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Druck im Yasni Exposé von Wieland von Hodenberg

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Kriege weltweit ächten! Atomwaffen abschaffen! Alle AKW stilllegen!
Homepage: hodenberg.de
Spitzname: "Einstein", Land: Deutschland, Sprache: Deutsch
Ich biete: Friedensaktivist und Autor, auch verantwortl. für Pressearbeit - / Kämpfer für soziale Gerechtigkeit, Bleiberecht für Flüchtlinge, Schutz für Deserteure vor Verfolgung und Einsatz für die universellen Menschenrechte. Außerdem Liebhaber klassischer Musik, Barockmusik, Jazz und Literatur. Sportlich: Tourenradler mit viel Langstreckenerfahrung - und Frischluftfanatiker!
Wieland von Hodenberg @ Solidarische Hilfe e.V., 28277 Bremen

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Wieland von Hodenberg - Wieland von Hodenberg
Juni 08  1
Wieland von Hodenberg - Wieland von Hodenberg
Okt 10  2

759 Informationen zu Wieland von Hodenberg

Digitalcourage-News: > Verleihung "Big Brother Awards", Strafanzeige & mehr....

Preiswürdig sind sie alle, die Datenkraken, die wir bald mit dem BigBrotherAwards auszeichnen werden. Ob diese auch selbst vorbeischauen, wissen wir noch nicht. Wann und wie Sie live dabei sein können, lesen Sie in diesem Newsletter. Viel Vergnügen bei der Lektüre und gerne auch beim Weiterleiten wünschen Rena Tangens und padeluun Inhalt: 1. BigBrotherAwards 2014 – Verleihung am 11. April in Bielefeld und im Live-Stream 2. For..Net-Award - diesmal sind wir Preisträger 3. NSA: Endlich Ermittlungen gegen Bundesregierung? Wir erstatten Strafanzeige. 4. Datenschutz in Europa – Deutschland mit Vollgas auf der Bremse 5. In eigener Sache: Bei Digitalcourage wird eine Stelle frei 6. Termine 1. BigBrotherAwards 2014 - Verleihung am 11. April in Bielefeld und im Live-Stream In nicht einmal drei Wochen ist es so weit: Wir verleihen die BigBrotherAwards, unsere „Oscars für Datenkraken“. Wer die Preisträger in diesem Jahr sind? Die Jury hat eine Shortlist, hält aber alle Umschläge versiegelt – wie bei der richtigen Oscarverleihung. Am 11. April 2014 werden die Umschläge geöffnet und die Preisträger enthüllt. Sicher nicht zur großen Freude der ausgezeichneten Datensünder. Wenn Sie live dabei sein wollen, können Sie in unserem Online-Shop jetzt Karten bestellen: https://shop.digitalcourage.de/bigbrotherawar ds-2014-eintrittskarte.html Wer nicht vor Ort sein kann, kann trotzdem live dabei sein. Wir streamen die BigBrotherAwards auf https://streaming.digitalcourage.de Zusätzlich können Sie auch an unserem gemeinsamen Essen im Anschluss teilnehmen. Wir freuen uns, den Abend gemütlich mit Ihnen ausklingen zu lassen: https://shop.digitalcourage.de/thema/bba/dank eessen.html Einen Eindruck der Verleihungsgala erhalten Sie mit den Videos aus dem letzten Jahr – zu sehen in unserem Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/playlist?list=PLJHQUx e-af_e2bLQEuh_Q7qUL58cpjZjw 2. For..Net-Award - diesmal sind wir Preisträger Wir verleihen nicht nur Preise. Manchmal bekommen wir sie auch selbst. Der For..Net Award wird von der Uni Passau für Innovation im Datenschutz verliehen - wir bekommen einen Sonderpreis für unser Engagement. Und den holen wir uns - anders als viele Preisträger der BigBrotherAwards - natürlich persönlich ab. "Die Jury hat vor dem Hintergrund aktueller Geheimdienstskandale entschieden, das herausragende ehrenamtliche Engagement von Digitalcourage e.V., zu honorieren.", heißt es in der Begründung. Die Preisverleihung findet am 3. April 2014 in Passau im Rahmen des 9. Internationalen Symposium der Forschungsstelle für IT-Recht und Netzpolitik statt. Wir nutzen die Gelegenheit, um dafür einzutreten, dass endlich mehr getan werden muss, damit Verschlüsselungstechnoligie ergonomisch und damit massentauglich wird. Vor den Innovationsauszeichnern wird es auch sicher lohnen, auf Datenschutzfreundliche Voreinstellungen zu drängen. ============================================= ===================== Auch Sie können Teil dieser Arbeit werden: Mit einer Mitgliedschaft bei Digitalcourage – die kostet 10 Euro monatlich und bringt das gute Gefühl, sich den Datenkraken und Überwachern entgegenzustellen: https://digitalcourage.de/mitglied Oder Sie spenden: https://digitalcourage.de/spende – auch einmalig hilft es uns bei unserer Arbeit ============================================= ===================== 3. NSA: Endlich Ermittlungen gegen Bundesregierung? Wir erstatten Strafanzeige. Edward Snowden enthüllte Unglaubliches und die Bundesregierung tut genau gar nichts. Sie kommt ihrem Schutzauftrag, nämlich uns vor Überwachung zu schützen, nicht nach und handelt somit gesetzeswidrig. Doch der Generalbundesanwalt hat noch immer keine Ermittlungen aufgenommen. Deshalb haben wir im Februar 2014 zusammen mit der Internationalen Liga für Menschenrechte und dem Chaos Computer Club Strafanzeige gegen die Bundesregierung und Geheimdienstmitarbeiter erstattet. Nun muss der Generalbundesanwalt Farbe bekennen. Aufgrund der großen Nachfrage haben wir eine einfache Möglichkeit eingerichtet, die Klage als Einzelperson zu unterstützen. https://petition.digitalcourage.de/strafanzei ge/ Derzeit werden die Unterstützungsschreiben zusammengestellt, damit sie dem Generalbundesanwalt gesammelt augehändigt werden können. Bei dieser Gelegenheit erinnern wir ihn gleich daran, dass er am Zug ist und hoffentlich bald Ermittlungen aufnimmt. Eine Beteiligung an der Klage ist natürlich auch weiterhin möglich. In einer eigens dafür aufgelegten Broschüre haben wir die Strafanzeige im Volltext und begleitende Pressemitteilungen und Kurzinformationen, sowie einige Medienkommentare und Reaktionen zusammengestellt. https://shop.digitalcourage.de/store-products .php?products_id=636 Die Spähaffäre ist auch ein großes Thema der StopwatchingUs-Demonstration in Köln, die am 12. April 2014 stattfindet. Mehr Infos auf http://cologne.stopwatchingus.info/demo-12-ap ril.html 4. Datenschutz in Europa – Deutschland mit Vollgas auf der Bremse Es ist ein doppeltes Spiel: Öffentlich behauptet die Bundesregierung immer wieder, wie wichtig Datenschutz sei, in den Verhandlungen im europäischen Ministerrat bremst sie eine starke, wichtige Verordnung zum Schutz unserer Rechte aus. Auch der Branchenverband Bitkom bremst. Die Vermutung liegt nahe, dass einige Mitglieder von der Verzögerungstaktik der Bundesregierung profitieren. Ein kleiner Lichtblick: In der letzten Woche hat das Europäische Parlament in der ersten Lesung den Kompromissvorschlag angenommen und damit seine Verhandlungsposition abgesteckt. Zwar ist hier noch einiges nachzubessern, wie wir fordern, aber der Anfang ist gemacht. Nun liegt es an Innenminister Thomas de Maizière, sich im Ministerrat für einen europäischen Datenschutz stark zu machen, der den Namen auch verdient. Mehr Infos: http://digitalcourage.de/blog/2014/eu-datensc hutzverordnung-ist-ein-schrittchen-weiter 5. In eigener Sache: Bei Digitalcourage wird eine Stelle frei Unser Campaigner und Redakteur Dennis Romberg wechselt Anfang April zum Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) nach Berlin und wird dort im Bereich Verbraucherrechte in der digitalen Welt arbeiten. Wir danken Dennis insbesondere für seine großartige Arbeit an der Digitalcourage-Website, seine Beharrlichkeit in Sachen EU-Datenschutzgrundverodnung und seinen Einsatz, die europäischen Partnerorganisationen in Brüssel zusammenzubringen. Wir wünschen Dennis alles Gute im neuen Job und freuen uns, weiter in Verbindung zu bleiben! In Kürze werden wir eine neue Stelle ausschreiben. Interesse? Näheres demnächst auf digitalcourage.de 6. Termine 3. April 2014: Verleihung des For..Net Awards https://www.uni-passau.de/bereiche/presse/pre ssemeldungen/meldung/detail/fornet-award-fuer -engagement-im-datenschutz/ http://www.for-net.info/symposien/symposium-2 014/programm/ 11. April 2014: BigBrotherAwards https://bigbrotherawards.de 12. April 2014: StopWatchingUs Demo in Köln http://cologne.stopwatchingus.info/demo-12-ap ril.html 25. – 27. April 2014: AktiVCongreZ in Hattingen http://digitalcourage.de/blog/2014/aktivkongr ess-2014-25-27-april-in-hattingen 7. Neu im Shop Aktuell haben wir drei neue Broschüren im Shop. Zum einen die bereits oben erwähnte Dokumentation zu unserer Strafanzeige [1], im Rahmen unseres Projektes "Digitale Selbstveteidigung" eine ausführliche Broschüre des Heise Verlages zu sicherer E-Mail [2] und aus der Reihe "AttacBasisWissen" eine Broschüre zum Freihandelsabkommen (TTIP), an der Rena Tangens von Digitalcourage mitgearbeitet hat [3]. [1] link https://shop.digitalcourage.de/store-products .php?products_id=636 [2] link https://shop.digitalcourage.de/kategorie/buec herbroschueren/broschuere-sichere-e-mail.html [3] link https://shop.digitalcourage.de/buch-die-freih andelsfalle.html Wollen Sie mitkämpfen und Mitglied werden? Dann folgen Sie diesem Link: https://digitalcourage.de/mitmachen/foerdermi tglied-werden Wollen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende unterstützen? Dann bitte hier: https://digitalcourage.de/spende -- Digitalcourage e.V. | Marktstraße 18 | 33602 Bielefeld | Germany Tel: +49-521-1639-1639 www.digitalcourage.de Fax: +49-521-61172 www.bigbrotherawards.de
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 26.03.14  +  

Foodwatch >> Ist DAS noch Demokratie?

Wenn es um den Lobby-Einfluss von Konzernen geht, nimmt die Lebensmittelindustrie, die täglich mit ihren Produkten über unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit entscheidet, einen traurigen Spitzenplatz ein. Erinnern Sie sich noch? Gammelfleisch sollte, so versprach es der damalige Verbraucherminister Horst Seehofer, mit einer Farbe gekennzeichnet werden, damit uns Fleischabfälle nicht als Lebensmittel untergejubelt werden. Und was ist herausgekommen? Die Verwendung von Farbe wurde Gesetz, aber sie darf bei bestimmten Fleischabfällen geruch- und farblos sein!! Nein, das ist kein verspäteter Karnevals-Scherz. Das ist ein Angriff auf die Demokratie und deren wichtigstes Prinzip: Der Wille des Volkes und nicht Wirtschaftsverbände sollen uns regieren. Mehr als 30.000 Lobbyisten in Brüssel - ja, sie haben richtig gelesen, 30.000 Lobbyisten, also fast 40 pro Europaparlamentarier - sorgen dafür, dass das Demokratieprinzip immer wieder außer Kraft gesetzt wird. Dass die Demokratie zur Lobbykratie mutiert ist. Lobbykratie zum Ersten: Mit Marktmacht, mit Geld, mit "Think-Tanks", mit Anwaltskanzleien wehrt die Lobbymacht der Industrie Gesetze ab, ja, verwandelt deren Stoßrichtung ins Gegenteil. Eine Milliarde (!!) Euro hat die Lebensmittelindustrie aufgewendet und mit einer jahrelangen Kampagne die "Ampelkennzeichnung" verhindert, die über 70 Prozent der Verbraucher wünschen. Mit der Ampel hätten Käufer auf einen Blick erkennen können, ob ein Lebensmittel viel, mittel oder wenig Zucker, Salz und Fett enthält. Deshalb war die Milliarde aus Sicht der Lebensmittelindustrie sehr gut investiert - im Vergleich zu den drohenden Umsatzverlusten und Gewinneinbrüchen, wenn die Verbraucher plötzlich vermeintliche Fitness-Produkte als Zuckerbomben entlarvt hätten. Lobbykratie zum Zweiten: Dass die Industrie auch nicht davor zurückschreckt, auf Kosten unserer Kleinsten Profite zu machen, verwundert da nicht mehr. Leitlinien für eine gesunde Kindergarten-Ernährung? Nicht mit uns, dachte sich die Lebensmittelindustrie und setzte ihre Lobbymaschine in Bewegung. Ergebnis: Der Spitzenverband der deutschen Ernährungsindustrie brüstete sich in einem internen Rundschreiben unverhohlen damit, es sei gelungen, dass "die (…) Ausgrenzung von (…) Geschmacksverstärkern, künstlichen Aromen und Süßstoffen/Zuckeralkoholen wieder gestrichen" wurde. Spürbar enttäuscht war der Verband hingegen, dass die Formulierung "keine Süßigkeiten in die Brotbox" trotz Anstrengungen nicht verhindert werden konnte. Liebe foodwatch-Interessierte, es gehört zur Demokratie, dass Interessenverbände sich für ihre Anliegen stark machen und Parlamentarier und Regierungen davon überzeugen dürfen. Auch foodwatch, als Streiter für Allgemeinwohlinteressen, macht von diesem Recht Gebrauch. Was aber nicht sein darf: Dass die Gesetze nach den Interessen einer Wirtschaftsbranche geschrieben werden und unsere Regierungen als Dienstleister der Industrie agieren! Wenn Sie, liebe foodwatch-Interessierte, das auch so sehen, dann schließen Sie sich uns an und werden Sie Förderer/Förderin von foodwatch! Lobbykratie zum Dritten: Eigentlich sollte eine neue Verordnung dafür sorgen, dass Produktverpackungen nicht mehr mit irreführenden Gesundheitsversprechen werben dürfen. Etwa damit, dass ein Jogurt vor Erkältungen schützt und die Abwehrkräfte stärkt. Aber die Lobbyisten von Nestlé und Co. haben auch in diesem Fall ausreichend Schlupflöcher in die Verordnung gestrickt, um weiterhin minderwertige Produkte als "gesund" vermarkten zu können. Der Trick ist so einfach wie perfide: Man spritze einen überflüssigen Vitamin-Cocktail in eine supersalzige und superfette Salami, und - schwuppdiwupp - hat man eine Wurst, die als "Der tägliche Beitrag für eine gesunde Ernährung" beworben werden darf. Offensichtlich ist die Unterwanderung der politischen Institutionen so weit gediehen, dass über die Abwehrversuche gegen diese Praktiken nur noch müde gelächelt wird. Es gibt beispielsweise ein "Transparenzregister" in Straßburg und Brüssel. Hier sollen sich bitte alle Lobbyisten mit ihrem Interesse und Budget eintragen. So der fromme Wunsch. Doch dieses Register ist, mit Verlaub, eine Lachnummer! Warum? Die Eintragung in das Transparenzregister ist freiwillig! Liebe foodwatch-Interessierte, mittlerweile habe ich einige Jahre politischer Erfahrungen hinter mir. Aber ich muss Ihnen leider sagen: Es wird nicht besser, es wird schlimmer! Mit immer ausgefeilteren Methoden und Strategien hebeln Wirtschafts-interessen das Allgemeinwohl aus. Ich bin regelrecht schockiert, wie unsere Demokratie langfristig ganz gezielt ausgehöhlt wird. Und trotzdem: Mein Team und ich wollen das nicht akzeptieren. Es darf nicht sein, dass die Lebensmittelkonzerne die Lebensmittelgesetze schreiben! Unsere Volksvertreter müssen darüber entscheiden. Stärken Sie die Stimme der Verbraucher. Werden Sie Förderin/Förderer von foodwatch. Wir brauchen Ihre Unterstützung, um diesen Kampf für uns alle zu führen. Im Moment sind wir in ganz Deutschland 28.000 foodwatch-Mitglieder. Zur Erinnerung: Allein in der Stadt Brüssel flüstern aber täglich etwa 30.000 Lobbyisten der europäischen Politik ihre Ziele ein. Gemeinsam können wir den Einfluss der Lebensmittellobby zurückdrängen. Ich bitte Sie deshalb, werden Sie ein Teil von foodwatch, werden Sie noch heute Förderer/Förderin von foodwatch. Wirtschaftliche Macht darf nicht mehr Einfluss auf politische Entscheidungen haben als unsere demokratischen Rechte auf Transparenz und Gesundheitsschutz beim täglichen Lebensmitteleinkauf! Werden Sie jetzt Förderin/Förderer von foodwatch! Ich verspreche Ihnen - wir geben nicht auf! Vielen Dank und herzliche Grüße, Ihr Thilo Bode Geschäftsführer P.S.: Geld ist das eine. Die Anzahl unserer Förderer spielt aber auch eine große Rolle, um uns als Organisation Gehör zu verschaffen. Je mehr Unterstützer wir haben, desto leichter können wir Druck ausüben. Deshalb: Werden Sie bitte Förderer/Förderin und kämpfen Sie gemeinsam mit uns für Ihr Recht! Wir würden uns freuen, wenn Sie unseren Newsletter weiterempfehlen. Wenn Sie den Newsletter abbestellen oder Ihre E-Mail-Adresse ändern möchten, klicken Sie bitte hier. Impressum Herausgeber foodwatch e.V. Gabriele Richter Brunnenstr. 181 10119 Berlin Germany E-Mail: aktuell@foodwatch.de Info-Telefon: 030 - 28 09 39 95 foodwatch ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin, VR 21908 B, AG Charlottenburg, Geschäftsführer ist Dr. Thilo Bode.
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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Urteil Hartz-IV-Anspruch > Jobcenter wollte Blindem Geld verweigern

Erstellt 25.02.2014 Landkreistag und Arbeitgeber fordern neue Hartz-IV-Zuverdienstregeln. Foto: DPA/SYMBOL Ein 35-jähriger Hartz-IV-Bezieher hat im Prozess gegen das Solinger Jobcenter gewonnen. Die Behörde hatte dem Mann, der blind ist, Sozialleistungen verweigert. Doch das Sozialgericht urteilte, dass ihm zusätzliches Geld als Ausgleich für Mehrausgaben zustünde. Drucken per Mail Düsseldorf. Angespartes Blindengeld darf bei der Prüfung eines Hartz-IV-Anspruchs nicht angerechnet werden. Das hat das Sozialgericht Düsseldorf rechtskräftig entschieden. Damit setzte sich ein 35-jähriger Blinder gegen das Solinger Jobcenter durch, wie das Gericht am Dienstag mitteilte. Das Jobcenter hatte dem Kläger die Sozialleistungen verweigert und verlangt, dass dieser sein Vermögen von 8000 Euro bis auf einen Freibetrag von 5550 Euro aufbraucht. Erst dann könne er Arbeitslosengeld II beziehen. Das sah das Sozialgericht anders: Das Vermögen stehe dem Blinden als Ausgleich für Mehrausgaben zur Verfügung, die aus seiner Behinderung resultieren. (Az.: S 37 AS 3151/11) (dpa) http://www.ksta.de/wirtschaft/-hartz-i v-anspruch-jobcenter-verliert-gegen-blinden,1 5187248,26342406.html
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yasni 03.03.14  +  

