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Druck im Yasni Exposé von Wieland von Hodenberg

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Kriege weltweit ächten! Atomwaffen abschaffen! Alle AKW stilllegen!
Homepage: hodenberg.de
Spitzname: "Einstein", Land: Deutschland, Sprache: Deutsch
Ich biete: Friedensaktivist und Autor, auch verantwortl. für Pressearbeit - / Kämpfer für soziale Gerechtigkeit, Bleiberecht für Flüchtlinge, Schutz für Deserteure vor Verfolgung und Einsatz für die universellen Menschenrechte. Außerdem Liebhaber klassischer Musik, Barockmusik, Jazz und Literatur. Sportlich: Tourenradler mit viel Langstreckenerfahrung - und Frischluftfanatiker!
Wieland von Hodenberg @ Solidarische Hilfe e.V., 28277 Bremen

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Wieland von Hodenberg - Wieland von Hodenberg
Juni 08  1
Wieland von Hodenberg - Wieland von Hodenberg
Okt 10  2

1053 Informationen zu Wieland von Hodenberg

Sendesaal Bremen: > Unsere Konzerte im Mai

Liebe Freunde des Sendesaales, anbei finden Sie unsere Veranstaltungen im Mai. Eingerahmt von zwei tollen Piano-Trios von Kenny Werner (USA) (5.5.) und David Helbock (A) (26.5.) gibt es diesmal sogar Pfingsten Programm: die koreanische Pianistin Soo Choo mit dem argentinischen Saxophonisten Javier Girotto (14.5.) und am Pfingstsonntag die phänomenale Klarinettisten-Truppe Faltenradio aus Wien (15.5.). Was wir sonst noch zu bieten haben, finden Sie weiter unten. Im benachbarten Restaurant Geerdes am Sendesaal gibt es auch ein Programm: "Menü & Konzert". Sie suchen sich ein Konzert Ihrer Wahl aus und gönnen sich oder Ihren Lieben vorher (wahlweise auch hinterher) ein 3-Gänge-Menü im Geerdes. Wenn Sie gerne Kulinarisches und Konzertantes genussvoll miteinander verbinden wollen, sind Sie da richtig. Für heute allerbeste Grüße und die besten Wünsche für einen - auch wenn es gegenwärtig nicht danach aussieht - wonnigen und sonnigen Monat Mai. Ihr Peter Schulze Karten für sämtliche Veranstaltungen erhalten Sie außer über unsere website www.sendesaal-bremen.de an der Abendkasse oder als telefonische Vorbestellung unter 0421-33005767 (AB). Sie können auch weiter unten direkt den link bei dem Konzert nehmen, das Sie interessiert. Für Feedback und Information besuchen Sie uns gern auch auf unserer facebook Seite. Das benachbarte Restaurant Geerdes am Sendesaal ist zu erreichen unter www.geerdesamsendesaal.de.   Inhalt 04 .05. Afenginn 05.05. Kenny Werner Trio 07.05. Florian Hoefner Solo 11.05. Hommage á Max Reger zum 100. Todestag 14.05. Soo Cho & Javier Girotto 15.05. Faltenradio: ZOO 18.05. Malte Dürrschnabel Quartett: Hommage à Michel Legrand 19.05. fatsO 21.05. JSO Bremen-Nord - Wiener Klassik 26.05. David Helbock Trio 28.05. Göttinger Barockorchester, Ltg. Benjamin-Gunnar Cohrs 04.05. Afenginn Mittwoch, 04. Mai 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Die dänische Folkrock-Gruppe Afenginn, immer ein Garant für äußerst vitale Livemusik, kommt zum wiederholten Mal in den Sendesaal. AFENGINN Kim Rafael Nyberg - Mandoline Kristoffer Viktor Nybye- Klarinetten Alexander Kraglund - Geige Nils Davidsen - Bass Knut Finsrud - Schlagzeug Kaare Munkholm - Marimbaphon Mit einer dreizehnjährigen Bandgeschichte, fünf Alben, zahlreichen Preisen und über 500 energiegeladenen Konzerten weltweit gehören Afenginn heute zu den Schwergewichten von Europas zeitgenössischer Folk- und Weltmusikszene. Sie sind ständig auf der Suche nach neuen Herausforderungen und Projekten und waren in den letzten Jahren fast ununterbrochen auf der Bühne. Gegründet wurde Afenginn im Jahr 2002 in Kopenhagen. Das Wort AFENGINN bedeutet Stärke und Begeisterung und so hat sich die Band mit ansteckender Spielfreude und grenzüberschreitenden musikalischen Ideen einen Ruf für Virtuosität und fantastische Livekonzerte erarbeitet. Charakteristisch für die zwanglos-regelwidrige, oft verwegene oder melancholisch-bildhafte Art der Musik sind die unerwarteten Tempowechsel und verzwickten Rhythmen - widergespiegelt in der explosiven und verblüffenden Live- Performance. Afenginn sind immer offen für Abenteuer. So traten sie mehrmals zusammen mit Frank London auf, aber auch mit einem Chor, einen Symphonieorchester und zuletzt mit dem Ballett "Soma", einer großen modernen Ballettproduktion im Bellevue Theater Kopenhagen mit der Musik von Afenginn. 2009 wurden Afenginn als Beste Folkband mit einem Danish Music Award ausgezeichnet und 2010 für das Beste Weltmusik Album des Jahres. PRESSESTIMMEN: "Als Gruppe hat Afenginn ein einzigartiges Kontaktvermögen zum Publikum und die Musiker sind alle hervorragende Instrumentalisten." (Folkworld) "Als Hörer ist man gefordert, genau hinzuhören, denn was da musikalisch auf einen zukommt, ist dicht gepackt mit originellen Ideen, verwegenen Melodien und vertrackten Rhythmen." (weltmusik.net) "…schnörkellos, ohne Umschweife und ohne jede Arroganz ist die Musik: Funkensprühend ist wohl das richtige Wort. Und: Die fünf nordländer Jungs sind durchaus qualifiziert und Meister ihres Fachs." (Folkmusiksuite101) 05.05. Kenny Werner Trio Donnerstag, 05. Mai 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Das Kenny Werner Trio ist eines der beständigsten Ensembles des modernen Jazz. Neben vielen anderen Projekten spielt der Pianist seit 1999 in dieser Formation mit dem Bassisten Johannes Weidenmüller und dem Schlagzeuger Ari Hoenig. Kenny Werner Trio Kenny Werner - Piano Johannes Weidenmüller - Bass Ari Hoenig - Schlagzeug Kenny Werner ist fraglos einer der seit Jahren gefragtesten Pianisten der amerikanischen Jazzszene. Mit Ratzo Harris und Tom Rainey gründete er 1981 sein erstes eigenes Trio. Er arbeitete mit Archie Shepp, dem Mel Lewis Orchestra, Tom Harrell, Joe Lovano, Toots Thielemans und vielen anderen zusammen. Auch mit führenden europäischen Big Bands wie der WDR Big Band, Danish Radio Big Band, dem Metropole Orchestra und jüngst dem Brussels Jazz Orchestra hat Kenny Werner immer wieder gearbeitet. Sein bahnbrechendes Buch über Improvisation Effortless Mastery - (Mühelose Meisterschaft  - den Musikmeister in sich befreien) erschien 1996. Er benutzt darin seine Lebenserfahrungen wie ein Mikroskop, mit dem er in den Geist eines Künstlers schaut. Das Buch ist ein Guide durch die emotionalen, spirituellen und psychologischen Aspekte des Künstlerlebens. Es ist eines der am weitesten verbreiteten Bücher über Musik und Improvisation, das tausenden von Musikern weltweit hilft, ihr Talent und Potential zu entfesseln. Es ist Pflichtlektüre an vielen Universitäten. Gänzlich unbeabsichtigt hat Kenny Werner damit eine Revolution losgetreten und Musiker inspiriert zu innerer Arbeit an Geist, Körper und Seele beim Versuch ihre musikalischen Erfahrungen von der Banalität zu mehr Tiefe zu führen. 2010 erhielt Kenny Werner den Guggenheim Fellowship Award für sein wegweisendes Stück No Beginning No End.  Dies ist eine musikalische Reise durch Tragik und Verlust, Tod und Übergang und den Weg von einem zum nächsten Leben. Ein Stück praktischer Heilung durch Musik, die dem Verlust seiner eigenen Tochter bei einem Verkehrsunfall folgte. Hier gibt es auch ein Video zu sehen: das Kenny Werner Trio spielt Bach in Thailand. 07.05. Florian Hoefner Solo Samstag, 07. Mai 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Der im kanadischen Neufundland lebende deutsche Jazzpianist und Komponist Florian Hoefner spielt gerade bei uns im Sendesaal seine erste Solo-CD ein. Dieses Konzert ist Teil der Aufnahmesession. Seien Sie dabei. Florian Hoefner - Piano Florian Hoefner gehört zu den wenigen deutschen Musikern, die erfolgreich den Sprung über den Atlantik geschafft haben. Von 2008 bis 2014 lebte der gebürtige Nürnberger in New York City und erspielte sich dort einen guten Namen. Das zeigt sich zum einen an Auftritten mit Künstlern wie Rich Perry, Seamus Blake, John Riley und Tim Ries, zum anderen am Erfolg seiner eigenen Gruppe, der Florian Hoefner Group. Das Quartett, mit dem er seit 2011 arbeitet, hat bereits drei von der Presse gefeierte CDs beim amerikanischen Label, Origin Records veröffentlicht und hat eine Vielzahl von Konzerten in den USA, Kanada und Europa absolviert. 2013 wurde die Gruppe mit dem Ravensburger Kleinkunstpreis ausgezeichnet. Nach dem Konzert mit der Band beim Montreal Jazz Festival 2015 erhielt Florian den Stingray Rising Star Award für seine Komposition, Newfound Jig, sowie für sein Gesamtwerk. In Deutschland ist er nach wie vor als Pianist der Gruppe Subtone aktiv. Die Band hat gerade ihre vierte CD „Roswitha’s Revenge“ bei Laika Records veröffentlicht und blickt auf zahlreiche Konzerttourneen in Deutschland, Europa, aber auch Nord- und Südamerika und den Gewinn des internationalen Jazzwettbewerbs „Tremplin Jazz d’Avignon“ zurück. Als Komponist konnte Florian Hoefner zweimal hintereinander den ASCAP Young Jazz Composers Award gewinnen. Als Mitglied des BMI Jazz Composers Workshop unter Jim McNeely wurde er für den Charlie Parker Kompositionspreis nominiert. Nach Jahren der Arbeit mit verschiedenen Ensembles führte eine Einladung zu den „Piano Jazz Series“ in der Blues Alley in Washington, D.C. im April 2014 zur Uraufführung von Florians erstem abendfüllenden Solopianoprogramm. Seitdem hat er das Programm immer wieder aufgeführt und ständig weiterentwickelt. 2015 erhielt er ein Stipendium aus dem Kulturförderprogramm in seiner neuen Heimat, der kanadischen Provinz Neufundland und Labrador, um neues Repertoire für Solopiano zu komponieren und aufzunehmen. Als Ort für die Aufnahme wählte er den Sendesaal Bremen. Dieses Konzert ist Teil der Aufnahmesession und wird live mitgeschnitten. Die neuen Stücke sind speziell für Solopiano geschrieben und verbinden Florians virtuoses und rhythmisch präzises Pianospiel mit seiner einzigartigen kompositorischen Handschrift. Wir bedanken uns für die Unterstützung durch ArtsNL, dem Kulturförderprogramm der Provinz, Neufundland und Labrador, das im letzten Jahr 2.5 Millionen Dollar in die Förderung der Künste investiert hat. 11.05. Hommage á Max Reger zum 100. Todestag Mittwoch, 11. Mai 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Der Tod des Komponisten Max Reger jährt sich am 11. Mai zum 100. Mal. Diesen Jahrestag hat der ausgewiesene Reger-Experte Kurt Seibert zum Anlass genommen, gemeinsam mit Studenten der Hochschulen München und Leipzig ein Programm mit einigen der wichtigsten Werke Regers zu gestalten. Max Reger: Acht Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte op.43 Josephine Renelt - Sopran Mayuko Obuchi - Klavier Hochschule für Musik und Theater München Max Reger: Variationen und Fuge über ein Thema von Bach op. 81 für Klavier zu zwei Händen Herrn Professor August Schmidt Lindner zugeeignet Kurt Seibert - Klavier Max Reger: Nachgelassenes Quintett c-Moll für 2 Violinen, Viola, Violoncello und Klavier Kurt Seibert - Klavier Lipsia Quartett Die Mitglieder des Ensembles studieren an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig und können bereist auf eine erfolgreiche Konzerttätigkeit verweisen. Studenten der Hochschulen München und Leipzig gestalten zusammen mit Kurt Seibert  die Auftaktveranstaltung der Hommage á Max Reger. Eins der bedeutendsten Werke der „klassischen Moderne“, die monumentalen „Variationen und Fuge über ein Thema von Bach“ für Klavier solo und ein himmelstürmendes, den Geist von Johannes Brahms atmendes Klavierquintett des jungen Regers werde ebenso zu hören sein wie ein hochromantischer Liederzyklus des Siebenundzwanzig jährigen. Der zu seiner Zeit vielgespielte und hochgeschätzte Komponist ist heute hauptsächlich als Komponist großer Orgelwerke bekannt. Nahezu vergessen ist sein umfangreiches Kammermusikwerk und seine dreihundert Liedkompositionen und – mit Ausnahme seiner „Mozart-Variationen“ auch seine Werke für Orchester. Paul Hindemith nannte ihn den „letzten Riesen“ in der Musik, von dem er viel gelernt habe und auch Arnold Schönberg schätzte ihn sehr. Er selbst sah sich immer als Avantgardist blieb aber auch der großen deutschen Musiktradition verbunden. Er wollte, wie er einmal sagte die „Weiterentwicklung des Stils“ und nicht „den Umsturz predigen“ Sein Motto war: Bach ist Anfang und Ende aller Musik. Er erlebte den kulturellen Umbruch nach dem ersten Weltkrieg nicht mehr und nicht er, sondern Arnold Schönberg der mit  seiner „Zwölftonmusik“ das Jahrhunderte alte harmonische Dur-Moll System endgültig beseitigte, wurde eine der Leitfiguren der „Neuen Musik. Max Reger Musik am „Aufbruch zur Moderne“, seine Auseinandersetzung mit Johannes Brahms und Johann Sebastian Bach, aber auch seine kühne Weiterentwicklung der musikalischen Formen und der Harmonik wird in unseren Programmen hörbar. Kurt Seibert, wegen seiner Verdienste um das Werk Max Regers mit mehreren Preisen, unter anderem mit dem Fritz Bauer- Preis der Bayerischen Akademie der schönen Künste ausgezeichnet, hat unter der Federführung seines  Leipziger Kollegen Hanns Martin Schreiber ein umfangreiches Projekt mitgestaltet, in das auch junge, bereits erfolgreiche Künstler der Städte, die für Max Reger prägend waren – München und vor allem Leipzig – eingebunden sind. Das Konzert mit sowohl schwierig einzustudierenden als auch im normalen Konzertleben selten oder gar nicht gespielten Werken wäre ohne die engagierte und kompetente Betreuung durch die Professoren Aitzol Iturriagagoitia, Tatjana Masurenko Peter Bruns, Frank Reinecke und Tobias Truniger, dem musikalischen Leiter des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper, nicht zustande gekommen. Ein weiteres Konzert der Reihe findet am 12. Mai um 20 Uhr in der Stadtwaage Bremen statt. David Hausdorf, ausgewiesener Regerkenner und Mitglied der Münchner Philharmoniker und sein langjähriger Partner, der Bremer Pianist Markus Blume spielen Kammermusik- und Solowerke von Max Reger. Eine Veranstaltung von Kurt Seibert, gefördert von der Waldemar Koch-Stiftung 14.05. Soo Cho & Javier Girotto Samstag, 14. Mai 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Tango-infizierter Jazz vom Feinsten mit der in Amsterdam lebenden koreanisch-stämmigen Pianistin Soo Cho und dem in Italien lebenden argentinischen Saxophonisten Javier Girotto. Soo Cho - Klavier Javier Girotto - Saxophon Die Pianistin Soo Cho reduziert den muskulösen und akrobatischen Ansatz vieler ihrer jungen Kollegen und erreicht dennoch eine starke Intensität des Ausdrucks. Die in Korea geborene Pianistin begann mit 3 Jahren Klavier zu spielen. Als sie den Jazz entdeckte, ging sie nach Holland, um in Amsterdam zu studieren. Sie betreibt ihr eigenes Trio und arbeitet seit drei Jahren im Duo mit Javier Girotto zusammen. Der Saxophonist Javier Girotto aus Italien mischt Jazz mit dem Tango seiner Heimat Argentinien. Er gewann besondere Anerkennung mit seiner Gruppe Aires Tango und hat mit allen namhaften Jazzmusikern in Italien zusammengespielt. er traf die Pianistin und Komponistin Soo Cho, las ihre Partituren und entschloss sich sofort mit ihr zusammenzuarbeiten. „Diese Frau schreibt wunderbar“, sagt er. "Das Duo einer klassisch ausgebildeten Jazzpianistin und eines tangoinfizierten Saxophonisten. Cho’s Spiel ist glasklar und warm zugleich. Javier Girotto ist ein wunderbarer Geschichtenerzähler" (de Volkskrant) 15.05. Faltenradio: ZOO Sonntag, 15. Mai 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Zum zweiten Mal sorgt im Sendesaal die phänomenale österreichische Klarinettistentruppe Faltenradio für intelligente Kurzweil - diesmal mit ihrem Programm aus dem Tierreich: ZOO. Faltenradio ZOO Alexander Maurer - Klarinette, Baßklarinette, Harmonika, Perkussion Alexander Neubauer - Klarinette, Bassetthorn, Baßklarinette, Harmonika
 Stefan Prommegger - Gesang, Baßklarinette, Klarinette, Harmonika
 Matthias Schorn - Klarinette, Perkussion, Harmonika
 Lukas Beck - Fotos und Regie Faltenradio, der Privatsender aus dem Tiergarten ist die Stimme seines Volkes. Raffiniert, wie die jungen Geparden Vogelstimmen imitieren und damit - ohne mit der Wimper zu zucken - ausgewachsene Löwen an der Nase herumführen. Ihre Hörer jedoch dürfen sich über die gewissenhafte Erfüllung des Bildungsauftrags freuen, der Faltenradio mit Begeisterung nachkommt. Ungetrübter Hörgenuss, verzichtet Faltenradio doch auch in schwierigen Zeiten selbst auf versteckte Werbeeinschaltungen. Das Stimmenspektrum soll angeblich sogar um einige Facetten reicher werden. Und wer weiß, vielleicht verrät ein Tier aus dem Zoo im zweiten Programm des Faltenradios sogar die Bedeutung des Namens "Faltenradio"? (Regisseur Lukas Beck über ZOO) Hier gibts die Jungs auch im Video zu sehen. 18.05. Malte Dürrschnabel Quartett: Hommage à Michel Legrand Mittwoch, 18. Mai 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Malte Dürrschnabel widmet sich mit seinem Quartett nach "Strayhorn" bereits zum zweiten Mal einem der großen Songwriter des 20. Jahrhunderts, dem Franzosen Michel Legrand, der so grandiose Titel schrieb wie "Windmills Of Your Mind". Hommage à Michel Legrand Malte Dürrschnabel - Klarinetten, Saxophone Henning Gailing - Bass Rainer Böhm - Piano Silvio Morger - Schlagzeug In einem Zeitalter, in dem die Musikindustrie nach plakativen Innovationen durstet, setzt das Malte Dürrschnabel Quartett dazu mit ausdrucksstarken Interpretationen des Werkes großer Songwriter des 20. Jahrhunderts  einen raffinierten Gegenpol und ist dabei nicht minder innovativ. Dass die Besinnung auf Groove, Transparenz und starke Melodien sich als als Nährboden für tiefsinnige Improvisationen  hervorragend eignet, haben die vier vielfach preisgekrönten Musiker bereits mit ihrer ersten Veröffentlichung "Strayhorn" bewiesen.  Mittlerweile haben sie sich mit dem Oeuvre des berühmten französischen Filmmusikkomponisten Michel Legrand auseinandergesetzt und die stärksten Songs für ihre Besetzung arrangiert. So entstehen frische Versionen, welche die französische Leichtigkeit mit erdigem Groove und bluesgetränkter Harmonik verbinden. Malte Dürrschnabel - Saxophone, Klarinetten, Flöte Malte Dürrschnabel studierte Jazz-Saxophon in Berlin, Brüssel und Den Haag und hat daneben alle wichtigen Stationen der deutschen Jazzausbildung wie z.B. das Bundesjazzorchester (BuJazzO) durchlaufen. Für sein Spiel ist er bereits mehrfach international ausgezeichnet worden (u.a. Preis für den besten Instrumentalisten beim "Tremplin Jazz d’Avignon" und Bundessieger bei „Jugend Jazzt“). Neben seiner Tätigkeit im "The world famous Glenn Miller Orchestra", das jährlich über 160 mal weltweit in den renommiertesten Konzertsälen gastiert, ist er Gründungsmitglied der des Quintetts „Subtone“ und Leader seines eigenen Quartetts. Aufgrund seiner Vielseitigkeit als Instrumentalist und Improvisator ist er darüber hinaus gefragter Sideman in zahlreichen weiteren Projekten (WDR Bigband, HR Bigband, Oper Köln, Heavytones, Sunday Night Orchestra, Bad Hersfelder Festspiele, etc.) und an unzähligen Aufnahmen beteiligt. So stand er bereits mit Größen wie Ron Carter, Bob Mintzer, David Liebman, Benny Golson, Lalo Schifrin, Kurt Elling, etc. auf einer Bühne. Als Gastprofessor war er bereits an der PUJ-Universität in Bogotá und als Lehrbeauftragter für Jazz-Saxophon an der Hochschule in Osnabrück tätig. Silvio Morger - Schlagzeug Silvio Morger studierte an den Musikhochschulen in Mainz und Köln Jazz-Schlagzeug. Während des Studiums war er Mitglied im Landesjugendjazzorchester Hessen und im BujazzO. Später folgte ein Aufenthalt in New York, wo er als DAAD Stipendiat am Queens College studierte. Silvio wurde 2012 mit dem Solistenpreis des Festivals "Tremplin Jazz d´Avignon" ausgezeichnet und erhielt 2013 den Förderpreis der Stadt Hilden. Als vielbeschäftigter Drummer hat er bereits in verschiedensten Formationen mit Größen wie Lalo Schifrin, Dee Dee Bridgewater, Antonio Hart, David Binney, Will Vinson, Peter Herbolzheimer, Bill Dobbins, Bob Mintzer, Nils Wogram, Toni Lakatos u.v.a. zusammengearbeitet. Rainer Böhm - Piano Rainer Böhm studierte in Mannheim und New York Jazzpiano und wurde bereits in jungen Jahren mit Preisen überhäuft, zu denen neben vielen anderen der Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik und der Landesjazzpreis Baden-Württemberg zählen. Mittlerweile gehört Rainer Böhm unumstritten zur "Crème de la Crème" der deutschen Jazzpianisten und hat folglich schon mit unzähligen Jazzgrößen aufgenommen und gespielt, unter anderem mit Dave Liebman, Albert Mangelsdorff, Kurt Rosenwinkel, Ari Hoenig, Donny McCaslin und Randy Brecker. Neben seiner Konzerttätigkeit ist er Dozent an den Musikhochschulen in Mainz und Mannheim. Henning Gailing - Bass Henning Gailing zählt seit über 20 Jahren zu den gefragtesten Bassisten in Deutschland und spielte bereits mit allen, die in der Szene Rang und Namen haben, u.a. mit Lee Konitz, Mark Murphy, Kevin Mahogany, Jimmy Cobb, Vincent Herring, Peter Bernstein, Dennis Mackrel, Philipe Catherine, die ihn alle wegen seines zupackend-erdigen Pulses schätzen. Neben seiner Konzerttätigkeit vermittelt er sein Können und seine Erfahrung auch als Dozent an der Musikhochschule Mainz. "Gailing is certainly one of the few modern bass players saturated with the sounds of Oscar Pettiford, Paul Chambers and Israel Crosby." (John Goldsby) 19.05. fatsO Donnerstag, 19. Mai 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Sie waren die Sensation der jazzahead Overseas Night 2015, die kolumbianische Band fatsO um den charismatischen singenden Bassisten Daniel Restrepo. Jetzt kommen sie das erste Mal auf Europatour - und natürlich auch in den Sendesaal. fatsO Daniel Restrepo - Bass / Gesang Daniel Linero - Saxophon, Klarinette Pablo Beltran - Saxophon Cesar Daniel Caicedo - Saxophon Elkin Hernandez - Saxophon, Klarinette Cesar Morales - Drums Gegründet wurde fatsO von dem in Bogota lebenden Kolumbianer Daniel Restrepo. Daniel gilt als Multitalent; schreibt und arrangiert die Musik, spielt selbst Kontrabass und singt mit einer Reibeisenstimme, die Erinnerungen an die guten alten amerikanischen Blues- und Folksänger weckt.  Die Bandmitglieder stammen alle aus Bogotas Musikszene und bringen ihrerseits Einflüsse aus eigenen Rock-, Elektronika-, Jazz-, Traditionals und Avantgarde-Projekten mit. Der Kern von fatsOs Musik ist eine Mischung aus Blues, Jazz und Soul, bei der aber immer wieder auch ein wenig die Rockmusik durchschimmert. Auf seinem Weg hat sich Restrepo, der seine Kindheit und Teile seiner Jugend in den Vereinigten Staaten verbracht hat, viel mit seiner Herkunft und seinen familiären wie musikalischen Wurzeln beschäftigt. Während dieser Zeit ist Daniel auch auf den Kontrabass seiner Träume gestoßen, der allerdings nur in Havanna, Kuba, hergestellt wird. Leider war dieser bei Lieferung nahezu komplett zerstört und unspielbar. Daniel hat darauf den Bass liebevoll repariert und renoviert und sich mit seinem Instrument komplett zurückgezogen, um an ersten eigenen Songs zu arbeiten. Während dieser sechs Monate hat Daniel dann tatsächlich viele Lieder in Ruhe komponiert und dazu die Arrangements und Texte geschrieben. Danach ging es mit der gesamten Band ins Studio und herausgekommen ist das selbstbetitelte Album „fatsO“. Warum der Name? Diesen Namen hat Daniel seinem Kontrabass gegeben. Beim Anhören von fatsOs Musik ist schnell herauszuhören, dass der Sound der Band von Künstlern wie Leonard Cohen, Tom Waits, The Police und Radiohead geprägt ist. Mit dem Song „I’ll be fine“ zollt Restrepo diesen Musikern seinen Tribut, ohne in irgendeiner Weise anmaßend klingen zu wollen. 2013 gab die Band ihr Livedebüt bei dem Festival „Jazz In The Park“ in Bogota. Die Reaktionen des Publikums waren so überwältigend, dass fatsO umgehend zu weiteren Jazz- und sogar Rockfestivals in Kolumbien eingeladen wurde. Und der Hype nahm seinen Lauf. Auf der Jazzahead 2015 spielte die Band dann endlich ihr Europadebüt. Ihr Showcase im Schlachthof Bremen wurde mit stehenden Ovationen gefeiert und machte die Band schlagartig zu einem der Gesprächsthemen auf der Messe. Ende März 2016 wird das Label „Jazzhaus Records“ das Debütalbum, das bisher nur in Südamerika erhältlich war, weltweit veröffentlichen. 21.05. JSO Bremen-Nord - Wiener Klassik Samstag, 21. Mai 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 12 Euro (ermäßigt 6 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Das Jugendsinfonieorchester Bremen-Nord geht unter der Leitung von Martin Lentz mit der "Wiener Klassik" und Werken von Joseph Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart und anderen in den Frühling. "Wiener Klassik und mehr" JSO Bremen-Nord Martin Lentz - Leitung Programm u.a.: Joseph Haydn - Klavierkonzert D-dur Wolfgang A. Mozart - Sinfonie Nr. 30 KV 202 Das Frühjahrskonzert im Sendesaal widmen die jungen Musiker des Jugendsinfonieorchesters Bremen-Nord gewohnt schwungvoll der Wiener Klassik und neben anderen Musikern ihren beiden großen Namen Haydn und Mozart. Eine Veranstaltung des JSO Bremen-Nord 26.05. David Helbock Trio Donnerstag, 26. Mai 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Auch der österreichische Pianist David Helbock war mit seinem multiinstrumentalen Trio Random/Control eine der Sensationen bei der jazzahead! 2015. Nun ist er mit seinem neuen Trio unterwegs. Man kann gespannt sein. David Helbock Trio David Helbock - Piano Raphael Preuschl - Bassukulele Herbert Pirker - Drums Seit 2010 sorgte der vielfach ausgezeichnete 30-jährige österreichische Pianist David Helbock vor allem mit seinem nonkonformistischen Trio Random/Control international für Aufsehen. Auch Helbocks aktuelles Trio zeigt unkonventionelle und humorvolle Facetten. Raphael Preuschl (*1977) zupft nicht etwa Kontra- oder E-Bass, sondern eine Bass-Ukulele. „Sie klingt sehr laut und perkussiv, in gewisser Weise recht afrikanisch, was gut zu meiner Musik passt“, freut sich David Helbock. Entsprechend dynamisch, mitunter beinahe eruptiv spielt Herbert Pirker (*1981) sein Schlagzeug. In lyrischen Passagen ausgesprochen sensibel, in schnellen Momenten mit pointierter Energie und harten Beats, die sich fast schon Rock-Ästhetik nähern. Absichtsvoll lichtete das Trio im Lauf der Zeit immer mehr die Instrumentierung. Raphael Preuschl konzentrierte sich irgendwann ganz auf die Bass-Ukulele, David Helbock ließ alle Keyboards und Elektronik weg. „Eine Zeit lang suchte ich nach neuen Sounds und probierte viel aus. Letztlich kam ich aber zu dem Ergebnis, dass ich interessantere Klänge kreieren kann, indem ich die Klaviersaiten manipuliere“, beschreibt David Helbock seine derzeitige Fokussierung auf die mechanischen Möglichkeiten des Flügels. Helbock orientiert sich an Ideen George Crumbs. „Ich benutze nur solche Manipulationen, die ich schnell wieder entfernen kann“, erklärt er, „und wenn ich die Saiten mit der Hand zupfe oder Akkorde streiche, markiere ich mir vorher genau die Stellen, an denen ein bestimmter Klang entsteht.“ Bei jeder neuen Produktion überrascht der variable Virtuose mit persönlichen Ideen, die dem Zeitgeist eine Nase drehen und eindrucksvolles Profil zeigen. David Helbock - Piano Zweimal Preisträger und der Publikumspreis beim weltweit größten Jazz-Piano-Solo-Wettbewerb des Jazzfestivals Montreux, begeisterte/internationale Kritiken für seine CDs und der wichtigste Förderpreis des Bundes Österreich 2011 - der "Outstanding Artist Award" - der aus dem kleinen österreichischen Dorf Koblach stammende Pianist David Helbock ist zweifellos auf dem besten Weg zu einer internationalen Karriere. Helbock ist aber nicht nur ein hervorragender Pianist, sondern auch ein eigenwilliger Denker, der in seine Projekte nicht nur außerordentliche Fingerfertigkeit, sondern auch jede Menge Hirnschmalz investiert. David Helbock, am 28. Januar 1984 geboren, begann im Alter von sechs Jahren Klavier zu spielen.
Er studierte am Konservatorium Feldkirch bei Prof. Ferenc Bognar Klavier, wo er 2005 sein klassisches Konzertfach-Diplom mit Auszeichnung abschloss und nahm seit 2000 zusätzlich Unterricht beim New Yorker Jazzpianisten Peter Madsen, der sein Lehrer, Mentor und Freund wurde. David Helbock spielte Konzerttourneen und Aufnahmen in Länder wie den USA, Australien, Mexiko, Russland, Kasachstan, Kirgisistan, China, Mongolei, Südafrika, Äthiopien, Kenia, Senegal, Marokko, Indonesien, Malaysia, Indien, Brasilien, Argentinien, Chile und überall in Europa. David Helbock ist seit Beginn seiner Musikerlaufbahn außerdem als Komponist sehr aktiv. Zu seinen Werken zählt ein großes „Jahreskompositionsprojekt“ in dem er für ein Jahr lang jeden Tag ein neues Stück geschrieben hat (Anfang 2010 ist das "Personal Realbook" mit über 600 Seiten Musik erschienen) Raphael Preuschl - Bassukulele Raphael Preuschl wurde 1977 in Wien geboren. 1998 schloss er sein E-Bass Studium mit Auszeichnung ab und 2003 folgte der Abschluss seines Kontrabass Studiums. Er hat mit Musikern wie Paul Urbanek, Bertl Mayer, Alex Machacek, Dorretta Carter, Flip Philipp, Clemens Salesny, Nouvelle Cuisine, CJOV, Patrizia Ferrara, Peter Rom, Clemens Wenger, Wolfgang Puschnig, Debbie Deane, Helmut Jasbar, Woody Schabata, Daniel Nösig, Robert Riegler, Viola Falb, Wolfgang Schiftner, Herb Pirker, Michi Prowaznik und vielen anderen zusammengearbeitet. Herbert Pirker - Drums Herbert Pirker ist ein professioneller Schlagzeuger, der in Wien lebt. Geboren 1981 und aufgewachsen in der ländlichen Steiermark, begann er im Alter von sechs Jahren Schlagzeug zu spielen. 1999 zog es ihn nach Wien um am Konservatorium bei Walter Grassmann zu studieren. Nach seinem Studium 2004 war er bereits ein integraler Teil der wiener Musikszene. Seitdem ist Herbert durch Länder wie den USA, Russland, Marroko, Kirgistan, Kasachstan, Türkei und überall durch Europa getourt. 28.05. Göttinger Barockorchester, Ltg. Benjamin-Gunnar Cohrs Samstag, 28. Mai 2016 | 19:30 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets »LIEBESLIEDER - LEBENSTÄNZE« Streicher-Romantik - historisch musiziert Göttinger Barockorchester Leitung: Benjamin-Gunnar Cohrs Programm: Ottorino Respighi (1879–1936): Antiche Danze ed Arie per Liuto, Suite III in G (1932) Anton Bruckner (1824–1896): Perger Präludium C-Dur WAB 129 (1884)    Scherzo & Trio g-moll für Streichquartett WAB deest (1862) Edvard Grieg (1843–1907): Drei Vinje-Lieder op. 33/2, 3 & 12 (1878–80) **** Maurice Ravel (1875–1937): Deux Hommages (1904/1909/1922) Edward Elgar (1857–1934): Serenade in E Minor op. 20 (1888-92) Frederick Delius (1862–1934): To be sung of a summer night on the water (1917) Gustav Holst (1874–1934): St. Paul's Suite in D op. 29/2 (1913) Alle Werke wurden vom Dirigenten neu bearbeitet und erklingen in dieser Form erstmals öffentlich. Ein Programm mit romantischen Werken für Streichorchester, musiziert in historisch informierter Aufführungspraxis. Zu Gast ist das Göttinger Barockorchester – ein Ensemble, das 1995 von dem Barock-Geiger Hans-Henning Vater gegründet und im norddeutschen Raum wie auch auf renommierten Festivals bekannt wurde. Es hat einen festen Stamm von professionellen Musikerinnen und Musikern und spielt in variablen Besetzungen Werke vom 16. bis 19. Jahrhundert. In diesem Konzert gibt es Werke spät-romantischer Komponisten, die zwischen 1862 und 1932 entstanden sind und üblicherweise heute nur im süffigen Sound moderner Streichorchester zu hören sind. Dirigent und Orchester finden es deshalb besonders reizvoll, sich den Vorstellungen der jeweiligen Entstehungszeit anzunähern – ein Klang, der geprägt war von den damals üblichen Darmsaiten, vom nur behutsam eingesetzten Vibrato und einer eher beredsamen als sentimentalen Spielweise. Die beiden Geigengruppen werden nach damaligem Vorbild links und rechts auf der Bühne platziert. In den von Edvard Grieg, Anton Bruckner, Edward Elgar, Frederick Delius, Gustav Holst, Ottorino Respighi und Maurice Ravel stammenden Werken treffen unter dem Motto »Liebeslieder – Lebenstänze« alt-italienische Arien und Tänze in all ihrer barocken Pracht auf klassische Menuette, Kunstlieder, Choräle, Folk Songs und Volkstänze. Besonderer Höhepunkt des Programms ist die Weltpremiere eines bislang völlig unbekannten Scherzos in g-moll für Streicher von Anton Bruckner, das erst 2014 öffentlich zugänglich wurde. Alle Werke wurden für dieses Projekt eigens neu bearbeitet oder spielpraktisch eingerichtet und erklingen in Ur- oder Erstaufführung. Die musikalische Leitung hat der in Bremen lebende Dirigent und Musikforscher Benjamin-Gunnar Cohrs, der mit dem Göttinger Barockorchester bereits 2013 anläßlich der Uraufführung seiner Neu-Ausgabe von Mozarts Requiem zusammengearbeitet hatte. Das Konzert wird für spätere Veröffentlichung auf CD mitgeschnitten. Weitere Informationen: www.benjamingunnarcohrs.com; www.goebarock.de Call Send SMS Call from mobile Add to Skype You'll need Skype CreditFree via Skype
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 29.04.16  +  

