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November im Yasni Exposé von Wieland von Hodenberg

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Kriege weltweit ächten! Atomwaffen abschaffen! Alle AKW stilllegen!
Homepage: hodenberg.de
Spitzname: "Einstein", Land: Deutschland, Sprache: Deutsch
Ich biete: Friedensaktivist und Autor, auch verantwortl. für Pressearbeit - / Kämpfer für soziale Gerechtigkeit, Bleiberecht für Flüchtlinge, Schutz für Deserteure vor Verfolgung und Einsatz für die universellen Menschenrechte. Außerdem Liebhaber klassischer Musik, Barockmusik, Jazz und Literatur. Sportlich: Tourenradler mit viel Langstreckenerfahrung - und Frischluftfanatiker!
Wieland von Hodenberg @ Solidarische Hilfe e.V., 28277 Bremen

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Wieland von Hodenberg - Wieland von Hodenberg
Juni 08  1
Wieland von Hodenberg - Wieland von Hodenberg
Okt 10  2

828 Informationen zu Wieland von Hodenberg

DIE LINKE: >> Es gibt keine Gewissheiten, aber immer Alternativen

Es ist, als habe einer die Fenster aufgestoßen nach all den Jahren der Stagnation, der geistigen, wirtschaftlichen, politischen, den Jahren von Dumpfheit und Mief, von Phrasengewäsch und bürokratischer Willkür, von amtlicher Blindheit und Taubheit." Vor mehr als einer halben Million Menschen sprach Stefan Heym am 4. November 1989 diese Worte auf einer Kundgebung, zu der Berliner Theaterschaffende aufgerufen hatten. Es war nicht das erste Mal in diesen Herbsttagen, dass Bürgerinnen und Bürger von ihrem Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit Gebrauch machten, aber es war die größte Demonstration, die die DDR jemals erlebt hatte und erleben sollte. Noch wenige Wochen zuvor beging die SED-Führung mit viel Pomp den 40. Jahrestag der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik. Längst jedoch war das System des real existierenden Sozialismus in Auflösung. Seit Wochen verließen Tausende das Land, ihr Land, und kehrten diesem System den Rücken. Am 9. Oktober 1989, zwei Tage nach den Jubiläumsfeierlichkeiten, versammelten sich Zehntausende in Leipzig, um friedlich gegen die Politik der Partei- und Staatsführung zu protestieren. Der real existierende Sozialismus scheiterte nicht zuerst an äußeren Umständen, sondern an seinen eigenen inneren Widersprüchen, an seinen Fehlern und Verbrechen, an Unfreiheit und ideologischem Dogmatismus, an seiner wirtschaftlichen Ineffizienz – und auch nicht nur in der DDR, sondern zugleich in zahlreichen anderen Ländern, vor allem auch in der UdSSR. Schon Jahre zuvor gelang es der SED nicht mehr, eine Mehrheit der Menschen in der DDR von der Richtigkeit ihrer Politik ernsthaft zu überzeugen. Im Herbst 1989 hatte sie auch das letzte Vertrauen verspielt. Die Menschen in der DDR gingen auf die Straßen, weil sie das Gefühl hatten, ihnen fehle die Luft zum Atmen. Sie hatten sich für Demokratie und Selbstbestimmung entschieden und gegen einen Staat, der zwar für ein gewisses Maß an sozialer Sicherheit sorgte, aber ihnen in wichtigen Bereichen das Recht absprach, für ihr Land und ihre persönliche Entwicklung selbstbestimmt Entscheidungen zutreffen. Vielen erschienen die Entwicklungen in der damaligen Sowjetunion, die mit den Begriffen Glasnost und Perestroika verbunden waren, als Vorbild für einen ähnlichen politischen Prozess in der DDR. Dies alles geschah in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft und dies alles geschah friedlich. 25 Jahre später dankt DIE LINKE – nicht zum ersten Mal – diesen mutigen Bürgerinnen und Bürgern für ihre Zivilcourage. Sie tut dies in dem Wissen darum, dass sich dieser Protest gegen die Politik der SED richtete, also gegen eine politische Praxis, für die zwar die meisten heutigen Mitglieder der Partei DIE LINKE keine persönliche Verantwortung tragen, der sich die Partei jedoch insgesamt bis heute zu stellen hat. Die Entschuldigung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern der DDR und der unwiderrufliche Bruch mit dem Stalinismus als System – ausgesprochen auf dem Außerordentlichen Parteitag der SED/PDS im Dezember 1989 – wirken bis heute nach. Für DIE LINKE heißt es darum: Kein Sozialismus ohne Freiheit, kein Sozialismus ohne Demokratie. Der Herbst des Jahres 2014, 25 Jahre nach der Friedlichen Revolution, sollte Anlass sein zu erinnern, aber auch auf die gesellschaftlichen Zustände heute zu schauen, hier bei uns in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus. Er ist Anlass, an die Hoffnungen der Menschen, an den Aufbruch zu erinnern – und es ist gleichzeitig Zeit danach zu fragen, wie es heute um Freiheit und Gerechtigkeit bestellt ist. Der Kapitalismus ist nicht das Ende der Geschichte. Heute zeigt sich überdeutlich, dass die Gesellschaft durch tiefe, dem Kapitalismus eigene Widersprüche gekennzeichnet ist. Offensichtlich bringt er keine Lösung für die zentralen Zukunftsfragen wie sozialen Zusammenhalt und gesellschaftlichen Fortschritt, Demokratie, Umwelt und Frieden. Viele Bürgerinnen und Bürger sind der Auffassung, dass sie ohnehin keinen Einfluss mehr auf politische Prozesse nehmen können, weil mächtige wirtschaftliche Interessen, mediale Macht und politische Ignoranz dies unmöglich machen. Dazu kommt eine sehr reale Basis für gesellschaftliche Ausgrenzung, Armut verfestigt sich, soziale Unsicherheit ist bis weit in die so genannte Mitte hinein schon lange kein Fremdwort mehr. Für DIE LINKE ist die (Wieder-) Einbeziehung breiter Bevölkerungsschichten in demokratische Prozesse eine entscheidende Zielstellung. Wir wollen sozialen und gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern, anstatt Spaltung zu vertiefen. Die Teilung Deutschlands und die Gründung zweier deutscher Staaten 1949 standen sinnbildlich für die Spaltung Europas nach 1945 – sie waren gleichermaßen undenkbar ohne die furchtbaren Verheerungen des II. Weltkrieges, der von deutschem Boden entfesselt wurde. Die Befreiung vom Faschismus am 8. Mai 1945 und unser antifaschistisches Erbe bleiben dauerhafte Verpflichtung für DIE LINKE. Der Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 war auch von der Hoffnung auf eine Überwindung nicht nur der deutschen, sondern der europäischen Teilung getragen. Über viele Jahrzehnte bedeutete der Prozess der europäischen Integration friedliche Nachbarschaft und wirtschaftliche Kooperation einstmals verfeindeter Staaten. Doch kriegerische Auseinandersetzungen sind wieder zurückgekehrt nach Europa, an den Außengrenzen der Europäischen Union sterben Jahr für Jahr tausende Flüchtlinge. Der reiche Norden und der arme Südosten prägen europäische Realität. Wir wollen Mauern überwinden, statt neue zu errichten. Wir wollen Menschen hier bei uns willkommen heißen, Schutzbedürftigen Schutz gewähren statt abzuschieben, Solidarität üben statt auf Kosten anderer zu leben. Auch dies ist für uns eine Lehre der jüngeren Geschichte. "Auf der einen Seite wünschen wir uns eine Erweiterung des Warenangebots und bessere Versorgung, andererseits sehen wir deren soziale und ökologische Kosten und plädieren für die Abkehr von ungehemmtem Wachstum. Wir wollen Spielraum für wirtschaftliche Initiative, aber keine Entartung in eine Ellenbogengesellschaft. Wir wollen das Bewährte erhalten und doch Platz für Erneuerung schaffen, um sparsamer und weniger naturfeindlich zu leben. Wir wollen geordnete Verhältnisse, aber keine Bevormundung. Wir wollen freie, selbstbewusste Menschen, die doch gemeinschaftsbewusst handeln. Wir wollen vor Gewalt geschützt sein und dabei nicht einen Staat von Bütteln und Spitzeln ertragen müssen..." So hieß es in einem Text des Neuen Forums, einem zentralen Anker des demokratischen Protestes gegen die Verhältnisse in der DDR, im Jahre 1989. Vieles davon hat nichts – wenn auch heute unter gänzlich anderen Bedingungen – an Aktualität verloren. Die Friedliche Revolution war getragen von den Hoffnungen vieler Bürgerinnen und Bürger der DDR auf eine bessere Zukunft. Viele wurden erfüllt, manche bitter enttäuscht. Hoffnungen sind es, die zivilgesellschaftliches Engagement überall auf der Welt bis heute begründen – auf mehr Demokratie und soziale Rechte, auf persönliches Glück und ein selbstbestimmtes Leben. 1989 haben wir gelernt, es gibt keine Gewissheiten, aber immer Alternativen. Es lohnt sich, die großen Fragen zu stellen und Antworten zu geben, die vorhandene gesellschaftliche Veränderungspotenziale nicht unterschätzen. Als LINKE stehen wir nicht nur zu unserer historischen Verantwortung, sondern auch zu unserer politischen Konsequenz - dem demokratischen Sozialismus.
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 04.12.14  +  

