multiinstrumentalen Trio Random/Control eine der Sensationen bei der jazzahead! 2015. Nun ist er mit seinem neuen Trio unterwegs. Man kann gespannt sein. David Helbock Trio David Helbock - Piano Raphael Preuschl - Bassukulele Herbert Pirker - Drums Seit 2010 sorgte der vielfach ausgezeichnete 30-jährige österreichische Pianist David Helbock vor allem mit seinem nonkonformistischen Trio Random/Control international für Aufsehen. Auch Helbocks aktuelles Trio zeigt unkonventionelle und humorvolle Facetten. Raphael Preuschl (*1977) zupft nicht etwa Kontra- oder E-Bass, sondern eine Bass-Ukulele. „Sie klingt sehr laut und perkussiv, in gewisser Weise recht afrikanisch, was gut zu meiner Musik passt“, freut sich David Helbock. Entsprechend dynamisch, mitunter beinahe eruptiv spielt Herbert Pirker (*1981) sein Schlagzeug. In lyrischen Passagen ausgesprochen sensibel, in schnellen Momenten mit pointierter Energie und harten Beats, die sich fast schon Rock-Ästhetik nähern. Absichtsvoll lichtete das Trio im Lauf der Zeit immer mehr die Instrumentierung. Raphael Preuschl konzentrierte sich irgendwann ganz auf die Bass-Ukulele, David Helbock ließ alle Keyboards und Elektronik weg. „Eine Zeit lang suchte ich nach neuen Sounds und probierte viel aus. Letztlich kam ich aber zu dem Ergebnis, dass ich interessantere Klänge kreieren kann, indem ich die Klaviersaiten manipuliere“, beschreibt David Helbock seine derzeitige Fokussierung auf die mechanischen Möglichkeiten des Flügels. Helbock orientiert sich an Ideen George Crumbs. „Ich benutze nur solche Manipulationen, die ich schnell wieder entfernen kann“, erklärt er, „und wenn ich die Saiten mit der Hand zupfe oder Akkorde streiche, markiere ich mir vorher genau die Stellen, an denen ein bestimmter Klang entsteht.“ Bei jeder neuen Produktion überrascht der variable Virtuose mit persönlichen Ideen, die dem Zeitgeist eine Nase drehen und eindrucksvolles Profil zeigen. David Helbock - Piano Zweimal Preisträger und der Publikumspreis beim weltweit größten Jazz-Piano-Solo-Wettbewerb des Jazzfestivals Montreux, begeisterte/internationale Kritiken für seine CDs und der wichtigste Förderpreis des Bundes Österreich 2011 - der "Outstanding Artist Award" - der aus dem kleinen österreichischen Dorf Koblach stammende Pianist David Helbock ist zweifellos auf dem besten Weg zu einer internationalen Karriere. Helbock ist aber nicht nur ein hervorragender Pianist, sondern auch ein eigenwilliger Denker, der in seine Projekte nicht nur außerordentliche Fingerfertigkeit, sondern auch jede Menge Hirnschmalz investiert. David Helbock, am 28. Januar 1984 geboren, begann im Alter von sechs Jahren Klavier zu spielen.
Er studierte am Konservatorium Feldkirch bei Prof. Ferenc Bognar Klavier, wo er 2005 sein klassisches Konzertfach-Diplom mit Auszeichnung abschloss und nahm seit 2000 zusätzlich Unterricht beim New Yorker Jazzpianisten Peter Madsen, der sein Lehrer, Mentor und Freund wurde. David Helbock spielte Konzerttourneen und Aufnahmen in Länder wie den USA, Australien, Mexiko, Russland, Kasachstan, Kirgisistan, China, Mongolei, Südafrika, Äthiopien, Kenia, Senegal, Marokko, Indonesien, Malaysia, Indien, Brasilien, Argentinien, Chile und überall in Europa. David Helbock ist seit Beginn seiner Musikerlaufbahn außerdem als Komponist sehr aktiv. Zu seinen Werken zählt ein großes „Jahreskompositionsprojekt“ in dem er für ein Jahr lang jeden Tag ein neues Stück geschrieben hat (Anfang 2010 ist das "Personal Realbook" mit über 600 Seiten Musik erschienen) Raphael Preuschl - Bassukulele Raphael Preuschl wurde 1977 in Wien geboren. 1998 schloss er sein E-Bass Studium mit Auszeichnung ab und 2003 folgte der Abschluss seines Kontrabass Studiums. Er hat mit Musikern wie Paul Urbanek, Bertl Mayer, Alex Machacek, Dorretta Carter, Flip Philipp, Clemens Salesny, Nouvelle Cuisine, CJOV, Patrizia Ferrara, Peter Rom, Clemens Wenger, Wolfgang Puschnig, Debbie Deane, Helmut Jasbar, Woody Schabata, Daniel Nösig, Robert Riegler, Viola Falb, Wolfgang Schiftner, Herb Pirker, Michi Prowaznik und vielen anderen zusammengearbeitet. Herbert Pirker - Drums Herbert Pirker ist ein professioneller Schlagzeuger, der in Wien lebt. Geboren 1981 und aufgewachsen in der ländlichen Steiermark, begann er im Alter von sechs Jahren Schlagzeug zu spielen. 1999 zog es ihn nach Wien um am Konservatorium bei Walter Grassmann zu studieren. Nach seinem Studium 2004 war er bereits ein integraler Teil der wiener Musikszene. Seitdem ist Herbert durch Länder wie den USA, Russland, Marroko, Kirgistan, Kasachstan, Türkei und überall durch Europa getourt. 28.05. Göttinger Barockorchester, Ltg. Benjamin-Gunnar Cohrs Samstag, 28. Mai 2016 | 19:30 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets »LIEBESLIEDER - LEBENSTÄNZE« Streicher-Romantik - historisch musiziert Göttinger Barockorchester Leitung: Benjamin-Gunnar Cohrs Programm: Ottorino Respighi (1879–1936): Antiche Danze ed Arie per Liuto, Suite III in G (1932) Anton Bruckner (1824–1896): Perger Präludium C-Dur WAB 129 (1884)    Scherzo & Trio g-moll für Streichquartett WAB deest (1862) Edvard Grieg (1843–1907): Drei Vinje-Lieder op. 33/2, 3 & 12 (1878–80) **** Maurice Ravel (1875–1937): Deux Hommages (1904/1909/1922) Edward Elgar (1857–1934): Serenade in E Minor op. 20 (1888-92) Frederick Delius (1862–1934): To be sung of a summer night on the water (1917) Gustav Holst (1874–1934): St. Paul's Suite in D op. 29/2 (1913) Alle Werke wurden vom Dirigenten neu bearbeitet und erklingen in dieser Form erstmals öffentlich. Ein Programm mit romantischen Werken für Streichorchester, musiziert in historisch informierter Aufführungspraxis. Zu Gast ist das Göttinger Barockorchester – ein Ensemble, das 1995 von dem Barock-Geiger Hans-Henning Vater gegründet und im norddeutschen Raum wie auch auf renommierten Festivals bekannt wurde. Es hat einen festen Stamm von professionellen Musikerinnen und Musikern und spielt in variablen Besetzungen Werke vom 16. bis 19. Jahrhundert. In diesem Konzert gibt es Werke spät-romantischer Komponisten, die zwischen 1862 und 1932 entstanden sind und üblicherweise heute nur im süffigen Sound moderner Streichorchester zu hören sind. Dirigent und Orchester finden es deshalb besonders reizvoll, sich den Vorstellungen der jeweiligen Entstehungszeit anzunähern – ein Klang, der geprägt war von den damals üblichen Darmsaiten, vom nur behutsam eingesetzten Vibrato und einer eher beredsamen als sentimentalen Spielweise. Die beiden Geigengruppen werden nach damaligem Vorbild links und rechts auf der Bühne platziert. In den von Edvard Grieg, Anton Bruckner, Edward Elgar, Frederick Delius, Gustav Holst, Ottorino Respighi und Maurice Ravel stammenden Werken treffen unter dem Motto »Liebeslieder – Lebenstänze« alt-italienische Arien und Tänze in all ihrer barocken Pracht auf klassische Menuette, Kunstlieder, Choräle, Folk Songs und Volkstänze. Besonderer Höhepunkt des Programms ist die Weltpremiere eines bislang völlig unbekannten Scherzos in g-moll für Streicher von Anton Bruckner, das erst 2014 öffentlich zugänglich wurde. Alle Werke wurden für dieses Projekt eigens neu bearbeitet oder spielpraktisch eingerichtet und erklingen in Ur- oder Erstaufführung. Die musikalische Leitung hat der in Bremen lebende Dirigent und Musikforscher Benjamin-Gunnar Cohrs, der mit dem Göttinger Barockorchester bereits 2013 anläßlich der Uraufführung seiner Neu-Ausgabe von Mozarts Requiem zusammengearbeitet hatte. Das Konzert wird für spätere Veröffentlichung auf CD mitgeschnitten. Weitere Informationen: www.benjamingunnarcohrs.com; www.goebarock.de Call Send SMS Call from mobile Add to Skype You'll need Skype CreditFree via Skype
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 29.04.16  +  

Freihandel ist Ausdruck kapitalistischer Verhältnisse

Neoliberalismus ist die politische Antwort auf die Tendenz zu Sozialstaat und Verstaatlichung wichtiger Industrien nach 1945, sowie auf die Krise der kapitalisischen Verwertung seit den 1970ern. Private Aneignung von staatlichem Eigentum, von Natur, von zukünftig zu erwirtschaften Gewinnen ist heute die Grundlage des wachsenden Reichtums Weniger. Soziale, ökologische arbeitsrechtliche Schutzrechte werden als Besitzstandswahrung angegriffen und ihre Zerstörung als Deregulierung für alternativlos ausgegeben. Diese Verhältnisse sind unterträglich! Da helfen keine PolitikerInnen, keine Parteien, die uns bestenfalls auf Kosten Anderer eine etwas verträglichere Ausbeutung bieten können.
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 18.04.16  +  

ATTAC Deutschland: > "Deutschland fungiert selbst als Steueroase / Staatlich geduldete Steuervermeidung größter Skandal"