Sendesaal Bremen: Unsere Konzerte im März

Liebe Freunde des Sendesaales, gegenwärtig läuft mit Rekordbeteiligung und auf Hochtouren der Europäische Klavierwettbewerb im Sendesaal. Das "reguläre" Konzertleben fängt am 8. März wieder an mit einem Konzert des großen uruguayischen Bandoneonspielers Luis di Matteo. Und dann geht es Schlag auf Schlag: 13 Konzerte erwarten Sie alleine noch im März! Liederabend, Kammermusik, Chor im Dunkeln, Neue Musik, Jazz, Weltmusik - alles, was das Herz begehrt und das Ohr braucht. Kommen Sie gerne und zahlreich. In den letzten Wochen mussten wir (für Sie: leider, für uns: gottseidank) für viele Konzerte "ausverkauft" melden. Schön, dass Sie uns die Treue halten, aber sichern Sie sich am besten frühzeitig Karten, dann gibt es keine Enttäuschung, wenn keine mehr da sind. Sämtliche Konzerte - übrigens auch über den März hinaus - sind bereits online. Seit Februar 2014 gibt es auch eine Neuerung in unserem Eintrittsgefüge, auf die wir Sie gerne noch einmal aufmerksam machen möchten. Wie Sie sehen werden, gibt es bei Eigenveranstaltungen nunmehr zwei  Stufen von Ermäßigungen: ermäßigt 1 gilt dabei für Rentner, Pensionäre und Personen mit Schwerbehinderungen, ermäßigt 2 schreiben wir für Schüler, Studenten und Hartz IV Empfänger aus. Wir hoffen damit der realen finanziellen Situation unserer lieben Sendesaal-Besucher Rechnung zu tragen und bitten diejenigen, auf die die Ermäßigung zutrifft, sich entsprechend auszuweisen mit Rentner- oder Studentenausweis o.ä. Unsere Kassenkräfte sind angewiesen, sich die Ausweise vorlegen zu lassen. Es hat sich mittlerweile rumgesprochen, dass die Verweilqualität vor und nach den Konzerten im Sendesaal sich durch das öffentliche Restaurant Geerdes am Sendesaal sehr erhöht hat. Geben Sie sich die Zeit. Ein Besuch lohnt sich. Das Geerdes ist auch selbst zu erreichen unter www.geerdesamsendesaal.de Karten für sämtliche Veranstaltungen erhalten Sie außer über unsere website www.sendesaal-bremen.de an der Abendkasse oder als telefonische Vorbestellung unter 0421-33005767 (AB). Für Feedback und Information besuchen Sie uns gern auch auf unserer facebook Seite. Inhalt 08.03. Luis di Matteo, Bandoneon 09.03. Liederabend: Armin Kolarczyk 12.03. Preisträgerkonzert Jugend musiziert 13.03. konzert im dunkeln: Improchor Bremen Leitung Gabriele Hasler 14.03. Benedikt Jahnel Trio 15.03. Christa Couture (CAN) und Rivers of England (UK) 18.03. Trio Ad Libitum Bremen 19.03. Tim McMillan Trio 21.03. musica assoluta: Hommage 22.03. FisFüz feat Gianluigi Trovesi 28.03. Eple Trio (NOR) 29.03. Franziska Hölscher Trio 30.03. Matinee Althastedter Kammerorchester 08.03. Luis di Matteo, Bandoneon Samstag, 08. März 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 16 Euro / 12 Euro) Der große Bandoneonist Luis di Matteo aus Uruguay kommt noch einmal nach Deutschland. Luis di Matteo - Bandoneon Der in Montevideo lebende LUIS DI MATTEO gehört zu den letzten großen südamerikanischen Bandoneon-Virtuosen seiner Generation. Unter ihnen ist er derjenige, der die Bandoneonmusik am weitesten in Richtung E-Musik, insbesondere in Richtung Kammermusik entwickelt hat. Sein musikalisches Lebenswerk zeigt von Anfang an eine beeindruckende Eigenständigkeit, die einerseits in seinen Kompositionen Ausdruck findet, aber auch bei seinen Auftritten deutlich wird. Luis Di Matteo wurde am 10. Mai 1934 als Sohn italienischer Einwanderer in Montevideo, der Hauptstadt von Uruguay, geboren. Er wuchs in einer Tangoatmosphäre auf. 1971 erschien seine erste Platte Estudio Para Tres. Seit den 80er Jahren tritt er regelmäßig auch in Europa auf. 09.03. Liederabend: Armin Kolarczyk Sonntag, 09. März 2014 | 19:30 Uhr | Tickets 25 Euro (ermäßigt 20 Euro / 15 Euro) Unter dem Titel 'Schönheit schenkten wir uns' (frei nach Arnold Schönberg) gibt der Bariton Armin Kolarczyk, begleitet von Stefan Veselka einen Liederabend mit Liedern von Beethoven, Schumann, Wolf u.a. Armin Kolarczyk - Bariton Stefan Veselka - Piano Programm: Ludwig van Beethoven: An die Ferne Geliebte Op. 98 Robert Schumann: Liederkreis op. 24 Johannes Brahms: 4 ernste Gesänge Op. 121 Außerdem einige Mörike-Lieder von Hugo Wolf und Arnold Schönberg: "Dank" Op.1 Nr.1 (aus diesem Lied stammt übrigens der Titel des Liederabends "Schönheit schenkten wir uns") Nach Schuberts Schwanengesang und Winterreise und Der schönen Magelone von Brahms, widmen sich der Bariton Armin Kolarczyk und sein Pianist Stefan Veselka diesmal drei kurzen und wunderschönen Liederzyklen von Beethoven, Schumann und Brahms. Der Bariton Armin Kolarczyk ist aus seiner Bremer Zeit am Theater in bester Erinnerung Er wurde in Trento (Italien) geboren und wuchs zweisprachig italienisch/deutsch auf. Zunächst studierte er Violine am Konservatorium in Trento und schloss das Studium 1986 ab. Ein Jahr später begann er sein Gesangsstudium bei Ada Zapperi in München. Es wurde ergänzt durch den Besuch verschiedener Meisterklassen bei Ada Zapperi, Erik Werba, Giuseppe Taddei und anderen. Parallel widmete sich Armin Kolarczyk dem Jurastudium, das er 1992 an der Universität in Innsbruck zum Abschluss brachte. Nach dem juristischen Examen sah er seinen Schwerpunkt ausschließlich im Gesang. Von 1997 bis 2007 gehörte er dem Ensemble des Bremer Theaters an, wo er viele große Partien seines Faches sang. Gastspiele führten ihn an viele Theater wie Köln, Wiesbaden, Essen und Kopenhagen. 
 Neben seinen Verpflichtungen auf der Musiktheaterbühne widmet sich Armin Kolarczyk dem Liedgesang und gibt im Sendesaal bereits seinen vierten Liederabend. Darüber hinaus tritt er regelmäßig als Solist in Opern- und Oratorienkonzerten sowie in Konzerten mit zeitgenössischer Musik in Erscheinung. Seit März 2007 ist er am Badischen Staatstheater Karlsruhe engagiert. Sein zuverlässiger Klavierbegleiter Stefan Veselka wurde als Sohn tschechischer Eltern im norwegischen Stavanger geboren. Er studierte zunächst Klavier bei Christoph Lieske am Salzburger Mozarteum, anschließend bei Hans Leygraf and der Hochschule der Künste in Berlin. Aus mehreren internationalen Klavierwettbewerben – darunter der Europäische Klavierwettbewerb in Luxemburg, der Beethoven-Klavierwettbewerb in Wien oder der Artur-Schnabel-Klavierwettbewerb – ging er als Preisträger hervor. Nach Dirigierunterricht bei Kerry Taliferro und Kazushi Ono ist Stefan Veselka auch als Dirigent tätig mit Auftritten in Städten wie z.B. Amsterdam, Berlin, Bremen, Manchester, Oslo, Stavanger und Stuttgart. Zur Zeit ist er 1. Kapellmeister und stellvertretender GMD am Stadttheater Bremerhaven, nachdem er zuvor als Kapellmeister am Badischen Staatstheater Karlsruhe (2004 – 2011) und als Assistent des Generalmusikdirektors an den Schleswig-Holsteinischen Landesbühnen (2003 – 2004) engagiert war.   Ab Januar 2014 wechselt Stefan Veselka als 1. Kapellmeister und Stellvertreter des GMD an das Theater Münster. 12.03. Preisträgerkonzert Jugend musiziert Mittwoch, 12. März 2014 | 20:00 Uhr | Eintritt frei Das Preisträgerkonzert des Landeswettbewerbs Jugend musiziert findet traditionell im Sendesaal statt. Das genaue Programm gibt es naturgemäß zeitnah, d.h. nach dem Wettbewerb am 8. März. Die besten jungen Talente treffen aufeinander: Die Preisträger der Regionalwettbewerbe von Jugend musiziert nehmen am 8. März am Landeswettbewerb in Bremen teil. Am Ende entscheidet auch hier die Fachjury: Wer spielt das Preisträgerkonzert im Sendesaal? Seit dem 1. Wettbewerb „Jugend musiziert“ 1964 haben über mehr als eine halbe Million Kinder und Jugendliche an „Jugend musiziert“ teilgenommen, für viele von ihnen war dies der Start in eine Weltkarriere. „Jugend musiziert“ bietet den Vergleich miteinander und eine künstlerische Standortbestimmung. Getragen wird „Jugend musiziert“ vom Deutschen Musikrat, die Schirmherrschaft hat der Bundespräsident. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt die Grundfinanzierung sicher. Die Regionalwettbewerbe und der Landeswettbewerb in Bremen werden vom Senator für Kultur und der Sparkasse Bremen finanziell sichergestellt. Organisatorische und logistische Unterstützung erfahren die Wettbewerbe in Bremen durch den Landesmusikrat, die Musikschule Bremen, die Hochschule für Künste und die Arbeit des Landesverbands. Der Eintritt ist frei. Tickets gibt es an der Abendkasse. 13.03. konzert im dunkeln: Improchor Bremen Leitung Gabriele Hasler Donnerstag, 13. März 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 16 Euro / 12 Euro) Ein besonderes Konzerterlebnis im Dunkeln verspricht dieses Mal der Auftritt des  Improchors Bremen zu werden. Um als Chor ein Feld aus vokaler Improvisation in völliger Dunkelheit zu schaffen, braucht es bei den Beteiligten gute Ohren und vor allem blindes Verständnis und viel Vertrauen. Mit anderen Worten: das aufeinander Hören kann gar nicht anders als zum Lauschmodus zu werden, also die völlige Hingabe an Klang und Stille. Lässt sich musikalische Schwarmintelligenz überhaupt im Dunkeln dirigieren? Eine auch für das Publikum aufregende Versuchsanordnung! schreibt Gabriele Hasler zu diesem speziellen konzert im dunkeln. Der Improchor Bremen wurde von der Bremer  Stimmkünstlerin Gabriele Hasler im Herbst 2012 gegründet und widmet sich unter ihrer Anleitung dem Circle Singing, Lautmalereien, Minimal Strukturen und freien Feldimprovisationen. Die Chormitglieder freuen sich schon auf das Singen im Dunkeln! GABRIELE HASLER erhielt ihre Ausbildung u.a. am Berklee College of Music, Boston, USA. Seit ca. 1983 ist sie als Sängerin /Komponistin /Lyrikerin im Bereich Jazz und improvisierter Musik tätig und gilt als eine der kreativsten und eigenständigsten Stimmen Europas. Mit ihrem langjährigen Quartett Gabriele Hasler & Foolish Heart war sie bei zahlreichen internationalen Festivals zu Gast und für das Goethe Institut auf Südasien- und Nordafrikatour. 1985 erhielt sie den SWF Jazzpreis. 1986 gründete sie ihr eigenes Plattenlabel Foolish Heart, auf dem bisher 18 Produktionen erschienen sind. Sie schrieb zahlreiche Auftragskompositionen für Ensemble und Chor, unter anderem nach Texten des Dichters Oskar Pastior, mit dem sie zwischen 1994 und 2006 eine enge Zusammenarbeit verband. War sie in den ersten Jahren mehr dem zeitgenössischen Jazz verpflichtet, wurde sie mehr und mehr zur experimentellen Klangerforscherin vor allem mit der eigenen Stimme, auch unter Hinzunahme von Loops und Elektronik. 2012 gründete sie Vokal Interplay und den Improchor Bremen. Gabriele Hasler ist Initiatorin zahlreicher Veranstaltungsreihen in Bremen („Flow“, „G.sänge“, „Vokale Unikate“). Im August 2013 erschien die neue Solo CD „im bauch der vokale“ (Foolish Music 211 113). www.improchor-bremen.de www.gabrielehasler.de 14.03. Benedikt Jahnel Trio Freitag, 14. März 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 16 Euro / 12 Euro) Das internationale Trio des Pianisten von Cyminology und max.bab erstmals im Sendesaal. Besetzung: BENEDIKT JAHNEL, Piano OWEN HOWARD (CA), Schlagzeug ANTONIO MIGUEL (ES), Kontrabaß Intelligenter, mehrdimensionaler Jazz aus Deutschland – der Pianist Benedikt Jahnel steht, wie nur wenige andere, für dies... Und mehr. Jahnel gilt als Hoffnungsträger der aktuellen Jazzszene: Seine musikalische Laufbahn ist gesäumt von Preisen, Stipendien, Konzerten in über 35 Ländern darunter Festivals wie das Montreal Jazz Festival (CA) und JazzBaltica in Salzau (D) , sowie internationalen CD-Veröffentlichungen. Benedikts musikalische Ausbildung begann im Süden von München mit klassischem Klavierunterricht. Es folgten sechs Jahre im Landes- und BuJazzO, Studium an der Universität der Künste Berlin bei David Friedman und Hubert Nuss und am City College New York bei John Patitucci, Kenny Werner u.v.m.... Jahnel ist außerdem Diplommathematiker und forscht auf dem Gebiet der „Interagierenden Teilchensysteme“. Jahnel, vielen auch als Mitglied von Cyminology bekannt, hat sein musikalisches Profil  durch die Arbeit mit dem Metropol Orchestra, Phil Woods, Johannes Enders, Charlie Mariano, Wolfgang Muthspiel, Dave Liebman und John Abercrombie geschärft und brilliert schon seit längerem in der Königsdisziplin des Jazz: dem Piano-Trio. Sein Debut-Album “Modular Concepts” (material records, 2008) hat einen Sturm begeisterter Presse entfacht. Die Nachfolge-CD "Equilibrium" wurde von Manfred Eicher persönlich in Lugano für ECM produziert und schafft die Synthese zwischen der vielgelobten Energie und Intelligenz des Trios sowie der berühmten Atmosphäre und Brillianz einer ECM Aufnahme, wobei die sieben Stücke auf „Equilibrium“ – ausnahmslos Jahnel-Kompositionen – durch eine ganz eigene, delikate Balance zwischen auskomponierten und improvisierten Anteilen bestechen. Denn durch ausgiebige Tourneen ist das deutsch/amerikanisch/spanische Trio zu einer bemerkenswert kompakten und stilistisch unverwechselbaren Gruppe zusammengewachsen. Mit Owen Howard und Antonio Miguel hat Benedikt zwei äußerst gefragte Musiker der New Yorker Szene zu sich gebeten. Beide haben bereits als Bandleader und Sideman auf unzähligen Konzerten und CD-Aufnahmen ihr grandioses Können unter Beweis gestellt. Der kanadische Drummer Owen Howard, Mitstreiter von Musikern wie John Abercrombie, Dave Liebman, Sheila Jordan und Dave Holland, lebt seit über 25 Jahren in New York. Die Freundschaft zwischen Owen und Benedikt geht zurück auf eine Begegnung an der Berliner Universität der Künste. Owens einzigartiger Sound und sein individuelles Time-Konzept machen ihn zu einem der interessantesten Drummer seiner Generation. Antonio Miguel stammt aus Spanien und hat sich bereits nach kurzer Zeit in New York einen großartigen Namen als Begleiter und Solist gemacht. Sein Sound hat eine unglaubliche Mischung aus Weichheit und Prägnanz, aus Rhythmik und Lyrik. Die Verbindung zu Benedikt entstand durch zahlreiche gemeinsame Sessions mit Freunden in New York und Antonios Studium am City College in Harlem. Mittlerweile lebt Antonio wieder in Madrid. Und das schreibt die Presse: "Phasenübergänge (...) beherrscht er mit seinem Benedikt Jahnel Trio meisterhaft: Wo enden auf seinem exzellenten ECM-Debüt "Equilibrium" die Kompositionen, wo beginnt die Improvisation? Der Aggregatzustand dieser Musik: fließend!"stern, Oktober 2012 "Was für eine Schatzkiste an prächtiger Musik wird auf diesem Album geöffnet! Equilibrium bietet in 7 Kompositionen einen faszinierenden Überblick über die Klasse dieses Trios und mag mit Recht einer der Jazzhöhepunkte des Jahres genannt werden." Dirk Hovenga, Written in Music, September 2012 15.03. Christa Couture (CAN) und Rivers of England (UK) Samstag, 15. März 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 18 Euro (ermäßigt 14 Euro / 10 Euro) Die kanadische Singersongwriterin Christa Couture in einem Songs & Whispers Special im Doublebill mit Rivers of England im Sendesaal. Christa Couture - Gitarre, Piano, Gesang Die kanadische Indie-Folk-Pop-Sängerin Christa Couture ist in ihrer Heimat und in Großbritannien schon ziemlich bekannt. Bei uns wird sie von den wenigen, die sie schon kennen, als schillernder Geheimtipp gehandelt. Im letzten Jahr war sie bereits in einem Circuit von Songs & Whispers zu hören. Christa Couture ist eine Musikerin in der Tradition der indianischen Cree-/Metis-Kunst. Singen hat sie sozusagen von Kindheit an im Blut. Ihre skandinavische Mutter sang in einem Folk-Trio, der Vater, ein Cree-Indianer, pflegte Gesänge der indigenen Ureinwohner Kanadas. Ihre Eltern haben das Sangestalent ihrer Tochter inspiriert und gefördert. Gesang hat sie seit ihrer Kindheit begleitet. Überwiegend autodidaktisch hat sich Christa Couture Gitarre und Klavier spielen beigebracht. Komponiert hat sie von frühesten Teenagertagen an. Nach Umwegen über Film und Radio in Vancouver kam die Mittdreißigerin wieder zum Gesang. 2005 hat sie ihr Debüt gegeben und seitdem ist sie mit Lob und Auszeichnungen versehen worden. Ihre CD The Living Record wurde im kanadischen Radio CBC zu den "Besten Alben des Jahres 2012" gewählt. Rivers of England Robin Spalding - Gitarre, Gesang Annie Tyhurst - Cello, Jacob Tyghe - Bass Brian Madigan - Percussion Nach ihrem überaus erfolgreichen Besuch im Rahmen des „SONGS & WHISPERS“ Open Air 2013, kommen Rivers Of England erneut nach Bremen, um ihr Debut-Album „Of Trivial And Gargantuan“ zu präsentieren. Im März kommt die Band mit dem einzigartigen akustischen Sound aus Cello, Schlagzeug, Bass, Gitarre und Gesang als Quartett in die Hansestadt. Den Rahmen traditioneller Folklore sprengend und inmitten der Arbeiten am zweiten Album, experimentieren Rivers Of England mit minimalistischen Klängen, kunstvoll eingebettet in zeitlose Melodien, um so eine noch unvergesslichere Erfahrung zu kreieren.       18.03. Trio Ad Libitum Bremen Dienstag, 18. März 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 18 Euro (ermäßigt 14 Euro / 10 Euro) Zeitgenössische Kammermusik mit Andreas Salm, Klarinette, Karsten Dehning, Cello und Juliane Busse, Klavier, u.a.  mit einer Uraufführung von Andrew Glover Trio Ad Libitum Bremen Andreas Salm -  Klarinette / Bassklarinette Karsten Dehning -.  Cello Juliane Busse -  Klavier Programm Mark-Anthony Turnage -   Cortège for Chris  (1997) Helmut Lachenmann -   Allegro sostenuto  (1986) *** Andrew Glover -   Earth-Stepper Runes  (2013)  UA Erwin Koch-Raphael -   composition nr. 42  (1991) Karsten Dehning -  Trio  (2006) Andreas Salm -   Mandala  (1994/2012) Das Trio Ad Libitum Bremen hat sich auf Zeitgenössische Musik konzentriert und konzertiert seit 1981 in wechselnder Besetzung. Konzertreisen, Rundfunkaufnahmen, Festivalteilnahmen und CD-Produktionen führten das Ensemble durch ganz Europa. Andreas Salm studierte Klarinette bei Endre Homoki in Bremen und Hans Deinzer in Hannover mit dem Abschluss der "Künstlerischen Reife". In Birmingham (UK) schloss er ein Kompositionsstudium bei Andrew Downes an und promovierte in Musikwissenschaft bei Peter Johnson. Er arbeitet freischaffend als Musiker und Komponist und hat 1997 in Poznan (Polen) einen Sonderpreis für seine Kinderoper "Space" erlangt sowie 2000 mit der "Camerata Instrumentale Bremen", in der er 14 Jahre lang Soloklarinettist war, beim Deutschen Orchesterwettbewerb in Karlsruhe einen Ersten Preis für seine Sinfonie "Farben der Nacht". Karsten Dehning studierte bei Klaus Storck an der staatlichen Hochschule für Musik und Theater in Hannover Cello und schloss 1985 mit dem Konzertexamen ab. Seitdem ist er dort Lehrbeauftragter.  Er arbeitet freiberuflich als Musiker und Komponist und ist 1993 Mitglied des "Neuen Ensembles Hannover" Juliane Busse studierte bei Birgit von Rohden an der Hochschule für Künste in Bremen. Nach dem Staatsexamen folgten weitere Studiengänge: Klavier bei Olga Rossin in Karlsruhe (Diplom 1989), "Neue Musik" bei Bernhard Wambach an der Folgwanghochschule-Ruhr (Examen 1992) und Privatstudien bei Vitaly Margulis. Juliane Busse hatte 1990/91 ständige Aufführungen mit dem Ballettensemble der Opernhäuser Duisburg und Düsseldorf, sie nahm an den Ruhrfestspielen teil und machte Konzerte und Rundfunkaufnahmen in ganz Europa. Die Interpretation romantischer und zeitgenössischer Lieder bildet einen besonderen Schwerpunkt im Schaffen der Pianistin. Juliane Busse ist Dozentin für Klavier an der Hochschule für Künste Bremen. In Kooperation mit Radio Bremen Nordwestradio. Mitschnitt Radio Bremen Nordwestradio. 19.03. Tim McMillan Trio Mittwoch, 19. März 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 16 Euro / 12 Euro) Der australische Ausnahmegitarrist Tim McMillan ist bereits zum dritten Mal mit seinem Trio im Sendesaal und präsentiert sein neues Album Wolves of Stünz. Tim McMillan - Gitarre, Gesang Alex Bökelund - Schlagzeug Richard Stone - Gitarre, Gesang Tim McMillan aus Melbourne, Australien, ist ein abtrünniger Durchschnittsbürger und ein ganz und gar einzigartiger Musiker. Er präsentiert seine virtuosen akustischen Fähigkeiten in nahezu athletischen Gitarrenkniffen und einem scharfsinnigen und melodischen Songwriting. Musiker werden gerne einem bestimmten Genre zugeordnet, in einer Schublade verstaut und bei Bedarf wieder herausgeholt. Doch für Tim McMillan passt keine Schublade. Er ist überall und doch nirgendwo einzuordnen. Tim McMillan ist auf seinem Instrument ein Virtuose, ein Ausnahmekönner. Goblincore“ (Goblin bedeutet Kobold) würde der Australier auf seine Schublade schreiben. Die Bezeichnung hat er sich selbst ausgedacht für das ungezähmte, fantastische Element seiner Musik. Seine lebendigen Auftritte, sein Sinn für Humor und seine Fähigkeit das Publikum zu begeistern haben ihn zu einem beliebten Live Künstler gemacht. In seinem Heimatland Australien hat Tim zahlreiche Preise gewonnen, unter anderem den Maton Young Guitarist of the Year und Cole Clark & Ben Harper Guitar Award als bester Instrumentalist. 
Er spielte mit Gitarrenlegenden wie Al Di Meola, Dominic Miller (Sting) und Kaki King. Tim McMillan kommt bereits zum dritten Mal mit seinem Trio in den Sendesaal. Die Presse schreibt über ihn:
 Die Songs weisen im allgemeinen keine klaren Strukturen auf, es wird ganz einfach musiziert, wie auf einem flauschigwarmen Teppich, auf dem ich gern mitfliege. So kann es vorkommen, dass sich mitten im Titel ein Wechsel einstellt, dadurch bleibt der Spannungsbogen über die ganze Platte erhalten. Zwischendurch immer wieder brillante Soloeinwürfe auf der Gitarre, wobei McMillan sich als meisterlicher und individueller Picker erweist. Berauschend, diese Musik! www.rocktimes.de link zu Tim McMillan 21.03. musica assoluta: Hommage Freitag, 21. März 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 16 Euro / 12 Euro) Das Ensemble des Komponisten Thorsten Encke ist bekannt durch seine interessanten Programme. Es ist erstmals bei uns zu hören mit Kompositionen von Giovanni Gabrieli, Thorsten Encke, Paul Hindemith und Claude Debussy. Solisten: Julia Bartha, Klavier und Tanja Tetzlaff, Violoncello musica assoluta Leitung Thorsten Encke « Hommage » Giovanni Gabrieli (geb. um 1557): Canzoni per sonar a quattro (ca.1590) Thorsten Encke (*1966): Hommage für 14 Spieler (Uraufführung) Paul Hindemith (1895 - 1963) Kammermusik Nr.2 op.36/1 für Klavier und Ensemble   Kammermusik Nr.3 op.36/2 für Cello und Ensemble  Claude Debussy (1862 - 1918): Six épigraphes antiques musica assoluta besteht aus erstklassigen jungen Musikern, ergänzt durch einige etablierte junge Professoren und Orchestermusiker. Die Mischung aus Erfahrung und Unverbrauchtheit erscheint ideal um persönliche Stärken zu entfalten und dem Ganzen Kraft und Hingabe zu verleihen. Allen gemeinsam sind ein hohes Stilempfinden und der Wille, einen Klangkörper von außergewöhnlicher Homogenität zu formen. Nicht nur technisch - musikalische Qualitäten, sondern in besonderem Maße Kommunikation und Initiative jedes einzelnen sind dem künstlerischen Leiter Thorsten Encke bei der Auswahl wichtig. Die Praxis hat zudem gezeigt, daß die projektbezogene Arbeit zu frischer und motivierter Herangehensweise führt. Violine: Elisabeth Kufferath, Yuki Kasai, Lucja Madziar, Kana Sugimura, Mirjam Klein, Hannah Zimmer, Krzysztof Specjal, Christine Krapp, Jakob Encke, Johannes Haase Viola: Barbara Linke-Holicka, Monika Apostol, Donata Böcking, Anastasia Denisova, Tomasz Neugebauer Violoncello: Inga Raab, Maike Reisener, Volker Bohnsack, Jan Bauer, Leonhard Disselhorst Kontrabaß: Hiroyuki Yamazaki, Holger Michalski Flöte, Oboe: Martin Glück, Sandrine Vialette, Claire Sirjacobs Klarinette, Fagott: Ishay Lantner, Eric Artelt Horn: Susanne Lorenz Trompete, Posaune: Magdalena Stockmann, Mikael Rudolfsson Schlagzeug, Klavier: Marcus Linke, Nicholas Rimmer 22.03. FisFüz feat Gianluigi Trovesi Samstag, 22. März 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 16 Euro / 12 Euro) Der italienische Großmeister der Klarinette Gianluigi Trovesi trifft auf die nächste Generation mediterraner Musiker. FisFüz feat Gianluigi Trovesi Annette Maye - Klarinette Gürkan Balkan - Oud, Gitarre Murat Coşkun - Perkussion Gianluigi Trovesi - Klarinette Seit drei Jahren geben FisFüz + Trovesi gemeinsam Konzerte; seit Herbst 2012 ist das ein festes Projekt, das auf Tour geht. Der Reiz dieses Quartetts liegt nicht nur in der musikalischen Verbindung von Orient und Okzident, nicht nur in dem weiten musikalischen Feld von traditionell anmutenden Stücken aus der Türkei oder Italien, aus Einflüssen jüdischer Musik oder dem Swing von Benny Goodman - mit dem ensemble FisFüz + Trovesi treffen Musiker aus zwei Generationen zusammen, die über ein hohes Maß an Erfahrung verfügen und diese mit der Authentizität ihres kulturellen Hintergrundes zusammenführen. Der 68jährige Gianluigi Trovesi aus Bergamo zählt zu den profiliertesten Klarinettisten weltweit. Er kombiniert gekonnt Jazzmusik und E-Musik mit Volksliedern aus seiner Heimat und wurde dafür schon von der US-Zeitschrift „Down Beat" mit fünf Sternen ausgezeichnet. Das Ensemble FisFüz begeistert seit mehr als 15 Jahren das Weltmusikpublikum mit einer eigenständigen Musik, die Grenzen überwindet und in die Herzen geht. Die Klarinettistin Annette Maye , der Ud- und Gitarrenspieler Gürkan Balkan und Perkussionist Murat Coskun spielen eine musikalische Mixtur, die vom Balkan bis nach Andalusien reicht und mit einem Schuß Jazzmusik garniert wird. Gemeinsam mit Trovesi kommen italienische Volksmusik und europäische Avantgardemusik dazu. Zum Repertoire tragen alle Beteiligten bei, und im Zusammenspiel verschmilzt Orientalisches mit Europäischem, ungerade Hinkerhythmen (Aksaks) mit italienischen Tanzrhythmen, Jazzphrasierung mit türkisch- melismatischer Melodik, vollmundige Klarinettenklänge mit dem warmen Timbre der Kurzhalslaute Ud und wild pulsierenden Rahmentrommeln. 28.03. Eple Trio (NOR) Freitag, 28. März 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 16 Euro / 12 Euro) Die  Musiker des Eple Trios haben bereits zweimal im Sendesaal gespielt mit dem Saxophonisten Karl Seglem und der Sängerin Elin Furubotn. Als Eple Trio sind sie mit ihren meditativen Klängen erstmals auf Tour in Deutschland. Andreas Ulvo - piano Sigurd Hole - bass
 Jonas H. Sjøvaag - drums Die  Musiker des Eple Trios haben bereits im Sendesaal gespielt mit dem Saxophonisten Karl Seglem und der Sängerin Elin Furubotn. Auch mit dem Trompeter Mathias Eick arbeiten sie häufig. Als Eple Trio  haben sie seit fast zehn Jahren einen sehr eigenen Weg des Zusammenspiels entwickelt, in dem Improvisation und Melodik wichtige Rollen spielen.  Ihre Einflüsse sind vielfältig und weisen weit über den traditionellen Jazzbegriff hinaus zu Klassik, Folk, zeitgenössischer Musik und Pop. Das lebendige Ergebnis sind starke melodische Linien getrieben von treibenden Rhythmen und dynamischen Improvisationen. Die Interaktion ist ein so zentrales Element, dass der Beitrag jedes Einzelnen nicht solistisch sondern nur als Teil  dieses sehr energiereichen und vielfältigen Trios zu verstehen ist. Das Eple Trio hat bisher 3 Alben herausgebracht, die hohes Lob in der Presse sowohl Norwegens als auch international erfahren haben. Getourt hat das Trio bislang in Norwegen, Belgien und Japan. 29.03. Franziska Hölscher Trio Samstag, 29. März 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 16 Euro / 12 Euro) Kammerkonzert mit Franziska Hölscher, Violine, Julian Arp, Violoncello und Caspar Frantz, Piano mit Werken von Brahms, Gade und Schumann. Franziska Hölscher - Violine Julian Arp - Violoncello Caspar Frantz - Piano Programm: Johannes Brahms: Klaviertrio c-moll op. 101 Niels Gade: Klaviertrio F-Dur op. 42 *** Robert Schumann: Klaviertrio d-moll op. 63 Franziska Hölscher ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe und Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes, der Deutschen Stiftung Musikkleben, der Stiftung „villa musica“ und des Deutschen Musikrates. Auftritte als Solistin und in unterschiedlichen Kammermusikformationen führten sie auf einige der bedeutendsten Konzertpodien und zu den renommiertesten Musikfestivals. Ihr Debut als Trio hatten Franziska Hölscher, Julian Arp und Caspar Frantz beim Schleswig-Holstein-Musikfestival und sind seither regelmäßig in dieser Besetzung zu hören. Julian Arp und Caspar Frantz lernten sich 1996 als Solisten beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ kennen, bei welchem sie im Jahr 2000 den 1. Preis in der Duowertung erhielten. Sie konzertieren inzwischen als festes Ensemble im In- und Ausland und erhielten sowohl als Solisten als auch im Duo Preise bei verschiedenen nationalen und internationalen Wettbewerben. Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der Philharmonischen Gesellschaft. 30.03. Matinee Althastedter Kammerorchester Sonntag, 30. März 2014 | 11:00 Uhr | Tickets 15 Euro (ermäßigt 10 Euro / 8 Euro) Die Frühjahrsmatinee des Althastedter Kammerorchesters u.a. mit zwei Violinkonzerten von Louis Spohr und 2 jungen Bundespreisträgern Jugend musiziert als Solisten. Althastedter Kammerorchester Solisten: Daniel Stoll, Jannis Rieke - Violine Dirigent: Grigori Pantijelew Programm: Ludwig van Beethoven: Coriolan, Ouvertüre op. 62 Louis Spohr: Violinkonzert Nr. 11 op. 70 Louis Spohr: Violinkonzert Nr. 15 op. 128 Erik Satie: Ballettmusik Relâche (1924) Das Alt-Hastedter Kammerorchester wurde 1983 von Laienmusikern, Musikstudenten und Berufsmusikern gegründet, mit dem Ziel, anspruchsvolle Werke der klassischen, romantischen und modernen Musikliteratur in regelmäßigen wöchentlichen Proben, ursprünglich in der Alt-Hastedter Kirche, bis zur Konzertreife zu erarbeiten und aufzuführen. Der damalige Domorganist, Prof. Heintze, setzte als Gründungsdirigent die musikalischen Maßstäbe. Seitdem gibt das Orchester jährlich 1-2 Konzerte, seit 2003 unter der Leitung von Grigori Pantijelew. Eine Veranstaltung des Alt-Hastedter Kammerorchesters Hinweise zum Abonnement: Sie erhalten diesen Newsletter unter der E-Mail Adresse wielandvonhodenberg@web.de.
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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Flucht bis heute ist direkte Konsequenz der kolonialen Zerstörung - Bericht von der 2. Konferenz in Hamburg