Sendesaal Bremen: Unsere Konzerte im Dezember

Das Jahr neigt sich schon wieder dem Ende zu (kaum, dass es begonnen hat) und es beginnt die besinnliche Zeit. Ein Konzert haben wir noch im November, am heutigen Sonnabend können Sie die kammermusikalische Fassung der 4. Mahler Sinfonie hören mit dem Detmolder Kammerorchester, Im Dezember dann unter anderen ein besinnliches Konzert im Dunkeln mit Stimme und Shakuhachi, oder auch das "Leise Zeit"-Konzert des Duos Fjarill. Unten finden Sie sämtliche Konzerte für Dezember näher vorgestellt. Ich freue mich auf Ihren Besuch und wünsche Ihnen schon jetzt im Namen des Vereins Freunde des Sendesaales und unserer Mitarbeiter eine frohe und friedliche Weihnachtszeit. Ihr Peter Schulze Es hat sich mittlerweile rumgesprochen, dass die Verweilqualität vor und nach den Konzerten im Sendesaal sich durch das öffentliche Restaurant Geerdes am Sendesaal sehr erhöht hat. Geben Sie sich die Zeit. Ein Besuch lohnt sich. Das Geerdes ist auch selbst zu erreichen unter www.geerdesamsendesaal.de Karten für sämtliche Veranstaltungen erhalten Sie außer über unsere website www.sendesaal-bremen.de an der Abendkasse oder als telefonische Vorbestellung unter 0421-33005767 (AB). Für Feedback und Information besuchen Sie uns gern auch auf unserer facebook Seite. Inhalt Gutschein gefällig? 29.11. Detmolder Kammerorchester 04.12. konzert im dunkeln: Duo Kairos 06.12. Saltarello: Karol Gajda 07.12. DuoKlavitarre 11.12. Russische Abende II: Anna Gorbachyova, Sopran, Evgeny Cherepanov, Klavier 13.12. Fjarill: Leise Zeit 14.12. Komponistenpolyphonie: Fabian Panisello 21.12. residenz@sendesaal: Süssmann Trio Gutschein gefällig? Konzert-Gutschein zu Weihnachten Die Gelegenheit ein Konzert freier Wahl in stilvoller Atmosphäre im Sendesaal zu verschenken! Gutscheine erhalten Sie über unsere Website www.sendesaal-bremen.de, dort können Sie unter Konzerte einen Konzert-Gutschein auswählen, der gewünschte Betrag wird dann von Ihrem angegebenen Konto abgebucht und der Gutschein an Ihre Postadresse versendet. Auch an der Kasse der Konzertabende können Sie Gutscheine erwerben, die Sie dort bar bezahlen können. ... und dann kann der Gutschein zu einem beliebigen Konzert im Sendesaal eingelöst werden! 29.11. Detmolder Kammerorchester Samstag, 29. November 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 16 Euro / 12 Euro) Das renommierte Detmolder Kammerorchester unter Alfredo Perl ist bereits zum dritten Mal im Sendesaal. Solistin der auf Kammermusikstärke reduzierten 4. Sinfonie von Gustav Mahler ist die Sopranistin Catalina Bertucci. Detmolder Kammerorchester Leitung: Alfredo Perl Catalina Bertucci - Sopran Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 4 G-Dur Arnold Schönberg: 6 Orchesterlieder op. 8 Beim dritten Gastspiel des DKO im Sendesaal ist die chilenische Sopranistin Catalina Bertucci die Solisten des Abends, in dem das Detmolder Ensemble erneut ein sinfonisches Werk von Gustav Mahler in einer Bearbeitung für Kammerorchester aufführen wird. Die 4. Sinfonie schwankt im Ausdruck zwischen kindlicher Heiterkeit, groteskem Humor und verstörender Klage. Catalina Bertucci hat dieses Werk kürzlich für das New Yorker Label „Mode records" auf CD eingesungen. Die den Abend ergänzenden Orchesterlieder mit Schönbergs frühem opus 8 stehen noch unter dem harmonischen und melodischen Einfluss Richard Wagners und sind hier in der Fassung für Gesang und Kammerensemble zu hören.   Mitschnitt Deutschlandradio Kultur und Radio Bremen     04.12. konzert im dunkeln: Duo Kairos Donnerstag, 04. Dezember 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 16 Euro / 12 Euro) Nach dem konzert im dunkeln mit dem Kairos Quartett im Oktober kommt nun ein zweites Projekt mit dem Namen Kairós in das Dunkel des Saales. Als richtiger Zeitpunkt der Entscheidung zielt Kairos auf den Moment und nicht auf die Dauer. Der Obertonsänger Reinhard Schimmelpfeng und der Shakuhachi-Spieler Dieter Weische haben ein Gespür für den richtigen Zeitpunkt. Reinhard Schimmelpfeng - Obertongesang Dieter Weische - Shakuhachi Die Frage, wie sich die Klänge der japanischen Bambusflöte mit chinesischer Windharfe, australischem Didgeridoo, indischer Tambura, tibetischem Muschelhorn und Obertongesang verbinden, beantworten Dieter Weische und Reinhard Schimmelpfeng gleich im ersten Ton ihres Zusammenspiels. Im rauschigen Klang der Shakuhachi spielt der Atem als eigenständiges Klangelement eine zentrale Rolle. Jeder Ton eine Kostbarkeit, geschmeidig, variabel, erfühlt und erfüllt in einer Dynamik, die von gehauchter Tongebung bis zu aufbrausenden Episoden reicht. Die Obertonlinien von Reinhard Schimmelpfeng beeindrucken durch ihre strahlende Leuchtkraft. Dabei reicht die Variabilität seiner Stimme von mittelalterlichen Gesängen bis zu tibetischem Untertongesang. Wir spüren, wie der Künstler tief in die Klänge hineinlauscht, sich mit ihnen verbindet und ihr Wesen in eine musikalische Aussage formt. Kairos ist ein Begriff aus der griechischen Mythologie und meint den günstigen Augenblick, das rechte Maß für eine Entscheidung, für die Erledigung einer Aufgabe und den Moment des Seins - im Unterschied Chronos, der die vergängliche Zeit misst. Unsere Musik möchte die Hörer einladen, mit den Klängen mitzuschwingen und dabei etwas von der lebendigen Atemkraft dieses kairos zu erfahren. Dieter Weische studierte Querflöte und erlernte die traditionelle Spielweise der Shakuhachi in der Schweiz, in Japan und Deutschland. Er arbeitet als Musiker und Musikpädagoge. Reinhard Schimmelpfeng arbeitet als freier Obertonkünstler, Komponist und Klangtherapeut. Umfangreiche Konzert- und Seminartätigkeit in Deutschland und dem benachbarten Ausland. „Als ich vor 27 Jahren bei einem der ersten Obertonkonzerte überhaupt mit Obertönen in Berührung kam, öffnete sich mir eine bis dahin völlig neue Klangwelt, die sich durch ihre Kraft und Reinheit, ihre Tiefe und Energie sowie durch ihre Ausbreitung im Raum und in mir selbst von all dem, was ich bislang gehört hatte, vollkommen unterschied. Seit meinem fünften Lebensjahr mache ich Musik und hatte doch bis dahin diese tiefe innere Verbindung mit den Klängen nicht gefunden, blieb meist äußerer Betrachter und Kritiker, auch beim Musizieren selbst. In meinem Instrumentalunterricht überwogen die technischen Aspekte. Und dann dieses Erlebnis, das eine bis dahin ungeahnte Sehnsucht in mir berührte – Kommunion mit Klang, Einverstandensein, Stimmigkeit. Ich hatte das Gefühl, dass diese Klänge mir zuhörten und nicht umgekehrt. Seitdem erlebe ich Musik nicht nur als Folge von Tönen, sondern vor allem als Anordnung von Räumen, die zu durchschreiten, zu durchgleiten sind – geladene und entspannte, intensivst gefüllte oder auch leere, vibrierende, plastische, formbare Klangräume, die zwischen den Tönen zu entdecken sind. Musik, die atmet, die mich atmen lässt und einlädt, auch meine inneren Räume zum Schwingen zu bringen." Mit freundlicher Unterstützung der Waldemar Koch Stiftung Foto © Frank Pusch 06.12. Saltarello: Karol Gajda Samstag, 06. Dezember 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 15 Euro (ermäßigt 10 Euro / 5 Euro) Erstmals bei der Konzertreihe mit Ausnahmetalenten im Sendesaal ein Posaunist als Solist: der junge polnische Musiker Karol Gajda. Karol Gajda - Posaune Mariya Kim - Klavier Programm: Paul Hindemith - Sonata Johann Georg Albrechtsberger - Konzert B-Dur für Altposaune Folke Rabe - Basta für Posaune solo Pause Launy Gröndahl - Concerto Zygmunt Stojowski - Fantasie Jacques Castérède - Sonatina Karol Gajda Der 1991 in Polen geborene Karol Gajada studierte zunächst in Krakau und zur Zeit in Hannover.  Der Stipendiat des polnischen Kulturministeriums ist Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe; so gewann er erste Preise 2011 beim Internationalen Wettbewerb „Citta di Porcia“ und 2010 beim Internationalen Wettbewerb Markneukirchen, einen dritten Preis beim Prager Frühling 2011 sowie weitere Auszeichnungen. Mit dem Gustav Mahler Jugendorchester und dem Schleswig-Holstein-Festivalorchester sammelte er Orchestererfahrungen, und schon am Anfang seiner jungen Karriere trat Karol als Solist auf mit dem Prager Kammerorchester, der Vogtland Philharmonie, der Chursächsischen Philharmonie, dem Baltic Philharmonic und dem Jupiter Chamber Orchestra. Mit Solo-Recitals, wie er es im Sendesaal spielen wird, präsentierte er sich u.a. in Hannover, Texas und Paris. Mariya Kim Geboren in einer Musikerfamilie in Sevastopol (Ukraine), erhielt sie ihren ersten Klavierunterricht in Sevastopol und studierte später in Hannover und Warschau. Sie erhielt erste Preise bei Internationalen Wettbewerben in der Ukraine, in Frankreich, Polen, Italien, Griechenland, China, Korea, den USA... Konzertengagements führten sie durch viele weitere Länder sowohl als Solistin mit namhaften Orchestern als auch mit Klavierabenden. Ihre Debüt-CD mit Werken von Schumann ist bei Naxos erschienen. 07.12. DuoKlavitarre Sonntag, 07. Dezember 2014 | 18:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 16 Euro / 12 Euro) Aus Polen stammt das Duo von Klavier und Gitarre, das sich Bearbeitungen polnischer und südamerikanischer Musik widmet. DuoKlavitarre Jolanta Ziemska - Klavier Maciej Ziemski - Gitarre Programm: Astor Piazzolla (1921 - 1992) -  Oblivion     Astor Piazzolla (1921 – 1992)  - Adios Nonino     Astor Piazzolla (1921 – 1992)   -  Libertango Claude Debussy (1862 – 1918) -   Golliwogg’s  cake–walk     Owen Middleton (1941) -    Variations on a Nursey Luigi Boccherini (1743 – 1805)  -  Introduction and Fandango   Vittorio Monti (1868-1922)  - Czardas                                         * Pause * Johann Kaspar Mertz (1806 – 1856)  - Divertissement über Motive der Oper "Rigoletto" von Giuseppe Verdi Op. 60 Fryderyk Chopin (1810 – 1849)  – Walc cis-moll     Op. 64 nr2        Fryderyk Chopin (1810 – 1849) –  Nokturn Es-Dur  Op. 9 nr 2      Fryderyk Chopin (1810 – 1849) – Mazurek g-moll Paulo Bellinati (1950)  - Jongo          Stanley Myers (1933 – 1993) -  Cavatina Gerhard Schwertberger (1941 - 2014) -   Cuatro piezas para dos         Roland Dyens (1955)   Tango en skai Nicht nur ein Ehepaar, sondern auch ein erfolgreiches Duo sind die aus Polen stammenden Musiker Jolanta Ziemska (Klavier) und Maciej Ziemski (Gitarre). Das Duo Klavitarre existiert seit zwölf Jahren. Beide Künstler absolvierten mit Auszeichnung die Musikakademie in Lodz, wo sie ihre Liebe und die Liebe zum gemeinsamen Spiel entdeckten. Jolanta Ziemska hat mit viel Erfolg an Wettbewerben und Festivals teilgenommen (u. a. bekam sie eine Auszeichnung beim Chopinwettbewerb in Lodz ( 2000). Die Künstlerin gibt Solokonzerte und spielt auch in Kammerensembles sowohl in Polen als auch in mehreren Ländern Europas: Deutschland, Frankreich, Spanien, Dänemark, Italien, Bulgarien, und auch in Kanada und in den USA. Maciej Ziemski war während der Studienzeit Stipendiat des polnischen Ministers für Kultur und Kunst. Fortsetzend studierte er an der Hochschule für Künste in Bremen in der Meisterklasse von Jens Wagner und absolvierte sein Konzertexamen bei Prof. Bernard Hebb. Er machte etliche Aufnahmen für Radio und Fernsehen, darunter einige Uraufführungen der Modernen Musik ( Z. Szostak, S. Zamuszko, J. Bauer, C. Atilano, M. Bialas, R. Dantello…) Maciej ist nicht nur Konzertgitarrist sondern unterrichtet als Dozent gegenwärtig an der Hochschule für Künste in Bremen. Jolanta und Maciej haben die Internationalen Festivals in Grotniki und Jaroslaw (Polen) geleitet. Außerdem haben sie in Bremen die eigene Musikschule (ConTakte) gegründet. Als Duo Klavitarre bieten sie instrumentale Virtuosität, gepaart mit Spontaneität und traumhaft sicherem Zusammenspiel. Die ungewöhnliche Kombination ihrer Instrumente sowie überraschende Arrangements versprechen ein spannendes und abwechslungsreiches Programm. Das Repertoire umfasst Barock, Klassik, Romantik und Moderne. 11.12. Russische Abende II: Anna Gorbachyova, Sopran, Evgeny Cherepanov, Klavier Donnerstag, 11. Dezember 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 25 Euro (ermäßigt 20 Euro / 15 Euro) Am zweiten Russischen Abend erleben Sie Romanzen und Lieder zusammen mit der russischen Sopranistin Anna Gorbachyova und dem Pianisten Evgeny Cherepanov am Klavier. Russische Abende II Anna Gorbachyova - Sopran Evgeny Cherepanov - Klavier Auf dem Programm stehen u.a. 6 Romanzen von Sergei Rachmaninow op. 38 und ausgewählte Romanzen von Peter Tschaikowski Anna Gorbachyova (Sopran) wurde im sibirischen Schuschenskoje geboren, studierte an der Royal Academy Opera in London bei L. Watson und A. Hyland. Schon während ihres Studiums debütierte sie erfolgreich als Musetta in Puccinis „La Bohème“ in der ungarischen Staatsoper, als Zhou bei der Weltpremiere von Davies „Kommilitonen!“ und als Königin der Nacht in Mozarts „Die Zauberflöte“ in der Royal Academy Opera, als Calisto in Cavallis „La Calisto“ bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, als Nymphe bei der Weltpremiere von Auerbachs „Gogol“ im Theater an der Wien und in der Hauptrolle in Strawinskis „Le Rossignol“ in der Lyon Oper. Gorbachyova ist die Gewinnerin der Gesangswettbewerbe in Innsbruck und Karlsbad und interessiert sich leidenschaftlich für Kammermusik. Sie trat beim internationalen Kammermusikfestival in Nürnberg, sowie beim Festival „Vier Jahrhunderte der französischen Musik“ im Moskauer Kreml auf. Evgeny Cherepanov (Klavier) wurde in Sverdlovsk Russland geboren, studierte am Ural Staatskonservatorium und an den Musikhochschulen in Hannover und Berlin bei den Professoren Arie Vardi und Gabrielle Kupfernagel. Seit 2010 lebt er mit seiner Familie in Bremen. Nachdem Evgeny Cherepanov den 2. Preis beim G. Enescu internationalen Musikwettbewerb und den 1. Preis beim L. Janacek internationalen Musikwettbewerb gewonnen hat, ist er nach Frankreich, Japan, Österreich, Rumänien und weiteren Ländern eingeladen worden und ist unter anderem unter Dirigenten wie Misha Katz, Nicholas Carthy und Emil Simon aufgetreten. Eine Veranstaltung von Evgeny Cherepanov 13.12. Fjarill: Leise Zeit Samstag, 13. Dezember 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 16 Euro / 12 Euro) Aino Löwenmark und Hanmari Spiegel, diesmal wieder als Duo im Sendesaal, treffen die vorweihnachtliche Stimmung perfekt: Leise Zeit. Fjarill Aino Löwenmark - Gesang, Flügel Hanmari Spiegel - Violine, Gesang Leise Zeit Tour Nach der rhythmischen Tiden-Tournee Anfang des Jahres 2014, die sie auch in den Sendesaal führte, lässt Fjarill das Ende des Jahres ganz besinnlich ausklingen mit dem Leitgedanken „Leise Zeit“. Sehr intim und sanfter denn je spielen Hanmari Spiegel (Südafrika) und Aino Löwenmark (Schweden) sowohl unveröffentlichte als auch bekannte Fjarillsongs, wie die Fans sie lieben. Es geht um die Ruhe, sphärische Klänge und den Blick nach innen. „Das Wesen ist an und es spürt sich selbst“, wie die Schwedin Aino Löwenmark die innere Wahrnehmung beschreibt. „Das Wesen kann die Seele, aber es kann auch ein Schmetterling sein. Wenn Hanmari und ich zusammenspielen, sind wir ganz nah bei uns selbst, so wie wir sind, ganz ohne Ablenkung. Mit unserer Musik kommen wir unserem Inneren näher.“ In feinen Arrangements wird das Publikum in der träumerische Klangwelt von Fjarill auf eine harmonische zeitlose Reise mitgenommen. www.fjarill.com Foto © Tristan Ladwein 14.12. Komponistenpolyphonie: Fabian Panisello Sonntag, 14. Dezember 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 16 Euro / 12 Euro) Das jährliche Porträtkonzert des Instituto Cervantes, in dem ein zeitgenössischer spanischer Komponist vorgestellt wird. In diesem Jahr ist es Fabian Panisello. Es spielt das Plural Ensemble Leitung: Fabian Panisello Iwona Sobotka - Sopran (als Gast) Rui Borges - Flöte Carmen Domínguez - Klarinette Ema Alexeeva - Violine Ana Maria Alonso - Viola David Apellaniz - Violoncello Alberto Rosado - Klavier Programm: Fabián Panisello Responsoriales für Violine und Klavier Fabián Panisello Cadenza  für Violine solo Fabián Panisello Canciones de Silvia  für Stimme und Klavier Fabián Panisello Cinco piezas métricas für Flöte, Klarinette, Violine, Viola und Violoncello Pause Fabián Panisello Moment Hebel  für Violine, Cello und Klavier, Chaos’ Dream für Violoncello und Klavier Fabián Panisello Estudios für Klavier Fabián Panisello Poemas de Alejandra Pizarnik für Stimme, Viola und Klavier   Fabián Panisello L’ ineluttabile destino di ogni cosa für Flöte, Klarinette, Violine, Viola, Violoncello und Klavier Fabián Panisello wurde 1963 in Buenos Aires geboren und wuchs dort auf. Er studierte am Mozarteum in Salzburg. Heute lebt und arbeitet er in Madrid. Zu seinen Lehrern zählen Francisco Kröpf, Boguslaw Schaeffer, Elliott Carter, Franco Donatoni, Brian Ferneyhough und Luis de Pablo. Durch Peter Eötvös kam er zum Dirigieren; Fabián Panisello gründete sein eigenes Ensemble, das Plural Ensemble. Als Komponist erhielt er u.a. Aufträge durch das Orquesta Nacional de España, das Orchester der Comunidad de Madrid und das Arditti Quartet. Sein Stück Cuadernos para Orquesta erhielt 2004 den Rodolfo Halffter Preis. Heute zählt Panisello zu den führenden Persönlichkeiten in Madrids Musikleben; er ist Akademischer Direktor der Escuela Superior de Música Reina Sofía und des Instituto Internacional de Música de Cámara. Panisello ist außerdem Mitglied der Gruppe Música Presente, die herausragende Komponisten und Interpreten zusammenbringt, um die zeitgenössische Musik zu fördern und in der Gesellschaft präsenter zu machen. Mitschnitt Radio Bremen/Nordwestradio 21.12. residenz@sendesaal: Süssmann Trio Sonntag, 21. Dezember 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 25 Euro (ermäßigt 20 Euro / 15 Euro) Für dieses vorweihnachtliche Konzert holen sich Tanja Tetzlaff und Florian Donderer ihre langjährige Kammermusikfreundin, die norwegische Pianistin Gunilla Süssmann, als Partnerin. Florian Donderer - Violine Tanja Tetzlaff - Violoncello Gunilla Süssmann - Klavier Programm: Lili Boulanger: Deux pièces en trio (Piano Trio) (1918) Frank Martin: Klaviertrio über irische Volkslieder (1925) Felix Mendelssohn-Bartholdy: Trio d-Moll für Violine, Violoncello und Klavier, op. 49 (1839) Kurz vor Weihnachten sind wir sehr glücklich, unsere liebe Freundin  Gunilla Süssmann wieder im Sendesaal zu Gast zu haben, und das mit einem uns sehr ans Herz gewachsenen Trioprogramm, das wir immer wieder, auch in ihrer Heimat Norwegen, gern gespielt haben. Die zwei Stücke der hochbegabten, leider viel zu früh verstorbenen Lili Boulanger waren für uns echte Entdeckungen und führen einen von tiefster Verzweiflung zu der Fröhlichkeit eines unbesorgten Frühlingsmorgens. Das Trio von Martin basiert auf Themen und Rhythmen irischer Volksmusik und macht dementsprechend einen Riesenspass beim Spielen (endlich Fiddelmusik spielen dürfen!) und Zuhören ...Und wie so oft bei Mendelssohn rührt auch das d- Moll Trio auf ganz besondere Weise  an und drückt tief menschliche und verletzliche Seelenzustände aus. Wie wünschen allen  mit diesem Abend einen abwechslungsreichen Übergang in die Weihnachts- und Winterzeit !! Tanja Tetzlaff und Florian Donderer Mit freundlicher Unterstützung der Heinz-Peter und Annelotte Koch Stiftung
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 30.11.14  +  