  Im Zusammenhang mit den "Panamapapers" wirft Attac der Bundesregierung vor, nicht konsequent gegen Steuerhinterziehung und Steuervermeidung vorzugehen. "Wenn Staatssekretär Michael Meister bei 'Anne Will' behauptet, die Bundesregierung setze sich für ein Abkommen zur Offenlegung von Kontodaten ein, ist das nur die halbe Wahrheit", stellt Attac-Steuerexperte Karl-Martin Hentschel klar. "Die andere Hälfte lautet: Das Bundesfinanzministerium sperrt sich dagegen, Informationen an alle Staaten zu liefern. Entwicklungs- und Schwellenländer etwa sollen außen vor bleiben. Das ist ein Skandal." In der Debatte ebenfalls unter den Tisch falle der Status Deutschlands als Steueroase für Diktatoren und Verbrecher. Karl-Martin Hentschel: "Das Vermögen von ausländischen Staatsbürgern auf Konten deutscher Banken wird auf etwa drei Billionen Euro geschätzt. Ein beträchtlicher Teil dürfte aus kriminellen Aktionen, von verbrecherischen Staatschefs und internationalen Syndikaten stammen. Doch Deutschland liefert an ausländische Steuerbehörden keine Informationen über dieses Geld. Die deutschen Finanzbehörden erheben nicht einmal Daten." Als weiteren zentralen Kritikpunkt nennt Attac die staatlich geduldete Steuervermeidung großer Konzerne. "Jede Diskussion über Steuerhinterziehung ist verlogen, wenn nicht festgestellt wird, dass die wirklich Reichen, die Multimillionäre und Milliardäre sowie die internationalen Konzerne keine Briefkastenfirmen brauchen, da sie Steuern legal vermeiden können – und dies der Gesetzgeber bewusst duldet", sagt Karl-Martin Hentschel. "Das ist der größte Skandal." So konnte die Familie Quandt ihr Vermögen im vergangenen Jahr ohne Steuerzahlung vererben. Und die Bayer AG hat ihre Steuern in den vergangenen zehn Jahren um mehr als drei Viertel gesenkt, indem die Gewinne in Niedrigsteuerländer verlagert wurden. Das Tax Justice Network (TJN) veröffentlicht jährlich den Financial Secrecy Index (Schattenfinanzindex). In Deutschland geschieht das durch das Netzwerk Steuergerechtigkeit, an dem Attac beteiligt ist. Das Auslandsvermögen von Deutschen in Steueroasen wird auf mehrere hundert Milliarden Euro geschätzt. Die bisherigen bekannt gewordenen Fälle machen deutlich, dass diese Vermögen praktisch nie versteuert werden. * Die Kritikpunkte im Einzelnen: - Deutschland hat ein großes Interesse an der Geheimhaltung der Steuerdaten. Das Vermögen von ausländischen Staatsbürgern auf Konten deutscher Ban-ken wird auf ca. drei Billionen Euro geschätzt. Zum Vergleich: Der Gesamtwert aller Vermögen in Deutschland wird von der Deutschen Bundesbank auf zehn Billionen Euro geschätzt. Der größte Teil dieser drei Billionen Euro dürfte nicht versteuert werden, da Deutschland bislang an ausländische Steuerbehörden keine Informationen über diese Gelder liefert. Sie werden ja nicht einmal von den deutschen Finanzbehörden erhoben. Ein beträchtlicher Teil dieser Gelder dürfte aus kriminellen Aktionen, von verbrecherischen Staatschefs und inter-nationalen Syndikaten stammen. - Deutschland profitiert daher in großem Umfang von seinem Status als Steueroase für solche Gelder. - Das Bundesfinanzministerium setzt sich jetzt zwar für ein internationales Abkommen zur Offenlegung von Kontodaten ein. Aber das Bundesfinanzministerium will auch in Zukunft keine Informationen an Staaten liefern, die selbst kei-ne gute Steuerverwaltung haben. Damit dürften die in Deutschland geparkten Gelder zum großen Teil auch in Zukunft geheim bleiben. Das ist ein Skandal, auf den Attac und andere Nichtregierungsorganisationen wie das Netzwerk Steuergerechtigkeit in Briefen an alle Finanzminister und Finanzpolitiker aller Parteien hingewiesen haben. - Insbesondere Entwicklungs- und Schwellenländer sollen auch in Zukunft keine Informationen bekommen. Grund: Deutschland hat Angst, dass diese sonst deutsche Konzerne mehr besteuern, die heute dort nur wenig zahlen. - Eine Weitergabe der Kontodaten ist nur sinnvoll, wenn die natürlichen Konteninhaber beziehungsweise Nutznießer identifizierbar sind. Das muss auch dann gelten, wenn Zwischenhändler, Treuhänder oder Zwischengesellschaften eingeschaltet sind. - Deutschland beziehungsweise die EU könnten das durchsetzen, wenn allen in Deutschland (bzw. der EU) tätigen Banken und tätigen Firmen verboten wird, Geschäfte mit Banken und Gesellschaften in Staaten zu machen, die nicht mit den deutschen (europäischen) Steuerbehörden kooperieren. So machen es die USA. Das Bundesfinanzministerium lehnt das ab, wie Staatssekretär Michael Meister am Sonntag erneut bestätigt hat. - Das Bundesfinanzministerium wehrt sich weiterhin dagegen, dass das Register der Besitzer bzw. Nutznießer, das jetzt im Rahmen der Geldwäscherichtlinie der EU diskutiert wird, öffentlich zugänglich wird. Alle Erfahrungen der vergangenen Jahre haben aber gezeigt, dass nur der öffentliche Druck geeignet ist, eine Durchsetzung der Steuerforderungen sicher zu stellen. Ohne eine Veröffentlichung können weiterhin Wege gefunden werden, die Steuerpflicht zu umgehen. Außerdem ist der Druck auf die Steuerbehörden, mit großen Firmen zu Absprachen zu kommen und Prozesse zu vermeiden, sehr hoch. - Das Bundesfinanzministerium wehrt sich gegen konsequentes Vorgehen gegen Steuervermeidung und Steuerhinterziehung, da deutsche Firmen und deutsche Multimillionäre selbst in erheblichem Umfang davon profitieren. - Deutschland könnte jederzeit ein Gesetz erlassen, dass deutsche Staatsbürger grundsätzlich mit ihrem weltweiten Einkommen steuerpflichtig sind. Die USA machen das und setzen sogar gegen die Schweiz, Liechtenstein und anderen Länder durch, dass alle Banken, Firmen und Steuerbehörden der Finanzbehörde der USA die Daten liefern. Weitere Informationen: * Attac-Handlungsanleitung zur Bekämpfung von "Steuervermeidung und Gewinnverschiebung" (im Januar an Finanzpolitiker und Finanzminister in den Ländern, im Bund und in der EU geschickt): http://t1p.de/Anleitung-Bekaempfung-Steuertri cks -- --------------------------------------------- --- Frauke Distelrath Pressesprecherin Attac Deutschland --------------------------------------------- ---  
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 10.04.16  +  