Freihandel ist Ausdruck kapitalistischer Verhältnisse

Neoliberalismus ist die politische Antwort auf die Tendenz zu Sozialstaat und Verstaatlichung wichtiger Industrien nach 1945, sowie auf die Krise der kapitalisischen Verwertung seit den 1970ern. Private Aneignung von staatlichem Eigentum, von Natur, von zukünftig zu erwirtschaften Gewinnen ist heute die Grundlage des wachsenden Reichtums Weniger. Soziale, ökologische arbeitsrechtliche Schutzrechte werden als Besitzstandswahrung angegriffen und ihre Zerstörung als Deregulierung für alternativlos ausgegeben. Diese Verhältnisse sind unterträglich! Da helfen keine PolitikerInnen, keine Parteien, die uns bestenfalls auf Kosten Anderer eine etwas verträglichere Ausbeutung bieten können.
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 18.04.16  +  

ATTAC Deutschland: > "Deutschland fungiert selbst als Steueroase / Staatlich geduldete Steuervermeidung größter Skandal"

  Im Zusammenhang mit den "Panamapapers" wirft Attac der Bundesregierung vor, nicht konsequent gegen Steuerhinterziehung und Steuervermeidung vorzugehen. "Wenn Staatssekretär Michael Meister bei 'Anne Will' behauptet, die Bundesregierung setze sich für ein Abkommen zur Offenlegung von Kontodaten ein, ist das nur die halbe Wahrheit", stellt Attac-Steuerexperte Karl-Martin Hentschel klar. "Die andere Hälfte lautet: Das Bundesfinanzministerium sperrt sich dagegen, Informationen an alle Staaten zu liefern. Entwicklungs- und Schwellenländer etwa sollen außen vor bleiben. Das ist ein Skandal." In der Debatte ebenfalls unter den Tisch falle der Status Deutschlands als Steueroase für Diktatoren und Verbrecher. Karl-Martin Hentschel: "Das Vermögen von ausländischen Staatsbürgern auf Konten deutscher Banken wird auf etwa drei Billionen Euro geschätzt. Ein beträchtlicher Teil dürfte aus kriminellen Aktionen, von verbrecherischen Staatschefs und internationalen Syndikaten stammen. Doch Deutschland liefert an ausländische Steuerbehörden keine Informationen über dieses Geld. Die deutschen Finanzbehörden erheben nicht einmal Daten." Als weiteren zentralen Kritikpunkt nennt Attac die staatlich geduldete Steuervermeidung großer Konzerne. "Jede Diskussion über Steuerhinterziehung ist verlogen, wenn nicht festgestellt wird, dass die wirklich Reichen, die Multimillionäre und Milliardäre sowie die internationalen Konzerne keine Briefkastenfirmen brauchen, da sie Steuern legal vermeiden können – und dies der Gesetzgeber bewusst duldet", sagt Karl-Martin Hentschel. "Das ist der größte Skandal." So konnte die Familie Quandt ihr Vermögen im vergangenen Jahr ohne Steuerzahlung vererben. Und die Bayer AG hat ihre Steuern in den vergangenen zehn Jahren um mehr als drei Viertel gesenkt, indem die Gewinne in Niedrigsteuerländer verlagert wurden. Das Tax Justice Network (TJN) veröffentlicht jährlich den Financial Secrecy Index (Schattenfinanzindex). In Deutschland geschieht das durch das Netzwerk Steuergerechtigkeit, an dem Attac beteiligt ist. Das Auslandsvermögen von Deutschen in Steueroasen wird auf mehrere hundert Milliarden Euro geschätzt. Die bisherigen bekannt gewordenen Fälle machen deutlich, dass diese Vermögen praktisch nie versteuert werden. * Die Kritikpunkte im Einzelnen: - Deutschland hat ein großes Interesse an der Geheimhaltung der Steuerdaten. Das Vermögen von ausländischen Staatsbürgern auf Konten deutscher Ban-ken wird auf ca. drei Billionen Euro geschätzt. Zum Vergleich: Der Gesamtwert aller Vermögen in Deutschland wird von der Deutschen Bundesbank auf zehn Billionen Euro geschätzt. Der größte Teil dieser drei Billionen Euro dürfte nicht versteuert werden, da Deutschland bislang an ausländische Steuerbehörden keine Informationen über diese Gelder liefert. Sie werden ja nicht einmal von den deutschen Finanzbehörden erhoben. Ein beträchtlicher Teil dieser Gelder dürfte aus kriminellen Aktionen, von verbrecherischen Staatschefs und inter-nationalen Syndikaten stammen. - Deutschland profitiert daher in großem Umfang von seinem Status als Steueroase für solche Gelder. - Das Bundesfinanzministerium setzt sich jetzt zwar für ein internationales Abkommen zur Offenlegung von Kontodaten ein. Aber das Bundesfinanzministerium will auch in Zukunft keine Informationen an Staaten liefern, die selbst kei-ne gute Steuerverwaltung haben. Damit dürften die in Deutschland geparkten Gelder zum großen Teil auch in Zukunft geheim bleiben. Das ist ein Skandal, auf den Attac und andere Nichtregierungsorganisationen wie das Netzwerk Steuergerechtigkeit in Briefen an alle Finanzminister und Finanzpolitiker aller Parteien hingewiesen haben. - Insbesondere Entwicklungs- und Schwellenländer sollen auch in Zukunft keine Informationen bekommen. Grund: Deutschland hat Angst, dass diese sonst deutsche Konzerne mehr besteuern, die heute dort nur wenig zahlen. - Eine Weitergabe der Kontodaten ist nur sinnvoll, wenn die natürlichen Konteninhaber beziehungsweise Nutznießer identifizierbar sind. Das muss auch dann gelten, wenn Zwischenhändler, Treuhänder oder Zwischengesellschaften eingeschaltet sind. - Deutschland beziehungsweise die EU könnten das durchsetzen, wenn allen in Deutschland (bzw. der EU) tätigen Banken und tätigen Firmen verboten wird, Geschäfte mit Banken und Gesellschaften in Staaten zu machen, die nicht mit den deutschen (europäischen) Steuerbehörden kooperieren. So machen es die USA. Das Bundesfinanzministerium lehnt das ab, wie Staatssekretär Michael Meister am Sonntag erneut bestätigt hat. - Das Bundesfinanzministerium wehrt sich weiterhin dagegen, dass das Register der Besitzer bzw. Nutznießer, das jetzt im Rahmen der Geldwäscherichtlinie der EU diskutiert wird, öffentlich zugänglich wird. Alle Erfahrungen der vergangenen Jahre haben aber gezeigt, dass nur der öffentliche Druck geeignet ist, eine Durchsetzung der Steuerforderungen sicher zu stellen. Ohne eine Veröffentlichung können weiterhin Wege gefunden werden, die Steuerpflicht zu umgehen. Außerdem ist der Druck auf die Steuerbehörden, mit großen Firmen zu Absprachen zu kommen und Prozesse zu vermeiden, sehr hoch. - Das Bundesfinanzministerium wehrt sich gegen konsequentes Vorgehen gegen Steuervermeidung und Steuerhinterziehung, da deutsche Firmen und deutsche Multimillionäre selbst in erheblichem Umfang davon profitieren. - Deutschland könnte jederzeit ein Gesetz erlassen, dass deutsche Staatsbürger grundsätzlich mit ihrem weltweiten Einkommen steuerpflichtig sind. Die USA machen das und setzen sogar gegen die Schweiz, Liechtenstein und anderen Länder durch, dass alle Banken, Firmen und Steuerbehörden der Finanzbehörde der USA die Daten liefern. Weitere Informationen: * Attac-Handlungsanleitung zur Bekämpfung von "Steuervermeidung und Gewinnverschiebung" (im Januar an Finanzpolitiker und Finanzminister in den Ländern, im Bund und in der EU geschickt): http://t1p.de/Anleitung-Bekaempfung-Steuertri cks -- --------------------------------------------- --- Frauke Distelrath Pressesprecherin Attac Deutschland --------------------------------------------- ---  
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 10.04.16  +  