Robin Wood-Newsletter: >> Protest gegen Atomtransporte

Lebensgefährliche Atomtransporte finden permanent und quer durch die Republik statt, ohne dass die Bevölkerung informiert wird und ohne dass die Sicherheitsvorkehrungen ausreichend sind. In jüngster Zeit kam es dabei verschiedene Male fast zu Katastrophen, so zum Beispiel beim Brand eines Atomschiffs auf hoher See. Um auf die Gefahren aufmerksam zu machen, hatten Aktivist_innen am 10. November in Hamburg einen Uran-Zug mehr als sieben Stunden lang aufgehalten. Am 19. November beriet im Bonner Bundesforschungsministerium der Aufsichtsrat des Atomforschungszentrums Jülich über den Export von Unmengen hochradioaktivem Atommüll in die USA. Auch hier protestierten Aktive gegen diese rechtswidrigen und unverantwortlichen Transporte (hier ein Artikel aus dem aktuellen ROBIN WOOD-Magazin dazu) mit dem Slogan: ”Auf Schiene, auf Straße, im Hafen und Meer – Atomtransporte stoppen, wir stellen uns quer!“.
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 30.11.14  +  

(Connection e.V.) > USA: Irakkriegsverweigerin vor Militärgericht

Wie uns die US-Organisationen Courage to Resist und Nuclear Resister mitteilten, wird die Irakkriegsverweigerin Sara Beining am 9. Dezember 2014 wegen zweimaliger Unerlaubter Abwesenheit vor einem Militärgericht stehen. Derzeit ist Sara Beining in einem zivilen Bezirksgefängnis inhaftiert. Sara Beining droht eine lange Haftstrafe. Sara Beinings Dienst im Geheimdienst der US-Armee im Irak von Dezember 2005 bis November 2006 ließ bei ihr ernsthafte Zweifel aufkommen, ob es für sie überhaupt möglich sein würde, ihre Werte, auf die sie den Eid geleistet hatte, in der Armee zu bewahren. Sie stellte tägliche Berichte über die Opferzahlen zusammen und sah die Bänder der Videoüberwachung zu den Kämpfen in Bagdad durch. Wiederholt sah sie Tod und Blutbäder, war aber machtlos, um irgendwie helfen zu können. "Je länger ich im Irak war, umso mehr realisierte ich, dass wir dort tatsächlich nichts taten, um unsere eigene Verfassung zu verteidigen. Im Irak gab es keine Massenvernichtungswaffen. Das Schlimmste, was es dort an Waffen gab, war das abgereicherte Uran im Süden des Landes. Viele irakische Frauen gebaren Kinder mit Geburtsfehlern und die erste Frage war dann: ‚Ist das normal?‘ Es hatten auch viele SoldatInnen Symptome der Verstrahlung. Zweifellos halfen wir dort drüben nicht unserem Land." Gemeinsam mit ihrem damaligen Ehemann verließ sie vor sechs Jahren die Armee und tauchte unter. Im September 2008 bekamen sie eine Tochter, die Sara Beining seit ihrer Trennung alleine erzieht. Am 14. September 2013 wurde sie wegen eines Verkehrsdelikts angehalten, verhaftet und schließlich dem Militär in Fort Carson, Colorado, überstellt. In Fort Carson wurde Sara Beining nicht in Haft genommen, sondern hatte Aufgaben im Büro zu erledigen und sollte abwarten, wie das Militär weiter verfährt. Sie hoffte darauf, dass sie, wie andere Verweigerer zuvor, ohne Strafverfahren aus dem Militär entlassen wird. Aber sie wurde als Konsequenz für ihre Antikriegs-Aktivitäten wiederholt mit der Eröffnung eines Vorverfahrens bedroht sowie dem Verlust des Sorgerechts für ihre Tochter. "Ich versuchte ein weiteres Jahr das Spiel mitzuspielen", sagte sie "aber ich wurde nur hingehalten". Im Juli 2014, nachdem die USA die Bombardierungen im Irak durch die Luftwaffe wieder aufgenommen hatte, konnte Beining nicht länger im Dienst auf eine Entscheidung warten. Sie entschied, sich erneut unerlaubt zu entfernen, sich erneut öffentlich gegen den Krieg auszusprechen und die Regierung dazu zu zwingen, in ihrem Fall zu handeln. Connection e.V. bittet gemeinsam mit Courage to Resist und Nuclear Resister um Solidaritätsschreiben an Sara Beining. Diese können online über http://www.Connection-eV.org/beining-form versandt werden.   gez. Rudi Friedrich   Weitere Informationen unter www.Connection-eV.org/article-2044
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 27.11.14  +  

TERRE DES FEMMES - Menschenrechte für die Frau e.V.: Wer kriegt den "Zornigen Kaktus"?