Sendesaal Bremen und jazzahead ! > Eröffnung im April

Liebe Freunde des Sendesaales, ausnahmsweise weisen wir gerne auf eine Veranstaltung hin, die gar nicht bei uns stattfindet: es ist die Auftaktveranstaltung zur diesjährigen jazzahead! im Kleinen Haus des Theater Bremen, die vielleicht auch für Sie interessant sein könnte - jedenfalls wenn Sie eine virtuelle Atlantik Überquerung mit Musik spannend finden. NOVECENTO – DIE LEGENDE DES OZEANPIANISTEN heißt dieser Beitrag des diesjährigen Partnerlandes Schweiz. Sie müssen dazu auch nicht, wie weiland Klaus Kinski alias Fitzcarraldo, ein Schiff über die Berge ziehen... Anbei finden Sie außerdem noch einmal unsere Sendesaal-Konzerte im April, falls ihnen unser letztes mailing oster- oder ferienbedingt entgangen sein sollte. Von denen stehen ja auch zwei oder - wenn Sie so wollen - drei im Zusammenhang mit der jazzahead! Wissen Sie welche?.... ....fragt für heute mit allerbesten Grüßen Ihr Peter Schulze Karten für sämtliche Veranstaltungen erhalten Sie außer über unsere website www.sendesaal-bremen.de an der Abendkasse oder als telefonische Vorbestellung unter 0421-33005767 (AB). Sie können auch weiter unten direkt den link bei dem Konzert nehmen, das Sie interessiert. Für Feedback und Information besuchen Sie uns gern auch auf unserer facebook Seite. Das benachbarte Restaurant Geerdes am Sendesaal ist zu erreichen unter www.geerdesamsendesaal.de.   Inhalt 08 .04. Novecento - jazzahead! Eröffnung, nicht im Sendesaal sondern im Theater Bremen/Kleines Haus des 10.04. Ein Abend für Jean Paul 13.04. Preisträgerkonzert Jugend musiziert 14.04. Veronica Harcsa & Balint Gyemant (HU) 16.04. Bobo & Herzfeld meet Zabelov: Liederseelen 17.04. Matinée Althastedter Kammerorchester & Sinfonia Neuss 20.04. Evan Parker: Take The Green Train 23.04. jazzahead! clubnight: 20 years of jazzland recordings 30.04. Franz Liszt - Ein Klavierabend von und mit Lutz Görner 08.04. Novecento - jazzahead! Eröffnung, nicht im Sendesaal sondern im Theater Bremen/Kleines Haus des jazzahead! Festival feiert seinen Auftakt am 8. April um 20 Uhr im Theater Bremen, Kleines Haus mit NOVECENTO – DIE LEGENDE DES OZEANPIANISTEN von Alessandro Baricco, übersetzt von Karin Krieger Ein Musiktheater über das seltsame Leben des Pianisten Novecento, der ein Leben lang als blinder Passagier den Ozean überquert und nie einen Fuß an Land gesetzt hat. Das frühere Bord-Orchester des Dampfers «Virginian» tourt heute als Festland-Band durch die Klubs und Salons Europas. In den Gedanken der Musiker immer mit dabei ist ihr ehemaliger Pianist Danny Boodmann T.D. Lemon Novecento, der in über dreißig Jahren nie den Dampfer verließ und seinen Lebensunterhalt als sagenumwobener Jazzpianist an Bord verdiente. In kleinen Szenen und in Songs erinnert sich der Klarinettist Tom an seinen Musikerfreund und das gemeinsame Leben auf dem Luxusliner. Und am Klavier spielt nun Novecentos Nachfolger die Jazz-Melodien von damals. Oder ist der kraushaarige Pianist doch Danny Boodman T.D. Lemon Novecento...? Protagonist dieser musikalischen Atlantikreise ist der Ehrenpreisträger des Salzburger Stiers 2012 und des Kleinkunstpreises Schweiz 2014 Jürg Kienberger. Ihm zur Seite steht das «Atlantic Jazz-Orchester». Der Auftakt zum jazzahead! Festival 2016 nimmt das Publikum mit auf eine Reise über den Atlantik, in die Roaring Twenties – und irgendwie auch in das Partnerland der jazzahead! 2016: die Schweiz.   Mit: Jürg Kienberger, Nikolaus Schmid, Marco Schädler (Key), Daniel Sailer (Bass), Peter Conradin Zumthor (Perc.) und Laura Lienhard. Musikalisches Arrangement: Ensemble des Atlantic Jazz-Orchester Dramaturgie und Regie: Manfred Ferrari Tickets: 28€, 9€ ermäßigt Nordwestticket und Kasse Theater Bremen 10.04. Ein Abend für Jean Paul Sonntag, 10. April 2016 | 17:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Rainer Iwersen und Uli Beckerhoff machen einen kombinierten Abend mit Musik und Lyrik:  "Jean Paul: Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal - Eine Art Idylle". Rainer Iwersen - Rezitation Uli Beckerhoff -Trompete, Keyboards „Ob ich gleich nicht weiss, wer unter allen Autoren der Erde die meisten Gleichnisse gemacht, so freut es mich doch, dass ihn niemand übertrifft als ich.“ Jean Paul Jean Paul gehört zu den Größten der deutschen Literatur. Als Sprachmagier und Spracherfinder ohnegleichen gerühmt, ist er in vielerlei Hinsicht der erste moderne Dichter Deutschlands. Seine Ästhetik sucht ihre Wege abseits von Goethe, Schiller und den Romantikern. Schiller selbst sieht Jean Paul wie einen, der aus dem Mond gefallen ist. Rainer Iwersen studierte zunächst Literatur und Philosophie in München, später begann er  an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater ein  Schauspielstudium. Er war 1984 Mitbegründer der Bremer Shakespeare Company und ist Übersetzer vieler Shakespeare-Stücke wie u.a. Romeo und Julia, Macbeth, König Lear, Was ihr wollt und Richard III für den renommierten S.Fischer Verlag. Neben seiner Tätigkeit als Übersetzer arbeitet er als Schauspieler, Regisseur, Rezitator und Sprecher. Uli Beckerhoff ist Jazztrompeter und Komponist und ist auf mehr als 50 CD`s und Schallplatten zuhören, viele dabei unter eigenem Namen. Seine Tourneen führten ihn durch ganz Europa sowie Afrika und Brasilien. Er trat mit vielen internationalen Stars der Jazzszene bei großen Festivals auf und ist beteiligt an vielen Produktionen für Rundfunk, Fernsehen, Theater und Hörspiele. Er war Professor an der Jazzabteilung der renommierten Folkwang Universität der Künste. 13.04. Preisträgerkonzert Jugend musiziert Mittwoch, 13. April 2016 | 20:00 Uhr | Der Eintritt ist frei. Voranmeldung erwünscht Es spielen die Preisträger des diesjährigen Landeswettbewerbs „Jugend musiziert“ in den ausgeschriebenen Solokategorien: Blasinstrumente, Zupfinstrumente, Bass (Pop) Musical und den Ensemblewertungen: Klavier 4-händig, Duo – Klavier und ein Streichinstrument, Gesang und Schlagzeug – Ensemble. Naturgemäß können wir Ihnen die teilnehmenden jungen Künstler dieses Konzertes erst kurzfristig nennen, da der Landeswettbewerb erst am Wochenende zuvor stattfindet. Die Teilnehmer, die für sich im Landeswettbewerb eine Wertung von 23 und mehr Punkten erzielen konnten und in den Altersgruppen III bis VII - zwischen 14 und 21 Jahren - angetreten sind, fahren zum Bundeswettbewerb nach Hamburg, der wie jedes Jahr um Pfingsten herum stattfindet. Der Senator für Kultur in Bremen, die Sparkasse Bremen und der Landesmusikrat Bremen unterstützen das Konzert, das den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die wertvolle Möglichkeit der Podiumserfahrung ermöglicht. 14.04. Veronica Harcsa & Balint Gyemant (HU) Donnerstag, 14. April 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Veronika Harcsa, Sängerin mit extrem wandelbarer und ausdrucksvoller Stimme, ist in ihrem Heimatland Ungarn ein Star der Elektropop-Szene. Mit dem Gitarristen Bálint Gyémánt hat sie ein feinfühliges Duo, das an die besten Zeiten von Tuck & Patti erinnert. Veronika Harcsa - Gesang Bálint Gyémánt - Gitarre Veronika Harcsa ist in ihrem Heimatland Ungarn bereits ein Star und füllt in Budapest Hallen mit ihrer Elek­tropop Band  Bin-Jip. Mit dem Gitarristen Bálint Gyémánt hat sie ein Duo, das in eine ganz andere musikalische Richtung geht. Sie performen eigene Kompositionen zwischen Jazz und anspruchsvollem Pop, die Veronika Harcsa mit ihrer feinsinnigen und verführerischen Stimme eine außergewöhnliche Qualität verleiht. Veronika pendelt zwischen Budapest und Berlin, wo sie ein eigenes Live-Programm kuratiert, zu dem sie lokale Künstler einlädt. "Ihr Duo mit dem Gitarristen Bálint Gyémánt erzielt mit minimalem Aufwand eine tolle Wirkung." – Der Spiegel 16.04. Bobo & Herzfeld meet Zabelov: Liederseelen Samstag, 16. April 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Wer den Film Sound of Heimat mit dem Saxophonisten Hayden Chisholm gesehen hat, dem dürfte dieses Duo Bobo & Herzfeld mit sehr eigenem Angang an deutsche Traditionen in starker Erinnerung geblieben sein. Nun kommen sie als Trio mit dem neuen Projekt Liederseelen und dem weißrussischen Akkordeonisten Yegor Zabelov als Gast in den Sendesaal. Bobo & Herzfeld meet Zabelov Bobo - Gesang Sebastian Herzfeld - Klavier Yegor Zabelov - Akkordeon Mit ihrem  Album "Liederseelen" wandeln Bobo und Herzfeld weiter auf den Pfaden deutscher Dichtung. Waren es auf dem Vorgängeralbum "Lieder und Liebe und Tod" vor allem deutsche Volkslieder, mit deren innovativen Arrangements sie traditionelles Liedgut zu Weltmusik machten, verschreiben sich die beiden Musiker nun ganz dem Geist der Romantik. Denn hier finden sie ihre spirituelle Heimat; ein Lebensgefühl, das im Wandel der Zeiten in seinem Wesen doch dasselbe geblieben ist. Und so trägt Bobo die Gedichte von Friedrich Rückert, Conrad Ferdinand Meyer oder Joseph v. Eichendorff auf den Flügeln ihres klaren und kraftvollen Gesanges in unsere heutige Zeit.
Ihr langjähriger musikalischer Weggefährte Sebastian Herzfeld orchestriert mit ungewöhnlichem Instrumentarium wie Präpariertem Klavier, Harmonium, Bass und Metallinstrumenten einen magischen Soundtrack zu diesen Liederseelen. Denn jedes Lied hat eine Seele. Und sie wird manchmal, irgendwann, wieder geboren. Bobo wuchs in Sachsen Anhalt als Tochter eines Pfarrers und einer Kirchenmusikerin mit Chorälen und Liedern der Romantik auf, bevor sie Singer/Songwriter, Bands und ihre eigene Leidenschaft für das Singen entdeckte. Später studierte sie in Weimar Gesang und zog dann nach Berlin, wo sie ihre Band Bobo in White Wooden Houses gründete, die mit ihrem melodiösem Gitarren Pop bald bekannt wurde. Zahlreiche Konzerttourneen, weitere Alben und Kollaborationen mit verschiedensten Künstlern gaben ihrer stimmlichen Vielseitigkeit immer wieder neuen Ausdruck, international ist ihre Stimme als Rammsteins Engel bekannt. In den letzten Jahren entdeckte sie ihre Liebe für deutsches Liedgut, mit dem sie auf sehr eigene Weise eine Brücke zu ihren musikalischen Ursprüngen schlägt. Der aus Halle/Saale stammende Sebastian Herzfeld lernte als Kind mehrere Instrumente und spielte schon bald in verschiedenen Jazz Bands. Später studierte er an Berliner Musikhochschule Hanns Eisler Bass. Im Zusammenspiel mit Musikern der internationalen Jazz und Weltmusikszene entwickelte er seine Leidenschaft für fremde Klänge und ungewöhnlichen Rhythmen. Im Laufe der Jahre wandte er sich dann immer mehr der Komposition von Theater - und Filmmusik zu. Als jahrelanger musikalischer Leiter des "Neuen Theater" und Puppentheater Halle komponierte er zahlreiche Schauspielmusiken, die von seinem unverwechselbaren Sound auf dem präparierten Klavier, das er oft gleichzeitig zum Harmonium spielt, geprägt sind. Bobo und Herzfeld verbindet eine jahrelange musikalische Freundschaft, die einst in einer Band in Halle begann und sich viele Jahre später zu dem gemeinsamen Herzensprojekt "Lieder von Liebe und Tod" entwickelte, bei dem die beiden Musiker ihre musikalischen Wurzeln ausgruben und Volkslieder und Texte der Romantik neu vertonten, wofür sie 2008 den Deutschen Weltmusikpreis bekamen. Seit 2014 spielen die beiden im Trio mit Yegor Zabelov, dem wohl bekanntesten Akkordeonisten der weißrussischen Off-Szene. Komponist, Theater- und Filmmusiker und Gründer der Formationen Gurzuf und Yegor Zabelov Trio. Absolvent der staatlichen Musikakademie Belarus gewann er diverse internationale Preise - unter anderem für den fast schwerelos wirkenden Brückenschlag zwischen Rock, Klassik und Jazz, für den Zabelov in seiner aktuellen musikalischen Arbeit steht. 17.04. Matinée Althastedter Kammerorchester & Sinfonia Neuss Sonntag, 17. April 2016 | 11:00 Uhr | Tickets 15 Euro (ermäßigt 10 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Das Althastedter Kammerorchester geht bei seiner Frühjahrsmatinée neue Wege: Gemeinsam mit der Sinfonia Neuss wird das Konzert unter dem Motto "Zwei Orchester - zwei Dirigenten - ein Komponist" Tschaikowsky gewidmet sein. Althastedter Kammerorchester Sinfonia Neuss Leitung: Grigori Pantijelew und Burkhart Zeller Zwei Orchester – zwei Dirigenten – ein Komponist Programm: Peter Tschaikowsky: Auszüge aus der Ballettmusik "Schwanensee" Variationen über ein Rokoko-Thema Sinfonie Nr. 1 g-moll "Winterträume" Musiker des Alt-Hastedter Kammerorchesters Bremen und der Sinfonia Neuss haben sich zusammengefunden zu einem gemeinsamen Konzert, das ganz und gar Tschaikowsky gewidmet ist. Dem Publikum dürften die Variationen über ein Rokokothema für Violoncello und Orchester bekannt vorkommen. Der Solopart wird vorgetragen von Burkart Zeller, dem Leiter der Sinfonia Neuss. Bekannt sind sicherlich auch Teile der Musik zu dem Ballett "Schwanensee", dem Inbegriff klassischer Tanzkunst. Zwischen der Apotheose des Balletts und dem wuchtigen Schluss der Ersten Symphonie bildet sich ein Reim, typisch für den damals jungen russischen Komponisten. Grigori Pantijelew und Burkart Zeller teilen die Leitung des Konzerts untereinander. Eine Veranstaltung des Althastedter Kammerorchesters 20.04. Evan Parker: Take The Green Train Mittwoch, 20. April 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Der legendäre britische Saxophonist Evan Parker begibt sich mit dem Zug auf eine ökologische Konzertreise durch Europa und macht - einen Tag vor der jazzahead! - Station im Sendesaal. Take The Green Train! Evan Parker - Saxophon Im Rahmen des Projektes Take The Green Train des Europe Jazz Networks (einem Zusammenschluss von über 100 europäischen Jazzveranstaltern) macht der englische Saxophonist Evan Parker eine europaweite, ökologisch "korrekte" Tournee mit dem Zug. Parker ist seit über 50 Jahren auf der Szene und hat seine eigene, unverwechselbare Stimme in die Jazzgeschichte eingebracht. Zwei seiner formativen Aufnahmen enstanden sogar in Bremen: 1968 Peter Brötzmanns Machine Gun in der Lila Eule und 1972 Pakistani Pomade mit dem Alexander von Schlippenbach Trio im Sendesaal. Zu dem, was ihn beschäftigt, schreibt Evan Parker: "Wie wird ein Saxophonblatt physisch beeinflusst von dem Raum, in dem die Schwingungen des Blattes durch die konische Luftsäule des Saxophones verstärkt werden? In der letzten Zeit habe ich den Eindruck, dass es da einen direkten Zusammenhang gibt, der es schwer sein lässt unabhängig von der Akustik des Raumes, in dem es schwingt, zu entscheiden, welches ein „gutes Blatt“ ist. Das Verhalten von gebrochenen Säulen - die durch spezielle Griffe, bei denen offene Löcher im oberen Teil der Säule entstehen - eröffnet Wege, Noten oberhalb des eigentlichen Tonumfangs zu spielen, gleichzeitige Mehrklänge und mikrotonale Stimmungen. Das ist Material, mit dem man sich ein Leben lang beschäftigen kann." 2013 erhielt Evan Parker in London den Jazzpreis des Britischen Parlamentes. In der Begründung heißt es: "Wenn Du je in die Versuchung gekommen bist, freie Improvisation zu mögen, dann ist Parker Deine Einstiegsdroge, schrieb der Standup Comedian Stewart Lee 2010 im englischen Guardian. Er meinte nicht Charlie Parker sondern Evan Parker, den revolutionären englischen Saxophonisten, der die Tonbildung und Techniken seines Instrumentes in den späten 60er Jahren gänzlich neu erfunden hat und seither einer der weltweit am meisten bewunderten und einflussreichsten Saxophonisten geworden ist. Er hat das Buch der Klänge, die man auf dem Saxophon herstellen kann seit fast einem halben Jahrhundert neu geschrieben. Er kann sogar mehrstimmige Kontrapunkte spielen auf einem Instrument, das ja eigentlich nur einen Ton zur Zeit von sich geben kann. Er kann elektronik-artige Strukturen akustisch herstellen und eine persönliche Klanglandschaft erzeugen, die konventionelle Melodien vermeidet und dennoch ihre eigene atemberaubende Gefühlswelt hat. Parker hat mit vergleichbar revolutionären Musikern wie John  Zorn und Anthony Braxton gearbeitet, in experimentellen elektro-akustischen Gruppen und Ensembles der Neuen Musik gespielt - und ebenso Kantiges in konventionelle Jazzgruppen etwa von Stan Tracey, Kenny Wheeler oder dem Rolling Stone Charlie Watts eingebracht und hat Aufnahmen gemacht mit singer-songwriter Robert Wyatt, dem TV-Comedian Vic Reeves und seine unnachahmlichen Sounds auch Popmusikern geliehen wie Scott Walker, David Sylvian oder Jah Wobble. Evan hat Festivals kuratiert und auch seine eigene Plattenfirma betrieben." In Kooperation mit Europe Jazz Network Foto © Caroline Forbes 23.04. jazzahead! clubnight: 20 years of jazzland recordings Samstag, 23. April 2016 | 21:30 Uhr | Tickets 20 Euro (erm 12 Euro) | clubnight-Ticket 25 Euro (erm 20 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Vor 20 Jahren gründete der Keyboarder Bugge Wesseltoft in Norwegen das Label Jazzland Recordings, das eines der Pionierlables im europäischen Jazz wurde. Bei der jazzahead! clubnight wird dieses Jubiläum gefeiert mit Beady Belle, Håkon Kornstad Ensemble und einer Neuauflage der New Conception of Jazz (20 year anniversary edition) 20 years of Jazzland recordings Die norwegische Plattenfirma Jazzland Recordings mit Sitz in Oslo wurde 1996 vom Pianisten Bugge Wesseltoft  gegründet, um dessen Album New Conception of Jazz zu veröffentlichen, das international für Furore sorgte. Ebenso wie seine despektierlichen Äußerungen über amerikanischen Jazz, die 2001 sogar bis in die New York Times gelangten. Jazzland betreibt mehrere Jazz- und Nu Jazz-Labels. Musiker, die unter anderen für Jazzland aufnehmen, sind neben Bugge Wesseltoft Audun Kleive, Dhafer Youssef, Eyvind Aarset, Jon Balke, Live Maria Roggen, Sidsel Endresen,  Beady Belle, Håkon Kornstad, Ingebrigt Håker Flaten, Maria Kannegaard, und Ola Kvernberg. Auch die Dokumentation des einzigartigen Punkt Festivals von Jan Bang und Erik Honoré in Kristiansand wurde regelmäßig bei Jazzland veröffentlicht. Zum 20jährigen Jubiläum bringt Bugge Wesseltoft sowohl Musiker der ersten Stunde des Labels als auch die jüngsten Neuankömmlinge von Moksha nach Bremen in den Sendesaal. www.jazzlandrec.com Programm: 21:30 Beady Belle Beady Belle - Gesang Greg Hutchinson - Schlagzeug Reuben Rogers - Bass Bugge Wesseltoft - Piano Die Sängerin Beady Belle stellt aktuelle Titel aus ihrem neuesten, achten Album „On My Own“ vor, das im Juni 2016 erscheinen wird. Tatsächlich auf sich gestellt hat Beady im Herbst 2015 in New York wunderbar stimmungsvolle akustische Musik aufgenommen mit Musikern wie Greg Hutchinson, Ruben Rodgers, Joshua Redman, Mathias Eick und anderen. Produziert hat Bugge Wesseltoft. www.beadybelle.com 22:30 Håkon Kornstad Ensemble Håkon Kornstad - Tenor, Tenor sax, Flöte, Loops Sigbjørn Apeland - Harmonium Lars Henrik Johansen -  Cembalo, Cimbalon Per Zanussi - Bass, singende Säge Øyvind Skarbø - Schlagzeug Das musikalische Universum von Håkon Kornstad umfängt alle Sinne. Als Saxophonist ist er sehr eigen mit einer selten gehörten Klangbeherrschung . Als Sänger hat er dieselbe Fähigkeit, die seine Kombination von Jazz und Oper so natürlich erscheinen lässt, als hätte es sie immer schon gegeben. Er bewegt sich mit diesem Projekt mit Fingerspitzengefühl auf dünnem Eis. Das Kronstadt Ensemble kann am besten beschrieben werden als upgedatetes Salon Orchester, das Skandinavischen Jazz mit Opernarien und Liedern kreuzt. Caruso meets Coltrane, Björling meets Garbarek. Wunderschöne Arien und Lieder improvisatorisch verbunden, wie es das noch niemand bisher gemacht hat. www.kornstad.com 23:30 New Conception of Jazz 20 year anniversary edition Feat: Moksha Bugge Wesseltoft -  electronics, Piano Marthe Lea -  Tenorsaxophon, Flöte, Stimme, Electronics Oddrun Lilja Jonsdottir - Gitarre Sanskriti Shrestha - Tablas, Stimme Siv Øyun Kjenstad - Schlagzeug, Stimme Tore Fladjord - Schlagzeug, Percussion Der Beginn von New Conceptions of Jazz im Jahre 1996 mit Elementen von elektrischer Club Musik verbunden mit akustischen Jazzwurzeln galt vielen als Geburt einer Neuen Welle von Europäischem Jazz. New Conceptions of Jazz brachte 5 CDs heraus und spielte weltweit von 1996 bis 2006 mehr als 400 Konzerte. Nach 10-jähriger Pause lässt Bugge Wesseltoft diese kultige Gruppe wieder aufleben, immer noch auf der Suche nach einem eigenwilligen Sound der Improvisation und der Kombination von musikalischen Klängen und Richtungen. Zu Bugge gesellen sich junge, talentierte Musiker und spielen sowohl alte als auch brandneue Titel der Band. Als Gast dabei ist Moksha, die jüngste Band von Jazzland, um die nepalesische Tablaspielerin Sanskrits Shrestha. www.buggewesseltoft.com Dieses Konzert kann sowohl mit dem jazzahaead! clubnight ticket - nach Verfügbarkeit der Plätze - besucht werden, das für alle angeschlossenen Clubs gilt (Festivalticket), als auch mit einem Ticket, das nur für den Sendesaal gilt. 30.04. Franz Liszt - Ein Klavierabend von und mit Lutz Görner Samstag, 30. April 2016 | 20:00 Uhr | Ticket Vorbestellung 24 Euro (erm 12 Euro) Abendkasse 28 Euro (erm 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Lutz Görner setzt seine erfolgreichen Klavierabende mit Lesungen im Sendesaal fort. Der heutige Abend, an dem wiederum Nadia Singer Klavier spielt, ist dem Multitalent Franz Liszt gewidmet. Lutz Görner - Rezitation Nadia Singer - Klavier Franz Liszt: Ungarische Rhapsodie Nr. 13, Trübe Wolken, Diabelli-Variation, Consolation Nr. 3, La Campanella, Gnomenreigen, Spanische Rhapsodie, Liebestraum, Valse oubliée, Ave Maria von Arcadelt, Die Wasserspiele der Villa d’Este, Zweite Ungarische Rhapsodie, Grand Galop chromatique Franz Liszt war ein Multitalent. Er war Erfinder des Klavierabends und dessen größter Interpret,  Persönlichkeit der Superlative, Liebling der Frauen, dreifacher Familienvater, Revolutionär, Kritiker der katholischen Kirche, Lifestyle-Künstler, Komponist, Wohltäter, Buchautor, Journalist, Regisseur, Kapellmeister, Erfinder des modernen Dirigierens, der Sinfonischen Dichtungen, der aufkommenden nationalen Musikstile und der impressionistischen Musik. Er war Förderer unzähliger Komponisten-Kollegen, wie Schumann, Wagner, Smetana, Grieg, Saint-Saëns, Debussy und Ravel, der über Liszt sagte: "Im letzten Grunde stammen wir alle von ihm ab". Seit einigen Jahren begeistert ‘die lyrische Stimme Deutschlands‘, wie die FAZ Lutz Görner nennt, sein Publikum, mit den von ihm erfundenen Klavierabenden. Diese Abende sind immer eine Mischung aus Literatur und Musik. Literatur von und über den Komponisten, dessen Musik Sie hören. Allesamt Musik des 19. Jahrhunderts. Musik zwischen Beethoven und Arnold Schönberg. Lutz Görner vertieft durch seine Textauswahl das Verständnis für die Musik. Und so ist aus dem ‘poetischen Staubwedel‘, wie ihn der ‘Spiegel‘ auf Grund seiner ‘Lyrik für alle‘-Serie bei 3sat nannte, die Woche für Woche siebzehn Jahre lang ausgestrahlt wurde, der ‘musikalische Staubwedel‘ geworden, der ein wenig frischen Wind in die Klavierabende bringen will, um sie für viele Menschen genussreicher zu machen. Gelingen konnte das nur durch eine phänomenale Pianistin. Durch Nadia Singer, 24 Jahre jung, von der Hans-Jörg Loskill in der WAZ behauptet, dass sie “auf dem Sprung zur Weltkarriere“ sei. Sie ist Lutz Görners Entdeckung des Sommers 2014 und wird betreut vom berühmten St. Petersburger Pianist und langjährigem Professor an der Musikhochschule Franz Liszt in Weimar, Grigory Gruzman, der sie innerhalb eines Jahres zum ersten Preis beim internationalen Rachmaninow-Wettbewerb in Frankfurt/M. geführt hat. Jung, dynamisch, lebensfroh und mit unglaublicher Technik und Spielsicherheit ausgestattet, bringt Nadia Singer das Publikum zum Staunen, zum Lächeln und zum Jubeln. Die Presse schrieb über sie: „ Ihre ausgeprägte Musikalität verbindet Nadia Singer mit technischer Perfektion. Sie spielt kraftvoll, sinnlich, bildhaft, frech-frivol, spannungsreich, anregend, fantasievoll und virtuos.“ Eine Veranstaltung der Konzertagentur Karin Kulmer Hinweise zum Abonnement: Sie erhalten diesen Newsletter unter der E-Mail Adresse wielandvonhodenberg@web.de. Call Send SMS Call from mobile Add to Skype You'll need Skype CreditFree via Skype
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Sendesaal Bremen Newsletter: Unsere Konzerte im April