Sendesaal Bremen und jazzahead ! > Eröffnung im April

Liebe Freunde des Sendesaales, ausnahmsweise weisen wir gerne auf eine Veranstaltung hin, die gar nicht bei uns stattfindet: es ist die Auftaktveranstaltung zur diesjährigen jazzahead! im Kleinen Haus des Theater Bremen, die vielleicht auch für Sie interessant sein könnte - jedenfalls wenn Sie eine virtuelle Atlantik Überquerung mit Musik spannend finden. NOVECENTO – DIE LEGENDE DES OZEANPIANISTEN heißt dieser Beitrag des diesjährigen Partnerlandes Schweiz. Sie müssen dazu auch nicht, wie weiland Klaus Kinski alias Fitzcarraldo, ein Schiff über die Berge ziehen... Anbei finden Sie außerdem noch einmal unsere Sendesaal-Konzerte im April, falls ihnen unser letztes mailing oster- oder ferienbedingt entgangen sein sollte. Von denen stehen ja auch zwei oder - wenn Sie so wollen - drei im Zusammenhang mit der jazzahead! Wissen Sie welche?.... ....fragt für heute mit allerbesten Grüßen Ihr Peter Schulze Karten für sämtliche Veranstaltungen erhalten Sie außer über unsere website www.sendesaal-bremen.de an der Abendkasse oder als telefonische Vorbestellung unter 0421-33005767 (AB). Sie können auch weiter unten direkt den link bei dem Konzert nehmen, das Sie interessiert. Für Feedback und Information besuchen Sie uns gern auch auf unserer facebook Seite. Das benachbarte Restaurant Geerdes am Sendesaal ist zu erreichen unter www.geerdesamsendesaal.de.   Inhalt 08 .04. Novecento - jazzahead! Eröffnung, nicht im Sendesaal sondern im Theater Bremen/Kleines Haus des 10.04. Ein Abend für Jean Paul 13.04. Preisträgerkonzert Jugend musiziert 14.04. Veronica Harcsa & Balint Gyemant (HU) 16.04. Bobo & Herzfeld meet Zabelov: Liederseelen 17.04. Matinée Althastedter Kammerorchester & Sinfonia Neuss 20.04. Evan Parker: Take The Green Train 23.04. jazzahead! clubnight: 20 years of jazzland recordings 30.04. Franz Liszt - Ein Klavierabend von und mit Lutz Görner 08.04. Novecento - jazzahead! Eröffnung, nicht im Sendesaal sondern im Theater Bremen/Kleines Haus des jazzahead! Festival feiert seinen Auftakt am 8. April um 20 Uhr im Theater Bremen, Kleines Haus mit NOVECENTO – DIE LEGENDE DES OZEANPIANISTEN von Alessandro Baricco, übersetzt von Karin Krieger Ein Musiktheater über das seltsame Leben des Pianisten Novecento, der ein Leben lang als blinder Passagier den Ozean überquert und nie einen Fuß an Land gesetzt hat. Das frühere Bord-Orchester des Dampfers «Virginian» tourt heute als Festland-Band durch die Klubs und Salons Europas. In den Gedanken der Musiker immer mit dabei ist ihr ehemaliger Pianist Danny Boodmann T.D. Lemon Novecento, der in über dreißig Jahren nie den Dampfer verließ und seinen Lebensunterhalt als sagenumwobener Jazzpianist an Bord verdiente. In kleinen Szenen und in Songs erinnert sich der Klarinettist Tom an seinen Musikerfreund und das gemeinsame Leben auf dem Luxusliner. Und am Klavier spielt nun Novecentos Nachfolger die Jazz-Melodien von damals. Oder ist der kraushaarige Pianist doch Danny Boodman T.D. Lemon Novecento...? Protagonist dieser musikalischen Atlantikreise ist der Ehrenpreisträger des Salzburger Stiers 2012 und des Kleinkunstpreises Schweiz 2014 Jürg Kienberger. Ihm zur Seite steht das «Atlantic Jazz-Orchester». Der Auftakt zum jazzahead! Festival 2016 nimmt das Publikum mit auf eine Reise über den Atlantik, in die Roaring Twenties – und irgendwie auch in das Partnerland der jazzahead! 2016: die Schweiz.   Mit: Jürg Kienberger, Nikolaus Schmid, Marco Schädler (Key), Daniel Sailer (Bass), Peter Conradin Zumthor (Perc.) und Laura Lienhard. Musikalisches Arrangement: Ensemble des Atlantic Jazz-Orchester Dramaturgie und Regie: Manfred Ferrari Tickets: 28€, 9€ ermäßigt Nordwestticket und Kasse Theater Bremen 10.04. Ein Abend für Jean Paul Sonntag, 10. April 2016 | 17:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Rainer Iwersen und Uli Beckerhoff machen einen kombinierten Abend mit Musik und Lyrik:  "Jean Paul: Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal - Eine Art Idylle". Rainer Iwersen - Rezitation Uli Beckerhoff -Trompete, Keyboards „Ob ich gleich nicht weiss, wer unter allen Autoren der Erde die meisten Gleichnisse gemacht, so freut es mich doch, dass ihn niemand übertrifft als ich.“ Jean Paul Jean Paul gehört zu den Größten der deutschen Literatur. Als Sprachmagier und Spracherfinder ohnegleichen gerühmt, ist er in vielerlei Hinsicht der erste moderne Dichter Deutschlands. Seine Ästhetik sucht ihre Wege abseits von Goethe, Schiller und den Romantikern. Schiller selbst sieht Jean Paul wie einen, der aus dem Mond gefallen ist. Rainer Iwersen studierte zunächst Literatur und Philosophie in München, später begann er  an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater ein  Schauspielstudium. Er war 1984 Mitbegründer der Bremer Shakespeare Company und ist Übersetzer vieler Shakespeare-Stücke wie u.a. Romeo und Julia, Macbeth, König Lear, Was ihr wollt und Richard III für den renommierten S.Fischer Verlag. Neben seiner Tätigkeit als Übersetzer arbeitet er als Schauspieler, Regisseur, Rezitator und Sprecher. Uli Beckerhoff ist Jazztrompeter und Komponist und ist auf mehr als 50 CD`s und Schallplatten zuhören, viele dabei unter eigenem Namen. Seine Tourneen führten ihn durch ganz Europa sowie Afrika und Brasilien. Er trat mit vielen internationalen Stars der Jazzszene bei großen Festivals auf und ist beteiligt an vielen Produktionen für Rundfunk, Fernsehen, Theater und Hörspiele. Er war Professor an der Jazzabteilung der renommierten Folkwang Universität der Künste. 13.04. Preisträgerkonzert Jugend musiziert Mittwoch, 13. April 2016 | 20:00 Uhr | Der Eintritt ist frei. Voranmeldung erwünscht Es spielen die Preisträger des diesjährigen Landeswettbewerbs „Jugend musiziert“ in den ausgeschriebenen Solokategorien: Blasinstrumente, Zupfinstrumente, Bass (Pop) Musical und den Ensemblewertungen: Klavier 4-händig, Duo – Klavier und ein Streichinstrument, Gesang und Schlagzeug – Ensemble. Naturgemäß können wir Ihnen die teilnehmenden jungen Künstler dieses Konzertes erst kurzfristig nennen, da der Landeswettbewerb erst am Wochenende zuvor stattfindet. Die Teilnehmer, die für sich im Landeswettbewerb eine Wertung von 23 und mehr Punkten erzielen konnten und in den Altersgruppen III bis VII - zwischen 14 und 21 Jahren - angetreten sind, fahren zum Bundeswettbewerb nach Hamburg, der wie jedes Jahr um Pfingsten herum stattfindet. Der Senator für Kultur in Bremen, die Sparkasse Bremen und der Landesmusikrat Bremen unterstützen das Konzert, das den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die wertvolle Möglichkeit der Podiumserfahrung ermöglicht. 14.04. Veronica Harcsa & Balint Gyemant (HU) Donnerstag, 14. April 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Veronika Harcsa, Sängerin mit extrem wandelbarer und ausdrucksvoller Stimme, ist in ihrem Heimatland Ungarn ein Star der Elektropop-Szene. Mit dem Gitarristen Bálint Gyémánt hat sie ein feinfühliges Duo, das an die besten Zeiten von Tuck & Patti erinnert. Veronika Harcsa - Gesang Bálint Gyémánt - Gitarre Veronika Harcsa ist in ihrem Heimatland Ungarn bereits ein Star und füllt in Budapest Hallen mit ihrer Elek­tropop Band  Bin-Jip. Mit dem Gitarristen Bálint Gyémánt hat sie ein Duo, das in eine ganz andere musikalische Richtung geht. Sie performen eigene Kompositionen zwischen Jazz und anspruchsvollem Pop, die Veronika Harcsa mit ihrer feinsinnigen und verführerischen Stimme eine außergewöhnliche Qualität verleiht. Veronika pendelt zwischen Budapest und Berlin, wo sie ein eigenes Live-Programm kuratiert, zu dem sie lokale Künstler einlädt. "Ihr Duo mit dem Gitarristen Bálint Gyémánt erzielt mit minimalem Aufwand eine tolle Wirkung." – Der Spiegel 16.04. Bobo & Herzfeld meet Zabelov: Liederseelen Samstag, 16. April 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Wer den Film Sound of Heimat mit dem Saxophonisten Hayden Chisholm gesehen hat, dem dürfte dieses Duo Bobo & Herzfeld mit sehr eigenem Angang an deutsche Traditionen in starker Erinnerung geblieben sein. Nun kommen sie als Trio mit dem neuen Projekt Liederseelen und dem weißrussischen Akkordeonisten Yegor Zabelov als Gast in den Sendesaal. Bobo & Herzfeld meet Zabelov Bobo - Gesang Sebastian Herzfeld - Klavier Yegor Zabelov - Akkordeon Mit ihrem  Album "Liederseelen" wandeln Bobo und Herzfeld weiter auf den Pfaden deutscher Dichtung. Waren es auf dem Vorgängeralbum "Lieder und Liebe und Tod" vor allem deutsche Volkslieder, mit deren innovativen Arrangements sie traditionelles Liedgut zu Weltmusik machten, verschreiben sich die beiden Musiker nun ganz dem Geist der Romantik. Denn hier finden sie ihre spirituelle Heimat; ein Lebensgefühl, das im Wandel der Zeiten in seinem Wesen doch dasselbe geblieben ist. Und so trägt Bobo die Gedichte von Friedrich Rückert, Conrad Ferdinand Meyer oder Joseph v. Eichendorff auf den Flügeln ihres klaren und kraftvollen Gesanges in unsere heutige Zeit.
Ihr langjähriger musikalischer Weggefährte Sebastian Herzfeld orchestriert mit ungewöhnlichem Instrumentarium wie Präpariertem Klavier, Harmonium, Bass und Metallinstrumenten einen magischen Soundtrack zu diesen Liederseelen. Denn jedes Lied hat eine Seele. Und sie wird manchmal, irgendwann, wieder geboren. Bobo wuchs in Sachsen Anhalt als Tochter eines Pfarrers und einer Kirchenmusikerin mit Chorälen und Liedern der Romantik auf, bevor sie Singer/Songwriter, Bands und ihre eigene Leidenschaft für das Singen entdeckte. Später studierte sie in Weimar Gesang und zog dann nach Berlin, wo sie ihre Band Bobo in White Wooden Houses gründete, die mit ihrem melodiösem Gitarren Pop bald bekannt wurde. Zahlreiche Konzerttourneen, weitere Alben und Kollaborationen mit verschiedensten Künstlern gaben ihrer stimmlichen Vielseitigkeit immer wieder neuen Ausdruck, international ist ihre Stimme als Rammsteins Engel bekannt. In den letzten Jahren entdeckte sie ihre Liebe für deutsches Liedgut, mit dem sie auf sehr eigene Weise eine Brücke zu ihren musikalischen Ursprüngen schlägt. Der aus Halle/Saale stammende Sebastian Herzfeld lernte als Kind mehrere Instrumente und spielte schon bald in verschiedenen Jazz Bands. Später studierte er an Berliner Musikhochschule Hanns Eisler Bass. Im Zusammenspiel mit Musikern der internationalen Jazz und Weltmusikszene entwickelte er seine Leidenschaft für fremde Klänge und ungewöhnlichen Rhythmen. Im Laufe der Jahre wandte er sich dann immer mehr der Komposition von Theater - und Filmmusik zu. Als jahrelanger musikalischer Leiter des "Neuen Theater" und Puppentheater Halle komponierte er zahlreiche Schauspielmusiken, die von seinem unverwechselbaren Sound auf dem präparierten Klavier, das er oft gleichzeitig zum Harmonium spielt, geprägt sind. Bobo und Herzfeld verbindet eine jahrelange musikalische Freundschaft, die einst in einer Band in Halle begann und sich viele Jahre später zu dem gemeinsamen Herzensprojekt "Lieder von Liebe und Tod" entwickelte, bei dem die beiden Musiker ihre musikalischen Wurzeln ausgruben und Volkslieder und Texte der Romantik neu vertonten, wofür sie 2008 den Deutschen Weltmusikpreis bekamen. Seit 2014 spielen die beiden im Trio mit Yegor Zabelov, dem wohl bekanntesten Akkordeonisten der weißrussischen Off-Szene. Komponist, Theater- und Filmmusiker und Gründer der Formationen Gurzuf und Yegor Zabelov Trio. Absolvent der staatlichen Musikakademie Belarus gewann er diverse internationale Preise - unter anderem für den fast schwerelos wirkenden Brückenschlag zwischen Rock, Klassik und Jazz, für den Zabelov in seiner aktuellen musikalischen Arbeit steht. 17.04. Matinée Althastedter Kammerorchester & Sinfonia Neuss Sonntag, 17. April 2016 | 11:00 Uhr | Tickets 15 Euro (ermäßigt 10 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Das Althastedter Kammerorchester geht bei seiner Frühjahrsmatinée neue Wege: Gemeinsam mit der Sinfonia Neuss wird das Konzert unter dem Motto "Zwei Orchester - zwei Dirigenten - ein Komponist" Tschaikowsky gewidmet sein. Althastedter Kammerorchester Sinfonia Neuss Leitung: Grigori Pantijelew und Burkhart Zeller Zwei Orchester – zwei Dirigenten – ein Komponist Programm: Peter Tschaikowsky: Auszüge aus der Ballettmusik "Schwanensee" Variationen über ein Rokoko-Thema Sinfonie Nr. 1 g-moll "Winterträume" Musiker des Alt-Hastedter Kammerorchesters Bremen und der Sinfonia Neuss haben sich zusammengefunden zu einem gemeinsamen Konzert, das ganz und gar Tschaikowsky gewidmet ist. Dem Publikum dürften die Variationen über ein Rokokothema für Violoncello und Orchester bekannt vorkommen. Der Solopart wird vorgetragen von Burkart Zeller, dem Leiter der Sinfonia Neuss. Bekannt sind sicherlich auch Teile der Musik zu dem Ballett "Schwanensee", dem Inbegriff klassischer Tanzkunst. Zwischen der Apotheose des Balletts und dem wuchtigen Schluss der Ersten Symphonie bildet sich ein Reim, typisch für den damals jungen russischen Komponisten. Grigori Pantijelew und Burkart Zeller teilen die Leitung des Konzerts untereinander. Eine Veranstaltung des Althastedter Kammerorchesters 20.04. Evan Parker: Take The Green Train Mittwoch, 20. April 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Der legendäre britische Saxophonist Evan Parker begibt sich mit dem Zug auf eine ökologische Konzertreise durch Europa und macht - einen Tag vor der jazzahead! - Station im Sendesaal. Take The Green Train! Evan Parker - Saxophon Im Rahmen des Projektes Take The Green Train des Europe Jazz Networks (einem Zusammenschluss von über 100 europäischen Jazzveranstaltern) macht der englische Saxophonist Evan Parker eine europaweite, ökologisch "korrekte" Tournee mit dem Zug. Parker ist seit über 50 Jahren auf der Szene und hat seine eigene, unverwechselbare Stimme in die Jazzgeschichte eingebracht. Zwei seiner formativen Aufnahmen enstanden sogar in Bremen: 1968 Peter Brötzmanns Machine Gun in der Lila Eule und 1972 Pakistani Pomade mit dem Alexander von Schlippenbach Trio im Sendesaal. Zu dem, was ihn beschäftigt, schreibt Evan Parker: "Wie wird ein Saxophonblatt physisch beeinflusst von dem Raum, in dem die Schwingungen des Blattes durch die konische Luftsäule des Saxophones verstärkt werden? In der letzten Zeit habe ich den Eindruck, dass es da einen direkten Zusammenhang gibt, der es schwer sein lässt unabhängig von der Akustik des Raumes, in dem es schwingt, zu entscheiden, welches ein „gutes Blatt“ ist. Das Verhalten von gebrochenen Säulen - die durch spezielle Griffe, bei denen offene Löcher im oberen Teil der Säule entstehen - eröffnet Wege, Noten oberhalb des eigentlichen Tonumfangs zu spielen, gleichzeitige Mehrklänge und mikrotonale Stimmungen. Das ist Material, mit dem man sich ein Leben lang beschäftigen kann." 2013 erhielt Evan Parker in London den Jazzpreis des Britischen Parlamentes. In der Begründung heißt es: "Wenn Du je in die Versuchung gekommen bist, freie Improvisation zu mögen, dann ist Parker Deine Einstiegsdroge, schrieb der Standup Comedian Stewart Lee 2010 im englischen Guardian. Er meinte nicht Charlie Parker sondern Evan Parker, den revolutionären englischen Saxophonisten, der die Tonbildung und Techniken seines Instrumentes in den späten 60er Jahren gänzlich neu erfunden hat und seither einer der weltweit am meisten bewunderten und einflussreichsten Saxophonisten geworden ist. Er hat das Buch der Klänge, die man auf dem Saxophon herstellen kann seit fast einem halben Jahrhundert neu geschrieben. Er kann sogar mehrstimmige Kontrapunkte spielen auf einem Instrument, das ja eigentlich nur einen Ton zur Zeit von sich geben kann. Er kann elektronik-artige Strukturen akustisch herstellen und eine persönliche Klanglandschaft erzeugen, die konventionelle Melodien vermeidet und dennoch ihre eigene atemberaubende Gefühlswelt hat. Parker hat mit vergleichbar revolutionären Musikern wie John  Zorn und Anthony Braxton gearbeitet, in experimentellen elektro-akustischen Gruppen und Ensembles der Neuen Musik gespielt - und ebenso Kantiges in konventionelle Jazzgruppen etwa von Stan Tracey, Kenny Wheeler oder dem Rolling Stone Charlie Watts eingebracht und hat Aufnahmen gemacht mit singer-songwriter Robert Wyatt, dem TV-Comedian Vic Reeves und seine unnachahmlichen Sounds auch Popmusikern geliehen wie Scott Walker, David Sylvian oder Jah Wobble. Evan hat Festivals kuratiert und auch seine eigene Plattenfirma betrieben." In Kooperation mit Europe Jazz Network Foto © Caroline Forbes 23.04. jazzahead! clubnight: 20 years of jazzland recordings Samstag, 23. April 2016 | 21:30 Uhr | Tickets 20 Euro (erm 12 Euro) | clubnight-Ticket 25 Euro (erm 20 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Vor 20 Jahren gründete der Keyboarder Bugge Wesseltoft in Norwegen das Label Jazzland Recordings, das eines der Pionierlables im europäischen Jazz wurde. Bei der jazzahead! clubnight wird dieses Jubiläum gefeiert mit Beady Belle, Håkon Kornstad Ensemble und einer Neuauflage der New Conception of Jazz (20 year anniversary edition) 20 years of Jazzland recordings Die norwegische Plattenfirma Jazzland Recordings mit Sitz in Oslo wurde 1996 vom Pianisten Bugge Wesseltoft  gegründet, um dessen Album New Conception of Jazz zu veröffentlichen, das international für Furore sorgte. Ebenso wie seine despektierlichen Äußerungen über amerikanischen Jazz, die 2001 sogar bis in die New York Times gelangten. Jazzland betreibt mehrere Jazz- und Nu Jazz-Labels. Musiker, die unter anderen für Jazzland aufnehmen, sind neben Bugge Wesseltoft Audun Kleive, Dhafer Youssef, Eyvind Aarset, Jon Balke, Live Maria Roggen, Sidsel Endresen,  Beady Belle, Håkon Kornstad, Ingebrigt Håker Flaten, Maria Kannegaard, und Ola Kvernberg. Auch die Dokumentation des einzigartigen Punkt Festivals von Jan Bang und Erik Honoré in Kristiansand wurde regelmäßig bei Jazzland veröffentlicht. Zum 20jährigen Jubiläum bringt Bugge Wesseltoft sowohl Musiker der ersten Stunde des Labels als auch die jüngsten Neuankömmlinge von Moksha nach Bremen in den Sendesaal. www.jazzlandrec.com Programm: 21:30 Beady Belle Beady Belle - Gesang Greg Hutchinson - Schlagzeug Reuben Rogers - Bass Bugge Wesseltoft - Piano Die Sängerin Beady Belle stellt aktuelle Titel aus ihrem neuesten, achten Album „On My Own“ vor, das im Juni 2016 erscheinen wird. Tatsächlich auf sich gestellt hat Beady im Herbst 2015 in New York wunderbar stimmungsvolle akustische Musik aufgenommen mit Musikern wie Greg Hutchinson, Ruben Rodgers, Joshua Redman, Mathias Eick und anderen. Produziert hat Bugge Wesseltoft. www.beadybelle.com 22:30 Håkon Kornstad Ensemble Håkon Kornstad - Tenor, Tenor sax, Flöte, Loops Sigbjørn Apeland - Harmonium Lars Henrik Johansen -  Cembalo, Cimbalon Per Zanussi - Bass, singende Säge Øyvind Skarbø - Schlagzeug Das musikalische Universum von Håkon Kornstad umfängt alle Sinne. Als Saxophonist ist er sehr eigen mit einer selten gehörten Klangbeherrschung . Als Sänger hat er dieselbe Fähigkeit, die seine Kombination von Jazz und Oper so natürlich erscheinen lässt, als hätte es sie immer schon gegeben. Er bewegt sich mit diesem Projekt mit Fingerspitzengefühl auf dünnem Eis. Das Kronstadt Ensemble kann am besten beschrieben werden als upgedatetes Salon Orchester, das Skandinavischen Jazz mit Opernarien und Liedern kreuzt. Caruso meets Coltrane, Björling meets Garbarek. Wunderschöne Arien und Lieder improvisatorisch verbunden, wie es das noch niemand bisher gemacht hat. www.kornstad.com 23:30 New Conception of Jazz 20 year anniversary edition Feat: Moksha Bugge Wesseltoft -  electronics, Piano Marthe Lea -  Tenorsaxophon, Flöte, Stimme, Electronics Oddrun Lilja Jonsdottir - Gitarre Sanskriti Shrestha - Tablas, Stimme Siv Øyun Kjenstad - Schlagzeug, Stimme Tore Fladjord - Schlagzeug, Percussion Der Beginn von New Conceptions of Jazz im Jahre 1996 mit Elementen von elektrischer Club Musik verbunden mit akustischen Jazzwurzeln galt vielen als Geburt einer Neuen Welle von Europäischem Jazz. New Conceptions of Jazz brachte 5 CDs heraus und spielte weltweit von 1996 bis 2006 mehr als 400 Konzerte. Nach 10-jähriger Pause lässt Bugge Wesseltoft diese kultige Gruppe wieder aufleben, immer noch auf der Suche nach einem eigenwilligen Sound der Improvisation und der Kombination von musikalischen Klängen und Richtungen. Zu Bugge gesellen sich junge, talentierte Musiker und spielen sowohl alte als auch brandneue Titel der Band. Als Gast dabei ist Moksha, die jüngste Band von Jazzland, um die nepalesische Tablaspielerin Sanskrits Shrestha. www.buggewesseltoft.com Dieses Konzert kann sowohl mit dem jazzahaead! clubnight ticket - nach Verfügbarkeit der Plätze - besucht werden, das für alle angeschlossenen Clubs gilt (Festivalticket), als auch mit einem Ticket, das nur für den Sendesaal gilt. 30.04. Franz Liszt - Ein Klavierabend von und mit Lutz Görner Samstag, 30. April 2016 | 20:00 Uhr | Ticket Vorbestellung 24 Euro (erm 12 Euro) Abendkasse 28 Euro (erm 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Lutz Görner setzt seine erfolgreichen Klavierabende mit Lesungen im Sendesaal fort. Der heutige Abend, an dem wiederum Nadia Singer Klavier spielt, ist dem Multitalent Franz Liszt gewidmet. Lutz Görner - Rezitation Nadia Singer - Klavier Franz Liszt: Ungarische Rhapsodie Nr. 13, Trübe Wolken, Diabelli-Variation, Consolation Nr. 3, La Campanella, Gnomenreigen, Spanische Rhapsodie, Liebestraum, Valse oubliée, Ave Maria von Arcadelt, Die Wasserspiele der Villa d’Este, Zweite Ungarische Rhapsodie, Grand Galop chromatique Franz Liszt war ein Multitalent. Er war Erfinder des Klavierabends und dessen größter Interpret,  Persönlichkeit der Superlative, Liebling der Frauen, dreifacher Familienvater, Revolutionär, Kritiker der katholischen Kirche, Lifestyle-Künstler, Komponist, Wohltäter, Buchautor, Journalist, Regisseur, Kapellmeister, Erfinder des modernen Dirigierens, der Sinfonischen Dichtungen, der aufkommenden nationalen Musikstile und der impressionistischen Musik. Er war Förderer unzähliger Komponisten-Kollegen, wie Schumann, Wagner, Smetana, Grieg, Saint-Saëns, Debussy und Ravel, der über Liszt sagte: "Im letzten Grunde stammen wir alle von ihm ab". Seit einigen Jahren begeistert ‘die lyrische Stimme Deutschlands‘, wie die FAZ Lutz Görner nennt, sein Publikum, mit den von ihm erfundenen Klavierabenden. Diese Abende sind immer eine Mischung aus Literatur und Musik. Literatur von und über den Komponisten, dessen Musik Sie hören. Allesamt Musik des 19. Jahrhunderts. Musik zwischen Beethoven und Arnold Schönberg. Lutz Görner vertieft durch seine Textauswahl das Verständnis für die Musik. Und so ist aus dem ‘poetischen Staubwedel‘, wie ihn der ‘Spiegel‘ auf Grund seiner ‘Lyrik für alle‘-Serie bei 3sat nannte, die Woche für Woche siebzehn Jahre lang ausgestrahlt wurde, der ‘musikalische Staubwedel‘ geworden, der ein wenig frischen Wind in die Klavierabende bringen will, um sie für viele Menschen genussreicher zu machen. Gelingen konnte das nur durch eine phänomenale Pianistin. Durch Nadia Singer, 24 Jahre jung, von der Hans-Jörg Loskill in der WAZ behauptet, dass sie “auf dem Sprung zur Weltkarriere“ sei. Sie ist Lutz Görners Entdeckung des Sommers 2014 und wird betreut vom berühmten St. Petersburger Pianist und langjährigem Professor an der Musikhochschule Franz Liszt in Weimar, Grigory Gruzman, der sie innerhalb eines Jahres zum ersten Preis beim internationalen Rachmaninow-Wettbewerb in Frankfurt/M. geführt hat. Jung, dynamisch, lebensfroh und mit unglaublicher Technik und Spielsicherheit ausgestattet, bringt Nadia Singer das Publikum zum Staunen, zum Lächeln und zum Jubeln. Die Presse schrieb über sie: „ Ihre ausgeprägte Musikalität verbindet Nadia Singer mit technischer Perfektion. Sie spielt kraftvoll, sinnlich, bildhaft, frech-frivol, spannungsreich, anregend, fantasievoll und virtuos.“ Eine Veranstaltung der Konzertagentur Karin Kulmer Hinweise zum Abonnement: Sie erhalten diesen Newsletter unter der E-Mail Adresse wielandvonhodenberg@web.de. Call Send SMS Call from mobile Add to Skype You'll need Skype CreditFree via Skype
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Sendesaal Bremen Newsletter: Unsere Konzerte im April

Liebe Freunde des Sendesaales, wir hoffen, Sie haben das Osterfest fröhlich und erholsam verlebt und freuen sich nun auf einen erfrischenden und ereignisreichen Frühling. Anbei finden Sie unsere Konzerte im April. Da erwarten Sie einige spannende Stimmen, nicht nur die interessante Rezitationsstimme von Rainer Iwersen (10.4.) sondern auch die wunderbaren Gesangsstimmen von Veronica Harcsa (14.4.) und Bobo (16.4.). Näheres dazu und zu unseren weiteren Konzerten weiter unten. Wir bieten gemeinsam mit dem benachbarten Restaurant Geerdes am Sendesaal auch ein Programm "Menü & Konzert" an. Sie suchen sich ein Konzert Ihrer Wahl aus und gönnen sich und Ihren Lieben vorher (wahlweise auch hinterher) ein 3-Gänge-Menü im Geerdes. Das wäre doch vielleicht auch was für Freunde, die gerne Kulinarisches und Konzertantes genussvoll miteinander verbinden. Für heute allerbeste Grüße Ihr Peter Schulze Das Restaurant Geerdes am Sendesaal ist auch selbst zu erreichen unter www.geerdesamsendesaal.de. Karten für sämtliche Veranstaltungen erhalten Sie außer über unsere website www.sendesaal-bremen.de an der Abendkasse oder als telefonische Vorbestellung unter 0421-33005767 (AB). Sie können auch weiter unten direkt den link bei dem Konzert nehmen, das Sie interessiert. Für Feedback und Information besuchen Sie uns gern auch auf unserer facebook Seite.   Inhalt 10.04. Ein Abend für Jean Paul 13.04. Preisträgerkonzert Jugend musiziert 14.04. Veronica Harcsa & Balint Gyemant (HU) 16.04. Bobo & Herzfeld meet Zabelov: Liederseelen 17.04. Matinée Althastedter Kammerorchester & Sinfonia Neuss 20.04. Evan Parker: Take The Green Train 23.04. jazzahead! clubnight: 20 years of jazzland recordings 30.04. Franz Liszt - Ein Klavierabend von und mit Lutz Görner 10.04. Ein Abend für Jean Paul Sonntag, 10. April 2016 | 17:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Rainer Iwersen und Uli Beckerhoff machen einen kombinierten Abend mit Musik und Lyrik:  "Jean Paul: Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal - Eine Art Idylle". Rainer Iwersen - Rezitation Uli Beckerhoff -Trompete, Keyboards „Ob ich gleich nicht weiss, wer unter allen Autoren der Erde die meisten Gleichnisse gemacht, so freut es mich doch, dass ihn niemand übertrifft als ich.“ Jean Paul Jean Paul gehört zu den Größten der deutschen Literatur. Als Sprachmagier und Spracherfinder ohnegleichen gerühmt, ist er in vielerlei Hinsicht der erste moderne Dichter Deutschlands. Seine Ästhetik sucht ihre Wege abseits von Goethe, Schiller und den Romantikern. Schiller selbst sieht Jean Paul wie einen, der aus dem Mond gefallen ist. Rainer Iwersen studierte zunächst Literatur und Philosophie in München, später begann er  an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater ein  Schauspielstudium. Er war 1984 Mitbegründer der Bremer Shakespeare Company und ist Übersetzer vieler Shakespeare-Stücke wie u.a. Romeo und Julia, Macbeth, König Lear, Was ihr wollt und Richard III für den renommierten S.Fischer Verlag. Neben seiner Tätigkeit als Übersetzer arbeitet er als Schauspieler, Regisseur, Rezitator und Sprecher. Uli Beckerhoff ist Jazztrompeter und Komponist und ist auf mehr als 50 CD`s und Schallplatten zuhören, viele dabei unter eigenem Namen. Seine Tourneen führten ihn durch ganz Europa sowie Afrika und Brasilien. Er trat mit vielen internationalen Stars der Jazzszene bei großen Festivals auf und ist beteiligt an vielen Produktionen für Rundfunk, Fernsehen, Theater und Hörspiele. Er war Professor an der Jazzabteilung der renommierten Folkwang Universität der Künste. 13.04. Preisträgerkonzert Jugend musiziert Mittwoch, 13. April 2016 | 20:00 Uhr | Der Eintritt ist frei. Voranmeldung erwünscht Es spielen die Preisträger des diesjährigen Landeswettbewerbs „Jugend musiziert“ in den ausgeschriebenen Solokategorien: Blasinstrumente, Zupfinstrumente, Bass (Pop) Musical und den Ensemblewertungen: Klavier 4-händig, Duo – Klavier und ein Streichinstrument, Gesang und Schlagzeug – Ensemble. Naturgemäß können wir Ihnen die teilnehmenden jungen Künstler dieses Konzertes erst kurzfristig nennen, da der Landeswettbewerb erst am Wochenende zuvor stattfindet. Die Teilnehmer, die für sich im Landeswettbewerb eine Wertung von 23 und mehr Punkten erzielen konnten und in den Altersgruppen III bis VII - zwischen 14 und 21 Jahren - angetreten sind, fahren zum Bundeswettbewerb nach Hamburg, der wie jedes Jahr um Pfingsten herum stattfindet. Der Senator für Kultur in Bremen, die Sparkasse Bremen und der Landesmusikrat Bremen unterstützen das Konzert, das den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die wertvolle Möglichkeit der Podiumserfahrung ermöglicht. 14.04. Veronica Harcsa & Balint Gyemant (HU) Donnerstag, 14. April 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Veronika Harcsa, Sängerin mit extrem wandelbarer und ausdrucksvoller Stimme, ist in ihrem Heimatland Ungarn ein Star der Elektropop-Szene. Mit dem Gitarristen Bálint Gyémánt hat sie ein feinfühliges Duo, das an die besten Zeiten von Tuck & Patti erinnert. Veronika Harcsa - Gesang Bálint Gyémánt - Gitarre Veronika Harcsa ist in ihrem Heimatland Ungarn bereits ein Star und füllt in Budapest Hallen mit ihrer Elek­tropop Band  Bin-Jip. Mit dem Gitarristen Bálint Gyémánt hat sie ein Duo, das in eine ganz andere musikalische Richtung geht. Sie performen eigene Kompositionen zwischen Jazz und anspruchsvollem Pop, die Veronika Harcsa mit ihrer feinsinnigen und verführerischen Stimme eine außergewöhnliche Qualität verleiht. Veronika pendelt zwischen Budapest und Berlin, wo sie ein eigenes Live-Programm kuratiert, zu dem sie lokale Künstler einlädt. "Ihr Duo mit dem Gitarristen Bálint Gyémánt erzielt mit minimalem Aufwand eine tolle Wirkung." – Der Spiegel 16.04. Bobo & Herzfeld meet Zabelov: Liederseelen Samstag, 16. April 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Wer den Film Sound of Heimat mit dem Saxophonisten Hayden Chisholm gesehen hat, dem dürfte dieses Duo Bobo & Herzfeld mit sehr eigenem Angang an deutsche Traditionen in starker Erinnerung geblieben sein. Nun kommen sie als Trio mit dem neuen Projekt Liederseelen und dem weißrussischen Akkordeonisten Yegor Zabelov als Gast in den Sendesaal. Bobo & Herzfeld meet Zabelov Bobo - Gesang Sebastian Herzfeld - Klavier Yegor Zabelov - Akkordeon Mit ihrem  Album "Liederseelen" wandeln Bobo und Herzfeld weiter auf den Pfaden deutscher Dichtung. Waren es auf dem Vorgängeralbum "Lieder und Liebe und Tod" vor allem deutsche Volkslieder, mit deren innovativen Arrangements sie traditionelles Liedgut zu Weltmusik machten, verschreiben sich die beiden Musiker nun ganz dem Geist der Romantik. Denn hier finden sie ihre spirituelle Heimat; ein Lebensgefühl, das im Wandel der Zeiten in seinem Wesen doch dasselbe geblieben ist. Und so trägt Bobo die Gedichte von Friedrich Rückert, Conrad Ferdinand Meyer oder Joseph v. Eichendorff auf den Flügeln ihres klaren und kraftvollen Gesanges in unsere heutige Zeit.
Ihr langjähriger musikalischer Weggefährte Sebastian Herzfeld orchestriert mit ungewöhnlichem Instrumentarium wie Präpariertem Klavier, Harmonium, Bass und Metallinstrumenten einen magischen Soundtrack zu diesen Liederseelen. Denn jedes Lied hat eine Seele. Und sie wird manchmal, irgendwann, wieder geboren. Bobo wuchs in Sachsen Anhalt als Tochter eines Pfarrers und einer Kirchenmusikerin mit Chorälen und Liedern der Romantik auf, bevor sie Singer/Songwriter, Bands und ihre eigene Leidenschaft für das Singen entdeckte. Später studierte sie in Weimar Gesang und zog dann nach Berlin, wo sie ihre Band Bobo in White Wooden Houses gründete, die mit ihrem melodiösem Gitarren Pop bald bekannt wurde. Zahlreiche Konzerttourneen, weitere Alben und Kollaborationen mit verschiedensten Künstlern gaben ihrer stimmlichen Vielseitigkeit immer wieder neuen Ausdruck, international ist ihre Stimme als Rammsteins Engel bekannt. In den letzten Jahren entdeckte sie ihre Liebe für deutsches Liedgut, mit dem sie auf sehr eigene Weise eine Brücke zu ihren musikalischen Ursprüngen schlägt. Der aus Halle/Saale stammende Sebastian Herzfeld lernte als Kind mehrere Instrumente und spielte schon bald in verschiedenen Jazz Bands. Später studierte er an Berliner Musikhochschule Hanns Eisler Bass. Im Zusammenspiel mit Musikern der internationalen Jazz und Weltmusikszene entwickelte er seine Leidenschaft für fremde Klänge und ungewöhnlichen Rhythmen. Im Laufe der Jahre wandte er sich dann immer mehr der Komposition von Theater - und Filmmusik zu. Als jahrelanger musikalischer Leiter des "Neuen Theater" und Puppentheater Halle komponierte er zahlreiche Schauspielmusiken, die von seinem unverwechselbaren Sound auf dem präparierten Klavier, das er oft gleichzeitig zum Harmonium spielt, geprägt sind. Bobo und Herzfeld verbindet eine jahrelange musikalische Freundschaft, die einst in einer Band in Halle begann und sich viele Jahre später zu dem gemeinsamen Herzensprojekt "Lieder von Liebe und Tod" entwickelte, bei dem die beiden Musiker ihre musikalischen Wurzeln ausgruben und Volkslieder und Texte der Romantik neu vertonten, wofür sie 2008 den Deutschen Weltmusikpreis bekamen. Seit 2014 spielen die beiden im Trio mit Yegor Zabelov, dem wohl bekanntesten Akkordeonisten der weißrussischen Off-Szene. Komponist, Theater- und Filmmusiker und Gründer der Formationen Gurzuf und Yegor Zabelov Trio. Absolvent der staatlichen Musikakademie Belarus gewann er diverse internationale Preise - unter anderem für den fast schwerelos wirkenden Brückenschlag zwischen Rock, Klassik und Jazz, für den Zabelov in seiner aktuellen musikalischen Arbeit steht. 17.04. Matinée Althastedter Kammerorchester & Sinfonia Neuss Sonntag, 17. April 2016 | 11:00 Uhr | Tickets 15 Euro (ermäßigt 10 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Das Althastedter Kammerorchester geht bei seiner Frühjahrsmatinée neue Wege: Gemeinsam mit der Sinfonia Neuss wird das Konzert unter dem Motto "Zwei Orchester - zwei Dirigenten - ein Komponist" Tschaikowsky gewidmet sein. Althastedter Kammerorchester Sinfonia Neuss Leitung: Grigori Pantijelew und Burkhart Zeller Zwei Orchester – zwei Dirigenten – ein Komponist Programm: Peter Tschaikowsky: Auszüge aus der Ballettmusik "Schwanensee" Variationen über ein Rokoko-Thema Sinfonie Nr. 1 g-moll "Winterträume" Musiker des Alt-Hastedter Kammerorchesters Bremen und der Sinfonia Neuss haben sich zusammengefunden zu einem gemeinsamen Konzert, das ganz und gar Tschaikowsky gewidmet ist. Dem Publikum dürften die Variationen über ein Rokokothema für Violoncello und Orchester bekannt vorkommen. Der Solopart wird vorgetragen von Burkart Zeller, dem Leiter der Sinfonia Neuss. Bekannt sind sicherlich auch Teile der Musik zu dem Ballett "Schwanensee", dem Inbegriff klassischer Tanzkunst. Zwischen der Apotheose des Balletts und dem wuchtigen Schluss der Ersten Symphonie bildet sich ein Reim, typisch für den damals jungen russischen Komponisten. Grigori Pantijelew und Burkart Zeller teilen die Leitung des Konzerts untereinander. Eine Veranstaltung des Althastedter Kammerorchesters 20.04. Evan Parker: Take The Green Train Mittwoch, 20. April 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Der legendäre britische Saxophonist Evan Parker begibt sich mit dem Zug auf eine ökologische Konzertreise durch Europa und macht - einen Tag vor der jazzahead! - Station im Sendesaal. Take The Green Train! Evan Parker - Saxophon Im Rahmen des Projektes Take The Green Train des Europe Jazz Networks (einem Zusammenschluss von über 100 europäischen Jazzveranstaltern) macht der englische Saxophonist Evan Parker eine europaweite, ökologisch "korrekte" Tournee mit dem Zug. Parker ist seit über 50 Jahren auf der Szene und hat seine eigene, unverwechselbare Stimme in die Jazzgeschichte eingebracht. Zwei seiner formativen Aufnahmen enstanden sogar in Bremen: 1968 Peter Brötzmanns Machine Gun in der Lila Eule und 1972 Pakistani Pomade mit dem Alexander von Schlippenbach Trio im Sendesaal. Zu dem, was ihn beschäftigt, schreibt Evan Parker: "Wie wird ein Saxophonblatt physisch beeinflusst von dem Raum, in dem die Schwingungen des Blattes durch die konische Luftsäule des Saxophones verstärkt werden? In der letzten Zeit habe ich den Eindruck, dass es da einen direkten Zusammenhang gibt, der es schwer sein lässt unabhängig von der Akustik des Raumes, in dem es schwingt, zu entscheiden, welches ein „gutes Blatt“ ist. Das Verhalten von gebrochenen Säulen - die durch spezielle Griffe, bei denen offene Löcher im oberen Teil der Säule entstehen - eröffnet Wege, Noten oberhalb des eigentlichen Tonumfangs zu spielen, gleichzeitige Mehrklänge und mikrotonale Stimmungen. Das ist Material, mit dem man sich ein Leben lang beschäftigen kann." 2013 erhielt Evan Parker in London den Jazzpreis des Britischen Parlamentes. In der Begründung heißt es: "Wenn Du je in die Versuchung gekommen bist, freie Improvisation zu mögen, dann ist Parker Deine Einstiegsdroge, schrieb der Standup Comedian Stewart Lee 2010 im englischen Guardian. Er meinte nicht Charlie Parker sondern Evan Parker, den revolutionären englischen Saxophonisten, der die Tonbildung und Techniken seines Instrumentes in den späten 60er Jahren gänzlich neu erfunden hat und seither einer der weltweit am meisten bewunderten und einflussreichsten Saxophonisten geworden ist. Er hat das Buch der Klänge, die man auf dem Saxophon herstellen kann seit fast einem halben Jahrhundert neu geschrieben. Er kann sogar mehrstimmige Kontrapunkte spielen auf einem Instrument, das ja eigentlich nur einen Ton zur Zeit von sich geben kann. Er kann elektronik-artige Strukturen akustisch herstellen und eine persönliche Klanglandschaft erzeugen, die konventionelle Melodien vermeidet und dennoch ihre eigene atemberaubende Gefühlswelt hat. Parker hat mit vergleichbar revolutionären Musikern wie John  Zorn und Anthony Braxton gearbeitet, in experimentellen elektro-akustischen Gruppen und Ensembles der Neuen Musik gespielt - und ebenso Kantiges in konventionelle Jazzgruppen etwa von Stan Tracey, Kenny Wheeler oder dem Rolling Stone Charlie Watts eingebracht und hat Aufnahmen gemacht mit singer-songwriter Robert Wyatt, dem TV-Comedian Vic Reeves und seine unnachahmlichen Sounds auch Popmusikern geliehen wie Scott Walker, David Sylvian oder Jah Wobble. Evan hat Festivals kuratiert und auch seine eigene Plattenfirma betrieben." In Kooperation mit Europe Jazz Network Foto © Caroline Forbes 23.04. jazzahead! clubnight: 20 years of jazzland recordings Samstag, 23. April 2016 | 21:30 Uhr | Tickets 20 Euro (erm 12 Euro) | clubnight-Ticket 25 Euro (erm 20 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Vor 20 Jahren gründete der Keyboarder Bugge Wesseltoft in Norwegen das Label Jazzland Recordings, das eines der Pionierlables im europäischen Jazz wurde. Bei der jazzahead! clubnight wird dieses Jubiläum gefeiert mit Beady Belle, Håkon Kornstad Ensemble und einer Neuauflage der New Conception of Jazz (20 year anniversary edition) 20 years of Jazzland recordings Die norwegische Plattenfirma Jazzland Recordings mit Sitz in Oslo wurde 1996 vom Pianisten Bugge Wesseltoft  gegründet, um dessen Album New Conception of Jazz zu veröffentlichen, das international für Furore sorgte. Ebenso wie seine despektierlichen Äußerungen über amerikanischen Jazz, die 2001 sogar bis in die New York Times gelangten. Jazzland betreibt mehrere Jazz- und Nu Jazz-Labels. Musiker, die unter anderen für Jazzland aufnehmen, sind neben Bugge Wesseltoft Audun Kleive, Dhafer Youssef, Eyvind Aarset, Jon Balke, Live Maria Roggen, Sidsel Endresen,  Beady Belle, Håkon Kornstad, Ingebrigt Håker Flaten, Maria Kannegaard, und Ola Kvernberg. Auch die Dokumentation des einzigartigen Punkt Festivals von Jan Bang und Erik Honoré in Kristiansand wurde regelmäßig bei Jazzland veröffentlicht. Zum 20jährigen Jubiläum bringt Bugge Wesseltoft sowohl Musiker der ersten Stunde des Labels als auch die jüngsten Neuankömmlinge von Moksha nach Bremen in den Sendesaal. www.jazzlandrec.com Programm: 21:30 Beady Belle Beady Belle - Gesang Greg Hutchinson - Schlagzeug Reuben Rogers - Bass Bugge Wesseltoft - Piano Die Sängerin Beady Belle stellt aktuelle Titel aus ihrem neuesten, achten Album „On My Own“ vor, das im Juni 2016 erscheinen wird. Tatsächlich auf sich gestellt hat Beady im Herbst 2015 in New York wunderbar stimmungsvolle akustische Musik aufgenommen mit Musikern wie Greg Hutchinson, Ruben Rodgers, Joshua Redman, Mathias Eick und anderen. Produziert hat Bugge Wesseltoft. www.beadybelle.com 22:30 Håkon Kornstad Ensemble Håkon Kornstad - Tenor, Tenor sax, Flöte, Loops Sigbjørn Apeland - Harmonium Lars Henrik Johansen -  Cembalo, Cimbalon Per Zanussi - Bass, singende Säge Øyvind Skarbø - Schlagzeug Das musikalische Universum von Håkon Kornstad umfängt alle Sinne. Als Saxophonist ist er sehr eigen mit einer selten gehörten Klangbeherrschung . Als Sänger hat er dieselbe Fähigkeit, die seine Kombination von Jazz und Oper so natürlich erscheinen lässt, als hätte es sie immer schon gegeben. Er bewegt sich mit diesem Projekt mit Fingerspitzengefühl auf dünnem Eis. Das Kronstadt Ensemble kann am besten beschrieben werden als upgedatetes Salon Orchester, das Skandinavischen Jazz mit Opernarien und Liedern kreuzt. Caruso meets Coltrane, Björling meets Garbarek. Wunderschöne Arien und Lieder improvisatorisch verbunden, wie es das noch niemand bisher gemacht hat. www.kornstad.com 23:30 New Conception of Jazz 20 year anniversary edition Feat: Moksha Bugge Wesseltoft -  electronics, Piano Marthe Lea -  Tenorsaxophon, Flöte, Stimme, Electronics Oddrun Lilja Jonsdottir - Gitarre Sanskriti Shrestha - Tablas, Stimme Siv Øyun Kjenstad - Schlagzeug, Stimme Tore Fladjord - Schlagzeug, Percussion Der Beginn von New Conceptions of Jazz im Jahre 1996 mit Elementen von elektrischer Club Musik verbunden mit akustischen Jazzwurzeln galt vielen als Geburt einer Neuen Welle von Europäischem Jazz. New Conceptions of Jazz brachte 5 CDs heraus und spielte weltweit von 1996 bis 2006 mehr als 400 Konzerte. Nach 10-jähriger Pause lässt Bugge Wesseltoft diese kultige Gruppe wieder aufleben, immer noch auf der Suche nach einem eigenwilligen Sound der Improvisation und der Kombination von musikalischen Klängen und Richtungen. Zu Bugge gesellen sich junge, talentierte Musiker und spielen sowohl alte als auch brandneue Titel der Band. Als Gast dabei ist Moksha, die jüngste Band von Jazzland, um die nepalesische Tablaspielerin Sanskrits Shrestha. www.buggewesseltoft.com Dieses Konzert kann sowohl mit dem jazzahaead! clubnight ticket - nach Verfügbarkeit der Plätze - besucht werden, das für alle angeschlossenen Clubs gilt (Festivalticket), als auch mit einem Ticket, das nur für den Sendesaal gilt. 30.04. Franz Liszt - Ein Klavierabend von und mit Lutz Görner Samstag, 30. April 2016 | 20:00 Uhr | Ticket Vorbestellung 24 Euro (erm 12 Euro) Abendkasse 28 Euro (erm 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Lutz Görner setzt seine erfolgreichen Klavierabende mit Lesungen im Sendesaal fort. Der heutige Abend, an dem wiederum Nadia Singer Klavier spielt, ist dem Multitalent Franz Liszt gewidmet. Lutz Görner - Rezitation Nadia Singer - Klavier Franz Liszt: Ungarische Rhapsodie Nr. 13, Trübe Wolken, Diabelli-Variation, Consolation Nr. 3, La Campanella, Gnomenreigen, Spanische Rhapsodie, Liebestraum, Valse oubliée, Ave Maria von Arcadelt, Die Wasserspiele der Villa d’Este, Zweite Ungarische Rhapsodie, Grand Galop chromatique Franz Liszt war ein Multitalent. Er war Erfinder des Klavierabends und dessen größter Interpret,  Persönlichkeit der Superlative, Liebling der Frauen, dreifacher Familienvater, Revolutionär, Kritiker der katholischen Kirche, Lifestyle-Künstler, Komponist, Wohltäter, Buchautor, Journalist, Regisseur, Kapellmeister, Erfinder des modernen Dirigierens, der Sinfonischen Dichtungen, der aufkommenden nationalen Musikstile und der impressionistischen Musik. Er war Förderer unzähliger Komponisten-Kollegen, wie Schumann, Wagner, Smetana, Grieg, Saint-Saëns, Debussy und Ravel, der über Liszt sagte: "Im letzten Grunde stammen wir alle von ihm ab". Seit einigen Jahren begeistert ‘die lyrische Stimme Deutschlands‘, wie die FAZ Lutz Görner nennt, sein Publikum, mit den von ihm erfundenen Klavierabenden. Diese Abende sind immer eine Mischung aus Literatur und Musik. Literatur von und über den Komponisten, dessen Musik Sie hören. Allesamt Musik des 19. Jahrhunderts. Musik zwischen Beethoven und Arnold Schönberg. Lutz Görner vertieft durch seine Textauswahl das Verständnis für die Musik. Und so ist aus dem ‘poetischen Staubwedel‘, wie ihn der ‘Spiegel‘ auf Grund seiner ‘Lyrik für alle‘-Serie bei 3sat nannte, die Woche für Woche siebzehn Jahre lang ausgestrahlt wurde, der ‘musikalische Staubwedel‘ geworden, der ein wenig frischen Wind in die Klavierabende bringen will, um sie für viele Menschen genussreicher zu machen. Gelingen konnte das nur durch eine phänomenale Pianistin. Durch Nadia Singer, 24 Jahre jung, von der Hans-Jörg Loskill in der WAZ behauptet, dass sie “auf dem Sprung zur Weltkarriere“ sei. Sie ist Lutz Görners Entdeckung des Sommers 2014 und wird betreut vom berühmten St. Petersburger Pianist und langjährigem Professor an der Musikhochschule Franz Liszt in Weimar, Grigory Gruzman, der sie innerhalb eines Jahres zum ersten Preis beim internationalen Rachmaninow-Wettbewerb in Frankfurt/M. geführt hat. Jung, dynamisch, lebensfroh und mit unglaublicher Technik und Spielsicherheit ausgestattet, bringt Nadia Singer das Publikum zum Staunen, zum Lächeln und zum Jubeln. Die Presse schrieb über sie: „ Ihre ausgeprägte Musikalität verbindet Nadia Singer mit technischer Perfektion. Sie spielt kraftvoll, sinnlich, bildhaft, frech-frivol, spannungsreich, anregend, fantasievoll und virtuos.“ Eine Veranstaltung der Konzertagentur Karin Kulmer Call Send SMS Call from mobile Add to Skype You'll need Skype CreditFree via Skype
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 29.03.16  +  