Negativ-Preis für sexistische Werbung: Ab dem 3. November können Sie online für ihren Favoriten für den Zornigen Kaktus abstimmen „Sex Sells“ ist leider immer noch eine beliebte Strategie der Werbeindustrie. Da viele Unternehmen trotz Kritik ignorant sind, setzen wir mit unserem Negativ-Preis zu frauenfeindlicher Werbung ein Zeichen: Wir wehren uns! Über 100 Firmen wurden von Ihnen für den Zornigen Kaktus vorgeschlagen. Aktuell wählt die Jury aus diesen Vorschlägen drei Favoriten aus. Danach haben Sie das letzte Wort: Ab dem 03.11. können Sie auf unserer Internetseite und bei Facebook die frauenfeindlichste Werbung auswählen.   Ihre Vorschläge für den Negativ-Preis "Der zornige Kaktus"  
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 01.11.14  +  

Solidarität mit Kobane und Sengal !

Nachdem die Terrmormiliz „Islamischer Staat“ (IS) in Syrien und im Irak Gebiete erobert hat, sind seit mehreren Monaten die Stadt Kobanê und die Region Şengal stark umkämpftes Gebiet. Bei den Angriffen in Şengal wurden Tausende, überwiegend yesidische Kurd_innen vom IS ermordet und hunderttausende Menschen sind auf der Flucht. Aktuell drohen weitere Massaker.   In Kobanê leisten die lokalen Selbstverteidigungskräfte YPG und YPJ gemeinsam mit der PKK und verbliebenen Bewohner_innen der Stadt seit Wochen verzweifelt Widerstand. Sollte der IS die Stadt Kobanê einnehmen, droht die ganze Region Rojava zu fallen und damit das friedliche Zusammenleben unterschiedlicher kultureller und religiöser Gruppen vom Terror des IS zerstört zu werden. In Rojava hat sich in den letzten Jahren ein basisdemokratisches Selbstverwaltungsmodell entwickelt, dessen Grundlagen eine gemeinschaftliche Wirtschaftsweise, Ökologie und Gleichberechtigung sind. In Rojava wird versucht, ein alternatives menschlicheres und gerechteres Zusammenleben zu gestalten, das nun in höchster Gefahr ist.   Die Türkei spielt dabei ein doppeltes Spiel: Obwohl sie offiziell Teil der Anti-IS-Allianz ist, blockierte sie wochenlang militärische und humanitäre Hilfe für die bedrohte Stadt Kobanê. An der Grenze werden Flüchtlinge durch türkische Sicherheitskräfte angegriffen. IS-Kämpfer_innen können hingegen die Grenzen ungehindert passieren und nutzen die Türkei als Rückzugs- und Anwerbegebiet. Proteste in der Türkei gegen diesen Kurs der Regierung werden äußerst brutal niedergeschlagen; es gibt bereits zahlreiche tote Demonstrant_innen.   Erdogan will ein unabhängiges, selbstverwaltetes Rojava verhindern. Die türkische Regierung setzt die demokratischen Verteidiger_innen von Rojava offen mit den faschistischen Kämpfer_innen des IS gleich.   Auch in der Bundesrepublik ist die PKK bis heute verboten und Unterstützer_innen werden auch hierzulande juristisch verfolgt. Die Kriminalisierung der PKK, die eine progressive und demokratische Entwicklung in der Region propagiert, wirkt geradezu absurd. Stattdessen verkaufen deutsche Unternehmen Waffen an Saudi Arabien und Katar. Beide Staaten haben den IS finanziert.   Eine Unterstützung durch Bodentruppen der NATO oder der Türkei lehnen die Kämpfer_innen in Kobanê ab. Stattdessen fordern sie eine Ende der Unterstützung des IS durch die Türkei und einen Korridor über die türkische Grenze nach Kobanê für humanitäre und militärische Hilfsgüter.   Noch ist der Widerstand in Kobanê und Şengal nicht gebrochen und es liegt an uns allen, uns solidarisch zu zeigen und alle vom IS-Terror Betroffenen bestmöglich zu unterstützen. Erhöhen wir den Druck – auch hier in Deutschland. Es gilt auch hier IS-Sympathisant_innen und Salafisten entschlossen entgegen zu treten. Genauso stellen wir uns gegen die rassistischen Mobilisierungen gegen den IS, wie aktuell durch rechte Hooligans in Köln, die das Thema für ihre menschenfeindliche Ideologie instrumentalisieren.   Am 1. November werden alle Menschen, die sich mit dem Widerstand von Kobanê und Şengal solidarisieren, dazu aufgerufen, im Rahmen des weltweiten Aktionstages „Global Rally for Kobanê“ auf die Straße zu gehen. Am 1. November soll überall auf der Welt gezeigt werden, dass der Widerstand gegen den IS-Faschismus nicht alleine ist.   Solidarität mit den Menschen in Rojava und Şengal! Unterstützung der basisdemokratischen selbstverwalteten Strukturen in Rojava! Stoppt die Unterstützung des IS! Für die Aufhebung des PKK-Verbotes!
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
20x
yasni 29.10.14  +  