Liebe Freunde des Sendesaales, wir hoffen, Sie haben das Osterfest fröhlich und erholsam verlebt und freuen sich nun auf einen erfrischenden und ereignisreichen Frühling. Anbei finden Sie unsere Konzerte im April. Da erwarten Sie einige spannende Stimmen, nicht nur die interessante Rezitationsstimme von Rainer Iwersen (10.4.) sondern auch die wunderbaren Gesangsstimmen von Veronica Harcsa (14.4.) und Bobo (16.4.). Näheres dazu und zu unseren weiteren Konzerten weiter unten. Wir bieten gemeinsam mit dem benachbarten Restaurant Geerdes am Sendesaal auch ein Programm "Menü & Konzert" an. Sie suchen sich ein Konzert Ihrer Wahl aus und gönnen sich und Ihren Lieben vorher (wahlweise auch hinterher) ein 3-Gänge-Menü im Geerdes. Das wäre doch vielleicht auch was für Freunde, die gerne Kulinarisches und Konzertantes genussvoll miteinander verbinden. Für heute allerbeste Grüße Ihr Peter Schulze Das Restaurant Geerdes am Sendesaal ist auch selbst zu erreichen unter www.geerdesamsendesaal.de. Karten für sämtliche Veranstaltungen erhalten Sie außer über unsere website www.sendesaal-bremen.de an der Abendkasse oder als telefonische Vorbestellung unter 0421-33005767 (AB). Sie können auch weiter unten direkt den link bei dem Konzert nehmen, das Sie interessiert. Für Feedback und Information besuchen Sie uns gern auch auf unserer facebook Seite.   Inhalt 10.04. Ein Abend für Jean Paul 13.04. Preisträgerkonzert Jugend musiziert 14.04. Veronica Harcsa & Balint Gyemant (HU) 16.04. Bobo & Herzfeld meet Zabelov: Liederseelen 17.04. Matinée Althastedter Kammerorchester & Sinfonia Neuss 20.04. Evan Parker: Take The Green Train 23.04. jazzahead! clubnight: 20 years of jazzland recordings 30.04. Franz Liszt - Ein Klavierabend von und mit Lutz Görner 10.04. Ein Abend für Jean Paul Sonntag, 10. April 2016 | 17:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Rainer Iwersen und Uli Beckerhoff machen einen kombinierten Abend mit Musik und Lyrik:  "Jean Paul: Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal - Eine Art Idylle". Rainer Iwersen - Rezitation Uli Beckerhoff -Trompete, Keyboards „Ob ich gleich nicht weiss, wer unter allen Autoren der Erde die meisten Gleichnisse gemacht, so freut es mich doch, dass ihn niemand übertrifft als ich.“ Jean Paul Jean Paul gehört zu den Größten der deutschen Literatur. Als Sprachmagier und Spracherfinder ohnegleichen gerühmt, ist er in vielerlei Hinsicht der erste moderne Dichter Deutschlands. Seine Ästhetik sucht ihre Wege abseits von Goethe, Schiller und den Romantikern. Schiller selbst sieht Jean Paul wie einen, der aus dem Mond gefallen ist. Rainer Iwersen studierte zunächst Literatur und Philosophie in München, später begann er  an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater ein  Schauspielstudium. Er war 1984 Mitbegründer der Bremer Shakespeare Company und ist Übersetzer vieler Shakespeare-Stücke wie u.a. Romeo und Julia, Macbeth, König Lear, Was ihr wollt und Richard III für den renommierten S.Fischer Verlag. Neben seiner Tätigkeit als Übersetzer arbeitet er als Schauspieler, Regisseur, Rezitator und Sprecher. Uli Beckerhoff ist Jazztrompeter und Komponist und ist auf mehr als 50 CD`s und Schallplatten zuhören, viele dabei unter eigenem Namen. Seine Tourneen führten ihn durch ganz Europa sowie Afrika und Brasilien. Er trat mit vielen internationalen Stars der Jazzszene bei großen Festivals auf und ist beteiligt an vielen Produktionen für Rundfunk, Fernsehen, Theater und Hörspiele. Er war Professor an der Jazzabteilung der renommierten Folkwang Universität der Künste. 13.04. Preisträgerkonzert Jugend musiziert Mittwoch, 13. April 2016 | 20:00 Uhr | Der Eintritt ist frei. Voranmeldung erwünscht Es spielen die Preisträger des diesjährigen Landeswettbewerbs „Jugend musiziert“ in den ausgeschriebenen Solokategorien: Blasinstrumente, Zupfinstrumente, Bass (Pop) Musical und den Ensemblewertungen: Klavier 4-händig, Duo – Klavier und ein Streichinstrument, Gesang und Schlagzeug – Ensemble. Naturgemäß können wir Ihnen die teilnehmenden jungen Künstler dieses Konzertes erst kurzfristig nennen, da der Landeswettbewerb erst am Wochenende zuvor stattfindet. Die Teilnehmer, die für sich im Landeswettbewerb eine Wertung von 23 und mehr Punkten erzielen konnten und in den Altersgruppen III bis VII - zwischen 14 und 21 Jahren - angetreten sind, fahren zum Bundeswettbewerb nach Hamburg, der wie jedes Jahr um Pfingsten herum stattfindet. Der Senator für Kultur in Bremen, die Sparkasse Bremen und der Landesmusikrat Bremen unterstützen das Konzert, das den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die wertvolle Möglichkeit der Podiumserfahrung ermöglicht. 14.04. Veronica Harcsa & Balint Gyemant (HU) Donnerstag, 14. April 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Veronika Harcsa, Sängerin mit extrem wandelbarer und ausdrucksvoller Stimme, ist in ihrem Heimatland Ungarn ein Star der Elektropop-Szene. Mit dem Gitarristen Bálint Gyémánt hat sie ein feinfühliges Duo, das an die besten Zeiten von Tuck & Patti erinnert. Veronika Harcsa - Gesang Bálint Gyémánt - Gitarre Veronika Harcsa ist in ihrem Heimatland Ungarn bereits ein Star und füllt in Budapest Hallen mit ihrer Elek­tropop Band  Bin-Jip. Mit dem Gitarristen Bálint Gyémánt hat sie ein Duo, das in eine ganz andere musikalische Richtung geht. Sie performen eigene Kompositionen zwischen Jazz und anspruchsvollem Pop, die Veronika Harcsa mit ihrer feinsinnigen und verführerischen Stimme eine außergewöhnliche Qualität verleiht. Veronika pendelt zwischen Budapest und Berlin, wo sie ein eigenes Live-Programm kuratiert, zu dem sie lokale Künstler einlädt. "Ihr Duo mit dem Gitarristen Bálint Gyémánt erzielt mit minimalem Aufwand eine tolle Wirkung." – Der Spiegel 16.04. Bobo & Herzfeld meet Zabelov: Liederseelen Samstag, 16. April 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Wer den Film Sound of Heimat mit dem Saxophonisten Hayden Chisholm gesehen hat, dem dürfte dieses Duo Bobo & Herzfeld mit sehr eigenem Angang an deutsche Traditionen in starker Erinnerung geblieben sein. Nun kommen sie als Trio mit dem neuen Projekt Liederseelen und dem weißrussischen Akkordeonisten Yegor Zabelov als Gast in den Sendesaal. Bobo & Herzfeld meet Zabelov Bobo - Gesang Sebastian Herzfeld - Klavier Yegor Zabelov - Akkordeon Mit ihrem  Album "Liederseelen" wandeln Bobo und Herzfeld weiter auf den Pfaden deutscher Dichtung. Waren es auf dem Vorgängeralbum "Lieder und Liebe und Tod" vor allem deutsche Volkslieder, mit deren innovativen Arrangements sie traditionelles Liedgut zu Weltmusik machten, verschreiben sich die beiden Musiker nun ganz dem Geist der Romantik. Denn hier finden sie ihre spirituelle Heimat; ein Lebensgefühl, das im Wandel der Zeiten in seinem Wesen doch dasselbe geblieben ist. Und so trägt Bobo die Gedichte von Friedrich Rückert, Conrad Ferdinand Meyer oder Joseph v. Eichendorff auf den Flügeln ihres klaren und kraftvollen Gesanges in unsere heutige Zeit.
Ihr langjähriger musikalischer Weggefährte Sebastian Herzfeld orchestriert mit ungewöhnlichem Instrumentarium wie Präpariertem Klavier, Harmonium, Bass und Metallinstrumenten einen magischen Soundtrack zu diesen Liederseelen. Denn jedes Lied hat eine Seele. Und sie wird manchmal, irgendwann, wieder geboren. Bobo wuchs in Sachsen Anhalt als Tochter eines Pfarrers und einer Kirchenmusikerin mit Chorälen und Liedern der Romantik auf, bevor sie Singer/Songwriter, Bands und ihre eigene Leidenschaft für das Singen entdeckte. Später studierte sie in Weimar Gesang und zog dann nach Berlin, wo sie ihre Band Bobo in White Wooden Houses gründete, die mit ihrem melodiösem Gitarren Pop bald bekannt wurde. Zahlreiche Konzerttourneen, weitere Alben und Kollaborationen mit verschiedensten Künstlern gaben ihrer stimmlichen Vielseitigkeit immer wieder neuen Ausdruck, international ist ihre Stimme als Rammsteins Engel bekannt. In den letzten Jahren entdeckte sie ihre Liebe für deutsches Liedgut, mit dem sie auf sehr eigene Weise eine Brücke zu ihren musikalischen Ursprüngen schlägt. Der aus Halle/Saale stammende Sebastian Herzfeld lernte als Kind mehrere Instrumente und spielte schon bald in verschiedenen Jazz Bands. Später studierte er an Berliner Musikhochschule Hanns Eisler Bass. Im Zusammenspiel mit Musikern der internationalen Jazz und Weltmusikszene entwickelte er seine Leidenschaft für fremde Klänge und ungewöhnlichen Rhythmen. Im Laufe der Jahre wandte er sich dann immer mehr der Komposition von Theater - und Filmmusik zu. Als jahrelanger musikalischer Leiter des "Neuen Theater" und Puppentheater Halle komponierte er zahlreiche Schauspielmusiken, die von seinem unverwechselbaren Sound auf dem präparierten Klavier, das er oft gleichzeitig zum Harmonium spielt, geprägt sind. Bobo und Herzfeld verbindet eine jahrelange musikalische Freundschaft, die einst in einer Band in Halle begann und sich viele Jahre später zu dem gemeinsamen Herzensprojekt "Lieder von Liebe und Tod" entwickelte, bei dem die beiden Musiker ihre musikalischen Wurzeln ausgruben und Volkslieder und Texte der Romantik neu vertonten, wofür sie 2008 den Deutschen Weltmusikpreis bekamen. Seit 2014 spielen die beiden im Trio mit Yegor Zabelov, dem wohl bekanntesten Akkordeonisten der weißrussischen Off-Szene. Komponist, Theater- und Filmmusiker und Gründer der Formationen Gurzuf und Yegor Zabelov Trio. Absolvent der staatlichen Musikakademie Belarus gewann er diverse internationale Preise - unter anderem für den fast schwerelos wirkenden Brückenschlag zwischen Rock, Klassik und Jazz, für den Zabelov in seiner aktuellen musikalischen Arbeit steht. 17.04. Matinée Althastedter Kammerorchester & Sinfonia Neuss Sonntag, 17. April 2016 | 11:00 Uhr | Tickets 15 Euro (ermäßigt 10 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Das Althastedter Kammerorchester geht bei seiner Frühjahrsmatinée neue Wege: Gemeinsam mit der Sinfonia Neuss wird das Konzert unter dem Motto "Zwei Orchester - zwei Dirigenten - ein Komponist" Tschaikowsky gewidmet sein. Althastedter Kammerorchester Sinfonia Neuss Leitung: Grigori Pantijelew und Burkhart Zeller Zwei Orchester – zwei Dirigenten – ein Komponist Programm: Peter Tschaikowsky: Auszüge aus der Ballettmusik "Schwanensee" Variationen über ein Rokoko-Thema Sinfonie Nr. 1 g-moll "Winterträume" Musiker des Alt-Hastedter Kammerorchesters Bremen und der Sinfonia Neuss haben sich zusammengefunden zu einem gemeinsamen Konzert, das ganz und gar Tschaikowsky gewidmet ist. Dem Publikum dürften die Variationen über ein Rokokothema für Violoncello und Orchester bekannt vorkommen. Der Solopart wird vorgetragen von Burkart Zeller, dem Leiter der Sinfonia Neuss. Bekannt sind sicherlich auch Teile der Musik zu dem Ballett "Schwanensee", dem Inbegriff klassischer Tanzkunst. Zwischen der Apotheose des Balletts und dem wuchtigen Schluss der Ersten Symphonie bildet sich ein Reim, typisch für den damals jungen russischen Komponisten. Grigori Pantijelew und Burkart Zeller teilen die Leitung des Konzerts untereinander. Eine Veranstaltung des Althastedter Kammerorchesters 20.04. Evan Parker: Take The Green Train Mittwoch, 20. April 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Der legendäre britische Saxophonist Evan Parker begibt sich mit dem Zug auf eine ökologische Konzertreise durch Europa und macht - einen Tag vor der jazzahead! - Station im Sendesaal. Take The Green Train! Evan Parker - Saxophon Im Rahmen des Projektes Take The Green Train des Europe Jazz Networks (einem Zusammenschluss von über 100 europäischen Jazzveranstaltern) macht der englische Saxophonist Evan Parker eine europaweite, ökologisch "korrekte" Tournee mit dem Zug. Parker ist seit über 50 Jahren auf der Szene und hat seine eigene, unverwechselbare Stimme in die Jazzgeschichte eingebracht. Zwei seiner formativen Aufnahmen enstanden sogar in Bremen: 1968 Peter Brötzmanns Machine Gun in der Lila Eule und 1972 Pakistani Pomade mit dem Alexander von Schlippenbach Trio im Sendesaal. Zu dem, was ihn beschäftigt, schreibt Evan Parker: "Wie wird ein Saxophonblatt physisch beeinflusst von dem Raum, in dem die Schwingungen des Blattes durch die konische Luftsäule des Saxophones verstärkt werden? In der letzten Zeit habe ich den Eindruck, dass es da einen direkten Zusammenhang gibt, der es schwer sein lässt unabhängig von der Akustik des Raumes, in dem es schwingt, zu entscheiden, welches ein „gutes Blatt“ ist. Das Verhalten von gebrochenen Säulen - die durch spezielle Griffe, bei denen offene Löcher im oberen Teil der Säule entstehen - eröffnet Wege, Noten oberhalb des eigentlichen Tonumfangs zu spielen, gleichzeitige Mehrklänge und mikrotonale Stimmungen. Das ist Material, mit dem man sich ein Leben lang beschäftigen kann." 2013 erhielt Evan Parker in London den Jazzpreis des Britischen Parlamentes. In der Begründung heißt es: "Wenn Du je in die Versuchung gekommen bist, freie Improvisation zu mögen, dann ist Parker Deine Einstiegsdroge, schrieb der Standup Comedian Stewart Lee 2010 im englischen Guardian. Er meinte nicht Charlie Parker sondern Evan Parker, den revolutionären englischen Saxophonisten, der die Tonbildung und Techniken seines Instrumentes in den späten 60er Jahren gänzlich neu erfunden hat und seither einer der weltweit am meisten bewunderten und einflussreichsten Saxophonisten geworden ist. Er hat das Buch der Klänge, die man auf dem Saxophon herstellen kann seit fast einem halben Jahrhundert neu geschrieben. Er kann sogar mehrstimmige Kontrapunkte spielen auf einem Instrument, das ja eigentlich nur einen Ton zur Zeit von sich geben kann. Er kann elektronik-artige Strukturen akustisch herstellen und eine persönliche Klanglandschaft erzeugen, die konventionelle Melodien vermeidet und dennoch ihre eigene atemberaubende Gefühlswelt hat. Parker hat mit vergleichbar revolutionären Musikern wie John  Zorn und Anthony Braxton gearbeitet, in experimentellen elektro-akustischen Gruppen und Ensembles der Neuen Musik gespielt - und ebenso Kantiges in konventionelle Jazzgruppen etwa von Stan Tracey, Kenny Wheeler oder dem Rolling Stone Charlie Watts eingebracht und hat Aufnahmen gemacht mit singer-songwriter Robert Wyatt, dem TV-Comedian Vic Reeves und seine unnachahmlichen Sounds auch Popmusikern geliehen wie Scott Walker, David Sylvian oder Jah Wobble. Evan hat Festivals kuratiert und auch seine eigene Plattenfirma betrieben." In Kooperation mit Europe Jazz Network Foto © Caroline Forbes 23.04. jazzahead! clubnight: 20 years of jazzland recordings Samstag, 23. April 2016 | 21:30 Uhr | Tickets 20 Euro (erm 12 Euro) | clubnight-Ticket 25 Euro (erm 20 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Vor 20 Jahren gründete der Keyboarder Bugge Wesseltoft in Norwegen das Label Jazzland Recordings, das eines der Pionierlables im europäischen Jazz wurde. Bei der jazzahead! clubnight wird dieses Jubiläum gefeiert mit Beady Belle, Håkon Kornstad Ensemble und einer Neuauflage der New Conception of Jazz (20 year anniversary edition) 20 years of Jazzland recordings Die norwegische Plattenfirma Jazzland Recordings mit Sitz in Oslo wurde 1996 vom Pianisten Bugge Wesseltoft  gegründet, um dessen Album New Conception of Jazz zu veröffentlichen, das international für Furore sorgte. Ebenso wie seine despektierlichen Äußerungen über amerikanischen Jazz, die 2001 sogar bis in die New York Times gelangten. Jazzland betreibt mehrere Jazz- und Nu Jazz-Labels. Musiker, die unter anderen für Jazzland aufnehmen, sind neben Bugge Wesseltoft Audun Kleive, Dhafer Youssef, Eyvind Aarset, Jon Balke, Live Maria Roggen, Sidsel Endresen,  Beady Belle, Håkon Kornstad, Ingebrigt Håker Flaten, Maria Kannegaard, und Ola Kvernberg. Auch die Dokumentation des einzigartigen Punkt Festivals von Jan Bang und Erik Honoré in Kristiansand wurde regelmäßig bei Jazzland veröffentlicht. Zum 20jährigen Jubiläum bringt Bugge Wesseltoft sowohl Musiker der ersten Stunde des Labels als auch die jüngsten Neuankömmlinge von Moksha nach Bremen in den Sendesaal. www.jazzlandrec.com Programm: 21:30 Beady Belle Beady Belle - Gesang Greg Hutchinson - Schlagzeug Reuben Rogers - Bass Bugge Wesseltoft - Piano Die Sängerin Beady Belle stellt aktuelle Titel aus ihrem neuesten, achten Album „On My Own“ vor, das im Juni 2016 erscheinen wird. Tatsächlich auf sich gestellt hat Beady im Herbst 2015 in New York wunderbar stimmungsvolle akustische Musik aufgenommen mit Musikern wie Greg Hutchinson, Ruben Rodgers, Joshua Redman, Mathias Eick und anderen. Produziert hat Bugge Wesseltoft. www.beadybelle.com 22:30 Håkon Kornstad Ensemble Håkon Kornstad - Tenor, Tenor sax, Flöte, Loops Sigbjørn Apeland - Harmonium Lars Henrik Johansen -  Cembalo, Cimbalon Per Zanussi - Bass, singende Säge Øyvind Skarbø - Schlagzeug Das musikalische Universum von Håkon Kornstad umfängt alle Sinne. Als Saxophonist ist er sehr eigen mit einer selten gehörten Klangbeherrschung . Als Sänger hat er dieselbe Fähigkeit, die seine Kombination von Jazz und Oper so natürlich erscheinen lässt, als hätte es sie immer schon gegeben. Er bewegt sich mit diesem Projekt mit Fingerspitzengefühl auf dünnem Eis. Das Kronstadt Ensemble kann am besten beschrieben werden als upgedatetes Salon Orchester, das Skandinavischen Jazz mit Opernarien und Liedern kreuzt. Caruso meets Coltrane, Björling meets Garbarek. Wunderschöne Arien und Lieder improvisatorisch verbunden, wie es das noch niemand bisher gemacht hat. www.kornstad.com 23:30 New Conception of Jazz 20 year anniversary edition Feat: Moksha Bugge Wesseltoft -  electronics, Piano Marthe Lea -  Tenorsaxophon, Flöte, Stimme, Electronics Oddrun Lilja Jonsdottir - Gitarre Sanskriti Shrestha - Tablas, Stimme Siv Øyun Kjenstad - Schlagzeug, Stimme Tore Fladjord - Schlagzeug, Percussion Der Beginn von New Conceptions of Jazz im Jahre 1996 mit Elementen von elektrischer Club Musik verbunden mit akustischen Jazzwurzeln galt vielen als Geburt einer Neuen Welle von Europäischem Jazz. New Conceptions of Jazz brachte 5 CDs heraus und spielte weltweit von 1996 bis 2006 mehr als 400 Konzerte. Nach 10-jähriger Pause lässt Bugge Wesseltoft diese kultige Gruppe wieder aufleben, immer noch auf der Suche nach einem eigenwilligen Sound der Improvisation und der Kombination von musikalischen Klängen und Richtungen. Zu Bugge gesellen sich junge, talentierte Musiker und spielen sowohl alte als auch brandneue Titel der Band. Als Gast dabei ist Moksha, die jüngste Band von Jazzland, um die nepalesische Tablaspielerin Sanskrits Shrestha. www.buggewesseltoft.com Dieses Konzert kann sowohl mit dem jazzahaead! clubnight ticket - nach Verfügbarkeit der Plätze - besucht werden, das für alle angeschlossenen Clubs gilt (Festivalticket), als auch mit einem Ticket, das nur für den Sendesaal gilt. 30.04. Franz Liszt - Ein Klavierabend von und mit Lutz Görner Samstag, 30. April 2016 | 20:00 Uhr | Ticket Vorbestellung 24 Euro (erm 12 Euro) Abendkasse 28 Euro (erm 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Lutz Görner setzt seine erfolgreichen Klavierabende mit Lesungen im Sendesaal fort. Der heutige Abend, an dem wiederum Nadia Singer Klavier spielt, ist dem Multitalent Franz Liszt gewidmet. Lutz Görner - Rezitation Nadia Singer - Klavier Franz Liszt: Ungarische Rhapsodie Nr. 13, Trübe Wolken, Diabelli-Variation, Consolation Nr. 3, La Campanella, Gnomenreigen, Spanische Rhapsodie, Liebestraum, Valse oubliée, Ave Maria von Arcadelt, Die Wasserspiele der Villa d’Este, Zweite Ungarische Rhapsodie, Grand Galop chromatique Franz Liszt war ein Multitalent. Er war Erfinder des Klavierabends und dessen größter Interpret,  Persönlichkeit der Superlative, Liebling der Frauen, dreifacher Familienvater, Revolutionär, Kritiker der katholischen Kirche, Lifestyle-Künstler, Komponist, Wohltäter, Buchautor, Journalist, Regisseur, Kapellmeister, Erfinder des modernen Dirigierens, der Sinfonischen Dichtungen, der aufkommenden nationalen Musikstile und der impressionistischen Musik. Er war Förderer unzähliger Komponisten-Kollegen, wie Schumann, Wagner, Smetana, Grieg, Saint-Saëns, Debussy und Ravel, der über Liszt sagte: "Im letzten Grunde stammen wir alle von ihm ab". Seit einigen Jahren begeistert ‘die lyrische Stimme Deutschlands‘, wie die FAZ Lutz Görner nennt, sein Publikum, mit den von ihm erfundenen Klavierabenden. Diese Abende sind immer eine Mischung aus Literatur und Musik. Literatur von und über den Komponisten, dessen Musik Sie hören. Allesamt Musik des 19. Jahrhunderts. Musik zwischen Beethoven und Arnold Schönberg. Lutz Görner vertieft durch seine Textauswahl das Verständnis für die Musik. Und so ist aus dem ‘poetischen Staubwedel‘, wie ihn der ‘Spiegel‘ auf Grund seiner ‘Lyrik für alle‘-Serie bei 3sat nannte, die Woche für Woche siebzehn Jahre lang ausgestrahlt wurde, der ‘musikalische Staubwedel‘ geworden, der ein wenig frischen Wind in die Klavierabende bringen will, um sie für viele Menschen genussreicher zu machen. Gelingen konnte das nur durch eine phänomenale Pianistin. Durch Nadia Singer, 24 Jahre jung, von der Hans-Jörg Loskill in der WAZ behauptet, dass sie “auf dem Sprung zur Weltkarriere“ sei. Sie ist Lutz Görners Entdeckung des Sommers 2014 und wird betreut vom berühmten St. Petersburger Pianist und langjährigem Professor an der Musikhochschule Franz Liszt in Weimar, Grigory Gruzman, der sie innerhalb eines Jahres zum ersten Preis beim internationalen Rachmaninow-Wettbewerb in Frankfurt/M. geführt hat. Jung, dynamisch, lebensfroh und mit unglaublicher Technik und Spielsicherheit ausgestattet, bringt Nadia Singer das Publikum zum Staunen, zum Lächeln und zum Jubeln. Die Presse schrieb über sie: „ Ihre ausgeprägte Musikalität verbindet Nadia Singer mit technischer Perfektion. Sie spielt kraftvoll, sinnlich, bildhaft, frech-frivol, spannungsreich, anregend, fantasievoll und virtuos.“ Eine Veranstaltung der Konzertagentur Karin Kulmer Call Send SMS Call from mobile Add to Skype You'll need Skype CreditFree via Skype
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Erfolgreicher Ostermarsch in Bremen - 600 nahmen daran teil