Erfolgreicher Ostermarsch in Bremen - 600 nahmen daran teil

Vor dem Bremer Hauptbahnhof sammelten sich Hunderte von Bremerinnen und Bremern, die von Eva Böller, Sprecherin des Bremer Friedensforums, begrüßt wurden. Mehrere trugen Drohnen-Modelle, um auf deren Einsatz als Mordinstrumente durch die USA vom US-Stützpunkt Ramstein in Deutschland aus hinzuweisen. Als der lange Demonstrationszug durch die Bremer Innenstadt zog, informierte Annemarie Hildebrandt über Lautsprecher sowohl über die Militärpolitik der Bundesregierung und der NATO wie auch über die Rüstungsindustrie in Bremen.   Zwischendurch spielte die Schalmeien-Kapelle des Arbeiterbundes. Die Kundgebung auf dem Marktplatz leitete Hartmut Drewes ein. Er zeigte auf, wie der Westen Staaten mit seiner Politik des Regime-Change militärisch und durch Unterstützung terroristischer Gruppen besonders im Nahen Osten aber auch in Afrika Staatsgefüge zerstört, damit das Leben vieler Menschen in ihren Ländern unmöglich macht und große Fluchtströme verursacht.   Barbara Heller, die die Kundgebung moderierte, begrüßte als erste Rednerin Selam Shenan, die als Flüchtling aus Syrien nach Deutschland gekommen ist. Shenan beschrieb den Terror des IS und anderer Gruppen in ihrem Land. Danach sprach Peter Erlanson, Abgeordneter in der Bremischen Bürgerschaft. Er klagte die Bremer Rüstungsfirmen an, dass sie zu den Kriegen in der Welt wesentlich beitragen. Jens-Volker Riechmann trug sehr eindrucksvoll Friedenslyrik vor.   Höhepunkt der Kundgebung war dann die Hauptrede der Bundestagsabgeordneten der Partei Die Linke Sevim Dagdelen. Sie übte scharfe Kritik an Erdogans menschenrechtswidriger Regierungspolitik, seinen Krieg gegen die Kurden und die Unterstützung des IS und anderer Terrorgruppen. Er gehöre deswegen vor den Internationalen Gerichtshof in Den Haag. Sie warf der Bundesregierung vor, mit dieser türkischen Regierung über Flüchtlinge zu verhandeln, aber über Erdogans verbrecherische Politik hinwegzusehen. Dagdelen erhielt während und nach der Rede starken Beifall.   Text und Fotos: Hartmut Drewes   (Diesen Artikel habe ich aus der Facebook-Seite des Bremer Friedensforums übernommen)
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 27.03.16  +  

Foodwatch: Mineralöl in Schokoladen-Osterhasen !

Was haben wir getestet? Wie haben wir bewertet?foodwatch hat 20 Schokoladen-Osterhasen auf ihren Mineralölgehaltuntersuchen lassen – vom teuren Markenproduktbis zur billigen Discounterware. Die nachgewiesenenMineralöle lassen sich in zwei Gruppen unterteilen: • Aromatische Mineralöle (MOAH) stehen im Verdacht,krebserregend und erbgutverändernd zu wirken.Nach Einschätzung des deutschen Bundesinstituts fürRisikobewertung sollten diese nicht auf Lebensmittelübergehen. In unserem Test haben wir daher bereitsden geringsten Nachweis aromatischer Mineralöle(MOAH) als negativ bewertet. • Gesättigte Mineralöle (MOSH) reichern sich in denKörperorganen an und können diese schädigen. Zurzeitgibt es für MOSH keine abschließende toxikologischeBewertung und somit auch keine offiziell zulässigeAufnahmemenge. In unserem Test bewertenwir gesättigte Mineralöle (MOSH) daher nach demPrinzip „je weniger, desto besser“. Die Analysen wurden in einem nach DIN EN ISO 17025akkreditierten Labor mittels LC-GC-FID durchgeführt.Wie kommen Mineralöle in die Schokoladen-Osterhasen?Mineralöle können auf verschiedenen Eintragswegenin die Schokolade gelangen. Zum Beispiel über mitsogenannten „Batchingölen“ behandelte Jutesäcke, diefür den Transport der Kakaobohnen verwendet werden,über in der Produktion verwendete Maschinenöle oderüber Abgase aus Verkehr und Industrie. MineralölhaltigeDruckfarben in Altpapier-Verpackungen könntenebenfalls einen Eintragsweg bilden, falls diese für denTransport oder die Lagerung der Rohwaren verwendetwurden. * Bestimmungsgrenze: MOSH 0,6 mg/kg, MOAH 0,5 mg/kg)Bewertung gesättigte Mineralöle (MOSH) in mg/kgkeine nachweisbarebis geringe Belastung *< 2 mg/kgmittlereBelastung> 2 < 5 mg/kghoheBelastung> 5 mg /kgBelastungnicht nachweisbar*BelastungnachweisbarBewertung aromatische Mineralöle (MOAH) in mg/kgMINERALÖL IN SCHOKOLADEN-OSTERHASEN:TESTERGEBNISSE –––– MÄRZ 2016– –
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yasni 23.03.16  +  

Wahlsonntag: > Partei "DIE LINKE" stürzte dramatisch ab

Die Linke zählte zu den Wahlverlierern. Sie verpaßte den Einzug in die Landtage von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz und verlor selbst im Osten der Republik ihre Position als zweitstärkste Kraft. Die Reaktionen des politischen Führungspersonals rangierten zwischen Entsetzen und Empörung. Katja Kipping hierzu: Die Ergebnisse seien bitter und Ausdruck eines Rechtsrucks und einer gesellschaftlichen Entsolidarisierung. Selbst im Stammland der Linkspartei, in Sachsen-Anhalt, war die Linke deutlich abgerutscht. Sie verlor mehr als zehn Prozentpunkte, und wurde nur noch drittstärkste Kraft. Hier in Bremen nahm die Linke das Ergebnis beunruhigt zur Kenntnis.   (Quelle: "Weser-Kurier" vom 14.03.2016)
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Ächten und verbieten: Neue UNO Gespräche über Atomwaffen führen

  Artikel von Beatrice Fihn, Geschäftsführerin von ican (International Campaign to Abolish Nuclear Weapons) – erschienen in pressenza am 23.02.2016 – Übersetzung aus dem Englischen Johanna Heuveling     Mit zweierlei Maß gemessen   Als Nordkorea im Januar Nuklearwaffen testete, verurteilte das innerhalb von Minuten die ganze Welt. Eine Woche später unternahmen die USA einen Pseudo-Nukleartest eines neuen, „nützlicheren“ Typ von Sprengkopf in der Wüste von Nevada. Außer einer kleinen Anzahl ziviler Organisationen schwieg die internationale Gemeinschaft darüber.   Vor zwei Wochen führte Nordkorea einen Raketenstart durch und testete dabei die Möglichkeit, eine Langstreckenrakete abzuschießen, welche in der Lage wäre, Nuklearwaffen in weit entfernte Zielorte zu schießen. Wieder empörte sich die ganze Welt und kritisierte dies, mit Stellungnahmen des UN Sicherheitsrates und Verurteilungen von Außenministern aller Welt.   Am 22. Februar 2016 testeten die USA ihr interkontinentales Minuteman III Raketengeschoss – eine Rakete, die dafür gedacht ist, Atombomben auf Russland abzufeuern oder jedem anderen Zielort auf der anderen Seite der Erde. Wieder scheinen sich nur wenige dafür zu interessieren.     „es gibt keine richtige Hand für die falsche Waffe“   Der UN Generalsekretär sagte, „es gibt keine richtige Hand für die falsche Waffe“. Aber viele in der internationalen Gemeinschaft agieren mit der stillschweigenden Akzeptanz in der Amerikani-schen, Britischen, Französischen, Russischen und Chinesischen Atomwaffen. Die „Humanitäre Initiative“ allerdings stellt sich dieser stillschweigenden Akzeptanz entgegen. Mit einer Reihe internationaler Konferenzen zu den humanitären Konsequenzen von Nuklearwaffen und einem formellen Gelöbnis, „die legale Lücke für das Verbot und die Vernichtung der Nuklearwaffen zu schließen“, welches von 123 Regierungen unterzeichnet wurde, arbeiten nicht-Nuklearwaffenstaaten daran, die Atomwaffen zu stigmatisieren, zu verbieten und zu vernichten.     Ächtung der Atomwaffen nötig   Durch die Ächtung von Atomwaffen – sie als inakzeptabel und unmoralisch für alle zu erklären – kann die internationale Gemeinschaft anfangen, Nuklearwaffenstaaten und ihre Militärallianzen dazu aufzufordern und sie unter Druck zu setzen, das zu liefern, was sie eigentlich versprochen hatten: Eine Welt ohne Atomwaffen.   Über ein neues internationales Abkommen zu verhandeln, das Nuklearwaffen verbietet, selbst ohne die Teilnahme der Atomstaaten, könnte eines der effektivsten Werkzeuge werden, um so eine Ächtung zu erreichen.     Initiative von 123 Staaten für das Verbot von Nuklearwaffen   Und diese Arbeit beginnt jetzt. Weit weg von den Schlagzeilen über Nordkoreas kürzliche Tests oder andere Nicht-Verbreitungsthemen wie dem Iran-Deal, nimmt eine neue UN Arbeitsgruppe in Genf ihre Arbeit auf.   Gemäß echtem UN-Stil hat die Arbeitsgruppe ein verschwommenes und bürokratisches Mandat, verborgen innerhalb einer mehrere Seiten starken Resolution der UNO Generalversammlung. Nichtsdestotrotz ist ihre Aufgabe die Ausarbeitung neuer rechtlicher Maßnahmen für die nukleare Abrüstung.   Durch diese Arbeitsgruppe haben die 123 Staaten, die das humanitäre Versprechen gegeben haben, die legale Lücke zu schließen, die Möglichkeit an einem neuen, rechtlich bindenden Instrument zu arbeiten, um Nuklearwaffen zu verbieten.   Die Arbeitsgruppe wird vielleicht keine starken Schlagzeilen produzieren wie der Iran-Deal, aber gemessen an der Reaktion der Atommächte und derer, die sich unter ihrem Einfluss befinden, wird klar, dass sie sie nicht nur für eine neue Quatsch-Runde halten.   Die Atommächte scheinen vielmehr aufrichtig betroffen zu sein über die Anstrengungen, Atomwaffen zu ächten und zu verbieten. Sie alle boykottieren die Arbeitsgruppe und versammeln verbündete Statten unter dem US Atomschirm sowie NATO Mitglieder, die ihre Interessen vertreten sollen, während sie vorgeben, unabhängig zu sein.     Die Macht der Atommächte muss gebrochen werden   Die Atommächte tun alles, um den Prozess der Stigmatisierung und des Verbotes von Atomwaffen zu stoppen – da sie wissen, dass es ihr selbst-ernanntes Recht, diese Massenvernichtungswaffen so lange wie sie es wünschen zu besitzen, infrage stellt.   Siebzig Jahre seit den Atombombenabwürfen über Hiroshima und Nagasaki ist s Zeit, Atomwaffen als das anzusehen, was sie wirklich sind. Nicht Zeichen von Macht und Prestige. Sondern Waffen, die dazu geschaffen wurden, größtmögliche Zerstörung und menschliches Leid sicher zu stellen.     Die Gefahr einer weltweiten Katastrophe   Der Gebrauch von Atomwaffen würde eine sofortige Auslöschung einer riesigen Zahl Zivilisten zur Folge haben, gefolgt von einer noch größeren Zahl quälend schmerzlicher Tode durch Feuer, Explosion und unmittelbarer Strahlung. Erste Einsatzkräfte und medizinisches Personal – falls sie den ersten zerstörerischen Einschlag überlebt haben sollten – wären unfähig, eine angemessene Versorgung für die Überlebenden bereitzustellen. Diejenigen, die trotz allem überleben, wären mit den mittel- und langfristigen Folgen des radioaktiven Fallout, der Verschmutzung und der Umweltkatastrophe konfrontiert.   Egal, welches Land sie besitzt, sei es Nordkorea, USA, Russland, Pakistan oder Großbritannien – Atomwaffen sind unmenschlich, rücksichtslos und sollten für alle Staaten inakzeptabel sein   Es ist Zeit, an einem internationalen Verbot von Atomwaffen zu arbeiten.      
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 14.03.16  +  

Ein nachhaltiges Konzerterlebnis im Sendesaal Bremen

Am 7. Februar war ich in einem eindrucksvollen Konzert im Bremer Sendesaal. Es musizierte das weit über die deutschen Grenzen hinaus bekannte "Amaryllis-Quartett" erstens das Streichquartett D-Dur, op. 44 von Felix Mendelssohn-Bartholdy, und zweitens von Robert Schumann das Streichquartett e-Moll op. 41. Als Gäste rezitierten die Schauspieler Johannes Merz und Michael Ransburg aus Briefen und Zeitdokumenten jener an politischen Umbrüchen reichen Zeit. Dabei schlüpften sie in die Rolle der Komponisten. Das Quartett spielte sehr einfühlsam und mit großer Hingabe. Die hervorragende Akustik des Sendesaals kam der Darbietung entgegen und ließ selbst die leisesten Zwischentöne noch vernehmen. Hier die Besetzung: Gustav Feilinghaus, 1. Violine, Lena Sandoz, 2. Violine, Lena Eckels, Viola und Yves Sandoz, Violoncello. In der Konzert-Ankündigung hieß es: Robert Schumann, der träumerische vergeistigte Revolutionär, Komponist und Musikschriftsteller und Felix Mendelssohn, das klassisch gebildete, lebensfrohe Genie, der neben dem Komponieren unzählige Konzerte gab, ausgedehnte Reisen unternahm und mehrere hundert Briefe verfasste - die beiden Zeitgenossen lernten sich 1836 in Leipzig kennen(...) Siehe auch www.amaryllis-quartett.com Fazit: Das Konzert wurde mit stürmischem und lang anhaltendem Beifall bedacht, was recht ungewöhnlich für ein eher zurückhaltendes Bremer Konzertpublikum ist. Hier noch einmal für weitere Konzert-Infos der Link zum Sendesaal: www.sendesaal-bremen.de
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 11.02.16  +  

Bremer Friedensforum / Offener Brief an Steinmeier zur Schaffermahlzeit in Bremen

  Sehr geehrter Herr Minister, anlässlich Ihrer Teilnahme als Ehrengast bei der Bremer „Schaffermahlzeit“ am 12. Februar richten wir diesen Offenen Brief an Sie:   Der Deutsche Bundestag hat im Dezember 2015 beschlossen, die Bundeswehr in Syrien einzusetzen. Diese Kriegsbeteiligung halten wir grundgesetz- und völkerrechtswidrig. Deutschland ist nun eine von unzähligen Kriegsparteien im Syrienkrieg. Keinem Staat geht es dabei um den Schutz der Menschenrechte, sondern um die Sicherung seiner Interessen in der Region. Der „Krieg gegen den Terror“, angefangen in Afghanistan, hat nur neuen Terror hervorgebracht.   Sie, Herr Minister, sind erst kürzlich von einem Besuch in Saudi-Arabien zurückgekehrt. Seit langem werden deutsche Waffen in großem Umfang in die Region exportiert. Der Einsatz dieser Waffen zerstört die Lebensgrundlagen der Menschen. Betroffen ist vor allem die Bevölkerung Syriens und des Jemen.   Für viele Menschen ist die Flucht der einzige Ausweg. Solange Kriege stattfinden, solange werden die Menschen davor flüchten: über Zäune, Mauern und Meere. Bis in Syrien Frieden herrscht, werden viele weitere Menschen in diesem Krieg und auf der Flucht vor ihm sterben.   Deshalb fordern wir: Nein zu deutschem Militär in Syrien! Verhandeln statt bombardieren und Rüstungsexporte stoppen!   In der Türkei werden kurdische Gebiete gegenwärtig progromartig verwüstet. Die Bundesregierung schweigt zu massiven Menschenrechtsverletzungen, zur gewaltsamen Unterdrückung der Kurden und anderer Oppositioneller.   Wir appellieren an Sie, sich für einen Kurswechsel in der deutschen Außenpolitik einzusetzen:   - für den sofortigen Abzug der Bundeswehr aus Syrien und der Türkei,   - für den Stopp aller Waffenlieferungen einschließlich der Lizenzen,   - für verstärkte Diplomatie zur Lösung der Konflikte in Syrien und in der Ukraine,   - für Zusammenarbeit mit Russland und Syrien statt einer Fortsetzung der Sanktionspolitik, - für einen innersyrischen Dialog, um den Weg freizumachen für eine politische Lösung des Konflikts,   - für humanitäre Hilfe für die Flüchtlinge in Syrien und den Nachbarstaaten,   - für eine aktive Versöhnungs- und Friedenspolitik mittels Diplomatie statt Kriegseinsätzen und Waffenexporten.     Wir fordern Sie auf, auf ihre regionalen Verbündeten, besonders die Türkei, Saudi-Arabien und Katar, Druck auszuüben, damit diese jegliche Unterstützung der Terrororganisationen einstellen. Dabei dürfen wirtschaftliche Interessen kein Hinderungsgrund sein. Ziel muss die Austrocknung der Einnahmequellen und die Beendigung des Handels mit dem „Islamischen Staat“ und anderen Terrormilizen sein.   Das Bremer Motto „Buten un binnen, wagen un winnen!“ heißt für uns, nicht mit „Waffen und Kriegen“ gewinnen zu wollen, sondern durch den Mut zum friedlichen Handel und Handeln für nicht-kriegerische Außenbeziehungen der Bundesrepublik und Europas sowie für den Weltfrieden einzutreten.     Mit freundlichen Grüßen Ekkehard Lentz Sprecher Bremer Friedensforum    
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 11.02.16  +  

