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Druck im Yasni Exposé von Wieland von Hodenberg

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Kriege weltweit ächten! Atomwaffen abschaffen! Alle AKW stilllegen!
Homepage: hodenberg.de
Spitzname: "Einstein", Land: Deutschland, Sprache: Deutsch
Ich biete: Friedensaktivist und Autor, auch verantwortl. für Pressearbeit - / Kämpfer für soziale Gerechtigkeit, Bleiberecht für Flüchtlinge, Schutz für Deserteure vor Verfolgung und Einsatz für die universellen Menschenrechte. Außerdem Liebhaber klassischer Musik, Barockmusik, Jazz und Literatur. Sportlich: Tourenradler mit viel Langstreckenerfahrung - und Frischluftfanatiker!
Wieland von Hodenberg @ Solidarische Hilfe e.V., 28277 Bremen

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Wieland von Hodenberg - Wieland von Hodenberg
Juni 08  1
Wieland von Hodenberg - Wieland von Hodenberg
Okt 10  2

1015 Informationen zu Wieland von Hodenberg

Ein nachhaltiges Konzerterlebnis im Sendesaal Bremen

Am 7. Februar war ich in einem eindrucksvollen Konzert im Bremer Sendesaal. Es musizierte das weit über die deutschen Grenzen hinaus bekannte "Amaryllis-Quartett" erstens das Streichquartett D-Dur, op. 44 von Felix Mendelssohn-Bartholdy, und zweitens von Robert Schumann das Streichquartett e-Moll op. 41. Als Gäste rezitierten die Schauspieler Johannes Merz und Michael Ransburg aus Briefen und Zeitdokumenten jener an politischen Umbrüchen reichen Zeit. Dabei schlüpften sie in die Rolle der Komponisten. Das Quartett spielte sehr einfühlsam und mit großer Hingabe. Die hervorragende Akustik des Sendesaals kam der Darbietung entgegen und ließ selbst die leisesten Zwischentöne noch vernehmen. Hier die Besetzung: Gustav Feilinghaus, 1. Violine, Lena Sandoz, 2. Violine, Lena Eckels, Viola und Yves Sandoz, Violoncello. In der Konzert-Ankündigung hieß es: Robert Schumann, der träumerische vergeistigte Revolutionär, Komponist und Musikschriftsteller und Felix Mendelssohn, das klassisch gebildete, lebensfrohe Genie, der neben dem Komponieren unzählige Konzerte gab, ausgedehnte Reisen unternahm und mehrere hundert Briefe verfasste - die beiden Zeitgenossen lernten sich 1836 in Leipzig kennen(...) Siehe auch www.amaryllis-quartett.com Fazit: Das Konzert wurde mit stürmischem und lang anhaltendem Beifall bedacht, was recht ungewöhnlich für ein eher zurückhaltendes Bremer Konzertpublikum ist. Hier noch einmal für weitere Konzert-Infos der Link zum Sendesaal: www.sendesaal-bremen.de
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 11.02.16  +  

Bremer Friedensforum / Offener Brief an Steinmeier zur Schaffermahlzeit in Bremen

  Sehr geehrter Herr Minister, anlässlich Ihrer Teilnahme als Ehrengast bei der Bremer „Schaffermahlzeit“ am 12. Februar richten wir diesen Offenen Brief an Sie:   Der Deutsche Bundestag hat im Dezember 2015 beschlossen, die Bundeswehr in Syrien einzusetzen. Diese Kriegsbeteiligung halten wir grundgesetz- und völkerrechtswidrig. Deutschland ist nun eine von unzähligen Kriegsparteien im Syrienkrieg. Keinem Staat geht es dabei um den Schutz der Menschenrechte, sondern um die Sicherung seiner Interessen in der Region. Der „Krieg gegen den Terror“, angefangen in Afghanistan, hat nur neuen Terror hervorgebracht.   Sie, Herr Minister, sind erst kürzlich von einem Besuch in Saudi-Arabien zurückgekehrt. Seit langem werden deutsche Waffen in großem Umfang in die Region exportiert. Der Einsatz dieser Waffen zerstört die Lebensgrundlagen der Menschen. Betroffen ist vor allem die Bevölkerung Syriens und des Jemen.   Für viele Menschen ist die Flucht der einzige Ausweg. Solange Kriege stattfinden, solange werden die Menschen davor flüchten: über Zäune, Mauern und Meere. Bis in Syrien Frieden herrscht, werden viele weitere Menschen in diesem Krieg und auf der Flucht vor ihm sterben.   Deshalb fordern wir: Nein zu deutschem Militär in Syrien! Verhandeln statt bombardieren und Rüstungsexporte stoppen!   In der Türkei werden kurdische Gebiete gegenwärtig progromartig verwüstet. Die Bundesregierung schweigt zu massiven Menschenrechtsverletzungen, zur gewaltsamen Unterdrückung der Kurden und anderer Oppositioneller.   Wir appellieren an Sie, sich für einen Kurswechsel in der deutschen Außenpolitik einzusetzen:   - für den sofortigen Abzug der Bundeswehr aus Syrien und der Türkei,   - für den Stopp aller Waffenlieferungen einschließlich der Lizenzen,   - für verstärkte Diplomatie zur Lösung der Konflikte in Syrien und in der Ukraine,   - für Zusammenarbeit mit Russland und Syrien statt einer Fortsetzung der Sanktionspolitik, - für einen innersyrischen Dialog, um den Weg freizumachen für eine politische Lösung des Konflikts,   - für humanitäre Hilfe für die Flüchtlinge in Syrien und den Nachbarstaaten,   - für eine aktive Versöhnungs- und Friedenspolitik mittels Diplomatie statt Kriegseinsätzen und Waffenexporten.     Wir fordern Sie auf, auf ihre regionalen Verbündeten, besonders die Türkei, Saudi-Arabien und Katar, Druck auszuüben, damit diese jegliche Unterstützung der Terrororganisationen einstellen. Dabei dürfen wirtschaftliche Interessen kein Hinderungsgrund sein. Ziel muss die Austrocknung der Einnahmequellen und die Beendigung des Handels mit dem „Islamischen Staat“ und anderen Terrormilizen sein.   Das Bremer Motto „Buten un binnen, wagen un winnen!“ heißt für uns, nicht mit „Waffen und Kriegen“ gewinnen zu wollen, sondern durch den Mut zum friedlichen Handel und Handeln für nicht-kriegerische Außenbeziehungen der Bundesrepublik und Europas sowie für den Weltfrieden einzutreten.     Mit freundlichen Grüßen Ekkehard Lentz Sprecher Bremer Friedensforum    
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 11.02.16  +  

Sendesaal Bremen: > Unsere Konzerte im Februar 2016

Hier finden Sie unser Konzertangebot im Februar, das sich erstreckt vom ersten Dunkelkonzert des Jahres mit dem unglaublichen Sänger Ola Onabulé (5.2.) bis zum Europäischen Klavierwettbewerb Bremen, dessen erste drei Solodurchgänge ab dem 21. 2. im Sendesaal zu verfolgen sein werden. Alles Nähere dazu und zu den weiteren spannenden Konzerten bei uns in diesem Monat finden Sie weiter unten. Wir bieten gemeinsam mit dem benachbarten Restaurant Geerdes am Sendesaal auch ein Programm "Menü & Konzert" an. Sie suchen sich ein Konzert Ihrer Wahl aus und gönnen sich und Ihren Lieben vorher (wahlweise auch hinterher) ein 3-Gänge-Menü im Geerdes. Das wäre doch vielleicht auch was für Freunde, die gerne Kulinarisches und Konzertantes genussvoll miteinander verbinden. Für heute allerbeste Grüße Ihr Peter Schulze Das Restaurant Geerdes am Sendesaal ist auch selbst zu erreichen unter www.geerdesamsendesaal.de. Karten für sämtliche Veranstaltungen erhalten Sie außer über unsere website www.sendesaal-bremen.de an der Abendkasse oder als telefonische Vorbestellung unter 0421-33005767 (AB). Sie können auch weiter unten direkt den link bei dem Konzert nehmen, das Sie interessiert. Für Feedback und Information besuchen Sie uns gern auch auf unserer facebook Seite.   Inhalt 05.02. konzert im dunkeln: Ola Onabule 07.02. amaryllis 3X3: Amaryllis Quartett 11.02. Yuri Honing Acoustic Quartet 12.02. Chloe Charles & Band 13.02. Jan Kobow & Christoph Hammer: Schuberts Winterreise 18.02. residenz@sendesaal: The Berlin Oboe Quartet 20.02. Eröffnungskonzert 15. Europäischer Klavierwettbewerb Bremen 21.02.-28.02. Solodurchgänge Europäischer Klavierwettbewerb 05.02. konzert im dunkeln: Ola Onabule Freitag, 05. Februar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Das erste Dunkelkonzert des Jahres bestreitet der phänomenale nigerianisch-britische Sänger Ola Onabulé mit dem Pianisten Nick Flade. Ola Onabulé - Stimme Nick Flade - Piano Der charismatische, nigerianisch-stämmige Brite Ola Onabulé ist Songwriter, Arrangeur und Produzent in einer Person. Für seine Musik auf den internationalen Festivals als großer Vokalist und begnadeter Entertainer gefeiert, begeisterte er auch hierzulande auf den großen Festivalbühnen, wo er mühelos die großen Big Bands u.a. von WDR und SWR überstrahlt. Noch größere Intensität allerdings bringt er mit kleineren Ensembles auf die Bühne. Z.B. als er im letzten März im Sendesaal seine neue CD It's The Peace That Deafens in einem exklusiven Konzert vorstellte. Hier ist ein Video-Ausschnitt daraus zu sehen. Als letzte Zugabe stimmte er am Ende des Konzertes aus Mangel an gemeinsamem Repertoire mit der Band gänzlich unverstärkt ein Spiritual an, dass dem Publikum Schauer über den Rücken liefen. Da entstand der Plan, einmal ein konzert im dunkeln ganz seiner Stimme zu widmen. Dies ist das Konzert, bei dem Ola nur von seinem Pianisten Nick Flade begleitet wird. Wir sind sehr gespannt darauf. Mitschnitt Deutschlandradio Kultur 07.02. amaryllis 3X3: Amaryllis Quartett Sonntag, 07. Februar 2016 | 17:00 Uhr | Tickets 25 Euro (ermäßigt 10 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Das Amaryllis Quartett setzt seine erfolgreichen Konzerte mit hochkarätigen Gästen im Sendesaal fort. In das Jahr 2016 starten sie unter dem Motto "Freunde" mit einer Hommage an Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann. Amaryllis Quartett Gustav Frielinghaus - 1. Violine Lena Sandoz - 2. Violine Lena Eckels - Viola Yves Sandoz – Violoncello Johannes Merz, Michael Ransburg - Rezitation Sarah Kattih - Regie "Freunde" Felix Mendelssohn Bartholdy - Streichquartett op. 44/1 Robert Schumann - Streichquartett op. 41/1 Robert Schumann, der träumerische, vergeistigte musikalische Revolutionär, Komponist und Musikschriftsteller und Felix Mendelssohn, das klassisch gebildete, lebensfrohe Genie, der neben dem Komponieren unzählige Konzerte gab, ausgedehnte Reisen unternahm und mehrere hundert Briefe verfasste – die beiden Zeitgenossen lernten sich 1836 in Leipzig kennen und fanden nach und nach zu einer lebenslangen Freundschaft. Ihrer Musik ebenso wie ihren schriftlich geäußerten Ideen und Ansichten soll dieser Abend nachspüren und die beiden Komponisten noch einmal miteinander in Dialog treten lassen. Eine Veranstaltung der "Freunde des Amaryllis Quartetts e.V." 11.02. Yuri Honing Acoustic Quartet Donnerstag, 11. Februar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Der kraftvolle holländische Saxophonist Yuri Honing kommt mit seiner glänzend besetzten Stammband, seinem Acoustic Quartet bereits zum dritten Mal in den Sendesaal und präsentiert seine neue CD Desire. Yuri Honing Acoustic Quartet Yuri Honing - Saxophone Wolfert Brederode - Piano Gulli Gudmundsson - Bass Joost Lijbaart - Schlagzeug Yuri Honing ist einer der wichtigsten Saxophonisten in den Niederlanden, der in über 90 Ländern gastiert hat und auf fast 40 CDs zu hören ist mit Größen wie Pat Metheny, Charlie Haden, Craig Taborn und Paul Bley. Honing entwickelte eine sehr eigene Spielweise. Er spielte u.a. mit dem Gottvater der holländischen Improv Szene, Misha Mengelberg, leitete eine Gruppe namens Orient Express, die Jazz und traditionelle Musik aus dem Mittleren Osten miteinander verband, nahm Schuberts Winterreise mit der Pianistin Nora Mulder auf und machte ein Orchesteralbum, das von Vince Mendoza arrangiert wurde. Seit einigen Jahren betreibt er erfolgreich sein Acoustic Quartet, das international auf den großen Festivals in Europa, Asien und Südamerika gespielt hat.Das neue Album der Band „Desire“ erschien 2015 und enthält Einflüsse von Jazz, Kirchenmusik, aktueller Popmusik. Im Mai 2012 erhielt Yuri Honing im Amsterdamer Bimhuis den prestigeträchtigsten Jazzpreis, den man in Holland bekommen kann, den VPRO /Boy Edgar Preis. In der Jurybegründung dazu hieß es: „Yuri Honing ist gesegnet mit großem Talent und handwerklichem Können. Er geht seinem Beruf sehr kreativ und einfallsreich auf eine bahnbrechende und grenzüberschreitende Weise nach. Er ist im besten Sinne ein Urheber, der Ideen realisiert hat, die ihr Eigenleben entwickelt haben, die kopiert wurden und ihrerseits wieder zum Ausgangspunkt für neue Traditionen wurden. Er ist ein ausgewiesener Gegner der Kategorisierungen von Musik. Er hat sich nie einem bestimmten Stil oder einer musikalischen Bewegung verpflichtet gefühlt. Er war immer neugierig mit unterschiedlichsten Musikern zusammenzuarbeiten etwa aus der Arabischen Musik, Pop, Klassik oder Ballett. Und dennoch ist Jazz immer sein hauptsächlicher Bezugspunkt geblieben.“ Dem ist nichts hinzuzufügen! 12.02. Chloe Charles & Band Freitag, 12. Februar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Die wunderbare kanadische Singersongwriterin Chloe Charles kommt mit ihrer Band zum zweiten Mal in den Sendesaal und hat ihre neue CD With Blindfolds On im Gepäck. Chloe Charles & Band Chloe Charles - Gitarre, Gesang Neil Whitford - Gitarre, Schlagzeug Davide Santi - Violine Robert Herrmann - Keyboards Ihr Auftritt bei der jazzahead! Overseas Night 2013  war eine Initialzündung für die europäische Präsenz der charismatischen kanadischen singersongwriterin Chloe Charles. Chloe's Gesang wird gern verglichen mit der schwülen Haltung von Billie Holiday, der Intensität von Adele, der Rauheit von Amy Winehouse und dem Mut zum Unsinn von Björk. Aufgewachsen auf dem Lande in der Weite der kanadischen Wälder, studierte Chloe zunächst in Toronto Psychologie, bevor sie sich ab 2010 ganz der Musik widmete. 2012 erschien die erste CD Break The Balance. Ihre zweite CD With Blindfolds On hat sie 2015 in Toronto und Berlin (im legendären Funkhaus an der Nalepastr.) aufgenommen und über Crowdfunding finanziert. Mit ihrem Song Black & White, in dem sie den Tod ihres Vaters verarbeitet, gewann sie 2014 den Großen Preis des John Lennon Songwriting Contest. Mitschnitt Norddeutscher Rundfunk 13.02. Jan Kobow & Christoph Hammer: Schuberts Winterreise Samstag, 13. Februar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Der Tenor Jan Kobow und der Pianist Christoph Hammer haben sich auf eine Zeitreise begeben: Schuberts Winterreise im Originalklang: in Originaltonarten und mit Hammerflügel - wie zu Schuberts Zeiten. Eine spannende neue Sicht auf diesen epochalen Zyklus. Jan Kobow - Tenor Christoph Hammer - Hammerflügel Der Tenor Jan Kobow begibt sich gemeinsam mit dem Pianisten Christoph Hammer auf die Suche nach einem möglichst originalgetreuen Klang dieses Liederzyklus‘. Es ist gängige Praxis, dass auch Baritone, Mezzosoprane und sogar Bässe die Winterreise singen und in die jeweilige Stimmlage transponieren. Schubert konzipierte diesen „Zyklus schauriger Lieder“, wie er ihn nannte, jedoch für hohe Männerstimme und schuf damit ein ganz besonderes Klangbild. Nicht zuletzt durch die Tonartendisposition erzielte der Komponist ein sehr spezielles Ausdrucksspektrum. Jan Kobow singt diese 24 Lieder nun in den originalen Tonarten, in denen sie Schubert komponiert hat, und erschafft damit die vielschichtige Klangwelt dieses Zyklus‘ neu. Dabei spannt er den Bogen von der fast träumerischen Resignation des ersten Liedes „Gute Nacht“ über die zarte Melancholie des „Lindenbaums“ und das wilde Aufbrausen in „Der stürmische Morgen“ bis hin zur fahlen Hoffnungslosigkeit des abschließenden „Leiermanns“. Jan Kobow hat sich insbesondere als Konzert- und Liedsänger einen Namen gemacht mit einer besonderen Vorliebe für Barockmusik. Er arbeitete mit Dirigenten wie John Eliot Gardiner, Philippe Herreweghe, Nicolaus Harnoncourt, Frans Brüggen oder Jos van Immerseel zusammen. Seine Erfahrungen im Bereich Alte Musik und Originalklang lässt er auch in seine Interpretation der Winterreise mit einfließen, indem er sich am Klang der Schubert-Zeit orientiert. Unterstützt wird er dabei von dem Pianisten Christoph Hammer, einem Spezialisten für historische Aufführungspraxis. Er begleitet den Tenor auf einem Hammerflügel. Dadurch wird ein ebenso ungewöhnliches wie reizvolles Klangbild dieses Liederzyklus‘ kreiert, schroff und voller bislang ungehörter Facetten, das ein Stück weit die Atmosphäre wieder aufleben lässt, in der Schubert diese schmerzvollen, von existenziellem Leid erzählenden Lieder komponiert hat. Der Hammerflügel „hat einen klaren und brillanten Ton, der in gewisser Weise den dunkleren Klängen entgegenläuft, die wir bei der Winterreise gewohnt sind“, sagt Kobow. Jan Kobow und Christoph Hammer präsentieren nicht nur eine authentische und philologisch wertvolle Lesart von Schuberts Zyklus, sondern vor allem eine nuancenreiche und fesselnde Darbietung dieses Schlüsselwerks des Liedrepertoires. Durch die Rückbesinnung auf ein altes Klangideal ertönt die Winterreise ganz neu. 18.02. residenz@sendesaal: The Berlin Oboe Quartet Donnerstag, 18. Februar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 25 Euro (ermäßigt 15 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets In der residenz-Reihe widmen der renommierte englische Oboist Nigel Shore und das Berlin Oboe Quartet das Produktionskonzert diesmal dem Komponisten Colin Matthews, der am 13. Februar 70 Jahre alt wurde. The Berlin Oboe Quartet - Colin Matthews zum 70. Geburtstag Nigel Shore - Oboe Florian Donderer - Violine Brett Dean - Viola Anna Carewe - Violoncello Oboenquartette von Benjamin Britten, Colin Matthews, Helen Grime und Richard Rodney Bennett "Als wir 1984 The Berlin Oboe Quartet gründeten, war unser Ausgangspunkt der Stückwahl das Oboenquartett von W.A. Mozart und die Phantasy von Benjamin Britten. Auf der Suche nach neuen britischen Quartetten haben wir das wunderbare Oboe Quartet von Colin Matthews entdeckt und hatten die große Freude, das Werk mit Colin einzustudieren. Nach einer Aufführung 1988 machte uns Colin Matthews das unwiderstehliche Angebot, ein zweites Quartett zu schreiben. Wir widmen dieses Konzert seinem 70. Geburtstag." Nigel Shore Der englische Oboist Nigel Shore war English Hornist bei den Berliner  Philharmonikern, Solo-Oboist in der Komischen Oper Berlin, im Kammerorchester Carl Philipp Emanuel Bach und im brasilianischen Sinfonieorchester in Rio de Janeiro. Er lebt in Berlin. "Mein Second Oboe Quartet hatte ich dem Berlin Oboe Quartet versprochen nach dessen Aufführung meines ersten Quartetts im Januar 1988. Komponiert im Herbst 1989, besteht es, wie das erste Quartett auch, aus einem einzigen Satz mit einer recht komplexen Struktur von überlappenden Variationen; aber die Oboe nimmt hier eine eher konzertante Rolle ein, und die Musik ist insgesamt schneller und konzentrierter. Das Stück dauert ca. 9 Minuten. Die Uraufführung besorgte das Berlin Oboe Quartet im Februar 1990 in einem Park Lane Group Konzert im Londoner Purcell Room." Colin Matthews Mit freundlicher Unterstützung der Heinz-Peter und Annelotte Koch-Stiftung 20.02. Eröffnungskonzert 15. Europäischer Klavierwettbewerb Bremen Samstag, 20. Februar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 30 Euro (ermäßigt 20 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Die israelische Pianistin Yaara Tal und ihr deutscher Partner Andreas Groethuysen spielen das Eröffnungskonzert für den Europäischen Klavierwettbewerbs Bremen 2016 mit Werken von Mozart, Schubert und Debussy sowohl für zwei Klaviere als auch für vierhändiges Spiel an einem Flügel. Yaara Tal, Andreas Groethuysen - Klavier Programm: Wolfgang Amadeus Mozart: Sonate F-Dur KV 497 Franz Schubert: Sinfonie h-Moll ("Die Unvollendete”) D 759 (4-händig, Bearbeitung Carl Reinecke) Claude Debussy: Prélude à l’après midi d’un faune (an 2 Klavieren) Claude Debussy: La mer (an 2 Klavieren, Bearbeitung André Caplet) Die israelische Pianistin Yaara Tal und ihr deutscher Partner Andreas Groethuysen bilden heute eines der weltweit führenden Klavierduos und konzertieren in den renommiertesten Veranstaltungsreihen und Konzerthäusern. Als die beiden sich 1985 aus Anlass eines einzigen Konzertes zu einem provisorischen Klavierduo zusammenschlossen, konnten sie die Bedeutung dieses Schrittes weder für sich persönlich noch für diese Gattung insgesamt abschätzen. Die unvorhersehbar positive künstlerische Entwicklung ließ jedoch das Duo Tal & Groethuysen anschließend zu einem der programmatisch spannendsten und klanglich-ästhetisch vollkommendsten Klavierduos überhaupt heranreifen. Deren Schaffen wurde fünf Mal mit dem "ECHO Klassik" gewürdigt, sowie zehn Mal mit dem "Preis der Deutschen Schallplattenkritik", "Cannes Classical Award" etc. Nachdem Andreas und Yaara die ersten Jahre ihrer Karriere vornehmlich dem diffizileren - und nach aussen hin zunächst nicht ganz so wirkungsvollen - Spiel an einem Klavier gewidmet haben, hat das Duo in den letzten Jahren diesen Schwerpunkt verlagert - und konzertiert und produziert mit Genuss auch das faszinierende, zum Teil nach wie vor unbekannte Repertoire für zwei Klaviere. 2016 eröffnen sie den 15. Europäischen Klavierwettbewerbs Bremen mit beidem: sie spielen sowohl an 2 Flügeln als auch vierhändig an einem Flügel. Eine Veranstaltung des Europäischen Klavierwettbewerbs Bremen, mit freundlicher Unterstützung der Heinz Peter und Annelotte Koch-Stiftung 21.02.-28.02. Solodurchgänge Europäischer Klavierwettbewerb 21. - 28. Februar 2016 | ab 10:00 Uhr | 21.-26.2. Eintritt frei | 27.- 28.2. Tickets je 5 Euro Tickets gibt es nur vor Ort an der Tageskasse Die drei Solodurchgänge des Europäischen Klavierwettbewerbs Bremen finden in der Zeit vom 21.-28. Februar 2016 im Sendesaal statt. Aktuelle Infos sowie Ablauf und Programme finden Sie während des Wettbewerbs stets tagesaktuell auf der Homepage des Wettbewerbs www.ekw-bremen.de Seit mehr als zwei Jahrzehnten gibt der Europäische Klavierwettbewerb Bremen (ehemals Bremer Klavierwettbewerb) alle zwei Jahre jungen Pianistinnen und Pianisten die Möglichkeit, ihr Können einem breiten, interessierten Publikum vorzustellen und sich einer qualifizierten Jury zu stellen. Auch im Jahr 2016 findet der Wettbewerb wieder gesamteuropäisch einschließlich der ehemaligen GUS, der Türkei und Israel statt. Der Hauptausschuss hat 95 Teilnehmer aus 25 Nationen für den Wettbewerb 2016 zugelassen. Die ersten beiden Durchgänge (21.-26.2.) sind eintrittsfrei. Der 3.Durchgang (27.+28.2.) kostet pro Tag 5 Euro, Tickets gibt es nur vor Ort an der Tageskasse. Eine Veranstaltung des Europäischen Klavierwettbewerbs Bremen. Mit freundlicher Unterstützung der Heinz Peter und Annelotte Koch-Stiftung Hinweise zum Abonnement: Sie erhalten diesen Newsletter unter der E-Mail Adresse wielandvonhodenberg@web.de. Call Send SMS Call from mobile Add to Skype You'll need Skype CreditFree via Skype
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 31.01.16  +  