Vor dem Bremer Hauptbahnhof sammelten sich Hunderte von Bremerinnen und Bremern, die von Eva Böller, Sprecherin des Bremer Friedensforums, begrüßt wurden. Mehrere trugen Drohnen-Modelle, um auf deren Einsatz als Mordinstrumente durch die USA vom US-Stützpunkt Ramstein in Deutschland aus hinzuweisen. Als der lange Demonstrationszug durch die Bremer Innenstadt zog, informierte Annemarie Hildebrandt über Lautsprecher sowohl über die Militärpolitik der Bundesregierung und der NATO wie auch über die Rüstungsindustrie in Bremen.   Zwischendurch spielte die Schalmeien-Kapelle des Arbeiterbundes. Die Kundgebung auf dem Marktplatz leitete Hartmut Drewes ein. Er zeigte auf, wie der Westen Staaten mit seiner Politik des Regime-Change militärisch und durch Unterstützung terroristischer Gruppen besonders im Nahen Osten aber auch in Afrika Staatsgefüge zerstört, damit das Leben vieler Menschen in ihren Ländern unmöglich macht und große Fluchtströme verursacht.   Barbara Heller, die die Kundgebung moderierte, begrüßte als erste Rednerin Selam Shenan, die als Flüchtling aus Syrien nach Deutschland gekommen ist. Shenan beschrieb den Terror des IS und anderer Gruppen in ihrem Land. Danach sprach Peter Erlanson, Abgeordneter in der Bremischen Bürgerschaft. Er klagte die Bremer Rüstungsfirmen an, dass sie zu den Kriegen in der Welt wesentlich beitragen. Jens-Volker Riechmann trug sehr eindrucksvoll Friedenslyrik vor.   Höhepunkt der Kundgebung war dann die Hauptrede der Bundestagsabgeordneten der Partei Die Linke Sevim Dagdelen. Sie übte scharfe Kritik an Erdogans menschenrechtswidriger Regierungspolitik, seinen Krieg gegen die Kurden und die Unterstützung des IS und anderer Terrorgruppen. Er gehöre deswegen vor den Internationalen Gerichtshof in Den Haag. Sie warf der Bundesregierung vor, mit dieser türkischen Regierung über Flüchtlinge zu verhandeln, aber über Erdogans verbrecherische Politik hinwegzusehen. Dagdelen erhielt während und nach der Rede starken Beifall.   Text und Fotos: Hartmut Drewes   (Diesen Artikel habe ich aus der Facebook-Seite des Bremer Friedensforums übernommen)
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yasni 27.03.16  +  