Sendesaal Bremen: > Unsere Konzerte im Februar 2016

Hier finden Sie unser Konzertangebot im Februar, das sich erstreckt vom ersten Dunkelkonzert des Jahres mit dem unglaublichen Sänger Ola Onabulé (5.2.) bis zum Europäischen Klavierwettbewerb Bremen, dessen erste drei Solodurchgänge ab dem 21. 2. im Sendesaal zu verfolgen sein werden. Alles Nähere dazu und zu den weiteren spannenden Konzerten bei uns in diesem Monat finden Sie weiter unten. Wir bieten gemeinsam mit dem benachbarten Restaurant Geerdes am Sendesaal auch ein Programm "Menü & Konzert" an. Sie suchen sich ein Konzert Ihrer Wahl aus und gönnen sich und Ihren Lieben vorher (wahlweise auch hinterher) ein 3-Gänge-Menü im Geerdes. Das wäre doch vielleicht auch was für Freunde, die gerne Kulinarisches und Konzertantes genussvoll miteinander verbinden. Für heute allerbeste Grüße Ihr Peter Schulze Das Restaurant Geerdes am Sendesaal ist auch selbst zu erreichen unter www.geerdesamsendesaal.de. Karten für sämtliche Veranstaltungen erhalten Sie außer über unsere website www.sendesaal-bremen.de an der Abendkasse oder als telefonische Vorbestellung unter 0421-33005767 (AB). Sie können auch weiter unten direkt den link bei dem Konzert nehmen, das Sie interessiert. Für Feedback und Information besuchen Sie uns gern auch auf unserer facebook Seite.   Inhalt 05.02. konzert im dunkeln: Ola Onabule 07.02. amaryllis 3X3: Amaryllis Quartett 11.02. Yuri Honing Acoustic Quartet 12.02. Chloe Charles & Band 13.02. Jan Kobow & Christoph Hammer: Schuberts Winterreise 18.02. residenz@sendesaal: The Berlin Oboe Quartet 20.02. Eröffnungskonzert 15. Europäischer Klavierwettbewerb Bremen 21.02.-28.02. Solodurchgänge Europäischer Klavierwettbewerb 05.02. konzert im dunkeln: Ola Onabule Freitag, 05. Februar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Das erste Dunkelkonzert des Jahres bestreitet der phänomenale nigerianisch-britische Sänger Ola Onabulé mit dem Pianisten Nick Flade. Ola Onabulé - Stimme Nick Flade - Piano Der charismatische, nigerianisch-stämmige Brite Ola Onabulé ist Songwriter, Arrangeur und Produzent in einer Person. Für seine Musik auf den internationalen Festivals als großer Vokalist und begnadeter Entertainer gefeiert, begeisterte er auch hierzulande auf den großen Festivalbühnen, wo er mühelos die großen Big Bands u.a. von WDR und SWR überstrahlt. Noch größere Intensität allerdings bringt er mit kleineren Ensembles auf die Bühne. Z.B. als er im letzten März im Sendesaal seine neue CD It's The Peace That Deafens in einem exklusiven Konzert vorstellte. Hier ist ein Video-Ausschnitt daraus zu sehen. Als letzte Zugabe stimmte er am Ende des Konzertes aus Mangel an gemeinsamem Repertoire mit der Band gänzlich unverstärkt ein Spiritual an, dass dem Publikum Schauer über den Rücken liefen. Da entstand der Plan, einmal ein konzert im dunkeln ganz seiner Stimme zu widmen. Dies ist das Konzert, bei dem Ola nur von seinem Pianisten Nick Flade begleitet wird. Wir sind sehr gespannt darauf. Mitschnitt Deutschlandradio Kultur 07.02. amaryllis 3X3: Amaryllis Quartett Sonntag, 07. Februar 2016 | 17:00 Uhr | Tickets 25 Euro (ermäßigt 10 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Das Amaryllis Quartett setzt seine erfolgreichen Konzerte mit hochkarätigen Gästen im Sendesaal fort. In das Jahr 2016 starten sie unter dem Motto "Freunde" mit einer Hommage an Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann. Amaryllis Quartett Gustav Frielinghaus - 1. Violine Lena Sandoz - 2. Violine Lena Eckels - Viola Yves Sandoz – Violoncello Johannes Merz, Michael Ransburg - Rezitation Sarah Kattih - Regie "Freunde" Felix Mendelssohn Bartholdy - Streichquartett op. 44/1 Robert Schumann - Streichquartett op. 41/1 Robert Schumann, der träumerische, vergeistigte musikalische Revolutionär, Komponist und Musikschriftsteller und Felix Mendelssohn, das klassisch gebildete, lebensfrohe Genie, der neben dem Komponieren unzählige Konzerte gab, ausgedehnte Reisen unternahm und mehrere hundert Briefe verfasste – die beiden Zeitgenossen lernten sich 1836 in Leipzig kennen und fanden nach und nach zu einer lebenslangen Freundschaft. Ihrer Musik ebenso wie ihren schriftlich geäußerten Ideen und Ansichten soll dieser Abend nachspüren und die beiden Komponisten noch einmal miteinander in Dialog treten lassen. Eine Veranstaltung der "Freunde des Amaryllis Quartetts e.V." 11.02. Yuri Honing Acoustic Quartet Donnerstag, 11. Februar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Der kraftvolle holländische Saxophonist Yuri Honing kommt mit seiner glänzend besetzten Stammband, seinem Acoustic Quartet bereits zum dritten Mal in den Sendesaal und präsentiert seine neue CD Desire. Yuri Honing Acoustic Quartet Yuri Honing - Saxophone Wolfert Brederode - Piano Gulli Gudmundsson - Bass Joost Lijbaart - Schlagzeug Yuri Honing ist einer der wichtigsten Saxophonisten in den Niederlanden, der in über 90 Ländern gastiert hat und auf fast 40 CDs zu hören ist mit Größen wie Pat Metheny, Charlie Haden, Craig Taborn und Paul Bley. Honing entwickelte eine sehr eigene Spielweise. Er spielte u.a. mit dem Gottvater der holländischen Improv Szene, Misha Mengelberg, leitete eine Gruppe namens Orient Express, die Jazz und traditionelle Musik aus dem Mittleren Osten miteinander verband, nahm Schuberts Winterreise mit der Pianistin Nora Mulder auf und machte ein Orchesteralbum, das von Vince Mendoza arrangiert wurde. Seit einigen Jahren betreibt er erfolgreich sein Acoustic Quartet, das international auf den großen Festivals in Europa, Asien und Südamerika gespielt hat.Das neue Album der Band „Desire“ erschien 2015 und enthält Einflüsse von Jazz, Kirchenmusik, aktueller Popmusik. Im Mai 2012 erhielt Yuri Honing im Amsterdamer Bimhuis den prestigeträchtigsten Jazzpreis, den man in Holland bekommen kann, den VPRO /Boy Edgar Preis. In der Jurybegründung dazu hieß es: „Yuri Honing ist gesegnet mit großem Talent und handwerklichem Können. Er geht seinem Beruf sehr kreativ und einfallsreich auf eine bahnbrechende und grenzüberschreitende Weise nach. Er ist im besten Sinne ein Urheber, der Ideen realisiert hat, die ihr Eigenleben entwickelt haben, die kopiert wurden und ihrerseits wieder zum Ausgangspunkt für neue Traditionen wurden. Er ist ein ausgewiesener Gegner der Kategorisierungen von Musik. Er hat sich nie einem bestimmten Stil oder einer musikalischen Bewegung verpflichtet gefühlt. Er war immer neugierig mit unterschiedlichsten Musikern zusammenzuarbeiten etwa aus der Arabischen Musik, Pop, Klassik oder Ballett. Und dennoch ist Jazz immer sein hauptsächlicher Bezugspunkt geblieben.“ Dem ist nichts hinzuzufügen! 12.02. Chloe Charles & Band Freitag, 12. Februar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Die wunderbare kanadische Singersongwriterin Chloe Charles kommt mit ihrer Band zum zweiten Mal in den Sendesaal und hat ihre neue CD With Blindfolds On im Gepäck. Chloe Charles & Band Chloe Charles - Gitarre, Gesang Neil Whitford - Gitarre, Schlagzeug Davide Santi - Violine Robert Herrmann - Keyboards Ihr Auftritt bei der jazzahead! Overseas Night 2013  war eine Initialzündung für die europäische Präsenz der charismatischen kanadischen singersongwriterin Chloe Charles. Chloe's Gesang wird gern verglichen mit der schwülen Haltung von Billie Holiday, der Intensität von Adele, der Rauheit von Amy Winehouse und dem Mut zum Unsinn von Björk. Aufgewachsen auf dem Lande in der Weite der kanadischen Wälder, studierte Chloe zunächst in Toronto Psychologie, bevor sie sich ab 2010 ganz der Musik widmete. 2012 erschien die erste CD Break The Balance. Ihre zweite CD With Blindfolds On hat sie 2015 in Toronto und Berlin (im legendären Funkhaus an der Nalepastr.) aufgenommen und über Crowdfunding finanziert. Mit ihrem Song Black & White, in dem sie den Tod ihres Vaters verarbeitet, gewann sie 2014 den Großen Preis des John Lennon Songwriting Contest. Mitschnitt Norddeutscher Rundfunk 13.02. Jan Kobow & Christoph Hammer: Schuberts Winterreise Samstag, 13. Februar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Der Tenor Jan Kobow und der Pianist Christoph Hammer haben sich auf eine Zeitreise begeben: Schuberts Winterreise im Originalklang: in Originaltonarten und mit Hammerflügel - wie zu Schuberts Zeiten. Eine spannende neue Sicht auf diesen epochalen Zyklus. Jan Kobow - Tenor Christoph Hammer - Hammerflügel Der Tenor Jan Kobow begibt sich gemeinsam mit dem Pianisten Christoph Hammer auf die Suche nach einem möglichst originalgetreuen Klang dieses Liederzyklus‘. Es ist gängige Praxis, dass auch Baritone, Mezzosoprane und sogar Bässe die Winterreise singen und in die jeweilige Stimmlage transponieren. Schubert konzipierte diesen „Zyklus schauriger Lieder“, wie er ihn nannte, jedoch für hohe Männerstimme und schuf damit ein ganz besonderes Klangbild. Nicht zuletzt durch die Tonartendisposition erzielte der Komponist ein sehr spezielles Ausdrucksspektrum. Jan Kobow singt diese 24 Lieder nun in den originalen Tonarten, in denen sie Schubert komponiert hat, und erschafft damit die vielschichtige Klangwelt dieses Zyklus‘ neu. Dabei spannt er den Bogen von der fast träumerischen Resignation des ersten Liedes „Gute Nacht“ über die zarte Melancholie des „Lindenbaums“ und das wilde Aufbrausen in „Der stürmische Morgen“ bis hin zur fahlen Hoffnungslosigkeit des abschließenden „Leiermanns“. Jan Kobow hat sich insbesondere als Konzert- und Liedsänger einen Namen gemacht mit einer besonderen Vorliebe für Barockmusik. Er arbeitete mit Dirigenten wie John Eliot Gardiner, Philippe Herreweghe, Nicolaus Harnoncourt, Frans Brüggen oder Jos van Immerseel zusammen. Seine Erfahrungen im Bereich Alte Musik und Originalklang lässt er auch in seine Interpretation der Winterreise mit einfließen, indem er sich am Klang der Schubert-Zeit orientiert. Unterstützt wird er dabei von dem Pianisten Christoph Hammer, einem Spezialisten für historische Aufführungspraxis. Er begleitet den Tenor auf einem Hammerflügel. Dadurch wird ein ebenso ungewöhnliches wie reizvolles Klangbild dieses Liederzyklus‘ kreiert, schroff und voller bislang ungehörter Facetten, das ein Stück weit die Atmosphäre wieder aufleben lässt, in der Schubert diese schmerzvollen, von existenziellem Leid erzählenden Lieder komponiert hat. Der Hammerflügel „hat einen klaren und brillanten Ton, der in gewisser Weise den dunkleren Klängen entgegenläuft, die wir bei der Winterreise gewohnt sind“, sagt Kobow. Jan Kobow und Christoph Hammer präsentieren nicht nur eine authentische und philologisch wertvolle Lesart von Schuberts Zyklus, sondern vor allem eine nuancenreiche und fesselnde Darbietung dieses Schlüsselwerks des Liedrepertoires. Durch die Rückbesinnung auf ein altes Klangideal ertönt die Winterreise ganz neu. 18.02. residenz@sendesaal: The Berlin Oboe Quartet Donnerstag, 18. Februar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 25 Euro (ermäßigt 15 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets In der residenz-Reihe widmen der renommierte englische Oboist Nigel Shore und das Berlin Oboe Quartet das Produktionskonzert diesmal dem Komponisten Colin Matthews, der am 13. Februar 70 Jahre alt wurde. The Berlin Oboe Quartet - Colin Matthews zum 70. Geburtstag Nigel Shore - Oboe Florian Donderer - Violine Brett Dean - Viola Anna Carewe - Violoncello Oboenquartette von Benjamin Britten, Colin Matthews, Helen Grime und Richard Rodney Bennett "Als wir 1984 The Berlin Oboe Quartet gründeten, war unser Ausgangspunkt der Stückwahl das Oboenquartett von W.A. Mozart und die Phantasy von Benjamin Britten. Auf der Suche nach neuen britischen Quartetten haben wir das wunderbare Oboe Quartet von Colin Matthews entdeckt und hatten die große Freude, das Werk mit Colin einzustudieren. Nach einer Aufführung 1988 machte uns Colin Matthews das unwiderstehliche Angebot, ein zweites Quartett zu schreiben. Wir widmen dieses Konzert seinem 70. Geburtstag." Nigel Shore Der englische Oboist Nigel Shore war English Hornist bei den Berliner  Philharmonikern, Solo-Oboist in der Komischen Oper Berlin, im Kammerorchester Carl Philipp Emanuel Bach und im brasilianischen Sinfonieorchester in Rio de Janeiro. Er lebt in Berlin. "Mein Second Oboe Quartet hatte ich dem Berlin Oboe Quartet versprochen nach dessen Aufführung meines ersten Quartetts im Januar 1988. Komponiert im Herbst 1989, besteht es, wie das erste Quartett auch, aus einem einzigen Satz mit einer recht komplexen Struktur von überlappenden Variationen; aber die Oboe nimmt hier eine eher konzertante Rolle ein, und die Musik ist insgesamt schneller und konzentrierter. Das Stück dauert ca. 9 Minuten. Die Uraufführung besorgte das Berlin Oboe Quartet im Februar 1990 in einem Park Lane Group Konzert im Londoner Purcell Room." Colin Matthews Mit freundlicher Unterstützung der Heinz-Peter und Annelotte Koch-Stiftung 20.02. Eröffnungskonzert 15. Europäischer Klavierwettbewerb Bremen Samstag, 20. Februar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 30 Euro (ermäßigt 20 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Die israelische Pianistin Yaara Tal und ihr deutscher Partner Andreas Groethuysen spielen das Eröffnungskonzert für den Europäischen Klavierwettbewerbs Bremen 2016 mit Werken von Mozart, Schubert und Debussy sowohl für zwei Klaviere als auch für vierhändiges Spiel an einem Flügel. Yaara Tal, Andreas Groethuysen - Klavier Programm: Wolfgang Amadeus Mozart: Sonate F-Dur KV 497 Franz Schubert: Sinfonie h-Moll ("Die Unvollendete”) D 759 (4-händig, Bearbeitung Carl Reinecke) Claude Debussy: Prélude à l’après midi d’un faune (an 2 Klavieren) Claude Debussy: La mer (an 2 Klavieren, Bearbeitung André Caplet) Die israelische Pianistin Yaara Tal und ihr deutscher Partner Andreas Groethuysen bilden heute eines der weltweit führenden Klavierduos und konzertieren in den renommiertesten Veranstaltungsreihen und Konzerthäusern. Als die beiden sich 1985 aus Anlass eines einzigen Konzertes zu einem provisorischen Klavierduo zusammenschlossen, konnten sie die Bedeutung dieses Schrittes weder für sich persönlich noch für diese Gattung insgesamt abschätzen. Die unvorhersehbar positive künstlerische Entwicklung ließ jedoch das Duo Tal & Groethuysen anschließend zu einem der programmatisch spannendsten und klanglich-ästhetisch vollkommendsten Klavierduos überhaupt heranreifen. Deren Schaffen wurde fünf Mal mit dem "ECHO Klassik" gewürdigt, sowie zehn Mal mit dem "Preis der Deutschen Schallplattenkritik", "Cannes Classical Award" etc. Nachdem Andreas und Yaara die ersten Jahre ihrer Karriere vornehmlich dem diffizileren - und nach aussen hin zunächst nicht ganz so wirkungsvollen - Spiel an einem Klavier gewidmet haben, hat das Duo in den letzten Jahren diesen Schwerpunkt verlagert - und konzertiert und produziert mit Genuss auch das faszinierende, zum Teil nach wie vor unbekannte Repertoire für zwei Klaviere. 2016 eröffnen sie den 15. Europäischen Klavierwettbewerbs Bremen mit beidem: sie spielen sowohl an 2 Flügeln als auch vierhändig an einem Flügel. Eine Veranstaltung des Europäischen Klavierwettbewerbs Bremen, mit freundlicher Unterstützung der Heinz Peter und Annelotte Koch-Stiftung 21.02.-28.02. Solodurchgänge Europäischer Klavierwettbewerb 21. - 28. Februar 2016 | ab 10:00 Uhr | 21.-26.2. Eintritt frei | 27.- 28.2. Tickets je 5 Euro Tickets gibt es nur vor Ort an der Tageskasse Die drei Solodurchgänge des Europäischen Klavierwettbewerbs Bremen finden in der Zeit vom 21.-28. Februar 2016 im Sendesaal statt. Aktuelle Infos sowie Ablauf und Programme finden Sie während des Wettbewerbs stets tagesaktuell auf der Homepage des Wettbewerbs www.ekw-bremen.de Seit mehr als zwei Jahrzehnten gibt der Europäische Klavierwettbewerb Bremen (ehemals Bremer Klavierwettbewerb) alle zwei Jahre jungen Pianistinnen und Pianisten die Möglichkeit, ihr Können einem breiten, interessierten Publikum vorzustellen und sich einer qualifizierten Jury zu stellen. Auch im Jahr 2016 findet der Wettbewerb wieder gesamteuropäisch einschließlich der ehemaligen GUS, der Türkei und Israel statt. Der Hauptausschuss hat 95 Teilnehmer aus 25 Nationen für den Wettbewerb 2016 zugelassen. Die ersten beiden Durchgänge (21.-26.2.) sind eintrittsfrei. Der 3.Durchgang (27.+28.2.) kostet pro Tag 5 Euro, Tickets gibt es nur vor Ort an der Tageskasse. Eine Veranstaltung des Europäischen Klavierwettbewerbs Bremen. Mit freundlicher Unterstützung der Heinz Peter und Annelotte Koch-Stiftung Hinweise zum Abonnement: Sie erhalten diesen Newsletter unter der E-Mail Adresse wielandvonhodenberg@web.de. Call Send SMS Call from mobile Add to Skype You'll need Skype CreditFree via Skype
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 31.01.16  +  

Presseerklärung 20. Januar: Kritische Fragen zum Reinhart-Koselleck-Projekt an der Universität Bremen

Bremen. Haben Militär und Wehrpflicht zur Herausbildung des Wohlfahrtsstaates beigetragen? Wenn ja, in welchem Umfang? Diesen Fragen will Professor Herbert Obinger in dem Projekt „Wehrpflicht, Militär und Wohlfahrtsstaatsentwicklung in Europa“ nachgehen. Ermöglicht wird diese Forschung mit einem Reinhart-Koselleck-Projekt, das die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) dem Bremer Uni-Professor genehmigt hat. Die DFG stellt der Universität Bremen knapp eine Million Euro zur Verfügung. Das Bremer Friedensforum hat sich mit kritischen Fragen an die Deutsche Forschungsgemeinschaft zum Forschungsprojekt gewandt: Warum wird der Zusammenhang von Militär und Sozialpolitik gerade zum gegenwärtigen Zeitpunkt thematisiert, wo Tausende deutscher Soldaten im Kriegseinsatz sind? Soll der Eindruck entstehen, dass wir den Sozialstaat dem Militär verdanken? Soll auf diese Weise das Image der Bundeswehr verbessert werden, um Berufssoldatinnen und -soldaten für vermehrte Auslandseinsätze anzuwerben? Kriege haben nach Ansicht des Bremer Friedensforums Not und Elend zur Folge, sie hinterlassen Witwen und Waisen, kriegsversehrte Krüppel und Traumatisierte, Flüchtlinge und Vertriebene. Diese Schreckensfolgen von Kriegen könnten zwar nicht wieder gutgemacht, aber durch Sozialpolitik etwas gelindert werden. Das zu „erforschen“, hält das Bremer Friedensforum für 'Humbug' und vermutet im Zusammenhang mit dem Forschungsprojekt „Wehrpflicht, Militär und Wohlfahrtsstaatsentwicklung“ die Verschleuderung von Steuergeldern. Ein sinnvolleres Forschungsprojekt wäre nach Ansicht des Friedensforums, die Bedeutung der Gewerkschaften, der Kirchen, der Organisationen der Arbeiterbewegung und der Kriegsgegner bei der Entstehung und Ausgestaltung des Sozialstaats zu untersuchen. "Soll deren bedeutende Rolle in der Wohlfahrtsgeschichte verschleiert und der Krieg wieder einmal als 'Vater aller Dinge', also auch der Sozialpolitik, gefeiert werden?" fragt das Bremer Friedensforum die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Und: "Warum wird nicht erforscht, weshalb Kriege geführt werden und was zu tun ist, um die Kriegsursachen zu bekämpfen?" Das Bremer Friedensforum erwartet Antworten von der DFG, aber auch eine Stellungnahme der Universitätsleitung und der Bremer Senatorin für Wissenschaft.
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 20.01.16  +  

Sendesaal Bremen: < Unsere Konzerte im Januar 2016

Liebe Freunde des Sendesaales, ich hoffe, Sie haben die Weihnachtstage gut verlebt und freuen sich nun auf ein so spannendes wie friedliches neues Jahr. Schon traditionell beginnt unser Konzertjahr mit den Klarinettisten von Clarinet News (2. und 4.1.). In diesem Januar gibt es allerdings noch einige weitere hervorragende KlarinettistInnen zu hören: am 14.1.den grandiosen amerikanischen Jazz-Klarinettisten Michael Moore mit seinem Fragile Quartet, am 17.1. mit dem Ensemble musica assoluta die wunderbare Klarinettistin Sharon Kam und als Newcomer im Saltarello Konzert am 23.1. den gerade 21-jährigen slowenischen Klarinettisten Blaz Sparovec. Ebenso gute Tradition im Januar ist die Klavierreihe Auf schwarzen und weißen Tasten, die auch in diesem Jahr wieder hervorragend besetzt ist mit dem Duo Silver/Garburg (9.1.), Denis Kozhukhin (13.1.) und Joseph Moog (16.1.). Einige wenige Karten gibt es dafür noch. Informationen zu allen weiteren spannenden Konzerten, die Sie im Januar bei uns erleben können, finden Sie weiter unten. Wir bieten gemeinsam mit dem benachbarten Restaurant Geerdes am Sendesaal auch ein Programm "Menü & Konzert" an. Sie suchen sich ein Konzert Ihrer Wahl aus und gönnen sich und Ihren Lieben vorher (wahlweise auch hinterher) ein 3-Gänge-Menü im Geerdes. Das wäre doch vielleicht auch was für Freunde, die gerne Kulinarisches und Konzertantes genussvoll miteinander verbinden. Für heute allerbeste Grüße und einen guten Rutsch ins Neue Jahr Ihr Peter Schulze Das Restaurant Geerdes am Sendesaal ist auch selbst zu erreichen unter www.geerdesamsendesaal.de. Karten für sämtliche Veranstaltungen erhalten Sie außer über unsere website www.sendesaal-bremen.de an der Abendkasse oder als telefonische Vorbestellung unter 0421-33005767 (AB). Sie können auch weiter unten direkt den link bei dem Konzert nehmen, das Sie interessiert. Für Feedback und Information besuchen Sie uns gern auch auf unserer facebook Seite.   Inhalt 02.01. Clarinet News: Opernboogie 04.01. Sinfonia Insieme 08.01. Neujahrskonzert mit dem Frielinghaus Ensemble 09.01. Auf schwarzen und weissen Tasten I: Sivan Silver und Gil Garburg 13.01. Auf schwarzen und weissen Tasten II: Denis Kozhukhin 14.01. Michael Moore's Fragile Quartet 16.01. Auf schwarzen und weissen Tasten III: Joseph Moog 17.01. musica assoluta: Jewish Life 21.01. Musik aus Holland: Batik 22.01. Pablo Held Trio 23.01. saltarello: Blaz Sparovec 27.01. Tord Gustavsen featuring Simin Tander 30.01. Hochschulchor IntoNation: Tango! 02.01. Clarinet News: Opernboogie Samstag, 02. Januar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Das Konzert der Clarinet News am Anfang des Jahres hat schon Tradition. Diesmal steht es unter dem Motto Opernboogie. Clarinet News OPERNBOOGIE Was für ein Theater! „Oper ist organisierter Krach“, behauptet Eckhard Henscheid! Richtig oder falsch? Wird im Theater bevorzugt in Kreuztonarten gestorben? Warum bekomme ich in Rigoletto im 3. Akt regelmäßig Heißhunger auf Pizza? Oder, stimmt die Behauptung: „dumm, dümmer, Tenor“? Fragen über Fragen, Clarinet News sucht Antworten! Samiel hilf!!! Opernboogie, der etwas andere musikalische Führer durch die Theaterwelt von Oper bis Musical mit Klassik, Swing und Klezmer in Konzertformat. Das hohe C der Neujahrskonzerte -  was für ein Theater!!! Veranstalter: Norddeutsche Klarinettentage 04.01. Sinfonia Insieme Montag, 04. Januar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 10 Euro (ermäßigt 5 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Das Semesterkonzert des Kammerorchesters der HfK Bremen findet diesmal im Rahmen der Norddeutschen Klarinettentage statt: „Ach, wenn wir nur Clarinetti hätten…“ Wir haben! Sinfonia insieme „Ach, wenn wir nur Clarinetti hätten…“ Kammerorchester der HfK Bremen, Clarinet News Leitung: Thomas Klug, Marco Thomas Programm: Frank Zabel (*1968) Mozart-Metamorphosen für Klarinetten, Saxophone und Kammerorchester   UA Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) „Gran Partita“ KV 361 „Ach wenn wir nur Clarinetti hätten“, schrieb Wolfgang Amadeus Mozart begeistert an seinen Vater, nachdem er auf einer seiner Konzertreisen in Mannheim zum ersten Mal Klarinetten gehört hatte. Motive, Gesten, Fragmente, verwoben in eine fremde Klanglandschaft, zunächst unentdeckt, dann verdichten sich die Déjà-vu-Momente, lassen den mozärtlichen Ursprung immer deutlicher erahnen, bleiben aber zu Gast in einer Klangwelt des 21. Jahrhunderts. Dass sich diese Klangwelt ihrerseits jedoch auch aus diesen alten Elementen speist und zusammensetzt, wird lange jedoch nicht deutlich, zu sehr überlagert sind die Schichten, zu verworren die Pfade. Allmählich lichtet sich dann das Feld und der Blick auf Mozart wird klarer und wie in einer Art Apotheose führt das Werk den Hörer am Ende zurück zur Quelle... (Frank Zabel 2015) Eine Veranstaltung der Hochschule für Künste Bremen 08.01. Neujahrskonzert mit dem Frielinghaus Ensemble Freitag, 08. Januar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Das Frielinghaus Ensemble kommt zum dritten Mal zu einem Neujahrskonzert in den Sendesaal, diesmal mit zwei großen Klassikern von Bruch und Mendelssohn für Streichoktett auf dem Spielplan. Frielinghaus Ensemble -  Neujahrskonzert 2016 Kammermusik von Bruch und Mendelssohn Bartholdy Gustav Frielinghaus, Rebecca Borchert, Pascal Stierl, Michael Hsu – Violine
 Sander Stuart, Martina Kalt – Viola 
 Jakob Stepp, Martin Leo Schmidt – Violoncello