Bericht von der Konferenz der Gruppe "Lampedusa in Hamburg" und der Karawane vom 8. Februar 2014 in Hamburg Die komplette Konferenz ist filmisch dokumentiert und ist auf Kürze hier und auf youtube zu sehen. 1. Februar 2014 - Konferenz I „Warum verlassen Menschen ihre Heimatländer? Wir sind hier, weil ihr unsere Länder zerstört!“ 8. Februar 2014 - Konferenz II „Der Europäische Krieg gegen Flüchtlinge – das stille Sterben in den Lagern“ Am vergangenen Samstag, den 8. Februar 2014, nahmen wieder wie bei der ersten Konferenz etwa 200 Menschen an der zweiten Konferenz zur Stärkung des Kampfes der Gruppe „Lampedusa in Hamburg“ teil. Nach dem bei der ersten Konferenz vornehmlich die Fluchtursachen im Vordergrund standen, sollte bei der zweiten Konferenz vermehrt die Situation der Flüchtlinge hier in Europa im Fokus stehen. Der europäische Krieg gegen die Flüchtlinge und das stille Sterben in den Lagern war der Titel der Konferenz. In der Einleitung wurde darauf hingewiesen, dass diese Wortwahl keine Übertreibung darstelle. Jede und jeder in Deutschland hat die Möglichkeit vor Ort und jederzeit sich über die Situation in den Isolationslagern zu informieren. Die zweite Konferenz verfolgt das Ziel allen Interessierten zu verdeutlichen, warum die Mitglieder der „Lampedusa in Hamburg“ sich nicht in dem zerstörerischen deutschen Asylsystem begeben wollen, welches Menschen langsam zermürbt und für einige den Tod bedeutet. Weiterhin sollte der durch die Konferenz geschaffene Raum die Möglichkeit bieten, dass sich die aus dem bundesweiten Netzwerk der KARAWANE angereisten Flüchtlingsaktivisten und die Mitglieder der „Lampedusa in Hamburg“ austauschen und Wege suchen, wie die Verbindungen klarer und stärker im alltäglichen Kampf stärker zum Ausdruck kommen. Bevor die Konferenz durch den Hauptvortrag von Rosa Amelia Uribe-Plumelle, Autrorin des Buches "Weisse Barbarei, Vom Kolonialrassismus zur Rassenpolitik der Nazis", eröffnet wurde, gedachten die anwesenden Personen den drei Verstorbenen des Brandes in dem Hamburger Flüchtlingsheim am 6. Februar 2013. Es folgten Vorträge von Conny Gunßer zur europäischen Grenzschutzagentur FRONTEX. Anschließend berichteten die Flüchtlingsaktivistinnen Badassawe und Nack Nyemeck sowie der Flüchtlingsaktivist Rex Osa über die Situation in den Lagern und dem Kampf gegen diese Zustände. Vorträge der Mitglieder der Lampedusa in Hamburg Friday Emitola und andere über die Situation in Italien sowie Vertretern von MigrantInnen-Organisationen aus Italien bildeten den Abschluss. Europas Staaten schüren Ängste vor der Migration, die sie selbst verursachen Rosa Amelia Uribe-Plumelle begann ihren Vortrag mit einer Beschreibung des aktuellen Diskurses in Europa über die Migration nach Europa. Sie stellte fest, dass in Europa die Regierungen und Staaten Ängste schüren. Sie behaupten die eigene Kultur und Identität sei durch die Migration von Menschen nach Europa bedroht. Gleichzeitig erklären sie, dass sie nicht in der Lage seien die Probleme der Welt zu lösen. Ferner kategorisieren sie die zugewanderten Menschen in politische und wirtschaftliche Flüchtlinge. Frau Uribe Plumelle sagt aber, dass die Ursache für die Migration unabhängig vom Grund letztendlich dieselbe Ursache hat. Sie stellte vor ihren Ausführungen die Frage: „Warum müssen viele Afrikanerinnen und Afrikaner ihr Land, ihre Freunde, Bekannte, Familien verlassen? Warum treffen sie diese schwerwiegenden Entscheidungen und nehmen das Risiko auf, an den Toren Europas anzuklopfen, wo sie mit Erniedrigungen und Tod konfrontiert werden?“ Horror der Deportation 500 Jahre alt Um diese Frage zu klären, zeichnete sie in ihrem Vortrag die historischen Gründe und führte bis in die Gegenwart, um die Kontinuität der kolonialen Unterdrückung zu belegen. Sie berichtete über die afrikanischen Gesellschaften vor dem 15. Jahrhundert. Diese seien in ihrem sozialen und wirtschaftlichen Aufbau fortschrittlicher und besser gewesen, als die europäischen Gesellschaften ihrer Zeit. Obwohl zahlreiche archäologische Funde und Berichte von Geographen, Reisende und Navigatoren über diese Gesellschaften existieren, werden die Wahrheiten über diese Gesellschaften von den sogenannten Afrikaexperten totgeschwiegen. Es wird nicht darüber berichtet, dass die Agrikultur auf dem afrikanischen Kontinent beispielhaft für die damalige Zeit war. Mitte des 15. Jahrhunderts fand die erste militärische Aggression durch die Portugiesen statt. Danach folgten in der Geschichte die anderen europäischen Länder England, Frankreich, Niederlande, Spanien, Belgien, Deutschland und Italien. Ab dem 15. Jahrhundert begann das Zeitalter der industriellen Deportation in dem Konzentrationsuniversum Lateinamerikas, die Epoche der Jagd nach Köpfen mit einer enormen Brutalität barbarischen Ausmaßes. Dieser Horror wurde fortgesetzt in den folgenden fünf Jahrhunderten. Im 19. Jahrhundert wurden die Expansionskriege auf verschiedene Teile der Erde ausgeweitet. Die Aufteilung und Zerstückelung Afrikas fand von November 1884 bis Februar 1885 in Berlin unter Teilnahme fast aller damaligen europäischen Staaten statt. Der Kolonialismus -nicht nur in Afrika- war gekennzeichnet durch Vernichtungskriege gegen die Bevölkerung, missachtete jedes Menschenrecht und zerstörte letztendlich die Kulturen, das soziale Gefüge dieser Länder und ihre Ökonomien. Nie hat einer der verantwortlichen Staaten bis heute Verantwortung übernommen für diese Zerstörungen. Bis heute wurde keine Wiedergutmachung geleistet. Diese Verbrechen gegen die Menschheit sowie die Schuld bleiben bestehen. Aufstieg des 2. Deutschen Reiches zur Kolonialmacht: Konzentrationslager und Genozid in Namibia Um den Charakter der Kolonialunternehmungen zu beschreiben, konzentrierte Frau Uribe-Plumelle sich auf die Vorgehensweise der deutschen Kolonialherren in Namibia. Die Besitznahme des heutigen Namibias durch deutsche Kolonialherren begann 1893. Um die Macht zu festigen wurde jedes Mittel ergriffen. Um den kolonialen Charakter und den Blick der Kolonialisten auf die Bevölkerung Namibias darzustellen, zitierte Frau Uribe-Plumelle Briefe von Lothar von Trotha und von dem Oberkommando aus Berlin. Lothar von Trotha war der Organisator des Genozids an Herrero und Nama. In der Zeit der deutschen Kolonialherrschaft im heutigen Namibia wurden 80% der Herrero-Bevölkerung und die Mehrheit der Nama ermordet. Die ersten Konzentrationslager wurden in der damaligen Kolonie gebaut. Dort wurden die Überlebenden des Genozids systematisch zu Zwangsarbeit gezwungen bis sie starben. Frau Uribe-Plumelle betonte, dass die Schilderungen über Namibia keine Besonderheit darstellen. Sie sind typisch und charakteristisch für alle Kolonien. Das Ziel der Kolonien war, durch Inbesitznahme von Land, die Rohstoffe zu plündern und die dortige menschliche Arbeitskraft auszubeuten. Die Profite flossen in die Zentren der Kolonien nach Europa. Am Ende ihrer Ausführungen über die Kolonialgeschichte, wiederholte sie eine Aussage mit der sie in Europa häufiger konfrontiert wird: „Das sind Geschichten aus der Vergangenheit, lass uns die Gegenwart und die Zukunft anschauen.“ Daher bewegte sie sich fort in der Geschichte und begann über die Phase der Unabhängigkeitskriege zu berichten. Weltbank und Internationaler Währungsfond Instrumente zur Fortführung der kolonialen Ausbeutung Nach der Erlangung formeller Unabhängigkeit von den europäischen Ländern hat sich die Situation in den ehemaligen Kolonien nicht verbessert. Vor der Unabhängigkeit hatte die Weltbank den meisten Kolonialisten Kredite zur besseren Ausbeutung der Rohstoffe zur Verfügung gestellt. Diese Kredite dienten den Kolonialherrschern zur Aneignung der Mineralien und der Agrarprodukte und zum Ausgleich von Währungsdifferenzen. Nach der formellen Unabhängigkeit gingen diese Kredite an die neugegründeten Staaten über. Sie waren somit direkt nach der Staatsgründung verschuldet und daher abhängig von der Weltbank und dem internationalen Währungsfond, die Kontrollorgane der westlichen Staaten waren. Fatal für die neuen Staaten war, dass das für Bildung, Gesundheit und für den Aufbau eigener Strukturen notwendige Geld an das Ausland gezahlt werden musste. Die Staaten waren nur in der Lage die Zinsen dieser enorm hohen Kredite zu zahlen. Die afrikanischen Komplizen und Marionetten mit dem alten System wurden ebenfalls von den Mitteln der Weltbank und dem Internationaler Währungsfonds gezahlt. Die sogenannten „Strukturanpassungsprogramme“ der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds dienten dazu, die öffentliche Verwaltung dieser Länder sowie die Kontrolle der Wirtschaft aus den Händen der einheimischen Bevölkerung zu entreißen und das Geld ins Ausland zu transferieren. Diese neue Form der kolonialen Dominanz führte zur weiteren Verarmung und Entkommen war nicht möglich. Nationale Persönlichkeiten sowie Bewegungen gegen diese Dominanz wurden ermordet bzw. unterdrückt. Frau Uribe-Plumelle schloss diesen mittleren Teil ihres Vortrages wiederholt mit der Aussage ab, die sie in Europa häufig zu hören bekommt: „Das ist Geschichte! Wo steht Afrika heute?“ NATO Angriff auf Libyen war ein Angriff auf den Emanzipationsprozess eines ganzen Kontinents Im letzten Teil ihres Vortrages berichtete sie zuerst über die Preise für Telekommunikation nach und innerhalb Afrikas. Alle afrikanischen Staaten mussten jährlich 500 Millionen Dollar an einem internationalen Konsortium zahlen, der Afrikas Verbindung zur Welt durch die Bereitstellung eines Satelliten sicherstellte. 1992 gründeten die afrikanischen Staaten eine Gesellschaft namens RASCOM, um einen eigenen Satelliten zu kaufen und beantragten bei der Weltbank und dem Internationalen Währungsfond einen Kredit in Höhe von 400 Millionen Dollar. 14 Jahre lang wurde dieser Antrag nicht beantwortet bzw. seine Beantwortung verschleppt, bis in 2006 die Regierung Libyens 300 der 400 Millionen Dollars für den Satelliten zur Verfügung stellte. Die restliche Summe wurde von der Afrikabank und der westafrikanischen Bank übernommen. Seit 2007 besitzen die afrikanischen Länder die Möglichkeit günstiger über ihren eigenen Satelliten Telekommunikation ihrer Bevölkerung zur Verfügung zu stellen. Seit dem wurden mehrere Satelliten gekauft. Sie zitierte den afrikanischen Intellektuellen Jean-Paul Pougala: „Gaddafis Libyen kostete den Westen nicht nur die 500 Millionen US-Dollar im Jahr, sondern Milliarden von Dollars an Schulden und Zinsen, die der ursprüngliche Kredit für die kommenden Jahre generiert hätte, mit exponentiellen Steigerungen, und dazu beigetragen hätte, das verborgene System zur Ausplünderung des Kontinentes aufrecht zu erhalten.“ Die Lügen hinter dem Krieg des Westens gegen Libyen Jean-Paul Pougala Sie sagte, wenn wir über das heute sprechen, müssen wir darüber sprechen, warum Libyen angegriffen wurde. Libyen förderte und unterstütze drei afrikanische Projekte: Den Aufbau einer afrikanischen Investitionsbank, den Aufbau eines afrikanischen Währungsfonds und zuletzt den Aufbau einer afrikanischen Zentralbank. Diese Projekte dienten dazu, die afrikanischen Länder aus den Fängen der Strukturanpassungsprogramme des Internationalen Währungsfonds zu befreien. Die Perspektive eines afrikanischen Währungsfonds beunruhigte die Weltmächte, die das Internationale Währungsfond instrumentalisiert hatten, um Afrika auszubeuten. Die europäischen Westmächte haben diskret versucht, sich an dem afrikanischen Währungsfond zu beteiligen und wurden in Dezember 2010, kurz vor den Unruhen in Libyen abgewiesen. Frau Uribe-Plumelle führte weiterhin aus, dass die Gründung einer afrikanischen Zentralbank das Ende des CFA-Franc und damit das Ende der Herrschaft Frankreichs über die ehemaligen Kolonien bedeutet hätte. 1963 wurde bereits Sylvanus Olympio der erste frei gewählte Präsident Togos aus demselben Grund ermordet. Sie sagte, die westlichen Mächte haben noch nie davor zurückgeschreckt, Regierungen zu stürzen oder Präsidenten zu ermorden, um ihre Interessen durchzusetzen. Der Sturz Gaddafis war nicht nur für Libyen bedeutend sondern für den ganzen Kontinent. Alle Länder des Westens brauchen für den Erhalt ihres Wohlstandes die Reichtümer Afrikas. Die 30 Milliarden Dollar der libyschen Regierung, die Präsident Obama konfiszierte, waren für den Aufbau des afrikanischen Währungsfonds bestimmt. Die genannten Gründe erklären, warum Frankreich und NATO Libyen bombardierten. Die EU hat durch diesen Angriff der NATO Afrika um seinen Emanzipationsprozess betrogen. Nun klopfen die ehemaligen ArbeitsmigrantInnen in Libyen und schwarze Libyer, die von den durch Europa bezahlten Putschisten verfolgt wurden, an den Toren Europas. Frau Uribe-Plumelle sagte zum Abschluss, dass es aus pädagogischer Sicht essentiell sei, die Zusammenhänge zwischen der kolonialen Zerstörung und der Flucht von Menschen zu benennen. Wenn man sich die Kontinuität anschaut, dann versteht man, warum also die Menschen ihre Länder verlassen, warum sie an den Toren Europas anklopfen. Rassentheorie in Ruanda und Burundi durch deutsche Kolonialisten eingeführt Gefragt nach Konsequenzen der deutschen Kolonialgeschichte für das heutige Afrika sagte Frau Uribe-Plumelle: „Die Rassentheorie wurde durch die deutschen in Ruanda und Burundi eingeführt.“ Die Tutsi und Hutu haben die gleiche Sprache, Religion und Kultur. Die Politik der deutschen Kolonialisten hat durch indirekte Bevorzugung der einen Gruppe vor den anderen die Tutsi zu einer Herrenrasse emporgehoben. Die belgischen Kolonialisten führten diese Politik nach dem ersten Weltkrieg weiter. Diese Vorgehensweise sei ebenfalls bezeichnend für viele Kolonien, in denen die Kolonialherrschaft eine Volksgruppe zur Umsetzung ihrer Macht und Herrschaft auswählt. Wiedergutmachung und Beziehungen zwischen den Menschen ohne Ausschluss der historischen Wahrheiten In der Diskussion stellte Frau Uribe-Plumelle fest, dass sie nicht an die Eliten glaube, weil diese ihre gemeinsamen Interessen haben. Sie sagte, dass nur die Verbindungen zwischen der Basis in den dominierten und dominanten Ländern zur Durchbrechung der Dominanz führen können. Sie glaube an die Beziehungen zwischen den Menschen und an Wiedergutmachung. Diese ist jedoch nicht möglich, wenn man historische Wahrheiten ausklammert. Die kolonisierten Länder sind nicht nur ihrer Rohstoffe beraubt, sondern auch ihrer Sprache, Kultur und Spiritualität. Sie forderte zuletzt die Menschen hier auf, die eigene Regierung herauszufordern und den Widerstand gegen die aktuellen und kommenden Interventionen aufzubauen. Abschottung gegen unerwünschte Migration durch FRONTEX In ihrem Vortrag „Flüchtlingspolitik in Europa und Lampedusa in Hamburg“ (kompletter Vortrag als pdf auf der Internetseite des Hamburger Flüchtlingsrates) zählte Frau Conni Gunßer vom Flüchtlingsrat Hamburg zuerst die Ziele der europäischen Flüchtlingspolitik auf: Abschottung gegen unerwünschte Migration, Externalisierung, selektiver Zugang für wenig Erwünschte in Austausch für Wachhundrolle, Beschneidung der Bewegungsfreiheit und Abschiebung der Unerwünschten. Die Instrumente dieser Politik sind die Visapolitik, Abkommen mit Drittstaaten, FRONTEX und EUROSUR, die DUBLIN und Schengen Abkommen, restriktive Asylgesetze, Notfallgesetze und –maßnahmen. Sie ging anschließend detailliert auf die Aufgaben von Frontex ein. Neben der Koordinierung und Beratung ist sie aktiv an der Organisierung von Abschiebungen beteiligt. Sie arbeitet nicht nur an den Außengrenzen sondern sowohl innerhalb der Mitgliedsstaaten als auch außerhalb Europas. Ihr Budget ist von 6,2 Millionen Euro in 2005 auf mittlerweile über 88 Millionen Euro (2011) jährlich angestiegen. Sie arbeitet nicht nur mit den Polizeikräften der europäischen Grenzstaaten zusammen, um Flüchtlinge zurückzuweisen, sondern auch mit paramilitärischen Kräften z.B. in Libyen. Sie ging nochmals auf die Rolle von EUROSUR ein, dass in den Medien als ein Fortschritt zur Rettung von Menschenleben präsentiert wurde. Durch EUROSUR sollen völkerrechtswidrige Push-Back Aktionen perfektioniert und die Kollaboration mit Drittstaaten forciert werden. Sie ist also ein weiteres Instrument zur Abschottung Europas und mordet an den europäischen Außengrenzen. Ein Tier mehr wert als ein Flüchtling Im letzten und dritten Teil der Konferenz berichteten Flüchtlingsaktivisten von ihrer Situation und von dem Kampf der Flüchtlinge. Frau Bhadassawe berichtete zuerst über die Situation in Parchim, in Mecklenburg-Vorpommern. Das Isolationslager liegt in der Nähe eines Waldes am Rande des Ortes. Sie leben mit mehreren Leuten in einem Raum zusammen. Für Flüchtlinge existiert keine Gesundheitsversorgung. Es ist schon vorgekommen, dass Ärzte erst nach dem Tod der Flüchtlinge antreffen. In ihre Region wird Tieren mehr Wert beigemessen als Flüchtlingen. Junge Menschen werden diskriminiert und kriminalisiert. Sie sind vor den Diktatoren geflohen. Jeder erzählte, dass Deutschland demokratisch sei. Sie glaube aber, dass das Leben hier schlimmer sei als unter der Herrschaft der Diktaturen. In ihren Gesellschaften aktive Frauen verzweifeln hier. Junge Menschen werden in den Lagern verrückt oder verfallen dem Alkohol. Sie sagte: „Das Leben ist beschränkt auf Zimmer, Toilette und Küche, Zimmer, Toilette und Küche... Was wird aus einem Menschen nach ein, fünf oder zehn Jahren in dieser Eintönigkeit?“ Es folgte der Bericht von Frau Nack Nyemeck. Sie stellte fest, dass Flüchtlinge in Deutschland ein miserables Leben in einem rassistischen System führen. Sie erzählte von einem Flüchtling, der nach 16 Jahren in Lager verstarb. Keiner seiner Mitbewohner hat bis heute erfahren, warum er sterben musste noch wo er vergraben sei. Sie betonte, dass die Flüchtlinge hier in einer ständig traumatisierenden Situation leben müssen. Die Kinder der Flüchtlinge werden diskriminiert. Sie berichtete, dass sie abgeschoben wurde, dass man sie wie ein Dieb behandelt hätte. „In Flüchtlingslager wirst du wie Prostituierte behandelt, du wirst erniedrigt und ständig musst du Tests ablegen und dich rechtfertigen.“, führte sie weiter aus. Der Rassismus hört nicht mit dem Aufenthalt auf: „Wenn du Aufenthalt hast, erlebst du es bei der Wohnungssuche.“ Sie betonte zum Schluss, dass Solidarität notwendig ist, um zu überleben. Als letzter sprach Rex Osa von THE VOICE Refugee Forum zu den anwesenden Personen. Er begann damit, dass die Geschichte der Unterdrückung Jahrhunderte zurückreicht, aber damit ist auch gleichzeitig die Geschichte des Widerstandes verknüpft. Er schilderte zunächst das Beispiel eines Flüchtlings aus Nördlingen, der die Erlaubnis nun bekommen hatte in eine Privatwohnung zu ziehen, keine aber finden konnte, aufgrund seiner Herkunft. Herr Osa sagte: „Nicht nur das Militär, nicht nur die Regierung, jeder spielt seine Rolle in der rassistischen Gesellschaft!“ Die Kernfrage lautet: „Wer ist ein Mensch und wer nicht!“ Diese Einstellung spürt ein Flüchtling von dem Augenblick, an dem sie oder er ein Asylantrag stellt. Der Flüchtling ist gefangen in den Fängen des deutschen Asylsystems, das Menschen langsam wie ein Krebs tötet. Das System ist ausgetüftelt, die Schuld wird verschleiert, in dem System findet keiner die Verantwortlichen. Gleichzeitig kontrolliert das System mit allen verfügbaren Instrumenten die Flüchtlinge. Herr Osa ging auf die Flüchtlingskämpfe heute ein. Unsere Anwesenheit heute hier und auf der Straße beweist unsere Existenz. Die Geschichte von THE VOICE Refugee Forum ist eine Geschichte des Widerstandes. In den Jahren des Kampfes haben wir gelernt keine Angst von den Herrschenden zu haben. In dem Kampf für Aufklärung für Oury Jalloh haben wir die Angst vor der Polizei abgelegt. Der Kampf der Freunde der „Lampedusa in Hamburg“ ist aus Sicht Herr Osas eng verbunden mit dem KARAWANE-Festival 2010. Er stellte fest: „Was heute passiert, basiert auf den Fundamenten der Solidarität, die in der Vergangenheit aufgebaut worden sind. Früher wussten wir nicht, wo all die Lager sind. Heute sind Netzwerke der Solidarität und Flüchtlinge sind selbstermächtigt.“ Situation in Italien Die Situation in Italien wurde von Frau Wena Flores von Umangat-MIGRANTE aus Rom und von International Migrants Alliance Sektion Europa vorgestellt (Beitrag von Frau Wena Flores). Sie berichteten über die Auswirkungen der Bosso-Finni-Gesetze und ihre Instrumente auf das Leben der MigrantInnen in Italien. Viele MigrantInnenselbstorganisationen seien als Reaktion auf die Gesetze entstanden, weil diese den Rassismus geschürt und das Leben der MigrantInnen getroffen haben. Die Migrationskontrolle und die Unterdrückung der MigrantInnen ist aus Sicht von Frau Flores eine Methode um die Ausbeutung zu verwirklichen. Den schriftlich eingereichten Vortrag von Frau Wena Flores könnt ihr hier nachlesen. Zum Schluss sprach Herr Friday Emitola, einer der Sprecher von „Lampedusa in Hamburg“. Er sagte: „Wir Afrikaner sind hier, um unsere Rechte, die man uns vor langer Zeit genommen hat, zurück zu erobern. Es ist ein globaler Kampf den wir hier führen!“ Um kurz vor 20:00 Uhr verließen die Konferenzteilnehmer und –teilnehmerinnen den Saal. Viele diskutierten bereits, wie sie die Informationen der beiden Konferenzen zur Stärkung des Kampfes der „Lampedusa in Hamburg“ nutzen können. Einer der Hauptfragen blieb, wie der Kampf der Gruppe aus Hamburg mit den Kämpfen der anderen Flüchtlinge in anderen Orten verknüpft werden könnte. Wie der Druck weiter auf die Hamburger Regierung erhöht werden könne. Der Appell von Rosa Amelia Uribe-Plumelle klang noch in den Ohren: „Fordert euren Regierungen heraus und organisiert den Widerstand gegen Militärinterventionen!“ 10. Februar 2014 KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 21.02.14  +  