Foodwatch: Mineralöl in Schokoladen-Osterhasen !

Was haben wir getestet? Wie haben wir bewertet?foodwatch hat 20 Schokoladen-Osterhasen auf ihren Mineralölgehaltuntersuchen lassen – vom teuren Markenproduktbis zur billigen Discounterware. Die nachgewiesenenMineralöle lassen sich in zwei Gruppen unterteilen: • Aromatische Mineralöle (MOAH) stehen im Verdacht,krebserregend und erbgutverändernd zu wirken.Nach Einschätzung des deutschen Bundesinstituts fürRisikobewertung sollten diese nicht auf Lebensmittelübergehen. In unserem Test haben wir daher bereitsden geringsten Nachweis aromatischer Mineralöle(MOAH) als negativ bewertet. • Gesättigte Mineralöle (MOSH) reichern sich in denKörperorganen an und können diese schädigen. Zurzeitgibt es für MOSH keine abschließende toxikologischeBewertung und somit auch keine offiziell zulässigeAufnahmemenge. In unserem Test bewertenwir gesättigte Mineralöle (MOSH) daher nach demPrinzip „je weniger, desto besser“. Die Analysen wurden in einem nach DIN EN ISO 17025akkreditierten Labor mittels LC-GC-FID durchgeführt.Wie kommen Mineralöle in die Schokoladen-Osterhasen?Mineralöle können auf verschiedenen Eintragswegenin die Schokolade gelangen. Zum Beispiel über mitsogenannten „Batchingölen“ behandelte Jutesäcke, diefür den Transport der Kakaobohnen verwendet werden,über in der Produktion verwendete Maschinenöle oderüber Abgase aus Verkehr und Industrie. MineralölhaltigeDruckfarben in Altpapier-Verpackungen könntenebenfalls einen Eintragsweg bilden, falls diese für denTransport oder die Lagerung der Rohwaren verwendetwurden. * Bestimmungsgrenze: MOSH 0,6 mg/kg, MOAH 0,5 mg/kg)Bewertung gesättigte Mineralöle (MOSH) in mg/kgkeine nachweisbarebis geringe Belastung *< 2 mg/kgmittlereBelastung> 2 < 5 mg/kghoheBelastung> 5 mg /kgBelastungnicht nachweisbar*BelastungnachweisbarBewertung aromatische Mineralöle (MOAH) in mg/kgMINERALÖL IN SCHOKOLADEN-OSTERHASEN:TESTERGEBNISSE –––– MÄRZ 2016– –
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 23.03.16  +  

Wahlsonntag: > Partei "DIE LINKE" stürzte dramatisch ab

Die Linke zählte zu den Wahlverlierern. Sie verpaßte den Einzug in die Landtage von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz und verlor selbst im Osten der Republik ihre Position als zweitstärkste Kraft. Die Reaktionen des politischen Führungspersonals rangierten zwischen Entsetzen und Empörung. Katja Kipping hierzu: Die Ergebnisse seien bitter und Ausdruck eines Rechtsrucks und einer gesellschaftlichen Entsolidarisierung. Selbst im Stammland der Linkspartei, in Sachsen-Anhalt, war die Linke deutlich abgerutscht. Sie verlor mehr als zehn Prozentpunkte, und wurde nur noch drittstärkste Kraft. Hier in Bremen nahm die Linke das Ergebnis beunruhigt zur Kenntnis.   (Quelle: "Weser-Kurier" vom 14.03.2016)
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 14.03.16  +  

Ächten und verbieten: Neue UNO Gespräche über Atomwaffen führen

  Artikel von Beatrice Fihn, Geschäftsführerin von ican (International Campaign to Abolish Nuclear Weapons) – erschienen in pressenza am 23.02.2016 – Übersetzung aus dem Englischen Johanna Heuveling     Mit zweierlei Maß gemessen   Als Nordkorea im Januar Nuklearwaffen testete, verurteilte das innerhalb von Minuten die ganze Welt. Eine Woche später unternahmen die USA einen Pseudo-Nukleartest eines neuen, „nützlicheren“ Typ von Sprengkopf in der Wüste von Nevada. Außer einer kleinen Anzahl ziviler Organisationen schwieg die internationale Gemeinschaft darüber.   Vor zwei Wochen führte Nordkorea einen Raketenstart durch und testete dabei die Möglichkeit, eine Langstreckenrakete abzuschießen, welche in der Lage wäre, Nuklearwaffen in weit entfernte Zielorte zu schießen. Wieder empörte sich die ganze Welt und kritisierte dies, mit Stellungnahmen des UN Sicherheitsrates und Verurteilungen von Außenministern aller Welt.   Am 22. Februar 2016 testeten die USA ihr interkontinentales Minuteman III Raketengeschoss – eine Rakete, die dafür gedacht ist, Atombomben auf Russland abzufeuern oder jedem anderen Zielort auf der anderen Seite der Erde. Wieder scheinen sich nur wenige dafür zu interessieren.     „es gibt keine richtige Hand für die falsche Waffe“   Der UN Generalsekretär sagte, „es gibt keine richtige Hand für die falsche Waffe“. Aber viele in der internationalen Gemeinschaft agieren mit der stillschweigenden Akzeptanz in der Amerikani-schen, Britischen, Französischen, Russischen und Chinesischen Atomwaffen. Die „Humanitäre Initiative“ allerdings stellt sich dieser stillschweigenden Akzeptanz entgegen. Mit einer Reihe internationaler Konferenzen zu den humanitären Konsequenzen von Nuklearwaffen und einem formellen Gelöbnis, „die legale Lücke für das Verbot und die Vernichtung der Nuklearwaffen zu schließen“, welches von 123 Regierungen unterzeichnet wurde, arbeiten nicht-Nuklearwaffenstaaten daran, die Atomwaffen zu stigmatisieren, zu verbieten und zu vernichten.     Ächtung der Atomwaffen nötig   Durch die Ächtung von Atomwaffen – sie als inakzeptabel und unmoralisch für alle zu erklären – kann die internationale Gemeinschaft anfangen, Nuklearwaffenstaaten und ihre Militärallianzen dazu aufzufordern und sie unter Druck zu setzen, das zu liefern, was sie eigentlich versprochen hatten: Eine Welt ohne Atomwaffen.   Über ein neues internationales Abkommen zu verhandeln, das Nuklearwaffen verbietet, selbst ohne die Teilnahme der Atomstaaten, könnte eines der effektivsten Werkzeuge werden, um so eine Ächtung zu erreichen.     Initiative von 123 Staaten für das Verbot von Nuklearwaffen   Und diese Arbeit beginnt jetzt. Weit weg von den Schlagzeilen über Nordkoreas kürzliche Tests oder andere Nicht-Verbreitungsthemen wie dem Iran-Deal, nimmt eine neue UN Arbeitsgruppe in Genf ihre Arbeit auf.   Gemäß echtem UN-Stil hat die Arbeitsgruppe ein verschwommenes und bürokratisches Mandat, verborgen innerhalb einer mehrere Seiten starken Resolution der UNO Generalversammlung. Nichtsdestotrotz ist ihre Aufgabe die Ausarbeitung neuer rechtlicher Maßnahmen für die nukleare Abrüstung.   Durch diese Arbeitsgruppe haben die 123 Staaten, die das humanitäre Versprechen gegeben haben, die legale Lücke zu schließen, die Möglichkeit an einem neuen, rechtlich bindenden Instrument zu arbeiten, um Nuklearwaffen zu verbieten.   Die Arbeitsgruppe wird vielleicht keine starken Schlagzeilen produzieren wie der Iran-Deal, aber gemessen an der Reaktion der Atommächte und derer, die sich unter ihrem Einfluss befinden, wird klar, dass sie sie nicht nur für eine neue Quatsch-Runde halten.   Die Atommächte scheinen vielmehr aufrichtig betroffen zu sein über die Anstrengungen, Atomwaffen zu ächten und zu verbieten. Sie alle boykottieren die Arbeitsgruppe und versammeln verbündete Statten unter dem US Atomschirm sowie NATO Mitglieder, die ihre Interessen vertreten sollen, während sie vorgeben, unabhängig zu sein.     Die Macht der Atommächte muss gebrochen werden   Die Atommächte tun alles, um den Prozess der Stigmatisierung und des Verbotes von Atomwaffen zu stoppen – da sie wissen, dass es ihr selbst-ernanntes Recht, diese Massenvernichtungswaffen so lange wie sie es wünschen zu besitzen, infrage stellt.   Siebzig Jahre seit den Atombombenabwürfen über Hiroshima und Nagasaki ist s Zeit, Atomwaffen als das anzusehen, was sie wirklich sind. Nicht Zeichen von Macht und Prestige. Sondern Waffen, die dazu geschaffen wurden, größtmögliche Zerstörung und menschliches Leid sicher zu stellen.     Die Gefahr einer weltweiten Katastrophe   Der Gebrauch von Atomwaffen würde eine sofortige Auslöschung einer riesigen Zahl Zivilisten zur Folge haben, gefolgt von einer noch größeren Zahl quälend schmerzlicher Tode durch Feuer, Explosion und unmittelbarer Strahlung. Erste Einsatzkräfte und medizinisches Personal – falls sie den ersten zerstörerischen Einschlag überlebt haben sollten – wären unfähig, eine angemessene Versorgung für die Überlebenden bereitzustellen. Diejenigen, die trotz allem überleben, wären mit den mittel- und langfristigen Folgen des radioaktiven Fallout, der Verschmutzung und der Umweltkatastrophe konfrontiert.   Egal, welches Land sie besitzt, sei es Nordkorea, USA, Russland, Pakistan oder Großbritannien – Atomwaffen sind unmenschlich, rücksichtslos und sollten für alle Staaten inakzeptabel sein   Es ist Zeit, an einem internationalen Verbot von Atomwaffen zu arbeiten.      
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 14.03.16  +  