 Programm: Max Bruch: Streichoktett B-Dur, op. posth. Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichoktett Es-Dur, op. 20 Das Frielinghaus Ensemble vereint international ausgezeichnete Kammermusiker, Solisten und Orchestermusiker, die aus ganz Deutschland zusammen kommen. Als Primarius des Amaryllis Quartetts spielt Gustav Frielinghaus regelmäßig in großen Konzertsälen und auf vielen bedeutenden Festivals in Europa und weltweit. Dazu zählen u. a. Auftritte in der Hamburger Laeiszhalle, im Gran Teatro La Fenice di Venezia und bei den Schwetzinger Festspielen. Seine CD „White“ erhielt 2012 den ECHO Klassik Preis als beste Kammermusikeinspielung des Jahres. www.frielinghaus-ensemble.de 09.01. Auf schwarzen und weissen Tasten I: Sivan Silver und Gil Garburg Samstag, 09. Januar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 30 Euro (ermäßigt 15 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Den Reigen der alljährlichen Klavierrecitals "Auf schwarzen und weißen Tasten" von Radio Bremen wird eröffnet durch das Duo Sivan Silver und Gil Garburg an 2 Klavieren. Sivan Silver und Gil Garburg - Klaviere Franz Liszt (1811– 886) / Camille Saint-Saëns (1835–1921): Sonate h-moll (1852/53) / Bearbeitung für 2 Klaviere (1914) Franz Schubert (1797–1828): Allegro a-moll D 947 für Klavier zu 4 Händen “Lebensstürme” (1828) Alexander Skrjabin (1872–1915): Fantasie a-moll für 2 Klaviere (1892/93) Maurice Ravel (1875–1937): La Valse – Fassung für 2 Klaviere (1921) Das Silver-Garburg Duo wurde 1997 gegründet und gehört mittlerweile zur absoluten Elite der „Klavier-Doppel“. Das Duo ist schon in der Carnegie Hall, im Lincoln Center, im Wiener Musikverein und der Berliner Philharmonie aufgetreten und hat in 70 Ländern auf 5 Kontinenten konzertiert, übrigens auch schon in der Bremer Glocke mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. 13.01. Auf schwarzen und weissen Tasten II: Denis Kozhukhin Mittwoch, 13. Januar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 30 Euro (ermäßigt 15 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Am zweiten Abend der schwarzen und weißen Tasten gibt der russische Pianist Denis Kozhukhin sein Bremer Debüt. Denis Kozhukhin - Klavier Programm: Joseph Haydn (1732 – 1809): Sonate D-Dur Hob. XVI Nr. 24 (1773) Johannes Brahms (1833 – 1897): Fantasien op. 116 (1892) Sergej Rachmaninow (1873 – 1943): Variationen d-moll op. 42 über ein Thema von Corelli (1931) Joseph Haydn (1732 – 1809). Sonate h-moll Hob. XVI Nr. 32 (1776) César Franck (1822 – 1890): Prélude, choral et fugue (1884) Sergej Prokofiev (1891 – 1953): Sonate Nr. 7 B-Dur op. 83 (1939 – 42) Seit dem Gewinn des Brüsseler Königin Elisabeth-Wettbewerbs 2010 hat Denis Kozhukhin eine steile Karriere gemacht und gehört zu den führenden Vertretern der russischen Klavierschule. Der 1986 in Nizhni Nowgorod geborene Künstler tritt weltweit in den großen Klavierreihen auf und hat schon mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Kristjan Järvi, Thomas Dausgaard oder Andrei Boreyko zusammen gearbeitet. Kozhukhin wurde auch von Martha Argerich gefördert, für die er im April 2015 in Berlin einsprang. 14.01. Michael Moore's Fragile Quartet Donnerstag, 14. Januar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Der in Amsterdam lebende amerikanische Altsaxophonist und Klarinettist Michael Moore mit seinem aktuellen Quartett. Michael Moore's Fragile Quartet Michael Moore - Klarinette, Altsaxophon Harmen Fraanje - Piano, Clemens van der Feen - Bass Michael Vatcher - Schlagzeug und Perkussion Michael Moore wird weltweit für seine reiche musikalische Imaginationskraft und seinen wundervollen Ton gerühmt.  Die Jazzredaktion von Radio Bremen machte schon 1994 im Sendesaal und in der Schauburg ein ganzes Festival für ihn (Moore & More Festival), bei dem er in sechs unterschiedlichen Konstellationen die ganze Breite seiner Ausdruckspalette zeigen konnte. Sein Fragile Quartet, das seit 2011 existiert, benannte er nach der gleichnamigen CD, die auf Moore’s eigenem Ramboy Label erschienen ist. „Eine süße Melodie mit großer Wirkung zu spielen, das kann Michael Moore wie kein zweiter… nie sentimental, aber dennoch entwaffnend.“ (de Volkskrant) 16.01. Auf schwarzen und weissen Tasten III: Joseph Moog Samstag, 16. Januar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 30 Euro (ermäßigt 15 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets 5 Jahre nach seinem ersten umjubelten Konzert kehrt der Pianist Joseph Moog in den Sendesaal zurück. Joseph Moog - Klavier Programm: Ludwig van Beethoven (1770 – 1827): 15 Variationen Es-Dur mit einer Fuge op. 35 – „Eroica-Variationen“ (1802) Frédéric Chopin (1810 – 1849): Sonate h-moll op. 58 (1844) Leopold Godowsky (1870 – 1938): Sinfonische Metamorphosen über die „Fledermaus“ von Johann Strauß (1912) Franz Liszt (1811 – 1886): 2 Legenden (1863) 1.    Die Vogelpredigt des heiligen Franz von Assisi 2.    Der heilige Franziskus von Paula auf den Wogen schreitend Franz Liszt: “Hexameron”  –  Grandes variations de bravoure sur la marche des Puritains de Bellini (1839) Kritiker bezeichnen den 1987 geborenen deutschen Virtuosen Joseph Moog als „eine der auffallendsten Erscheinungen des gegenwärtigen Musiklebens“ oder als „Schatzgräber mit überirdischer Klaviertechnik“. Moog verfügt nicht nur über eine außergewöhnliche Technik, er spielt immer wieder auch Stücke abseits vom Mainstream. Besonders die Werke des „goldenen Klavierzeitalters“ gehören zu seinen Repertoire-Vorlieben. Im März 2014 gab Joseph Moog sein gefeiertes Debüt in der Bremer Glocke zusammen mit den Bremer Philharmonikern. 17.01. musica assoluta: Jewish Life Sonntag, 17. Januar 2016 | 18:00 Uhr | Tickets 25 Euro (ermäßigt 15 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Das Orchester musica assoluta um den Komponisten und Dirigenten Thorsten Encke, diesmal mit einem Abend Jüdischer Musik aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und der Klarinettistin Sharon Kam als Gast. musica assoluta Sharon Kam - Klarinette Leitung: Thorsten Encke „Jewish Life“ Ernest Bloch (1880-1959): Concerto grosso Nr.2 Ernest Bloch (1880-1959): Prayer (aus: Jewish Life) Maurice Ravel (1875-1937): Chanson hébraïque Irving Berlin (1888-1989): Blue Skies Aaron Copland (1900-1990): Konzert für Klarinette, Streicher, Harfe und Klavier (1948) George Gershwin (1898-1937): Songs Mut und Neugier, Leidenschaft und der Blick über die Grenzen des eigenen Horizontes hinaus: seit nunmehr vier Jahren und mit einer Vielzahl ungewöhnlicher Konzerte beweist das in Hannover ansässige Orchester musica assoluta um den Komponisten und Dirigenten Thorsten Encke, dass Erneuerung in der Musik möglich ist. Erfrischend der Zugang der Musiker zu bekannten Werken, erfrischend die stete Suche des Ensembles nach außergewöhnlichem Repertoire und neuen Darstellungsformen – stilübergreifend, universell, modern. So sprach die Presse von „sprühender vitaler Energie“ von „allerhöchstem Niveau“, „schlichtweg konkurrenzloser Qualität“. Besetzt mit exzellenten, vielfach ausgezeichneten jungen Musikern hat das Ensemble seine eigene Konzertreihe in Hannover gegründet, die in Teilen seit einigen Jahren auch im Sendesaal stattfindet, hat mit programmatischer Dichte und Unmittelbarkeit Furore gemacht und reagiert mit konsequenter Arbeit an Schulen und der Förderung von Nachwuchstalenten auf ein spürbares Bedürfnis nach einer Veränderung von Konzert- und Hörgepflogenheiten. "Es war ein Vergnügen mit diesem Ensemble zu spielen! Ich werde alles tun, um es zu unterstützen!!!" Sharon Kam 21.01. Musik aus Holland: Batik Donnerstag, 21. Januar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Nachholkonzert vom Mai 2015. Damals erworbene Karten behalten ihre Gültigkeit. Das neue Kollektiv um den Pianisten Wolfert Brederode und den Schlagzeuger Joost Lijbart bringt meditative Musik in der Sendesaal. Batik Joost Lijbaart – Schlagzeug/Perkussion Wolfert Brederode - Piano Clemens van der Feen - Bassgitarre 
 Ed Verhoeff - Gitarre Batik ist ein neues Kollektiv, das hervorgegangen ist aus dem Duo Lijbart und Brederode, welches bereits seit 2005 zusammenspielt. Wobei die Verschmelzung der Instrumente miteinander bei Batik eine neue Dimension gewinnt. Das zeigt sich auf dem neuen Album Headland, das inspiriert wurde von der Stoffkünstlerin Claudy Jongstra, die auf sehr spezielle Weise mit Wolle und Pflanzen und nur mit ihren eigenen Händen  durch filzen sehr lebendige Wandteppiche  herstellt. Es gibt kein besseres Symbol für das, worum es bei Batik geht. Das sagt die Presse über Headland ... The new quartet delivers a beauty of an album .. (4 Sterne, Jasper Jan Tamboer, Parool) …Just wonderful ... (4 Sterne, Gijsbert Room, De Volkskrant) So subtle ... and played with nuance that you get butterflies in your stomach ... (Mattie Poels, Music Frames) ... ein Fest für die Ohren ... (5 Sterne, Dutch Dagblad) 22.01. Pablo Held Trio Freitag, 22. Januar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Das Trio mit Pablo Held (Piano), Robert Landfermann (Bass) und Jonas Burgwinkel (Schlagzeug) zählt zu den zugleich spannendsten und beständigsten Formationen im Europäischen Jazz. Es ist auf seiner 10 Year Anniversary Tour. PABLO HELD - Piano ROBERT LANDFERMANN - Bass JONAS BURGWINKEL - Schlagzeug Das Pablo Held Trio überschreitet die Grenzen zwischen Komposition und Improvisation, indem es auf Festlegungen – eine Abfolge von Themen und einen vorgezeichneten Weg, diese zu präsentieren – bei Konzerten völlig verzichtet. Das Risiko radikaler Spontaneität verleiht dem Trio seit Jahren Flügel, so dass es zum Modell einer Ästhetik geworden ist, welche man nur bei wenigen Künstlern findet. Die Kohäsion des Pablo Held Trios beruht auf Freundschaft und auf dem schöpferischen Willen, beständig Neuland zu betreten. Das künstlerische Gewicht und die Eigenständigkeit der drei Ausnahmemusiker ist ein Anziehungspunkt für einen wachsenden Kreis kongenialer Musiker des europäischen und amerikanischen Kontinents, die das Trio häufig erweitern. Die Zusammenarbeit mit dem Münchner Label Pirouet Records ist für die Entfaltung dieser Gruppe von unschätzbarer Bedeutung und auf nunmehr sechs CDs dokumentiert. „One of the great groups in music today“ John Scofield 23.01. saltarello: Blaz Sparovec Samstag, 23. Januar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 15 Euro (ermäßigt 5 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Der junge slowenische Klarinettist Blaž Šparovec, der seit dieser Saison Soloklarinettist im Gürzenich-Orchester in Köln ist, bestreitet dieses Saltarello-Konzert mit dem armenischen Pianisten Levon Avagyan. Blaž Šparovec - Klarinette (SL)    
 Levon Avagyan – Klavier (ARM)

 Programm:
 Alban Berg: 4 Stücke für Klarinette und Klavier, Op. 5
 Robert Schumann: Sonate für Violine und Klavier in a-Moll, Op. 105 Bela Bartok: Rumänische Volkstänze
 Robert Schumann: Fantasiestücke, Op. 73 Olivier Messiaen: Vocalise-Étude
 Francis Poulenc: Sonate für Klarinette und Klavier Blaž Šparovec wurde 1994 in Ljubljana geboren. Der junge Slowene hat zahlreiche Preise in nationalen und internationalen Wettbewerben gewonnen und als Solist bereits mit vielen namhaften Orchestern auf internationalen Bühnen konzertiert. Seit 2015 ist er Solo-Klarinettist im Gürzenich-Orchester Köln. Levon Avagyan stammt aus Jerewan in Armenien und wurde 1990 geboren. Der hochbegabte junge Pianist, der seit 2010 an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Graz studiert, kann ebenfalls auf zahlreiche Wettbewerbsgewinne zurückblicken. Er ist er gern gesehener Gast bei nationalen und internationalen Konzerten und Festivals. Mit freundlicher Unterstützung der Heinz-Peter und Annelotte Koch Stiftung. 27.01. Tord Gustavsen featuring Simin Tander Mittwoch, 27. Januar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Offizielles record release concert einer neuen und aufregenden musikalischen Konstellation mit dem norwegischen Pianisten Tord Gustavsen und  der deutsch-afghanischen Sängerin Simin Tander. Ihre CD  What Was Said mit traditionellen norwegischen Hymnen gesungen in Paschtu erscheint zwei Tage später, am 29.1. bei ECM. Tord Gustavsen - Piano, Electronics Simin Tander - Gesang Jarle Vespestad - Schlagzeug Daniel Wold - Sounddesign Für seine neue CD auf ECM Records hat sich Tord Gustavsen alte norwegische Hymnen vorgenommen. Diese Stücke sind für ihn originale und tiefe Standards als Jazzmusiker. Der international hoch geschätzte norwegische Pianist hat Anfang 2014 die deutsch-afghanische Sängerin Simin Tander getroffen, einen rising star auf der Europäischen Jazz und Weltmusik-Szene, Seither hat sich ihre Zusammenarbeit entwickelt. Gemeinsam mit dem afghanischen Poeten B. Hamsaaya haben sie die Texte von einigen traditionellen norwegischen Hymnen in Pashto übersetzt, die Muttersprache von Simins verstorbenem Vater. Durch diesen Prozess  von Dialog, Übersetzung und Interpretation bekam der Geist der Hymnen einen immer stärker Sufi-ähnlichen Charakter von großer spiritueller Offenheit und zugleich klarer Verwurzelung. Die so entstandene Sammlung von Texten ist ein Bekenntnis zu Simins und Tords Leidenschaft für das grundlegende Zusammenspiel von Grund und Freiheit, Wurzeln und Offenheit - musikalisch, spirituell und  in Bezug auf ihre kulturelle Identität. In engem musikalischen Dialog mit den alten Hymnen wird das Ensemble auch neue Kompositionen von Tord Gustavsen spielen, die auf Sufi Poesie in englischer Übersetzung basiert, und auch Instrumentalmusik. Dies alles verbindet sich zu einem Amalgam von sensiblem  Minimalismus, wie man ihn von Gustavens bisheriger Trioarbeit kennt. Hinzu gesellt sich die warme und lebendige Volkalkunst  von Simin und auch elektronische Soundscapes, die Tord erstmals live auf der Bühne realisieren wird, um seinem akustischen Klavier weitere und tiefere Ebenen musikalischer Textur hinzuzufügen. 30.01. Hochschulchor IntoNation: Tango! Samstag, 30. Januar 2016 | 19:00 Uhr | Tickets 15 Euro (ermäßigt 10 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Der Hochschulchor IntoNation gibt zum zweiten Mal sein Semesterabschlusskonzert im Sendesaal. Gemeinsam mit dem Flex Ensemble werden unter der Leitung von Julio Fernández und Mikolaj Kapala Tangos und Balladen aus aller Welt gespielt.         Eine Veranstaltung der Hochschule Bremen   Hinweise zum Abonnement: Sie erhalten diesen Newsletter unter der E-Mail Adresse wielandvonhodenberg@web.de.
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 27.12.15  +  

Kundgebung gegen den deutschen, völkerrechtswidrigen Militäreinsatz in Syrien

Am Samstag, den 12. Dezember 2015 um 13 Uhr fand in Bremen vor der Glocke (Domsheide) eine Kundgebung gegen den deutschen, völkerrechtswidrigen Militäreinsatz in Syrien und für eine politische Lösung des Konfliktes statt. Forderungen waren u.a. der Stopp aller Waffenlieferungen in die Nahost-Region, Austrocknung der Finanzierungs- und Einnahmequellen des „Islamischen Staates“ (IS) und anderer Terrormilizen und Druckausübung auf die regionalen Verbündeten, damit der IS von diesen keine Unterstützung mehr erfährt. Es sprachen: Gerhard Baisch von der internationalen Juristenorganisation IALANA und Walter Ruffler vom Bremer Friedensforum und ehemaliger Bürgerschaftsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen. Von Dr. Rolf Gössner, Vizepräsident der Internationalen Liga für Menschenrechte, wurde eine Passage aus seiner Rede verlesen, die er kurz nach Eintritt Deutschlands in den Syrienkrieg während der Benefiz-Veranstaltung der Villa Ichon Bremen gehalten hat. Rudolph Bauer trug zwei politische Gedichte aus seiner „Flugschrift“ vor. Margot Konetzka wies auf ihre eigenen Kriegserfahrungen hin und rezitierte ein Antikriegsgedicht von Ernst Fischer. Barbara Heller moderierte die Kundgebung. Die Demonstrierenden forderten mit einer Buchstabenaktion: „Keine Bundeswehr nach Syrien!“ Fotos: Hartmut Drewes
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 14.12.15  +  

(PE) Kundgebung gegen deutsche Teilnahme am Syrienkrieg

Das Bremer Friedensforum ruft zu einer Kundgebung am Samstag, dem 12. Dezember um 13 Uhr in Bremen vor der Glocke (Domsheide) auf. Sprechen werden Dr. Rolf Gössner, Vizepräsident der Internationalen Liga für Menschenrechte, Gerhard Baisch von der internationalen Juristenorganisation IALANA und Walter Ruffler vom Bremer Friedensforum und ehemaliger Bürgerschaftsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen. Zum Ausdruck gebracht werden soll ein Nein zum deutschen, völkerrechtswidrigen  Militäreinsatz in Syrien und ein Ja zur politischen Lösung des Konfliktes. Gefordert werden u.a. der Stopp aller Waffenlieferungen in die Nahost-Region, Austrocknung der Finanzierungs- und Einnahmequellen des „Islamischen Staates“ (IS) und anderer Terrormilizen und Druckausübung auf die regionalen Verbündeten, damit der IS von diesen keine Unterstützung mehr erfährt. Der Wiener Dialog muss fortgesetzt werden, um eine politische Lösung des Konflikts herbeizuführen. Bremer Friedensforum
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yasni 09.12.15  +  

LeserInnenrbrief zum Weser Kurier-Artikel "Ein Denkmal für Deserteure" vom 25. November 2015

Bremen hat sein Denkmal "Dem unbekannten Deserteur" seit 1986, das in jenem Jahre von der Gruppe "Rservisten verweigern sich" im Foyer des Gustav-Heinemann-Bürgerhauses aufgestellt wurde. Kurz danach kam es in der Bürgerschaft zu heftigen Kontroversen mit der CDU, die das Denkmal wieder entfernt sehen wollte. Mit den Stimmen von SPD und Grünen wurde der Antrag jedoch abgeschmettert. Die Wogen schlugen hoch und schwappten bis in die damalige Bundeshauptstadt Bonn. Es gab sogar eine handfeste Erpressung aus dem Hardthöhen-Ministerium. So wußte der Wehrmachtsdeserteur Ludwig Baumann zu berichten, daß der damalige Verteidigungsminister Manfred Wörner (CDU) vom seinerzeit amtierenden Bürgermeister Klaus Wedemeier (SPD) die Entfernung des Denkmals mit den Worten forderte: "Das Deserteurs-Ding muß weg, sonst bekommt Bremen keine Rüstungsaufträge mehr" Doch die Bremer Denkmals-AktivistInnen ließen sich weder einschüchtern noch entmutigen. +Sie prangerten im Gegenteil die Exporte der Rüstungsindustrie an.+ Das Mahnmal steht nach wie vor am selben Ort, und die Rüstungsbetriebe bestehen und verdienen munter weiter.   + Dieser Satz wurde im abgedruckten Leserbrief gestrichen
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 25.11.15  1  