Presseerklärung 20. Januar: Kritische Fragen zum Reinhart-Koselleck-Projekt an der Universität Bremen

Bremen. Haben Militär und Wehrpflicht zur Herausbildung des Wohlfahrtsstaates beigetragen? Wenn ja, in welchem Umfang? Diesen Fragen will Professor Herbert Obinger in dem Projekt „Wehrpflicht, Militär und Wohlfahrtsstaatsentwicklung in Europa“ nachgehen. Ermöglicht wird diese Forschung mit einem Reinhart-Koselleck-Projekt, das die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) dem Bremer Uni-Professor genehmigt hat. Die DFG stellt der Universität Bremen knapp eine Million Euro zur Verfügung. Das Bremer Friedensforum hat sich mit kritischen Fragen an die Deutsche Forschungsgemeinschaft zum Forschungsprojekt gewandt: Warum wird der Zusammenhang von Militär und Sozialpolitik gerade zum gegenwärtigen Zeitpunkt thematisiert, wo Tausende deutscher Soldaten im Kriegseinsatz sind? Soll der Eindruck entstehen, dass wir den Sozialstaat dem Militär verdanken? Soll auf diese Weise das Image der Bundeswehr verbessert werden, um Berufssoldatinnen und -soldaten für vermehrte Auslandseinsätze anzuwerben? Kriege haben nach Ansicht des Bremer Friedensforums Not und Elend zur Folge, sie hinterlassen Witwen und Waisen, kriegsversehrte Krüppel und Traumatisierte, Flüchtlinge und Vertriebene. Diese Schreckensfolgen von Kriegen könnten zwar nicht wieder gutgemacht, aber durch Sozialpolitik etwas gelindert werden. Das zu „erforschen“, hält das Bremer Friedensforum für 'Humbug' und vermutet im Zusammenhang mit dem Forschungsprojekt „Wehrpflicht, Militär und Wohlfahrtsstaatsentwicklung“ die Verschleuderung von Steuergeldern. Ein sinnvolleres Forschungsprojekt wäre nach Ansicht des Friedensforums, die Bedeutung der Gewerkschaften, der Kirchen, der Organisationen der Arbeiterbewegung und der Kriegsgegner bei der Entstehung und Ausgestaltung des Sozialstaats zu untersuchen. "Soll deren bedeutende Rolle in der Wohlfahrtsgeschichte verschleiert und der Krieg wieder einmal als 'Vater aller Dinge', also auch der Sozialpolitik, gefeiert werden?" fragt das Bremer Friedensforum die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Und: "Warum wird nicht erforscht, weshalb Kriege geführt werden und was zu tun ist, um die Kriegsursachen zu bekämpfen?" Das Bremer Friedensforum erwartet Antworten von der DFG, aber auch eine Stellungnahme der Universitätsleitung und der Bremer Senatorin für Wissenschaft.
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 20.01.16  +  

Sendesaal Bremen: < Unsere Konzerte im Januar 2016

Liebe Freunde des Sendesaales, ich hoffe, Sie haben die Weihnachtstage gut verlebt und freuen sich nun auf ein so spannendes wie friedliches neues Jahr. Schon traditionell beginnt unser Konzertjahr mit den Klarinettisten von Clarinet News (2. und 4.1.). In diesem Januar gibt es allerdings noch einige weitere hervorragende KlarinettistInnen zu hören: am 14.1.den grandiosen amerikanischen Jazz-Klarinettisten Michael Moore mit seinem Fragile Quartet, am 17.1. mit dem Ensemble musica assoluta die wunderbare Klarinettistin Sharon Kam und als Newcomer im Saltarello Konzert am 23.1. den gerade 21-jährigen slowenischen Klarinettisten Blaz Sparovec. Ebenso gute Tradition im Januar ist die Klavierreihe Auf schwarzen und weißen Tasten, die auch in diesem Jahr wieder hervorragend besetzt ist mit dem Duo Silver/Garburg (9.1.), Denis Kozhukhin (13.1.) und Joseph Moog (16.1.). Einige wenige Karten gibt es dafür noch. Informationen zu allen weiteren spannenden Konzerten, die Sie im Januar bei uns erleben können, finden Sie weiter unten. Wir bieten gemeinsam mit dem benachbarten Restaurant Geerdes am Sendesaal auch ein Programm "Menü & Konzert" an. Sie suchen sich ein Konzert Ihrer Wahl aus und gönnen sich und Ihren Lieben vorher (wahlweise auch hinterher) ein 3-Gänge-Menü im Geerdes. Das wäre doch vielleicht auch was für Freunde, die gerne Kulinarisches und Konzertantes genussvoll miteinander verbinden. Für heute allerbeste Grüße und einen guten Rutsch ins Neue Jahr Ihr Peter Schulze Das Restaurant Geerdes am Sendesaal ist auch selbst zu erreichen unter www.geerdesamsendesaal.de. Karten für sämtliche Veranstaltungen erhalten Sie außer über unsere website www.sendesaal-bremen.de an der Abendkasse oder als telefonische Vorbestellung unter 0421-33005767 (AB). Sie können auch weiter unten direkt den link bei dem Konzert nehmen, das Sie interessiert. Für Feedback und Information besuchen Sie uns gern auch auf unserer facebook Seite.   Inhalt 02.01. Clarinet News: Opernboogie 04.01. Sinfonia Insieme 08.01. Neujahrskonzert mit dem Frielinghaus Ensemble 09.01. Auf schwarzen und weissen Tasten I: Sivan Silver und Gil Garburg 13.01. Auf schwarzen und weissen Tasten II: Denis Kozhukhin 14.01. Michael Moore's Fragile Quartet 16.01. Auf schwarzen und weissen Tasten III: Joseph Moog 17.01. musica assoluta: Jewish Life 21.01. Musik aus Holland: Batik 22.01. Pablo Held Trio 23.01. saltarello: Blaz Sparovec 27.01. Tord Gustavsen featuring Simin Tander 30.01. Hochschulchor IntoNation: Tango! 02.01. Clarinet News: Opernboogie Samstag, 02. Januar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Das Konzert der Clarinet News am Anfang des Jahres hat schon Tradition. Diesmal steht es unter dem Motto Opernboogie. Clarinet News OPERNBOOGIE Was für ein Theater! „Oper ist organisierter Krach“, behauptet Eckhard Henscheid! Richtig oder falsch? Wird im Theater bevorzugt in Kreuztonarten gestorben? Warum bekomme ich in Rigoletto im 3. Akt regelmäßig Heißhunger auf Pizza? Oder, stimmt die Behauptung: „dumm, dümmer, Tenor“? Fragen über Fragen, Clarinet News sucht Antworten! Samiel hilf!!! Opernboogie, der etwas andere musikalische Führer durch die Theaterwelt von Oper bis Musical mit Klassik, Swing und Klezmer in Konzertformat. Das hohe C der Neujahrskonzerte -  was für ein Theater!!! Veranstalter: Norddeutsche Klarinettentage 04.01. Sinfonia Insieme Montag, 04. Januar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 10 Euro (ermäßigt 5 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Das Semesterkonzert des Kammerorchesters der HfK Bremen findet diesmal im Rahmen der Norddeutschen Klarinettentage statt: „Ach, wenn wir nur Clarinetti hätten…“ Wir haben! Sinfonia insieme „Ach, wenn wir nur Clarinetti hätten…“ Kammerorchester der HfK Bremen, Clarinet News Leitung: Thomas Klug, Marco Thomas Programm: Frank Zabel (*1968) Mozart-Metamorphosen für Klarinetten, Saxophone und Kammerorchester   UA Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) „Gran Partita“ KV 361 „Ach wenn wir nur Clarinetti hätten“, schrieb Wolfgang Amadeus Mozart begeistert an seinen Vater, nachdem er auf einer seiner Konzertreisen in Mannheim zum ersten Mal Klarinetten gehört hatte. Motive, Gesten, Fragmente, verwoben in eine fremde Klanglandschaft, zunächst unentdeckt, dann verdichten sich die Déjà-vu-Momente, lassen den mozärtlichen Ursprung immer deutlicher erahnen, bleiben aber zu Gast in einer Klangwelt des 21. Jahrhunderts. Dass sich diese Klangwelt ihrerseits jedoch auch aus diesen alten Elementen speist und zusammensetzt, wird lange jedoch nicht deutlich, zu sehr überlagert sind die Schichten, zu verworren die Pfade. Allmählich lichtet sich dann das Feld und der Blick auf Mozart wird klarer und wie in einer Art Apotheose führt das Werk den Hörer am Ende zurück zur Quelle... (Frank Zabel 2015) Eine Veranstaltung der Hochschule für Künste Bremen 08.01. Neujahrskonzert mit dem Frielinghaus Ensemble Freitag, 08. Januar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Das Frielinghaus Ensemble kommt zum dritten Mal zu einem Neujahrskonzert in den Sendesaal, diesmal mit zwei großen Klassikern von Bruch und Mendelssohn für Streichoktett auf dem Spielplan. Frielinghaus Ensemble -  Neujahrskonzert 2016 Kammermusik von Bruch und Mendelssohn Bartholdy Gustav Frielinghaus, Rebecca Borchert, Pascal Stierl, Michael Hsu – Violine
 Sander Stuart, Martina Kalt – Viola 
 Jakob Stepp, Martin Leo Schmidt – Violoncello

 Programm: Max Bruch: Streichoktett B-Dur, op. posth. Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichoktett Es-Dur, op. 20 Das Frielinghaus Ensemble vereint international ausgezeichnete Kammermusiker, Solisten und Orchestermusiker, die aus ganz Deutschland zusammen kommen. Als Primarius des Amaryllis Quartetts spielt Gustav Frielinghaus regelmäßig in großen Konzertsälen und auf vielen bedeutenden Festivals in Europa und weltweit. Dazu zählen u. a. Auftritte in der Hamburger Laeiszhalle, im Gran Teatro La Fenice di Venezia und bei den Schwetzinger Festspielen. Seine CD „White“ erhielt 2012 den ECHO Klassik Preis als beste Kammermusikeinspielung des Jahres. www.frielinghaus-ensemble.de 09.01. Auf schwarzen und weissen Tasten I: Sivan Silver und Gil Garburg Samstag, 09. Januar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 30 Euro (ermäßigt 15 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Den Reigen der alljährlichen Klavierrecitals "Auf schwarzen und weißen Tasten" von Radio Bremen wird eröffnet durch das Duo Sivan Silver und Gil Garburg an 2 Klavieren. Sivan Silver und Gil Garburg - Klaviere Franz Liszt (1811– 886) / Camille Saint-Saëns (1835–1921): Sonate h-moll (1852/53) / Bearbeitung für 2 Klaviere (1914) Franz Schubert (1797–1828): Allegro a-moll D 947 für Klavier zu 4 Händen “Lebensstürme” (1828) Alexander Skrjabin (1872–1915): Fantasie a-moll für 2 Klaviere (1892/93) Maurice Ravel (1875–1937): La Valse – Fassung für 2 Klaviere (1921) Das Silver-Garburg Duo wurde 1997 gegründet und gehört mittlerweile zur absoluten Elite der „Klavier-Doppel“. Das Duo ist schon in der Carnegie Hall, im Lincoln Center, im Wiener Musikverein und der Berliner Philharmonie aufgetreten und hat in 70 Ländern auf 5 Kontinenten konzertiert, übrigens auch schon in der Bremer Glocke mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. 13.01. Auf schwarzen und weissen Tasten II: Denis Kozhukhin Mittwoch, 13. Januar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 30 Euro (ermäßigt 15 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Am zweiten Abend der schwarzen und weißen Tasten gibt der russische Pianist Denis Kozhukhin sein Bremer Debüt. Denis Kozhukhin - Klavier Programm: Joseph Haydn (1732 – 1809): Sonate D-Dur Hob. XVI Nr. 24 (1773) Johannes Brahms (1833 – 1897): Fantasien op. 116 (1892) Sergej Rachmaninow (1873 – 1943): Variationen d-moll op. 42 über ein Thema von Corelli (1931) Joseph Haydn (1732 – 1809). Sonate h-moll Hob. XVI Nr. 32 (1776) César Franck (1822 – 1890): Prélude, choral et fugue (1884) Sergej Prokofiev (1891 – 1953): Sonate Nr. 7 B-Dur op. 83 (1939 – 42) Seit dem Gewinn des Brüsseler Königin Elisabeth-Wettbewerbs 2010 hat Denis Kozhukhin eine steile Karriere gemacht und gehört zu den führenden Vertretern der russischen Klavierschule. Der 1986 in Nizhni Nowgorod geborene Künstler tritt weltweit in den großen Klavierreihen auf und hat schon mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Kristjan Järvi, Thomas Dausgaard oder Andrei Boreyko zusammen gearbeitet. Kozhukhin wurde auch von Martha Argerich gefördert, für die er im April 2015 in Berlin einsprang. 14.01. Michael Moore's Fragile Quartet Donnerstag, 14. Januar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Der in Amsterdam lebende amerikanische Altsaxophonist und Klarinettist Michael Moore mit seinem aktuellen Quartett. Michael Moore's Fragile Quartet Michael Moore - Klarinette, Altsaxophon Harmen Fraanje - Piano, Clemens van der Feen - Bass Michael Vatcher - Schlagzeug und Perkussion Michael Moore wird weltweit für seine reiche musikalische Imaginationskraft und seinen wundervollen Ton gerühmt.  Die Jazzredaktion von Radio Bremen machte schon 1994 im Sendesaal und in der Schauburg ein ganzes Festival für ihn (Moore & More Festival), bei dem er in sechs unterschiedlichen Konstellationen die ganze Breite seiner Ausdruckspalette zeigen konnte. Sein Fragile Quartet, das seit 2011 existiert, benannte er nach der gleichnamigen CD, die auf Moore’s eigenem Ramboy Label erschienen ist. „Eine süße Melodie mit großer Wirkung zu spielen, das kann Michael Moore wie kein zweiter… nie sentimental, aber dennoch entwaffnend.“ (de Volkskrant) 16.01. Auf schwarzen und weissen Tasten III: Joseph Moog Samstag, 16. Januar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 30 Euro (ermäßigt 15 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets 5 Jahre nach seinem ersten umjubelten Konzert kehrt der Pianist Joseph Moog in den Sendesaal zurück. Joseph Moog - Klavier Programm: Ludwig van Beethoven (1770 – 1827): 15 Variationen Es-Dur mit einer Fuge op. 35 – „Eroica-Variationen“ (1802) Frédéric Chopin (1810 – 1849): Sonate h-moll op. 58 (1844) Leopold Godowsky (1870 – 1938): Sinfonische Metamorphosen über die „Fledermaus“ von Johann Strauß (1912) Franz Liszt (1811 – 1886): 2 Legenden (1863) 1.    Die Vogelpredigt des heiligen Franz von Assisi 2.    Der heilige Franziskus von Paula auf den Wogen schreitend Franz Liszt: “Hexameron”  –  Grandes variations de bravoure sur la marche des Puritains de Bellini (1839) Kritiker bezeichnen den 1987 geborenen deutschen Virtuosen Joseph Moog als „eine der auffallendsten Erscheinungen des gegenwärtigen Musiklebens“ oder als „Schatzgräber mit überirdischer Klaviertechnik“. Moog verfügt nicht nur über eine außergewöhnliche Technik, er spielt immer wieder auch Stücke abseits vom Mainstream. Besonders die Werke des „goldenen Klavierzeitalters“ gehören zu seinen Repertoire-Vorlieben. Im März 2014 gab Joseph Moog sein gefeiertes Debüt in der Bremer Glocke zusammen mit den Bremer Philharmonikern. 17.01. musica assoluta: Jewish Life Sonntag, 17. Januar 2016 | 18:00 Uhr | Tickets 25 Euro (ermäßigt 15 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Das Orchester musica assoluta um den Komponisten und Dirigenten Thorsten Encke, diesmal mit einem Abend Jüdischer Musik aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und der Klarinettistin Sharon Kam als Gast. musica assoluta Sharon Kam - Klarinette Leitung: Thorsten Encke „Jewish Life“ Ernest Bloch (1880-1959): Concerto grosso Nr.2 Ernest Bloch (1880-1959): Prayer (aus: Jewish Life) Maurice Ravel (1875-1937): Chanson hébraïque Irving Berlin (1888-1989): Blue Skies Aaron Copland (1900-1990): Konzert für Klarinette, Streicher, Harfe und Klavier (1948) George Gershwin (1898-1937): Songs Mut und Neugier, Leidenschaft und der Blick über die Grenzen des eigenen Horizontes hinaus: seit nunmehr vier Jahren und mit einer Vielzahl ungewöhnlicher Konzerte beweist das in Hannover ansässige Orchester musica assoluta um den Komponisten und Dirigenten Thorsten Encke, dass Erneuerung in der Musik möglich ist. Erfrischend der Zugang der Musiker zu bekannten Werken, erfrischend die stete Suche des Ensembles nach außergewöhnlichem Repertoire und neuen Darstellungsformen – stilübergreifend, universell, modern. So sprach die Presse von „sprühender vitaler Energie“ von „allerhöchstem Niveau“, „schlichtweg konkurrenzloser Qualität“. Besetzt mit exzellenten, vielfach ausgezeichneten jungen Musikern hat das Ensemble seine eigene Konzertreihe in Hannover gegründet, die in Teilen seit einigen Jahren auch im Sendesaal stattfindet, hat mit programmatischer Dichte und Unmittelbarkeit Furore gemacht und reagiert mit konsequenter Arbeit an Schulen und der Förderung von Nachwuchstalenten auf ein spürbares Bedürfnis nach einer Veränderung von Konzert- und Hörgepflogenheiten. "Es war ein Vergnügen mit diesem Ensemble zu spielen! Ich werde alles tun, um es zu unterstützen!!!" Sharon Kam 21.01. Musik aus Holland: Batik Donnerstag, 21. Januar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Nachholkonzert vom Mai 2015. Damals erworbene Karten behalten ihre Gültigkeit. Das neue Kollektiv um den Pianisten Wolfert Brederode und den Schlagzeuger Joost Lijbart bringt meditative Musik in der Sendesaal. Batik Joost Lijbaart – Schlagzeug/Perkussion Wolfert Brederode - Piano Clemens van der Feen - Bassgitarre 
 Ed Verhoeff - Gitarre Batik ist ein neues Kollektiv, das hervorgegangen ist aus dem Duo Lijbart und Brederode, welches bereits seit 2005 zusammenspielt. Wobei die Verschmelzung der Instrumente miteinander bei Batik eine neue Dimension gewinnt. Das zeigt sich auf dem neuen Album Headland, das inspiriert wurde von der Stoffkünstlerin Claudy Jongstra, die auf sehr spezielle Weise mit Wolle und Pflanzen und nur mit ihren eigenen Händen  durch filzen sehr lebendige Wandteppiche  herstellt. Es gibt kein besseres Symbol für das, worum es bei Batik geht. Das sagt die Presse über Headland ... The new quartet delivers a beauty of an album .. (4 Sterne, Jasper Jan Tamboer, Parool) …Just wonderful ... (4 Sterne, Gijsbert Room, De Volkskrant) So subtle ... and played with nuance that you get butterflies in your stomach ... (Mattie Poels, Music Frames) ... ein Fest für die Ohren ... (5 Sterne, Dutch Dagblad) 22.01. Pablo Held Trio Freitag, 22. Januar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Das Trio mit Pablo Held (Piano), Robert Landfermann (Bass) und Jonas Burgwinkel (Schlagzeug) zählt zu den zugleich spannendsten und beständigsten Formationen im Europäischen Jazz. Es ist auf seiner 10 Year Anniversary Tour. PABLO HELD - Piano ROBERT LANDFERMANN - Bass JONAS BURGWINKEL - Schlagzeug Das Pablo Held Trio überschreitet die Grenzen zwischen Komposition und Improvisation, indem es auf Festlegungen – eine Abfolge von Themen und einen vorgezeichneten Weg, diese zu präsentieren – bei Konzerten völlig verzichtet. Das Risiko radikaler Spontaneität verleiht dem Trio seit Jahren Flügel, so dass es zum Modell einer Ästhetik geworden ist, welche man nur bei wenigen Künstlern findet. Die Kohäsion des Pablo Held Trios beruht auf Freundschaft und auf dem schöpferischen Willen, beständig Neuland zu betreten. Das künstlerische Gewicht und die Eigenständigkeit der drei Ausnahmemusiker ist ein Anziehungspunkt für einen wachsenden Kreis kongenialer Musiker des europäischen und amerikanischen Kontinents, die das Trio häufig erweitern. Die Zusammenarbeit mit dem Münchner Label Pirouet Records ist für die Entfaltung dieser Gruppe von unschätzbarer Bedeutung und auf nunmehr sechs CDs dokumentiert. „One of the great groups in music today“ John Scofield 23.01. saltarello: Blaz Sparovec Samstag, 23. Januar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 15 Euro (ermäßigt 5 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Der junge slowenische Klarinettist Blaž Šparovec, der seit dieser Saison Soloklarinettist im Gürzenich-Orchester in Köln ist, bestreitet dieses Saltarello-Konzert mit dem armenischen Pianisten Levon Avagyan. Blaž Šparovec - Klarinette (SL)    
 Levon Avagyan – Klavier (ARM)