Robin Wood-Newsletter: Wald statt Asphalt, Ruhe statt Lärm, gutes Klima statt mehr Flieger!

Die Berliner Protestpappel ist gefällt worden, aber das bestätigt die Aktiven nur in ihrem Widerstand gegen die A 100: Unter Einsatz eines großen Polizeiaufgebots und gegen den Protest von rund 100 Menschen direkt vor Ort hat der Berliner Senat am 3. Februar bewiesen, dass er auch demonstrative Zeichen der Zerstörung für den Bau der A100 einsetzt. Hier ein Video dazu. Dem teuersten Autobahnprojekt Deutschlands - veranschlagt sind 150.000 Euro pro Meter und allein 473 Millionen für das 16. Teilstück - sollen laut Planung viele Wohnhäuser, hunderte Wohnungen und Bäume sowie Kleingartengebiete und Grünflächen zum Opfer fallen. Den Anwohner_innen wird sie Blechlawinen bescheren, die Folge werden mehr Verkehrstote und Klimaschäden sein. Einen Nutzen hat sie augenscheinlich nur für Auto- und Straßenbaulobby. Doch noch ist sie nicht gebaut, und der Berliner Senat wird weiter mit Protestaktionen und Aufbegehren der Bevölkerung rechnen müssen. Auch in Frankfurt ist der Widerstand gegen unsinnige Verkehrsprojekte nicht kleinzukriegen: Am 2. Februar nahmen über 1000 Menschen an einem Waldspaziergang gegen den Flughafenausbau teil (hier ein Quer TV-Video dazu). Denn der Treburer Oberwald, dessen Bannwaldstatus jüngst aufgehoben wurde, soll für das Terminal 3 gerodet werden. Der klimakillende und gesundheitsschädliche Flugverkehr soll sich in Frankfurt um bis zu 25 Millionen Passagiere pro Jahr erhöhen, obwohl der Flughafen jetzt schon das drittgrößte Passagieraufkommen Europas und das elfgrößte weltweit hat. Die Geschichte des Widerstandes gegen den Frankfurter Flughafen ist beeindruckend, angefangen mit der Startbahn West in den 80ern bis in die letzten Jahre, in denen ROBIN WOOD-Aktive sich unter anderem an einer dreivierteljährigen Waldbesetzung beteiligten. Die nächsten Termine zum Thema "Kein Flughafenausbau!" findest Du hier. ROBIN WOOD fordert: Besser mobil statt mehr Verkehr! Umwelttipp Straßenbäume möchten nicht gepökelt werden: Kein Streusalz! Der Winter ist noch nicht gebannt, daher wird in Supermärkten und Baumarktketten noch immer Streusalz verkauft. Der Einsatz solcher und anderer Auftaumittel zur Gehwegreinigung ist jedoch in den allermeisten Kommunen wegen seiner Umweltschädlichkeit verboten - zum Schutz des Bodens und der Vegetation. Vor allem Bäume, aber auch Kraftfahrzeuge, Brücken und Straßen leiden an der . Versalzung. Hier findest Du eine Liste der Städte mit Streusalzverboten.Der Baumarkt Obi betreibt sogar Verbrauchertäuschung, indem er trotz wiederholter Abmahnung von ROBIN WOOD Streusalzsäcke verkauft, die irreführend das Umweltzeichen Blauer Engel tragen. Wenn tatsächlich Glätte droht und Schneeschippen nicht mehr ausreicht, ist umweltschonendes, salzfreies Streugut eine gute Alternative: Sand, Splitt oder Granulat mit dem Blauen Engel bieten sich hier an.
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yasni 21.02.14  +  

GUTE Arbeit als Menschenrecht? Eine Stimme für progressive Veränderungen in der Arbeitswelt

Die Arbeitswelt befindet sich im Wandel. „Traditionelle Arbeitsverhältnisse“, sprich (meist männliche) dauerhafte Vollzeitstellen mit umfassender sozial- und arbeitsrechtlicher Absicherung, geregelter Normalarbeitszeit und kontinuierlichem Entgelt, weisen kaum nennenswerte Zuwachsraten auf. Atypische Arbeitsverhältnisse wie geringfügige Beschäftigung und Teilzeit, Leiharbeit und neue Selbständigkeit kommen immer häufiger vor. Für viele ArbeitnehmerInnen sind sie harte und oft auch ungewählte Realität. Hinzu kommen neue Rekordwerte an arbeitslosen Menschen,  die in weiten Teilen Europas noch drastischer sind als hierzulande. Erwerbsarbeit ist für Viele keine Selbstverständlichkeit. Doch dem nicht genug: Auch in „traditionellen Arbeitsverhältnissen“ läuft vieles schief: Unbezahlte Überstunden und steigender Arbeitsdruck stehen in vielen Unternehmen auf der Tagesordnung. Zudem wird es immer schwieriger, ein Auskommen mit dem Einkommen zu finden. Der Druck auf die ArbeitnehmerInnen steigt. Die Frage nach „GUTER Arbeit“ in all ihren Facetten besitzt unbestreitbare Aktualität und Berechtigung. Die von Seiten der AK mit initierte Deklaration für „GUTE Arbeit“ bietet die Möglichkeit ein klares Bekenntnis abzugeben.   Das Thema ist jedoch kein Neues. Es hat die ArbeitnehmerInnenbewegung immer schon begleitet. Mit der Verankerung grundlegender arbeitsbezogener Rechte in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (UN-Menschenrechtscharta) wurde im Jahr 1948 ein wesentlicher Baustein gelegt. In Artikel 23, Absatz 1 steht geschrieben, dass jeder „das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit“ hat. Artikel 23, Absatz 3 und 4 führen weiter aus, dass jeder, der arbeitet „das Recht auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert, gegebenenfalls ergänzt durch andere soziale Schutzmaßnahmen“ hat und dass auch jeder „das Recht [hat], zum Schutze seiner Interessen Gewerkschaften zu bilden und solchen beizutreten“. Von einer Situation, die all diesen grundlegenden Erfordernissen in der Arbeitswelt entspricht, sind wir auch im wohlhabenden Europa immer noch weit entfernt.   Die aktuellen Entwicklungen laufen zudem in die falsche Richtung. Die Verschlechterungen in der Arbeitswelt sind massiv und gehen leider oft schleichend von statten. Längst steht nicht mehr der Mensch im Mittelpunkt allen Wirtschaftens. Die Wirtschaft ist nicht primär zur Befriedigung der menschlichen Bedürfnisse ausgerichtet. Die Profitmaximierung ist Selbstzweck und Leitmotiv allen Wirtschaftens. Der Mensch wird auf einen Produktionsfaktor reduziert, menschenwürdige Arbeitsbedingungen erscheinen nur mehr als Kostenfaktor, den immer häufiger die Beschäftigten mit ihrer Gesundheit bezahlen müssen.   Einziges Argument im einschlägigen Diskurs ist die allesumworbene internationale Wettbewerbsfähigkeit: ein Wettbewerb nach unten, für die Meisten zumindest. Gänzlich übersehen wird, dass es vor allem auch die sozialen Errungenschaften sind, die Europa in den vergangenen 60 Jahren zu einem vergleichsweise friedlichen Zusammenleben geführt haben und zu einer der stärksten wirtschaftlichen Regionen hat werden lassen. Heute ist sozialer Fortschritt wieder nötiger denn je. Marktgerechtigkeit ist nicht gleich sozialer Gerechtigkeit. Soziale Gerechtigkeit relativiert das Urteil des Marktes. Die folgenden Bausteine „GUTER Arbeit“ skizzieren wesentliche Bestandteile. Verteilung der Arbeit „GUTE Arbeit“ bedeutet eine faire, geschlechter- und generationengerechte Verteilung der Erwerbsarbeitszeit auf Basis sicherer Arbeitsplätze. Es darf nicht sein, dass die Einen viel zu viel und Andere zu wenig oder keine Arbeit haben. Paradox an den aktuellen Entwicklungen in der Arbeitswelt ist, dass neben dem stetig steigenden Druck und den immer längeren Arbeitszeiten immer mehr Personen auch in Österreich keinen Arbeitsplatz finden. Eine faire Verteilung der Erwerbsarbeit würde nicht nur Teilhabe für die Einen und Entlastungen für die Anderen bringen. Sie wäre auch volkswirtschaftlich sinnvoll: Arbeitslosigkeit ist eine Vergeudung der wertvollsten aller „Ressourcen“; von den persönlichen und sozialen Problemen für die Betroffenen ganz zu schweigen. Weniger Menschen ohne Arbeit bedeuten für die öffentliche Hand weniger Ausgaben (etwa im Bereich der Arbeitslosenversicherung) bei gleichzeitig höheren Einnahmen (etwa durch zusätzliche Lohnsteuereinnahmen). Es entsteht neue Kaufkraft, die einen – gerade aktuell so wichtigen – Konjunkturanstoß mit sich bringen würde. Arbeitszeitverkürzungen sind ein sehr vielseitig sinnvolles Mittel, vor allem auch in konjunkturell schwachen Zeiten. Aber auch die „unbezahlte Arbeit“ muss mehr Beachtung finden und nach neuen Kriterien verteilt werden. Es gibt starke Zusammenhänge zwischen Erwerbsarbeit und Reproduktionsarbeit: Arbeitszeitreduktionen im Segment der Erwerbsarbeit können positiv auf die – momentan zwischen den Geschlechtern sehr ungerecht aufgeteilte – Verteilung von Reproduktionsarbeit wirken. Entlohnung der Arbeit „GUTE Arbeit“ muss eine angemessene Entlohnung und damit einen gerechten Anteil am geschaffenen Wohlstand bereitstellen. Es kann nicht sein, dass die Gewinne der Unternehmen ständig steigen und die durchschnittlichen Löhne und Gehälter preisbereinigt kaum wachsen bzw. Niedrigeinkommen real sogar sinken! Ein weiteres Problem ist die eklatante Schieflage im österreichischen Steuersystem, welche die Ungleichverteilung der Einkommen weiter verschärft. Die ArbeitnehmerInnen müssen steuerlich entlastet werden, demgegenüber brauchen wir höhere Beiträge von den Unternehmen und den Superreichen. Auch ein flächendeckender kollektivvertraglicher Mindestlohn von 1500 Euro wäre ein wichtiger Schritt zu mehr Einkommensgerechtigkeit. Zudem müssen bestehende Lücken, zum Beispiel für Beschäftigte von FreiberuflerInnen, geschlossen und die Umgehung des Arbeitsrechts durch Unternehmen – etwa durch freie Dienstverträge – verhindert werden. Die Definition, wer ArbeitnehmerIn ist, muss neu überdacht werden, damit Kollektivverträge und die volle arbeitsrechtliche Absicherung auch für neue atypische Arbeitsverhältnisse zur Anwendung kommen. Qualität der Arbeit „GUTE Arbeit“ bedeutet ein menschengerechtes Maß in Bezug auf Arbeitszeit und Arbeitsausmaß und garantiert Arbeitsbedingungen, die physische wie psychische Gesundheit erhalten und die Vereinbarkeit von Beruf, Familien- und Privatleben gewährleisten. Unter dem Deckmantel der Flexibilisierung werden Menschen zunehmend aus einem Miteinander hinausgeschleudert. Die geforderte Flexibilität bringt die ArbeitnehmerInnen oft an die Grenzen der Belastbarkeit. Viele arbeiten nahezu rund um die Uhr, flexibel einsetzbar, jederzeit abrufbar. Ständig präsent ist die Angst all jener, die – noch – Arbeit haben, im Konkurrenzkampf um Arbeit (mit dem Rest der Welt, wie uns suggeriert wird) zu bestehen. Reine Profitabilität ist keine Garantie für den Bestand von Arbeitsplätzen mehr. Es gibt einen Konkurrenzkampf um die Gunst der Shareholder. Der Druck der Finanzmärke, mit denen man in unmittelbare Konkurrenz gesetzt wird, gelangt in alle Ebenen der Betriebe und wird bis zur einzelnen MitarbeiterIn weitergereicht. Das Resultat: Menschen klappen zusammen, werden krank, körperlich und seelisch. Burn-Out-Raten erreichen neue Höchststände, die AktionärInnen freuen sich über höhere Profite. Arbeit in Würde „GUTE Arbeit“ achtet die Würde des Menschen, respektiert und ermöglicht das Einbringen persönlicher Fähigkeiten und Kenntnisse und sieht den Menschen als Urheber, Mittelpunkt und Ziel allen Wirtschaftens. Die Würde sollte jeder Leistung im ökonomischen Sinn voraus gehen. Dabei geht es auch um Arbeit in Unterschiedlichkeit und ein klares Bekenntnis gegen jede Art von Diskriminierung in der Arbeitswelt. Maßnahmen wie das Behinderteneinstellungsgesetz, betriebliche Aus- und Weiterbildungen, Pflegefreistellung für Kinder und Angehörige, die Kultur des respektvollen Umgangs miteinander – all dies sind Möglichkeiten, die Würde der Menschen ernst zu nehmen. Sie sind soziale und würdige Errungenschaften und sollten nicht als Fesseln der Wirtschaft verstanden werden. Gerade dort, wo Menschen zu Kostenstellen reduziert werden, zeigt sich ihre Verwundbarkeit. Arbeit mit Sinn „GUTE Arbeit“ ist sozial-ökologisch nachhaltig, stellt Produkte und Dienstleistungen her, die der positiven Gestaltung und Entwicklung der Welt nützen, und ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe. Nicht nur heutige Generationen fallen der Profitmaximierung zum Opfer, auch künftige Generationen sind von dem System betroffen, das auf falsche Prämissen aufbaut und die falschen Ziele verfolgt. Die Ausrichtung unseres Wirtschaftssystems sollte nicht nur heutigen Generationen eine den oben diskutierten Grundsätzen entsprechende Existenz ermöglichen, sondern dabei auch die Lebensgrundlage künftiger Generationen sichern. Mitbestimmung in der Arbeitswelt „GUTE Arbeit“ umfasst das Recht, Arbeitsinhalte, Entscheidungen und Abläufe mitzugestalten, Fehlentwicklungen im Job aufzuzeigen, sich zu organisieren und für Gerechtigkeit zu kämpfen. Jeder Schritt auf dem Weg zur „GUTEN Arbeit“ – sei es auf dem Gebiet der Entlohnung, der Arbeitsbedingungen oder in Sachen Verteilung – ist leider oft ein hart erkämpfter Schritt. Umso wichtiger ist es, dass die Stimme der ArbeitnehmerInnen Gewicht hat. Das gilt auf gesamtwirtschaftlicher und überbetrieblicher Ebene, wo sich Gewerkschaften und Arbeiterkammern für die ArbeitnehmerInnen einsetzen. Aber auch auf betrieblicher Ebene dürfen Mitgestaltungsmöglichkeiten für die ArbeitnehmerInnen nicht aufgeweicht, sondern müssen weiter ausgebaut werden. Die Rechte der ArbeitnehmerInnen, die über Jahrzehnte und unter erheblichen Kraftanstrengungen errungen wurden, dürfen nicht in Zeiten der Krise in einem – zum obersten wirtschaftspolitischen Ziel hochstilisierten – Kampf um Wettbewerbsfähigkeit geopfert werden. Wir brauchen Solidarität, die in der EU und darüber hinaus einen Ausbau des Sozialstaats und der ArbeitnehmerInnenrechte schafft. Deklaration für GUTE Arbeit! Alles Utopie? Vielleicht mag das so erscheinen. Aber nichts ist gefährlicher als in Resignation zu verweilen. Natürlich gegeben ist das heutige neoliberale System jedenfalls nicht. Um all diesen Erfordernissen eine Stimme zu geben, haben Arbeiterkammer, Gewerkschaftsbund und Katholische Kirche in Oberösterreich gemeinsam eine Deklaration für GUTE Arbeit verfasst, die auf www.gute-arbeit.at unterstützt werden kann.   von Philipp Gerhartingerhttp://blog.arbeit-wirtschaft.at/ gute-arbeit-als-menschenrecht-eine-stimme-fue r-progressive-veraenderung-in-der-arbeitswelt /#more-4849
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yasni 21.02.14  +  