Sendesaal Bremen: >> Unsere Konzerte bis Jahresende

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Anbei finden Sie die Konzerte, die es bei uns bis dahin noch gibt. Z.B. bereits morgen das vitale holländische Streichquartett ZAPP4, das überraschenderweise auf eine der Schlüsselfiguren der norwegischen Szene triff, den geschmackssicheren Elektroniker Jan Bang, der auch Erfinder des europaweit wegweisenden Punkt-Festivals war. Eine Begegnung, auf die man gespannt sein darf. Alles Weitere zu den Konzerten finden Sie weiter unten. Dort finden Sie auch der Jahreszeit angemessene Geschenkvorschläge: Wie wäre es z.B. zu Weihnachten mit einem Konzertgutschein für den Sendesaal? Wir bieten gemeinsam mit dem benachbarten Restaurant Geerdes am Sendesaal auch ein Programm "Menü & Konzert" an. Sie suchen sich ein Konzert Ihrer Wahl aus und gönnen sich und Ihren Lieben vorher (wahlweise auch hinterher) ein 3-Gänge-Menü im Geerdes. Das wäre doch vielleicht auch was für Freunde, die gerne Kulinarisches und Konzertantes genussvoll miteinander verbinden. Für heute allerbeste Grüße und eine besinnliche Zeit Ihr Peter Schulze Das Restaurant Geerdes am Sendesaal ist auch selbst zu erreichen unter www.geerdesamsendesaal.de. Karten für sämtliche Veranstaltungen erhalten Sie außer über unsere website www.sendesaal-bremen.de an der Abendkasse oder als telefonische Vorbestellung unter 0421-33005767 (AB). Sie können auch weiter unten direkt den link bei dem Konzert nehmen, das Sie interessiert. Für Feedback und Information besuchen Sie uns gern auch auf unserer facebook Seite.   Inhalt 26.11. Zapp4 feat. Jan Bang 27.11. Lutz Görner | Nadia Singer 28.11. Songs And Whispers Special: ECHO BLOOM und ODI 29.11. amaryllis 3X3: Amaryllis Quartett 30.11. JSO-Bremen-Nord meets 03.12. Echoes Of Swing 05.12. Gabriel Schwabe/Nicholas Rimmer 09.12. Tim Fischer: Geliebte Lieder 11.12. Nihan Devecioglu 12.12. Spielvereinigung Sued featuring Nils Wogram 16.12. Chiaroscuro Quartet Konzert-Gutschein Menü und Konzert 26.11. Zapp4 feat. Jan Bang Donnerstag, 26. November 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Zapp4 aus Holland ist eines der groovendsten und vitalsten Streichquartette der Jazzszene. Es trifft auf den hochmusikalischen Remixer Jan Bang aus Norwegen. ZAPP4 Jesper le Clerc - Violine Jeffrey Bruinsma - Violine Oene van Geel - Viola Emil Visser - Cello feat Jan Bang - Electronics Zapp4 ist eine Band, deren Besetzung zunächst einmal aussieht wie ein normales Streichquartett. Sie kombiniert Groove, Improvisation und Fantasie mit leidenschaftlichen Soli. Live sind sie absolut pänomenal: sie interagieren mit Hochgeschwindigkeit und haben ein unglaubliches musikalisches Spektrum. Aber wie wild oder mild sie auch werden, ihre Musik hat immer auch eine poetische Seite. Und alle vier Mitglieder tragen kompositorisch zum Repertoire des Quartetts bei. Die Einzigartigkeit der Gruppe und ihr breites Repertoire macht sie beliebt bei einem großen Publikum aller Sorten von Musikliebhabern. Jeder Zuhörer geht nach einer Performance von Zapp4 garantiert mit einem breiten Lächeln und frisch durchgespülten Ohren aus dem Saal. Die erste Zusammenarbeit von Zapp4 mit dem Norwegischen live Sampling-Zauberer Jan Bang, beim Festival November Music 2013 war ein großer Erfolg. Die Grenzen zwischen akustischen Instrumenten und Elektronik verschmolzen zu einem neuen Universum, in dem Zapp4 und Bang eine Geschichte erzählen, die vom Anfang bis zum Ende faszinierte. Ein neuer Höhepunkt dieser Zusammenarbeit waren die 2 Konzerte während des 2014er Punkt Festivals in Kristiansand/Norwegen, dessen Gründer und artistic director Jan Bang ist, und im April dieses Jahres während des Banlieues-Bleues-Festivals in Paris. “Ein verführerisches Quintet”, (Fiona Talkington, BBC Radio3) “
"Geniale Streicher (...) Zapp4 springt in die Tiefe ohne Netz." 27.11. Lutz Görner | Nadia Singer Freitag, 27. November 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 28 Euro (ermäßigt 12 Euro für Schüler und Studenten) Hier geht es zu den online-Tickets Nach ihrer erfolgreichen italienischen Nacht im Mai dieses Jahres kehren der Rezitator Lutz Görner und die Pianistin Nadia Singer mit Heinrich Heines Briefen an Giocomo Meyerbeer in den Sendesaal zurück. Heinrich Heine schreibt Briefe an Giacomo Meyerbeer Musik von Giacomo Meyerbeer Briefe von Heinrich Heine Lutz Görner - Rezitation Nadia Singer - Klavier 1975, in seinem ersten Leben als Rezitator, hat Lutz Görner auf seine Weise versucht Heinrich Heine wieder ins Bewusstsein zu rücken. Jetzt, vierzig Jahre später, versucht er in seinem zweiten Leben als Initiator und Moderator von Klavierabenden Giacomo Meyerbeer seine Reverenz zu erweisen und ihn wieder zu entdecken. Lutz Görner wird in seinem neuen Programm begleitet von der 23-jährigen Ausnahmepianistin Nadia Singer. Sie ist erste Preisträgerin des Internationalen Rachmaninow Wettbewerbs in Frankfurt am Main und wenn man der Presse glauben kann, ‘auf dem Sprung zur Weltkarriere‘. Nadia Singer spielt Musik aus Meyerbeers Opern Robert der Teufel, Die Hugenotten und Der Prophet allesamt in der Klavierversion von Franz Liszt. Mit diesen Opern war Meyerbeer der meistgespielte Komponist des 19. Jahrhunderts. Heine schrieb in einem Brief an ihn: Lieber großer Freund, es war gestern Abend ein wunderbarer Abend. Alle Herzen schienen erschüttert. Das war Musik. Ich werde nicht aufhören, Sie zu lieben und zu bewundern. Ihr Heinrich Heine Eine Veranstaltung der Konzertagentur Karin Kulmer 28.11. Songs And Whispers Special: ECHO BLOOM und ODI Samstag, 28. November 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 18 Euro (ermäßigt 10 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Das alljährliche Songs & Whispers Special bringt in diesem Jahr ECHO BLOOM aus den USA und die Singersongwriterin ODI aus Irland. ODI - Gesang und Gitarre Dave Redfearn - Gitarre, Harmonika ODis Stimme bedient ein breites Spektrum und ist von einer mächtigen aber auch ergreifenden Qualität. Ein wundervoller Mix aus freundlich, irisch gefärbtem Gesang und gefühlvollen Refrains, der den Zuschauer berührt und ihn voll mit einbezieht. ODi vereint Joan Armatradings Pathos, Beth Ortons Auge für das Schrullige und Didos 'Bett sitz' Romantik zu ihrem eigenen einzigartigen und fesselnden Sound. 2012 wurde sie von bedeutenden Musikpersönlichkeiten als eine der Topacts im Rahmen der olympischen Spiele gewählt, bei denen sie auftrat. 2011 gewann sie bei den UK Exposure Music Awards den Preis als beste weibliche Sängerin. ECHO BLOOM Kyle Evans - Gesang Aviva Jaye - Altstimme und Klavier Steve Sasso - Tenor und Banjo Jason Mattis - Bass Josh Grove - E-Gitarre Nach endloser Pendelei zwischen Washington D.C., Los Angeles und San Francisco findet Kyle Evans, Gründer von Echo Bloom in Berlin letztendlich seine Muse. Komplett in deutscher Kultur versunken, lässt Evans sich von staubigen Bibliotheken an der Spree und langen, einsamen Fahrradtouren durch die Stadt inspirieren. Er schließt sich monatelang in einem Apartment ein und nutzt die Isolation um sich auf seine Arbeit zu fokussieren. Schließlich verlässt er Deutschland mit Material für drei Alben. Da jedes Album für sich in ein anderes Genre passt, beginnt Evans sie als verschiedene Jahreszeiten, verschiedene Länder und schlussendlich als verschiedene Farben zu betrachten. „Blue“ ist das Folk-orientierte Album in der Reihe, „Red“ lässt sich in den Country-Rock einordnen, während „Green“ als klassische Popmusik zu bezeichnen ist. Schließlich schlägt Evans Wurzeln in Brooklyn und nimmt dort das erste Album „Blue“ auf. Die vielschichtig komponierten und sorgfältig eingespielten Songs spiegeln seine Liebe zum 1960er Surfrock wieder und eine tiefe Leidenschaft für Rodgers and Hammerstein-Musicals wider. Heute ist Echo Bloom das Quintett, mit dem Evans 2014 Europa besuchen wird. 29.11. amaryllis 3X3: Amaryllis Quartett Sonntag, 29. November 2015 | 17:00 Uhr | Tickets 25 Euro (ermäßigt 10 Euro für Schüler und Studenten) Hier geht es zu den online-Tickets Das Amaryllis Quartett zeigt im "Spiel" zwischen vier und fünf Streichinstrumenten (+ Barbara Buntrock - Viola) vielfältige klangliche Möglichkeiten. Amaryllis Quartett Gustav Frielinghaus - 1. Violine Lena Sandoz - 2. Violine Lena Eckels - Viola Yves Sandoz – Violoncello + Barbara Buntrock - Viola "Spiel" Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquintett C-Dur KV 516 Witold Lutosławski: Streichquartett (1964) Johannes Brahms: Streichquintett G-Dur op. 111 Wie vielfältig die klanglichen Möglichkeiten sind, die sich eröffnen, wenn man zu der klassischen Quartettbesetzung eine zweite Bratsche hinzunimmt - das lässt sich an diesem Abend wunderbar beobachten. Während Brahms in seinem G-Dur-Quintett in fast schon sinfonischer Klangfülle schwelgt, nutzt Mozart die verschiedensten Instrumentenkombinationen, um seinem C-Dur-Quintett einen ungeahnten Farbenreichtum und spielerische Leichtigkeit zu bescheren. Lutoławski dagegen spielt in seinem Streichquartett mit zufälligen Kombinationen von Motiven und schafft dadurch immer neue Klangeffekte. Das Amaryllis Quartett zählt nach großen Wettbewerbsgewinnen und der ECHO Klassik Auszeichnung 2012 zu den besten Quartetten seiner Generation. Im Sendesaal produzierte das Quartett seine erfolgreichen CDs "Red" und "Green". Unter dem Motto 3x3 gestaltet das Amaryllis Quartett eine Streichquartett-Reihe mit drei Konzerten pro Saison in Hamburg, Lübeck und Bremen. Durch Erwerb eines Abonnements erhalten Sie Karten für die drei Konzerte der Reihe amaryllis 3x3 zum Preis von zwei Veranstaltungen. Eine Veranstaltung der Freunde des Amaryllis Quartetts e.V. 30.11. JSO-Bremen-Nord meets Montag, 30. November 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 12 Euro (ermäßigt 6 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Mit einem spannenden Programm kommt das Jugendsinfonieorchester Bremen Nord wieder in den Sendesaal: JSO meets Carpe Noctem - das ist eine "String Metal"-Band aus Jena, besetzt mit Violine, 2 Celli, einem E-Bass und Schlagzeug. JSO Bremen Nord und Carpe Noctem: Friedrich Busch - Violine Martin Steicher - Cello Cornelius Wagner - Cello Sascha Dobschal - Bass Daniel Cebulla - Schlagzeug Leitung: Martin Lentz Wieder treten die vielseitigen Musiker des JSO-Bremen Nord mit einem ganz besonderem Projekt auf die Bühne des Sendesaals. Gemeinsam mit "Carpe Noctem", das sind 5 junge Musiker aus Jena, die sich, inspiriert u.a. von den finnischen Cellisten "Apokalyptika" aufgemacht haben, den "String Metal" zu erfinden. Die Besetzung mit einer Geige und 2 Celli zeugen vom klassischen Hintergrund der Musiker. Unterstützt und angetrieben werden sie dabei von Schlagzeug und E-Bass. Große Linien und harte Grooves erwarten die Hörer, in Szene und Klang gesetzt vom JSO-Bremen Nord und von überraschenden klassischen Intermezzi unterbrochen. Weitere Infos zur Band: http://www.carpenoctemband.de/index.php?type= news Eine Veranstaltung des JSO Bremen-Nord 03.12. Echoes Of Swing Donnerstag, 03. Dezember 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Die Echoes Of Swing bürsten Traditionen des Swing auf ihre eigene Weise gegen den Strich und präsentieren ihr neues Album "Dancing". ECHOES OF SWING Colin T. Dawson - Trompete & Vocals Chris Hopkins - Alto Saxphon Bernd Lhotzky - Piano Oliver Mewes - Schlagzeug Ohne jede museale Nostalgie schöpfen die vier Musiker beherzt aus dem riesigen Fundus des swingenden Jazz von Bix bis Bop, von Getz bis Gershwin, dabei immer auf der Suche nach dem Verborgenen, dem Exquisiten. Das 'Great American Songbook' und die meisterlichen Aufnahmen vorväterlicher Helden bilden klumpenfreien Humus für die Kreativität der Combo, die sich in verblüffenden Arrangements, virtuosen Solobeiträgen und ausdrucksstarken Eigenkompositionen niederschlägt. Zwei Bläser, Schlagzeug und Piano. Diese in der Jazzgeschichte einzigartige, kompakte und wendige Formation erlaubt größte harmonische Flexibilität und bietet Freiraum für agiles, feinnerviges Zusammenspiel. Im Mittelpunkt steht immer die Interaktion, der improvisierte Dialog, das Für- und Miteinander. Die zeitgemäße Aufbereitung eines enorm abwechslungsreichen Repertoires und nicht zuletzt die humorvolle Moderation und spontane Bühnenpräsentation machten das Ensemble schon bald nach der Gründung zur gefeierten Attraktion namhafter Festivals und etablierten ECHOES OF SWING an der Spitze der internationalen Jazzszene. Ausgedehnte Tourneen führten die ECHOES quer durch Europa und die USA, nach Japan, Neuseeland und sogar auf die Fidschi-Inseln. Die rasante musikalische Entwicklung der Band ist mittlerweile auf fünf CDs eindrucksvoll dokumentiert. Das letzte ECHOES OF SWING-Album 'Message from Mars' erhielt unmittelbar nach Erscheinen den 'Prix de L'Académie du Jazz' und wurde hierzulande mit dem 'Preis der deutschen Schallplattenkritik' ausgezeichnet. 2013 wurden ECHOES OF SWING von 'ACT Music & Vision' unter Vertrag genommen. Die erste CD unter neuer Flagge 'BLUE PEPPER'  wurde von der internationalen Kritik hochgelobt. Bei diesem Konzert präsentiert die Band ihr neues Album 'DANCING'. 'Ein Ballett durch die Jazzgeschichte, bei dem nichts klingt, wie man es kennt. Es beginnt natürlich bei Johann Sebastian Bach: Eine Gavotte aus der Englischen Suite No. 6, ein barocker Schreittanz also, wird zum melodischen Überzug eines fein swingenden Schlagzeugsolos. Über James P. Johnsons in einen modernen Jazz-Waltz verwandelten Charleston, Scott Joplins Ragtime Dance, Cole Porters Dream Dancing oder Sidney Bechets Premier Bal geht es bis zu Pixinguinhas brasilianischem Choro Diplomata, Lhotzkys kubanischem Bolero Salir a la Luz und zum stark an Duke Ellingtons exotische Klangmalereien erinnernden Ballet of the Dunes aus der Feder von Chris Hopkins. Jedes Stück auf 'DANCING' spricht Kopf, Herz und Beine gleichermaßen an, und so wird jeder Hörer in diesem weit gespannten Bogen seine Favoriten finden" (Auszug aus den Liner Notes) Aktuelle Auszeichnungen: Preis der Deutschen Schallplattenkritik (Bestenliste) Prix de l'Académie du Jazz, Paris * Swinging Hamburg Jazz-Award * Downbeat (USA): 4 stars * Rondo Magazin: 'Meisterwerk' * Piano-News: CD des Doppelmonats * Grand Prix du Disque de Jazz (du Hot Club de France) * Pressestimmen: `Kein Echo, sondern Neuschöpfung' DOWNBEAT `Eine virtuos-humorvolle Mischung ... mitreißend!' STERN 'Jazz der Sonderklasse. Absolute Ausnahmeerscheinung.' SÜDDEUTSCHE ZEITUNG 'Außerordentliche Souveränität und Kraft.' JAZZ PODIUM 'Atemberaubendes Programm. Ein filigranes Mosaik.' DARMSTÄDTER ECHO 'Unglaubliche Musikalität. Mit- und hinreißend.' KÖLNER STADTANZEIGER 'Wie frisch und neuartig, so ganz und gar unverstaubt traditioneller Jazz klingen kann, zeigen vier ausgeschlafene Meisterswinger mit bewundernswerter Leichtigkeit. Daneben klingt manch Zeitgeistiges vorgestrig...' HIFI STATEMENT 05.12. Gabriel Schwabe/Nicholas Rimmer Samstag, 05. Dezember 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Die Aufnahme seiner Debut-CD mit Brahms' Cello-Sonaten machte Gabriel Schwabe im Sendesaal - jetzt kommt er wieder und stellt sie mit dem Pianisten Nicholas Rimmer in einem record release concert vor. record release concert: Gabriel Schwabe Gabriel Schwabe - Violoncello Nicholas Rimmer - Klavier Programm: Johannes Brahms: Sonate e-Moll op. 38 für Vc und Kl 6 Lieder (bearbeitet für Vc und Kl von Gabriel Schwabe und Nicholas Rimmer) Sonate F-Dur op. 99 für Vc und Kl Über Gabriel Schwabe hat der Musikjournalist Norbert Hornig gesagt: „Gabriel Schwabe ist ein cellistischer Überflieger mit feinem Gestaltungsvermögen, der sein Instrument phänomenal beherrscht“. Und so ist es nicht verwunderlich, dass der junge Cellist, er ist Jahrgang 1988, regelmäßig mit musikalischen Größen wie Christian Tetzlaff, Viviane Hagner, Nils Mönkemeyer, Lars Vogt, Jonathan Gilad oder Nicholas Rimmer, der ihn auch beim Konzert im Sendesaal begleitet, musiziert. Auch bei bedeutenden Orchestern und Festivals ist er inzwischen regelmäßiger Gast. Der Pianist Nicholas Rimmer, geboren in England, ist als versierter Kammermusiker und Liedbegleiter bekannt und geschätzt. Er studierte Klavier an der Hochschule in Hannover bei Christopher Oakden und Musikwissenschaft an der Cambridge University. Seine kammermusikalische Ausbildung rundete er bei Wolfram Rieger und dem Alban Berg Quartett ab. 09.12. Tim Fischer: Geliebte Lieder Mittwoch, 09. Dezember 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 25 Euro (ermäßigt 15 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Tim Fischer, der Berliner Chansonnier mit Bremer Wurzeln feierte mit seinem Album 'Geliebte Lieder', kaum dass er 40 wurde, sein 25-jähriges Bühnenjubiläum. Die meisten seiner frühen CDs entstanden übrigens im Sendesaal. Tim Fischer - Gesang Rainer Bielfeldt - Klavier „Geliebte Lieder“ Das Programm zum 25-jährigen Bühnenjubiläum ...von Zarah ohne Kleid bis Rinnsteinprinzessin „Der wandlungsfähigste und mit Sicherheit charismatischste Chansonier unserer Tage.“ Der Standard, Wien Tim Fischer: 25 Jahre Bühne! „Wunderknabe des Chansons, verruchter Verführer und empfindsamer Erzähler, der mit seiner Stimme die Seele berührt.“ Als Tim Fischer vor 25 Jahren erstmals die Bühne betrat, wurde so und ähnlich die scheinbare Unvereinbarkeit von vorgegau-kelter Lebenserfahrung und wirklichem Lebensalter sowie sein schon damals sicheres Gespür für Texte und Kompositionen gefeiert. Heute: „Ein Entertainer vonWeltformat.“ Tim Fischers seit einem Vierteljahrhundert bestehende Karriere, bei gerade mal 40 Lebensjahren, macht ihn zu einer der außergewöhnlichsten Erscheinungen der deutschen Kultur- und Musikwelt. Sänger, Schauspieler, Musicalstar – Bühnenmensch. Tim Fischer feiert sein 25-jähriges Bühnenjubiläum mit einem neuen Bühnenprogramm, das für große Momente sorgen wird – zwischen leiser Melancholie und einem lässigen Augenzwinkern. Bühnenpartner am Klavier ist wieder Rainer Bielfeldt. Fischer und Bielfeldt, das ist eine Kombination, die die Herzen des Publikums höher schlagen lässt. „Wir kennen uns, wir sind vertraut, wir waren sehr eng zusammen und sind aneinander gewachsen, wir haben uns getrennt. Heute verbindet mich mit ihm eine große Freundschaft. Sie ist ein wunderbarer, gesunder Nährboden für unsere Arbeit.“, sagt Tim Fischer. Da schließt sich gewissermaßen der Kreis, der im ersten Programm „Zarah ohne Kleid“, das Tim Fischer den Titel „Wunderknabe des Chansons“ einbrachte, einmal seinen Anfang hatte. Er erinnert sich: „Das Programm war erstens eine Hommage an Zarah Leander und zweitens an meine Großmütter. Irgendwie ist aus dieser Mischung ein eigener Charakter geworden.“ Es war ein Statement, auch ein persönliches, aber ebenso Schauspielerei. „Er ist die Diva, neben der alle anderen wie Zwerge aussehen.“ Der Tagesspiegel Und er blieb auch in den folgenden Programmen immer Beides: Schauspielender Sänger oder singender Schauspieler. In seiner Liedauswahl berücksichtigt er den Geschmack des Publikums genauso wie seinen eigenen. „Im Chanson ist es möglich, auch ernsthafte Themen zu behandeln, die in anderen Unterhaltungsgenres größtenteils ausgespart werden.“ Da gibt es Aktuelles und Zeitkritisches, aber das Wesentliche ist und bleibt für ihn das Gefühl. Auch weil es zeitlos ist. Geliebte Lieder Genauso zeitlos sind seine „Geliebten Lieder“, über die er sagt: „Das ist ein Programm, das ich rein nach dem Lustprinzip ausgewählt habe.“ Zum Repertoire des Abends gehören Lieder, die man schon immer mit Tim Fischer in Verbindung bringt, und solche, die er noch nie gesungen hat, aber immer schon mal singen wollte. Da treffen klassische Chansons von Jacques Brel, die einst für Gisela May übersetzt wurden, auf Stücke von Georg Kreisler, Ludwig Hirsch oder Zarah Leander, Lieder von Edith Jeske und Rainer Bielfeldt, wie „Rinnsteinprinzessin“, der Tim-Fischer-Hymne schlechthin, auf „Fetter Elvis“ und „Wo sind die Clowns“ von Steven Sondheim, Songs von Udo Lindenberg, aber auch von Peter Plate, Mastermind von Rosenstolz, Komponist, Texter und Produzent unzähliger Hits, der mit Tim seinen Song „Schöner war’s mit dir“ aufnahm. „Jubiläumstriumph! An diesem Abend verdient jedes seiner Lieder den Titel Hit. Bitte, noch 25 Jahre mehr!“ BZ Berlin Auch wenn Tim Fischer seit mittlerweile unglaublichen 25 Jahren auf der Bühne steht, ist doch jeder Abend immer wieder eine Überraschung, eine Feier der großen Künste, feinstes Entertainment, voll magischer Momente und überschäumender Laune. Immer wieder zieht er das Publikum in den Bann, reißt es mit und führt es auf eine Reise in seine musikalische Welten, mal gelassen heiter, mal anrührend tief. So ist es auch nicht verwunderlich, dass sein Publikum ihm treu, ja, fast ergeben ist, denn er erreicht ihre Sinne und ihr Herz. Diese Nähe, das Wahre, das Entfesselnde, sorgt Abend für Abend für einen Zauber, den man einfach nicht beschreiben kann. Vielleicht nur so: Das eben ist… Tim Fischer! www.timfischer.de www.facebook.com/timfischer.official 11. 12. Nihan Devecioglu Freitag, 11. Dezember 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Auf Einladung des Kulturforums Türkei kommt die türkische Sängerin Nihan Devecioglu mit einem internationalen Quartett in den Sendesaal zu einem Abend mit Weltmusik, Folklore und Klassik. Nihan Devecioglu
 Wir träumen. Wir hoffen. Nihan Devecioglu - Gesang Julien Chanal (Frankreich)  -  Gitarre Sasha Agranov (Israel) - Cello Didac Ruiz Lazaro (Spanien) - Percussion Juan Carlos Buchan Ayala (Mexiko) - Kontrabass Die türkische Sängerin Nihan Devecioglu singt und spielt mit vier Musikern aus Frankreich, Israel, Mexiko und Spanien. Sie erzählt mit ihren Liedern Geschichten aus der ganzen Welt und verbindet traditionelle Klänge mit neuer Musik.  Sie führt uns mit ihrer Stimme von Katalonien über Frankreich, von Neapel bis zum Bosporus, dem Schwarzen Meer und weiter…
 In Kooperation mit dem Kulturforum Türkei e.V. 12.12. Spielvereinigung Sued featuring Nils Wogram Samstag, 12. Dezember 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Die Big Band Spielvereinigung Sued aus Leipzig spielt Musik von Malte Schiller und hat dazu als Solisten den Posaunisten Nils Wogram eingeladen. Zur Veröffentlichung ihrer CD spielen sie dieses Konzert. Spielvereinigung Sued feat. Malte Schiller (Komposition) & Nils Wogram (Posaune) Malte Schiller - Kompositionen/Arrangements/Dirigat Nils Wogram - Solo Posaune Matthias Knoche - Stimme Simon Bodensiek, Evgeny Ring, Sebastian Wehle, Johannes Moritz, Florian Leuschner - Saxophone Tim Jäkel, Sebastian Haas, Roland Heinze, Vincent Hahn - Trompeten Matthias Hochmuth, Stephan Krause, Julian Schließmeyer, Matthias Büttner - Posaunen Florian Kästner - Piano Philipp Rohmer - Kontrabass Philipp Scholz - Schlagzeug Die im März 2008 gegründete Big Band „Spielvereinigung Sued“ vereint in sich 18 junge Profimusiker aus Leipzig, Berlin und Dresden. Diese widmen sich gemeinsam mit großer Spielfreude und Lust dem Schaffen zeitgenössischer Jazzkomponisten und -arrangeure (John Hollenbeck, Ed Partyka, Niels Klein, Jürgen Friedrich, Nicolai Thärichen u.v.m.). Daraus ist eine feste Konzertreihe entstanden. Die klangliche Vielfalt der Band, gepaart mit musikalischer Präzision und geballter Energie der Mitglieder, sorgen regelmäßig für ausverkaufte Häuser in Mitteldeutschland. Nach einem ersten gemeinsamen Konzert mit dem jungen, schon mehrfach ausgezeichneten Komponisten Malte Schiller (u.a. „Jazz-Comp-Graz“, „Burghauser Jazzpreis“) im Herbst 2012, entstand die Idee, dass Schiller acht neue Kompositionen & Arrangements für das zweite Studioalbum der „Spielvereinigung Sued“ schreibt. Als Gastsolist konnte hierfür der Ausnahme-Posaunist Nils Wogram gewonnen werden. Entstanden ist ein herausragendes Programm voll musikalischer Poesie, farbenreicher Klangästhetik und pulsierender Energie. Der unverwechselbare Posaunenklang von Nils Wogram wird so in Szene gesetzt, dass man meinen könnte, Solist und Band verschmelzen ineinander. Malte Schillers eindringliche Kompositionen werden umrahmt von Song-Arrangements von Kurt Weill und der britischen Rockband Radiohead. Eine doppelte Hommage wie sie unterschiedlicher nicht sein könnte, dennoch im Kern eine Reminiszenz an Malte Schillers eigene musikalische & kompositorische Entwicklung ist. Das im April 2015 aufgenommene und beim renommierten Schweizer Jazz-Label „UNIT Record“ erschienene Album „Spielvereinigung Sued feat. Malte Schiller & Nils Wogram“ wird nun im Rahmen einer Konzerttour im Sendesaal Bremen gemeinsam mit Nils Wogram präsentiert. Nils Wogram gilt als einer der wichtigsten europäischen Jazzmusiker. Er tritt bei zahlreichen Festivals auf und tourt weltweit mit seinen Bands und als Solist. Bekannt wurde Nils Wogram vor allem durch seinen virtuosen Posaunenstil, seine originellen Kompositionen und den unverwechselbaren Klang seiner langjährigen Bands (u.a. Root 70). Malte Schiller studierte in Bremen und Enschede Saxophon. Er war Mitglied im Landesjugendjazzorchester Niedersachsen, im BuJazzO und Gründungsmitglied der Nordwest Bigband. Nach dem Studium zog er nach Berlin, wo er seine Studien im Bereich Komposition und Arrangement bei Prof. Ed Partyka und Jim McNeely fortsetzte. Im März 2012 wurde Malte Schiller für den „Arrangers Workshop“ des Metropole Orchestras nach Hilversum eingeladen, um als Arrangeur an einer Produktion mit Kurt Elling teilzunehmen. Im April 2013 beauftragte ihn der hessische Rundfunk, als Komponist, Arrangeur und Dirigent ein Projekt mit der HR-Bigband durchzuführen. Malte Schiller unterrichtet seit 2013 Komposition und Arrangement als Lehrbeauftragter der Hochschule für Künste in Bremen. 16.12. Chiaroscuro Quartet Mittwoch, 16. Dezember 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 25 Euro (ermäßigt 15 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Im dritten residenz@sendesaal-Konzert setzt das Chiaroscuro Quartet die Vorstellung seiner Einspielung der Haydn'schen Sonnenquartette fort (Nummer 4 bis 6) Chiaroscuro Quartet Alina Ibragimova - Violine  (RU) Pablo Hernán Benedí - Violine (ES) Emilie Hörnlund - Viola (SE) Claire Thirion - Violoncello (FR) Joseph Haydn: aus den Sonnenquartetten Streichquartett D-Dur Op. 20 Nr. 4 Streichquartett f-Moll Op. 20 Nr. 5 Streichquartett A-Dur Op. 20 Nr. 6 "Das erste Konzert des Chiaroscuro Quartetts begeisterte das Publikum mit einer feinen und aufregenden Darbietung der ersten drei Sonnen-Quartette von Haydn - ein besonderes Klangerlebnis nicht nur wegen der Darmsaiten, die das Quartett benutzt, sondern wegen der sprechenden Phrasierung ihres Spiels. Nun folgt die Fortsetzung mit den nächsten Quartetten von Haydn, die das Ensemble für CD-Veröffentlichung aufnehmen wird." Tanja Tetzlaff und Florian Donderer Mit freundlicher Unterstützung der Heinz-Peter und Annelotte Koch Stiftung www.chiaroscuroquartet.com Kon zert-Gutschein GESCHENKE ZU WEIHNACHTEN | Gutschein gefällig? KONZERT-GUTSCHEIN Die Gelegenheit in stilvoller Atmosphäre ein Konzert im Sendesaal zu verschenken: Gutscheine mit freier Konzertwahl können Sie online über unsere Website www.sendesaal-bremen.de erwerben. Den Konzert-Gutschein finden Sie dort unter >Konzerte. Den von Ihnen gewünschten Betrag wählen Sie in 10 Euro Schritten. Von Ihrem angegebenen Konto wird dann der Betrag (zzgl. 3,- Euro Versand) abgebucht und der Gutschein an Ihre angegebene Postadresse versendet. Auch an den Konzertabenden können Sie Gutscheine an der Abendkasse des Sendesaal Bremens erwerben, die Sie dort bar bezahlen können. Die Abendkasse ist jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn geöffnet. Hier geht es zu den Konzert-Gutscheinen Menü und Konzert GESCHENKE ZU WEIHNACHTEN | Gutschein MENÜ UND KONZERT Möchten Sie einen Gutschein für ein Menü und ein Konzert im Sendesaal Bremen verschenken? Diesen können Sie an den Konzertabenden an der Abendkasse des Sendesaales jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn erwerben. Der Gutschein umfasst eine Eintrittskarte für eine Veranstaltung im Sendesaal inkl. Ticketservice, das "Geerdes 3-Gänge-Menü von der Tafel" und ein Glas Wein Ihrer Wahl im Restaurant Geerdes am Sendesaal am gleichen Abend und hat den Wert von 50 Euro pro Person und Abend. Es gibt ihn auch online über unsere Website www.sendesaal-bremen.de Hier geht es zu den Konzert-Gutscheinen Hinweise zum Abonnement: Sie erhalten diesen Newsletter unter der E-Mail Adresse wielandvonhodenberg@web.de. 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Werner Lutz von "Unruhestiften": Weiter gegen TTIP !

der 10. Oktober war eine beeindruckende Manifestation gegen das Freihandelsabkommen! Dabei sprach sowohl der grandiose Teilnehmererfolg (allein in Berlin 250000 Menschen) für sich. Aber auch die Vielseitigkeit und Buntheit der Demonstration weckte bei vielen älteren TeilnehmerInnen schöne Erinnerungen an den 10.10.1981, der ersten großen Demonstration gegen die Stationierung von Mittelstreckenraketen (mit 300.000 Menschen) in Bonn. Es war im wahrsten Sinn des Wortes eine Volksmanifestation. Vor dem Hintergrund der richtigen Orientierung, den Widerstand gegen TTIP in die Regionen, Städte, Betriebe und Wohngebiete zu tragen, sind auch wir Kulturschaffende gefragt. Es gibt bereits jetzt immer wieder Nachfragen von Organisationen, die Kunst und Kultur gegen TTIP präsentieren wollen. Ich würde euch bitten, wenn Ihr zu dem Thema etwas habt, daß Ihr es mir mitteilt, und ich stelle eine entsprechende Übersicht zusammen, die ich dann – euer Einverständnis vorausgesetzt – weiterleite. Mit kollegialen Grüßen Werner Lutz Tel. 09131 / 404671
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Sendesaal Bremen: > Unsere Konzerte im November 2015