 Programm:
 Alban Berg: 4 Stücke für Klarinette und Klavier, Op. 5
 Robert Schumann: Sonate für Violine und Klavier in a-Moll, Op. 105 Bela Bartok: Rumänische Volkstänze
 Robert Schumann: Fantasiestücke, Op. 73 Olivier Messiaen: Vocalise-Étude
 Francis Poulenc: Sonate für Klarinette und Klavier Blaž Šparovec wurde 1994 in Ljubljana geboren. Der junge Slowene hat zahlreiche Preise in nationalen und internationalen Wettbewerben gewonnen und als Solist bereits mit vielen namhaften Orchestern auf internationalen Bühnen konzertiert. Seit 2015 ist er Solo-Klarinettist im Gürzenich-Orchester Köln. Levon Avagyan stammt aus Jerewan in Armenien und wurde 1990 geboren. Der hochbegabte junge Pianist, der seit 2010 an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Graz studiert, kann ebenfalls auf zahlreiche Wettbewerbsgewinne zurückblicken. Er ist er gern gesehener Gast bei nationalen und internationalen Konzerten und Festivals. Mit freundlicher Unterstützung der Heinz-Peter und Annelotte Koch Stiftung. 27.01. Tord Gustavsen featuring Simin Tander Mittwoch, 27. Januar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Offizielles record release concert einer neuen und aufregenden musikalischen Konstellation mit dem norwegischen Pianisten Tord Gustavsen und  der deutsch-afghanischen Sängerin Simin Tander. Ihre CD  What Was Said mit traditionellen norwegischen Hymnen gesungen in Paschtu erscheint zwei Tage später, am 29.1. bei ECM. Tord Gustavsen - Piano, Electronics Simin Tander - Gesang Jarle Vespestad - Schlagzeug Daniel Wold - Sounddesign Für seine neue CD auf ECM Records hat sich Tord Gustavsen alte norwegische Hymnen vorgenommen. Diese Stücke sind für ihn originale und tiefe Standards als Jazzmusiker. Der international hoch geschätzte norwegische Pianist hat Anfang 2014 die deutsch-afghanische Sängerin Simin Tander getroffen, einen rising star auf der Europäischen Jazz und Weltmusik-Szene, Seither hat sich ihre Zusammenarbeit entwickelt. Gemeinsam mit dem afghanischen Poeten B. Hamsaaya haben sie die Texte von einigen traditionellen norwegischen Hymnen in Pashto übersetzt, die Muttersprache von Simins verstorbenem Vater. Durch diesen Prozess  von Dialog, Übersetzung und Interpretation bekam der Geist der Hymnen einen immer stärker Sufi-ähnlichen Charakter von großer spiritueller Offenheit und zugleich klarer Verwurzelung. Die so entstandene Sammlung von Texten ist ein Bekenntnis zu Simins und Tords Leidenschaft für das grundlegende Zusammenspiel von Grund und Freiheit, Wurzeln und Offenheit - musikalisch, spirituell und  in Bezug auf ihre kulturelle Identität. In engem musikalischen Dialog mit den alten Hymnen wird das Ensemble auch neue Kompositionen von Tord Gustavsen spielen, die auf Sufi Poesie in englischer Übersetzung basiert, und auch Instrumentalmusik. Dies alles verbindet sich zu einem Amalgam von sensiblem  Minimalismus, wie man ihn von Gustavens bisheriger Trioarbeit kennt. Hinzu gesellt sich die warme und lebendige Volkalkunst  von Simin und auch elektronische Soundscapes, die Tord erstmals live auf der Bühne realisieren wird, um seinem akustischen Klavier weitere und tiefere Ebenen musikalischer Textur hinzuzufügen. 30.01. Hochschulchor IntoNation: Tango! Samstag, 30. Januar 2016 | 19:00 Uhr | Tickets 15 Euro (ermäßigt 10 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Der Hochschulchor IntoNation gibt zum zweiten Mal sein Semesterabschlusskonzert im Sendesaal. Gemeinsam mit dem Flex Ensemble werden unter der Leitung von Julio Fernández und Mikolaj Kapala Tangos und Balladen aus aller Welt gespielt.         Eine Veranstaltung der Hochschule Bremen   Hinweise zum Abonnement: Sie erhalten diesen Newsletter unter der E-Mail Adresse wielandvonhodenberg@web.de.
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 27.12.15  +  

Kundgebung gegen den deutschen, völkerrechtswidrigen Militäreinsatz in Syrien

Am Samstag, den 12. Dezember 2015 um 13 Uhr fand in Bremen vor der Glocke (Domsheide) eine Kundgebung gegen den deutschen, völkerrechtswidrigen Militäreinsatz in Syrien und für eine politische Lösung des Konfliktes statt. Forderungen waren u.a. der Stopp aller Waffenlieferungen in die Nahost-Region, Austrocknung der Finanzierungs- und Einnahmequellen des „Islamischen Staates“ (IS) und anderer Terrormilizen und Druckausübung auf die regionalen Verbündeten, damit der IS von diesen keine Unterstützung mehr erfährt. Es sprachen: Gerhard Baisch von der internationalen Juristenorganisation IALANA und Walter Ruffler vom Bremer Friedensforum und ehemaliger Bürgerschaftsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen. Von Dr. Rolf Gössner, Vizepräsident der Internationalen Liga für Menschenrechte, wurde eine Passage aus seiner Rede verlesen, die er kurz nach Eintritt Deutschlands in den Syrienkrieg während der Benefiz-Veranstaltung der Villa Ichon Bremen gehalten hat. Rudolph Bauer trug zwei politische Gedichte aus seiner „Flugschrift“ vor. Margot Konetzka wies auf ihre eigenen Kriegserfahrungen hin und rezitierte ein Antikriegsgedicht von Ernst Fischer. Barbara Heller moderierte die Kundgebung. Die Demonstrierenden forderten mit einer Buchstabenaktion: „Keine Bundeswehr nach Syrien!“ Fotos: Hartmut Drewes
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 14.12.15  +  

(PE) Kundgebung gegen deutsche Teilnahme am Syrienkrieg

Das Bremer Friedensforum ruft zu einer Kundgebung am Samstag, dem 12. Dezember um 13 Uhr in Bremen vor der Glocke (Domsheide) auf. Sprechen werden Dr. Rolf Gössner, Vizepräsident der Internationalen Liga für Menschenrechte, Gerhard Baisch von der internationalen Juristenorganisation IALANA und Walter Ruffler vom Bremer Friedensforum und ehemaliger Bürgerschaftsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen. Zum Ausdruck gebracht werden soll ein Nein zum deutschen, völkerrechtswidrigen  Militäreinsatz in Syrien und ein Ja zur politischen Lösung des Konfliktes. Gefordert werden u.a. der Stopp aller Waffenlieferungen in die Nahost-Region, Austrocknung der Finanzierungs- und Einnahmequellen des „Islamischen Staates“ (IS) und anderer Terrormilizen und Druckausübung auf die regionalen Verbündeten, damit der IS von diesen keine Unterstützung mehr erfährt. Der Wiener Dialog muss fortgesetzt werden, um eine politische Lösung des Konflikts herbeizuführen. Bremer Friedensforum
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yasni 09.12.15  +  

LeserInnenrbrief zum Weser Kurier-Artikel "Ein Denkmal für Deserteure" vom 25. November 2015

Bremen hat sein Denkmal "Dem unbekannten Deserteur" seit 1986, das in jenem Jahre von der Gruppe "Rservisten verweigern sich" im Foyer des Gustav-Heinemann-Bürgerhauses aufgestellt wurde. Kurz danach kam es in der Bürgerschaft zu heftigen Kontroversen mit der CDU, die das Denkmal wieder entfernt sehen wollte. Mit den Stimmen von SPD und Grünen wurde der Antrag jedoch abgeschmettert. Die Wogen schlugen hoch und schwappten bis in die damalige Bundeshauptstadt Bonn. Es gab sogar eine handfeste Erpressung aus dem Hardthöhen-Ministerium. So wußte der Wehrmachtsdeserteur Ludwig Baumann zu berichten, daß der damalige Verteidigungsminister Manfred Wörner (CDU) vom seinerzeit amtierenden Bürgermeister Klaus Wedemeier (SPD) die Entfernung des Denkmals mit den Worten forderte: "Das Deserteurs-Ding muß weg, sonst bekommt Bremen keine Rüstungsaufträge mehr" Doch die Bremer Denkmals-AktivistInnen ließen sich weder einschüchtern noch entmutigen. +Sie prangerten im Gegenteil die Exporte der Rüstungsindustrie an.+ Das Mahnmal steht nach wie vor am selben Ort, und die Rüstungsbetriebe bestehen und verdienen munter weiter.   + Dieser Satz wurde im abgedruckten Leserbrief gestrichen
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yasni 25.11.15  1  

Sendesaal Bremen: >> Unsere Konzerte bis Jahresende

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Anbei finden Sie die Konzerte, die es bei uns bis dahin noch gibt. Z.B. bereits morgen das vitale holländische Streichquartett ZAPP4, das überraschenderweise auf eine der Schlüsselfiguren der norwegischen Szene triff, den geschmackssicheren Elektroniker Jan Bang, der auch Erfinder des europaweit wegweisenden Punkt-Festivals war. Eine Begegnung, auf die man gespannt sein darf. Alles Weitere zu den Konzerten finden Sie weiter unten. Dort finden Sie auch der Jahreszeit angemessene Geschenkvorschläge: Wie wäre es z.B. zu Weihnachten mit einem Konzertgutschein für den Sendesaal? Wir bieten gemeinsam mit dem benachbarten Restaurant Geerdes am Sendesaal auch ein Programm "Menü & Konzert" an. Sie suchen sich ein Konzert Ihrer Wahl aus und gönnen sich und Ihren Lieben vorher (wahlweise auch hinterher) ein 3-Gänge-Menü im Geerdes. Das wäre doch vielleicht auch was für Freunde, die gerne Kulinarisches und Konzertantes genussvoll miteinander verbinden. Für heute allerbeste Grüße und eine besinnliche Zeit Ihr Peter Schulze Das Restaurant Geerdes am Sendesaal ist auch selbst zu erreichen unter www.geerdesamsendesaal.de. Karten für sämtliche Veranstaltungen erhalten Sie außer über unsere website www.sendesaal-bremen.de an der Abendkasse oder als telefonische Vorbestellung unter 0421-33005767 (AB). Sie können auch weiter unten direkt den link bei dem Konzert nehmen, das Sie interessiert. Für Feedback und Information besuchen Sie uns gern auch auf unserer facebook Seite.   Inhalt 26.11. Zapp4 feat. Jan Bang 27.11. Lutz Görner | Nadia Singer 28.11. Songs And Whispers Special: ECHO BLOOM und ODI 29.11. amaryllis 3X3: Amaryllis Quartett 30.11. JSO-Bremen-Nord meets 03.12. Echoes Of Swing 05.12. Gabriel Schwabe/Nicholas Rimmer 09.12. Tim Fischer: Geliebte Lieder 11.12. Nihan Devecioglu 12.12. Spielvereinigung Sued featuring Nils Wogram 16.12. Chiaroscuro Quartet Konzert-Gutschein Menü und Konzert 26.11. Zapp4 feat. Jan Bang Donnerstag, 26. November 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Zapp4 aus Holland ist eines der groovendsten und vitalsten Streichquartette der Jazzszene. Es trifft auf den hochmusikalischen Remixer Jan Bang aus Norwegen. ZAPP4 Jesper le Clerc - Violine Jeffrey Bruinsma - Violine Oene van Geel - Viola Emil Visser - Cello feat Jan Bang - Electronics Zapp4 ist eine Band, deren Besetzung zunächst einmal aussieht wie ein normales Streichquartett. Sie kombiniert Groove, Improvisation und Fantasie mit leidenschaftlichen Soli. Live sind sie absolut pänomenal: sie interagieren mit Hochgeschwindigkeit und haben ein unglaubliches musikalisches Spektrum. Aber wie wild oder mild sie auch werden, ihre Musik hat immer auch eine poetische Seite. Und alle vier Mitglieder tragen kompositorisch zum Repertoire des Quartetts bei. Die Einzigartigkeit der Gruppe und ihr breites Repertoire macht sie beliebt bei einem großen Publikum aller Sorten von Musikliebhabern. Jeder Zuhörer geht nach einer Performance von Zapp4 garantiert mit einem breiten Lächeln und frisch durchgespülten Ohren aus dem Saal. Die erste Zusammenarbeit von Zapp4 mit dem Norwegischen live Sampling-Zauberer Jan Bang, beim Festival November Music 2013 war ein großer Erfolg. Die Grenzen zwischen akustischen Instrumenten und Elektronik verschmolzen zu einem neuen Universum, in dem Zapp4 und Bang eine Geschichte erzählen, die vom Anfang bis zum Ende faszinierte. Ein neuer Höhepunkt dieser Zusammenarbeit waren die 2 Konzerte während des 2014er Punkt Festivals in Kristiansand/Norwegen, dessen Gründer und artistic director Jan Bang ist, und im April dieses Jahres während des Banlieues-Bleues-Festivals in Paris. “Ein verführerisches Quintet”, (Fiona Talkington, BBC Radio3) “
"Geniale Streicher (...) Zapp4 springt in die Tiefe ohne Netz." 27.11. Lutz Görner | Nadia Singer Freitag, 27. November 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 28 Euro (ermäßigt 12 Euro für Schüler und Studenten) Hier geht es zu den online-Tickets Nach ihrer erfolgreichen italienischen Nacht im Mai dieses Jahres kehren der Rezitator Lutz Görner und die Pianistin Nadia Singer mit Heinrich Heines Briefen an Giocomo Meyerbeer in den Sendesaal zurück. Heinrich Heine schreibt Briefe an Giacomo Meyerbeer Musik von Giacomo Meyerbeer Briefe von Heinrich Heine Lutz Görner - Rezitation Nadia Singer - Klavier 1975, in seinem ersten Leben als Rezitator, hat Lutz Görner auf seine Weise versucht Heinrich Heine wieder ins Bewusstsein zu rücken. Jetzt, vierzig Jahre später, versucht er in seinem zweiten Leben als Initiator und Moderator von Klavierabenden Giacomo Meyerbeer seine Reverenz zu erweisen und ihn wieder zu entdecken. Lutz Görner wird in seinem neuen Programm begleitet von der 23-jährigen Ausnahmepianistin Nadia Singer. Sie ist erste Preisträgerin des Internationalen Rachmaninow Wettbewerbs in Frankfurt am Main und wenn man der Presse glauben kann, ‘auf dem Sprung zur Weltkarriere‘. Nadia Singer spielt Musik aus Meyerbeers Opern Robert der Teufel, Die Hugenotten und Der Prophet allesamt in der Klavierversion von Franz Liszt. Mit diesen Opern war Meyerbeer der meistgespielte Komponist des 19. Jahrhunderts. Heine schrieb in einem Brief an ihn: Lieber großer Freund, es war gestern Abend ein wunderbarer Abend. Alle Herzen schienen erschüttert. Das war Musik. Ich werde nicht aufhören, Sie zu lieben und zu bewundern. Ihr Heinrich Heine Eine Veranstaltung der Konzertagentur Karin Kulmer 28.11. Songs And Whispers Special: ECHO BLOOM und ODI Samstag, 28. November 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 18 Euro (ermäßigt 10 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Das alljährliche Songs & Whispers Special bringt in diesem Jahr ECHO BLOOM aus den USA und die Singersongwriterin ODI aus Irland. ODI - Gesang und Gitarre Dave Redfearn - Gitarre, Harmonika ODis Stimme bedient ein breites Spektrum und ist von einer mächtigen aber auch ergreifenden Qualität. Ein wundervoller Mix aus freundlich, irisch gefärbtem Gesang und gefühlvollen Refrains, der den Zuschauer berührt und ihn voll mit einbezieht. ODi vereint Joan Armatradings Pathos, Beth Ortons Auge für das Schrullige und Didos 'Bett sitz' Romantik zu ihrem eigenen einzigartigen und fesselnden Sound. 2012 wurde sie von bedeutenden Musikpersönlichkeiten als eine der Topacts im Rahmen der olympischen Spiele gewählt, bei denen sie auftrat. 2011 gewann sie bei den UK Exposure Music Awards den Preis als beste weibliche Sängerin. ECHO BLOOM Kyle Evans - Gesang Aviva Jaye - Altstimme und Klavier Steve Sasso - Tenor und Banjo Jason Mattis - Bass Josh Grove - E-Gitarre Nach endloser Pendelei zwischen Washington D.C., Los Angeles und San Francisco findet Kyle Evans, Gründer von Echo Bloom in Berlin letztendlich seine Muse. Komplett in deutscher Kultur versunken, lässt Evans sich von staubigen Bibliotheken an der Spree und langen, einsamen Fahrradtouren durch die Stadt inspirieren. Er schließt sich monatelang in einem Apartment ein und nutzt die Isolation um sich auf seine Arbeit zu fokussieren. Schließlich verlässt er Deutschland mit Material für drei Alben. Da jedes Album für sich in ein anderes Genre passt, beginnt Evans sie als verschiedene Jahreszeiten, verschiedene Länder und schlussendlich als verschiedene Farben zu betrachten. „Blue“ ist das Folk-orientierte Album in der Reihe, „Red“ lässt sich in den Country-Rock einordnen, während „Green“ als klassische Popmusik zu bezeichnen ist. Schließlich schlägt Evans Wurzeln in Brooklyn und nimmt dort das erste Album „Blue“ auf. Die vielschichtig komponierten und sorgfältig eingespielten Songs spiegeln seine Liebe zum 1960er Surfrock wieder und eine tiefe Leidenschaft für Rodgers and Hammerstein-Musicals wider. Heute ist Echo Bloom das Quintett, mit dem Evans 2014 Europa besuchen wird. 29.11. amaryllis 3X3: Amaryllis Quartett Sonntag, 29. November 2015 | 17:00 Uhr | Tickets 25 Euro (ermäßigt 10 Euro für Schüler und Studenten) Hier geht es zu den online-Tickets Das Amaryllis Quartett zeigt im "Spiel" zwischen vier und fünf Streichinstrumenten (+ Barbara Buntrock - Viola) vielfältige klangliche Möglichkeiten. Amaryllis Quartett Gustav Frielinghaus - 1. Violine Lena Sandoz - 2. Violine Lena Eckels - Viola Yves Sandoz – Violoncello + Barbara Buntrock - Viola "Spiel" Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquintett C-Dur KV 516 Witold Lutosławski: Streichquartett (1964) Johannes Brahms: Streichquintett G-Dur op. 111 Wie vielfältig die klanglichen Möglichkeiten sind, die sich eröffnen, wenn man zu der klassischen Quartettbesetzung eine zweite Bratsche hinzunimmt - das lässt sich an diesem Abend wunderbar beobachten. Während Brahms in seinem G-Dur-Quintett in fast schon sinfonischer Klangfülle schwelgt, nutzt Mozart die verschiedensten Instrumentenkombinationen, um seinem C-Dur-Quintett einen ungeahnten Farbenreichtum und spielerische Leichtigkeit zu bescheren. Lutoławski dagegen spielt in seinem Streichquartett mit zufälligen Kombinationen von Motiven und schafft dadurch immer neue Klangeffekte. Das Amaryllis Quartett zählt nach großen Wettbewerbsgewinnen und der ECHO Klassik Auszeichnung 2012 zu den besten Quartetten seiner Generation. Im Sendesaal produzierte das Quartett seine erfolgreichen CDs "Red" und "Green". Unter dem Motto 3x3 gestaltet das Amaryllis Quartett eine Streichquartett-Reihe mit drei Konzerten pro Saison in Hamburg, Lübeck und Bremen. Durch Erwerb eines Abonnements erhalten Sie Karten für die drei Konzerte der Reihe amaryllis 3x3 zum Preis von zwei Veranstaltungen. Eine Veranstaltung der Freunde des Amaryllis Quartetts e.V. 30.11. JSO-Bremen-Nord meets Montag, 30. November 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 12 Euro (ermäßigt 6 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Mit einem spannenden Programm kommt das Jugendsinfonieorchester Bremen Nord wieder in den Sendesaal: JSO meets Carpe Noctem - das ist eine "String Metal"-Band aus Jena, besetzt mit Violine, 2 Celli, einem E-Bass und Schlagzeug. JSO Bremen Nord und Carpe Noctem: Friedrich Busch - Violine Martin Steicher - Cello Cornelius Wagner - Cello Sascha Dobschal - Bass Daniel Cebulla - Schlagzeug Leitung: Martin Lentz Wieder treten die vielseitigen Musiker des JSO-Bremen Nord mit einem ganz besonderem Projekt auf die Bühne des Sendesaals. Gemeinsam mit "Carpe Noctem", das sind 5 junge Musiker aus Jena, die sich, inspiriert u.a. von den finnischen Cellisten "Apokalyptika" aufgemacht haben, den "String Metal" zu erfinden. Die Besetzung mit einer Geige und 2 Celli zeugen vom klassischen Hintergrund der Musiker. Unterstützt und angetrieben werden sie dabei von Schlagzeug und E-Bass. Große Linien und harte Grooves erwarten die Hörer, in Szene und Klang gesetzt vom JSO-Bremen Nord und von überraschenden klassischen Intermezzi unterbrochen. Weitere Infos zur Band: http://www.carpenoctemband.de/index.php?type= news Eine Veranstaltung des JSO Bremen-Nord 03.12. Echoes Of Swing Donnerstag, 03. Dezember 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Die Echoes Of Swing bürsten Traditionen des Swing auf ihre eigene Weise gegen den Strich und präsentieren ihr neues Album "Dancing". ECHOES OF SWING Colin T. Dawson - Trompete & Vocals Chris Hopkins - Alto Saxphon Bernd Lhotzky - Piano Oliver Mewes - Schlagzeug Ohne jede museale Nostalgie schöpfen die vier Musiker beherzt aus dem riesigen Fundus des swingenden Jazz von Bix bis Bop, von Getz bis Gershwin, dabei immer auf der Suche nach dem Verborgenen, dem Exquisiten. Das 'Great American Songbook' und die meisterlichen Aufnahmen vorväterlicher Helden bilden klumpenfreien Humus für die Kreativität der Combo, die sich in verblüffenden Arrangements, virtuosen Solobeiträgen und ausdrucksstarken Eigenkompositionen niederschlägt. Zwei Bläser, Schlagzeug und Piano. Diese in der Jazzgeschichte einzigartige, kompakte und wendige Formation erlaubt größte harmonische Flexibilität und bietet Freiraum für agiles, feinnerviges Zusammenspiel. Im Mittelpunkt steht immer die Interaktion, der improvisierte Dialog, das Für- und Miteinander. Die zeitgemäße Aufbereitung eines enorm abwechslungsreichen Repertoires und nicht zuletzt die humorvolle Moderation und spontane Bühnenpräsentation machten das Ensemble schon bald nach der Gründung zur gefeierten Attraktion namhafter Festivals und etablierten ECHOES OF SWING an der Spitze der internationalen Jazzszene. Ausgedehnte Tourneen führten die ECHOES quer durch Europa und die USA, nach Japan, Neuseeland und sogar auf die Fidschi-Inseln. Die rasante musikalische Entwicklung der Band ist mittlerweile auf fünf CDs eindrucksvoll dokumentiert. Das letzte ECHOES OF SWING-Album 'Message from Mars' erhielt unmittelbar nach Erscheinen den 'Prix de L'Académie du Jazz' und wurde hierzulande mit dem 'Preis der deutschen Schallplattenkritik' ausgezeichnet. 2013 wurden ECHOES OF SWING von 'ACT Music & Vision' unter Vertrag genommen. Die erste CD unter neuer Flagge 'BLUE PEPPER'  wurde von der internationalen Kritik hochgelobt. Bei diesem Konzert präsentiert die Band ihr neues Album 'DANCING'. 'Ein Ballett durch die Jazzgeschichte, bei dem nichts klingt, wie man es kennt. Es beginnt natürlich bei Johann Sebastian Bach: Eine Gavotte aus der Englischen Suite No. 6, ein barocker Schreittanz also, wird zum melodischen Überzug eines fein swingenden Schlagzeugsolos. Über James P. Johnsons in einen modernen Jazz-Waltz verwandelten Charleston, Scott Joplins Ragtime Dance, Cole Porters Dream Dancing oder Sidney Bechets Premier Bal geht es bis zu Pixinguinhas brasilianischem Choro Diplomata, Lhotzkys kubanischem Bolero Salir a la Luz und zum stark an Duke Ellingtons exotische Klangmalereien erinnernden Ballet of the Dunes aus der Feder von Chris Hopkins. Jedes Stück auf 'DANCING' spricht Kopf, Herz und Beine gleichermaßen an, und so wird jeder Hörer in diesem weit gespannten Bogen seine Favoriten finden" (Auszug aus den Liner Notes) Aktuelle Auszeichnungen: Preis der Deutschen Schallplattenkritik (Bestenliste) Prix de l'Académie du Jazz, Paris * Swinging Hamburg Jazz-Award * Downbeat (USA): 4 stars * Rondo Magazin: 'Meisterwerk' * Piano-News: CD des Doppelmonats * Grand Prix du Disque de Jazz (du Hot Club de France) * Pressestimmen: `Kein Echo, sondern Neuschöpfung' DOWNBEAT `Eine virtuos-humorvolle Mischung ... mitreißend!' STERN 'Jazz der Sonderklasse. Absolute Ausnahmeerscheinung.' SÜDDEUTSCHE ZEITUNG 'Außerordentliche Souveränität und Kraft.' JAZZ PODIUM 'Atemberaubendes Programm. Ein filigranes Mosaik.' DARMSTÄDTER ECHO 'Unglaubliche Musikalität. Mit- und hinreißend.' KÖLNER STADTANZEIGER 'Wie frisch und neuartig, so ganz und gar unverstaubt traditioneller Jazz klingen kann, zeigen vier ausgeschlafene Meisterswinger mit bewundernswerter Leichtigkeit. Daneben klingt manch Zeitgeistiges vorgestrig...' HIFI STATEMENT 05.12. Gabriel Schwabe/Nicholas Rimmer Samstag, 05. Dezember 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Die Aufnahme seiner Debut-CD mit Brahms' Cello-Sonaten machte Gabriel Schwabe im Sendesaal - jetzt kommt er wieder und stellt sie mit dem Pianisten Nicholas Rimmer in einem record release concert vor. record release concert: Gabriel Schwabe Gabriel Schwabe - Violoncello Nicholas Rimmer - Klavier Programm: Johannes Brahms: Sonate e-Moll op. 38 für Vc und Kl 6 Lieder (bearbeitet für Vc und Kl von Gabriel Schwabe und Nicholas Rimmer) Sonate F-Dur op. 99 für Vc und Kl Über Gabriel Schwabe hat der Musikjournalist Norbert Hornig gesagt: „Gabriel Schwabe ist ein cellistischer Überflieger mit feinem Gestaltungsvermögen, der sein Instrument phänomenal beherrscht“. Und so ist es nicht verwunderlich, dass der junge Cellist, er ist Jahrgang 1988, regelmäßig mit musikalischen Größen wie Christian Tetzlaff, Viviane Hagner, Nils Mönkemeyer, Lars Vogt, Jonathan Gilad oder Nicholas Rimmer, der ihn auch beim Konzert im Sendesaal begleitet, musiziert. Auch bei bedeutenden Orchestern und Festivals ist er inzwischen regelmäßiger Gast. Der Pianist Nicholas Rimmer, geboren in England, ist als versierter Kammermusiker und Liedbegleiter bekannt und geschätzt. Er studierte Klavier an der Hochschule in Hannover bei Christopher Oakden und Musikwissenschaft an der Cambridge University. Seine kammermusikalische Ausbildung rundete er bei Wolfram Rieger und dem Alban Berg Quartett ab. 09.12. Tim Fischer: Geliebte Lieder Mittwoch, 09. Dezember 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 25 Euro (ermäßigt 15 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Tim Fischer, der Berliner Chansonnier mit Bremer Wurzeln feierte mit seinem Album 'Geliebte Lieder', kaum dass er 40 wurde, sein 25-jähriges Bühnenjubiläum. Die meisten seiner frühen CDs entstanden übrigens im Sendesaal. Tim Fischer - Gesang Rainer Bielfeldt - Klavier „Geliebte Lieder“ Das Programm zum 25-jährigen Bühnenjubiläum ...von Zarah ohne Kleid bis Rinnsteinprinzessin „Der wandlungsfähigste und mit Sicherheit charismatischste Chansonier unserer Tage.“ Der Standard, Wien Tim Fischer: 25 Jahre Bühne! „Wunderknabe des Chansons, verruchter Verführer und empfindsamer Erzähler, der mit seiner Stimme die Seele berührt.“ Als Tim Fischer vor 25 Jahren erstmals die Bühne betrat, wurde so und ähnlich die scheinbare Unvereinbarkeit von vorgegau-kelter Lebenserfahrung und wirklichem Lebensalter sowie sein schon damals sicheres Gespür für Texte und Kompositionen gefeiert. Heute: „Ein Entertainer vonWeltformat.“ Tim Fischers seit einem Vierteljahrhundert bestehende Karriere, bei gerade mal 40 Lebensjahren, macht ihn zu einer der außergewöhnlichsten Erscheinungen der deutschen Kultur- und Musikwelt. Sänger, Schauspieler, Musicalstar – Bühnenmensch. Tim Fischer feiert sein 25-jähriges Bühnenjubiläum mit einem neuen Bühnenprogramm, das für große Momente sorgen wird – zwischen leiser Melancholie und einem lässigen Augenzwinkern. Bühnenpartner am Klavier ist wieder Rainer Bielfeldt. Fischer und Bielfeldt, das ist eine Kombination, die die Herzen des Publikums höher schlagen lässt. „Wir kennen uns, wir sind vertraut, wir waren sehr eng zusammen und sind aneinander gewachsen, wir haben uns getrennt. Heute verbindet mich mit ihm eine große Freundschaft. Sie ist ein wunderbarer, gesunder Nährboden für unsere Arbeit.“, sagt Tim Fischer. Da schließt sich gewissermaßen der Kreis, der im ersten Programm „Zarah ohne Kleid“, das Tim Fischer den Titel „Wunderknabe des Chansons“ einbrachte, einmal seinen Anfang hatte. Er erinnert sich: „Das Programm war erstens eine Hommage an Zarah Leander und zweitens an meine Großmütter. Irgendwie ist aus dieser Mischung ein eigener Charakter geworden.“ Es war ein Statement, auch ein persönliches, aber ebenso Schauspielerei. „Er ist die Diva, neben der alle anderen wie Zwerge aussehen.“ Der Tagesspiegel Und er blieb auch in den folgenden Programmen immer Beides: Schauspielender Sänger oder singender Schauspieler. In seiner Liedauswahl berücksichtigt er den Geschmack des Publikums genauso wie seinen eigenen. „Im Chanson ist es möglich, auch ernsthafte Themen zu behandeln, die in anderen Unterhaltungsgenres größtenteils ausgespart werden.“ Da gibt es Aktuelles und Zeitkritisches, aber das Wesentliche ist und bleibt für ihn das Gefühl. Auch weil es zeitlos ist. Geliebte Lieder Genauso zeitlos sind seine „Geliebten Lieder“, über die er sagt: „Das ist ein Programm, das ich rein nach dem Lustprinzip ausgewählt habe.“ Zum Repertoire des Abends gehören Lieder, die man schon immer mit Tim Fischer in Verbindung bringt, und solche, die er noch nie gesungen hat, aber immer schon mal singen wollte. Da treffen klassische Chansons von Jacques Brel, die einst für Gisela May übersetzt wurden, auf Stücke von Georg Kreisler, Ludwig Hirsch oder Zarah Leander, Lieder von Edith Jeske und Rainer Bielfeldt, wie „Rinnsteinprinzessin“, der Tim-Fischer-Hymne schlechthin, auf „Fetter Elvis“ und „Wo sind die Clowns“ von Steven Sondheim, Songs von Udo Lindenberg, aber auch von Peter Plate, Mastermind von Rosenstolz, Komponist, Texter und Produzent unzähliger Hits, der mit Tim seinen Song „Schöner war’s mit dir“ aufnahm. „Jubiläumstriumph! An diesem Abend verdient jedes seiner Lieder den Titel Hit. Bitte, noch 25 Jahre mehr!“ BZ Berlin Auch wenn Tim Fischer seit mittlerweile unglaublichen 25 Jahren auf der Bühne steht, ist doch jeder Abend immer wieder eine Überraschung, eine Feier der großen Künste, feinstes Entertainment, voll magischer Momente und überschäumender Laune. Immer wieder zieht er das Publikum in den Bann, reißt es mit und führt es auf eine Reise in seine musikalische Welten, mal gelassen heiter, mal anrührend tief. So ist es auch nicht verwunderlich, dass sein Publikum ihm treu, ja, fast ergeben ist, denn er erreicht ihre Sinne und ihr Herz. Diese Nähe, das Wahre, das Entfesselnde, sorgt Abend für Abend für einen Zauber, den man einfach nicht beschreiben kann. Vielleicht nur so: Das eben ist… Tim Fischer! www.timfischer.de www.facebook.com/timfischer.official 11. 12. Nihan Devecioglu Freitag, 11. Dezember 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Auf Einladung des Kulturforums Türkei kommt die türkische Sängerin Nihan Devecioglu mit einem internationalen Quartett in den Sendesaal zu einem Abend mit Weltmusik, Folklore und Klassik. Nihan Devecioglu
 Wir träumen. Wir hoffen. Nihan Devecioglu - Gesang Julien Chanal (Frankreich)  -  Gitarre Sasha Agranov (Israel) - Cello Didac Ruiz Lazaro (Spanien) - Percussion Juan Carlos Buchan Ayala (Mexiko) - Kontrabass Die türkische Sängerin Nihan Devecioglu singt und spielt mit vier Musikern aus Frankreich, Israel, Mexiko und Spanien. Sie erzählt mit ihren Liedern Geschichten aus der ganzen Welt und verbindet traditionelle Klänge mit neuer Musik.  Sie führt uns mit ihrer Stimme von Katalonien über Frankreich, von Neapel bis zum Bosporus, dem Schwarzen Meer und weiter…
 In Kooperation mit dem Kulturforum Türkei e.V. 12.12. Spielvereinigung Sued featuring Nils Wogram Samstag, 12. Dezember 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Die Big Band Spielvereinigung Sued aus Leipzig spielt Musik von Malte Schiller und hat dazu als Solisten den Posaunisten Nils Wogram eingeladen. Zur Veröffentlichung ihrer CD spielen sie dieses Konzert. Spielvereinigung Sued feat. Malte Schiller (Komposition) & Nils Wogram (Posaune) Malte Schiller - Kompositionen/Arrangements/Dirigat Nils Wogram - Solo Posaune Matthias Knoche - Stimme Simon Bodensiek, Evgeny Ring, Sebastian Wehle, Johannes Moritz, Florian Leuschner - Saxophone Tim Jäkel, Sebastian Haas, Roland Heinze, Vincent Hahn - Trompeten Matthias Hochmuth, Stephan Krause, Julian Schließmeyer, Matthias Büttner - Posaunen Florian Kästner - Piano Philipp Rohmer - Kontrabass Philipp Scholz - Schlagzeug Die im März 2008 gegründete Big Band „Spielvereinigung Sued“ vereint in sich 18 junge Profimusiker aus Leipzig, Berlin und Dresden. Diese widmen sich gemeinsam mit großer Spielfreude und Lust dem Schaffen zeitgenössischer Jazzkomponisten und -arrangeure (John Hollenbeck, Ed Partyka, Niels Klein, Jürgen Friedrich, Nicolai Thärichen u.v.m.). Daraus ist eine feste Konzertreihe entstanden. Die klangliche Vielfalt der Band, gepaart mit musikalischer Präzision und geballter Energie der Mitglieder, sorgen regelmäßig für ausverkaufte Häuser in Mitteldeutschland. Nach einem ersten gemeinsamen Konzert mit dem jungen, schon mehrfach ausgezeichneten Komponisten Malte Schiller (u.a. „Jazz-Comp-Graz“, „Burghauser Jazzpreis“) im Herbst 2012, entstand die Idee, dass Schiller acht neue Kompositionen & Arrangements für das zweite Studioalbum der „Spielvereinigung Sued“ schreibt. Als Gastsolist konnte hierfür der Ausnahme-Posaunist Nils Wogram gewonnen werden. Entstanden ist ein herausragendes Programm voll musikalischer Poesie, farbenreicher Klangästhetik und pulsierender Energie. Der unverwechselbare Posaunenklang von Nils Wogram wird so in Szene gesetzt, dass man meinen könnte, Solist und Band verschmelzen ineinander. Malte Schillers eindringliche Kompositionen werden umrahmt von Song-Arrangements von Kurt Weill und der britischen Rockband Radiohead. Eine doppelte Hommage wie sie unterschiedlicher nicht sein könnte, dennoch im Kern eine Reminiszenz an Malte Schillers eigene musikalische & kompositorische Entwicklung ist. Das im April 2015 aufgenommene und beim renommierten Schweizer Jazz-Label „UNIT Record“ erschienene Album „Spielvereinigung Sued feat. Malte Schiller & Nils Wogram“ wird nun im Rahmen einer Konzerttour im Sendesaal Bremen gemeinsam mit Nils Wogram präsentiert. Nils Wogram gilt als einer der wichtigsten europäischen Jazzmusiker. Er tritt bei zahlreichen Festivals auf und tourt weltweit mit seinen Bands und als Solist. Bekannt wurde Nils Wogram vor allem durch seinen virtuosen Posaunenstil, seine originellen Kompositionen und den unverwechselbaren Klang seiner langjährigen Bands (u.a. Root 70). Malte Schiller studierte in Bremen und Enschede Saxophon. Er war Mitglied im Landesjugendjazzorchester Niedersachsen, im BuJazzO und Gründungsmitglied der Nordwest Bigband. Nach dem Studium zog er nach Berlin, wo er seine Studien im Bereich Komposition und Arrangement bei Prof. Ed Partyka und Jim McNeely fortsetzte. Im März 2012 wurde Malte Schiller für den „Arrangers Workshop“ des Metropole Orchestras nach Hilversum eingeladen, um als Arrangeur an einer Produktion mit Kurt Elling teilzunehmen. Im April 2013 beauftragte ihn der hessische Rundfunk, als Komponist, Arrangeur und Dirigent ein Projekt mit der HR-Bigband durchzuführen. Malte Schiller unterrichtet seit 2013 Komposition und Arrangement als Lehrbeauftragter der Hochschule für Künste in Bremen. 16.12. Chiaroscuro Quartet Mittwoch, 16. Dezember 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 25 Euro (ermäßigt 15 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Im dritten residenz@sendesaal-Konzert setzt das Chiaroscuro Quartet die Vorstellung seiner Einspielung der Haydn'schen Sonnenquartette fort (Nummer 4 bis 6) Chiaroscuro Quartet Alina Ibragimova - Violine  (RU) Pablo Hernán Benedí - Violine (ES) Emilie Hörnlund - Viola (SE) Claire Thirion - Violoncello (FR) Joseph Haydn: aus den Sonnenquartetten Streichquartett D-Dur Op. 20 Nr. 4 Streichquartett f-Moll Op. 20 Nr. 5 Streichquartett A-Dur Op. 20 Nr. 6 "Das erste Konzert des Chiaroscuro Quartetts begeisterte das Publikum mit einer feinen und aufregenden Darbietung der ersten drei Sonnen-Quartette von Haydn - ein besonderes Klangerlebnis nicht nur wegen der Darmsaiten, die das Quartett benutzt, sondern wegen der sprechenden Phrasierung ihres Spiels. Nun folgt die Fortsetzung mit den nächsten Quartetten von Haydn, die das Ensemble für CD-Veröffentlichung aufnehmen wird." Tanja Tetzlaff und Florian Donderer Mit freundlicher Unterstützung der Heinz-Peter und Annelotte Koch Stiftung www.chiaroscuroquartet.com Kon zert-Gutschein GESCHENKE ZU WEIHNACHTEN | Gutschein gefällig? KONZERT-GUTSCHEIN Die Gelegenheit in stilvoller Atmosphäre ein Konzert im Sendesaal zu verschenken: Gutscheine mit freier Konzertwahl können Sie online über unsere Website www.sendesaal-bremen.de erwerben. Den Konzert-Gutschein finden Sie dort unter >Konzerte. Den von Ihnen gewünschten Betrag wählen Sie in 10 Euro Schritten. Von Ihrem angegebenen Konto wird dann der Betrag (zzgl. 3,- Euro Versand) abgebucht und der Gutschein an Ihre angegebene Postadresse versendet. Auch an den Konzertabenden können Sie Gutscheine an der Abendkasse des Sendesaal Bremens erwerben, die Sie dort bar bezahlen können. Die Abendkasse ist jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn geöffnet. Hier geht es zu den Konzert-Gutscheinen Menü und Konzert GESCHENKE ZU WEIHNACHTEN | Gutschein MENÜ UND KONZERT Möchten Sie einen Gutschein für ein Menü und ein Konzert im Sendesaal Bremen verschenken? Diesen können Sie an den Konzertabenden an der Abendkasse des Sendesaales jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn erwerben. Der Gutschein umfasst eine Eintrittskarte für eine Veranstaltung im Sendesaal inkl. Ticketservice, das "Geerdes 3-Gänge-Menü von der Tafel" und ein Glas Wein Ihrer Wahl im Restaurant Geerdes am Sendesaal am gleichen Abend und hat den Wert von 50 Euro pro Person und Abend. Es gibt ihn auch online über unsere Website www.sendesaal-bremen.de Hier geht es zu den Konzert-Gutscheinen Hinweise zum Abonnement: Sie erhalten diesen Newsletter unter der E-Mail Adresse wielandvonhodenberg@web.de. 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Werner Lutz von "Unruhestiften": Weiter gegen TTIP !