Sendesaal Bremen (außer der Reihe): Jazz und einiges mehr

Liebe Freunde des Sendesaales, ein Newsletter ausser der Reihe, der Ihnen die Konzerte mit "Jazz und mehr" bis Mitte März vor Ohren hält. Hören Sie selbst - oder besser: sehen Sie erstmal selbst, um dann zu hören. Es ist bestimmt wieder auch für Sie Spannendes dabei. Ab Februar 2014 gibt es auch eine Neuerung in unserem Eintrittsgefüge, auf die wir Sie gerne aufmerksam machen möchten. Wie Sie sehen werden, gibt es bei Eigenveranstaltungen nunmehr zwei  Stufen von Ermäßigungen: ermäßigt 1 gilt dabei für Rentner, Pensionäre und Personen mit Schwerbehinderungen, ermäßigt 2 schreiben wir für Schüler, Studenten und Hartz IV Empfänger aus. Wir hoffen damit der realen finanziellen Situation unserer lieben Sendesaal-Besucher Rechnung zu tragen. Es hat sich mittlerweile rumgesprochen, dass die Verweilqualität vor und nach den Konzerten im Sendesaal sich durch das öffentliche Restaurant Geerdes am Sendesaal sehr erhöht hat. Geben Sie sich die Zeit. Ein Besuch lohnt sich. Das Geerdes ist auch selbst zu erreichen unter www.geerdesamsendesaal.de Karten für sämtliche Veranstaltungen erhalten Sie außer über unsere website www.sendesaal-bremen.de an der Abendkasse oder als telefonische Vorbestellung unter 0421-33005767 (AB). Für Feedback und Information besuchen Sie uns gern auch auf unserer facebook Seite. Inhalt 19.02. Omer Klein Trio (Israel) 21.02. Holland Baroque Society meets Eric Vloeimans 22.02. Sehnsucht – von Knef bis Alexandra 08.03. Luis di Matteo, Bandoneon 13.03. konzert im dunkeln: Improvisationschor Gabriele Hasler 14.03 Benedikt Jahnel Trio 15.03. Christa Couture (CAN) und Rivers of England (UK) 19.02. Omer Klein Trio (Israel) Mittwoch, 19. Februar 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 16 Euro / 12 Euro) Der israelische Pianist Omer Klein ist immer wieder gern gesehener Gast im Sendesaal, zum zweiten Mal mit seinem Trio. Omer Klein - Piano Haggai Cohen Milo - Bass Amir Bresler - Schlagzeug Der Jazzpianist und Komponist Omer Klein wuchs in Israel auf. Er studierte in Boston und New York, wo er bei seinen Konzerten im Blue Note und in der Carnegie Hall die Aufmerksamkeit der New Yorker Jazzszene auf sich zog. Seit einigen Jahren lebt Klein in Deutschland und tourt weltweit. Er hat mittlerweile 5 CDs produziert. Sein aktuelles Album, „To the Unknown“, das er mit seinem Trio einspielte, erschien weltweit im April 2013 bei dem französischen Label Plus Loin Music. Omer trat mit renommierten Künstlern wie Omer Avital, John Zorn, Lee Konitz, Jeff Ballard und vielen anderen auf. Außerdem komponiert er für das Theater. Er entwickelte die Musik zu dem Stück „Lemon Tree“ am Düsseldorfer Schauspielhaus und zu der Komödie „Popper“ am Cameri-Theater in Tel Aviv. Im Sendesaal spielte er zuletzt im November 2012 mit seinem Trio, zu dem nun anstelle von Ziv Ravitz mit dem Schlagzeuger Amir Bresler ein anderer hochaktueller Vertreter der israelischen Szene auftreten wird. 21.02. Holland Baroque Society meets Eric Vloeimans Freitag, 21. Februar 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 16 Euro / 12 Euro) Barock trifft Jazz auf ungewöhliche Weise: der profilierte Trompeter Eric Vloeimans trifft auf die offenherzige Holland Baroque Society. Eine spannende Begegnung! Eric Vloeimans - Trompete Holland Baroque Society Die gegenseitige Faszination von dem Jazztrompeter Eric Vloeimans und der Holland Baroque Society am eigensinnigen Zugang zu Musik des jeweils anderen mündete in das Projekt High Speed Oldtimer. In dieser Kooperation leuchten sie  Musik der letzten 400 Jahre (Bach, Tallis, Telemann u.a.) aus und geben dem eine zeitgenössische, unvorhersehbare und doch geschmackvolle  Richtung. So wie Musik aus dem 17. Jahrhundert durch die Ohren von dem Jazzmusiker Eric Vloeimans gehört wird, werden Vloeimans eigene Kompositionen im Stil der Holland Baroque Society interpretiert. Eine faszinierende Begegnung. Einziges Deutschlandkonzert 22.02. Sehnsucht – von Knef bis Alexandra Samstag, 22. Februar 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 15 Euro Unter dem Titel Sehnsucht – von Knef bis Alexandra gibt die Sängerin Gabriele Banko einen musikalische-literarischen Abend. Gabriele Banko, Gesang Eva Huck, Cello Johannes Grundhoff, Klavier Lieder für eine abgrundtiefe Stimme: Die entwaffnende Ehrlichkeit und Wärme der Knef, die liebesverklärte Weltflucht Alexandras, Dalidas seidener Schmalz, das Pathos der Leander, das Mannstolle einer Margot Werner und Lales ewiges Warten unter der Laterne – Gabriele Banko vereint mit ihrem markanten und volltönenden Alt Lieder dieser Frauen zu einem berauschenden Abend zwischen Melancholie und Heiterkeit. Gelegentlich müssen Grundhoff und Huck einschreiten, wenn die Schwermut überhand zu nehmen droht. Gabriele Banko – Preisträgerin beim Bundesgesangswettbewerb in Berlin – und Johannes Grundhoff vom Bremer Kaffeehausorchester sind seit 10 Jahren mit ihren musikalisch-literarischen Abenden unterwegs. Neu hinzu gesellt sich Eva Huck von den „Global Players“, die mit ihrem Cello für die nötigen Seufzer und den samtenen Schmelz sorgt. Eine Veranstaltung von G. v. Breitenbach 08.03. Luis di Matteo, Bandoneon Samstag, 08. März 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 16 Euro / 12 Euro) Der große Bandoneonist Luis di Matteo aus Uruguay kommt noch einmal nach Deutschland. Luis di Matteo - Bandoneon Der in Montevideo lebende LUIS DI MATTEO gehört zu den letzten großen südamerikanischen Bandoneon-Virtuosen seiner Generation. Unter ihnen ist er derjenige, der die Bandoneonmusik am weitesten in Richtung E-Musik, insbesondere in Richtung Kammermusik entwickelt hat. Sein musikalisches Lebenswerk zeigt von Anfang an eine beeindruckende Eigenständigkeit, die einerseits in seinen Kompositionen Ausdruck findet, aber auch bei seinen Auftritten deutlich wird. Luis Di Matteo wurde am 10. Mai 1934 als Sohn italienischer Einwanderer in Montevideo, der Hauptstadt von Uruguay, geboren. Er wuchs in einer Tangoatmosphäre auf. 1971 erschien seine erste Platte Estudio Para Tres. Seit den 80er Jahren tritt er regelmäßig auch in Europa auf. 13.03. konzert im dunkeln: Improvisationschor Gabriele Hasler Donnerstag, 13. März 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 16 Euro / 12 Euro) Ein besonderes Konzerterlebnis im Dunkeln verspricht dieses Mal der Auftritt des 30-köpfigen Improchors zu werden. Um als Chor ein Feld aus vokaler Improvisation in völliger Dunkelheit zu schaffen, braucht es bei den Beteiligten gute Ohren und vor allem blindes Verständnis und viel Vertrauen. Mit anderen Worten: das aufeinander Hören kann gar nicht anders als zum Lauschmodus zu werden, also die völlige Hingabe an Klang und Stille. Lässt sich musikalische Schwarmintelligenz überhaupt im Dunkeln dirigieren? Eine auch für das Publikum aufregende Versuchsanordnung! schreibt Gabriele Hasler zu diesem speziellen konzert im dunkeln. Der Improchor Bremen wurde von der Bremer  Stimmkünstlerin Gabriele Hasler im Herbst 2012 gegründet und widmet sich unter ihrer Anleitung dem Circle Singing, Lautmalereien, Minimal Strukturen und freien Feldimprovisationen. Die 30 Chormitglieder freuen sich schon auf das Singen im Dunkeln! GABRIELE HASLER erhielt ihre Ausbildung u.a. am Berklee College of Music, Boston, USA. Seit ca. 1983 ist sie als Sängerin /Komponistin /Lyrikerin im Bereich Jazz und improvisierter Musik tätig und gilt als eine der kreativsten und eigenständigsten Stimmen Europas. Mit ihrem langjährigen Quartett Gabriele Hasler & Foolish Heart war sie bei zahlreichen internationalen Festivals zu Gast und für das Goethe Institut auf Südasien- und Nordafrikatour. 1985 erhielt sie den SWF Jazzpreis. 1986 gründete sie ihr eigenes Plattenlabel Foolish Heart, auf dem bisher 18 Produktionen erschienen sind. Sie schrieb zahlreiche Auftragskompositionen für Ensemble und Chor, unter anderem nach Texten des Dichters Oskar Pastior, mit dem sie zwischen 1994 und 2006 eine enge Zusammenarbeit verband. War sie in den ersten Jahren mehr dem zeitgenössischen Jazz verpflichtet, wurde sie mehr und mehr zur experimentellen Klangerforscherin vor allem mit der eigenen Stimme, auch unter Hinzunahme von Loops und Elektronik. 2012 gründete sie Vokal Interplay und den Improchor Bremen. Gabriele Hasler ist Initiatorin zahlreicher Veranstaltungsreihen in Bremen („Flow“, „G.sänge“, „Vokale Unikate“). Im August 2013 erschien die neue Solo CD „im bauch der vokale“ (Foolish Music 211 113). Www.improchor-bremen.de www.gabrielehasler.de 14.03 Benedikt Jahnel Trio Freitag, 14. März 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 16 Euro / 12 Euro) Das internationale Trio des Pianisten von Cyminology und max.bab erstmals im Sendesaal. Besetzung: BENEDIKT JAHNEL, Piano OWEN HOWARD (CA), Schlagzeug ANTONIO MIGUEL (ES), Kontrabaß Intelligenter, mehrdimensionaler Jazz aus Deutschland – der Pianist Benedikt Jahnel steht, wie nur wenige andere, für dies... Und mehr. Jahnel gilt als Hoffnungsträger der aktuellen Jazzszene: Seine musikalische Laufbahn ist gesäumt von Preisen, Stipendien, Konzerten in über 35 Ländern darunter Festivals wie das Montreal Jazz Festival (CA) und JazzBaltica in Salzau (D) , sowie internationalen CD-Veröffentlichungen. Benedikts musikalische Ausbildung begann im Süden von München mit klassischem Klavierunterricht. Es folgten sechs Jahre im Landes- und BuJazzO, Studium an der Universität der Künste Berlin bei David Friedman und Hubert Nuss und am City College New York bei John Patitucci, Kenny Werner u.v.m.... Jahnel ist außerdem Diplommathematiker und forscht auf dem Gebiet der „Interagierenden Teilchensysteme“. Jahnel, vielen auch als Mitglied von Cyminology bekannt, hat sein musikalisches Profil  durch die Arbeit mit dem Metropol Orchestra, Phil Woods, Johannes Enders, Charlie Mariano, Wolfgang Muthspiel, Dave Liebman und John Abercrombie geschärft und brilliert schon seit längerem in der Königsdisziplin des Jazz: dem Piano-Trio. Sein Debut-Album “Modular Concepts” (material records, 2008) hat einen Sturm begeisterter Presse entfacht. Die Nachfolge-CD "Equilibrium" wurde von Manfred Eicher persönlich in Lugano für ECM produziert und schafft die Synthese zwischen der vielgelobten Energie und Intelligenz des Trios sowie der berühmten Atmosphäre und Brillianz einer ECM Aufnahme, wobei die sieben Stücke auf „Equilibrium“ – ausnahmslos Jahnel-Kompositionen – durch eine ganz eigene, delikate Balance zwischen auskomponierten und improvisierten Anteilen bestechen. Denn durch ausgiebige Tourneen ist das deutsch/amerikanisch/spanische Trio zu einer bemerkenswert kompakten und stilistisch unverwechselbaren Gruppe zusammengewachsen. Mit Owen Howard und Antonio Miguel hat Benedikt zwei äußerst gefragte Musiker der New Yorker Szene zu sich gebeten. Beide haben bereits als Bandleader und Sideman auf unzähligen Konzerten und CD-Aufnahmen ihr grandioses Können unter Beweis gestellt. Der kanadische Drummer Owen Howard, Mitstreiter von Musikern wie John Abercrombie, Dave Liebman, Sheila Jordan und Dave Holland, lebt seit über 25 Jahren in New York. Die Freundschaft zwischen Owen und Benedikt geht zurück auf eine Begegnung an der Berliner Universität der Künste. Owens einzigartiger Sound und sein individuelles Time-Konzept machen ihn zu einem der interessantesten Drummer seiner Generation. Antonio Miguel stammt aus Spanien und hat sich bereits nach kurzer Zeit in New York einen großartigen Namen als Begleiter und Solist gemacht. Sein Sound hat eine unglaubliche Mischung aus Weichheit und Prägnanz, aus Rhythmik und Lyrik. Die Verbindung zu Benedikt entstand durch zahlreiche gemeinsame Sessions mit Freunden in New York und Antonios Studium am City College in Harlem. Mittlerweile lebt Antonio wieder in Madrid. Und das schreibt die Presse: "Phasenübergänge (...) beherrscht er mit seinem Benedikt Jahnel Trio meisterhaft: Wo enden auf seinem exzellenten ECM-Debüt "Equilibrium" die Kompositionen, wo beginnt die Improvisation? Der Aggregatzustand dieser Musik: fließend!"stern, Oktober 2012 "Was für eine Schatzkiste an prächtiger Musik wird auf diesem Album geöffnet! Equilibrium bietet in 7 Kompositionen einen faszinierenden Überblick über die Klasse dieses Trios und mag mit Recht einer der Jazzhöhepunkte des Jahres genannt werden." Dirk Hovenga, Written in Music, September 2012 15.03. Christa Couture (CAN) und Rivers of England (UK) Samstag, 15. März 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 18 Euro (ermäßigt 14 Euro / 10 Euro) Die kanadische Singersongwriterin Christa Couture in einem Songs & Whispers Special im Doublebill mit Rivers of England im Sendesaal. Christa Couture - Gitarre, Piano, Gesang Die kanadische Indie-Folk-Pop-Sängerin Christa Couture ist in ihrer Heimat und in Großbritannien schon ziemlich bekannt. Bei uns wird sie von den wenigen, die sie schon kennen, als schillernder Geheimtipp gehandelt. Im letzten Jahr war sie bereits in einem Circuit von Songs & Whispers zu hören. Christa Couture ist eine Musikerin in der Tradition der indianischen Cree-/Metis-Kunst. Singen hat sie sozusagen von Kindheit an im Blut. Ihre skandinavische Mutter sang in einem Folk-Trio, der Vater, ein Cree-Indianer, pflegte Gesänge der indigenen Ureinwohner Kanadas. Ihre Eltern haben das Sangestalent ihrer Tochter inspiriert und gefördert. Gesang hat sie seit ihrer Kindheit begleitet. Überwiegend autodidaktisch hat sich Christa Couture Gitarre und Klavier spielen beigebracht. Komponiert hat sie von frühesten Teenagertagen an. Nach Umwegen über Film und Radio in Vancouver kam die Mittdreißigerin wieder zum Gesang. 2005 hat sie ihr Debüt gegeben und seitdem ist sie mit Lob und Auszeichnungen versehen worden. Ihre CD The Living Record wurde im kanadischen Radio CBC zu den "Besten Alben des Jahres 2012" gewählt. Rivers of England Robin Spalding - Gitarre, Gesang Annie Tyhurst - Cello, Jacob Tyghe - Bass Brian Madigan - Percussion Nach ihrem überaus erfolgreichen Besuch im Rahmen des „SONGS & WHISPERS“ Open Air 2013, kommen Rivers Of England erneut nach Bremen, um ihr Debut-Album „Of Trivial And Gargantuan“ zu präsentieren. Im März kommt die Band mit dem einzigartigen akustischen Sound aus Cello, Schlagzeug, Bass, Gitarre und Gesang als Quartett in die Hansestadt. Den Rahmen traditioneller Folklore sprengend und inmitten der Arbeiten am zweiten Album, experimentieren Rivers Of England mit minimalistischen Klängen, kunstvoll eingebettet in zeitlose Melodien, um so eine noch unvergesslichere Erfahrung zu kreieren. Hinweise zum Abonnement: Sie erhalten diesen Newsletter unter der E-Mail Adresse wielandvonhodenberg@web.de.
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Das bedingungslose Grundeinkommen - Ein Ausweg?

Daß sich die Lebenssituation der überwiegenden Mehrheit seit Jahren verschlechtert ist offensichtlich. Löhne stagnieren oder werden gesenkt, die sich rasant ausbreitenden so genannten prekären Arbeitsverhältnisse bedeuten nicht nur sehr unregelmäßiges Einkommen, sondern auch den Velust von sozialer Sicherheit. Während für die einen die Arbeitszeit steigt, sind andere permanent von Erwerbslosigkeit betroffen. Steigende Mieten, erhöhte Kosten für medizinische Versorgung und Einschränkungen im Zugang zu Bildung erschweren zunehmend das alltägliche Leben.   Der Druck auf das Individuum steigt; politische Proteste werden teilweise mit brutaler Repression beantwortet, die Überwachung der BürgerInnen wird systematisch und flächendeckend ausgebaut. Zahlreiche Verbote und Verordnungen schränken individuelle und kollektive Handlungsmöglichkeiten ein.   Was also dagegen tun?   Die Strategien und Orientierungen, die noch in den 60er und 70er Jahren oftmals Erfolg versprachen, greifen offenbar nicht mehr. Die Gesellschaft ist eine andere geworden und so manche herkömmliche linke Forderung sieht angesichts der gegenwärtigen Lebenswirklichkeit alt aus. Also sollte alles bisherige über Bord geworfen werden. Radikales Ümdenken ist vonnöten, und hier könnte das bedingungslose Grundeinkommen eine echte Alternative sein.
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Friedensbewegung zu Afghanistan: Desaströse Bilanz

Trotz desaströser Bilanz: Bundesregierung will Einsatz in Afghanistan verlängern Friedensbewegung: Schluss mit Intervention und Krieg Pressemitteilung des Bundesausschusses Friedensratschlag Kassel, 5. Februar 2014 - Zu dem heute (Mittwoch) gefassten Beschluss der Bundesregierung, den Einsatz in Afghanistan zu verlängern, äußerte sich der Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag in einer Stellungnahme: Der mit zweimonatiger Verspätung veröffentlichte "Fortschrittsbericht" zur Lage in Afghanistan ist das Papier nicht wert, auf dem er gedruckt ist. Von "Fortschritten" kann nämlich keine Rede sein. Die Bundesregierung lügt sich in die eigene Tasche, wenn sie über gestiegene Lebenserwartung, geringere Müttersterblichkeit und höhere Bildungsbeteiligung von Mädchen schwadroniert. Das mag für Kabul richtig sein, trifft aber nicht die Wirklichkeit im ganzen Land. Die wird nach wie vor bestimmt von einer desaströsen Menschenrechtslage, von Korruption (die bis in den engen Kreis um Präsident Karzai reicht) und von Rekordzahlen beim Drogenanbau, wie der jüngste Bericht der UN-Behörde UNDOC (UN Office on Drugs and Crime) gezeigt hat. Verräterisch sind auch solche Sätze: "Viele Straßen, Brücken, Bewässerungskanäle und andere zerstörte Infrastruktur wurden wieder aufgebaut", heißt es in der Pressemitteilung der Bundesregierung. Wenn das, was die NATO in 12 Jahren Krieg zerstört hat, wieder aufgebaut wird, ist das dann ein Fortschritt? Wer genau liest, kann hinter manchen Formulierungen im "Fortschrittsbericht Afghanistan" das totale Scheitern der NATO-Mission erahnen. So wenn zu den Fortschritten bei der Menschenrechtslage ein Halbsatz angefügt wird, wonach "deren flächendeckende Umsetzung noch aussteht". Oder wenn angemerkt wird, dass die afghanische Regierung den Kampf gegen die Korruption "bisher nicht angemessen" geführt habe. Von einer "guten Regierungsführung" ist der Statthalter der NATO in Kabul himmelweit entfernt.  Einem Offenbarungseid gleicht die Einschätzung der Sicherheitslage am Hindukusch: "Die Sicherheitslage bleibt angespannt", heißt es im Bericht. Und weiter: "Die regierungsfeindlichen Kräfte (RFK) sind weiterhin in der Lage, in allen Landesteilen Anschläge zu verüben." Zugleich wird so getan, als wäre die "Transition" (d.h. die Übergabe der Sicherheitsverantwortung an die afghanischen Sicherheitskräfte-ANSF) erfolgreich gewesen: "Die ANSF nehmen ihre Verantwortung wahr und stellen sich der Herausforderung ..." In der Praxis sieht das so aus, dass NATO-Truppen zwar weniger Verluste aufweisen, dass dagegen die Zahl der getöteten afghanischen Soldaten und Polizisten sprunghaft ansteigt ("Verdoppelung der Verluste" im ersten Halbjahr 2013). Dasselbe gilt für die "sicherheitsrelevanten Zwischenfälle (SRZ)". Die Bundesregierung behauptet zwar, dass die SRZ 2013 landesweit von 29.400 auf rund 27.800 leicht zurückgegangen seien; sie stützt sich dabei aber allein auf die - wie von ihr selbst eingestanden wird - wenig verlässlichen Angaben der afghanischen Regierung. Nimmt man die ISAF-Statistik zur Hand, so sieht die Lage insbesondere im von Deutschland "kontrollierten" Gebiet anders aus: Danach ist die Menge der "feindlichen Angriffe" in Nordafghanistan im ersten Halbjahr 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sogar um 99 Prozent und im zweiten Halbjahr um 26 Prozent gestiegen. Unter dem Strich bleiben wir bei der Auffassung: "Nichts ist gut in Afghanistan" (Käßmann). Es wäre konsequent, wenn die Bundesregierung endlich das Scheitern ihrer Militäreinsatzes eingestehen und die Bundeswehr abziehen würde. Stattdessen wird der Afghanistan-Einsatz bis Ende des Jahres verlängert und auch für die Zeit danach eine Folgemission angekündigt. Sie wird genauso grandios scheitern. Der Bundesausschuss Friedensratschlag fordert die Abgeordneten des Bundestags auf, dem neuerlichen Afghanistan-Mandat nicht mehr zuzustimmen. "Machen Sie endlich von ihrem parlamentarischen Recht Gebrauch und holen Sie die Soldaten zurück!" Für den Bundesausschuss Friedensratschlag: Peter Strutynski (Sprecher) Bei Rückfragen: mobil 0160 976 28 972 -- Bundesausschuss Friedensratschlag Germaniastrasse 14 34119 Kassel Tel.: +49 (0)561 93717974 Website: http://www.ag-friedensforschung.de[http://www .ag-friedensforschung.de
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Sendesaal Bremen: Unsere Konzerte im Februar