Auch wenn es heute traumhaftes Wetter war: den in der Regel dunklen Monat November kann man sich am besten erhellen durch interessante Konzerte. Davon bieten wir Ihnen wieder reichlich: von Charles Lloyd's Wild Man Dance über das musicadia Festival für Alte Musik, das Abschiedskonzert von Uli Beckerhoff's International Skoda All Star Band, drei hervorragende, höchst unterscheidliche Streichquartette (Armida Quartett, Zapp4 und Amaryllis Quartett) bis zur irischen singersongwriterin ODI reicht das Angebot. Dies und noch mehr finden Sie weiter unten. Wir bieten übrigens gemeinsam mit dem benachbarten Restaurant Geerdes am Sendesaal ein Programm "Menü & Konzert" an. Sie suchen sich ein Konzert Ihrer Wahl aus und gönnen sich vorher (wahlweise auch hinterher) ein 3-Gänge-Menü im Geerdes. Das ist sicher auch eine attraktive Geschenkidee für Freunde, die gerne Kulinarisches und Konzertantes genussvoll miteinander verbinden. Für heute allerbeste Grüße Ihr Peter Schulze Das Restaurant Geerdes am Sendesaal ist auch selbst zu erreichen unter www.geerdesamsendesaal.de. Karten für sämtliche Veranstaltungen erhalten Sie außer über unsere website www.sendesaal-bremen.de an der Abendkasse oder als telefonische Vorbestellung unter 0421-33005767 (AB). Sie können auch weiter unten direkt den link bei dem Konzert nehmen, das Sie interessiert. Für Feedback und Information besuchen Sie uns gern auch auf unserer facebook Seite.   Inhalt 02.11. CHARLES LLOYD Wild Man Dance 03.11. Alexander Krichel - Klavier 05.-08.11. musicadia - Tage für Alte Musik 05.11. musicadia I - Solamente Naturali 06.11. musicadia II - Capricornus Consort 07.11. musicadia III - Barockorchester der HfK | Kristin von der Goltz 08.11. musicadia IV - Kristin von der Goltz | Christine Schornsheim 11.11. Abschiedskonzert: International Skoda Allstar Band 12.11. Detmolder Kammerorchester 15.11. Armida Quartett 19.11. Marialy Pacheco feat. Rhani Krija 26.11. Zapp4 feat. Jan Bang 27.11. Lutz Görner | Nadia Singer 28.11. Songs And Whispers Special: ECHO BLOOM und ODI 29.11. amaryllis 3X3: Amaryllis Quartett 30.11. JSO-Bremen-Nord meets 02.11. CHARLES LLOYD Wild Man Dance Montag, 02. November 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 25 Euro (ermäßigt 15 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Der großartige Saxophonist Charles Lloyd kommt mit seinem aktuellen Wild Man Dance Quartet featuring Gerald Clayton, Joe Sanders and Eric Harland. CHARLES LLOYD Wild Man Dance Charles Lloyd - Saxophon, Flöte, Taragato Gerald Clayton - Piano Joe Sanders - Bass Eric Harland - Schlagzeug Der Saxophonist Charles Lloyd, einer der großen spirituellen Musiker unserer Zeit, kommt mit seiner aktuellen Gruppe in den Sendesaal. Er ist seit über 50 Jahren auf der Szene und diesjähriger NEA Jazz Master (National Endowment for the Arts), was so etwas wie die Hall Of Fame für lebende Legenden des Jazz in den USA ist. 03.11. Alexander Krichel - Klavier Dienstag, 03. November 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Der Pianist Alexander Krichel stellt in einem speziellen Recital seine kürzlich erschienene CD vor. Alexander Krichel - Klavier Programm: Sergej Rachmaninoff: 6 Moments musicaux op. 16 Modest Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung Zu dem Abend schreibt Alexander Krichel: "Ich freue mich sehr,  mein neues Album, das komplett Sergei Rachmaninov gewidmet ist und zwei seiner wichtigsten Kompositionen enthält, im Bremer Sendesaal vorzustellen. Die Werke auf der CD haben für mich eine große Bedeutung. Das zweite Klavierkonzert in c-moll (ein Live-Konzertmitschnitt aus Dresden!) ist eine der schönsten Kompositionen für Klavier und Orchester. Noch wenige Stunden vor dem plötzlichen Tod des großen Pianisten und Klavierpädagogen Vladimir Krainev, meinem Mentor und einer wichtigen Vaterfigur, spielte ich ihm dieses Konzert vor. Von den "Moments musicaux", die auch auf dem neuen Album sind und die ich in Bremen spielen werde, sagte Rachmaninov selbst, dass diese sechs "musikalischen Momente" alles darstellen, was er in seinem Herzen trägt und genau dies merkt man, wenn man sie spielt und hört. Verwirrung, Unsicherheit und das ewige Suchen, eisige und windige Kälte, ein klagender und verzweifelter Trauermarsch, große, nahezu ozeanische Leidenschaft, und das große Glück eines wunderschönen Sonnenaufgangs, bevor mit dem Sog, dem man unweigerlich im sechsten und finalen Moment Musical ausgesetzt ist, das Werk endet. Auch das zweite Werk dieses Klavierabends ist ein Hauptwerk russischer Klavierromantik - Modest Mussorgsky's "Bilder einer Ausstellung". Ein Gang durch eine Gemäldeausstellung und die Betrachtung unterschiedlichster Formen von Malerei - immer wieder das wiederkehrende Motiv der "Promenade", in unterschiedlichen Stimmungen und die romantisch-impressionistische Darstellung aberwitziger (Küklein in ihren Eierschalen), erschreckend-gruseliger (Der Gnom, Die Hütte der Baba-Jaga) und beeindruckende großer (das große Tor von Kiew) Situationen. Es wird definitiv ein Abend voller großer und unterschiedlicher Emotionen, auf den ich mich ganz besonders freue." In Kooperation mit der Philharmonischen Gesellschaft und Sony Classical 05.-08.11. musicadia - Tage für Alte Musik Donnerstag, 05.- Sonntag 08. November 2015 | Festivalpass 55 Euro (erm.40 Euro | HfK-Studenten 18 Euro) Während die  Musicadia-Veranstaltungen im Sendesaal sich in den vergangenen Jahren thematisch immer der Alten Musik verpflichtet hatten, verlässt das Festival in diesem Jahr die traditionellen Wege der Alten Musik und wendet sich unter dem Motto: Das Genie gibt der Kunst die Regel der nachbarocken Epoche, der frühen Klassik zu. Die Musicadia wird sich 2015 mit dem „galanten Stil“ befassen, der Idee, dass Musik nicht nur gelehrt das Leben abbildet, sondern die Seele anrührt und verändert. Hier geht es zu den online-Tickets 05.11. musicadia I - Solamente Naturali Donnerstag, 05. November 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Die Musiker des Septetts Solamente Naturali haben sich die Gesamteinspielung der Werke des Pianisten und Komponisten Johann Nepomuk Hummel zur Aufgabe gemacht. Das Eröffnungskonzert der musicadia 2015 bestreiten sie unter der Leitung von Miloš Valent mit dem wunderbaren Septett Nr. 1 op. 74. und einem besonderen Flügel, nämlich der Kopie eines Conrad Graf Hammerflügels aus dem Jahr 1819. Solamente Naturali (SK) Leitung: Miloš Valent „Genie und Aufbruch“ Die musicadia 2015 wird mit dem großartigen Septett Nr.1 op.74 für vier Streicher, Flöte, Horn und Clavier von Johann Nepomuk Hummel eröffnet. Die Gesamteinspielung der Werke dieses zu seiner Zeit berühmten Pianisten und Komponisten, der ein Schüler von W.A. Mozart war, haben sich die Musiker des Ensemble Solamente Naturali zur Aufgabe gemacht und sehen es als kulturelle Verpflichtung an, das anspruchsvolle Werk des aus ihrer Heimatstadt Bratislava stammenden Komponisten zu verbreiten. Der Ensemble-Name verweist auf seine Annäherung an Originalpartituren auf die "einfach natürliche" Weise, den Notentext aus Sicht der Zeit lesend und daraus die klangliche Umsetzung herleitend. Das hochenergetisch musizierende Ensemble bringt als weiteren Leckerbissen für diesen Konzertabend einige unbekannte Werke aus dem Umfeld Johann Nepomuk Hummels mit, u.a. von Johannes Matthias Sperger und Anton Zimmerman. www.solamentenaturali.sk 06.11. musicadia II - Capricornus Consort Freitag, 06. November 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Das Capricornus Consort aus Basel bietet im zweiten musicadia-Konzert ein unterhaltsames Programm mit Kompositionen von Johann Joachim Quantz, Franz (Frantisek) Xaver Richter, den Bach-Söhnen Wilhelm Friedemann und Carl Philipp Emanuel sowie Luigi Boccherini. Capricornus Consort Basel Leitung: Peter Barczi „Galante Manieren“ Das Capricornus Consort aus Basel erhielt 2014 einen ECHO Klassik-Preis und macht durch seine ebenso präzise wie zupackende Klanggestaltung auf sich aufmerksam. Kompositionen von Johann Joachim Quantz und Franz (Frantisek) Xaver Richter blättern am zweiten Abend der musicadia 2015 die Entwicklung des galanten Stils in der nachbarocken Epoche auf. Werke der Bach-Söhne Wilhelm Friedemann und Carl Philipp Emanuel weisen bereits auf die deutsche Aufklärung als Erneuerin der europäischen Geisteshaltung. Der Italiener Luigi Boccherini konnte zur anbrechenden Blütezeit der Klassik mit seinem eigenwilligen Stil und graziösen Charme in den europäischen Kulturzentren Wien, Paris, Valencia und Madrid reüssieren. Sein Divertimento in Es-Dur bildet den Schlusspunkt des unterhaltsamen Programms, das das Capricornus Consort unter der Leitung seines Primarius Peter Barczi für die Aufzeichnung durch Deutschlandradio Kultur zusammengestellt hat. www.capricornus.ch Aufzeichnung durch Deutschlandradio Kultur und Nordwestradio/Radio Bremen. 07.11. musicadia III - Barockorchester der HfK | Kristin von der Goltz Samstag, 07. November 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro | HfK-Studenten 5 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Am dritten musicadia-Abend präsentiert sich das Barockorchester der HfK unter der Leitung von Kristin von der Goltz mit dem Thema „Die nächste Generation“ – Vom galanten Stil zur Wiener Klassik. BAROCKORCHESTER DER HFK BREMEN Kristin von der Goltz – Violoncello und Leitung „Die nächste Generation“ Vom galanten Stil zur Wiener Klassik Kristin von der Goltz, international gefragte Solocellistin, die bereits unter namhaften Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Ton Koopman, Marc Minkovski und anderen konzertierte, tritt an diesem Abend als Solistin und Leiterin des Barockochesters der Hochschule für Künste Bremen auf. Während einer mehrtägigen Orchesterakademie wird sie mit Instrumentalstudenten der Abteilung für Alte Musik Werke von Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Anton Benda und Joseph Haydn sowie das selten aufgeführte Cellokonzert von Ignaz Holzbauer einstudieren. Die Cellistin, die als Mitglied des vom damaligen Berliner Philharmoniker Rainer Kussmaul gegründeten Ensemble „Berliner Barock Solisten“ sowie als Professorin an den Musikhochschulen in Frankfurt und München tätig ist, präsentiert mit den Studenten der HfK in diesem Konzert ihre Interpretation des nachbarocken Stils auf historischem Instrumentarium. 08.11. musicadia IV - Kristin von der Goltz | Christine Schornsheim Sonntag, 08. November 2015 | 17:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Die Cellistin Kristin von der Goltz und die Pianistin Christine Schornsheim am Hammerklavier bieten zum Abschluss der musicadia ein virtuoses Programm von Gegenüberstellungen, unter anderem mit Kompositionen von Helene Liebmann und Ludwig van Beethoven. Kristin von der Goltz – Violoncello Christine Schornsheim – Hammerklavier (Kopie eines Conrad Graf Hammerflügels aus dem Jahr 1819) „Gegenüberstellungen“ Dieses virtuose Duoprogramm bietet gleich mehrere Gegenüberstellungen an. Zum einen gibt es den Vergleich zwischen Werken der jüdischen Komponistin und Sängerin Helene Liebmann und ihres Lehrers Ferdinand Ries vom Anfang des 19. Jahrhunderts. Die Cellosonate von Helene Liebmann steht wiederum der von Ludwig van Beethoven gegenüber. Während Liebmanns Sonate durch eine bezaubernde Leichtigkeit und wunderschöne Melodien besticht, ist die zweite Cellosonate von Beethoven durch Spannung und Energie, im 2. Satz durchaus auch von Humor gekennzeichnet. Die dritte Gegenüberstellung besteht in den Bearbeitungen der so beliebten Arien aus den Opern von Wolfgang Amadeus Mozart durch Ferdinand Ries und Ludwig van Beethoven. Christine Schornsheim, die sich 2005 mit dem als grandiosem Meilenstein gefeierten, an fünf historischen Tasteninstrumenten eingespielten gesamten „Solo-Clavierwerk“ Joseph Haydns endgültig einen Namen machte und seither immer wieder solistischer Gast namhafter Konzertreihen und Festivals sowie der großen Barockorchester ist, tritt hier mit ihrer regelmäßigen Duopartnerin Kristin von der Goltz auf. 11.11. Abschiedskonzert: International Skoda Allstar Band Mittwoch, 11. November 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Die International Škoda Allstar Band von Uli Beckerhoff gibt nach 15 Jahren ihr unwiderruflich allerletztes Konzert. Als Gast dabei ist noch einmal die Sängerin Norma Winstone. Besetzung: Uli Beckerhoff – Trompete / Deutschland Matthias Nadolny – Saxofon / Deutschland Peter O`Mara – Gitarre / Australien Glauco Venier – Piano / Italien Ingo Senst – Bass / Deutschland Bruno Castellucci – Schlagzeug / Belgien als Gast:  Norma Winstone – Gesang / England Die Musiker der International Škoda Allstar Band kennen sich untereinander schon seit vielen Jahren und haben in den unterschiedlichsten Besetzungen miteinander gearbeitet. In dieser Besetzung trafen sie sich zum ersten Mal beim internationalen Workshop des Jazzclubs Eurocore in Trier, der sie dreizehn Jahre lang als Dozententeam verpflichtet hat. Bei den alljährlichen Dozentenkonzerten in Trier entstand die Idee, mit dieser Band weitere Konzerte in Deutschland zu geben. So traten in den vergangenen Jahren die Musiker gemeinsam bei mehr als 90 Konzerten auf Festivals, Fernsehkonzerten und in Theatern, Philharmonien und auch mit dem Symphonie-Orchester der Stadt Trier beim europäischen Kulturstadt-Jahr 2007 in Luxemburg und Trier mit großem Erfolg auf. Mit Unterstützung des Kulturpartners Škoda Auto Deutschland gibt die Band im November wieder Konzerte in Deutschland. Nach vielen renommierten Stars der internationalen Jazzszene wie John Taylor, Maria Pia DeVito, Ack van Rooyen, Sonnica Yepes, Rosani Reis und Charlie Mariano konnte für die Tournee im Jahre 2014 die Sängerin Norma Winstone als Gaststar gewonnen werden. Die Musik der International Škoda Allstar Band ist so vielfältig wie die unterschiedlichen musikalischen und kulturellen Einflüsse der einzelnen Bandmitglieder. Sie bezieht ihre Quellen aus dem zeitgenössischen Jazz, der klassischen Musik des 20. Jahrhunderts und dem „american songbook“.  Das Programm besteht überwiegend aus Kompositionen der einzelnen Musiker und wird in den unterschiedlichsten Besetzungen vom Duo bis zum Septett dargeboten. Da alle Gruppenmitglieder vom Publikum und den Journalisten als große Persönlichkeiten und Stilisten auf ihren Instrumenten angesehen werden, kann man diese Formation durchaus als ein musikalisches Großereignis ansehen. So erwartet das Publikum  bei den Konzerten dieser außergewöhnlichen Gruppe ein Abend von großer musikalischer Ausdruckskraft, Intensität und Kreativität, stupenden instrumentalen Fähigkeiten, großer musikalischer Vielfalt, Spielfreude und Humor. 12.11. Detmolder Kammerorchester Donnerstag, 12. November 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Das Detmolder Kammerorchester unter Leitung von Alfredo Perl ist in dieser Saison erneut u.a. mit einer kammermusikalischen Bearbeitung eines Werkes von Gustav Mahler im Sendesaal zu Gast. Solist ist der Bariton Sebastian Noack. Detmolder Kammerorchester Sebastian Noack - Bariton Leitung: Alfredo Perl Programm: Alexander von Zemlinsky: 6 Gesänge op. 13 nach Gedichten von Maurice Maeterlinck Gustav Mahler: Lieder eines fahrenden Gesellen Bearb. für Kammerensemble von Erwin Stein Arnold Schönberg: Kammersymphonie Nr.1 Es-Dur op.9 Sowie zwei Walzer von Johann Strauß: in Bearb. von Arnold Schönberg und Manfred Trojahn Das DKO ist in dieser Saison erneut mit Bearbeitungen von Werken Gustav Mahlers im Sendesaal zu Gast. Während Zemlinskys „Sechs Gesänge“ den Gemälden Gustav Klimts gewidmet scheinen, sind Mahlers Lieder ein Abgesang auf seine schwärmerische Liaison mit einer Koloratursopranistin vom Kasseler Theater, die in der Fassung für Kammerensemble von Arnold Schönberg unterstrichen wird. In seiner „Kammersymphonie“ kulminiert seine künstlerische Entwicklung. Gerahmt werden die drei Werke von zwei beschwingten Walzern von Johann Strauß in Fassungen von Manfred Trojahn und Arnold Schönberg. Sebastian Noack, international gefragter Liedsänger, gastierte u.a. mit Liederabenden bei der Ruhrtriennale, beim Rheingau Festival und beim Schleswig-Holstein Musikfestival. www.detmolder-kammerorchester .de www.sebastiannoack.com 15.11. Armida Quartett Sonntag, 15. November 2015 | 18:00 Uhr | Tickets 25 Euro (ermäßigt 15 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Das Armida Quartett ist ein hervorragendes Streichquartett, das gerade von der European Concert Hall Organisation (ECHO) zum Rising Star 2016/17 gewählt wurde. Es hat seine neue CD im Sendesaal produziert. Dies ist das record release concert. Armida Quartett Martin Funda - Violine Johanna Staemmler - Violine Teresa Schwamm - Viola Peter-Philipp Staemmler - Violoncello „Zaubern ist eine Kunst, die das Armida Quartett beherrscht“ Süddeutsche Zeitung, Klaus Kalchschmid, 08.10.13 Programm: Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett B-Dur KV 589 (1790) Jörg Widmann: Streichquartett Nr. 1  (1997) Johannes Brahms: Streichquartett a-Moll op. 51/2 (1873) Seit seinem spektakulärem Erfolg beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD 2012, bei dem das Armida Quartett mit dem 1. Preis, dem Publikumspreis sowie sechs weiteren Sonderpreisen ausgezeichnet wurde, hat sich die Karriere des jungen Berliner Streichquartetts sensationell entwickelt. Dies spiegelt sich auch in der Nominierung für die internationale  Reihe „Rising Stars“ der Europäischen Konzerthallen (ECHO) für die Saison 2016/17 wider. Auch bei den namhaften Sommerfestivals gab das Armida Quartett bereits sein Debüt – so beim Schleswig-Holstein, dem Rheingau Musikfestival, dem Festival Mecklenburg- Vorpommern, dem Davos Festival sowie beim Heidelberger  Frühling. Im September 2014 wurde das Quartett in die BBC Reihe „New Generation Artists“ aufgenommen. Im Rahmen dieser renommierten Reihe kann sich das Ensemble zwei Jahre lang mit diversen Konzerten und Rundfunkaufnahmen präsentieren. Namensgeber des Quartettes ist eine Oper von Haydn, dem „Vater des Streichquartettes“. 2006 wurde das Quartett in Berlin gegründet und studierte bei Mitgliedern des Artemis Quartetts. Musikalische Anregungen erhielt das Ensemble außerdem von Natalia Prischepenko sowie von Alfred Brendel, Tabea Zimmermann, Eberhard Feltz und Walter Levin. Meisterkurse mit dem Alban Berg, Guarneri und Arditti Quartett runden die Ausbildung ab. Derzeit arbeitet das Quartett mit  Rainer Schmidt (Hagen Quartett) sowie Reinhard Goebel. Bereits 2011 gewann das Armida Quartett beim Concours de Genéve den 1. Preis sowie den Publikumspreis. Zuvor erhielt das junge Ensemble verschiedene Stipendien, unter anderem von der Irene Steels-Wilsing Stiftung sowie der Schierse Stiftung Berlin. 2013 erschien die Debüt- CD des Quartetts mit Werken von Béla Bartók, György Ligeti und György Kurtág und wurde kurz darauf in die Bestenliste des Deutschen Schallplattenpreises aufgenommen. Das Quartett ist NORDMETALL-Ensemblepreisträger 2014 der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. In dieser Saison gastiert das Quartett erstmals in Norwegen, in China, Taiwan und Singapur, dazu kommen Konzerte in Stuttgart, München, Hamburg, Bonn, Antwerpen und Genf. Die regelmäßige Zusammenarbeit mit anderen Künstlern ist dem Armida Quartett ein großes Anliegen – die Musiker haben bereits mit Anna Prohaska, Thomas Hampson, Ewa Kupiec, Max Hornung und Tabea Zimmermann zusammen gearbeitet. Seit Oktober 2012 unterrichten die vier jungen Musiker des Armida Quartetts Kammermusik an der Universität der Künste Berlin. 19.11. Marialy Pacheco feat. Rhani Krija Donnerstag, 19. November 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Die Pianistin Marialy Pacheco ist immer wieder gern gesehener Gast im Sendesaal. Und sie kommt in immer wieder neuen Kombinationen: Diesmal im Duo mit dem Marokkanischen Perkussionisten Rhani Krija. Marialy Pacheco - Piano Rhani Krija - Perkussion Die Stationen der Karriere der Kubanerin Marialy Pacheco sind beeindruckend: Gleich ihr Debütalbum produzierte sie mit Roberto Fonseca, dem Pianisten des legendären Ibrahim Ferrer (Buena Vista Social Club), und 2012 wurde sie als erste Frau überhaupt mit dem Montreux Jazzfestival Award ausgezeichnet. Zu Recht! Denn obwohl ihre Begeisterung für Ruben Gonzales, Oscar Peterson und Keith Jarrett in ihren eigenen Klängen spürbar ist: Marialy Pacheco zaubert etwas Ureigenes und ganz Einmaliges aus dem Klavier. Seit Jahren ist sie immer wieder auch im Sendesaal zu Gast. Percussionist und Schlagzeuger Rhani Krija, geboren in Essaouira/Marokko,  gilt wohl derzeit als der weltweit gefragteste Percussionist – in der Jazz & Weltmusikszene, wie auch im Rock & Popbereich.  Als Teenager beschäftigt er sich zunächst mit  den traditionellen Musikstilen des nördlichen Afrikas, die auch heute noch das Fundament für  seine Musik und Spielweise bilden. Durch seine musikalische Vielfalt und Bandbreite, besitzt er die Fähigkeit, jeden Stil so authentisch wie möglich zu spielen, egal ob andalusische, arabische, afrikanische oder lateinamerikanische Rhythmen. Somit ist er weltweit mit Stars wie z.B. Sting, Dominic Miller, Herbie Hancock, Al Di Meola, Placido Domingo, Annie Lennox, Xavier Naidoo, oder Herbert Grönemeyer auf Tournee. „Marocuba“ Im Sommer 2013 trifft Rhani Krija erstmals Marialy Pacheco und beide Musiker verstehen sich auf Anhieb – menschlich, wie auch musikalisch. Sofort war klar, daß Rhani Krija auf dem neuen Album „Introducing“ von Marialy Pacheco seinen ganz eigenen musikalischen Stil zu Pacheco’s Kompositionen und Arrangements beitragen soll. Gesagt  - getan: kurzerhand kommt Rhani Krija zu sen Studioaufnahmen dazu und spielt als „special guest“  bei den Titeln „Metro“ und „Cambodian Smiles“ mit. Um es mit den Worten von Marialy Pacheco zu beschreiben: „Diese einzigartige Kombination macht einen ganz frischen, neuen Sound und Stil aus – das Ergebnis ist eine Mischung aus traditioneller, kubanischer Musik, afro-marokkanischen Rhythmen, zeitgenössischem, europäischem Jazz und groovigen Clubsounds“. 26.11. Zapp4 feat. Jan Bang Donnerstag, 26. November 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Zapp4 aus Holland ist eines der groovendsten und vitalsten Streichquartette der Jazzszene. Es trifft auf den hochmusikalischen Remixer Jan Bang aus Norwegen. ZAPP4 Jesper le Clerc - Violine Jeffrey Bruinsma - Violine Oene van Geel - Viola Emil Visser - Cello feat Jan Bang - Electronics Zapp4 ist eine Band, deren Besetzung zunächst einmal aussieht wie ein normales Streichquartett. Sie kombiniert Groove, Improvisation und Fantasie mit leidenschaftlichen Soli. Live sind sie absolut pänomenal: sie interagieren mit Hochgeschwindigkeit und haben ein unglaubliches musikalisches Spektrum. Aber wie wild oder mild sie auch werden, ihre Musik hat immer auch eine poetische Seite. Und alle vier Mitglieder tragen kompositorisch zum Repertoire des Quartetts bei. Die Einzigartigkeit der Gruppe und ihr breites Repertoire macht sie beliebt bei einem großen Publikum aller Sorten von Musikliebhabern. Jeder Zuhörer geht nach einer Performance von Zapp4 garantiert mit einem breiten Lächeln und frisch durchgespülten Ohren aus dem Saal. Die erste Zusammenarbeit von Zapp4 mit dem Norwegischen live Sampling-Zauberer Jan Bang, beim Festival November Music 2013 war ein großer Erfolg. Die Grenzen zwischen akustischen Instrumenten und Elektronik verschmolzen zu einem neuen Universum, in dem Zapp4 und Bang eine Geschichte erzählen, die vom Anfang bis zum Ende faszinierte. Ein neuer Höhepunkt dieser Zusammenarbeit waren die 2 Konzerte während des 2014er Punkt Festivals in Kristiansand/Norwegen, dessen Gründer und artistic director Jan Bang ist, und im April dieses Jahres während des Banlieues-Bleues-Festivals in Paris. “Ein verführerisches Quintet”, (Fiona Talkington, BBC Radio3) “
"Geniale Streicher (...) Zapp4 springt in die Tiefe ohne Netz." 27.11. Lutz Görner | Nadia Singer Freitag, 27. November 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 28 Euro (ermäßigt 12 Euro für Schüler und Studenten) Hier geht es zu den online-Tickets Nach ihrer erfolgreichen italienischen Nacht im Mai dieses Jahres kehren der Rezitator Lutz Görner und die Pianistin Nadia Singer mit Heinrich Heines Briefen an Giocomo Meyerbeer in den Sendesaal zurück. Heinrich Heine schreibt Briefe an Giacomo Meyerbeer Musik von Giacomo Meyerbeer Briefe von Heinrich Heine Lutz Görner - Rezitation Nadia Singer - Klavier 1975, in seinem ersten Leben als Rezitator, hat Lutz Görner auf seine Weise versucht Heinrich Heine wieder ins Bewusstsein zu rücken. Jetzt, vierzig Jahre später, versucht er in seinem zweiten Leben als Initiator und Moderator von Klavierabenden Giacomo Meyerbeer seine Reverenz zu erweisen und ihn wieder zu entdecken. Lutz Görner wird in seinem neuen Programm begleitet von der 23-jährigen Ausnahmepianistin Nadia Singer. Sie ist erste Preisträgerin des Internationalen Rachmaninow Wettbewerbs in Frankfurt am Main und wenn man der Presse glauben kann, ‘auf dem Sprung zur Weltkarriere‘. Nadia Singer spielt Musik aus Meyerbeers Opern Robert der Teufel, Die Hugenotten und Der Prophet allesamt in der Klavierversion von Franz Liszt. Mit diesen Opern war Meyerbeer der meistgespielte Komponist des 19. Jahrhunderts. Heine schrieb in einem Brief an ihn: Lieber großer Freund, es war gestern Abend ein wunderbarer Abend. Alle Herzen schienen erschüttert. Das war Musik. Ich werde nicht aufhören, Sie zu lieben und zu bewundern. Ihr Heinrich Heine Eine Veranstaltung der Konzertagentur Karin Kulmer 28.11. Songs And Whispers Special: ECHO BLOOM und ODI Samstag, 28. November 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 18 Euro (ermäßigt 10 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Das alljährliche Songs & Whispers Special bringt in diesem Jahr ECHO BLOOM aus den USA und die Singersongwriterin ODI aus Irland. ODI - Gesang und Gitarre Dave Redfearn - Gitarre, Harmonika ODis Stimme bedient ein breites Spektrum und ist von einer mächtigen aber auch ergreifenden Qualität. Ein wundervoller Mix aus freundlich, irisch gefärbtem Gesang und gefühlvollen Refrains, der den Zuschauer berührt und ihn voll mit einbezieht. ODi vereint Joan Armatradings Pathos, Beth Ortons Auge für das Schrullige und Didos 'Bett sitz' Romantik zu ihrem eigenen einzigartigen und fesselnden Sound. 2012 wurde sie von bedeutenden Musikpersönlichkeiten als eine der Topacts im Rahmen der olympischen Spiele gewählt, bei denen sie auftrat. 2011 gewann sie bei den UK Exposure Music Awards den Preis als beste weibliche Sängerin. ECHO BLOOM Kyle Evans - Gesang Aviva Jaye - Altstimme und Klavier Steve Sasso - Tenor und Banjo Jason Mattis - Bass Josh Grove - E-Gitarre Nach endloser Pendelei zwischen Washington D.C., Los Angeles und San Francisco findet Kyle Evans, Gründer von Echo Bloom in Berlin letztendlich seine Muse. Komplett in deutscher Kultur versunken, lässt Evans sich von staubigen Bibliotheken an der Spree und langen, einsamen Fahrradtouren durch die Stadt inspirieren. Er schließt sich monatelang in einem Apartment ein und nutzt die Isolation um sich auf seine Arbeit zu fokussieren. Schließlich verlässt er Deutschland mit Material für drei Alben. Da jedes Album für sich in ein anderes Genre passt, beginnt Evans sie als verschiedene Jahreszeiten, verschiedene Länder und schlussendlich als verschiedene Farben zu betrachten. „Blue“ ist das Folk-orientierte Album in der Reihe, „Red“ lässt sich in den Country-Rock einordnen, während „Green“ als klassische Popmusik zu bezeichnen ist. Schließlich schlägt Evans Wurzeln in Brooklyn und nimmt dort das erste Album „Blue“ auf. Die vielschichtig komponierten und sorgfältig eingespielten Songs spiegeln seine Liebe zum 1960er Surfrock wieder und eine tiefe Leidenschaft für Rodgers and Hammerstein-Musicals wider. Heute ist Echo Bloom das Quintett, mit dem Evans 2014 Europa besuchen wird. 29.11. amaryllis 3X3: Amaryllis Quartett Sonntag, 29. November 2015 | 17:00 Uhr | Tickets 25 Euro (ermäßigt 10 Euro für Schüler und Studenten) Hier geht es zu den online-Tickets Das Amaryllis Quartett zeigt im "Spiel" zwischen vier und fünf Streichinstrumenten (+ Barbara Buntrock - Viola) vielfältige klangliche Möglichkeiten. Amaryllis Quartett Gustav Frielinghaus - 1. Violine Lena Sandoz - 2. Violine Lena Eckels - Viola Yves Sandoz – Violoncello + Barbara Buntrock - Viola "Spiel" Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquintett C-Dur KV 516 Witold Lutosławski: Streichquartett (1964) Johannes Brahms: Streichquintett G-Dur op. 111 Wie vielfältig die klanglichen Möglichkeiten sind, die sich eröffnen, wenn man zu der klassischen Quartettbesetzung eine zweite Bratsche hinzunimmt - das lässt sich an diesem Abend wunderbar beobachten. Während Brahms in seinem G-Dur-Quintett in fast schon sinfonischer Klangfülle schwelgt, nutzt Mozart die verschiedensten Instrumentenkombinationen, um seinem C-Dur-Quintett einen ungeahnten Farbenreichtum und spielerische Leichtigkeit zu bescheren. Lutoławski dagegen spielt in seinem Streichquartett mit zufälligen Kombinationen von Motiven und schafft dadurch immer neue Klangeffekte. Das Amaryllis Quartett zählt nach großen Wettbewerbsgewinnen und der ECHO Klassik Auszeichnung 2012 zu den besten Quartetten seiner Generation. Im Sendesaal produzierte das Quartett seine erfolgreichen CDs "Red" und "Green". Unter dem Motto 3x3 gestaltet das Amaryllis Quartett eine Streichquartett-Reihe mit drei Konzerten pro Saison in Hamburg, Lübeck und Bremen. Durch Erwerb eines Abonnements erhalten Sie Karten für die drei Konzerte der Reihe amaryllis 3x3 zum Preis von zwei Veranstaltungen. Eine Veranstaltung der Freunde des Amaryllis Quartetts e.V. 30.11. JSO-Bremen-Nord meets Montag, 30. November 2015 | 20:00 Uhr | Tickets 12 Euro (ermäßigt 6 Euro) Hier geht es zu den online-Tickets Mit einem spannenden Programm kommt das Jugendsinfonieorchester Bremen Nord wieder in den Sendesaal: JSO meets Carpe Noctem - das ist eine "String Metal"-Band aus Jena, besetzt mit Violine, 2 Celli, einem E-Bass und Schlagzeug. JSO Bremen Nord und Carpe Noctem: Friedrich Busch - Violine Martin Steicher - Cello Cornelius Wagner - Cello Sascha Dobschal - Bass Daniel Cebulla - Schlagzeug Leitung: Martin Lentz Wieder treten die vielseitigen Musiker des JSO-Bremen Nord mit einem ganz besonderem Projekt auf die Bühne des Sendesaals. Gemeinsam mit "Carpe Noctem", das sind 5 junge Musiker aus Jena, die sich, inspiriert u.a. von den finnischen Cellisten "Apokalyptika" aufgemacht haben, den "String Metal" zu erfinden. Die Besetzung mit einer Geige und 2 Celli zeugen vom klassischen Hintergrund der Musiker. Unterstützt und angetrieben werden sie dabei von Schlagzeug und E-Bass. Große Linien und harte Grooves erwarten die Hörer, in Szene und Klang gesetzt vom JSO-Bremen Nord und von überraschenden klassischen Intermezzi unterbrochen. Weitere Infos zur Band: http://www.carpenoctemband.de/index.php?type= news Eine Veranstaltung des JSO Bremen-Nord Hinweise zum Abonnement: Sie erhalten diesen Newsletter unter der E-Mail Adresse wielandvonhodenberg@web.de. Call Send SMS Call from mobile Add to Skype You'll need Skype CreditFree via Skype Call Send SMS Call from mobile Add to Skype You'll need Skype CreditFree via Skype
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