Sendesaal Bremen: Unsere Konzerte im November

Auch im kommenden Monat ist im Sendesaal Hochsaison. 15 Konzerte erwarten Sie: u.a. das renommierte Amaryllis Streichquartett, das bei uns eine neue eigene Konzertreihe beginnt (herzlich willkommen!), auch der Pianist Evegeny Cherepanov hält den ersten von 3 Russischen Abenden. Der Cellist Stephan Schrader gibt an einem Tag sämtliche Bach Solosuiten. Freunde Neuer Musik kommen auf ihre Kosten: es steht der 90. Geburtstag des Komponisten Klaus Huber mit 2 Konzerten an, und auch 2 Konzerte des Festivals der projektgruppe neue musik (pgnm) finden im Sendesaal statt. Ein eigenes kleines Festival gönnt sich Songs & Whispers zum 5-jährigen Bestehen der Tourneereihe. Uli Beckerhoffs International Škoda Allstar Band macht bei uns Station, ebenso wie der holländische Pianist Rembrandt Frerichs, der norwegische Fiddler Gjermund Larsen und die kubanische Pianistin Marialy Pacheco mit ihren Trios u.a. Einzelheiten finden Sie weiter unten. Es hat sich mittlerweile rumgesprochen, dass die Verweilqualität vor und nach den Konzerten im Sendesaal sich durch das öffentliche Restaurant Geerdes am Sendesaal sehr erhöht hat. Geben Sie sich die Zeit. Ein Besuch lohnt sich. Das Geerdes ist auch selbst zu erreichen unter www.geerdesamsendesaal.de Karten für sämtliche Veranstaltungen erhalten Sie außer über unsere website www.sendesaal-bremen.de an der Abendkasse oder als telefonische Vorbestellung unter 0421-33005767 (AB). Für Feedback und Information besuchen Sie uns gern auch auf unserer facebook Seite. Inhalt 05.11. amaryllis 3x3: Rauschende Klänge 06.11. Russische Abende I: Evgeny Cherepanov, Klavier 07.11. Rembrandt Frerichs Trio (NL) 08.11. Songs & Whispers Pure & Acoustic Special #3 09.11. Geburtstagskonzert zu Klaus Hubers 90. 12.11. International Skoda Allstar Band 13.11. Gjermund Larsen Trio (NO) 16.11. Stephan Schrader spielt sämtliche Bach Cello-Solosuiten 18.11. Sinfonia Insieme 19.11. Triosence 21.11. 18. Festival der projektgruppe neue musik I 22.11. 18. Festival der projektgruppe neue musik III 27.11. Marialy Pacheco Trio feat. Joo Kraus 28.11. Lutz Görner: Beethoven - sein Leben, seine Musik 29.11. Detmolder Kammerorchester 05.11. amaryllis 3x3: Rauschende Klänge Mittwoch, 05. November 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 25 Euro (ermäßigt 25 Euro / 10 Euro) amaryllis 3x3, heißt die neue Streichquartett-Reihe, die das renommierte Amaryllis Quartett im Sendesaal macht, das bisher immer nur nicht-öffentlich bei uns seine CDs aufgenommen hat. Amaryllis Quartett Gustav Frielinghaus - 1. Violine Lena Wirth - 2. Violine Lena Eckels - Viola Yves Sandoz - Violoncello "Rauschende Klänge" Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett KV 499 "Hoffmeister" György Ligeti: Streichquartett Nr. 1 Claude Debussy: Streichquartett g-Moll Ganz im Zeichen der rauschenden Klänge, des Klang-Rausches, steht das erste Konzert des Amaryllis Quartetts im Sendesaal. Den Anfang macht Mozarts sogenanntes Hoffmeister-Quartett, das in seiner Harmonik schon auf Schubertsche Wendungen vorausweist. Die Klänge in Ligetis wildem, aufregendem erstem Streichquartett wirken oft orchestral, sind geprägt von Clustern und Glissandi und illustrieren die Orientierung des jungen Komponisten an Bartok und Berg. Debussys Streichquartett, ein impressionistisches Klanggemälde, in dem die Themen in harmonischer Mehrdeutigkeit schillern und ständigen Veränderungen unterworfen sind, das aber auch voller rhythmischer Finessen steckt, beschließt den Abend. Veranstalter: Freunde des Amaryllis Quartetts e.V. 06.11. Russische Abende I: Evgeny Cherepanov, Klavier Donnerstag, 06. November 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 25 Euro (ermäßigt 20 Euro / 15 Euro) In drei Russischen Abenden wird Ihnen Evgeny Cherepanov vor allem die Stücke von russischen Komponisten präsentieren, die man in Konzerten eher seltener erleben kann. Den Anfang macht er in einem Klavierabend mit Stücken von Skrjabin, Borodin und Rachmaninow. Russische Abende I Evgeny Cherepanov - Klavier Programm Alexander Skrjabin: 24 Präludien op. 11 Klaviersonate No. 4 op. 30 Pause Alexander Borodin: Aus Petite Suite Sergei Rachmaninow: Klaviersonate No. 2 op. 36 (1. Fassung, Jahr 1913) Evgeny Cherepanov (Klavier), wurde in Sverdlovsk Russland geboren, studierte am Ural Staatskonservatorium und an den Musikhochschulen in Hannover und Berlin bei den Professoren Arie Vardi und Gabrielle Kupfernagel. Seit 2010 lebt er mit seiner Familie in Bremen. Nachdem Evgeny Cherepanov den 2. Preis beim G. Enescu internationalen Musikwettbewerb und den 1. Preis beim L. Janacek internationalen Musikwettbewerb gewonnen hat, ist er nach Frankreich, Japan, Österreich, Rumänien und weiteren Ländern eingeladen worden und ist unter anderem unter Dirigenten wie Misha Katz, Nicholas Carthy und Emil Simon aufgetreten. Eine Veranstaltung von Evgeny Cherepanov 07.11. Rembrandt Frerichs Trio (NL) Freitag, 07. November 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 16 Euro / 12 Euro) Nach seinem eindrucksvollen Konzert im Dunkeln im letzten Jahr ist das Trio des holländischen Pianisten Rembrandt Frerichs nun im Hellen zu hören. Rembrandt Frerichs Trio Rembrandt Frerichs - Piano Guus Bakker - Bass Vinsent Planjer - Schlagzeug Rembrandt Frerichs ist ein Pianist mit weitem Horizont. Er ist vertraut mit der amerikanischen Jazztradition, will aber ausgetretene Pfade vermeiden. Es inspiriert ihn sowohl die klassische europäische Musik als auch seine Leidenschaft für arabische Musik, die er in einem 2-jährigen Ägyptenaufenthalt entwickelte. Der jetzt 34-jährige machte mit 23 sein Debut beim North Sea Festival und studierte sowohl in New York als auch in Holland. Bereits sein Debutalbum 2007 wurde für den Edison Award nominiert. 08.11. Songs & Whispers Pure & Acoustic Special #3 Samstag, 08. November 2014 | 16:00 Uhr | Tickets 25 Euro (ermäßigt 20 Euro) Zu 5 Jahre Songs & Whispers gibt es dieses kleine Festival, in dem ab 16:00 Uhr einige der Protagonisten der Reihe an einem Abend auftreten werden. Line-Up (alphabetisch): AIREENE ESPIRITU  (US) AXEL KRUSE  (GER) BREMER UKULELENORCHESTER (GER) DAISY CHAPMAN  (UK) JAIMI FAULKNER  (AU) OLLY WILLS (THE EPSTEIN)  (UK) RICHARD NEUBERG (VIAROSA)  (UK) SOMEDAY JACOB  (GER) TOM CORBETT (US) Die Songs & Whispers-Konzerte im Bremer Sendesaal sind längst kein Geheimtipp mehr und zählen zu den jährlichen Höhepunkten des Musiknetzwerks. Anlässlich seines fünf-jährigen Bestehens macht das Musiknetzwerk Songs & Whispers ein ganzes Festival. In der dritten Ausgabe unter dem Motto „Pure and Acoustic“ werden sowohl Künstler auftreten, die seit der Gründung im Jahr 2009 Teil des Netzwerks sind, aber auch jene, die in den letzten ein oder zwei Jahren hinzugekommen sind. Allen gemeinsam sind Bestrebungen nach zukünftigen Projekten mit Bremens Ausnahme-Kulturprojekt. „Das Programm ist so bunt, wie das Regenbogen-Logo von Songs & Whispers - eine Mischung aus alten Songs & Whispers-Hasen und neu dazugekommenen Künstlern aus verschiedenen Musikrichtungen!“, so Veranstalter Heiko Grein über das Geburtstags-Festival. "Fünf Formationen - vom Duo bis hin zum Ukulelenorchester - aus drei Kontinenten werden handgemachte Musik aus den Bereichen Folk, Indie, Bluegrass und einem Hauch Country präsentieren.“ Die selbsternannte „Sinner-Songwriterin“ DAISY CHAPMAN in Begleitung ihrer Violinistin Sue Lord sind in Deutschland längst keine Unbekannten mehr, so blicken beide auf ausverkaufte Konzerte im Sendesaal, aber auch in anderen renommierten Spielstätten zurück. Derartige Erfolge mündeten unlängst in einer Nominierung für die American Songbirds und Guests im März 2015. Ein Heimspiel haben die Bremer AXEL KRUSE und Jörn Schlüter alias SOMEDAY JACOB, die beide ihre Bandmitgleider aus ganz Deutschland zusammen trommeln. Someday Jacob, der einst das allererste Songs & Whispers Konzert bestritt, bekommt Besuch auf der Bühne; zwei weitere Musiker aus der Anfangszeit haben sich als Special Guests angekündigt: Richard Neuberg alias VIAROSA und Olly Wills, Bandleader von THE EPSTEIN. Kruse knüpft mit seiner Performance an seinen Sendesaal-Auftritt aus dem November 2013 an und kündigt an: „Es wird noch mehr krachen als beim letzten Mal!“. Die gebürtige Filipina und Ukulelen-Virtuosin AIREENE ESPIRITU staunte nicht schlecht, als sie in ihrer Wahlheimat USA die Worte „Songs & Whispers“ in einem Vortrag von TOM CORBETT hörte. Der Mandolinen-Spieler Corbett und Espiritu waren unabhängig voneinander in Deutschland auf Tour und fanden in der Ferne dank ihrer gemeinsamen Erfahrung zusammen. Nun haben sie speziell für das Konzert am 8. November gemeinsame Songs eingeübt, die sogar das Interesse des Bremer Ukulelenorchesters geweckt haben, das zusammen mit den beiden Musikern auf der Bühne stehen wird. 09.11. Geburtstagskonzert zu Klaus Hubers 90. Sonntag, 09. November 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 16 Euro / 12 Euro) Q3G dreigenerationenquartett spielt zum 90.Geburtstag des Komponisten Klaus Huber. Q3Gdreigenerationenquartett Egidius Streiff - Violine Daphné Schneider - Violine Mariana Doughty - Viola Walter Grimmer - Cello Programm: Klaus Huber - „Von Zeit zu Zeit“ 2. Streichquartett (1985)   Wolfgang Amadeus Mozart - Streichquartett in C, KV465 „Dissonanzenquartett“ *************** Klaus Huber . Moteti – Cantiones, 1. Streichquartett (1963) Klaus Huber (geb. 30.11.1924 in Basel) ist einer der wichtigsten lebenden Komponisten und vor allem Kompositionslehrer. Generationen von heute prägenden Komponisten sind durch seine Schulen in Basel, Boswil und Freiburg  gegangen. Ein weiteres Konzert zu Klaus Hubers 90. Geburtstag findet am 18. November bei uns statt. Das Q3Gdreigenerationenquartett wurde von Walter Grimmer ins Leben gerufen: Der Doyen unter den Schweizer Cellisten spielt zusammen mit dem Geiger Egidius Streiff, der Solobratschistin des Kammerorchester Basel Mariana Doughty sowie mit der jungen Daphné Schneider, die gegenwärtig bei Adelina Oprean ihr Masterstudium abschliesst. Grimmer beschreibt das Vorhaben so: „Über die Generationen hinweg suchen wir einen neuen Zugang zu Klaus Hubers Musik als Geburtstagsgeschenk –  für ihn wie für uns!“ Walter Grimmer studierte in Bern bei Richard Sturzenegger. Bern war auch sein erster Wirkungsort, zuerst als Solocellist des Berner Symphonieorchester und der Camerata Bern,  sowie als Professor der Musikhochschule und später als Cellist im Berner Streichquartett und im Trio mit Igor Ozim und Ilse von Alpenheim. Ebenso wichtig war sein Einfluss als Pädagoge in Bern und später an der ZHdK in Zürich, liest sich seine Schülerliste doch wie ein Who’s who der Schweizer Celloszene: Demenga, Rosenfeld, Schneider, Singer, Nyffenegger u.v.a.m. Seine enge Zusammenarbeit mit Komponisten wie Holliger, Yun und insbesondere Klaus Huber führte zu gefeierten Uraufführungen, so z. B. mit "...die Seele muss vom Reittier steigen“ in Donaueschingen. www.waltergrimmer.com Mariana Doughty wurde in Cornwall geboren spielte schon früh Geige und seit ihrem zwölften Lebensjahr Bratsche.  Sie erhielt ihre Ausbildung in der Chethams School of Music in Manchester und erwarb einen MA in Cambridge. Sie ist jetzt in Basel zu Hause und genießt die Abwechslung zwischen zeitgenössischer und alter Musik, sowie zwischen Orchester- und Kammermusik. Mit dem Streiff Trio und dem Ensemble Antipodes war sie an den meisten wichtigen Festivals zu hören. Mariana ist seit zehn Jahren Solobratschistin des Kammerorchesters Basel und unterrichtet an der Musik Akademie Basel. Daphné Schneider (1991) erhielt ihren ersten Geigenunterricht im Alter von 4 Jahren an der Musik-Akademie Basel. Gegenwärtig absolviert sie einen Master of Performance bei Prof. Adelina Oprean an der Hochschule für Musik Basel, welchen sie im Frühjahr 2014 abschliessen wird. Zugleich studiert sie Barockvioline an der Schola Cantorum Basiliensis bei David Plantier. Daphnés besondere Liebe fliegt zur Kammermusik, so hat sie in verschiedenen Formationen gewirkt, u.a. im La Strada Quartett. Sie gewann mehrere Preise beim schweizerischen Jugendmusikwettbewerb und nahm an diversen Meisterkursen teil, so erhielt sie wichtige musikalische Impulse u.a. von Rainer Schmidt, Gerhard Schulz, Ernst Kovacic, John Holloway und Silvia Simionescu. Egidius Streiff studierte bei Hansheinz Schneeberger. Seither hat er unzählige zeitgenössische Werke zur Uraufführung gebracht, so Wang Xilings Violinkonzert op. 39 mit dem China National Symphony Orchestra in Beijing, Lothar Voigtländers Violinkonzert „Emphasis“ in Dresden, oder auch im September 2012 das zweite Violinkonzert von Harry Crowl mit dem Orquestra de Parana in Curitiba. Bis 2007 war er künstlerischer Leiter des Ensemble Antipodes (ISCM Ensemble in residence2006) und Kurator der international beachteten Ausstellung „Adolf Busch in Riehen“ (2009). Er ist Gründer der mongolischen Chuluun Stiftung für den zentralasiatischen Austausch und Initiant des innerkoreanischen Begegnungsprojekt „parallel worlds“ unter dem Patronat der Schweizer Aussenministerin Micheline Calmy-Rey: Unvergesslich bleibt die Aufführung von Schoecks Violinkonzert mit dem YII-Orchester Pyöngyang in 2005, und das daraus resultierende Projekt pyongyangklang.ch vom November 2008 gilt als Meilenstein der kulturellen Zusammenarbeit mit Nordkorea. 