Liebe Freunde des Sendesaales, in diesem Newsletter finden Sie unsere Veranstaltungen im Februar. Außerdem sollten Sie wissen, dass mittlerweile das Programm der zweiten Saisonhälfte bis Juli 2014 auch in gedruckter Form vorliegt. Sie finden es an diversen Auslagestellen in der Stadt sowie natürlich bei uns im Sendesaal. Ab Februar 2014 gibt es auch eine Neuerung in unserem Eintrittsgefüge, auf die wir Sie gerne aufmerksam machen möchten. Wie Sie sehen werden, gibt es bei Eigenveranstaltungen nunmehr zwei  Stufen von Ermäßigungen: ermäßigt 1 gilt dabei für Rentner, Pensionäre und Personen mit Schwerbehinderungen, ermäßigt 2 schreiben wir für Schüler, Studenten und Hartz IV Empfänger aus. Wir hoffen damit der realen finanziellen Situation unserer lieben Sendesaal-Besucher Rechnung zu tragen. Es hat sich mittlerweile rumgesprochen, dass die Verweilqualität vor und nach den Konzerten im Sendesaal sich durch das öffentliche Restaurant Geerdes am Sendesaal sehr erhöht hat. Geben Sie sich die Zeit. Ein Besuch lohnt sich. Das Geerdes ist auch selbst zu erreichen unter www.geerdesamsendesaal.de Karten für sämtliche Veranstaltungen erhalten Sie außer über unsere website www.sendesaal-bremen.de an der Abendkasse oder als telefonische Vorbestellung unter 0421-33005767 (AB). Für Feedback und Information besuchen Sie uns gern auch auf unserer facebook Seite. Inhalt 01.02. saltarello: Stanislas Kim, Cello und Marie Rosa Günter, Klavier 04.02. Lars Andreas Haug LaBand (Norwegen) 13.02. residenz@sendesaal: Marie-Elisabeth Hecker und Martin Helmchen 16.02. Camerata Instrumentale 19.02. Omer Klein Trio (Israel) 21.02. Holland Baroque Society meets Eric Vloeimans 22.02. Sehnsucht – von Knef bis Alexandra 23.02. zum Auftakt: Klavierabend Lars Vogt - Eröffnungskonzert zum 14. Europäischen Klavierwettbewerb 24.02. - 03.03. Europäischer Klavierwettbewerb Bremen- Solodurchgänge 01.02. saltarello: Stanislas Kim, Cello und Marie Rosa Günter, Klavier Samstag, 01. Februar 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 15 Euro (ermäßigt 10 Euro / 5 Euro) Zwei Ausnahmetalente im Sendesaal, die bereits internationale Preis erhielten: der 20-jährige französische Cellist Stanislas Kim und die Pianistin Marie Rose Günter spielen Bach, Beethoven und Chopin. Stanislas Kim, Violoncello Marie Rosa Günter, Klavier Programm J.S. Bach (1685-1750): Suite Nr. III C-Dur BWV 1009 J.S. Bach (1685-1750) - F. Busoni (1866-1924) : Chaconne d-Moll BWV 1004 L. v. Beethoven (1770-1827) : Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 4 C-Dur op. 102, 1 C. Franck (1822-1890) : Sonate A-Dur Der 1993 in Frankreich geborene Stanislas Kim wurde in Paris bei Raphael Pidoux und Philippe Muller ausgebildet und setzt sein Studium in Hannover bei Tilmann Wick fort. Er ist Preisträger des Internationalen Brahms Wettbewerbs in Österreich und des Internationalen Hindemith Wettbewerbs in Berlin, wurde außerdem mit dem Preis der Maggini-Stiftung sowie  mit einem Förderpreis für seine Interpretation der Cellosuiten von Bach  ausgezeichnet. Seit 2011 ist er Stipendiat der Gundlach Stiftung, Hannover. Marie Rosa Günter gewann zahlreiche Internationale und Nationale Preise (sechs Mal einen ersten Bundespreis Jugend musiziert, sowohl in Solo- als auch in Kammermusikwertungen), studierte (zunächst am IFF) in Hannover, konzertierte bereits in Ländern wie Japan, Finnland, Russland, Holland, Italien, Frankreich, wurde von NDR und WDR live gesendet und erhielt Stipendien von der Oscar und Vera Stiftung Hamburg, der deutschen Stiftung Musikleben u.a. Saltarello wird unterstützt von der Heinz Peter und Annelotte Koch-Stiftung 04.02. Lars Andreas Haug LaBand (Norwegen) Dienstag, 04. Februar 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 16 Euro / 12 Euro) Die Band des phänomenalen norwegischen Tubisten Lars Andreas Haug ist ein Kraftwerk vor allem tiefer Töne. Unglaublich! Camilla Susann Haug, Gesang Gunnar Halle, Trompete Helge Lien, Fender Rhodes Frode Haltli, Akkordeon Steffen Schorn, Tubax Lars Andreas Haug, Tuba/Tubmarine Knut Aalefjær, Schagzeug Der norwegische Tubist und Komponist Lars Andreas Haug wird sein Album Conrairo präsentieren, das ihn in erster Linie als Komponisten einer kraftvollen musikalischen Reise zeigt. Mit den Musikern von LaBand arbeitet er bereits seit den 90er Jahren zusammen. Lars Andreas spielt Tuba und Sopransaxophon, der wahre Star unter den Instrumenten ist jedoch sein selbstgebautes Tubmarine: eine horizontal abgesägte Tuba mit einer langen, periskopartigen Röhre. Der Hauptunterschied zur Tuba ist, das die Tubmarine mehr Druck entfalten kann als eine normale Tuba. An der perkussiven Tieftöner-Seite der Musik der Band hat sie einen großen Anteil. Zeitgenössische Musik, Jazz, orientalische Klänge und kraftvolle Rhythmen sind einige der Ingredienzien von Lars Andreas Haug's musikalischem Hexenkessel. Das allein ist schon ein cleveres Konzept, wird aber durch die Einzigartigkeit der Komposition und die Außergewöhnlichkeit der Klangpalette dieser speziellen Besetzung noch betont. Die musikalische Reise des Albums beginnt an einem kalten Januartag in Norwegen, führt nach Süden und Osten durch die ganze Welt, begleitet von packenden Klängen und Farben, bis sie an einem Dezembertag wieder in Norwegen endet. 13.02. residenz@sendesaal: Marie-Elisabeth Hecker und Martin Helmchen Donnerstag, 13. Februar 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 25 Euro (ermäßigt 15 Euro) Zum ersten residenz-Konzert des Jahres hat Tanja Tetzlaff ihre geschätzte Kollegin Marie-Elisabeth Hecker eingeladen. Marie-Elisabeth Hecker - Violoncello Martin Helmchen - Klavier Programm: Johannes Brahms: Sonate Nr. 2, F-Dur op. 99 Franz Schubert: Sonate für Argpeggione und Klavier, a-moll D 821 *** Anton Webern: 3 Stücke für Violoncello und Klavier op. 11 Johannes Brahms: Sonate Nr. 1, e-moll op. 38 „Als ich Marie Elisabeth Hecker und Martin Helmchen zum ersten Mal zusammen erlebte beim Festival „Spannungen „ in Heimbach, war ich sofort fasziniert von dem fantastischen Zusammenspiel und dem unbedingten Ausdruckswillen dieses Duos. Die beiden inzwischen miteinander verheirateten tollen Musiker nach Bremen einzuladen, war sofort ein Bedürfnis, und dass sie ihre neue CD bei uns im Sendesaal produzieren werden, freut uns ungemein. In meinen Augen ist Marie Elisabeth eine ganz besondere Erscheinung in der großen Masse von hervorragenden Cellisten, die es heutzutage gibt und musste einfach zu uns kommen!“ Tanja Tetzlaff Mit freundlicher Unterstützung der Heinz-Peter und Annelotte Koch-Stiftung Foto: Benjamin Ealovega 16.02. Camerata Instrumentale Sonntag, 16. Februar 2014 | 18:00 Uhr | Eintritt frei Das Symphonieorchester der Musikschule Bremen unter Leitung von Jörg Assmann stellt sein Konzertprogramm der unmittelbar bevorstehenden Indientournee vor. CAMERATA INSTRUMENTALE Orchester der Musikschule Bremen Solistin: Karla-Manon Assmann - Violine Leitung: Jörg Assmann Programm: Johann Sebastian Bach: Orchestersuite Nr. 4, BWV 1069 Wolfgang Amadeus Mozart:   Konzert für Violine und Orchester, D – Dur, KV 218 Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 5  „Reformations – Sinfonie“ Die CAMERATA INSTRUMENTALE, Symphonieorchester der Musikschule Bremen, stellt ein Konzertprogramm vor, mit dem es im Rahmen der Städtefreundschaft Bremen – Pune am 22.  Februar  dieses Jahres nach Indien reist. In Pune wird das Orchester anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Deutsche Sprache in Indien“ zwei Konzerte geben, sowie ein weiteres in Mumbai. Der Eintritt ist frei, es werden Spenden gesammelt. 19.02. Omer Klein Trio (Israel) Mittwoch, 19. Februar 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 16 Euro / 12 Euro) Der israelische Pianist Omer Klein ist immer wieder gern gesehener Gast im Sendesaal, zum zweiten Mal mit seinem Trio. Omer Klein - Piano Haggai Cohen Milo - Bass Amir Bresler - Schlagzeug Der Jazzpianist und Komponist Omer Klein wuchs in Israel auf. Er studierte in Boston und New York, wo er bei seinen Konzerten im Blue Note und in der Carnegie Hall die Aufmerksamkeit der New Yorker Jazzszene auf sich zog. Seit einigen Jahren lebt Klein in Deutschland und tourt weltweit. Er hat mittlerweile 5 CDs produziert. Sein aktuelles Album, „To the Unknown“, das er mit seinem Trio einspielte, erschien weltweit im April 2013 bei dem französischen Label Plus Loin Music. Omer trat mit renommierten Künstlern wie Omer Avital, John Zorn, Lee Konitz, Jeff Ballard und vielen anderen auf. Außerdem komponiert er für das Theater. Er entwickelte die Musik zu dem Stück „Lemon Tree“ am Düsseldorfer Schauspielhaus und zu der Komödie „Popper“ am Cameri-Theater in Tel Aviv. Im Sendesaal spielte er zuletzt im November 2012 mit seinem Trio, zu dem nun anstelle von Ziv Ravitz mit dem Schlagzeuger Amir Bresler ein anderer hochaktueller Vertreter der israelischen Szene auftreten wird. 21.02. Holland Baroque Society meets Eric Vloeimans Freitag, 21. Februar 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 16 Euro / 12 Euro) Barock trifft Jazz auf ungewöhliche Weise: der profilierte Trompeter Eric Vloeimans trifft auf die offenherzige Holland Baroque Society. Eine spannende Begegnung! Eric Vloeimans - Trompete Holland Baroque Society Die gegenseitige Faszination von dem Jazztrompeter Eric Vloeimans und der Holland Baroque Society am eigensinnigen Zugang zu Musik des jeweils anderen mündete in das Projekt High Speed Oldtimer. In dieser Kooperation leuchten sie  Musik der letzten 400 Jahre (Bach, Tallis, Telemann u.a.) aus und geben dem eine zeitgenössische, unvorhersehbare und doch geschmackvolle  Richtung. So wie Musik aus dem 17. Jahrhundert durch die Ohren von dem Jazzmusiker Eric Vloeimans gehört wird, werden Vloeimans eigene Kompositionen im Stil der Holland Baroque Society interpretiert. Eine faszinierende Begegnung. Einziges Deutschlandkonzert 22.02. Sehnsucht – von Knef bis Alexandra Samstag, 22. Februar 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 15 Euro Unter dem Titel Sehnsucht – von Knef bis Alexandra gibt die Sängerin Gabriele Banko einen musikalische-literarischen Abend. Gabriele Banko, Gesang Eva Huck, Cello Johannes Grundhoff, Klavier Lieder für eine abgrundtiefe Stimme: Die entwaffnende Ehrlichkeit und Wärme der Knef, die liebesverklärte Weltflucht Alexandras, Dalidas seidener Schmalz, das Pathos der Leander, das Mannstolle einer Margot Werner und Lales ewiges Warten unter der Laterne – Gabriele Banko vereint mit ihrem markanten und volltönenden Alt Lieder dieser Frauen zu einem berauschenden Abend zwischen Melancholie und Heiterkeit. Gelegentlich müssen Grundhoff und Huck einschreiten, wenn die Schwermut überhand zu nehmen droht. Gabriele Banko – Preisträgerin beim Bundesgesangswettbewerb in Berlin – und Johannes Grundhoff vom Bremer Kaffeehausorchester sind seit 10 Jahren mit ihren musikalisch-literarischen Abenden unterwegs. Neu hinzu gesellt sich Eva Huck von den „Global Players“, die mit ihrem Cello für die nötigen Seufzer und den samtenen Schmelz sorgt. Eine Veranstaltung von G. v. Breitenbach 23.02. zum Auftakt: Klavierabend Lars Vogt - Eröffnungskonzert zum 14. Europäischen Klavierwettbewerb Sonntag, 23. Februar 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 30 Euro (ermäßigt 25 Euro) Auch der 14. Europäische Klavierwettbewerb wird eröffnet mit dem Konzert eines renommierten und international bekannten Pianisten: Lars Vogt gibt einen Klavierabend im Sendesaal, wo in den folgenden Tage auch die drei Solodurchgänge des Wettbewerbes stattfinden werden. Lars Vogt - Klavier Programm: Johann Sebastian Bach - Goldberg Variationen (BWV 988) Ludwig van Beethoven - Klaviersonate Nr. 32 c-Moll op. 111 Lars Vogt hat sich als einer der führenden Pianisten seiner Generation etabliert. 1970 in Düren geboren, studierte er in Hannover bei Karl Heinz Kämmerling und hat in den letzten Jahren eine steile internationale Karriere gemacht. Er spielt in den großen Konzerthäusern der Welt und mit international renommierten Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem London Philharmonic, oder den New Yorker Philharmonikern. Seine besondere Liebe gehört der Kammermusik, die er u.a. als Initiator und Leiter des renommierten Festivals „Spannungen“ in Heimbach pflegt. Er gründete auch das Netzwerk „Rhapsody in School“, in dem er mit Kollegen Kindern Klassische Musik emotional und rational näherbringen will. Nach dem Tod seines Lehrers Kämmerling hat Lars Vogt seit 2012 dessen Professur an der HMTM Hannover inne. Eine Veranstaltung des Europäischen Klavierwettbewerbs Bremen, mit freundlicher Unterstützung der Heinz Peter und Annelotte Koch-Stiftung 24.02. - 03.03. Europäischer Klavierwettbewerb Bremen- Solodurchgänge Montag, 24. Februar 2014 - Montag, 3. März 2014 | tagsüber, genaue Zeiten werden noch bekanntgegeben Seit mehr als zwei Jahrzehnten gibt der Europäische Klavierwettbewerb Bremen (ehemals Bremer Klavierwettbewerb) alle zwei Jahre jungen Pianistinnen und Pianisten die Möglichkeit, ihr Können einem breiten, interessierten Publikum vorzustellen und sich einer qualifizierten Jury zu stellen. Auch im Jahr 2014 findet der Wettbewerb wieder gesamteuropäisch einschließlich der ehemaligen GUS, der Türkei und Israel statt. Der Hauptausschuss hat 92 Teilnehmer aus 28 Nationen für den Wettbewerb 2014 zugelassen. Die drei Solodurchgänge finden tagsüber im Sendesaal statt. Aktuelle Infos sowie Ablauf und Programme finden Sie während des Wettbewerbs stets unter www.ekw-bremen.de Eine Veranstaltung  des Europäischen Klavierwettbewerbs Bremen Mit freundlicher Unterstützung der Heinz Peter und Annelotte Koch-Stiftung Hinweise zum Abonnement: Sie erhalten diesen Newsletter unter der E-Mail Adresse wielandvonhodenberg@web.de.
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Campact.de: Gabriel sägt am Atomausstieg

Gestern hat Energieminister Sigmar Gabriel dem Bundeskabinett in Meseberg seine „Eckpunkte“ für ein neues Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vorgelegt. Sie sind ein Geschenk für die Kohle- und Atomlobby: Der Ausbau der Erneuerbaren soll abgewürgt werden. Weniger Zubau beim Ökostrom bedeutet: Mit Kohle wird ungebremst weiter Strom erzeugt – auf Kosten des Klimas. Und der Atomausstieg kommt wieder unter Druck. Doch noch sind Gabriels Pläne nicht umgesetzt: Nicht nur die Umweltbewegung protestiert, auch unter den SPD-Ministerpräsidenten regt sich Widerstand. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig etwa nennt die Deckelung der kostengünstigsten Windenergie an Land „volkswirtschaftlich unsinnig“. Vor allem aber kommt es jetzt auf uns Bürger/innen an: Sigmar Gabriel ist kein Kohlefanatiker, sondern Machtpolitiker, der Kanzler werden will. Wenn wir jetzt eine kraftvolle Bürger/innen-Bewegung zur Rettung der Energiewende entstehen lassen, wird Gabriel zurückrudern müssen. Damit beginnen wir heute. Machen Sie mit, unterzeichnen Sie jetzt den Appell an Sigmar Gabriel:Hier klicken und den Appell direkt online unterzeichnen...Gabriel begründet seinen Kahlschlag mit hohen Strompreisen. Doch wer wirklich die Preise senken will, muss die überzogenen Ausnahmen für Industriestrom zurückfahren, einen funktionierenden Emissionshandel für CO2 schaffen und dafür sorgen, dass die Stromkonzerne die günstigen Börsenstrompreise an die Verbraucher/innen weitergeben. Den Zubau an Erneuerbaren zu begrenzen bringt hingegen kaum Einsparungen. Sie sind mittlerweile so günstig, dass sie die EEG-Umlage kaum noch steigern. Der größte Teil der EEG-Kosten stammt aus der Vergangenheit – aus Phasen hoher Einspeisevergütung während der Markteinführung.Dennoch will Gabriel den Zubau Erneuerbarer Energien deckeln: Der jährliche Ausbau der Sonnenenergie soll um knapp ein Drittel auf 2500 Megawatt reduziert werden. Und für die Windenergie soll es erstmals eine Obergrenze geben: Auch hier sollen nicht mehr als 2500 Megawatt jährlich hinzugebaut werden dürfen. – Unabhängig davon, ob es gute Standorte gibt, sich die Technik weiterentwickelt und die Preise weiter sinken. Ausgerechnet heute, wo Solarenergie und Windkraft an Land so ausgereift und preisgünstig sind wie noch nie, sollen sie künstlich begrenzt werden. Die Energiekonzerne sind mit Gabriels Plänen zufrieden. Ihren Kohlekraftwerken winken garantierte Profite. Von Seiten der Umweltverbände, etwa dem BUND, hagelt es hingegen Kritik. Zu Recht: Wenn Wind und Sonne nicht schnell genug ausgebaut werden, wird der Ruf nach einer Laufzeitverlängerung für Atomreaktoren nicht auf sich warten lassen. Seit Jahren schon übertreibt die Kohle- und Atomlobby massiv die Probleme der Erneuerbaren Energien. Das Schreckgespenst Stromausfall wird nicht ohne Hintergedanken an die Wand gemalt. So schnell wird die Atomindustrie jedenfalls nicht aufgeben. An uns kommt sie aber nicht vorbei: Gerade im Energiebereich hat Bürger/innen-Protest in den vergangenen Jahren wichtige Erfolge erzielt. Ohne unseren gemeinsamen Protest würde es keinen Atomausstieg und keine Energiewende geben. Das lassen wir uns weder von der Kohle- und Atomlobby noch von Sigmar Gabriel kaputt machen. Klicken Sie hier und unterzeichnen Sie den Appell...Mehr Hintergrund im 5-Minuten-Info...Mit herzlichen GrüßenOliver Moldenhauer und Christoph BautzPS Heute sind selbst Fleischfabriken und Sprudel-Abfüller von der EEG-Umlage befreit. Die Folge: Alle Verbraucher/innen subventionieren diese Betriebe über ihre Stromrechnung. Sigmar Gabriel muss diesen Skandal beenden:Jetzt Appell unterzeichnen...
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presse@frauenrechte.de: TERRE DES FEMMES - Newsletter Januar 2014

Das neue Jahr startet mit vielen neuen Aktivitäten bei TERRE DES FMMES! 2014 werden wir uns intensiv der weiblichen Genitalverstümmelung (FGM) im asiatischen Raum widmen. Diese Menschenrechtsverletzung wird bisher von der Weltöffentlichkeit kaum beachtet. Auch bei dem EU-Projekt Change hat sich viel getan. Die Trainings der MultiplikatorInnen (Change-Agents) fanden in den letzten Wochen statt. Bald werden die Frauen und Männer eigene Aktionen in ihren afrikanischen Gemeinschaften durchführen, um über FGM aufzuklären. Und am 14. Februar tanzen wir bei ONE BILLION RISING gemeinsam mit tausenden anderen gegen Gewalt an Frauen. Wie hoffen, Sie sind auch dabei.  Ihr TERRE DES FEMMES-Team Inhalt TERRE DES FEMMES startet Petition „Genitalverstümmelung in Indonesien - Schutz statt Verharmlosung" Der „Ehren"-Mord an Hatun Sürücü jährt sich am 7. Februar zum neunten Mal Unterschriftenaktion "Vergewaltigung - Schluss mit der Straflosigkeit" Projekt „Liebe(r) ohne Gewalt - Prävention von Beziehungsgewalt unter Jugendlichen" - Start der Comic-Workshops Aktivitäten beim EU-Projekt Change zur Überwindung weiblicher Genitalverstümmelung Festival of Hope - Stand up for Women's Rights am 25.01.2014 in Berlin TERRE DES FEMMES unterstützt ONE BILLION RISING FOR JUSTICE Nach Massenprotesten: Redcoon wird vom Werberat öffentlich gerügt Fortbildungen und Aufklärungsarbeit an Berliner Schulen erfolgreich abgeschlossen Unsere Surftipps Unser Geschenktipp Unser Buchtipp Impressum TERRE DES FEMMES startet Petition „Genitalverstümmelung in Indonesien - Schutz statt Verharmlosung" Zum Internationalen Tag „Null-Toleranz gegenüber weiblicher Genitalverstümmelung" am 6. Februar startet TERRE DES FEMMES zusammen mit Watch Indonesia! und Kalyanamitra aus Indonesien die Petition „Genitalverstümmelung in Indonesien - Schutz statt Verharmlosung". Wir fordern von der Regierung und vom Gesundheitsministerium Indonesiens die Einhaltung internationaler Verträge zum Schutz von Frauenrechten und Formulierung eigener Gesetze gegen weibliche Genitalverstümmelung. Bitte unterschreiben und verbreiten Sie diese wichtige Petition! Der „Ehren"-Mord an Hatun Sürücü jährt sich am 7. Februar zum neunten Mal Am 07. Februar 2005 wurde die 23-jährige Hatun Sürücü von ihrem jüngeren Bruder auf offener Straße in Berlin-Tempelhof erschossen. Die Deutsch-Türkin wollte ein freies und selbstbestimmtes Leben führen und hat damit bewusst gegen die strengen Regeln und tradierten Ehrvorstellungen ihrer Familie verstoßen. Durch den Mord wollte der Täter die vermeintliche Ehre der Familie retten. Hatun Sürüçüs Schicksal steht für unzählige Mädchen und Frauen, die unter Gewalt im Namen der Ehre leiden. Um ihrer zu gedenken, werden wir auch dieses Jahr wieder zusammen mit zahlreichen MitstreiterInnen an Hatun Sürücüs Gedenkstein Blumen niederlegen und eine Schweigeminute abhalten. Weitere Informationen Unterschriftenaktion "Vergewaltigung - Schluss mit der Straflosigkeit" Zum 25. November starteten wir die Unterschriftenaktion "Vergewaltigung - Schluss mit der Straflosigkeit" zur Reform des Gesetzes zu Vergewaltigung. Denn einer der Gründe, warum Vergewaltigung in Deutschland so selten bestraft wird, liegt in den Lücken des §177 StGB. Bereits mehr als 5.000 Personen haben unterzeichnet, eine der ersten Unterstützerinnen ist unsere neue Familienministerin Manuela Schwesig. Helfen Sie uns, dass es 10.000 werden und unterschreiben Sie gleich online und verbreiten es. Gleich online unterschreiben und an andere weiterverbreiten Projekt „Liebe(r) ohne Gewalt - Prävention von Beziehungsgewalt unter Jugendlichen" - Start der Comic-Workshops Im Rahmen Projektes „Liebe(r) ohne Gewalt - Prävention von Beziehungsgewalt unter Jugendlichen" starten im Februar die ersten Comic-Workshops in Berlin. Unter professioneller Anleitung lernen Mädchen und Jungen zu zeichnen und ihre eigene Geschichte zu erzählen: über ihren Alltag, ihre Gefühle und ihre Liebe. Dabei erfahren sie mehr über Themen wie Kontrolle und Zwang in Beziehungen und üben, eigene Grenzen zu setzen und die anderer zu akzeptieren. Ziel des zweijährigen Projektes ist es, bei Jugendlichen ein Bewusstsein für Beziehungsgewalt zu schaffen und Gewalt entgegenzuwirken. Mehr zum Projekt   Aktivitäten beim EU-Projekt Change zur Überwindung weiblicher Genitalverstümmelung Auf der Internetseite des Projektes change-agent.eu werden Sie stets aktuell über die durchgeführten oder anstehenden Aktivitäten informiert: Hier können Sie den Bericht über das Training der MultiplikatorInnen (Change-Agents) Anfang Dezember in Hamburg lesen. In Kürze finden Sie auf der Seite Informationen zu den Fortbildungen der Partnerorganisationen in Schweden, England, Niederlande und Deutschland für relevante Berufsgruppen wie ÄrztInnen, Lehrkräfte und SozialarbeiterInnen zur Überwindung von weiblicher Genitalverstümmelung. Mehr zu den Aktivitäten des EU-Projektes Change (englisch) Festival of Hope - Stand up for Women's Rights am 25.01.2014 in Berlin Die Situation von Frauen in Indien und Sri Lanka sowie Strategien und Projekte zur Überwindung von Gewalt gegen Frauen stehen im Fokus der Abendveranstaltung. Veranstalterin ist das Team Festival of Hope, TERRE DES FEMMES ist Kooperationspartnerin. Verschiedene RednerInnen geben Einblick in die Situation der Frauenrechte in Südasien. Aber auch die Unterhaltung kommt dank verschiedener Musik- und Tanzeinlagen nicht zu kurz. Das Eintrittsgeld von 10,00 EUR dient zur Unterstützung des Projektes REDS in Indien, das sich gezielt für den Schutz gewaltbetroffener Frauen einsetzt. Mehr zur Kulturveranstaltung TERRE DES FEMMES unterstützt ONE BILLION RISING FOR JUSTICE Strike, Rise, Dance! Am 14. Februar findet zum zweiten Mal die Aktion ONE BILLION RISING statt. 2014 liegt der Schwerpunkt auf Gerechtigkeit (Justice). Initiiert wurde ONE BILLION RISING von Eve Ensler, amerikanische Feministin und Autorin der Vagina Monologe. TERRE DES FEMMES hat sich an der Aktion 2013 beteiligt und wird auch in diesem Jahr dabei sein, um tanzend gemeinsam gegen Gewalt an Mädchen und Frauen einzustehen. Mehr zu ONE BILLION RISING Nach Massenprotesten: Redcoon wird vom Werberat öffentlich gerügt Unsere Protestaktion gegen sexistische Werbung war erfolgreich: Nach zahlreichen Beschwerden aus der Bevölkerung hat der Deutsche Werberat die Firma Redcoon für ihre aktuelle Werbekampagne öffentlich gerügt. Auch nach Meinung des Werberates vermittelten die Werbemaßnahmen „den Eindruck, dass Frauen generell 'billig' und leicht verfügbar seien." Hier finden Sie die Stellungnahme des Deutschen Werberates und Hintergründe zur Protestaktion Fortbildungen und Aufklärungsarbeit an Berliner Schulen erfolgreich abgeschlossen Das Projekt „Mädchen und Frauen vor Zwangsverheiratung schützen - Bildungschancen verbessern: Qualifizierung von Lehrkräften" endete im Januar. Im Zeitraum von einem Jahr führten wir zehn Fortbildungen für Lehrkräfte, SchulsozialarbeiterInnen und MitarbeiterInnen von Behörden und Beratungsstellen zum Thema Zwangsheirat durch. Diese Fortbildungen wurden von der Kampagne „Mein Herz gehört mir" begleitet, in dessen Rahmen Workshops, Infostände sowie Aufklärungsarbeit an Berliner Schulen stattfanden. Hintergrund zum Projekt Unsere Surftipps für Sie featurette - Das feministische Bloggerinnen-Magazin bündelt jeden Tag aktuelle, spannende, deutschsprachige Blogeinträge, und stellt 2014 jede Woche eine Bloggerin vor. mutterseelenalleinerziehend - In diesem Blog berichtet die Autorin Maike von Wegen vom Alltag Alleinerziehender im Allgemeinen und Speziellen.   Unser Geschenktipp für Sie Buchkalender Planerin - Jetzt zum halben Preis Sie suchen noch einen Taschenkalender für 2014? Unseren Kalender Planerin erhalten Sie nun zum halben Preis. Zu jedem Monat gehört ein Porträt oder eine Geschichte, die mit TERRE DES FEMMES verbunden ist. Frauen, die sich für TERRE DES FEMMES stark machen, werden vorgestellt, z.B. die Ehrenamtlichen der Städtegruppe Augsburg. Gleich online bestellen Unser Buchtipp für Sie "Bei mir bist du schön..." Kritische Reflexionen über Konzepte von Schönheit und Körperlichkeit Dagmar Filter, Jana Reich (Hrsg.) Centaurus Verlag Freiburg 2012, 280 Seiten, 24,80 € "Schönheit" ist in unserer Gesellschaft ein fest verankertes Motiv, das über privaten als auch beruflichen Erfolg mitentscheiden kann. Dick, dünn, behaart, unbehaart, jung, alt, männlich, weiblich oder irgendwie dazwischen: Das Äußere wird normiert, reguliert und manipuliert. Viele Menschen unterziehen sich - scheinbar selbstbestimmt - freiwillig chirurgischen Eingriffen zur eigenen äußerlichen Optimierung. Dies erscheint schon fragwürdig, besonders problematisch aber sind die vielen Fälle, in denen intergeschlechtliche Menschen zu einer körpernormalisierenden Operation gezwungen werden. Dieser Band will für die Widersprüchlichkeit gesellschaftlicher Schönheitsnormen und -ideale sensibilisieren und Reflexionsprozesse anregen, um widerständige feministische Positionen zu schaffen. Weitere Buchtipps Impressum TERRE DES FEMMES e. V. Bundesgeschäftsstelle Brunnenstr. 128 13355 Berlin Telefon: 030-40504699-0 Telefax: 030-40504699-99 E-Mail: presse@frauenrechte.de Internet: www.frauenrechte.de Redaktion: Astrid Bracht Vertretungsberechtigter Vorstand: Irmingard Schewe-Gerigk (Vorsitzende), Christa Stolle (Geschäftsführender Vorstand), Irma Bergknecht, Ingrid Lee, Solveig Senft Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg / Registernummer: 30619 B Verantwortlich im Sinne § 5 TMG: Christa Stolle, Geschäftsführerin Haftungshinweis: Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung. Sie möchten diesen Newsletter nicht mehr erhalten? Hier können Sie sich abmelden: presse@frauenrechte.de
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yasni 22.01.14  +  