der 10. Oktober war eine beeindruckende Manifestation gegen das Freihandelsabkommen! Dabei sprach sowohl der grandiose Teilnehmererfolg (allein in Berlin 250000 Menschen) für sich. Aber auch die Vielseitigkeit und Buntheit der Demonstration weckte bei vielen älteren TeilnehmerInnen schöne Erinnerungen an den 10.10.1981, der ersten großen Demonstration gegen die Stationierung von Mittelstreckenraketen (mit 300.000 Menschen) in Bonn. Es war im wahrsten Sinn des Wortes eine Volksmanifestation. Vor dem Hintergrund der richtigen Orientierung, den Widerstand gegen TTIP in die Regionen, Städte, Betriebe und Wohngebiete zu tragen, sind auch wir Kulturschaffende gefragt. Es gibt bereits jetzt immer wieder Nachfragen von Organisationen, die Kunst und Kultur gegen TTIP präsentieren wollen. Ich würde euch bitten, wenn Ihr zu dem Thema etwas habt, daß Ihr es mir mitteilt, und ich stelle eine entsprechende Übersicht zusammen, die ich dann – euer Einverständnis vorausgesetzt – weiterleite. Mit kollegialen Grüßen Werner Lutz Tel. 09131 / 404671
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Sendesaal Bremen: > Unsere Konzerte im November 2015