2012 gründet er mit dem inhaltsorientierten Genossenschaftslabel streiffzug.com einen Gegenentwurf zur rein gewinnorientierten CD-Produktion. www.streiffzug.com Mit freundlicher Unterstützung der Ernst von Siemens-Stiftung und Pro Helvetia 12.11. International Skoda Allstar Band Mittwoch, 12. November 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 16 Euro / 12 Euro) Spiritus rector der International Škoda Allstar Band, die seit Jahren in wechselnden Besetzungen namhafter Europäischer Jazzmusiker auftritt, ist der Trompeter Uli Beckerhoff. Als Gast dabei diesmal die Sängerin Norma Winstone. Besetzung: Uli Beckerhoff – Trompete / Deutschland Matthias Nadolny – Saxofon / Deutschland Peter O`Mara – Gitarre / Australien Glauco Venier – Piano / Italien Ingo Senst – Bass / Deutschland Bruno Castellucci – Schlagzeug / Belgien als Gast:  Norma Winstone – Gesang / England Die Musiker der International Škoda Allstar Band kennen sich untereinander schon seit vielen Jahren und haben in den unterschiedlichsten Besetzungen miteinander gearbeitet. In dieser Besetzung trafen sie sich zum ersten Mal beim internationalen Workshop des Jazzclubs Eurocore in Trier, der sie dreizehn Jahre lang als Dozententeam verpflichtet hat. Bei den alljährlichen Dozentenkonzerten in Trier entstand die Idee, mit dieser Band weitere Konzerte in Deutschland zu geben. So traten in den vergangenen Jahren die Musiker gemeinsam bei mehr als 90 Konzerten auf Festivals, Fernsehkonzerten und in Theatern, Philharmonien und auch mit dem Symphonie-Orchester der Stadt Trier beim europäischen Kulturstadt-Jahr 2007 in Luxemburg und Trier mit großem Erfolg auf. Mit Unterstützung des Kulturpartners Škoda Auto Deutschland gibt die Band im November wieder Konzerte in Deutschland. Nach vielen renommierten Stars der internationalen Jazzszene wie John Taylor, Maria Pia DeVito, Ack van Rooyen, Sonnica Yepes, Rosani Reis und Charlie Mariano konnte für die Tournee im Jahre 2014 die Sängerin Norma Winstone als Gaststar gewonnen werden. Die Musik der International Škoda Allstar Band ist so vielfältig wie die unterschiedlichen musikalischen und kulturellen Einflüsse der einzelnen Bandmitglieder. Sie bezieht ihre Quellen aus dem zeitgenössischen Jazz, der klassischen Musik des 20. Jahrhunderts und dem „american songbook“.  Das Programm besteht überwiegend aus Kompositionen der einzelnen Musiker und wird in den unterschiedlichsten Besetzungen vom Duo bis zum Septett dargeboten. Da alle Gruppenmitglieder vom Publikum und den Journalisten als große Persönlichkeiten und Stilisten auf ihren Instrumenten angesehen werden, kann man diese Formation durchaus als ein musikalisches Großereignis ansehen. So erwartet das Publikum  bei den Konzerten dieser außergewöhnlichen Gruppe ein Abend von großer musikalischer Ausdruckskraft, Intensität und Kreativität, stupenden instrumentalen Fähigkeiten, großer musikalischer Vielfalt, Spielfreude und Humor. Als diesjähriger Gast ist dabei:
 Norma Winstone - Gesang Norma Winstone ist die erste Europäerin, die eine weltweite Karriere als Jazzsängerin gemacht hat. Sie ist die erste. Die die Voraussage ihres berühmten Kollegen Jon Hendricks in die Tat umgesetzt hat: „ Eines Tages wird ein/e Sänger/in zugleich über Lyrics und Musik improvisieren können.“ Sie hat einen unverwechselbaren Sound und Ausdruck mit Ihrer Stimme entwickelt, der die Kritiker weltweit zu Lobeshymnen hinreißt und den das Jazzjournal International schreiben lässt: „ Norma Winstone`s voice is one oft he glories of contemporarry jazz ! „ Norma Winstone studierte am Trinity College in London Piano und Orgel und gegann gleichzeitig eine Karriere als Jazzsängerin. Durch Auftritte im berühmten Ronnie Scott`s Club machte sie sich schnell einen Namen in der englischen Jazzszene. So arbeitete sie u.a. zusammen mit Musikern wie Michael Garrick, Mike Westbrook, John Taylor, Michael Gibbs und John Surman. Sehr schnell führte sie dann die die Listen der besten Jazzsängerinnen in Jazz-Polls internationaler Magazine an. Gemeinsam mir Kenny Wheeler und John Taylor gründete sie die Gruppe Azymuth, die weltweit, unterstützt durch viele Veröffentlichungen auf dem renommierten Label ECM, Konzerte gab. Ihr eigenes, legendäres Album   „ Somewhere called home „ , ebenfalls auf ECM, gilt mittlerweile als Klassiker. Ihre Stimme wurde ein wichtiger Klang in der Musik des Trompeters Kenny Wheeler, was besonders auf der CD „ Music for small and large ensemble „ (ECM) von Kenny Wheeler deutlich wird. Darüberhinaus hat Norma Winstone mit ausdrucksstarken und poetischen Lyrics für Kompositionen von u.a. Ralph Towner, Egberto Gismonti, Kenny Wheeler, Ivan Lins und Steve Swallow zum weltweiten Erfolg vieler Titel beigetragen. Sie arbeitete zusammen u.a. mit Dave Holland, Peter Erskine, John Abercrombie, Fred Hersch, Gary Burton sowie vielen Radio Big Bands in Europa. Mit Colin Towns  und der NDR Big Band verbindet sie eine äußerst erfolgreiche Produktion „ It is later than you think „ , die bei vielen Live-Konzerten in Deutschland und Europa aufgeführt wurde. Im Jahr 2007 war sie Solistin bei einer  großen Produktion von Michael Gibbs und der INTERNATIONAL SKODA ALLSTAR BAND mit dem Sinfonieorchester der Stadt Trier anläßlich der europäischen Kulturhauptstadt Luxembourg 2007. Im gleichen Jahr wurde Norma Winstone als erste Musikerin  von der englischen Königin persönlich mit dem MBE Award ausgezeichnet. Seit vielen Jahren arbeitet sie im Trio mit dem italienischen Pianisten Glauco Venier und dem deutschen Saxophonisten Klaus Gesing zusammen und hat drei Alben bei ECM veröffentlicht. Mit diesem Trio erhielt sie 2009 eine Grammy Nominierung. Im Jahr 2012 war sie Solistin gemeinsam mit Uli Beckerhoff, Matthias Nadolny und Glauco Venier bei Veniers Kompositionen für Sinfonieorchester und Big Band. Diese wurden aufgeführt im Theater in Udine und sind 2014 als DVD und CD erschienen. Mehr Infos unter: www.normawinstone.com Uli Beckerhoff - Trompete/Flügelhorn Seit über 30 Jahren gehört Uli Beckerhoff zu den namhaftesten Trompetern in Europa. Als Trompeter und Komponist ist er auf mehr als 40 LPs / CDs vertreten, viele davon unter eigenem Namen. Er spielte auf nahezu allen großen Festivals in Europa und gastierte für das Goethe-Institut in elf afrikanischen Staaten und ganz Europa. Zusammenarbeit u.a. mit Albert Mangelsdorff, Charlie Mariano, John Scofield, Norma Winstone, John Taylor, Maria João, Adam Nussbaum, Marilyn Mazur, Arild Andersen, Anders Jormin, John Abercrombie, Dave Liebman und Michael Gibbs. Er komponiert Film-, Theater- und Hörspielmusik für diverse Ensembles, Big Bands und Sinfonieorchester. Er arbeitete mit namhaften Regisseuren wie Werner Schroeter, Hans Kresnik und Rudolf Thome zusammen. Er ist Professor für Jazztrompete an der renommierten Folkwang Hochschule in Essen und Dozent bei nationalen und internationalen Jazzworkshops. Er war künstlerischer Berater bei der Kulturhauptstadt Europas (Weimar 1999) und ist "artistic director" von jazzahead!, dem großen internationalen Festival und Forum für Jazz in Bremen. www.ulrich-beckerhoff-jazz.com Matthias Nadolny -  Tenorsaxofon   Tourneen, Konzerte und Festivalauftritte führten ihn durch ganz Europa. Als Solist in Bands verschiedenster Stilistiken arbeitete u.a. zusammen mit Toto Blanke, John Taylor, Eje Thelin, John Abercrombie, Trilok Gurtu, Benny Bailey, Lee Konitz, Norma Winstone, Glauco Venier und Maria de Fátima. Er ist Dozent an der renommierten Folkwang Hochschule in Essen und bei diversen Jazzworkshops in Italien, Holland und Deutschland. Immer wieder rühmt die Kritik seinen rauchigen, sonoren und unverwechselbaren Tenorsound, der auf vielen CD-  und Rundfunkproduktionen u.a. mit Gunnar Plümer, Silvia Droste, Maria de Fátima und Uli Beckerhoff zu bewundern ist. Im Duo mit Gunnar Plümer produzierte er die CD "You`ll never walk alone" und trat mit großem Erfolg beim Jazzfest Berlin 1996 auf. In den letzten Jahren trat er auch im Duo mit den Pianisten John Taylor und Glauco Venier auf. Peter O’Mara - Gitarre Peter O`Mara gehört zu den gefragtesten Gitarristen in Europa. Geboren in Sydney, Australien, ging er nach New York, von wo aus er 1981 nach München übersiedelte. Er war und ist als Gitarrist und Komponist beteiligt an mehr als 30 CD-Produktionen, bei den meisten davon als Bandleader. Unter seinem Namen spielten Musiker wie Dave Holland, Adam Nussbaum, Anthony Jackson, Russel Ferrante, Henning Sieverts, Kenny Wheeler, Joe Lovano und Alex 
Acuña. Er war Mitglied des Jazz und Rock Ensembles und ist Gitarrist der aktuellen Band Passport von Klaus Doldinger. Er ist Professor an der Anton-Bruckner-Hochschule in Linz und am Richard-Strauss-Konservatorium in München. Er unterrichtet bei verschiedenen Jazzwork-shops in Australien, Deutschland, Italien und Österreich und ist Verfasser von Schulen für Jazzgitarre und Improvisation. Glauco Venier - Piano Er ist einer der bekanntesten Pianisten und Komponisten in Italien. Er bestreitet Konzerte in Europa, Südamerika und Asien und wurde als Pianist mit diversen Preisen bei Wettbewerben in Paris, Washington und Vienne ausgezeichnet. Er war an diversen CD-Produktionen beteiligt und arbeitete u.a. mit Kenny Wheeler, Paolo Fresu, Dave Liebman, Charlie Mariano, Enrico Rava und Eric Vloeimans. Er komponiert Film- und Ballettmusik und ist Professor am Konservatorium in Triest. Als Dozent unterrichtet er bei internationalen Jazzworkshops in Deutschland, Italien, Kroatien und Slowenien. Rundfunk- und Fernsehproduktionen u.a. in Italien, England, Russland, Österreich und Deutschland. Im Trio mit der englischen Sängerin Norma Winstone und dem deutschen Saxophonisten Klaus Gesing kam im Frühjahr  2008 die neue CD bei dem renommierten Label ECM auf den Markt. Mit diesem Trio war er 2009 für einen Grammy in Los Angeles nominiert. Bruno Castellucci - Schlagzeug Bruno Castellucci ist einer der meist beschäftigten und vielseitigsten Drummer der europäischen Jazzszene. Schon in jungen Jahren mit Preisen ausgezeichnet, wurde er sehr schnell zu einem der europäischen Stars am Schlagzeug. Die Namen der Musiker, mit denen er zusammen arbeitete, liest sich wie ein "who is who " der internationalen Musikszene: Johnny Griffin, Joe Pass, Jan Akkerman, Niels-Henning Ørsted-Pedersen, Bobby McFerrin, Jaco Pastorius, Lee Konitz, Toots Thielemans, Chet Baker, Freddie Hubbard, Richard Galliano, John Taylor, Quincy Jones, Chaka Khan und viele mehr. Er spielte mit den Big Bands von Bob Mintzer, Peter Herbolzheimer sowie BRT Radio Jazzorchestra, NDR Big Band u.a. 
Er ist Professor am Conservatoire de Bruxelles und unterrichtet bei Jazzworkshops weltweit. Ingo Senst - Bass Er ist einer der vielseitigsten und meistbeschäftigten Bassisten in Deutschland. Er begann mit einer klassischen Ausbildung am Kontrabass in Braunschweig und studierte danach in Holland  an der Jazzabteilung des Konservatorium der Stadt Hilversum. Er wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet: in Deutschland mit dem Jazzförderpreis und Solistenpreis der Stadt Celle sowie als Preisträger des Jazzpodiums des Landes Niedersachsen. In Holland bekam er den Großen Preis der Niederlande mit der Gruppe "Raise the Roof " und war Sieger im Heineken Crossover Award, der mit einer Konzertreise nach New York verbunden war. Er ist festes Mitglied der Gruppen Triosence, Cologne Concert Big Band, des Glenn Miller Orchestras sowie Interzone und Raise the Roof. Zusammenarbeit u.a. mit Benny Bailey, Ramesh Shotham, Tony Lakatos, Philip Catherine, Ack van Rooyen, Stefan Bauer und dem Modern String Quartet. 13.11. Gjermund Larsen Trio (NO) Donnerstag, 13. November 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 16 Euro / 12 Euro) Zum zweiten Mal im Sendesaal zu Gast: das sensibel elegische Folktrio des norwegischen Fiddlers Gjermund Larsen. Gjermund Larsen Trio Gjermund Larsen - Fiddle Andreas Utnem - Piano, Harmonium Sondre Meisfjord -   Kontrabass Manchmal könnte man meinen, dass man in den weiten Fjordlandschaften Norwegens nicht viel von dem, was in der Welt vor sich geht, mitbekommt. Und tatsächlich machen die Norweger nicht jeden Trend mit und besinnen sich lieber auf ihre eigenen reichen Traditionen. Trotzdem treibt gerade die norwegische Folkmusikszene eine ungeheure Neugier an, verbunden mit der bezaubernden Fähigkeit, verschiedene Einflüsse in ihre Musik einzubauen. Gjermund Larsen ist das beste Beispiel dafür. In seiner bedachten, gefühlvollen Musik findet der Geiger eine Balance zwischen Klassik, Jazz und den Volksliedern seiner Heimat. Die norwegische Musik klingt für mitteleuropäische Ohren vertraut und fremd zugleich. Manchmal möchte man an irische oder schottische Melodien denken, nur um im nächsten Moment durch eine neue Wendung überrascht zu werden. Gjermund Larsen ist Preisträger des „FolkFidel Awards“ und des „Spellemanprisen“, dem norwegischen Grammy. Er ist mit seinem Trio bereits zum zweiten Mal im Sendesaal zu Gast. Hier geht's zur website der Künstler 16.11. Stephan Schrader spielt sämtliche Bach Cello-Solosuiten Sonntag, 16. November 2014 | 18:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 16 Euro / 12 Euro) Stephan Schrader, Cellist der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und Sendesaalaktivist der ersten Stunde, spielt an einem Abend sämtliche 6 Bach Solosuiten für Violoncello. „Wie ein Fest!