Umweltinstitut München e.V.: Über 200.000 Menschen fordern Glyphosat-Verbot

Am vergangenen Dienstag hat das Umweltinstitut München beeindruckende 209.502 Unterschriften an Staatssekretär Dr. Robert Kloos aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium übergeben, um ein Verbot des giftigen Totalherbizids Glyphosat, dem Wirkstoff im Pflanzenvernichtungsmittel ‚Roundup‘ von Monsanto, zu fordern. Vielen Dank an alle, die an der Aktion teilgenommen und uns unterstützt haben! Ein herzliches Dankeschön auch an unsere Partner von "Rettet den Regenwald", die zusammen mit uns Unterschriften gesammelt haben. Auch der Bundesrat forderte am 8. November 2013 ein teilweises Glyphosatverbot und hielt die Regierung in Berlin dazu an, die Vorerntespritzung mit Glyphosat sowie den Einsatz im Haus- und Kleingartenbereich zu verbieten. Staatssekretär Kloos bezeichnete die Entscheidung des Bundesrates als "Bauchentscheidung", die jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehre. Wir sehen das - wie die Mehrheit der Ministerpräsidenten - anders und stützen uns dabei auf zahlreiche unabhängige Studien, die extreme negative Auswirkungen auf die Gesundheit und Umwelt belegen. Staatssekretär Dr. Robert Kloos versuchte bei der Übergabe die Sorgen der Verbraucher zu beschwichtigen, indem er darauf hinwies, dass im Bundesamt für Risikobewertung schließlich über 1500 Beamte und öffentliche Angestellte im Sinn der sie bezahlenden Steuerzahler tätig seien. Auf Nachfrage erklärte er, man habe ja auch aus den Skandalen um Schadstoffe wie Asbest, Atrazin usw. gelernt. Es fragt sich nur, was! Wir sind entsetzt, mit welcher Ignoranz die Sorgen der VerbraucherInnen von der neuen Bundesregierung vom Tisch gewischt werden. Wir wollen kein Gift in unserem täglichen Brot! Deshalb kämpfen wir weiterhin für ein Verbot des Ackergiftes und für eine nachhaltige, ökologische Landwirtschaft.Zur Pressemitteilung   Wenn Ihnen unser Newsletter gefällt: Empfehlen Sie uns weiter! Einfach auf "Weiterleiten" drücken oder übermitteln Sie Ihren Freunden und Bekannten folgenden Link: www.umweltinstitut.org/newsletter
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 20.01.14  4  

Campact.de: "Kann denn Liebe Sünde sein?"

In den letzten Tagen sorgt eine bundesweite Online-Petition für Schlagzeilen: Ein Realschullehrer diffamiert darin den neuen Bildungsplan von Baden-Württemberg, der bei Schüler/innen Verständnis und Akzeptanz von schwulen und lesbischen Lebensentwürfen fördern soll. Schon fast 100.000 Menschen haben unterschrieben. Der rechte Rand trommelt für die Petition. Für sie ist Homosexualität nicht ein Menschenrecht, sondern ein auszumerzendes Übel. Kurz nach dem mutigen Coming-Out des Fußballprofis Thomas Hitzlsperger wird klar, wie viel Feindseligkeit Menschen wie er noch immer ertragen müssen. Jetzt wollen wir mit einem Eil-Appell gegenhalten und die wegweisenden Pläne der baden-württembergischen Landesregierung unterstützen. Sobald wir 100.000 Unterschriften zusammen haben, werden wir unseren Appell unter dem Motto „Vielfalt gewinnt!“ in der Stuttgarter Zeitung als Anzeige veröffentlichen. Damit die hässliche Fratze der Homophobie nicht wieder hoffähig wird. Unterschreiben Sie hier für Vielfalt und Toleranz an unseren Schulen! „Du Schwuchtel“, „Schwule Sau!“, „Du bist pervers!“, „Schwuler Pass!“ – auf unseren Schulhöfen sind solche Aussprüche allgegenwärtig. Sie sind es, die bei vielen Jugendlichen mit homo-, trans- und intersexuellen Gefühlen Angst vor Diskriminierung erzeugen. Nach einer europaweiten Umfrage der EU-Grundrechteagentur unter mehr als 90.000 Befragten haben Zweidrittel der homo-, trans- und intersexuellen Menschen in der Schule ihre sexuelle Ausrichtung verheimlicht. Mindestens 60 Prozent von ihnen waren dort mit abwertenden Kommentaren konfrontiert. „Wenn Jugendliche erleben müssen, dass ihre sexuelle Orientierung nicht geduldet wird, erleben wir immer wieder massive psychische Probleme, massiven Leistungsabfall und damit verbundene Schwierigkeiten im weiteren Berufsleben“, schreibt die Bundesintegrationsbeauftragte Christine Lüders in der Süddeutschen Zeitung von gestern. Dies zu verhindern und zugleich bei allen Schüler/innen Akzeptanz und Toleranz für eine Vielfalt an Lebensentwürfen zu schaffen – darum geht es dem Bildungsplan Baden-Württembergs. Und eben nicht um „eine pädagogische, moralische und ideologische Umerziehung“, wie es die Petition „Kein Bildungsplan unter der Ideologie des Regenbogens“ behauptet. Was als Einzel-Aktion eines Lehrers begann, hat Wellen geschlagen: Die in Baden-Württemberg sehr konservativ ausgerichteten Landeskirchen kritisieren den neuen Bildungsplan. Und der FDP-Fraktionschef im Landtag, Hans-Ulrich Rülke erklärt, dass er andere Lebensformen keineswegs gleichwertig zur klassischen Familie sieht – sehr zum Entsetzen liberaler Parteimitglieder. Noch schlimmer: Rechte und rassistische Kreise wie die Plattform „Politically Incorrect“ springen auf und wittern Morgenluft. Für homosexuelle Jugendliche bedeutet das zusätzlichen Druck und Mobbing in dem ohnehin schon oft homophoben Klima an Schulen. Eine solche Schule wollen wir nicht. Wir stehen an der Seite von Lehrer/innen, Bildungspolitiker/innen und Schüler/innen, die gemeinsam für eine offene Schule streiten, in der Toleranz und Vielfalt gelehrt und vorgelebt werden. Unterzeichnen Sie unseren Appell! Mehr im 5-Minuten-Info... Herzliche Grüße Maritta Strasser, Oliver Moldenhauer und Christoph Bautz  
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 20.01.14  +  

Eine erfreuliche Nachricht aus Schleswig-Holstein: Deserteursdenkmal in Flensburg aufgestellt

Auf dem Platz vor dem Flensburger Rathaus steht seit gestern ein Denkmal für Deserteure. Es war 1994 von der Flensburger Gruppe „Christen für die Abrüstung“ in Auftrag gegeben worden. Knapp 20 Jahre stand das zwei Meter hohe und ein Meter breite Marmorrelief in einem Flensburger Hinterhof. Es zeigt einen Soldaten, der Helm und Tornister abgelegt und sein Gewehr zerbrochen hat. Geschaffen wurde es vom marokkanischen Künstler Miloudi Assila. Erst im März 2012 hatte die Ratsversammlung nach jahrelanger Kontroverse unter dem Eindruck der Wanderausstellung über die NS-Militärjustiz beschlossen, das Denkmal aufzustellen. Laut „Christen für die Abrüstung“ gibt es in Deutschland inzwischen zwar in einigen Städten Denkmale für Deserteure der Wehrmacht. Dieses aber sei einmalig, weil es auch heutige Deserteure einbeziehe. Insgesamt desertierten den Angaben zufolge rund 30000 deutsche Soldaten während des Krieges, etwa 20000 von ihnen wurden hingerichtet. 2002 hob der Bundestag sämtliche NS-Urteile gegen Deserteure auf.   "Denkmal für Deserteure" von epd. (erschienen im Weser-Kurier am 8. Januar 2014)
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 10.01.14  +  

Sie mußte ihren Vergewaltiger heiraten (avaaz.org)

Die 16-jährige Amina Filali wurde vergewaltigt, geschlagen und gezwungen, ihren Peiniger zu heiraten. Dann brachte sie sich um — der einzige Weg, sich den Fängen ihres Vergewaltigers und des marokkanischen Rechts zu entziehen. Zusammen mit marokkanischen Aktivisten setzen wir uns seit Jahren gegen diese Gesetzesvorschrift ein und nun ist der Sieg zum Greifen nah. Noch diese Woche könnte eine Abstimmung endlich dafür sorgen. Durch Artikel 475 des marokkanischen Strafrechts können Vergewaltiger Anklagen und lange Haftstrafen vermeiden, indem sie ihr Opfer heiraten, sofern es minderjährig ist. Für die Opfer ist dies ein Alptraum und für Amina wurde er wahr. Hunderttausende von uns haben Druck auf das Parlament ausgeübt und nun ist eine Abstimmung zur Aufhebung der Heirats-Vorschrift in Sicht. Insider sagen, dass sie mit Sicherheit gekippt werden würde, sollte die Abstimmung stattfinden. Mit einem letzten Anstoß können wir genau dafür sorgen.Zur Zeit berichten die Medien kaum über das Thema und die Politiker werden nicht zur Vernunft gedrängt. Wenn wir 1 Million Stimmen erreichen, schalten wir Anzeigen in den Zeitungen, die die Abgeordneten lesen. Dann versammeln wir uns gemeinsam mit marokkanischen Aktivisten und einem Meer pinker Luftballons um das Parlament, als Symbol für die massive globale Resonanz. Erweisen wir Amina diese Ehre und sorgen dafür, dass solche Tragödien sich nicht wiederholen. Klicken Sie unten, um mitzumachen:http://www.avaaz.org/de/forced_to _marry_her_rapist_f/?bUkEDab&v=33968Nachdem Amina brutal vergewaltigt wurde, hat ihre Familie den Behörden in ihrem Heimatort Larache den Fall gemeldet. Doch anstatt den Vergewaltiger zu verklagen, hat das Gericht ihm angeboten, sein Opfer zu heiraten — und Aminas Familie hat zugestimmt. Nach ihrem Selbstmord haben Avaaz-Mitglieder den trauernden Eltern zur Seite gestanden, gemeinsam mit marokkanischen Aktivisten fast 800.000 Reformaufrufe überreicht und für internationale Schlagzeilen gesorgt. Die Regierung versprach Veränderungen, doch nichts geschah — bis jetzt.Artikel 475 ist nicht das einzige Hindernis für Frauenrechte in Marokko. Doch er ist zu einem starken Symbol für die Problemlage geworden. Die Regierung verspricht schon seit 2006, umfassende Gesetze gegen Gewalt an Frauen zu verabschieden und Artikel 475 zu kippen. Doch es tat sich nichts und unterdessen wurden die Leben weiterer Mädchen zerstört. Endlich wendet sich die Sache zum Guten — der Justizausschuss hat den problematischsten Teil des Artikels gestrichen und den Gesetzesentwurf zur Abstimmung ans Unterhaus weitergeleitet. Wenn das Thema behandelt wird, ist es sehr wahrscheinlich, dass in Marokko ein neues Gesetz in Kraft tritt und Amina endlich eine Form der Gerechtigkeit erfährt. Diese Abstimmung ist der erste, wichtige Schritt hin zu echten Reformen, für die Frauenrechtsgruppen in Marokko schon so lange kämpfen. Besiegeln wir den Deal zum Artikel 475, um zu fordern, dass Gesetze die Rechte von Frauen nicht untergraben, sondern beschützen:http://www.avaaz.org/de/forced_to_ marry_her_rapist_f/?bUkEDab&v=33968Sei es in Afghanistan, Indien, Japan oder Kenia — zusammen mit Menschen aus aller Welt kämpfen Avaaz-Mitglieder mit vereinten Kräften für Frauenrechte. Setzen wir uns heute gemeinsam für Amina Filali ein und dafür, dass aus ihrer Geschichte ein Hoffnungsschimmer entspringt.Mit Hoffnung und Entschlossenheit,Dalia, Antonia, Emma, Marie, Rewan, Alex, Ricken und das ganze Avaaz-TeamPS - Viele Avaaz-Kampagnen werden von Mitgliedern gestartet! Starten Sie jetzt Ihre eigene, zu irgendeinem Thema. Ob regional, national oder global: http://www.avaaz.org/de/petition/star t_a_petition/?cl=3861242139&v=33968Weitere Informationen:Protest gegen Zwangsehe in Marokko (Taz)http://www.taz.de/!90064/Der Selbstmord von Amina Filali erschüttert Marokko (Zeit.de)http://www.zeit.de/gesellschaft/zeit geschehen/2012-04/marokko-zwangsehe-aminaMaro kkanerin begeht nach Zwangsheirat Selbstmord (Focus)http://www.focus.de/panorama/welt/ehes chliessung-mit-vergewaltiger-marokkanerin-beg eht-nach-zwangshe...Marokko könnte Vergewaltigungsabschnitt im Strafgesetzbuch aufheben (Al Jazeera) (Englisch)http://america.aljazeera.com/articl es/2014/1/8/morocco-set-to-repealcontroversia lrapelaw.htmlSelbstmord eines Teenagers: Abgeordnete zu Gesetzesänderungen aufgefordert (Bloomberg) (Englisch)http://www.bloomberg.com/news/2014- 01-09/morocco-mps-ask-to-end-rapist-marriage- law-after-teen-suici...Marokko protestiert gegen Vergewaltigungs-Gesetz (BBC) (Englisch)http://www.bbc.co.uk/news/world-afr ica-17416426
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 10.01.14  1  

Gute Ernährungstipps der "Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt"

Jodmangel wird den wesentlichen weltweiten Gesundheitsproblemen zugerechnet. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist ein Drittel der Weltbevölkerung von einem Mangel an Jod betroffen. In Deutschland ist ein Viertel der Bevölkerung aufgrund der jodarmen Böden mit diesem Nährstoff unterversorgt. In diesem Newsletter möchten wir Ihnen aufzeigen, wie Sie sich mit Jod so versorgen können, dass Sie keinen Mangel erleiden. Folgen des JodmangelsJod ist unentbehrlich für eine normale Schilddrüsenfunktion: ohne es können keine Schilddrüsenhormone gebildet werden. Diese wiederum sind für viele lebenswichtige Vorgänge im Körper verantwortlich. Sie steuern die Geschwindigkeit der Stoffwechselvorgänge, die Körpertemperatur und nehmen Einfluß auf die Herzfrequenz und den Blutdruck. Schilddrüsenhormone sind zudem für das Körperwachstum und dabei insbesondere für das Wachstum des Nerven- und Skelettsystems verantwortlich. Ein Jodmangel trifft daher gerade Kinder schon im Mutterleib und auch in der späteren Wachstumsphase besonders hart, da er geistige und körperliche Unterentwicklungen nach sich zieht. Versorgung mit JodBei einer omnivoren Ernährung wird der Jodbedarf über den Verzehr von Seefischen, Fleisch, Milchprodukten, aber auch von Backerzeugnissen und Fertigprodukten gedeckt. Ins Fleisch und in Milchprodukte gelangt das Jod vor allem über angereicherte Futtermittel. Bei einer rein pflanzenbasierten Ernährung stehen als Jodlieferanten jodiertes Speisesalz, Meeresalgen, Nahrungsergänzungsmittel sowie mit Jodsalz hergestellte Produkte zur Verfügung. Bezüglich letzterer ist zu bedenken, dass in Deutschland nur ca. 30 % der Lebensmittel mit Jodsalz hergestellt werden, sodass der Jod-Versorgungsgrad darüber generell niedrig ist. Bedacht werden sollte zudem auch, dass einige Gemüsearten (insbesondere Kohlartige) sowie manche Hülsenfrüchte und Nüsse Inhaltsstoffe enthalten, die die Jodaufnahme hemmen, was jedoch nur bei einer sehr niedrigen Jodzufuhr bedenklich wird. Insgesamt sollte daher bei einer pflanzlichen Ernährungsweise ein besonderes Augenmerk auf ein adäquate Jodzufuhr gelegt werden. Hinweis: Die deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt für Erwachsene, täglich 200 µg Jod aufzunehmen, was etwa 10 g (= etwa 2 Teelöffel) Jodsalz entspräche. Da die DGE jedoch gleichzeitig davor warnt, aufgrund eines erhöhten Risikos für Bluthochdruck, Nierenerkrankungen und Osteoporose nicht mehr als 6 g Salz pro Tag - ob direkt oder über schon gesalzene Produkte - zu sich zu nehmen, sollte der Jodbedarf nicht komplett über Salz abgedeckt werden. Tipps für den AlltagEmpfehlenswert ist es, im Haushalt ausschließlich jodiertes Salz in den empfohlenen Mengen zu verwenden und die Jodzufuhr gelegentlich mit einem moderaten Konsum von Meeresalgen aufzubessern. Vorsicht geboten ist jedoch bei Algenarten mit sehr hohen Jodgehalten wie Arame, Kombu, Wakame und Hijiki, da eine Überdosierung von Jod (über 500 µg pro Tag) ebenso wie ein Jodmangel zu Störungen der Schilddrüsenfunktion führen kann. Kaufen Sie daher nur Algen, die eine Tagesverzehrshöchstmenge auf der Verpackung deklarieren und befolgen Sie diese auch strikt. Die Alge Nori, die für Sushi benutzt wird, hat einen moderaten Jodgehalt und ist daher bei maßvollem Konsum (3 Blätter oder 8 g) unbedenklich. Eine zuverlässige weitere Möglichkeit, sich ausreichend mit Jod zu versorgen, ist die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln mit Jod. Insbesondere Schwangere und Stillende sollten dies nach einer Rücksprache mit dem Arzt in Erwägung ziehen, um die gesundheitlichen Folgen eines Jodmangels bei Mutter und Kind zu vermeiden. JodkritikOft wird die Ansicht geäußert, dass die Verwendung von Jodsalz Schilddrüsenerkrankungen auslösen oder auch verschlimmern kann. Demgegenüber stehen jedoch wissenschaftliche Erkenntnisse, die aufzeigen, dass bei den gängigen Mengen an Jodzusatz im Salz eine Überdosierung so gut wie ausgeschlossen ist und damit lediglich das Joddefizit in der Nahrung jodarmer Gegenden ausgeglichen wird. Hingewiesen wird zudem darauf, dass seit der Einführung des Jodsalzes der Jodmangelkropf sowie Entwicklungsstörungen bei Neugeborenen insgesamt zurückgegangen sind, jedoch nach wie vor bei einem Viertel der deutschen Bevölkerung unabhängig von der Ernährungsart Jodmangel vorliegt, was bei einer entsprechenden Vorsorge vermeidbar wäre.
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 02.01.14  +  