Ein nachhaltiges Konzerterlebnis im Sendesaal Bremen

Am 7. Februar war ich in einem eindrucksvollen Konzert im Bremer Sendesaal. Es musizierte das weit über die deutschen Grenzen hinaus bekannte "Amaryllis-Quartett" erstens das Streichquartett D-Dur, op. 44 von Felix Mendelssohn-Bartholdy, und zweitens von Robert Schumann das Streichquartett e-Moll op. 41. Als Gäste rezitierten die Schauspieler Johannes Merz und Michael Ransburg aus Briefen und Zeitdokumenten jener an politischen Umbrüchen reichen Zeit. Dabei schlüpften sie in die Rolle der Komponisten. Das Quartett spielte sehr einfühlsam und mit großer Hingabe. Die hervorragende Akustik des Sendesaals kam der Darbietung entgegen und ließ selbst die leisesten Zwischentöne noch vernehmen. Hier die Besetzung: Gustav Feilinghaus, 1. Violine, Lena Sandoz, 2. Violine, Lena Eckels, Viola und Yves Sandoz, Violoncello. In der Konzert-Ankündigung hieß es: Robert Schumann, der träumerische vergeistigte Revolutionär, Komponist und Musikschriftsteller und Felix Mendelssohn, das klassisch gebildete, lebensfrohe Genie, der neben dem Komponieren unzählige Konzerte gab, ausgedehnte Reisen unternahm und mehrere hundert Briefe verfasste - die beiden Zeitgenossen lernten sich 1836 in Leipzig kennen(...) Siehe auch www.amaryllis-quartett.com Fazit: Das Konzert wurde mit stürmischem und lang anhaltendem Beifall bedacht, was recht ungewöhnlich für ein eher zurückhaltendes Bremer Konzertpublikum ist. Hier noch einmal für weitere Konzert-Infos der Link zum Sendesaal: www.sendesaal-bremen.de
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 11.02.16  +  

Bremer Friedensforum / Offener Brief an Steinmeier zur Schaffermahlzeit in Bremen

  Sehr geehrter Herr Minister, anlässlich Ihrer Teilnahme als Ehrengast bei der Bremer „Schaffermahlzeit“ am 12. Februar richten wir diesen Offenen Brief an Sie:   Der Deutsche Bundestag hat im Dezember 2015 beschlossen, die Bundeswehr in Syrien einzusetzen. Diese Kriegsbeteiligung halten wir grundgesetz- und völkerrechtswidrig. Deutschland ist nun eine von unzähligen Kriegsparteien im Syrienkrieg. Keinem Staat geht es dabei um den Schutz der Menschenrechte, sondern um die Sicherung seiner Interessen in der Region. Der „Krieg gegen den Terror“, angefangen in Afghanistan, hat nur neuen Terror hervorgebracht.   Sie, Herr Minister, sind erst kürzlich von einem Besuch in Saudi-Arabien zurückgekehrt. Seit langem werden deutsche Waffen in großem Umfang in die Region exportiert. Der Einsatz dieser Waffen zerstört die Lebensgrundlagen der Menschen. Betroffen ist vor allem die Bevölkerung Syriens und des Jemen.   Für viele Menschen ist die Flucht der einzige Ausweg. Solange Kriege stattfinden, solange werden die Menschen davor flüchten: über Zäune, Mauern und Meere. Bis in Syrien Frieden herrscht, werden viele weitere Menschen in diesem Krieg und auf der Flucht vor ihm sterben.   Deshalb fordern wir: Nein zu deutschem Militär in Syrien! Verhandeln statt bombardieren und Rüstungsexporte stoppen!   In der Türkei werden kurdische Gebiete gegenwärtig progromartig verwüstet. Die Bundesregierung schweigt zu massiven Menschenrechtsverletzungen, zur gewaltsamen Unterdrückung der Kurden und anderer Oppositioneller.   Wir appellieren an Sie, sich für einen Kurswechsel in der deutschen Außenpolitik einzusetzen:   - für den sofortigen Abzug der Bundeswehr aus Syrien und der Türkei,   - für den Stopp aller Waffenlieferungen einschließlich der Lizenzen,   - für verstärkte Diplomatie zur Lösung der Konflikte in Syrien und in der Ukraine,   - für Zusammenarbeit mit Russland und Syrien statt einer Fortsetzung der Sanktionspolitik, - für einen innersyrischen Dialog, um den Weg freizumachen für eine politische Lösung des Konflikts,   - für humanitäre Hilfe für die Flüchtlinge in Syrien und den Nachbarstaaten,   - für eine aktive Versöhnungs- und Friedenspolitik mittels Diplomatie statt Kriegseinsätzen und Waffenexporten.     Wir fordern Sie auf, auf ihre regionalen Verbündeten, besonders die Türkei, Saudi-Arabien und Katar, Druck auszuüben, damit diese jegliche Unterstützung der Terrororganisationen einstellen. Dabei dürfen wirtschaftliche Interessen kein Hinderungsgrund sein. Ziel muss die Austrocknung der Einnahmequellen und die Beendigung des Handels mit dem „Islamischen Staat“ und anderen Terrormilizen sein.   Das Bremer Motto „Buten un binnen, wagen un winnen!“ heißt für uns, nicht mit „Waffen und Kriegen“ gewinnen zu wollen, sondern durch den Mut zum friedlichen Handel und Handeln für nicht-kriegerische Außenbeziehungen der Bundesrepublik und Europas sowie für den Weltfrieden einzutreten.     Mit freundlichen Grüßen Ekkehard Lentz Sprecher Bremer Friedensforum    
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 11.02.16  +  