Auch wenn es heute traumhaftes Wetter war: den in der Regel dunklen Monat November kann man sich am besten erhellen durch interessante Konzerte. Davon bieten wir Ihnen wieder reichlich: von Charles Lloyd's Wild Man Dance über das musicadia Festival für Alte Musik, das Abschiedskonzert von Uli Beckerhoff's International Skoda All Star Band, drei hervorragende, höchst unterscheidliche Streichquartette (Armida Quartett, Zapp4 und Amaryllis Quartett) bis zur irischen singersongwriterin ODI reicht das Angebot. Dies und noch mehr finden Sie weiter unten. Wir bieten übrigens gemeinsam mit dem benachbarten Restaurant Geerdes am Sendesaal ein Programm "Menü & Konzert" an. Sie suchen sich ein Konzert Ihrer Wahl aus und gönnen sich vorher (wahlweise auch hinterher) ein 3-Gänge-Menü im Geerdes. Das ist sicher auch eine attraktive Geschenkidee für Freunde, die gerne Kulinarisches und Konzertantes genussvoll miteinander verbinden. Für heute allerbeste Grüße Ihr Peter Schulze Das Restaurant Geerdes am Sendesaal ist auch selbst zu erreichen unter www.geerdesamsendesaal.de. Karten für sämtliche Veranstaltungen erhalten Sie außer über unsere website www.sendesaal-bremen.de an der Abendkasse oder als telefonische Vorbestellung unter 0421-33005767 (AB). Sie können auch weiter unten direkt den link bei dem Konzert nehmen, das Sie interessiert. Für Feedback und Information besuchen Sie uns gern auch auf unserer facebook Seite.   Inhalt 02.11. CHARLES LLOYD Wild Man Dance 03.11. Alexander Krichel - Klavier 05.-08.11. musicadia - Tage für Alte Musik 05.11. musicadia I - Solamente Naturali 06.11. musicadia II - Capricornus Consort 07.11. musicadia III - Barockorchester der HfK | Kristin von der Goltz 08.11. musicadia IV - Kristin von der Goltz | Christine Schornsheim 11.11. Abschiedskonzert: International Skoda Allstar Band 12.11. Detmolder Kammerorchester 15.11. Armida Quartett 19.11. Marialy Pacheco feat. Rhani Krija 26.11. Zapp4 feat. Jan Bang 27.11. Lutz Görner | Nadia Singer 28.11. Songs And Whispers Special: ECHO BLOOM und ODI 29.11. amaryllis 3X3: Amaryllis Quartett 30.11. JSO-Bremen-Nord meets 02.11. CHARLES LLOYD Wild Man Dance Montag, 02. November 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 25 Euro (ermäßigt 15 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Der großartige Saxophonist Charles Lloyd kommt mit seinem aktuellen Wild Man Dance Quartet featuring Gerald Clayton, Joe Sanders and Eric Harland. CHARLES LLOYD Wild Man Dance Charles Lloyd - Saxophon, Flöte, Taragato Gerald Clayton - Piano Joe Sanders - Bass Eric Harland - Schlagzeug Der Saxophonist Charles Lloyd, einer der großen spirituellen Musiker unserer Zeit, kommt mit seiner aktuellen Gruppe in den Sendesaal. Er ist seit über 50 Jahren auf der Szene und diesjähriger NEA Jazz Master (National Endowment for the Arts), was so etwas wie die Hall Of Fame für lebende Legenden des Jazz in den USA ist. 03.11. Alexander Krichel - Klavier Dienstag, 03. November 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Der Pianist Alexander Krichel stellt in einem speziellen Recital seine kürzlich erschienene CD vor. Alexander Krichel - Klavier Programm: Sergej Rachmaninoff: 6 Moments musicaux op. 16 Modest Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung Zu dem Abend schreibt Alexander Krichel: "Ich freue mich sehr,  mein neues Album, das komplett Sergei Rachmaninov gewidmet ist und zwei seiner wichtigsten Kompositionen enthält, im Bremer Sendesaal vorzustellen. Die Werke auf der CD haben für mich eine große Bedeutung. Das zweite Klavierkonzert in c-moll (ein Live-Konzertmitschnitt aus Dresden!) ist eine der schönsten Kompositionen für Klavier und Orchester. Noch wenige Stunden vor dem plötzlichen Tod des großen Pianisten und Klavierpädagogen Vladimir Krainev, meinem Mentor und einer wichtigen Vaterfigur, spielte ich ihm dieses Konzert vor. Von den "Moments musicaux", die auch auf dem neuen Album sind und die ich in Bremen spielen werde, sagte Rachmaninov selbst, dass diese sechs "musikalischen Momente" alles darstellen, was er in seinem Herzen trägt und genau dies merkt man, wenn man sie spielt und hört. Verwirrung, Unsicherheit und das ewige Suchen, eisige und windige Kälte, ein klagender und verzweifelter Trauermarsch, große, nahezu ozeanische Leidenschaft, und das große Glück eines wunderschönen Sonnenaufgangs, bevor mit dem Sog, dem man unweigerlich im sechsten und finalen Moment Musical ausgesetzt ist, das Werk endet. Auch das zweite Werk dieses Klavierabends ist ein Hauptwerk russischer Klavierromantik - Modest Mussorgsky's "Bilder einer Ausstellung". Ein Gang durch eine Gemäldeausstellung und die Betrachtung unterschiedlichster Formen von Malerei - immer wieder das wiederkehrende Motiv der "Promenade", in unterschiedlichen Stimmungen und die romantisch-impressionistische Darstellung aberwitziger (Küklein in ihren Eierschalen), erschreckend-gruseliger (Der Gnom, Die Hütte der Baba-Jaga) und beeindruckende großer (das große Tor von Kiew) Situationen. Es wird definitiv ein Abend voller großer und unterschiedlicher Emotionen, auf den ich mich ganz besonders freue." In Kooperation mit der Philharmonischen Gesellschaft und Sony Classical 05.-08.11. musicadia - Tage für Alte Musik Donnerstag, 05.- Sonntag 08. November 2015 | Festivalpass 55 Euro (erm.40 Euro | HfK-Studenten 18 Euro) Während die  Musicadia-Veranstaltungen im Sendesaal sich in den vergangenen Jahren thematisch immer der Alten Musik verpflichtet hatten, verlässt das Festival in diesem Jahr die traditionellen Wege der Alten Musik und wendet sich unter dem Motto: Das Genie gibt der Kunst die Regel der nachbarocken Epoche, der frühen Klassik zu. Die Musicadia wird sich 2015 mit dem „galanten Stil“ befassen, der Idee, dass Musik nicht nur gelehrt das Leben abbildet, sondern die Seele anrührt und verändert. Hier geht es zu den online-Tickets 05.11. musicadia I - Solamente Naturali Donnerstag, 05. November 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Die Musiker des Septetts Solamente Naturali haben sich die Gesamteinspielung der Werke des Pianisten und Komponisten Johann Nepomuk Hummel zur Aufgabe gemacht. Das Eröffnungskonzert der musicadia 2015 bestreiten sie unter der Leitung von Miloš Valent mit dem wunderbaren Septett Nr. 1 op. 74. und einem besonderen Flügel, nämlich der Kopie eines Conrad Graf Hammerflügels aus dem Jahr 1819. Solamente Naturali (SK) Leitung: Miloš Valent „Genie und Aufbruch“ Die musicadia 2015 wird mit dem großartigen Septett Nr.1 op.74 für vier Streicher, Flöte, Horn und Clavier von Johann Nepomuk Hummel eröffnet. Die Gesamteinspielung der Werke dieses zu seiner Zeit berühmten Pianisten und Komponisten, der ein Schüler von W.A. Mozart war, haben sich die Musiker des Ensemble Solamente Naturali zur Aufgabe gemacht und sehen es als kulturelle Verpflichtung an, das anspruchsvolle Werk des aus ihrer Heimatstadt Bratislava stammenden Komponisten zu verbreiten. Der Ensemble-Name verweist auf seine Annäherung an Originalpartituren auf die "einfach natürliche" Weise, den Notentext aus Sicht der Zeit lesend und daraus die klangliche Umsetzung herleitend. Das hochenergetisch musizierende Ensemble bringt als weiteren Leckerbissen für diesen Konzertabend einige unbekannte Werke aus dem Umfeld Johann Nepomuk Hummels mit, u.a. von Johannes Matthias Sperger und Anton Zimmerman. www.solamentenaturali.sk 06.11. musicadia II - Capricornus Consort Freitag, 06. November 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Das Capricornus Consort aus Basel bietet im zweiten musicadia-Konzert ein unterhaltsames Programm mit Kompositionen von Johann Joachim Quantz, Franz (Frantisek) Xaver Richter, den Bach-Söhnen Wilhelm Friedemann und Carl Philipp Emanuel sowie Luigi Boccherini. Capricornus Consort Basel Leitung: Peter Barczi „Galante Manieren“ Das Capricornus Consort aus Basel erhielt 2014 einen ECHO Klassik-Preis und macht durch seine ebenso präzise wie zupackende Klanggestaltung auf sich aufmerksam. Kompositionen von Johann Joachim Quantz und Franz (Frantisek) Xaver Richter blättern am zweiten Abend der musicadia 2015 die Entwicklung des galanten Stils in der nachbarocken Epoche auf. Werke der Bach-Söhne Wilhelm Friedemann und Carl Philipp Emanuel weisen bereits auf die deutsche Aufklärung als Erneuerin der europäischen Geisteshaltung. Der Italiener Luigi Boccherini konnte zur anbrechenden Blütezeit der Klassik mit seinem eigenwilligen Stil und graziösen Charme in den europäischen Kulturzentren Wien, Paris, Valencia und Madrid reüssieren. Sein Divertimento in Es-Dur bildet den Schlusspunkt des unterhaltsamen Programms, das das Capricornus Consort unter der Leitung seines Primarius Peter Barczi für die Aufzeichnung durch Deutschlandradio Kultur zusammengestellt hat. www.capricornus.ch Aufzeichnung durch Deutschlandradio Kultur und Nordwestradio/Radio Bremen. 07.11. musicadia III - Barockorchester der HfK | Kristin von der Goltz Samstag, 07. November 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro | HfK-Studenten 5 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Am dritten musicadia-Abend präsentiert sich das Barockorchester der HfK unter der Leitung von Kristin von der Goltz mit dem Thema „Die nächste Generation“ – Vom galanten Stil zur Wiener Klassik. BAROCKORCHESTER DER HFK BREMEN Kristin von der Goltz – Violoncello und Leitung „Die nächste Generation“ Vom galanten Stil zur Wiener Klassik Kristin von der Goltz, international gefragte Solocellistin, die bereits unter namhaften Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Ton Koopman, Marc Minkovski und anderen konzertierte, tritt an diesem Abend als Solistin und Leiterin des Barockochesters der Hochschule für Künste Bremen auf. Während einer mehrtägigen Orchesterakademie wird sie mit Instrumentalstudenten der Abteilung für Alte Musik Werke von Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Anton Benda und Joseph Haydn sowie das selten aufgeführte Cellokonzert von Ignaz Holzbauer einstudieren. Die Cellistin, die als Mitglied des vom damaligen Berliner Philharmoniker Rainer Kussmaul gegründeten Ensemble „Berliner Barock Solisten“ sowie als Professorin an den Musikhochschulen in Frankfurt und München tätig ist, präsentiert mit den Studenten der HfK in diesem Konzert ihre Interpretation des nachbarocken Stils auf historischem Instrumentarium. 08.11. musicadia IV - Kristin von der Goltz | Christine Schornsheim Sonntag, 08. November 2015 | 17:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Die Cellistin Kristin von der Goltz und die Pianistin Christine Schornsheim am Hammerklavier bieten zum Abschluss der musicadia ein virtuoses Programm von Gegenüberstellungen, unter anderem mit Kompositionen von Helene Liebmann und Ludwig van Beethoven. Kristin von der Goltz – Violoncello Christine Schornsheim – Hammerklavier (Kopie eines Conrad Graf Hammerflügels aus dem Jahr 1819) „Gegenüberstellungen“ Dieses virtuose Duoprogramm bietet gleich mehrere Gegenüberstellungen an. Zum einen gibt es den Vergleich zwischen Werken der jüdischen Komponistin und Sängerin Helene Liebmann und ihres Lehrers Ferdinand Ries vom Anfang des 19. Jahrhunderts. Die Cellosonate von Helene Liebmann steht wiederum der von Ludwig van Beethoven gegenüber. Während Liebmanns Sonate durch eine bezaubernde Leichtigkeit und wunderschöne Melodien besticht, ist die zweite Cellosonate von Beethoven durch Spannung und Energie, im 2. Satz durchaus auch von Humor gekennzeichnet. Die dritte Gegenüberstellung besteht in den Bearbeitungen der so beliebten Arien aus den Opern von Wolfgang Amadeus Mozart durch Ferdinand Ries und Ludwig van Beethoven. Christine Schornsheim, die sich 2005 mit dem als grandiosem Meilenstein gefeierten, an fünf historischen Tasteninstrumenten eingespielten gesamten „Solo-Clavierwerk“ Joseph Haydns endgültig einen Namen machte und seither immer wieder solistischer Gast namhafter Konzertreihen und Festivals sowie der großen Barockorchester ist, tritt hier mit ihrer regelmäßigen Duopartnerin Kristin von der Goltz auf. 11.11. Abschiedskonzert: International Skoda Allstar Band Mittwoch, 11. November 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Die International Škoda Allstar Band von Uli Beckerhoff gibt nach 15 Jahren ihr unwiderruflich allerletztes Konzert. Als Gast dabei ist noch einmal die Sängerin Norma Winstone. Besetzung: Uli Beckerhoff – Trompete / Deutschland Matthias Nadolny – Saxofon / Deutschland Peter O`Mara – Gitarre / Australien Glauco Venier – Piano / Italien Ingo Senst – Bass / Deutschland Bruno Castellucci – Schlagzeug / Belgien als Gast:  Norma Winstone – Gesang / England Die Musiker der International Škoda Allstar Band kennen sich untereinander schon seit vielen Jahren und haben in den unterschiedlichsten Besetzungen miteinander gearbeitet. In dieser Besetzung trafen sie sich zum ersten Mal beim internationalen Workshop des Jazzclubs Eurocore in Trier, der sie dreizehn Jahre lang als Dozententeam verpflichtet hat. Bei den alljährlichen Dozentenkonzerten in Trier entstand die Idee, mit dieser Band weitere Konzerte in Deutschland zu geben. So traten in den vergangenen Jahren die Musiker gemeinsam bei mehr als 90 Konzerten auf Festivals, Fernsehkonzerten und in Theatern, Philharmonien und auch mit dem Symphonie-Orchester der Stadt Trier beim europäischen Kulturstadt-Jahr 2007 in Luxemburg und Trier mit großem Erfolg auf. Mit Unterstützung des Kulturpartners Škoda Auto Deutschland gibt die Band im November wieder Konzerte in Deutschland. Nach vielen renommierten Stars der internationalen Jazzszene wie John Taylor, Maria Pia DeVito, Ack van Rooyen, Sonnica Yepes, Rosani Reis und Charlie Mariano konnte für die Tournee im Jahre 2014 die Sängerin Norma Winstone als Gaststar gewonnen werden. Die Musik der International Škoda Allstar Band ist so vielfältig wie die unterschiedlichen musikalischen und kulturellen Einflüsse der einzelnen Bandmitglieder. Sie bezieht ihre Quellen aus dem zeitgenössischen Jazz, der klassischen Musik des 20. Jahrhunderts und dem „american songbook“.  Das Programm besteht überwiegend aus Kompositionen der einzelnen Musiker und wird in den unterschiedlichsten Besetzungen vom Duo bis zum Septett dargeboten. Da alle Gruppenmitglieder vom Publikum und den Journalisten als große Persönlichkeiten und Stilisten auf ihren Instrumenten angesehen werden, kann man diese Formation durchaus als ein musikalisches Großereignis ansehen. So erwartet das Publikum  bei den Konzerten dieser außergewöhnlichen Gruppe ein Abend von großer musikalischer Ausdruckskraft, Intensität und Kreativität, stupenden instrumentalen Fähigkeiten, großer musikalischer Vielfalt, Spielfreude und Humor. 12.11. Detmolder Kammerorchester Donnerstag, 12. November 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Das Detmolder Kammerorchester unter Leitung von Alfredo Perl ist in dieser Saison erneut u.a. mit einer kammermusikalischen Bearbeitung eines Werkes von Gustav Mahler im Sendesaal zu Gast. Solist ist der Bariton Sebastian Noack. Detmolder Kammerorchester Sebastian Noack - Bariton Leitung: Alfredo Perl Programm: Alexander von Zemlinsky: 6 Gesänge op. 13 nach Gedichten von Maurice Maeterlinck Gustav Mahler: Lieder eines fahrenden Gesellen Bearb. für Kammerensemble von Erwin Stein Arnold Schönberg: Kammersymphonie Nr.1 Es-Dur op.9 Sowie zwei Walzer von Johann Strauß: in Bearb. von Arnold Schönberg und Manfred Trojahn Das DKO ist in dieser Saison erneut mit Bearbeitungen von Werken Gustav Mahlers im Sendesaal zu Gast. Während Zemlinskys „Sechs Gesänge“ den Gemälden Gustav Klimts gewidmet scheinen, sind Mahlers Lieder ein Abgesang auf seine schwärmerische Liaison mit einer Koloratursopranistin vom Kasseler Theater, die in der Fassung für Kammerensemble von Arnold Schönberg unterstrichen wird. In seiner „Kammersymphonie“ kulminiert seine künstlerische Entwicklung. Gerahmt werden die drei Werke von zwei beschwingten Walzern von Johann Strauß in Fassungen von Manfred Trojahn und Arnold Schönberg. Sebastian Noack, international gefragter Liedsänger, gastierte u.a. mit Liederabenden bei der Ruhrtriennale, beim Rheingau Festival und beim Schleswig-Holstein Musikfestival. www.detmolder-kammerorchester .de www.sebastiannoack.com 15.11. Armida Quartett Sonntag, 15. November 2015 | 18:00 Uhr | Tickets 25 Euro (ermäßigt 15 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Das Armida Quartett ist ein hervorragendes Streichquartett, das gerade von der European Concert Hall Organisation (ECHO) zum Rising Star 2016/17 gewählt wurde. Es hat seine neue CD im Sendesaal produziert. Dies ist das record release concert. Armida Quartett Martin Funda - Violine Johanna Staemmler - Violine Teresa Schwamm - Viola Peter-Philipp Staemmler - Violoncello „Zaubern ist eine Kunst, die das Armida Quartett beherrscht“ Süddeutsche Zeitung, Klaus Kalchschmid, 08.10.13 Programm: Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett B-Dur KV 589 (1790) Jörg Widmann: Streichquartett Nr. 1  (1997) Johannes Brahms: Streichquartett a-Moll op. 51/2 (1873) Seit seinem spektakulärem Erfolg beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD 2012, bei dem das Armida Quartett mit dem 1. Preis, dem Publikumspreis sowie sechs weiteren Sonderpreisen ausgezeichnet wurde, hat sich die Karriere des jungen Berliner Streichquartetts sensationell entwickelt. Dies spiegelt sich auch in der Nominierung für die internationale  Reihe „Rising Stars“ der Europäischen Konzerthallen (ECHO) für die Saison 2016/17 wider. Auch bei den namhaften Sommerfestivals gab das Armida Quartett bereits sein Debüt – so beim Schleswig-Holstein, dem Rheingau Musikfestival, dem Festival Mecklenburg- Vorpommern, dem Davos Festival sowie beim Heidelberger  Frühling. Im September 2014 wurde das Quartett in die BBC Reihe „New Generation Artists“ aufgenommen. Im Rahmen dieser renommierten Reihe kann sich das Ensemble zwei Jahre lang mit diversen Konzerten und Rundfunkaufnahmen präsentieren. Namensgeber des Quartettes ist eine Oper von Haydn, dem „Vater des Streichquartettes“. 2006 wurde das Quartett in Berlin gegründet und studierte bei Mitgliedern des Artemis Quartetts. Musikalische Anregungen erhielt das Ensemble außerdem von Natalia Prischepenko sowie von Alfred Brendel, Tabea Zimmermann, Eberhard Feltz und Walter Levin. Meisterkurse mit dem Alban Berg, Guarneri und Arditti Quartett runden die Ausbildung ab. Derzeit arbeitet das Quartett mit  Rainer Schmidt (Hagen Quartett) sowie Reinhard Goebel. Bereits 2011 gewann das Armida Quartett beim Concours de Genéve den 1. Preis sowie den Publikumspreis. Zuvor erhielt das junge Ensemble verschiedene Stipendien, unter anderem von der Irene Steels-Wilsing Stiftung sowie der Schierse Stiftung Berlin. 2013 erschien die Debüt- CD des Quartetts mit Werken von Béla Bartók, György Ligeti und György Kurtág und wurde kurz darauf in die Bestenliste des Deutschen Schallplattenpreises aufgenommen. Das Quartett ist NORDMETALL-Ensemblepreisträger 2014 der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. In dieser Saison gastiert das Quartett erstmals in Norwegen, in China, Taiwan und Singapur, dazu kommen Konzerte in Stuttgart, München, Hamburg, Bonn, Antwerpen und Genf. Die regelmäßige Zusammenarbeit mit anderen Künstlern ist dem Armida Quartett ein großes Anliegen – die Musiker haben bereits mit Anna Prohaska, Thomas Hampson, Ewa Kupiec, Max Hornung und Tabea Zimmermann zusammen gearbeitet. Seit Oktober 2012 unterrichten die vier jungen Musiker des Armida Quartetts Kammermusik an der Universität der Künste Berlin. 19.11. Marialy Pacheco feat. Rhani Krija Donnerstag, 19. November 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Die Pianistin Marialy Pacheco ist immer wieder gern gesehener Gast im Sendesaal. Und sie kommt in immer wieder neuen Kombinationen: Diesmal im Duo mit dem Marokkanischen Perkussionisten Rhani Krija. Marialy Pacheco - Piano Rhani Krija - Perkussion Die Stationen der Karriere der Kubanerin Marialy Pacheco sind beeindruckend: Gleich ihr Debütalbum produzierte sie mit Roberto Fonseca, dem Pianisten des legendären Ibrahim Ferrer (Buena Vista Social Club), und 2012 wurde sie als erste Frau überhaupt mit dem Montreux Jazzfestival Award ausgezeichnet. Zu Recht! Denn obwohl ihre Begeisterung für Ruben Gonzales, Oscar Peterson und Keith Jarrett in ihren eigenen Klängen spürbar ist: Marialy Pacheco zaubert etwas Ureigenes und ganz Einmaliges aus dem Klavier. Seit Jahren ist sie immer wieder auch im Sendesaal zu Gast. Percussionist und Schlagzeuger Rhani Krija, geboren in Essaouira/Marokko,  gilt wohl derzeit als der weltweit gefragteste Percussionist – in der Jazz & Weltmusikszene, wie auch im Rock & Popbereich.  Als Teenager beschäftigt er sich zunächst mit  den traditionellen Musikstilen des nördlichen Afrikas, die auch heute noch das Fundament für  seine Musik und Spielweise bilden. Durch seine musikalische Vielfalt und Bandbreite, besitzt er die Fähigkeit, jeden Stil so authentisch wie möglich zu spielen, egal ob andalusische, arabische, afrikanische oder lateinamerikanische Rhythmen. Somit ist er weltweit mit Stars wie z.B. Sting, Dominic Miller, Herbie Hancock, Al Di Meola, Placido Domingo, Annie Lennox, Xavier Naidoo, oder Herbert Grönemeyer auf Tournee. „Marocuba“ Im Sommer 2013 trifft Rhani Krija erstmals Marialy Pacheco und beide Musiker verstehen sich auf Anhieb – menschlich, wie auch musikalisch. Sofort war klar, daß Rhani Krija auf dem neuen Album „Introducing“ von Marialy Pacheco seinen ganz eigenen musikalischen Stil zu Pacheco’s Kompositionen und Arrangements beitragen soll. Gesagt  - getan: kurzerhand kommt Rhani Krija zu sen Studioaufnahmen dazu und spielt als „special guest“  bei den Titeln „Metro“ und „Cambodian Smiles“ mit. Um es mit den Worten von Marialy Pacheco zu beschreiben: „Diese einzigartige Kombination macht einen ganz frischen, neuen Sound und Stil aus – das Ergebnis ist eine Mischung aus traditioneller, kubanischer Musik, afro-marokkanischen Rhythmen, zeitgenössischem, europäischem Jazz und groovigen Clubsounds“. 26.11. Zapp4 feat. Jan Bang Donnerstag, 26. November 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Zapp4 aus Holland ist eines der groovendsten und vitalsten Streichquartette der Jazzszene. Es trifft auf den hochmusikalischen Remixer Jan Bang aus Norwegen. ZAPP4 Jesper le Clerc - Violine Jeffrey Bruinsma - Violine Oene van Geel - Viola Emil Visser - Cello feat Jan Bang - Electronics Zapp4 ist eine Band, deren Besetzung zunächst einmal aussieht wie ein normales Streichquartett. Sie kombiniert Groove, Improvisation und Fantasie mit leidenschaftlichen Soli. Live sind sie absolut pänomenal: sie interagieren mit Hochgeschwindigkeit und haben ein unglaubliches musikalisches Spektrum. Aber wie wild oder mild sie auch werden, ihre Musik hat immer auch eine poetische Seite. Und alle vier Mitglieder tragen kompositorisch zum Repertoire des Quartetts bei. Die Einzigartigkeit der Gruppe und ihr breites Repertoire macht sie beliebt bei einem großen Publikum aller Sorten von Musikliebhabern. Jeder Zuhörer geht nach einer Performance von Zapp4 garantiert mit einem breiten Lächeln und frisch durchgespülten Ohren aus dem Saal. Die erste Zusammenarbeit von Zapp4 mit dem Norwegischen live Sampling-Zauberer Jan Bang, beim Festival November Music 2013 war ein großer Erfolg. Die Grenzen zwischen akustischen Instrumenten und Elektronik verschmolzen zu einem neuen Universum, in dem Zapp4 und Bang eine Geschichte erzählen, die vom Anfang bis zum Ende faszinierte. Ein neuer Höhepunkt dieser Zusammenarbeit waren die 2 Konzerte während des 2014er Punkt Festivals in Kristiansand/Norwegen, dessen Gründer und artistic director Jan Bang ist, und im April dieses Jahres während des Banlieues-Bleues-Festivals in Paris. “Ein verführerisches Quintet”, (Fiona Talkington, BBC Radio3) “
"Geniale Streicher (...) Zapp4 springt in die Tiefe ohne Netz." 27.11. Lutz Görner | Nadia Singer Freitag, 27. November 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 28 Euro (ermäßigt 12 Euro für Schüler und Studenten) Hier geht es zu den online-Tickets Nach ihrer erfolgreichen italienischen Nacht im Mai dieses Jahres kehren der Rezitator Lutz Görner und die Pianistin Nadia Singer mit Heinrich Heines Briefen an Giocomo Meyerbeer in den Sendesaal zurück. Heinrich Heine schreibt Briefe an Giacomo Meyerbeer Musik von Giacomo Meyerbeer Briefe von Heinrich Heine Lutz Görner - Rezitation Nadia Singer - Klavier 1975, in seinem ersten Leben als Rezitator, hat Lutz Görner auf seine Weise versucht Heinrich Heine wieder ins Bewusstsein zu rücken. Jetzt, vierzig Jahre später, versucht er in seinem zweiten Leben als Initiator und Moderator von Klavierabenden Giacomo Meyerbeer seine Reverenz zu erweisen und ihn wieder zu entdecken. Lutz Görner wird in seinem neuen Programm begleitet von der 23-jährigen Ausnahmepianistin Nadia Singer. Sie ist erste Preisträgerin des Internationalen Rachmaninow Wettbewerbs in Frankfurt am Main und wenn man der Presse glauben kann, ‘auf dem Sprung zur Weltkarriere‘. Nadia Singer spielt Musik aus Meyerbeers Opern Robert der Teufel, Die Hugenotten und Der Prophet allesamt in der Klavierversion von Franz Liszt. Mit diesen Opern war Meyerbeer der meistgespielte Komponist des 19. Jahrhunderts. Heine schrieb in einem Brief an ihn: Lieber großer Freund, es war gestern Abend ein wunderbarer Abend. Alle Herzen schienen erschüttert. Das war Musik. Ich werde nicht aufhören, Sie zu lieben und zu bewundern. Ihr Heinrich Heine Eine Veranstaltung der Konzertagentur Karin Kulmer 28.11. Songs And Whispers Special: ECHO BLOOM und ODI Samstag, 28. November 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 18 Euro (ermäßigt 10 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Das alljährliche Songs & Whispers Special bringt in diesem Jahr ECHO BLOOM aus den USA und die Singersongwriterin ODI aus Irland. ODI - Gesang und Gitarre Dave Redfearn - Gitarre, Harmonika ODis Stimme bedient ein breites Spektrum und ist von einer mächtigen aber auch ergreifenden Qualität. Ein wundervoller Mix aus freundlich, irisch gefärbtem Gesang und gefühlvollen Refrains, der den Zuschauer berührt und ihn voll mit einbezieht. ODi vereint Joan Armatradings Pathos, Beth Ortons Auge für das Schrullige und Didos 'Bett sitz' Romantik zu ihrem eigenen einzigartigen und fesselnden Sound. 2012 wurde sie von bedeutenden Musikpersönlichkeiten als eine der Topacts im Rahmen der olympischen Spiele gewählt, bei denen sie auftrat. 2011 gewann sie bei den UK Exposure Music Awards den Preis als beste weibliche Sängerin. ECHO BLOOM Kyle Evans - Gesang Aviva Jaye - Altstimme und Klavier Steve Sasso - Tenor und Banjo Jason Mattis - Bass Josh Grove - E-Gitarre Nach endloser Pendelei zwischen Washington D.C., Los Angeles und San Francisco findet Kyle Evans, Gründer von Echo Bloom in Berlin letztendlich seine Muse. Komplett in deutscher Kultur versunken, lässt Evans sich von staubigen Bibliotheken an der Spree und langen, einsamen Fahrradtouren durch die Stadt inspirieren. Er schließt sich monatelang in einem Apartment ein und nutzt die Isolation um sich auf seine Arbeit zu fokussieren. Schließlich verlässt er Deutschland mit Material für drei Alben. Da jedes Album für sich in ein anderes Genre passt, beginnt Evans sie als verschiedene Jahreszeiten, verschiedene Länder und schlussendlich als verschiedene Farben zu betrachten. „Blue“ ist das Folk-orientierte Album in der Reihe, „Red“ lässt sich in den Country-Rock einordnen, während „Green“ als klassische Popmusik zu bezeichnen ist. Schließlich schlägt Evans Wurzeln in Brooklyn und nimmt dort das erste Album „Blue“ auf. Die vielschichtig komponierten und sorgfältig eingespielten Songs spiegeln seine Liebe zum 1960er Surfrock wieder und eine tiefe Leidenschaft für Rodgers and Hammerstein-Musicals wider. Heute ist Echo Bloom das Quintett, mit dem Evans 2014 Europa besuchen wird. 29.11. amaryllis 3X3: Amaryllis Quartett Sonntag, 29. November 2015 | 17:00 Uhr | Tickets 25 Euro (ermäßigt 10 Euro für Schüler und Studenten) Hier geht es zu den online-Tickets Das Amaryllis Quartett zeigt im "Spiel" zwischen vier und fünf Streichinstrumenten (+ Barbara Buntrock - Viola) vielfältige klangliche Möglichkeiten. Amaryllis Quartett Gustav Frielinghaus - 1. Violine Lena Sandoz - 2. Violine Lena Eckels - Viola Yves Sandoz – Violoncello + Barbara Buntrock - Viola "Spiel" Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquintett C-Dur KV 516 Witold Lutosławski: Streichquartett (1964) Johannes Brahms: Streichquintett G-Dur op. 111 Wie vielfältig die klanglichen Möglichkeiten sind, die sich eröffnen, wenn man zu der klassischen Quartettbesetzung eine zweite Bratsche hinzunimmt - das lässt sich an diesem Abend wunderbar beobachten. Während Brahms in seinem G-Dur-Quintett in fast schon sinfonischer Klangfülle schwelgt, nutzt Mozart die verschiedensten Instrumentenkombinationen, um seinem C-Dur-Quintett einen ungeahnten Farbenreichtum und spielerische Leichtigkeit zu bescheren. Lutoławski dagegen spielt in seinem Streichquartett mit zufälligen Kombinationen von Motiven und schafft dadurch immer neue Klangeffekte. Das Amaryllis Quartett zählt nach großen Wettbewerbsgewinnen und der ECHO Klassik Auszeichnung 2012 zu den besten Quartetten seiner Generation. Im Sendesaal produzierte das Quartett seine erfolgreichen CDs "Red" und "Green". Unter dem Motto 3x3 gestaltet das Amaryllis Quartett eine Streichquartett-Reihe mit drei Konzerten pro Saison in Hamburg, Lübeck und Bremen. Durch Erwerb eines Abonnements erhalten Sie Karten für die drei Konzerte der Reihe amaryllis 3x3 zum Preis von zwei Veranstaltungen. Eine Veranstaltung der Freunde des Amaryllis Quartetts e.V. 30.11. JSO-Bremen-Nord meets Montag, 30. November 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 12 Euro (ermäßigt 6 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Mit einem spannenden Programm kommt das Jugendsinfonieorchester Bremen Nord wieder in den Sendesaal: JSO meets Carpe Noctem - das ist eine "String Metal"-Band aus Jena, besetzt mit Violine, 2 Celli, einem E-Bass und Schlagzeug. JSO Bremen Nord und Carpe Noctem: Friedrich Busch - Violine Martin Steicher - Cello Cornelius Wagner - Cello Sascha Dobschal - Bass Daniel Cebulla - Schlagzeug Leitung: Martin Lentz Wieder treten die vielseitigen Musiker des JSO-Bremen Nord mit einem ganz besonderem Projekt auf die Bühne des Sendesaals. Gemeinsam mit "Carpe Noctem", das sind 5 junge Musiker aus Jena, die sich, inspiriert u.a. von den finnischen Cellisten "Apokalyptika" aufgemacht haben, den "String Metal" zu erfinden. Die Besetzung mit einer Geige und 2 Celli zeugen vom klassischen Hintergrund der Musiker. Unterstützt und angetrieben werden sie dabei von Schlagzeug und E-Bass. Große Linien und harte Grooves erwarten die Hörer, in Szene und Klang gesetzt vom JSO-Bremen Nord und von überraschenden klassischen Intermezzi unterbrochen. Weitere Infos zur Band: http://www.carpenoctemband.de/index.php?type= news Eine Veranstaltung des JSO Bremen-Nord Hinweise zum Abonnement: Sie erhalten diesen Newsletter unter der E-Mail Adresse wielandvonhodenberg@web.de. Call Send SMS Call from mobile Add to Skype You'll need Skype CreditFree via Skype Call Send SMS Call from mobile Add to Skype You'll need Skype CreditFree via Skype
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Entrechtung per Gesetz: > Bundesregierung plant umfassendes Desintegrationsprogramm für Flüchtlinge