“ - J.S. Bach: Alle sechs Cello-Suiten an einem Tag Stephan Schrader - Violoncello Stephan Schrader, der vielseitige Cellist der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, erfüllt sich einen alten Wunsch und tourt mit diesem außergewöhnlichen Programm durch Litauen, Schweden, Dänemark und verschiedene deutsche Städte. Die sechs Cello-Suiten von Bach in ihrer Reihenfolge hintereinander zu hören, eröffnet auch Kennern dieser wunderbaren Musik neue Perspektiven. Jede Suite wird eingeordnet in den Kontext eines Zyklus', die Entwicklung von der recht kurzen ersten Suite mit ihrem heiter idyllischen Grundcharakter zu der langen sechsten Suite, die (für ein 5saitiges Instrument geschrieben) mit ihrem erweiterten Tonumfang ein Höhepunkt der Virtuosität und des Jubels ist, wird zu einem sogartigen Erlebnis: jede Suite bietet einen Kontrast zur vorhergehenden, Umfang und Komplexität nehmen stetig zu. „Jede Suite hat eine eigene Persönlichkeit“, sagt Stephan Schrader, „jedes Präludium und die darauf folgenden fünf Tänze zeigen uns verschiedene, aber zusammengehörende Aspekte eines Grundcharakters. Und die sechs Grundcharaktere ergänzen sich wie die Mitglieder einer Familie!“ Stephan Schrader spielt ein Cello von Pieter Rombouts, Amsterdam ca. 1710. Das überlange Konzert hat zwei Pausen, in denen Gelegenheit für einen Imbiss im benachbarten Restaurant Geerdes besteht. Ablauf des Abends: 18:00 Suiten 1 (G), 2 (d), 3 (C) 19:30 Suiten 4 (Es), 5 (c) 21:00 Suite 6 (D) 18.11. Sinfonia Insieme Dienstag, 18. November 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 10 Euro (ermäßigt 8 Euro / 5 Euro) Auch das Hochschulorchester der HfK Bremen widmet sein Herbstkonzert in Kooperation mit dem Atelier Neue Musik dem 90. Geburtstag des Komponisten Klaus Huber. Orchester der Hochschule für Künste Bremen Leitung: René Gulikers und Marco Thomas Programm Anton Webern: Fünf Stücke für Orchester op. 10 (1913) W. A. Mozart: Konzert für Klavier und Orchester B-Dur KV 595 (1791) Patrick O’Byrne - Klavier Klaus Huber: Intarsi - Kammerkonzert für Klavier und siebzehn Instrumente (1994) Hwa-Kyung Yim - Klavier Dieses außergewöhnliche Konzert, das die Fachgruppe Orchester der HfK gemeinsam mit dem Atelier Neue Musik zum neunzigsten Geburtstag des Komponisten Klaus Huber veranstaltet, umfasst drei herausragende Werke unterschiedlicher Epochen, denen im wesentlichen der Verzicht auf äußerliches Auftrumpfen gemein ist, Werke ohne lautstarke Reklame für sich selbst, ohne „Event-Charakter“, Musik, die aber gerade deshalb um so intensiver aus ihrem Innern heraus leuchtet. Weberns radikal reduzierte musikalische Signale eines solistisch besetzten Orchesters heben den Unterschied zwischen Orchester- und Kammermusik auf. Mozart verzichtet in seinem letzten Klavierkonzert auf alle bloß äußerlichen Effekte zugunsten einer quasi ins Innere gerichteten Virtuosität. Klaus Huber schließlich bezieht sich in seinem Kammerkonzert direkt auf dieses Mozartsche Konzert und stellt damit bewusst gewisse Klischees „avantgardistischer“ Klaviermusik in Frage. 19.11. Triosence Mittwoch, 19. November 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 16 Euro / 12 Euro) Das Trio des zur Zeit in Bremen lebenden Pianisten Bernhard Schüler feiert den release seiner neuen CD One Summer Night mit einem Konzert bei uns. Triosence Bernhard Schüler - Piano     Matthias Nowak - Bass     Stephan Emig - Schlagzeug Seit Entstehung der Band im Jahr 1999 hat triosence in Deutschland so ziemlich alles abgeräumt, was es an Jazzpreisen zu gewinnen gibt. Nach dem ersten Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend jazzt“ folgte der Ostsee-Jazz-Förderpreis, der Studiopreis des Deutschlandfunks, der Kulturförderpreis der Stadt Kassel und viele andere, bis hin zur Nominierung zum Preis der deutschen Schallplattenkritik und dem besten Neueinstieg in die Internationalen Jazzcharts in Deutschland. In Japan zählt die Band seit ihrer Debüt-CD „First Enchantment“ sogar zu den besten Jazz-Newcomern und „der Band die den Eindruck vom steifen deutschen Jazz weggewischt hat.“ (Swingjournal, Japan 2005) Was die Musik des Trios neben der Gleichberechtigung der Instrumente vor allem auszeichnet sind die Stärke und Klarheit ihrer Melodien. Zu einem hohen Grad lyrisch und poetisch bilden sie den Kern aller Kompositionen. In Kombination mit der stilistischen Bandbreite, die von Jazz über Fusion, Folk, Pop und Worldmusic reicht, definiert die Band dadurch einen ganz eigenen Stil, den sie selbst als „songjazz“ bezeichnet. Die „Trio-Essenz“ liegt in der Gleichberechtigung von Klavier, Bass und Schlagzeug; sie wird erreicht durch die Kompositionen von Bernhard Schüler und die starke Individualität der drei Musiker. Jedes Instrument kann in den Vordergrund gerückt werden, wodurch ein wesentlich größeres Klangspektrum entsteht als bei traditionellen Trios dieser Art. Das begeistert nicht nur Kenner, sondern auch jene, die mit Jazz bislang wenig anfangen konnten. 21.11. 18. Festival der projektgruppe neue musik I Freitag, 21. November 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) escape≃enter reProduzieren als Erfahrung zeitgenössischer Musik Ausführende: Nadar Ensemble (Belgien) MAM. Manufaktur für aktuelle Musik (Deutschland) idm theft able (USA) Musiker/Performer Programm: Luigi Nono: Omaggio a Vedova (1960) für Tonband Michael Beil: exit to enter (2013) für Ensemble mit Live-Audio & Live-Video Mark Andre S1 (2012) für zwei Klaviere id m theft able Stimme und Elektronik Alexander Schubert: Point Ones (2012) für erweiterten Dirigenten, kleines Ensemble und Live-Elektronik escape≃enter reProduzieren als Erfahrung zeitgenössischer Musik escape fast gleich enter. Eine Bewegung, die „fast“ an ihren Ausgangspunkt zurückkehrt. Zwei Computerbefehle – verbunden durch ein mathematisches Zeichen – ergeben den Titel des diesjährigen Festivals. Zusammen mit dem ergänzenden Untertitel „reProduzieren als Erfahrung zeitgenössischer Musik“ stellt das Festival Strömungen aktuellen Komponierens vor: Bereits vorhandenes Material wird aufgegriffen, kopiert, umgeformt und rekombiniert, so dass sich die Klangphänomene und ihre Kontexte ändern. Welches Selbstverständnis der KomponistInnen ergibt sich daraus und wie ändert sich das Komponieren, wenn das Material selbst nicht mehr neu sein muss und wenn alles Material werden kann? Wie wandelt sich die Rolle der Interpret/innen durch die genutzten Medien? Ist die Eigengesetzlichkeit der Klänge als Maßgabe für die Kunstmusik infrage gestellt? Wie verhält es sich mit Musik, die nicht auf bereits vorhandenes Material zurückgreift? In den Konzerten korrespondieren Kompositionen aus diesem aktuellen Spektrum des „Neuen“ mit älteren Werken der instrumentalen und elektronischen Musik, deren bahnbrechende Neuerungen heute noch spürbar sind. Das Konzert wird von Radio Bremen/Nordwestradio mitgeschnitten Eine Veranstaltung der projektgruppe neue musik (pgnm) 22.11. 18. Festival der projektgruppe neue musik III Samstag, 22. November 2014 | 20:30 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro) escape≃enter reProduzieren als Erfahrung zeitgenössischer Musik Ausführende: Nadar Ensemble (Belgien) Mark Knoop (England) - Klavier MAM.Manufaktur für aktuelle Musik (Deutschland) Thomas Hummel (Deutschland) - Komponist/Klangregie Programm: Valdimir Gorlinsky: Beiklang III.Sun.Disc.Minotaurus (2010) für Ensemble und Elektronik Steven Kazuo Takasugi: Die Klavierübung: 1st Movement (2007/09) UA  Live-Version for Solo Pianist and Electronic Playback (2014) Thomas Hummel: Sinaida Kowalenko(2014) UA für 6 Instrumente und ePlayer-Orchester Steven Kazuo Takasugi: Die Klavierübung: 3rd+4th Movement (2007/09) Johannes Kreidler: Der Weg der Verzweiflung (Hegel) ist der chromatische. (2011/12) für 9 Instrumente, Audio und Video Playback Eine Veranstaltung der projektgruppe neue musik (pgnm) Das Konzert wird von Radio Bremen/Nordwestradio mitgeschnitten 27.11. Marialy Pacheco Trio feat. Joo Kraus Donnerstag, 27. November 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 16 Euro / 12 Euro) Marialy Pacheco, immer wieder gern gesehener Gast im Sendesaal, mit ihrem aktuellen Trio und dem Trompeter Joo Kraus als Gast. Marialy Pacheco - Piano Juan Camilo Villa Robles - Bass Miguel Altamar de la Torre - Schlagzeug. special guest: Joo Kraus -Trompete In diesem Konzert wird die wunderbare kubanische Pianistin Marialy Pacheco ihre neue CD "Introducing" vorstellen, auf der sie mit ihren beiden kolumbianischen Triokollegen kubanische Komponisten wie wie Eliseo Grenet, Moises Simons, Felipe Rosario Goyco und Antonio María Romeu vorstellt. Neben ihrem Trio ist auf der CD und im Konzert auch der Trompeter Joo Kraus zu hören. Mal wieder eine neue Besetzung, mit der sie im Sendesaal auftritt nach diversen anderen Konstellationen. In der Zwischenzeit hat sie nicht nur als erste Frau den Montreux Jazz Solo Piano Competition gewonnen. Sie hat im August 2014 auch in Australien als klassische Pianistin debütiert mit dem Queensland Symphony Orchestra und einem Klavierkonzert von J.S. Bach. Immer für Überraschungen gut. 28.11. Lutz Görner: Beethoven - sein Leben, seine Musik Freitag, 28. November 2014 | 19:30 Uhr | Tickets 28 Euro Lutz Görner präsentiert Ludwig van Beethoven - und Nadia Singer Lutz Görner - Rezitation Nadia Singer - Piano Seit drei Jahren begeistert ‘die lyrische Stimme Deutschlands‘, wie die FAZ Lutz Görner nennt, sein Publikum, mit den von ihm erfundenen Klavierabenden. Diese Abende sind immer eine Mischung aus Literatur und Musik. Literatur von und über den Komponisten, dessen Musik Sie hören. Lutz Görner vertieft durch seine Textauswahl das Verständnis für diese Musik, die ja nie aus heiterem Himmel gefallen ist, sondern immer an eine bestimmten Zeitgeschmack und eine Lebensepoche des jeweiligen Komponisten gebunden ist. Was für Welten liegen zum Beispiel zwischen dem C-Dur Rondo des 12-jährigen Ludwig und dem C-Dur Rondo aus der Waldstein-Sonate des 32-jährigen van Beethoven! Lutz Görner fragt nach, versucht in seinen Programmen eine solche Entwicklung für sein Publikum nachvollziehbar und verständlich zu machen. Und so ist aus dem ‘poetischen Staubwedel‘, wie ihn der ‘Spiegel‘ auf Grund seiner ‘Lyrik für alle‘-Serie bei 3sat nannte, die Woche für Woche siebzehn Jahre lang ausgestrahlt wurde, der ‘musikalische Staubwedel‘ geworden, der ein wenig frischen Wind in die Klavierabende bringen will, um sie für viele Menschen genussreicher zu machen. In seinem neuesten Programm erzählt Lutz Görner Beethovens Leben anhand der Briefe des Komponisten und zahlreicher Zitate über ihn. Zitate von Liszt, Chopin, Czerny, Grillparzer, Bettine Brentano und Goethe. Auf diese Weise spürt der Rezitator den Menschen hinter dem Jahrtausend-Komponisten auf und macht die große Schere sichtbar zwischen Beethovens musikalischem Genie und seinem elenden, tagtäglichen Leben, das schon mit sechsundfünfzig Jahren ein von langer Krankheit geprägtes Ende fand. Theodor W. Adorno sagt über ihn: „Beethoven war ein Kraftgenie. Launisch, ungestüm, sonderbar, bengelhaft, roh, unbescheiden, stolz, eitel, wankelmütig, heute fremd und kalt, morgen der wärmste Freund. Aber dabei dennoch auch gutmütig, edel und empfindsam.“ Nadia Singer ist die Entdeckung des Sommers 2014! Jung, dynamisch, lebensfroh und mit unglaublicher Technik und Spielsicherheit ausgestattet, wird Nadia Singer das Publikum zum Staunen, zum Lächeln und zum Jubeln bringen. Wie schon bei den wenigen Voraufführungen, als die Presse über sie schrieb: „ Ihre ausgeprägte Musikalität verbindet Nadia Singer mit technischer Perfektion. Sie spielt kraftvoll, sinnlich, bildhaft, frech-frivol, spannungsreich, anregend, fantasievoll und virtuos.“ Nadia Singer, die seit knapp zwei Jahren in Weimar lebt, kommt aus Rostow am Don, wo sie auch studierte und ihr Konzertexamen abgelegt hat. Sie entstammt einer deutschen Familie die vor langer Zeit nach Russland ging. Mit drei Jahren begann sie mit dem Klavierspielen und schnell schon wurde ihr Talent sichtbar und dementsprechend, seit sie fünf war, gefördert.Doch als Teenager ging sie lieber in die Clubs der Millionenstadt Rostow, um dort Jazz-Standards zu singen. Vielleicht hat ihr diese kurze Phase geholfen, locker zu bleiben und die so genannte Klassik nicht mit allzu strengen Augen anzuschauen und dadurch ihre eigene Individualität und das Ihr-Gemäße zu finden.Betreut wird sie vom berühmten St. Petersburger Pianist und langjährigem Professor an der Musikhochschule Franz Liszt in Weimar, Grigory Gruzman, der sie innerhalb eines Jahres zum ersten Preis beim internationalen Rachmaninow-Wettbewerb in Frankfurt/M. geführt hat. Eine Veranstaltung der Konzertagentur Karin Kulmer Foto Lutz Görner und Nadia Singer © Felix Hüsch-Waligura 29.11. Detmolder Kammerorchester Samstag, 29. November 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 16 Euro / 12 Euro) Das renommierte Detmolder Kammerorchester unter Alfredo Perl ist bereits zum dritten Mal im Sendesaal. Solistin der auf Kammermusikstärke reduzierten 4. Sinfonie von Gustav Mahler ist die Sopranistin Catalina Bertucci. Detmolder Kammerorchester Leitung: Alfredo Perl Catalina Bertucci - Sopran Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 4 G-Dur Arnold Schönberg: 6 Orchesterlieder op. 8 Beim dritten Gastspiel des DKO im Sendesaal ist die chilenische Sopranistin Catalina Bertucci die Solisten des Abends, in dem das Detmolder Ensemble erneut ein sinfonisches Werk von Gustav Mahler in einer Bearbeitung für Kammerorchester aufführen wird. Die 4. Sinfonie schwankt im Ausdruck zwischen kindlicher Heiterkeit, groteskem Humor und verstörender Klage. Catalina Bertucci hat dieses Werk kürzlich für das New Yorker Label „Mode records" auf CD eingesungen. Die den Abend ergänzenden Orchesterlieder mit Schönbergs frühem opus 8 stehen noch unter dem harmonischen und melodischen Einfluss Richard Wagners und sind hier in der Fassung für Gesang und Kammerensemble zu hören.   Mitschnitt Deutschlandradio Kultur und Radio Bremen     Hinweise zum Abonnement: Sie erhalten diesen Newsletter unter der E-Mail Adresse wielandvonhodenberg@web.de.
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 29.10.14  +  