Sendesaal Bremen: > Unsere Konzerte im Februar 2016

Hier finden Sie unser Konzertangebot im Februar, das sich erstreckt vom ersten Dunkelkonzert des Jahres mit dem unglaublichen Sänger Ola Onabulé (5.2.) bis zum Europäischen Klavierwettbewerb Bremen, dessen erste drei Solodurchgänge ab dem 21. 2. im Sendesaal zu verfolgen sein werden. Alles Nähere dazu und zu den weiteren spannenden Konzerten bei uns in diesem Monat finden Sie weiter unten. Wir bieten gemeinsam mit dem benachbarten Restaurant Geerdes am Sendesaal auch ein Programm "Menü & Konzert" an. Sie suchen sich ein Konzert Ihrer Wahl aus und gönnen sich und Ihren Lieben vorher (wahlweise auch hinterher) ein 3-Gänge-Menü im Geerdes. Das wäre doch vielleicht auch was für Freunde, die gerne Kulinarisches und Konzertantes genussvoll miteinander verbinden. Für heute allerbeste Grüße Ihr Peter Schulze Das Restaurant Geerdes am Sendesaal ist auch selbst zu erreichen unter www.geerdesamsendesaal.de. Karten für sämtliche Veranstaltungen erhalten Sie außer über unsere website www.sendesaal-bremen.de an der Abendkasse oder als telefonische Vorbestellung unter 0421-33005767 (AB). Sie können auch weiter unten direkt den link bei dem Konzert nehmen, das Sie interessiert. Für Feedback und Information besuchen Sie uns gern auch auf unserer facebook Seite.   Inhalt 05.02. konzert im dunkeln: Ola Onabule 07.02. amaryllis 3X3: Amaryllis Quartett 11.02. Yuri Honing Acoustic Quartet 12.02. Chloe Charles & Band 13.02. Jan Kobow & Christoph Hammer: Schuberts Winterreise 18.02. residenz@sendesaal: The Berlin Oboe Quartet 20.02. Eröffnungskonzert 15. Europäischer Klavierwettbewerb Bremen 21.02.-28.02. Solodurchgänge Europäischer Klavierwettbewerb 05.02. konzert im dunkeln: Ola Onabule Freitag, 05. Februar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Das erste Dunkelkonzert des Jahres bestreitet der phänomenale nigerianisch-britische Sänger Ola Onabulé mit dem Pianisten Nick Flade. Ola Onabulé - Stimme Nick Flade - Piano Der charismatische, nigerianisch-stämmige Brite Ola Onabulé ist Songwriter, Arrangeur und Produzent in einer Person. Für seine Musik auf den internationalen Festivals als großer Vokalist und begnadeter Entertainer gefeiert, begeisterte er auch hierzulande auf den großen Festivalbühnen, wo er mühelos die großen Big Bands u.a. von WDR und SWR überstrahlt. Noch größere Intensität allerdings bringt er mit kleineren Ensembles auf die Bühne. Z.B. als er im letzten März im Sendesaal seine neue CD It's The Peace That Deafens in einem exklusiven Konzert vorstellte. Hier ist ein Video-Ausschnitt daraus zu sehen. Als letzte Zugabe stimmte er am Ende des Konzertes aus Mangel an gemeinsamem Repertoire mit der Band gänzlich unverstärkt ein Spiritual an, dass dem Publikum Schauer über den Rücken liefen. Da entstand der Plan, einmal ein konzert im dunkeln ganz seiner Stimme zu widmen. Dies ist das Konzert, bei dem Ola nur von seinem Pianisten Nick Flade begleitet wird. Wir sind sehr gespannt darauf. Mitschnitt Deutschlandradio Kultur 07.02. amaryllis 3X3: Amaryllis Quartett Sonntag, 07. Februar 2016 | 17:00 Uhr | Tickets 25 Euro (ermäßigt 10 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Das Amaryllis Quartett setzt seine erfolgreichen Konzerte mit hochkarätigen Gästen im Sendesaal fort. In das Jahr 2016 starten sie unter dem Motto "Freunde" mit einer Hommage an Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann. Amaryllis Quartett Gustav Frielinghaus - 1. Violine Lena Sandoz - 2. Violine Lena Eckels - Viola Yves Sandoz – Violoncello Johannes Merz, Michael Ransburg - Rezitation Sarah Kattih - Regie "Freunde" Felix Mendelssohn Bartholdy - Streichquartett op. 44/1 Robert Schumann - Streichquartett op. 41/1 Robert Schumann, der träumerische, vergeistigte musikalische Revolutionär, Komponist und Musikschriftsteller und Felix Mendelssohn, das klassisch gebildete, lebensfrohe Genie, der neben dem Komponieren unzählige Konzerte gab, ausgedehnte Reisen unternahm und mehrere hundert Briefe verfasste – die beiden Zeitgenossen lernten sich 1836 in Leipzig kennen und fanden nach und nach zu einer lebenslangen Freundschaft. Ihrer Musik ebenso wie ihren schriftlich geäußerten Ideen und Ansichten soll dieser Abend nachspüren und die beiden Komponisten noch einmal miteinander in Dialog treten lassen. Eine Veranstaltung der "Freunde des Amaryllis Quartetts e.V." 11.02. Yuri Honing Acoustic Quartet Donnerstag, 11. Februar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Der kraftvolle holländische Saxophonist Yuri Honing kommt mit seiner glänzend besetzten Stammband, seinem Acoustic Quartet bereits zum dritten Mal in den Sendesaal und präsentiert seine neue CD Desire. Yuri Honing Acoustic Quartet Yuri Honing - Saxophone Wolfert Brederode - Piano Gulli Gudmundsson - Bass Joost Lijbaart - Schlagzeug Yuri Honing ist einer der wichtigsten Saxophonisten in den Niederlanden, der in über 90 Ländern gastiert hat und auf fast 40 CDs zu hören ist mit Größen wie Pat Metheny, Charlie Haden, Craig Taborn und Paul Bley. Honing entwickelte eine sehr eigene Spielweise. Er spielte u.a. mit dem Gottvater der holländischen Improv Szene, Misha Mengelberg, leitete eine Gruppe namens Orient Express, die Jazz und traditionelle Musik aus dem Mittleren Osten miteinander verband, nahm Schuberts Winterreise mit der Pianistin Nora Mulder auf und machte ein Orchesteralbum, das von Vince Mendoza arrangiert wurde. Seit einigen Jahren betreibt er erfolgreich sein Acoustic Quartet, das international auf den großen Festivals in Europa, Asien und Südamerika gespielt hat.Das neue Album der Band „Desire“ erschien 2015 und enthält Einflüsse von Jazz, Kirchenmusik, aktueller Popmusik. Im Mai 2012 erhielt Yuri Honing im Amsterdamer Bimhuis den prestigeträchtigsten Jazzpreis, den man in Holland bekommen kann, den VPRO /Boy Edgar Preis. In der Jurybegründung dazu hieß es: „Yuri Honing ist gesegnet mit großem Talent und handwerklichem Können. Er geht seinem Beruf sehr kreativ und einfallsreich auf eine bahnbrechende und grenzüberschreitende Weise nach. Er ist im besten Sinne ein Urheber, der Ideen realisiert hat, die ihr Eigenleben entwickelt haben, die kopiert wurden und ihrerseits wieder zum Ausgangspunkt für neue Traditionen wurden. Er ist ein ausgewiesener Gegner der Kategorisierungen von Musik. Er hat sich nie einem bestimmten Stil oder einer musikalischen Bewegung verpflichtet gefühlt. Er war immer neugierig mit unterschiedlichsten Musikern zusammenzuarbeiten etwa aus der Arabischen Musik, Pop, Klassik oder Ballett. Und dennoch ist Jazz immer sein hauptsächlicher Bezugspunkt geblieben.“ Dem ist nichts hinzuzufügen! 12.02. Chloe Charles & Band Freitag, 12. Februar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Die wunderbare kanadische Singersongwriterin Chloe Charles kommt mit ihrer Band zum zweiten Mal in den Sendesaal und hat ihre neue CD With Blindfolds On im Gepäck. Chloe Charles & Band Chloe Charles - Gitarre, Gesang Neil Whitford - Gitarre, Schlagzeug Davide Santi - Violine Robert Herrmann - Keyboards Ihr Auftritt bei der jazzahead! Overseas Night 2013  war eine Initialzündung für die europäische Präsenz der charismatischen kanadischen singersongwriterin Chloe Charles. Chloe's Gesang wird gern verglichen mit der schwülen Haltung von Billie Holiday, der Intensität von Adele, der Rauheit von Amy Winehouse und dem Mut zum Unsinn von Björk. Aufgewachsen auf dem Lande in der Weite der kanadischen Wälder, studierte Chloe zunächst in Toronto Psychologie, bevor sie sich ab 2010 ganz der Musik widmete. 2012 erschien die erste CD Break The Balance. Ihre zweite CD With Blindfolds On hat sie 2015 in Toronto und Berlin (im legendären Funkhaus an der Nalepastr.) aufgenommen und über Crowdfunding finanziert. Mit ihrem Song Black & White, in dem sie den Tod ihres Vaters verarbeitet, gewann sie 2014 den Großen Preis des John Lennon Songwriting Contest. Mitschnitt Norddeutscher Rundfunk 13.02. Jan Kobow & Christoph Hammer: Schuberts Winterreise Samstag, 13. Februar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Der Tenor Jan Kobow und der Pianist Christoph Hammer haben sich auf eine Zeitreise begeben: Schuberts Winterreise im Originalklang: in Originaltonarten und mit Hammerflügel - wie zu Schuberts Zeiten. Eine spannende neue Sicht auf diesen epochalen Zyklus. Jan Kobow - Tenor Christoph Hammer - Hammerflügel Der Tenor Jan Kobow begibt sich gemeinsam mit dem Pianisten Christoph Hammer auf die Suche nach einem möglichst originalgetreuen Klang dieses Liederzyklus‘. Es ist gängige Praxis, dass auch Baritone, Mezzosoprane und sogar Bässe die Winterreise singen und in die jeweilige Stimmlage transponieren. Schubert konzipierte diesen „Zyklus schauriger Lieder“, wie er ihn nannte, jedoch für hohe Männerstimme und schuf damit ein ganz besonderes Klangbild. Nicht zuletzt durch die Tonartendisposition erzielte der Komponist ein sehr spezielles Ausdrucksspektrum. Jan Kobow singt diese 24 Lieder nun in den originalen Tonarten, in denen sie Schubert komponiert hat, und erschafft damit die vielschichtige Klangwelt dieses Zyklus‘ neu. Dabei spannt er den Bogen von der fast träumerischen Resignation des ersten Liedes „Gute Nacht“ über die zarte Melancholie des „Lindenbaums“ und das wilde Aufbrausen in „Der stürmische Morgen“ bis hin zur fahlen Hoffnungslosigkeit des abschließenden „Leiermanns“. Jan Kobow hat sich insbesondere als Konzert- und Liedsänger einen Namen gemacht mit einer besonderen Vorliebe für Barockmusik. Er arbeitete mit Dirigenten wie John Eliot Gardiner, Philippe Herreweghe, Nicolaus Harnoncourt, Frans Brüggen oder Jos van Immerseel zusammen. Seine Erfahrungen im Bereich Alte Musik und Originalklang lässt er auch in seine Interpretation der Winterreise mit einfließen, indem er sich am Klang der Schubert-Zeit orientiert. Unterstützt wird er dabei von dem Pianisten Christoph Hammer, einem Spezialisten für historische Aufführungspraxis. Er begleitet den Tenor auf einem Hammerflügel. Dadurch wird ein ebenso ungewöhnliches wie reizvolles Klangbild dieses Liederzyklus‘ kreiert, schroff und voller bislang ungehörter Facetten, das ein Stück weit die Atmosphäre wieder aufleben lässt, in der Schubert diese schmerzvollen, von existenziellem Leid erzählenden Lieder komponiert hat. Der Hammerflügel „hat einen klaren und brillanten Ton, der in gewisser Weise den dunkleren Klängen entgegenläuft, die wir bei der Winterreise gewohnt sind“, sagt Kobow. Jan Kobow und Christoph Hammer präsentieren nicht nur eine authentische und philologisch wertvolle Lesart von Schuberts Zyklus, sondern vor allem eine nuancenreiche und fesselnde Darbietung dieses Schlüsselwerks des Liedrepertoires. Durch die Rückbesinnung auf ein altes Klangideal ertönt die Winterreise ganz neu. 18.02. residenz@sendesaal: The Berlin Oboe Quartet Donnerstag, 18. Februar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 25 Euro (ermäßigt 15 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets In der residenz-Reihe widmen der renommierte englische Oboist Nigel Shore und das Berlin Oboe Quartet das Produktionskonzert diesmal dem Komponisten Colin Matthews, der am 13. Februar 70 Jahre alt wurde. The Berlin Oboe Quartet - Colin Matthews zum 70. Geburtstag Nigel Shore - Oboe Florian Donderer - Violine Brett Dean - Viola Anna Carewe - Violoncello Oboenquartette von Benjamin Britten, Colin Matthews, Helen Grime und Richard Rodney Bennett "Als wir 1984 The Berlin Oboe Quartet gründeten, war unser Ausgangspunkt der Stückwahl das Oboenquartett von W.A. Mozart und die Phantasy von Benjamin Britten. Auf der Suche nach neuen britischen Quartetten haben wir das wunderbare Oboe Quartet von Colin Matthews entdeckt und hatten die große Freude, das Werk mit Colin einzustudieren. Nach einer Aufführung 1988 machte uns Colin Matthews das unwiderstehliche Angebot, ein zweites Quartett zu schreiben. Wir widmen dieses Konzert seinem 70. Geburtstag." Nigel Shore Der englische Oboist Nigel Shore war English Hornist bei den Berliner  Philharmonikern, Solo-Oboist in der Komischen Oper Berlin, im Kammerorchester Carl Philipp Emanuel Bach und im brasilianischen Sinfonieorchester in Rio de Janeiro. Er lebt in Berlin. "Mein Second Oboe Quartet hatte ich dem Berlin Oboe Quartet versprochen nach dessen Aufführung meines ersten Quartetts im Januar 1988. Komponiert im Herbst 1989, besteht es, wie das erste Quartett auch, aus einem einzigen Satz mit einer recht komplexen Struktur von überlappenden Variationen; aber die Oboe nimmt hier eine eher konzertante Rolle ein, und die Musik ist insgesamt schneller und konzentrierter. Das Stück dauert ca. 9 Minuten. Die Uraufführung besorgte das Berlin Oboe Quartet im Februar 1990 in einem Park Lane Group Konzert im Londoner Purcell Room." Colin Matthews Mit freundlicher Unterstützung der Heinz-Peter und Annelotte Koch-Stiftung 20.02. Eröffnungskonzert 15. Europäischer Klavierwettbewerb Bremen Samstag, 20. Februar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 30 Euro (ermäßigt 20 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Die israelische Pianistin Yaara Tal und ihr deutscher Partner Andreas Groethuysen spielen das Eröffnungskonzert für den Europäischen Klavierwettbewerbs Bremen 2016 mit Werken von Mozart, Schubert und Debussy sowohl für zwei Klaviere als auch für vierhändiges Spiel an einem Flügel. Yaara Tal, Andreas Groethuysen - Klavier Programm: Wolfgang Amadeus Mozart: Sonate F-Dur KV 497 Franz Schubert: Sinfonie h-Moll ("Die Unvollendete”) D 759 (4-händig, Bearbeitung Carl Reinecke) Claude Debussy: Prélude à l’après midi d’un faune (an 2 Klavieren) Claude Debussy: La mer (an 2 Klavieren, Bearbeitung André Caplet) Die israelische Pianistin Yaara Tal und ihr deutscher Partner Andreas Groethuysen bilden heute eines der weltweit führenden Klavierduos und konzertieren in den renommiertesten Veranstaltungsreihen und Konzerthäusern. Als die beiden sich 1985 aus Anlass eines einzigen Konzertes zu einem provisorischen Klavierduo zusammenschlossen, konnten sie die Bedeutung dieses Schrittes weder für sich persönlich noch für diese Gattung insgesamt abschätzen. Die unvorhersehbar positive künstlerische Entwicklung ließ jedoch das Duo Tal & Groethuysen anschließend zu einem der programmatisch spannendsten und klanglich-ästhetisch vollkommendsten Klavierduos überhaupt heranreifen. Deren Schaffen wurde fünf Mal mit dem "ECHO Klassik" gewürdigt, sowie zehn Mal mit dem "Preis der Deutschen Schallplattenkritik", "Cannes Classical Award" etc. Nachdem Andreas und Yaara die ersten Jahre ihrer Karriere vornehmlich dem diffizileren - und nach aussen hin zunächst nicht ganz so wirkungsvollen - Spiel an einem Klavier gewidmet haben, hat das Duo in den letzten Jahren diesen Schwerpunkt verlagert - und konzertiert und produziert mit Genuss auch das faszinierende, zum Teil nach wie vor unbekannte Repertoire für zwei Klaviere. 2016 eröffnen sie den 15. Europäischen Klavierwettbewerbs Bremen mit beidem: sie spielen sowohl an 2 Flügeln als auch vierhändig an einem Flügel. Eine Veranstaltung des Europäischen Klavierwettbewerbs Bremen, mit freundlicher Unterstützung der Heinz Peter und Annelotte Koch-Stiftung 21.02.-28.02. Solodurchgänge Europäischer Klavierwettbewerb 21. - 28. Februar 2016 | ab 10:00 Uhr | 21.-26.2. Eintritt frei | 27.- 28.2. Tickets je 5 Euro Tickets gibt es nur vor Ort an der Tageskasse Die drei Solodurchgänge des Europäischen Klavierwettbewerbs Bremen finden in der Zeit vom 21.-28. Februar 2016 im Sendesaal statt. Aktuelle Infos sowie Ablauf und Programme finden Sie während des Wettbewerbs stets tagesaktuell auf der Homepage des Wettbewerbs www.ekw-bremen.de Seit mehr als zwei Jahrzehnten gibt der Europäische Klavierwettbewerb Bremen (ehemals Bremer Klavierwettbewerb) alle zwei Jahre jungen Pianistinnen und Pianisten die Möglichkeit, ihr Können einem breiten, interessierten Publikum vorzustellen und sich einer qualifizierten Jury zu stellen. Auch im Jahr 2016 findet der Wettbewerb wieder gesamteuropäisch einschließlich der ehemaligen GUS, der Türkei und Israel statt. Der Hauptausschuss hat 95 Teilnehmer aus 25 Nationen für den Wettbewerb 2016 zugelassen. Die ersten beiden Durchgänge (21.-26.2.) sind eintrittsfrei. Der 3.Durchgang (27.+28.2.) kostet pro Tag 5 Euro, Tickets gibt es nur vor Ort an der Tageskasse. Eine Veranstaltung des Europäischen Klavierwettbewerbs Bremen. Mit freundlicher Unterstützung der Heinz Peter und Annelotte Koch-Stiftung Hinweise zum Abonnement: Sie erhalten diesen Newsletter unter der E-Mail Adresse wielandvonhodenberg@web.de. Call Send SMS Call from mobile Add to Skype You'll need Skype CreditFree via Skype
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