Die Bundesregierung hat gestern einen Gesetzentwurf zum so genannten „Asylverfahrensbeschleunigungsgesetz“ vorgelegt. Entgegen seinem Namen handelt es sich in Wahrheit um ein Integrationsverhinderungsgesetz, das viele mühsam erreichte Verbesserungen, die erst kürzlich in Kraft getreten waren, wieder einstampft. Der Gesetzentwurf ist eine in Paragrafen gegossene Rolle rückwärts – als wären die jahrelangen Diskussionen um Willkommenskultur und Paradigmenwechsel spurlos an der Bundesregierung vorbei gegangen. Statt Asylverfahren zu beschleunigen, hat der zwischen Union und SPD abgestimmte Entwurf vorrangig das Ziel, die Integration und Teilhabe großer Flüchtlingsgruppen gesetzlich zu verhindern. Mit dem Vorhaben sollen die Betroffenen sozial weitgehend entrechtet werden – das Aufenthaltsrecht soll mit einer umfassenden sozialen Exklusion flankiert und durchgesetzt werden. Dabei spielt die Frage nach integrations- und sozialpolitischer Sinnhaftigkeit ebenso wenig eine Rolle wie die offensichtliche Verfassungswidrigkeit einiger Regelungen. Die systematische soziale Entrechtung soll zum effektiven Instrument des Ausländer- und Ordnungsrechts gemacht werden. Dass es sich dabei um eine integrations- und sozialpolitische Geisterfahrt handelt, dass es geradezu absurd ist, den Angehörigen der künftigen EU-Mitgliedsstaaten nun jegliche Teilhabe zu verweigern, stört nur wenig. Schließlich geht es ums Prinzip. Im folgenden ein (unvollständiger) Überblick: Die Pflicht, in zentralen Aufnahmeeinrichtungen leben zu müssen, wird für sämtliche Asylsuchenden – unabhängig vom Herkunftsland – von drei auf bis zu sechs Monate ausgeweitet. Da Asylsuchenden für die Dauer, in der sie verpflichtet sind, in einer Erstaufnahmeeinrichtung zu leben, keine Erwerbstätigkeit erlaubt werden darf, führt dies indirekt zu einer Verlängerung der Wartefrist für den Arbeitsmarktzugang. Diese war erst im vergangenen Jahr auf drei Monate verkürzt worden, nun wird sie durch die Hintertür wieder verlängert. (§ 47 i. V. m. § 61 AsylG-E) Personen aus „sicheren Herkunftsstaaten“: Unbefristetes und zwingendes Arbeitsverbot Für Personen aus den so genannten „sicheren Herkunftsstaaten“ (aktuell Serbien, Mazedonien, Bosnien, Ghana und Senegal, nach dem Entwurf zusätzlich: Kosovo, Albanien und Montenegro) besteht künftig ein gesetzliches Verbot, eine Arbeitserlaubnis erhalten zu können. Dies gilt sowohl für Personen während des Asylverfahrens, da diese bis zu ihrer Abschiebung oder Ausreise der Lagerpflicht („Aufnahmeeinrichtung“) unterliegen – mit der Folge eines Arbeitsverbots. Es gilt aber auch für Personen nach Ablehnung des Asylantrags und damit der Erteilung einer Duldung, weil die neue Regelung in § 60a Abs. 6 Nr. 3 AufenthG-E ein solches zwingendes Arbeitsverbot vorsieht bei Personen, deren Asylantrag nach § 29a des neuen Asylgesetzes abgelehnt worden ist. Dies betrifft Personen aus den so genannten sicheren Herkunftsstaaten. Das Arbeitsverbot wird auch die Aufnahme einer betrieblichen Berufsausbildung, eines Freiwilligendienstes oder eines Praktikums ausschließen. Das Arbeitsverbot soll weiterhin wie bisher für Personen mit Duldung gelten, die eingereist sind, um Sozialhilfe zu erlangen oder die ihr Abschiebungshindernis selbst zu vertreten haben. Für Personen mit Duldung, die aus „sicheren Herkunftsstaaten“ stammen, die eingereist sind, um Sozialleistungen zu erhalten oder die ihr Abschiebungshindernis selbst zu vertreten haben, soll künftig ein zwingendes Bildungsverbot gelten: Das Studier- und Bildungsverbot wird sich auf alle Bildungsmaßnahmen erstrecken, die nicht der allgemeinen Schulpflicht unterliegen – davon kann das Studium oder eine schulische Berufsausbildung umfasst sein, aber auch das Abendgymnasium, die Abendrealschule, das Berufskolleg oder die Oberstufe. Personen und Familien aus den so genannten sicheren Herkunftsstaaten sollen einer unbefristeten Lagerpflicht in so genannten „Aufnahmeeinrichtungen“ unterliegen – die faktisch Abschiebungslager sind. In einigen Bundesländern würden Kinder in diesen Aufnahmeeinrichtungen noch nicht einmal der Schulpflicht unterliegen: In NRW etwa beginnt die Schulpflicht erst mit Zuweisung in die Kommunen – die bei unbefristeter Lagerpflicht nicht mehr erfolgen wird. Entmündigung: Sachleistungen statt Bargeld in den Aufnahmeeinrichtungen Das geänderte Asylbewerberleistungsgesetz sieht zwingend vor, in Aufnahmeeinrichtungen künftig auch den „notwenigen persönlichen Bedarf“ (das so genannte Taschengeld) „soweit wie möglich“ durch Sachleistungen zu decken. Auch nach der Zuweisung in die Kommunen kann künftig der „notwendige persönliche Bedarf“, also das so genannte Taschengeld, „soweit wie möglich auch durch Sachleistungen gedeckt werden“. Da die ganz überwiegende Zahl der Asylsuchenden nach der Erstaufnahme in kommunalen Gemeinschaftsunterkünften untergebracht sein dürfte, sind dem längst überwunden geglaubten Sachleistungsprinzip wieder Tür und Tor geöffnet – je nach politischem Willen von Kommunen und Ländern. Diese Regelung betrifft Leistungsberechtigte aus allen Herkunftsstaaten. Relativierung der Menschenwürde: Leistungskürzung nach § 1a AsylbLG auf das physische Existenzminimum Neben den bereits jetzt bestehenden Leistungseinschränkungen für ausreisepflichtige Personen und Personen mit Duldung, die aus Sicht der Ausländerbehörde entweder eingereist sind, um Sozialleistungen zu erhalten oder die ihr Abschiebungshindernis selbst zu vertreten haben, auf das „unabweisbar Gebotene“, werden weitere Leistungskürzungen vorgesehen: Vollziehbar Ausreisepflichtige sollen künftig nur noch die Leistungen des „physischen Existenzminimums“ erhalten (das heißt: einen umgerechneten Regelbedarf von 216 statt 359 Euro), wenn sie aus selbst zu vertretenden Gründen nicht abgeschoben werden können. Das gleiche soll gelten für Personen mit Aufenthaltsgestattung oder vollziehbarer Ausreisepflicht, wenn für sie aufgrund einer Umsiedlungsaktion der EU ein anderer EU-Staat zuständig ist, oder wenn sie als Schutzberechtigte eigentlich in einem anderen EU-Staat leben müssen – auch wenn sie dort von Obdachlosigkeit und sozialer Isolation bedroht sind. Das europäische Versprechen der Freizügigkeit gilt eben nur für „uns“, nicht für „die anderen“. Abgesehen von der Frage, wer eigentlich „vollziehbar ausreisepflichtig“ ohne Duldung sein soll und was der Unterschied zwischen dem „unabweisbar gebotenen“ und dem „physischen Existenzminimum“ sein soll, sind diese Regelungen offenkundig mit der Verfassung nicht zu vereinbaren – wie auch ein juristischer Laie ziemlich schnell erkennen sollte. Das Bundesverfassungsgericht hatte am 18. Juli 2012 entschieden: „Auch eine kurze Aufenthaltsdauer oder Aufenthaltsperspektive in Deutschland rechtfertigt es im Übrigen nicht, den Anspruch auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums auf die Sicherung der physischen Existenz zu beschränken. Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit Art. 20 Abs. 1 GG verlangt, dass das Existenzminimum in jedem Fall und zu jeder Zeit sichergestellt sein muss. Art. 1 Abs. 1 GG garantiert ein menschenwürdiges Existenzminimum, das durch im Sozialstaat des Art. 20 Abs. 1 GG auszugestaltende Leistungen zu sichern ist, als einheitliches, das physische und soziokulturelle Minimum umfassendes Grundrecht. (…). Die einheitlich zu verstehende menschenwürdige Existenz muss daher ab Beginn des Aufenthalts in der Bundesrepublik Deutschland realisiert werden.“ (…) „Migrationspolitische Erwägungen, die Leistungen an Asylbewerber und Flüchtlinge niedrig zu halten, um Anreize für Wanderungsbewegungen durch ein im internationalen Vergleich eventuell hohes Leistungsniveau zu vermeiden, können von vornherein kein Absenken des Leistungsstandards unter das physische und soziokulturelle Existenzminimum rechtfertigen. Die in Art. 1 Abs. 1 GG garantierte Menschenwürde ist migrationspolitisch nicht zu relativieren.“ Die Gesetzesbegründung aus dem BMAS geht auf diesen offensichtlichen Widerspruch mit keinem Wort ein – vermutlich aus gutem Grund, weil der Widerspruch selbst unter erheblichen intellektuellen Verrenkungen nicht aufzulösen wäre. Öffnung der Integrationskurse mit angelegter Kette: Nur wenige dürfen deutsch lernen. Als eine der wenigen positiven Aspekte sieht der Gesetzentwurf eine vorsichtige Öffnung der Integrationskurse auch für Personen mit Aufenthaltsgestattung und Duldung vor. Aber: · Personen mit Aufenthaltsgestattung sollen nur dann zu Integrationskursen zugelassen werden können, wenn „ein rechtmäßiger und dauerhafter Aufenthalt zu erwarten ist“. Laut Gesetzesbegründung soll dies bei Asylsuchenden erfüllt sein, „die aus einem Land mit einer hohen Anerkennungsquote kommen oder bei denen eine belastbare Prognose für einen erfolgreichen Asylantrag besteht.“ · Personen mit Duldung sollen nur dann zum Integrationskurs zugelassen werden können, wenn sie eine „Ermessensduldung“ nach § 60a Abs. 2 Satz 3 AufenthG besitzen. Dies dürfte nur bei den wenigsten der Fall sein. Üblich ist eine Duldung nach § 60a Abs. 2 Satz 1 AufenthG, weil eine Abschiebung unmöglich ist, weil ein rechtliches oder tatsächliches Abschiebungshindernis besteht. Personen mit einer Duldung sind also auch nach der geplanten Neuregelung regelmäßig von Integrationskursen ausgeschlossen. Berufsbezogene Sprachkurse: Große Gruppen werden ausgeschlossen Die berufsbezogene Sprachförderung – hiermit dürften wohl die ESF-BAMF-Sprachkurse gemeint sein – wird künftig auch im AufenthG gesetzlich verankert. Allerdings werden im Gesetz berufsbezogene Sprachkurse für Personen mit Aufenthaltsgestattung aus „sicheren Herkunftsstaaten“ ausdrücklich ausgeschlossen. Dies ist eine Verschlechterung gegenüber der geltenden Rechtslage. Bundesagentur für Arbeit: Förderung nur für einige Da die Wartefrist für den Arbeitsmarktzugang für Personen mit Aufenthaltsgestattung auf bis zu sechs Monate verlängert wird, stehen die Betroffenen währen dieser Zeit den Vermittlungsbemühungen der Bundesagentur für Arbeit nicht zur Verfügung. Dementsprechend können mit Ausnahme der Beratung keine Leistungen der Arbeitsagentur erbracht werden. Um diese Lücke zu schließen, sollen künftig ausdrücklich bestimmte Leistungen erbracht werden dürfen: Neben der Beratung gilt dies für die Vermittlung, die Potenzialanalyse sowie die Förderung aus dem Vermittlungsbudget, die Förderung von Maßnahmen der Aktivierung und beruflichen Eingliederung sowie die Finanzierung von Basissprachkursen. Dies ist sinnvoll. Aber: Natürlich sind Personen ausgeschlossen, bei denen kein „rechtmäßiger und dauerhafter Aufenthalt zu erwarten ist“. Dann spielt auch deren vielleicht außergewöhnlich gute Qualifikation und hohe Motivation keine Rolle – schließlich geht es, wie gesagt, ums Prinzip! Ähnliches gilt für die neue Möglichkeit der Bundesagentur für Arbeit, Basissprachangebote zu finanzieren: Hiervon sind Personen mit einer Aufenthaltsgestattung aus einem „sicheren Herkunftsstaat“ ausgeschlossen. Die Einführung einer Gesundheitskarte wird künftig vom Willen der jeweiligen Landeregierung abhängen: Wenn das Land eine entsprechende Vereinbarung mit den Krankenkassen abschließen will, darf letztere sich nicht verweigern. Dies ist keine wirklich Verbesserung gegenüber der jetzigen Rechtslage. Und ob die Länder derartige Vereinbarungen treffen wollen? NRW hat sie bereits abgeschlossen – ohne Gesetzesänderung. Und Bayern? Ein aktuelles Bild von der Facebook-Seite der CSU sagt mehr als tausend Worte: Frau Aigner schreibt dazu: „Die elektronische Gesundheitskarte an Flüchtlinge zu vergeben, ist der falsche Weg. Das führt zu nicht kontrollierbaren Leistungsausweitungen und erweckt in den Herkunftsländern den Eindruck einer umfassenden kostenlosen Gesundheitsversorgung in Deutschland. Das bisherige System mit Berechtigungsscheinen des Sozialamts für die medizinische Behandlung von Flüchtlingen hat sich bewährt, und wir sollten dabei bleiben.“ Alles klar? Spurwechsel? Keine Spur! Die immer lauter eingeforderte Möglichkeit nach einem „Spurwechsel“ – also einer aufenthaltsrechtlichen Alternative zum Asylverfahren – kommt im Gesetzentwurf mit keiner Silbe vor. Im Gegenteil: Durch die Einführung von Einreisesperren für Personen aus sicheren Herkunftsstaaten, die Beschränkung der Ermessensduldung während der Ausbildung auf Personen unter 21 Jahren bei gleichzeitigem Ausschluss von Personen aus „sicheren Herkunftsstaaten“, das Leerlaufen der gerade eingeführten Bleiberechtregelung durch flächendeckende Arbeitsverbote, ist der Spurwechsel sogar noch viel schwieriger als zuvor. Zugleich bleiben bestehende Hürden unangetastet: Ein Wechsel aus der Aufenthaltsgestattung oder der Duldung in die Blaue Karte-EU, in eine Aufenthaltserlaubnis zum Zweck des Studiums, der Ausbildung oder der Beschäftigung bleibt gesetzlich ganz überwiegend ausgeschlossen. Hohe Bleibeperspektive, geringe Bleibeperspektive: Die Stochastik wird zum Verteilungskriterium sozialer Teilhabe Laut Wikipedia handelt es sich bei der „Stochastik“ um die Kunst des Vermutens oder Ratekunst. Sie ist ein Teilgebiet der Mathematik und fasst als Oberbegriff die Gebiete Wahrscheinlichkeitstheorie und Statistik zusammen. Die „Ratekunst“ – also die Prognose, ob jemand über eine geringe oder über eine hohe Bleibeperspektive verfügt – scheint mehr und mehr zum Instrument der Verteilung von Teilhabechancen zu werden. Allein: Die Frage, ob jemand eine „hohe“ oder „geringe“ Bleibeperspektive hat, ist nicht Ausgangspunkt, sondern Ergebnis bestimmter rechtlicher Regelungen. Das heißt: Über die Gestaltung des Rechts wird die Bleibeperspektive erst zu einer „hohen“ oder „geringen“ gemacht. Der Begriff der „geringen Bleibeperspektive“ ist faktisch nichts anderes als ein semantisch aufgehübschtes Synonym für die in den ideologischen Debatten der 1980er und 90er Jahre genutzten Kampfbegriffe „Asylbetrüger“ oder „Scheinasylanten“. Nur: Richtiger wird er auch durch den Einsatz rhetorischen Weichspülers nicht. Menschen halten sich schlichtweg nicht an die in sie hinein projizierte „geringe Bleibeperspektive“. Sie bleiben dennoch lange oder für immer hier, sie kommen wieder oder schaffen sich selbst eine hohe Bleibeperspektive. Die politische Diskussion um die „Gastarbeiter“ der 60er und 70er Jahre und die „Wirtschaftsflüchtlinge“ der 80er und 90er Jahre ging bereits in die gleiche Richtung: Auch diesen Gruppen war damals eine „geringe Bleibeperspektive“ zugeschrieben worden. Unter anderem dies war der Grund, warum soziale Teilhabe verweigert oder nicht für notwendig erachtet wurde. Erst sehr viel später hat man erkannt, dass die damalige Politik eine integrations- und sozialpolitische Geisterfahrt war, die später aufwändig und schmerzhaft korrigiert werden musste. Muss nun derselbe Fehler zum dritten Mal wiederholt werden? Die niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, sorgt sich völlig zurecht vor einem „Rückfall in alte Reflexe“ und warnt davor, „wieder in das alte Spiel zu verfallen und die Welt in gute Flüchtlinge und schlechte Flüchtlinge zu unterteilen“. Es ist interessant, dass die Gebrauchsanleitungen, die bereits in den 1980er und 1990er Jahren alles andere als hilfreich waren, nun erneut aus der Schublade gezogen werden sollen. Diese Herangehensweise ist nicht nur sozial- und integrationspolitisch falsch. Sie führt neben der verordneten sozialen Exklusion einer ganzen Bevölkerungsgruppe auch zu einem gesellschaftlichen Klima der „Verachtung“ gegenüber Menschen mit „geringer Bleibeperspektive“ – übersetzt: Menschen aus dem Balkan. Unausgesprochen, aber in Wahrheit gemeint: Roma. Claudius Voigt
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yasni 23.09.15  +  

Hannelore Kraft will Langzeitarbeitslose als Fluchthelfer

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) möchte Langzeitarbeitslose als Flüchtingshelfer einsetzen. Gegenüber den Dortmunder Ruhr Nachrichten erklärte Kraft am Mittwoch (09.09.2015) , der Bund solle die Programme für öffentlich geförderte Beschäftigung massiv ausweiten. Kraft, die auch SPD-Bundesvize ist, sagte weiter, es sei für die gesellschaftliche Akzeptanz nicht gut, wenn der Eindruck entstünde, dass viel für Flüchtlinge, aber wenig für diejenigen getan werde, die es auf dem Arbeitsmarkt schwer hätten.
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 12.09.15  +  

Staatsterrorismus gegen den kurdischen Widerstand

Erdogan hat ohne Not den Friedensprozess endgültig aufgekündigt. Der türkische Staat hat eine Offensive gegen IS, PKK und DHKP-C begonnen. Vorrangig ging es der Regierung aber darum, kurdische AktivistInnen und HDP-Mitglieder zu verhaften und der Öffentlichkeit ein hartes Vorgehen gegen die PKK zu demonstrieren. Die AKP wollte sich mit diesem Schritt die absolute Mehrheit bei den Neuwahlen am 1.11. sichern und ist zur militärischen Lösung der Kurdenfrage zurückgekehrt. Am 29.7. gab es im Parlament eine Sondersitzung mit einer historischen Rede von Osman Baydemir, in der er zur Rückkehr zum Friedensprozess aufrief. Die KurdInnen seien auch nach den Bombenanschlägen auf die HDP-Kundgebung in Diyarbakir vor den Wahlen besonnen geblieben. 6 Mio. Wähler haben den Weg der HDP zu einem gleichberechtigten Zusammenleben unterstützt. Die Regierung verspiele eine historische Chance, wenn sie jetzt weiter Benzin ins Feuer giesse. Viele Umfragen in der Türkei haben aber gezeigt, dass 70 - 80 % der Bevölkerung eine friedliche Lösung mit der PKK und keinen Rückschritt in die 90-iger Jahre wollen. Diese deutliche Mehrheit wächst aktuell noch, weil das Militär und Spezialeinheiten massiv gegen die Zivilbevölkerung vorgeht. Dabei werden Kinder getötet, Kranke können nicht versorgt werden. Immer öfter gibt es offenen Protest gegen die AKP-Regierung bei offiziellen Trauerfeiern für gefallene Polizisten und Soldaten. Aber dies wird nur in regierungskritischen Medien gezeigt. Erdogan setzt die PKK und die PYD mit dem IS gleich, für ihn hat die Bekämpfung der PKK Vorrang. Es gibt viele Belege für die Unterstützung des IS durch die türkische Regierung. Auch die CHP hat Belege gesammelt. Erdogan wird auch weiterhin ohne Druck von aussen keine Hilfslieferungen nach Kobanê durchlassen. Sogar die Überführung der Leichen gefallener Kämpfer von Rojava in die Türkei wurde tagelang verhindert. Die geflohenen Menschen aus Kobanê wollen zurück. Aber ihre Häuser und die Infrastruktur sind noch zerstört. So trägt die türkische Regierung dazu bei, dass Menschen auf der Flucht sind und schließlich bei uns landen. In der Türkei haben sie keine Perspektive. Mit unserer Solidaritätsarbeit für Rojava und Shengal wollen wir auch Fluchtursachen beseitigen.
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 09.09.15  1  