Sendesaal Bremen: Neujahrskonzerte, Jazz und viel klassische Klaviermusik im Januar 2014

Liebe Freunde des Sendesaales, wir hoffen, dass Sie gerade geruhsame Tage zwischen den Jahren erleben. Eine Zeit, die ja irgendwie Wochentage nicht wirklich kennt, sondern nur Feiertage. Trotzdem wollen wir Sie bekannt machen mit unserem Programm für den ersten Monat des Neuen Jahres. Das geht schon gleich am 3.1. los mit Clarinet News, einem Neujahrskonzert des Frielinghaus Esembles am 10.1. und setzt sich fulminant fort mit der Reihe Auf schwarzen und weißen Tasten (11., 15., 18.1.) und endet noch nicht einmal mit einem Konzert im Dunkeln mit Christian Tetzlaff am 30.1. Alles Weitere finden Sie weiter unten. Wir wünschen Ihnen einen guten Start in ein hoffentlich friedliches und erfolgreiches Jahr 2014. Bleiben Sie uns weiterhin gewogen. Wir versprechen alles zu tun, um Ihnen wieder interesaante Konzerterlebnisse in unserem wundervollen Saal zu ermöglichen. Es hat sich mittlerweile rumgesprochen, dass die Verweilqualität vor und nach den Konzerten im Sendesaal sich durch das öffentliche Restaurant Geerdes am Sendesaal sehr erhöht hat. Geben Sie sich die Zeit. Ein Besuch lohnt sich. Das Geerdes ist auch selbst zu erreichen unter www.geerdesamsendesaal.de Karten für sämtliche Veranstaltungen erhalten Sie außer über unsere website www.sendesaal-bremen.de an der Abendkasse oder als telefonische Vorbestellung unter 0421-33005767 (AB). Für Feedback und Information besuchen Sie uns gern auch auf unserer facebook Seite. Inhalt 03.01. und 05.01. Clarinet News: Sing, Sing, Sing - Surprise 10.01. Neujahrskonzert: Frielinghaus Ensemble 11.01. Auf schwarzen und weissen Tasten I: Amir Tebenikhin (RU) 15.01. Auf schwarzen und weissen Tasten II: Andrei Korobeinikov (RU) 18.01. Auf schwarzen und weissen Tasten III: Nino Gvetadze (GE) 19.01. Fjarill 23.01. Yuri Honing Acoustic Quartet (Niederlande) 30.01. konzert im dunkeln: Christian Tetzlaff 31.01. Neue Musik für Violoncello: Matthias Lorenz 03.01. und 05.01. Clarinet News: Sing, Sing, Sing - Surprise Freitag, 03. Januar 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 18 Euro und Matinee am Sonntag, 05. Januar 2014 | 11:00 Uhr | Tickets 18 Euro Ermäßigungen jeweils nur für Schüler und Studenten bis 30 Jahre an der Abendkasse 11 Euro Das unterhaltsame Neujahrskonzert des Ensembles Clarinet News hat mittlerweile im Sendesaal Bremen Tradition. Nach restlos ausverkauftem Haus im letzten Jahr, gibt es dieses zum 10-jährigen Jubiläum der Norddeutschen Klarinettentage nicht nur im Doppelpack, sondern hier hat auch das Publikum die Qual der Wahl: Stimmen Sie auf www.klarinettentage.com für ihr persönliches Highlight aus den großartigen Konzerten der letzten Jahre. Aus den Werken mit den meisten Stimmen wird das Ensemble ein stimmungsvolles Konzert kreieren. Wie immer wird der Abend von Marco Thomas charmant moderiert und wie immer haben Clarinet News auch noch die ein oder andere Überraschung in petto. Auf welche Reise also Sie das Ensemble auch schicken werden, eins steht jetzt schon fest: Clarinet News ist Freude am Spiel und somit Unterhaltung im besten Sinne! 10.01. Neujahrskonzert: Frielinghaus Ensemble Freitag, 10. Januar 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 14 Euro) Neujahrskonzert mit dem Ensemble des Amaryllis Quartett Primarius Gustav Frielinghaus und Streichquintetten von Wolfgang Amadeus Mozart, Anton Bruckner und Felix Mendelssohn-Bartholdy. Gustav Frielinghaus, Violine Simon Kluth, Violine Simone Jandl, Viola Alejandro Regueira-Caumel, Viola Jakob Stepp, Violoncello Das Frielinghaus Ensemble vereint international ausgezeichnete Kammermusiker, Solisten und Orchestermusiker, die aus Hamburg, Hannover, Berlin, Wien und Madrid zusammen kommen. Als Primarius des Amaryllis Quartetts spielt Gustav Frielinghaus regelmäßig in allen großen Konzertsälen und auf vielen bedeutenden Festivals in Europa und weltweit. Dazu zählten in der zurückliegenden Saison Auftritte in der Hamburger Laeiszhalle, im Wiener Musikverein, im Teatro della Pergola Firenze, im Gran Teatro La Fenice di Venezia, in der Dai-ichi Seimei Hall Tokio sowie bei den Schwetzinger Festsspielen, dem Schleswig-Holstein Musik Festival und dem Heidelberger Frühling. Nun kommt er mit befreundeten Musikern nach Bremen in den Sendesaal, wo er bereits mehrere CDs aufgenommen hat. Seine CD „White“ erhielt 2012 den ECHO Klassik Preis als beste Kammermusikeinspielung des Jahres. Im Neujahrskonzert können die Zuhörer neben den melodiösen und virtuosen Einfällen Mendelssohns erleben, dass Mozart seine opernhafte Kommunikation und Dramaturgie auch in der Kammermusik auslebt und dass Bruckner neben großartigen Symphonien auch wunderbare Kammermusik geschrieben hat. 11.01. Auf schwarzen und weissen Tasten I: Amir Tebenikhin (RU) Samstag, 11. Januar 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 25 Euro (ermäßigt 15 Euro) Nach den drei hochkarätigen und restlos ausverkauften Konzerten im Januar 2013 präsentieren Radio Bremen und der Sendesaal Bremen auch zu Beginn des Jahres 2014 wieder das beliebte Klavierfestival Auf schwarzen und weißen Tasten. Den Auftakt macht der kasachische Pianist Amir Tebenikhin mit einem rein romantischem Programm mit Werken von Robert und Clara Schumann, Johannes Brahms und Franz Liszt. Amir Tebenikhin, Piano Amir Tebenikhin wurde 1977 in Moskau geboren. Er begann als Sechsjähriger mit dem Klavierstudium bei seinem Vater Wladimir Tebenikhin, einem Schüler des legendären Pianisten Lew Oborin. Bei Janija Aubakirowa und Michail Balabitchev setzte er seine Ausbildung am Baiseitowa Musik College in Almaty (Kasachstan) fort. Von 1996 bis 2002 studierte er bei Michail Voskressensky am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau. Von 2004 bis 2012 war er Student in der Meisterklasse von Karl-Heinz Kämmerling an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. 2012 beendete er sein Studium mit dem Konzertexamen. Mit seinem außergewöhnlichen Talent machte der junge Pianist bereits bei zahlreichen Wettbewerben als Preisträger auf sich aufmerksam. Sein Sieg beim „Vianna da Motta“ Wettbewerb in Portugal öffnete ihm die Türen zur Carnegie Hall in New York, zur Wigmore Hall in London und zum Salle Pleyel in Paris. Es folgten weitere Auszeichnungen bei bedeutenden Wettbewerben. 2010 gab der Pianist im ausverkauften Amphi-Saal in Dortmund sein von der Kritik hoch gelobtes Debüt beim Klavier-Festival Ruhr. Er konzertiert regelmäßig in zahlreichen Ländern Europas, in Lateinamerika, Japan, Zentralasien und den USA und spielt mit vielen internationalen Orchestern u.a. mit dem Orchestre National de Belgique, dem Gulbenkian Symphony Orchestra, dem European Union Youth Orchestra unter Vladimir Ashkenazy, den Moskauer Virtuosen unter Wladimir Spivakov, dem Wiener Kammerorchester, dem Scottish National Symphony Orchestra unter Alexander Lazarev, dem Sendai Symphony Orchestra und vielen anderen. Als Kulturbotschafter seines Heimatlandes Kasachstan gibt er zahlreiche Konzerte anlässlich wichtiger Veranstaltungen im In- und Ausland, so gastierte er u. a. im Mai 2013 im Wiener Konzerthaus. Im April 2011 gewann Amir Tebenikhin den erstmals vergebenen „Deutschen Pianistenpreis“ in Frankfurt am Main. Amir Tebenikhin's zahlreiche Rundfunk und CD-Aufnahmen (u.a. bei Naxos, Classical Records, Cypres Label, K&K Verlagsanstalt) sorgen für Begeisterung in der Musikwelt. Große Anerkennung erhielt er für die 2011 erschienene Aufnahme mit Werken von Debussy beim Label Genuin und für die Prokofiev-CD bei PIANOClassics. 15.01. Auf schwarzen und weissen Tasten II: Andrei Korobeinikov (RU) Mittwoch, 15. Januar 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 25 Euro (ermäßigt 15 Euro) Das zweite Konzert der Klaviereihe Auf schwarzen und weissen Tasten präsentiert den russischen Pianisten Andrei Korobeinikov mit Werken von Ludwig van Beethoven, Franz Schubert, Sergej Rachmaninow und Dmitri Schostakowitsch. Andrei Korobeinokov, Piano Der 1986 geborene Pianist Andrei Korobeinikov konzertierte bereits auf den großen Bühnen der Welt und gewann zahlreiche Preise, darunter Klavierwettbewerbe in Los Angeles, Enschede, Moskau und Sankt Petersburg. Mit 19 Jahren schloss er sein Studium am Moskauer Konservatorium mit Auszeichnung ab. Daraufhin erhielt er ein Stipendium von G. & J. Simmonds und setzte seine Studien am Royal College of Music in London bei Vanessa Latarche fort. Im Jahr 2006 sprang Andrei Korobeinikov für den erkrankten Ivo Pogorelich in Frankreich beim Festival “La Roque d’Anthéron” ein, woraufhin er zur “Folle Journée” in Nantes, Tokio und Rio de Janeiro eingeladen wurde. 2007 beeindruckte er Publikum und Presse in London mit dem zweiten Klavierkonzert von Sergej Rachmaninow unter der Leitung von Vladimir Ashkenazy. Zahlreiche Konzerteinladungen führten ihn anschließend durch ganz Europa, darunter zum Festival de Radio France nach Montpellier, erneut zum Festival “La Roque d’Anthéron“, ins Auditorium du Louvre nach Paris und in die Londoner Wigmore Hall. Kammermusikpartner Andrei Korobeinikovs sind Boris Berezovsky, Alexander Kniazev, Dmitri Makhtin, Henri Demarquette, Johannes Moser und Vadim Repin. 2008 spielte Andrei Korobeinikov eine CD mit Werken von Skrjabin für Mirare/Harmonia Mundi ein, die mit dem Diapason d’Or und dem Diapason de la Découverte des Magazins “Monde de la Musique” ausgezeichnet wurde. Mit dem Lahti Symphony Orchestra hat er unter der Leitung von Okko Kamu beide Konzerte von Schostakowitsch aufgenommen. Andrei Korobeinikov gastierte bereits in Paris mit dem Orchestre National de France und solistisch im Louvre, im Théâtre des Champs-Elysées mit dem Ensemble orchestral de Paris unter Thierry Fischer, außerdem in Köln, beim Winter-Festival in Gstaad sowie in Tokyo in der Suntory Hall, mit dem Philharmonia Orchestra unter Vladimir Ashkenazy in Paris, mit dem NDR Sinfonieorchester unter Matthias Foremny in Hamburg und dem Budapest Festival Orchestra unter Antoni Wit. Daneben gab er Soloabende in Paris, im Konzerthaus Berlin, dem Echternach Festival und in der Tonhalle Zürich. Der vielseitig begabte Andrei Korobeinikov hat siebzehnjährig ein Jurastudium an der European University Moskau abgeschlossen und komponiert außerdem neben seiner regen Konzerttätigkeit auch noch. 18.01. Auf schwarzen und weissen Tasten III: Nino Gvetadze (GE) Samstag, 18. Januar 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 25 Euro (ermäßigt 15 Euro) Am dritten und letzten Abend der Klavierreihe Auf weißen und schwarzen Tasten wird die georgische Pianistin Nino Gvetadze zum ersten Mal in Bremen auftreten, mit Werken von Robert Schumann, Franz Schubert, Franz Liszt, Manuel de Falla und von Modest Mussorgsky "Bilder einer Ausstellung". Nino Gvetadze, Klavier Die 1981 geborene georgische Pianistin Nino Gvetadze gewann den zweiten Preis, den Pressepreis und den Publikumspreis beim Internationalen Franz Liszt Klavierwettbewerb 2008 und erhielt 2010 den prestigeträchtigen Borletti-Buitoni Trust Preis. Sie studierte am Tbilisi Konservatorium bei Veronika Tumanishvili, Nodar Gabunia und Nana Khubutia, dann am königlichen Konservatorium in Den Haag bei Paul Komen und am Konservatorium in Amsterdam bei Jan Wijn. Während ihrer Studien erhielt sie eine Förderung der Elisabeth Leonskaja Stiftung sowie neben weiteren Preisen, den ersten Preis und Sonderpreise beim YPF Klavierwettbewerb in Holland. Nino Gvetadze trat schon im Alter von sechs Jahren erstmals mit Orchestern auf. Sie spielte zusammen mit den niederländischen Radio und Kammerphilharmonieorchestern, dem Residentie Orkest Den Haag, dem Brabants Orkest, der Rheinischen Philharmonie und der Seoul Philharmonic mit Dirigenten wie Yannick Nézet-Séguin, Michel Plasson, Michel Tabachnik, Markus Poschner, Martin Sieghart und John Axelrod. Ihre zahlreichen internationalen Auftritte umfassen Solorecitale in Bayreuth auf dem Konzertflügel von Franz Liszt, in Hannover beim Zyklus Pro Musica Preisträger am Klavier, in Toulouse beim Festival des Jacobins, beim Luzerner Klavierfestival im November 2012, eine Tour mit dem Mahler Chamber Orchester und David Afkham durch Italien in Oktober 2011 und eine Tour durch China und Korea im Juli 2010. Andere Festivalauftritte erfolgten beim Young Euro Classic Festival in Berlin mit der Georgischen Sinfonietta. Zusammen mit Jean-Yves Thibaudet trat Nino Gvetadze beim Spoleto Festival auf und spielte Solorezitale und Kammermusik auf dem Grachtenfestival in Amsterdam. Für das Label Orchid Classics nahm Nino Gvetadze 2011 unter dem Titel „Widmung“ eine CD mit Klavierwerken von Franz Liszt auf. In Zusammenhang mit dieser Produktion entstand auch eine Video-Animation des Schubert-Liedes „Gretchen am Spinnrade“ in Liszts Klavierfassung. Darüber hinaus hat die Pianistin sämtliche Klavierstücke von Modest Mussorgsky (Brilliant Classics) und die kompletten Préludes von Sergei Rachmaninow für die CD aufgenommen (Et´Cetera). Auf ihrem aktuellen Album spielt Nino Gvetadze beide Bände der Préludes von Claude Debussy. 19.01. Fjarill Sonntag, 19. Januar 2014 | 18:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 14 Euro) Das schwedisch-südafrikanische Duo Fjarill kommt zum dritten Mal in den Sendesaal. Es präsentiert sein neues Album "Tiden" (Zeit) Aino Löwenmark - voc, Piano Hanmari Spiegel - voc, Violine Die beiden Musikerinnen von Fjarill sind wie verschiedene Pole. Die eine ein Wirbelwind. „Ich bin ein bisschen wie Pippi Langstrumpf“, sagt sie von sich selbst. Die andere: besonnen, ruhiger. Wenn sie Geige spielt, kann man sich dem Zauber nur schwer entziehen. Doch wenn die schwedische Pianistin und Sängerin Aino Löwenmark und die südafrikanische Geigerin Hanmari Spiegel als Duo Fjarill auf der Bühne stehen, sind sie, trotz oder gerade wegen ihrer Unterschiedlichkeit, musikalisch eins. Ihre Musik ist Folklore, Pop, Weltmusik – enthält auch Klassik und Jazz und, wenn man den charmanten und augenzwinkernden Moderationen im Konzert glaubt, manchmal sogar ein bisschen Speed Metal. Die beiden Schmetterlinge – so die deutsche Bedeutung des Bandnamens – singen in ihren Muttersprachen: Schwedisch und Afrikaans. Die Musik von Fjarill in drei Worten? Tiefgründig, fröhlich-melancholisch und lebendig. 23.01. Yuri Honing Acoustic Quartet (Niederlande) Donnerstag, 23. Januar 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 14 Euro) Die kraftvolle akustische Band des holländischen Saxophonisten Yuri Honing kommt nach dem Erfolg im letzten Jahr zum zweiten Mal in den Sendesaal. Yuri Honing - saxophones Wolfert Brederode - piano Gulli Gudmundsson - double bass Joost Lijbaart - drums Im Mai 2012 erhielt Yuri Honing im Amsterdamer Bimhuis den prestigeträchtigsten Jazzpreis, den man in Holland bekommen kann, den VPRO/Boy Edgar Preis. In der Jurybegründung dazu heißt es: "Yuri Honing ist gesegnet mit großem Talent und handwerklichem Können. Er geht seinem Beruf sehr kreativ und einfallsreich auf eine bahnbrechende und grenzüberschreitende Weise nach. Er ist im besten Sinne ein Urheber, der Ideen realisiert hat, die ihr Eigenleben entwickelt haben, die kopiert wurden und ihrerseits wieder zum Ausgangspunkt für neue Traditionen wurden. Er ist ein ausgewiesener Gegner der Kategorisierungen von Musik. Er hat sich nie einem bestimmten Stil oder einer musikalischen Bewegung verpflichtet gefühlt. Er war immer neugierig mit unterschiedlichsten Musikern zusammenzuarbeiten etwa aus der Arabischen Musik, Pop, Klassik oder Ballett. Und dennoch ist Jazz immer sein hauptsächlicher Bezugspunkt  geblieben. Yuri Honing versteht es, seine künstlerischen Ambitionen überzeugend zu realisieren und beweist Ausdauer und kulturelles Unternehmertum." Und das schreibt die Presse über Yuri Honing One of the most creative, fearless and alert saxophonists of the moment - The Times From note one you know that saxophonist Honing has ‘got it’ and that tone can cut through your soul! - The Independent Consistently thoughtful and definitively swinging Honing has it all - The Guardian Honing and his men have the estimable advantage of freshness, a clear musical identity and talent to burn, allied to a truly unusual degree of eloquence - Jazzwise A hell of a saxophone player! - Herald Tribune 30.01. konzert im dunkeln: Christian Tetzlaff Donnerstag, 30. Januar 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 25 Euro (ermäßigt 15 Euro) Gern gesehener Gast: der Ausnahmegeiger Christian Tetzlaff wird bei seinem Soloprogramm mit Bach Sonaten und Partiten diesmal unsichtbar sein.... Christian Tetzlaff - Violine solo Programm: BACH, J.S.: Partita für Violine solo Nr. 2 d-Moll BWV 1004 BACH, J.S.: Sonate für Violine solo Nr. 3 C-Dur BWV 1005 Der weltweit gefeierte Hamburger Ausnahmegeiger hat sich schon vielen Herausforderungen gestellt. Einer bisher noch nicht: ein Solokonzert in vollkommener Dunkelheit zu spielen. Christian Tetzlaff ist häufiger und gern gesehener Gast im Sendesaal. Seine Konzerte, ob mit Lars Vogt oder dem Tetzlaff Quartett, sind immer wieder Erlebnisse äußerster künstlerischer Intensität und Intimität. Man darf gespannt sein, wie er mit seinen Bachinterpretationen die Finsternis musikalisch erleuchten wird.... Für seine Einspielung der Bach Partiten und Sonaten bekam Tetzlaff 2007 den ECHO Klassik Award. Foto: Giorgia Bertazzi       31.01. Neue Musik für Violoncello: Matthias Lorenz Freitag, 31. Januar 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 15 Euro (ermäßigt 10 Euro) Zu Gast im Sendesaal ist der Dresdner Kammermusiker und Cellist Matthias Lorenz. Er spielt Solo-Werke von Jörg Herchet (*1943), Jörg Birkenkötter (*1963), Ernst Helmuth Flammer (*1949) und Paul-Heinz Dittrich (*1930). Matthias Lorenz , Violoncello Matthias Lorenz wurde 1964 in Bensheim an der Bergstraße geboren, wo er auch seine Kindheit und Jugend verbrachte. Nach dem Zivildienst in der Nähe von Gießen nahm er 1986 sein Cellostudium in Frankfurt/Main bei Prof. Gerhard Mantel auf. Bereits vor Studienbeginn war die Entscheidung gefallen, den Schwerpunkt auf zeitgenössische Musik zu legen. Obwohl es einen solchen Studienschwerpunkt nicht gab, ließ er sich in den Freiräumen, die die Studienordnung bot, realisieren. Kurse unter Anderem bei Wolfgang Boettcher und Siegfried Palm ergänzten die cellistische Ausbildung. Zudem bedeutet für Matthias Lorenz die Beschäftigung mit Musikwissenschaft stets auch eine wichtige Unterstützung des Cellospielens. Seit dem Studienende ist er als freischaffender Cellist tätig, hauptsächlich mit zeitgenössischer Musik. Neben die E-Musik - zu der mittlerweile auch Musik mit Live-Elektronik zu rechnen ist - treten dabei immer wieder andere Genres. Randbereiche der Rock- und Popmusik (zusammen mit Albrecht Kunze und Can-Mitglied Irmin Schmidt), Bühnenmusiken (u.a. für das Frankfurter Ballett), Improvisierte Musik. Zu seinem solistischen Spiel sind im Laufe der Zeit zunächst das elole-Klaviertrio, dann auch das ensemble courage hinzugekommen. Hinweise zum Abonnement: Sie erhalten diesen Newsletter unter der E-Mail Adresse wielandvonhodenberg@web.de.
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Auch dies zu Weihnachten: >> Bescherung der besonders zynischen Art

Verdi rügt Amazon 600 Kündigungen zu Weihnachten Erstellt 24.12.2013 Online-Versandhändler Amazon hat kurz vor Weihnachten 600 Beschäftigten gekündigt. Foto: dpa Was für ein „Geschenk“: Während viele Menschen von Amazon heiß ersehnte Pakete erhalten, gibt es für mindestens 600 Beschäftigte des Onlinehändlers Kündigungen zu Weihnachten. Wer betroffen ist, muss das Betriebsgelände sofort verlassen. Drucken per Mail Brieselang. Die Gewerkschaft Verdi hat Kündigungen von Mitarbeitern des Amazon-Logistikzentrum in Brieselang (Havelland) bei Berlin kritisiert. Der Internet-Versandhändler habe am Montag mindestens 600 befristet Beschäftigte einbestellt, ihnen die Kündigung ausgesprochen und das sofortige Verlassen des Betriebsgeländes verlangt, teilte Verdi am Dienstag mit. Das Zentrum in Brieselang war erst im November eröffnet worden. „Amazon zeigt wieder einmal sein wahres Gesicht“, sagte Verdi-Vorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger. „Nachdem sie mit Höchstleistungen unter Druck das Vorweihnachtsgeschäft abgewickelt haben, werden die befristet Beschäftigten jetzt - ausgerechnet einen Tag vor Heiligabend - Knall auf Fall vor die Tür gesetzt.“ Der US-Konzern verweigere seinen Mitarbeitern nicht nur den Schutz eines Tarifvertrages, „sondern versucht gleichzeitig, in Deutschland eine Wildwest-Kultur des Heuerns und Feuerns zu etablieren“, bemerkte Nutzenberger. In den Amazon-Versandzentren Leipzig, Bad Hersfeld und Graben hatten in der vergangenen Woche Beschäftigte für den Abschluss eines Tarifvertrages gestreikt, den das Unternehmen nicht will. http://www.ksta.de/wirtschaft/-verdi-r uegt-amazon-600-kuendigungen-zu-weihnachten,1 5187248,25725908.html
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