Sendesaal Bremen: Unsere Konzerte zum Ende der Saison

Hier nun die letzten Konzerte dieser Saison für Sie. Nach 110 Konzerten gönnen wir uns dann 2 Wochen Pause, um bereits am 26. August mit einem Highlight (Christian Tetzlaff und Lars Vogt spielen sämtlich Brahms Violinsonaten) in die neue Saison zu starten.... Kommen Sie einstweilen gut durch die Hitze Für heute allerbeste Grüße Ihr Peter Schulze Es hat sich mittlerweile rumgesprochen, dass die Verweilqualität vor und nach den Konzerten im Sendesaal sich durch das öffentliche Restaurant Geerdes am Sendesaal sehr erhöht hat. Geben Sie sich die Zeit. Ein Besuch lohnt sich. Das Geerdes ist auch selbst zu erreichen unter www.geerdesamsendesaal.de. Wir werden übrigens demnächst gemeinsam ein Programm "Menü & Konzert" anbieten. Karten für sämtliche Veranstaltungen erhalten Sie außer über unsere website www.sendesaal-bremen.de an der Abendkasse oder als telefonische Vorbestellung unter 0421-33005767 (AB). Für Feedback und Information besuchen Sie uns gern auch auf unserer facebook Seite. Inhalt 10.07. Abschlusskonzert des Dirigentenforums 11.07. und 12.07. Hochschulchor IntoNation 15.07. atos trio 17.07. Engstfeld/Weiß Quartett 09.08. Jugendbarockorchester Michaelstein 26.08. Christian Tetzlaff und Lars Vogt spielen Brahms 10.07. Abschlusskonzert des Dirigentenforums Freitag, 10. Juli 2015 | 20:00 Uhr | Eintritt frei Alle zwei Jahre führt der Deutsche Musikrat auch in Bremen einen Workshop für junge, talentierte Nachwuchsdirigenten durch. In diesem Jahr zum letzten Mal unter der Anleitung des Bremer GMD Markus Poschner. Bremer Philharmoniker Künstlerische Leitung: Markus Poschner Es dirigieren Stipendiaten des DIRIGENTENFORUMs: Fergus Macleod (Charles Mackerras Fellowship, English National Opera) Christian Reif (Conducting Fellow, New World Symphony Miami) Lorenzo Viotti (Student, Hoschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar) Vladimir Yaskorski (Dirigent, freiberuflich) Im Rahmen einer Dirigierwerkstatt mit den Bremer Philharmonikern unter Leitung von GMD Markus Poschner erarbeiten vier junge und vom Deutschen Musikrat geförderte Dirigenten ein Konzertprogramm mit Johannes Brahms‘ 1. und 2. Sinfonie, das im Sendesaal Bremen zur Aufführung gebracht wird. Das DIRIGENTENFORUM ist das Förderprogramm des Deutschen Musikrates für den dirigentischen Spitzennachwuchs, das durch Meisterkurse junge Talente fördert und für die künstlerische Begegnung der jungen Dirigentengeneration mit national wie international renommierten Dirigentenpersönlichkeiten steht. Im Rahmen von Meisterkursen können sich die Stipendiaten des Förderprogramms unter professionellen Bedingungen weiterbilden und werden so auf ihrem Weg ins Berufsleben begleitet. Kursleiter Markus Poschner wurde selbst über mehrere Jahre durch das DIRIGENTENFORUM gefördert. Der Eintritt zu diesem Werkstattkonzert ist kostenlos. Eine Voranmeldung per mail an info@sendesaal-bremen.de oder telefonisch unter 0421-33005767 wird aber empfohlen. 11.07. und 12.07. Hochschulchor IntoNation Samstag, 11. Juli 2015 | 19:00 Uhr | Tickets 15 Euro (ermäßigt 10 Euro) Sonntag, 12. Juli 2015 | 18:00 Uhr | Tickets 15 Euro (ermäßigt 10 Euro) IntoNation - Chor der Hochschule Bremen Instrumentalensemble Leitung: Julio Fernández, Mikolaj Kapala Programm W.A. Mozart: Krönungsmesse Antonio Salieri: De Profundis Z. Randall Stroope: I am not yours; I carry your heart with me; Amor de mi alma Morton Johannes Lauridsen: Dirait-on Ola Gjeilo: Dark night of the soul „Klassisch mit Seele“ - In zwei Semesterabschlusskonzerten des Hochschulchores IntoNation wird ein musikalischer Bogen gespannt von dem „Klassiker“, der Krönungsmesse von Mozart, über die Erstaufführung seit 1815 von Salieris De Profundis in g-moll bis hin zu den mit Seele erfüllten Werken noch lebender Künstler wie Stroope, Lauridsen und Gjeilo. Eine Veranstaltung der Hochschule Bremen 15.07. atos trio Mittwoch, 15. Juli 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 16 Euro / 12 Euro) Das famose atos trio aus Berlin nimmt seine neue CD mit Klavier-Trios tschechischer Komponisten (Novak, Dvorak, Smetana) im Sendesaal auf und gibt zum Abschluß dieses Produktionskonzert. "Drei Stimmen, ein Klang: Es ist diese absolut perfekte Einheit in Phrasierung, Klang, Gefühl und Interpretation die das ATOS Trio von allen anderen unterscheidet." Detroit Free Press atos trio Annette von Hehn - Violine Stefan Heinemeyer - Violoncello Thomas Hoppe - Klavier Programm: Vitezslav Novak (1870-1949): Trio quasi una ballata, op.27 (1902)            Antonin Dvorak (1841-1904): Trio Nr.4 in e-moll, op.90 „Dumky“ Bedrich Smetana (1824-1884): Trio in g-moll, op.15 atos trio Gerade zurück von einer Südamerika-Tournee nimmt das atos trio bei uns Werke tschechischer Komponisten auf. Annette von Hehn, Thomas Hoppe und Stefan Heinemeyer haben gemeinsam seit 2003 weltweit die großen Konzertreihen erobert. Rund um den Globus wird das atos trio vom Publikum bejubelt und von der Kritik gefeiert. "Ein Ensemble im wahrsten Sinne des Wortes, bei dem auf bewundernswerte Weise die Stimmen verschmelzen und das die Gabe hat, ausdrucksstarke Tiefe zu finden." schreibt The Age, Melbourne Vom 'Kalichstein-Laredo-Robinson International Trio Award', dem maßgeblichen US-amerikanischen Preis für die Gattung, bis zur höchst exklusiven Auszeichung als 'New Generation Artists' durch die BBC. Vom 1.Preis, Publikumspreis und Grand Prize in Melbourne bis zum 1.Preis in Graz. Von der Carnegie Hall über die großen Festivals bis nach Ozeanien. Das atos trio geht in Ausdruck und Dynamik an die Grenzen. Und mit seinem unerhört warmen, homogenen, singulär expressiven Trio-Klang oft weit über das Gewohnte, Gehörte, Erwartete hinaus. Die vollkommene Hingabe an die Musik, die Spielfreude, die fast magisch differenzierte Interpretation setzen Maßstäbe. Auf Festivals wie City of London, Cheltenham, Budapest Spring und Bemus Festival Belgrad. In der Wigmore Hall London, dem Concertgebouw Amsterdam und beim Enescu-Festival in Bukarest. Beim Schleswig-Holstein Musik Festival, Rheingau Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Ludwigsburger Schlossfestspielen. Auf begeistert aufgenommenen CD-Einspielungen der Klassik und Romantik (Beethoven, Brahms, Schubert, Schumann, Mendelssohn). Auf der Furore machenden Erforschung Heinrich Herzogenbergs, Josef Suks und Leon Kirchners und der Feier der französischen Moderne ("The French Album"). Nun folgt "The Czech Album", das gerade im Sendesaal entsteht. Annette, Thomas' und Stefans differenziertes Herangehen an die verschiedenen Musikstile und -epochen und ihr wunderbares künstlerisches Miteinander-Kommunizieren erweckt Musik aus ihrem Dornröschenschlaf. Beseelt Töne, die ihre eigne Kraft lang verloren glaubten. Und macht aus sehr ernster Musik ein köstliches, oft humorvolles, immer sehr lebendiges Fest. Im Rahmen des Projektes 'Rhapsody in School' übrigens auch dort, wo der Geist der Musik schon lange aufgegeben ward: in den Schulen. Zu den Komponisten von "The Czech Album": Vitezslav Novak: Gleichzeitiges Studium der Rechtswissenschaften und Musik. Schüler von Dvorak. Einfluss von tschechischer Volksmusik, ab 1920er Jahren auch Auseinandersetzung mit westeuropäischer Musik. Als Pädagoge grosser Einfluss auf die nachfolgenden Generationen tschechischer Komponisten. Sein Werk enthält u.a. sinfonische Dichtungen, 4 Opern, Kammermusik, Lieder, Kirchenwerke. Nach seinem Tode geriet sein Werk in Vergessenheit und findet sich heutzutage kaum noch auf musikalischer Bühne wieder. Antonin Dvorak: Dvorak gilt als der repräsentativste böhmische Komponist. Werke wie die 9.Sinfonie „Aus der neuen Welt“ oder das Cellokonzert wurden schon zu Lebzeiten international berühmt und gelten seitdem als Publikumsmagneten. Das „Dumky“ Trio wurde mit dem Komponisten am Klavier uraufgeführt, und so gut aufgenommen, dass es bei 40 aufeinanderfolgenden Konzerten in ganz Böhmen auf dem Programm stand. Die Probedrucke (Dvorak weilte während der Drucklegung in Amerika) wurden von keinem geringeren als Johannes Brahms überprüft! Eine „Dumka“ ist eine ukrainische Volkslied-Ballade mit epischem, schmerzvollen Ton, ein Trauergesang. Bei Dvorak eher Charakterstück mit wechselndem emotionalen Inhalt, bei dem auch heitere und feurige Tänze zum Ausdruck kommen. Das Trio op.90 ist völlig unkonventionell in der Form, bricht mit der traditionellen, 4-sätzigen Form, welche Beethoven ins Leben gerufen hatte. Die ersten drei der insgesamt sechs Dumkas sind durch attacca verbunden, die letzten 3 stehen einzeln. Ein zusammenhaltender Gedanke besteht eher in dem Wechsel zwischen Licht und Dunkel, Dur und Moll. Bedrich Smetana: Der grosse Tragiker unter den böhmischen Komponisten des 19.Jahrhunderts. Viele seiner Werke stehen in starkem autobiographischen Zusammenhang, und unter jenen Werken nimmt das einzige Klaviertrio einen besonderen Rang ein: Smetana schrieb es kurz nach dem Tode seiner geliebten Tochter Bedriska, die im Alter von vier Jahren starb. Die Verarbeitung der Ohnmacht und des Schmerzes in dieser Musik sind erschütternd. 17.07. Engstfeld/Weiß Quartett Freitag, 17. Juli 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 16 Euro / 12 Euro) Im Engstfeld/Weiß Quartett begegnen Bremer Jazzfreunden gute alte Bekannte: der Saxophonist Wolfgang Engstfeld ebenso wie Schlagzeuger Peter Weiß, Hendrik Soll (Piano) und Christian Ramond (Bass). Engstfeld/Weiß Quartett Wolfgang Engstfeld - Saxophon Hendrik Soll - Klavier Christian Ramon - Bass Peter Weiß - Schlagzeug Durch die langjährige, fast vier Jahrzehnte dauernde intensive Zusammenarbeit der beiden Leader hat  das Düsseldorfer Engstfeld/Weiss-Quartett einen spezifischen, einmaligen Gruppensound,entwickeln können. Besonders die Fähigkeit, verschiedenstes musikalisches Material von Standards, Eigenkompositionen sowie Bearbeitungen klassischer Musik in ein unverwechselbares Klangbild zu verwandeln, wird ihr von vielen Kritikern, Kollegen und Zuhörern bestätigt. Seit zehn Jahren bereits gehören auch der Kontrabassist Christian Ramond und der Pianist Hendrik Soll der Band an. Die Fundamente des fast ausschließlich aus Eigenkompositionen bestehenden Programms bilden der energiereiche Hardbop, Einflüsse des Latinjazz und freiere rhythmische Strukturen, wie sie vor allem im modernen Jazz der 70er und 80er Jahre aufkamen. Neben ihrer Konzert-Tätigkeit in Deutschland hat die Band auch zahlreiche erfolgreiche Auslandsauftritte vorzuweisen (850 Jahrfeier Moskau, Japan-Tournee im Herbst 1997). 1999 gastierten sie unter anderem in Australien und China, im Herbst 2002 folgten Gastspiele in Portugal. Im Frühjahr 2003 gab es erneute Konzerte in Moskau, 2004 reiste die Gruppe nach Polen und Süd-Afrika. 2006 standen ein Aufenthalt in Portugal und eine erneute Zusammenarbeit mit Randy Brecker an. 2008 fanden mehrere erfolgreiche Konzerte in Brasilien statt, u.a. beim „Savassi Festival“ in Belo Horizonte. 2011 konnte man die Band bei Auslandsauftritten in Toulouse und Izmir hören. 09.08. Jugendbarockorchester Michaelstein Sonntag, 09. August 2015 | 16:00 Uhr | Tickets 20 Euro (15 Euro /5 Euro) Im Jugendbarockorchester Michaelstein „Bachs Erben“ präsentieren junge Musiker gemeinsam mit renommierten Solisten lebendige Barockmusik von Bach und Lully. Jugendbarockorchester Michaelstein „Bachs Erben“ Solisten: Marie Luise Werneburg, Sopran / Amélie Saadia, Mezzosporan / Kai Rotherberg, Tenor / Jakob Ahles, Bariton Künstlerische Leitung: Raphael Alpermann Johann Sebastian Bach (1685 – 1750): Orchestersuite D-Dur BWV 1068 Jean-Baptiste Lully (1632 - 1687):Suite aus Phaeton Joseph Haydn (1732 - 1809): Sinfonie Nr.6, „Le Matin“ Johann Sebastian Bach (1685 - 1750): Kantate "Gott ist mein König" BWV 71 „Bach und der Sonnenkönig“ 1715 starb der bis heute am längsten regierende Monarch der Welt: Ludwig XIV. (1638–1715) – genannt der „Sonnenkönig“. Bereits als Vierjähriger inthronisiert, hatte Ludwig nicht weniger als 72 Jahre die Geschicke Frankreichs gelenkt. Seine prunkvolle Hofhaltung war zum Vorbild für die Fürstenhäuser Europas geworden, und auch der französische Musikstil beeinflusste über Jahrzehnte die Musikwelt. BACHS ERBEN zeichnen eine Musikentwicklung nach von Ludwigs Hofkomponisten Jean-Baptiste Lully über den eigenen Namenspatron Bach bis hin zur Wiener Klassik. „Bachs Erben“ sind Deutschlands erstes und einziges Jugendorchester für Barockmusik. Im Sommer 2006 wurde es von der Musikakademie Sachsen-Anhalt im Kloster Michaelstein mit Unterstützung des Vereins „Mitteldeutsche Barockmusik“ e.V. ins Leben gerufen. Seitdem trifft sich das aus Schülern und Studenten zusammengesetzte überregionale Ensemble mehrmals jährlich zu Arbeitsphasen, um gemeinsam mit renommierten Musikern zu arbeiten, allen voran mit einem Dozententeam der „Akademie für Alte Musik Berlin“ unter der Gesamtleitung von Raphael Alpermann.
 Reisen nach China, Bulgarien und Kolumbien stehen in der Vita des Orchesters, bereits mehrmals wurden Konzerte des Ensembles von MDR FIGARO mitgeschnitten und in der Reihe „Die nächste Generation“ gesendet. Und nicht zuletzt wurden BACHS ERBEN für mehrere repräsentative Veranstaltungen der Landesregierung Sachsen-Anhalts als Konzertensemble ausgewählt.
 Nach ihren Anfängen auf modernem Instrumentarium haben sich BACHS ERBEN stetig weiterentwickelt und spielen immer mehr Projekte auf historischen Instrumenten.
 Das Jugendbarockorchester Michaelstein spielt dieses Programm allerdings auf modernen Instrumenten. Die Verantwortung für die geprobte Interpretation wird soweit wie möglich den jungen Instrumentalisten übergeben und so musiziert das Orchester entsprechend der Aufführungspraxis der Barockzeit in der Regel ohne Dirigent. Die gebürtige Dresdnerin Marie Luise Werneburg lebt in Bremen, von wo aus sie Konzerte mit Weser Renaissance Bremen, der Lautten Compagney Berlin, der Rheinischen Kantorei, Bell'Arte Salzburg und anderen unternimmt. In 2015 erwarten sie Auftritte in der Berliner Philharmonie ebenso wie bei der Styriarte in Graz, daneben ein Solo-Recital mit Hille Perl in Zürich. Amélie Saadia wuchs in Frankreich auf und machte dort in 2005 ihr Abitur mit dem Schwerpunkt Literatur und Musik, zugleich schloß sie erfolgreich ihr  Klavier-, Korrepetitions- und Gehörbildungstudium an der Ecole Nationale de Musique et de Danse (ENMD) in Evry ab.  Nach ihrem Studium an der UdK in Berlin wurde sie am Theater in Heidelberg engagiert. Die Solisten Kai Roterberg und Jakob Ahles wurden beide an der Hanns-Eisler-Hochschule für Musik in Berlin ausgebildet. Kai Roterberg studierte dort Kontrabass und Gesang und ist seit 1993 festes Mitglied des RIAS-Kammerchors in Berlin. Jakob Ahles erhielt seine Gesangsausbildung bei Prof. Thomas Quasthoff. Er gastiert in der laufenden Saison an der Deutschen Staatsoper in Berlin und trat bei diversen Festivals wie Schleswig-Holstein Musik Festival, Festival Junger Künstler Bayreuth, Abu Gosh-Festival auf. Veranstaltet gemeinsam mit dem Nordwestradio 26.08. Christian Tetzlaff und Lars Vogt spielen Brahms Mittwoch, 26. August 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 25 Euro (Ermäßigt 2: 15 Euro Christian Tetzlaff und Lars Vogt begeisterten in den letzten Jahren mit Sonaten von Schumann und Mozart das Publikum im Sendesaal. Sie kehren zurück, um Violinsonaten von Johannes Brahms aufzunehmen und in diesem Produktionskonzert der Reihe residenz@sendesaal zum Auftakt unserer Konzertsaison 2015/16 vorzustellen. Christian Tetzlaff - Violine Lars Vogt - Klavier Programm: BRAHMS, Johannes: Sonate für Klavier und Violine Nr. 1 G-Dur op. 78 (´´Regenliedsonate´´) BRAHMS, Johannes: Sonate für Klavier und Violine Nr. 2 A-Dur op. 100 BRAHMS, Johannes: Sonate für Klavier und Violine Nr. 3 d-Moll op. 108 Christian Tetzlaff, Violine 
 “One of the most brilliant and inquisitive artists of the new generation“, nennt die New York Times den Geiger Christian Tetzlaff, gefragter Gast auf allen Konzertpodien der Welt. Gleichermaßen heimisch im Repertoire der Klassik und Romantik sowie im 20. Jahrhundert, setzt Christian Tetzlaff Maßstäbe mit seinen Interpretationen der Violinkonzerte von Beethoven, Brahms, Tschaikowsky, Berg, Schönberg, Schostakowitsch und Ligeti ebenso wie mit seinen unvergleichlichen Aufführungen der Solosonaten und -partiten von Bach. Musical America kürte ihn 2005 zum „Instrumentalist of the Year“. Er gibt regelmäßig Duoabende mit Leif Ove Andsnes und Lars Vogt. Als Solist und Kammermusiker gastiert er regelmäßig in allen internationalen Musikmetropolen wie der New Yorker Carnegie Hall und Lincoln Center, Concertgebouw Amsterdam, Konzerthaus und Musikverein Wien, London, Paris, Berlin und München. Christian Tetzlaff spielt eine Violine des deutschen Geigenbauers Peter Greiner. Lars Vogt wurde als erster Pianist zum „Pianist in Residence“ bei den Berliner Philharmonikern ernannt. Zusammen mit dem Orchester und dem Dirigenten Sir Simon Rattle gab er Konzerte in Salzburg und Berlin und erfreut sich inzwischen eines beachtlichen internationalen Renommées als Kammermusikpartner.
 Auch als Gründer und Leiter des Kammermusikfestivals „Spannungen” in Heimbach/Eifel macht Lars Vogt seit 1998 von sich reden. Das Festival hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einem der interessantesten Kammermusikfestivals in Deutschland entwickelt.
 Außerdem ist Lars Vogt Initiator von Rhapsody in School - Musiker zum Anfassen, einer Organisation, die bekannte Künstler am Tage ihres Konzertes in Schulen ihres Konzertortes vermittelt, wo Schüler so in unmittelbaren Kontakt mit lebendiger Musik und lebendigen Musikern treten können. Foto ©Giorgia Bertazzi Mit freundlicher Unterstützung der Heinz-Peter und Annelotte Koch-Stiftung Hinweise zum Abonnement: Sie erhalten diesen Newsletter unter der E-Mail Adresse wielandvonhodenberg@web.de.
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 03.07.15  +  

JA zu Demokratie und Volksabstimmung in Griechenland - NEIN zur Erpressung Griechenlands durch IWF, EU und Berliner Regierung

Von Elmar Altvater, Berlin (Altvater ist Politikwissenschaftler, Autor und emeritierter Professor am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin) Das demokratische und soziale Europa, ohnehin ein unvollendetes Projekt, befindet sich Ende 2015 am Abgrund: Doch die einen leben als Kreditgeber in einem Grand Hotel in großem Luxus mit schöner Aussicht, die anderen sitzen als Schuldner auf einer Klippe, immer vom Absturz in den Bankrott bedroht. Eine sogenannte Troika von mächtigen Institutionen sorgt dafür, dass die Drohung zur Erpressung wird. Schuldnern wie Griechenland wird keine Chance gegeben, der drohende Sturz in den Bankrott soll die Regierung gefügig machen. Soziale und politische Alternativen zur verordneten Austerity sind tabu. Selbst die von der Syriza-Regierung vorgeschlagene Abstimmung über das von der Troika verordnete Sparpaket interpretieren die Finanzminister der Eurogruppe - ein technokratischer Verein, kein politisches, den Wählern verantwortliches Gremium - als eine Provokation. Sie bestrafen Syrizas demokratische Initiative mit dem Ausschluss des griechischen Finanzministers aus den Beratungen der sogenannten Eurogruppe. Sie sind dabei schamlos genug, europäisches Recht zu brechen, um ihr neoliberales Mütchen zu kühlen. Das Schauspiel, das Schäuble, Dijsselblom und die anderen bieten, wird in die europäische Geschichte eingehen als das Spektakel eines grandiosen Selbstmordattentats der politischen Elite, gerichtet gegen das europäische Integrationsprojekt. Die Austeritätspolitik, mit der Staatshaushalte ruiniert und Gesellschaften zerstört werden, betreiben der IWF, die Europäische Zentralbank und die EU-Kommission zusammen mit der Eurogruppe in Absprache mit den großen Wirtschaftsmächten Europas - Deutschlands große Koalition der Schäuble, Gabriel und Merkel ist dabei die treibende Kraft. Sie haben mit ihrer Austerity-Politik des sozialen Kahlschlags, der Blockade von Investitionen zur wirtschaftlichen Erneuerung, des Drucks auf die Masseneinkommen und der Schwächung der Gewerkschaften dafür gesorgt, dass sich in Griechenland die Arbeitslosigkeit von 2007 bis 2014 auf fast 30 Prozent verdreifacht hat. Die Jugendarbeitslosigkeit hat sich auf rund 60 Prozent nehr als verdoppelt. Kein Wunder, dass das Bruttoinlandsprodukt um ein Vietel niedriger, die private Verschuldung um 66% höher ist als vor der Krise und die Staatsschuldenquote fast auf 180% angestiegen sind. Überall in Europa hat sich die soziale und ökonomische Lage der Menschen verschlechtert, in Griechenland aber in besonders zugespitzter Weise. Es ist angesichts dieses durchschlagenden Misserfolgs der Troika-Politik verständlich und richtig, dass die griechische Regierung die Notbremse zieht und eine andere als die im Grandhotel Abgrund vorgeplante Route einschlagen will, zumal die Regierungen vor Syriza keinerlei Erfolge vorweisen können, obwohl sie den Troika-Vorgaben brav gefolgt sind. Syriza handelt dabei nicht nur im Interesse Griechenlands. Ganz offensichtlich ist eine Fehlkonstruktion des "europäischen Hauses" zu korrigieren: Seine Bewohnerinnen und Bewohner sind nicht Bürgerinnen und Bürger mit gleichen Rechten (und Pflichten), sondern Vermögende hier, deren Reichtum auch in der Krise wächst, und Schuldner da, deren Schuldenlast in der Krise und wegen der Krise sich ständig vergrößert. Im Europa des Jahres 2015 kann gelernt werden, was der große griechische Philosoph Aristoteles lehrte: Geld spaltet, man kann daher keine freie demokratische Gesellschaft der Logik des Geldes folgend, auf einer Währungsunion gründen. Ein "gemeinsames Haus" verlangt mehr als eine gemeinsame von "Institutionen" verwaltete Kasse, zumal, wenn deren Repräsentanten unfähig und hasserfüllt gegen demokratische Alternativen sind. Die euroliberale Politik der vergangenen zweieinhalb Jahrzehnte seit dem Gründungsdokument des Euroraums, dem Maastricht-Vertrag von 1991, hat zur Spaltung der europäischen Gesellschaft beigetragen. Griechenland ist das dramatischste Beispiel. Andere sind vorausgegangen. Weitere werden folgen. Daher haben die Syriza-Regierung und Alexis Tsipras Recht, Respekt vor den Interessen des griechischen Volkes einzufordern und die Achtung der Würde der Menschen und die Stärkung demokratischer Partizipation einzuklagen. Eine demokatische Abstimmung darüber ist ein Muss. Sie ist ein Fortschritt im Vergleich zu den alternativlosen Auflagen der Troika, die den demokratischen Entscheidungsspielraum gegen Null tendieren lassen. Es geht nicht nur nur um eine griechische Angelegenheit. Die aktuellen Ereignisse um Griechenland gehen alle Europäerinnen und Europäer an. Die Initiative zur Volksabstimmung über das weitere Vorgehen in der Schuldenkrise gewinnt einen Teil der demokratischen Rechte zurück, die unter die Räder des Troika-Gefährts geraten sind. Wir wenden uns gegen gegen die Versuche der Euro-Finanzminister, jenes kleine griechische Volk aus Europa herauszuamputieren, ein Volk, "dessen universelle Begabung und Betätigung ihm einen Platz in der Entwicklungsgeschichte der Menschheit gesichert hat, wie kein anderes Volk ihn je beanspruchen kann" - so Friedrich Engels, dessen Todestag sich 2015 zum 120. Mal jährt. Was bleibt von Europa ohne Griechenland? Eine kulturlose neoliberal kontaminierte, von "den Institutionen" autoritär verwaltete Wüstenei. Es sollte selbstverständlich sein, dass die demokratische Abstimmung über die Troika-Politik in Griechenland und in anderen europäischen Ländern von den "Institutionen respektiert wird. Alle Androhungen, die in diesen Tagen aus der Eurogroup, seitens der EZB und der Berliner Regierung zu hören sind, man werde die erforderliche Unterstützung für Athen umgehend einstellen, sind unverantwortlich und undemokratisch. Hier wird offen mit Finanzchaos gedroht, um auf diesem Weg Demokratie abzuwürgen. Zeit ist Geld, lautet die oberste Regel der Euro-Finanzpolitiker. Sie verstehen noch nicht einmal, dass demokratische Verfahren Zeit brauchen, dass man sich die Muße nehmen muss, um zu breit akzeptierten Resultaten zu gelangen. Lösungen für die gegenwärtige schwere Krise dürfen nicht einseitig die Schuldner mit harten, ja brutalen und unerfüllbaren Austerity-Auflagen belasten. Die Gläubiger sind an den Kosten der Krise zu beteiligen. Eine Insolvenz, eine Krise muss einvernehmlich geregelt werden, nicht durch einseitige Schuldzuweisungen und die Austerity-Belastungen der Menschen in einem Schuldnerland. Man sollte in den Salons des Grand Hotel Abgrund nicht vergessen, dass für die Misere der Schuldenkrise die Finanzjongleure und ihre politischen Handlanger die Hauptverantwortung tragen. Die Finanzminister der Eurogruppe haben dies vergessen. Sie sind für ein selbst erzeugtes Desaster verantwortlich, das nun die griechische Bevölkerung auszubaden hat und das mit Zeitverzögerung auch andere Völker Europas treffen wird. Schande über die polititische Klasse in der Europäischen Union! Solidarität mit der Bevölkerung in Griechenland! Unsere Hochachtung gilt der demokratisch gewählten und Demokratie praktizierenden Regierung in Athen. (Initiative von: Elmar Altvater, Berlin)  
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 29.06.15  +  

Schweizer Studie offenbart: Jeder fünfte Suizid steht in Zusammenhang mit Arbeitslosigkeit

In Deutschland wurde der Zusammenhang zwischen Suizide, Erwerbslosigkeit und Hartz IV bislang kaum untersucht. Nun haben Forscher der Universität Zürich eine Studie erstellt, die sich die Situation in 63 Ländern genauer anschaute. Jährlich nehmen sich rund 45'000 Menschen das Leben, weil sie keine Arbeit haben oder jemand in ihrem Umfeld von Arbeitslosigkeit betroffen ist. Die Untersuchung zeigt, dass die Zahl aller Suizide, die in der Finanzkrise im Jahr 2008 direkt oder indirekt mit der Arbeitslosenrate im Zusammenhang standen, neunmal so hoch ist wie bislang angenommen. Arbeitslosigkeit kann Menschen in den Suizid treiben. Dass die existentielle Bedeutung von Arbeitslosigkeit für die Gesundheit gross ist und der (drohende) Verlust einer Arbeitsstelle sowie lange Arbeitslosigkeit eine ernste Situation für die Betroffenen und deren Angehörige darstellt, haben zahlreiche Studien nachgewiesen. Die Debatte über den traurigen Zusammenhang wurde durch die ökonomische Krise und die nachfolgende Sparpolitik vieler Länder im Jahr 2008 neu entfacht. Während viele Untersuchungen lediglich Krisenjahre und oft nur einzelne geographische Regionen einbezogen, können jetzt Carlos Nordt, Ingeborg Warnke, Erich Seifritz und Wolfram Kawohl von der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich erstmals ein Bild über vier Weltregionen für die Zeit von 2000 bis 2011 zeichnen. Mit folgendem Schluss: «Pro Jahr steht weltweit etwa jeder fünfte Suizid direkt oder indirekt mit Arbeitslosigkeit in Verbindung», sagt Erstautor Carlos Nordt. Die Studie ist nun in der Zeitschrift «The Lancet Psychiatry» online publiziert.Alle vier Weltregionen betroffenFast eine Million Menschen sterben weltweit pro Jahr durch Suizid. Um herauszufinden, wie viele der Suizide im Zusammenhang mit Arbeitslosigkeit stehen, haben die UZH-Forschenden Daten von 63 Ländern der Jahre 2000 bis 2011 in ihre Studie einbezogen. Die Länder wurden in die vier Weltregionen Nord- und Süd-Amerika, Nord- und West-Europa, Süd- und Ost-Europa sowie Nicht-Amerika und Nicht-Europa eingeteilt. Nicht verfügbar waren Daten aus China und Indien. «Trotz länderspezifischer Besonderheiten fanden wir in allen vier Weltregionen einen ähnlich starken Zusammenhang zwischen Arbeitslosen- und Suizidrate», fasst Soziologe Carlos Nordt zusammen. Dieser Effekt unterscheide sich ausserdem weder nach Geschlecht noch nach Altersgruppe.Jeder fünfte Suizid pro Jahr konnte direkt oder indirekt mit Arbeitslosigkeit in Verbindung gebracht werden. Und: «Nach dem Krisenjahr 2008 stieg die Zahl der Suizide kurzfristig um 5000 Fälle an», sagt Nordt. Diese Zahl hatten bereits andere Studien festgestellt. Nicht bekannt aber bisher war, dass in diesem Jahr gesamthaft rund 46’000 Suizide mit der Arbeitslosenrate verbunden waren: «Damit war die Zahl der Suizide mit diesem Hintergrund neunmal grösser als der bisher bekannte Anstieg», so Nordt.Auf eine Krise wird bereits im Vorfeld reagiertIn Ländern mit allgemein tieferer Erwerbslosigkeit war der Zusammenhang von Arbeitslosigkeit und Suizid stärker ausgeprägt. Deshalb sind gemäss den Forschenden auch in Ländern mit tieferer Arbeitslosigkeit unbedingt Investitionen in Programme erforderlich, die Personen in den Arbeitsmarkt integrieren und ein gesundes Arbeitsklima fördern. Interessanterweise zeigt die Studie zudem, dass der Anstieg der Suizidrate dem der Arbeitslosenrate um etwa sechs Monate vorausging. Das heisst: «Die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt wurde offensichtlich antizipiert und bereits die Verunsicherung über die Entwicklung der ökonomischen Situation scheint negative Konsequenzen zu haben», folgert Psychiater und Seniorautor Wolfram Kawohl. So könne zunehmender Druck am Arbeitsplatz, etwa durch Restrukturierungen, Suizide begünstigen. «Es bedarf einer Schulung von Fachpersonal, etwa in den Personalabteilungen, damit dieses erhöhte Suizidrisiken bei betroffenen erwerbstätigen und nichterwerbstätigen Personen besser erkennt und beim Umgang mit der Problematik helfen kann», empfiehlt Kawohl.Es ist bekannt, dass besonders vulnerable Personen ein höheres Suizidrisiko haben; in diese Studie konnten jedoch solche Faktoren, wie zum Beispiel psychische Störungen, aufgrund mangelnder Verfügbarkeit spezifischer Daten nicht einbezogen werden.Das soziale Umfeld ist betroffenWichtig zu erkennen ist gemäss Kawohl ebenfalls, dass sich die Probleme wegen Arbeitslosigkeit nicht nur auf die Direktbetroffenen auswirken: Die Resultate in Bezug auf Suizide und Arbeitslosigkeit zeigen etwa, dass auch Personen über 65 Jahre betroffen sind – also Menschen, die oftmals nicht mehr aktiv im Arbeitsmarkt stehen. Die UZH-Forschenden fordern deshalb dazu auf, «bereits Befürchtungen in der Bevölkerung vor wirtschaftlichen Veränderungen ernst zu nehmen und geeignete suizidpräventive Massnahmen zu entwickeln und voranzutreiben», so Kawohl. (sb, pm) http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueb erhartziv/studie-jeder-5-suizid-durch-arbeits losigkeit-90016608.php
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 22.06.15  +  

Robert Schumann war ein leidenschaftlicher Musiker, Komponist, Schriftsteller und Übersetzer. Aber er nahm nie Stellung zu den politischen Problemen seiner Zeit

    Robert Schumann (geb. 1810 in Zwickau, gest. 1856 in Bonn-Endenich) Robert Schumann kam am 8. Juni 1810 als sechstes und letztes Kind wohlhabender Eltern in Zwickau zur Welt, wohin die Familie wenige Jahre zuvor aus dem thüringischen Ronneburg hingezogen war. Der Vater August Schumann (1773-1826) hatte sich als Romanschriftsteller und Verfasser kaufmännischer Kompendien die Mittel zum Aufbau eines Verlagsunternehmens erworben und sich mit der Herausgabe von Lexika und Sammelwerken, volkstümlichen Ausgaben deutscher und ausländischer Klassiker (für die er auch selbst aus dem Englischen übersetzte) und mit den viel gelesenen „Erinnerungsblättern für gebildete Stände“ einen geachteten Namen gemacht. Sein Einfluß und seine hohe literarische Bildung waren prägend für Roberts Kinder- und Schuljahre, so daß er von sich sagen konnte, es seien ihm schon damals „die bedeutendsten Dichter ziemlich aller Länder ... geläufig“ gewesen. Es blieb nicht beim passiven Aufnehmen von Literatur, sondern es kam zu eigenen dichterischen Versuchen und zur Gründung eines literarischen Schülerzirkels, in dem Robert den Ton angab. Starken, fortwirkenden Eindruck hinterließ bei ihm gegen Ende der Gymnasialzeit die Lektüre der Werke Jean Pauls. Ihren Stil kopierte er zunächst in seinen romantischen Erzählfragmenten, sie wirkten aber auch, teils direkt-anregend, teils mehr untergründig, auf sein späteres Komponieren ein, so daß er scherzhaft-überspitzt bekannte, von „Jean Paul mehr Kontrapunkt gelernt zu haben als von seinem Theorielehrer“, und diese beförderten die poetische Qualität seiner musikschriftstellerischen Arbeiten. Kurzum: Schumann war ein Universalgenie!  
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 18.06.15  +  

Presseerklärung: > Bremer Friedensforum gegen neue Rüstungsrunde durch MEADS

Das Bremer Friedensforum verurteilt die Entscheidung des Verteidigungsministeriums, das "Patriot"-System durch das von den USA, Deutschland und Italien entwickelten "Medium extended Air Defense System" (MEADS) zu ersetzen. Damit werden nicht nur erneut Milliarden Euro verschleudert, sondern die Aufrüstungsspirale wird in eine Runde gebracht und die zurzeit schwierigen Beziehungen zu Russland werden in unverantwortlicher Weise weiter belastet. Denn gegen kein anderes Land kann dieses Waffensystem gerichtet sein. Schon vor zehn Jahren forderte der Bremer Rechtsanwalt Volker Kröning, damals Bundestagsabgeordneter der SPD, sowie die GRÜNEN, sich dem Druck, der von der Rüstungsindustrie und den USA ausginge, nicht zu beugen. Kröning nannte damals die vom Bundesrechnungshof geschätzten Kosten in Höhe von sechs bis sieben Milliarden Euro, fast das Doppelte von der jetzt genannten Summe des Verteidigungsministeriums. Dabei ist die damals vom Bundesrechnungshof kalkulierte Summe nach allen Erfahrungen von Rüstungsprojekten als realistischer anzusehen. Kröning machte damals für seine Ablehnung die hohen Kosten geltend und auch die Tatsache, dass das „Patriot“-System ausreiche. Die auch in Bremen ansässige Firma Airbus, damals EADS, ist an dem Luftabwehrsystem MEADS durch die Produktion der Sende-/Empfangs-Module (sogenannte T/R-Module) mit der dazugehörigen Elektronikausrüstung für das multifunktionale MEADS-Feuerleitradar MFCR (Multifunction Fire Control Radar) beteiligt.
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 09.06.15  +  

Erinnern - bewahren - Frieden: > Der "Schwur von Buchenwald" ist hochaktuell

Es waren vielleicht die bewegensten Eindrücke des 8. und 9. Mai 2015: zehntausende Menschen, Familien, Junge und Alte, Deutsche und ausländische MitbürgerInnen zogen stundenlang durch Berlin zu den beiden Mahnmalen im Tierpark und im Treptower Park. Sie legten Blumen nieder – „Blumen für den Frieden“. Sie verharrten in Ruhe, Gedenken sowie Trauer und dachten der Toten des 2. Weltkrieges, sicher besonders der 27 Millionen Toten der Sowjetunion. Die Menschen waren aber auch fröhlich und optimistisch, sie erinnerten sich an die Befreiung Europas von der Geisel des Faschismus und feierten diesen Sieg der Völker. Eine tiefe Sehnsucht nach Frieden prägte die stundenlangen Züge von Menschen an beiden Ehrenmälern. Besorgnis über die  aktuelle Situation prägte viele Gespräche. Immer wieder wurde betont: Friede und Partnerschaft mit Russland ist das Unterpfand einer friedlichen Entwicklung in Europa. Eine tiefe Friedenssehnsucht prägte diese oft spontanen, familiären Friedensmanifestationen. Viele – aber lange nicht alle – kamen aus den verschiedenen Ländern der ehemaligen Sowjetunion. Ausländische KollegInnen, oft aus Ländern, die 1945 noch kolonial unterjocht waren, nahmen aktiv teil.  Bringen Sie einen neuen Friedenwillen in die deutsche Gesellschaft, werden auch sie aktiver, engagierter für den Frieden? Gedanken, die einer vertiefenden Diskussion bedürfen. Matthias Platzeck sprach am Ehrenmal im Berliner Tiergarten der Initiative KONTAKTE-KOHTAKTbI und warnt davor, diesen Tag umzudeuten. Wenn schon unsere östlichen Wertenachbarn sich alle Mühe geben, einige Seiten aus dem Geschichtsbuch zu zerren, sollten wir [Deutschland] uns der Verantwortung umso mehr stellen. Im Treptower Park feierten am 9.5. schon traditionell viele u.a. mit der VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten) unter dem Motto „Wer nicht feiert, hat verloren“. Beeindruckend, vor allem durch die vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die spontan vorbeikamen und dabei blieben, war das Friedensfestival, das vom 8.-10.5. auf dem Breidscheidplatz mit der Unterstützung der Gemeinde der Kaiser Wilhelm Gedächtnis Kirche durchgeführt wurde. Tausende TeilnehmerInnen diskutierten aktuelle friedenspolitische, aber auch humanistische Herausforderungen und beteiligten sich aktiv und passiv an vielfältigen kulturellen Aktivitäten. Eine sinnvolle Veranstaltung, gerade um Interessierte aber noch nicht aktive einzubeziehen und die Gesellschaft weiterhin für den Frieden zu sensibilisieren. Über 60 dezentrale Veranstaltungen vervollständigen das Berliner Programm. Beendet wurden diese vielfältigen Erinnerungs- und Friedensaktionen in Berlin durch die Demonstration, die von der Berliner Friedenskoordination organisiert wurde und auf eine breite Unterstützung durch viele Friedensinitiativen und Organisationen weit über Berlin hinaus stieß. In ihrem Mittelpunkt standen unter dem Motto „70 Jahre Befreiung – Nein zu Krieg und Faschismus. Für eine Politik der Verständigung und Konfliktlösung“ die aktuellen friedenspolitischen Herausforderungen. 2.000 Menschen demonstrierten am 10.5. durch Berlin. Ihre zentrale Aussage war: Wir müssen den Frieden, die Abrüstung und besonders das Nein zum Krieg gegen die offizielle Politik durch mehr Druck auf der Straße erstreiten. In den beeindruckenden Worten der 90 jährigen Antifaschistin Erika Baum hieß es: „Ihr müsst den Frieden fest in Eure Hände nehmen, das ist die Lehre des 8. Mai 1945.“ Peter Sodann, unterstützt von Dieter Dehm, verwies (auch in sehr persönlichen Erinnerungen) auf die Notwendigkeit der Freundschaft mit Russland heute und die Zurückweisung der interessensgebundenen Hetze.  Per Video zugeschaltet, sprach Oskar Lafontaine von der Notwendigkeit, die Friedensbewegung neu zu entwickeln und zu stärken. Sein Verweis auf den französischen Sozialisten Jean Jaures unterstrich den untrennbaren Zusammenhang von Kapitalismus und Krieg. Rolf Becker, Schauspieler und aktiver Gewerkschafter, verdeutlichte in eindringlichen Worten den Zusammenhang von Krieg und Faschismus. Antifaschismus ist die Grundlage allen Friedensaktionen, in Worten und Taten zog sich dieses wie ein roter Faden durch die Redebeiträgen und die beeindruckenden kulturellen Beiträge dieser Demonstration.Deutlich war auf der Demonstration auch die Trennung von allen, die nicht zur Friedensbewegung gehören. Diese Demonstration war der Abschluss eines intensiven Aktionswochenendes der Friedensbewegung – auch in Berlin. Ein Satz nur zu den Rechtsradikalen und Faschisten: Die großspurigen Ankündigungen in Berlin zum 8.5. aufzumarschieren und den Reichstag „zu stürmen“ waren Luftblasen. Die Anzahl der Rechtsradikalen war minimal. Es bleibt aber die Notwendigkeit tagtäglicher Aufmerksamkeit – „Wehret den Anfängen“. Viele der Aktionen in Deutschland wurden in breiten Bündnissen und Koalitionen vorbereitet, die oft von der VVN-BdA initiiert wurden. Einen vollständigen Überblick darzulegen ist uns wenige Tage nach dem 8.5. leider nicht möglich. Wir verweisen auf die Webseiten der VVN-BdA oder der Friedenskooperative in Bonn. Wir möchten einige Beispiele kurz skizzieren, von denen uns Informationen vorliegen. Frankfurt am Main: Eine Aktionswoche mit dem Abschluss einer Demonstration zum Römer und einem Konzert prägten die Aktionen in Frankfurt. Stuttgart: Eine Demonstration am 9. Mai in Stuttgart „Tag der Befreiung. Unser Auftrag für Demokratie, Solidarität und Frieden“ war der Höhepunkt vielfältiger Aktionen, die ein breites Bündnis vorbereitete. Tübingen: Demonstration und Kundgebung prägten auch die Aktionen in der Universitätsstadt. Düsseldorf: Ca. 300 TeilnehmerInnen zogen in einer antifaschistischen Friedensdemonstration, die ein breites Bündnis neben einer ganzen Reihe von Veranstaltungen vorbereitete, durch Düsseldorf. Besonders hervorzuheben ist sicher die Demonstration in Bochum, zu der die neu gegründete Initiative „Gewerkschaftlerinnen und Gewerkschaftler für Frieden und Solidarität“ am 9.5. nach Bochum aufgerufen hatte. Ca. 500 TeilnehmerInnen folgten diesem Aufruf. In seiner Rede sprach sich das ehemalige Vorstandsmitglied der IG Metall Horst Schmitthenner eindringlich für eine engere Zusammenarbeit von Friedens- und Arbeiterbewegung, für eine friedliche, solidarische und humane Gesellschaft aus. Viele weitere dezentrale – oft kleinere Aktionen – prägten in zahlreichen Städten und Dörfern das Bild des 70. Jahrestages der Befreiung. Geprägt vom Dank an die Befreier und tiefer Sorge um die Bedrohung des Friedens, besonders durch den Konfrontationskurs des Westens gegenüber der Ukraine, waren diese Veranstaltungen und Aktionen die Antwort auf die Politik der Bundesregierung, diesen Tag mehr zur Anklage gegen Russlands als zur Entwicklung einer Politik des Dialogs und der gemeinsamen Sicherheit umzudefinieren. Offizielle Feierlichkeiten, z.B. in Städten und Kommunen, waren eher die Ausnahme, gewerkschaftliches und kirchliches Engagement eher selten. In das Bild der Verweigerung des Dankes an die Befreier, passt der sogenannte „Ball des Heeres“ am 9.5. in Berlin, um den Beitritt der BRD zur NATO vor 60 Jahren zu feiern. Über 100 Friedenaktivistinnen machten mit ihrem Protest und besonders mit lauten Trillerpfeifen deutlich, was sie davon hielten. Die Gefahr der Uminterpretation des 8. Mai und die vielfältigen Gefahren eines Geschichtsrevisionismus sind bei vielen offiziellen und medialen Diskussionen um den 8. Mai deutlicher als zuvor hervorgetreten. Ihnen gilt es überall entschieden entgegenzutreten, sind sie doch auch untrennbar mit einer weiteren Militarisierung der Gesellschaft verbunden. Die aktuellen Kriege und die Gefahren, die von einer Politik der Konfrontation des Westens gegen Russland ausgehen, sind aktuell drängende und bewegende friedenspolitische Herausforderungen. Werden wir diesen Herausforderungen als Friedensbewegung gerecht? Diese Fragen stellen, heißt sie auch im Zusammenhang  mit den Aktionen um den 8. Mai, angesichts der doch relativ eingeschränkten Teilnehmerzahlen, mit nein zu beantworten. Ein Blick in die Geschichte des 50. und 60. Jahrestages der Befreiung zeigt, dass gerade diese mit großen, eindrucksvollen Demonstrationen unter Beteiligung der Friedensbewegung verbunden waren. Geschichte wiederholt sich nicht, aber wir können möglicherweise aus ihr lernen, dass wieder mehr und gemeinsame Aktionen sinnvoll wären. Ein gemeinsamer Artikel von Kristine Karch, International Network of Engineers and Scientists for Global Responsibility (INES); Reiner Braun, International Association Of Lawyers Against Nuclear Arms (IALANA); Pascal Luig, NaturwissenschaftlerInnen-Initiative (NatWiss); Lucas Wirl NaturwissenschaftlerInnen-Initiative (NatWiss)
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 27.05.15  +  

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