Ein Roland will nie wieder Krieg / Gastbeitrag eines Bremer Wahrzeichens

Seit über 600 Jahren stehe ich, der Roland von Bremen, nun auf dem Marktplatz dieser Hansestadt. So allerlei mußte ich erleben in all diesen Jahren. Zunächst war ich ein Symbol für Recht und Freiheit, inzwischen bin ich eine der ältesten und größten und laut den UNESCO-Experten die repräsentativste und schönste der Statuen von uns Roländern.   Ich beobachte gerne die Menschen auf dem Marktplatz. Gleich da vorne ist wieder eine Mahnwache für den Frieden zu sehen. So etwas gab es früher leider nicht. Da sind die Menschen oft jubelnd in den Krieg gezogen. Das bittere Ende kam dann hinterher. So erinnere ich mich zum Beispiel noch an den dreißigjährigen Krieg, Anfang bis Mitte des 17. Jahrhunderts. Damals hatten die Bremer noch keine Truppen bereitgestellt. Das taten sie dann später um so williger.   Für den ersten Weltkrieg wurde eine hölzerne Nachbildung von mir zwischen 1915 und 1918 in die Nähe des Rathauses gestellt und wer wollte, der durfte gegen eine Spende für ein Bremer Soldatenheim einen Nagel in meinen Zwilling schlagen. Das Soldatenheim war ja nicht nötig gewesen, wenn es diesen Krieg nicht gegeben hätte, schon 1914 mußte das Bremer Regiment starke Verluste hinnehmen und Verwundete versorgen. Grauenvolle Bilder habe ich da gesehen.   Wie habe ich mich gefreut und ernsthaft an eine Verbesserung der Verhältnisse geglaubt, als die Bremer Räterepublik infolge der Novemberrevolution 1919 ausgerufen wurde. Ein Arbeiter- und Soldatenrat wollte die Stadt regieren, nur dem Wähler verpflichtet. Demokratisch und friedlich sollte es fortan zugehen. Aber schon im darauffolgenden Februar wurde die Räterepublik niedergeschlagen. Es war wieder nix mit dem Frieden, im Gegenteil, es sollte noch viel schlimmer kommen.   1939 begann der Zweite Weltkrieg. Mich haben sie in eine mit Sand gefüllte Holzverschalung und wenig später in einen gemauerten Splitterschutz gepackt. Geschützt vor Bomben war ich nun, aber auch elendig eingesperrt. Irgendeiner muß mir zu dieser Zeit in mein Inneres eine Kassette mit Nazipropaganda gelegt haben. Als das 1989 entdeckt wurde, habe ich mich so geschämt. Überhaupt war dieser Zweite Weltkrieg eine einzige Katastrophe. Am Ende lagen über 60 Prozent der Stadt in Trümmern, rund 4000 Bremerinnen und Bremer starben im Bombenhagel. Und von unseren einst fast 1500 jüdischen MitbürgerInnen waren nur noch 250 geblieben, die anderen lagen gefoltert und ermordet in den Konzentrationslagern. Ich will so etwas nie wieder erleben.     Mit friedensbewegten Grüßen Euer Roland zu Bremen   (übernommen aus dem Newsletter "Agnes Alpers aktuell" Nr. 15, www.agnes-alpers.de)  
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 20.10.14  +  

Eltern sehen Einsatz von Arbeitslosen in Kitas kritisch

Gelsenkirchen. Die Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) in NRW möchte Hartz-IV-Empfänger in Kitas und Altenheime schicken. Vor allem Langzeitarbeitslose sollen so wieder in Lohn und Brot gebracht werden. Eltern in Gelsenkirchen sehen den Einsatz von „Aushilfen“ allerdings sehr kritisch. Geht es nach dem Willen der nordrhein-westfälischen Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK), dann sollen langjährige Hartz-IV-Empfänger, die kaum Aussicht auf Rückkehr auf einen regulären Arbeitsplatz haben, als Assistenten in Schulen, Kitas sowie Alt- und Pflegeheimen eingesetzt werden. Im Gegenzug werden ihre Sozialleistungen aufgestockt und künftig als Gehalt gezahlt. Oberbürgermeister Frank Baranowski steht an der Spitze des Vordenker-Gremiums. Doch wie denkt man hier über die Pläne? Geteilte Resonanz - „Wir brauchen qualifizierte Kräfte" Dirk Sußmann, stellvertretender Leiter des Integrationscenters für Arbeit (IAG) bewertet die Idee als „Schritt in die richtige Richtung, Langzeitarbeitslosen in eine sinnstiftende Arbeit zu bringen“. Diese Idee gehe noch über die des Projekts „Aktivjobber“ hinaus, die weiter Hartz IV bezögen und pro Stunde Arbeit mit 1,50 Euro bezahlt würden – das aber befristet für maximal ein Jahr. Die neue Idee sieht vor, dass „Betroffene kein Hartz IV mehr beziehen und per Arbeitsvertrag in eine längerfristige Beschäftigung wechseln“. Bei einer Quote von 70 Prozent Langzeitarbeitslosen in Gelsenkirchen“, sagt Sußmann, „ein guter Ansatz.“ Allerdings auch einer, „der Zweifel nährt“, wie bei Stadtrat Dr. Manfred Beck (Grüne): „Wir brauchen qualifizierte Kräfte, klar, aber die Arbeit in Heimen und Kitas erfordert hohe Qualifikationen. Offen ist, wer diese Anforderungen meistern kann und für den Job überhaupt geeignet ist.“ Ansonsten bliebe es für jene nur bei einfachen Helfertätigkeiten – das sei zu wenig. Langzeitarbeitslose blühen später auf Aus städtischen Kindertageseinrichtungen hört man, dass man vor Ort mit „Aktivjobbern“ oder auch Teilnehmern an der Aktion „Bürgerarbeitsplatz“ durchaus gute Erfahrungen gemacht hat – weil diese Aufgaben übernehmen, für die Erzieherinnen und Stammpersonal keine Zeit haben, wie etwa Gartenarbeiten, Fahrdienste oder Besorgungen. „Wir nennen sie die ‘Kita-Kümmerer’“, verrät eine Kita-Leiterin der WAZ. Die Aufgaben von Erziehern würden diese zusätzlichen Kräfte aber nicht übernehmen: „Wir haben aber schon oft erlebt, dass die Langzeitarbeitslosen aufblühen, wenn sie hier einen geregelten Arbeitstag haben und in die Pflicht genommen werden.“ In der Elternschaft sieht man den Einsatz von „Aushilfen“ in Kitas kritisch: „Das Thema ist für uns nicht neu. Wir Eltern bestehen allerdings darauf, dass Menschen, die mit unseren Kindern in Kontakt kommen, vorher entsprechend geschult und ausgebildet werden. Und sicherlich eignet sich auch nicht jeder für so einen Job“, sagt Stefan Bungard, der Vorsitzende des Jugendamtselternbeirat Gelsenkirchen. Ähnlich sieht das auch Heike Schlossarek, die bei der Stadt den Geschäftsbereich „GeKita“ leitet. „Wir gucken uns jede Person, die uns über solche Programme zugewiesen wird, genau an und achten dabei auch auf eine entsprechende Vorbildung im erzieherischen Bereich. Zudem ist uns wichtig, dass die Langzeitarbeitslosen zusätzlich eingesetzt werden und keine anderen Mitarbeiter verdrängen.“ 220 Plätze für Langzeitarbeitslose in Gelsenkirchen durch neues ESF-Programm Um Langzeitarbeitslose in Lohn und Brot zu bringen, legt die Bundesregierung im nächsten Jahr ein neues Europäisches Sozial Fonds-Programm (ESF) auf, wie Dirk Sußmann berichtet. „Geplant ist“, so der stellvertretende IAG-Leiter, „dass sich die Stadt mit 220 Plätzen daran beteiligt“. Anvisiert als Starttermin ist das Frühjahr 2015. Die Rahmenbedingungen in Gänze wird das Jobcenter im November bekommen. Kommentar Verdrängungspro zess Die Idee hat Charme, wirkt aber unausgegoren. Wenn die Arbeit mit Kindern, Alten und Kranken einfach wäre, dann gäbe es in den Berufsfeldern nicht einen so hohen Fachkräftebedarf, oder?   Womit wir bei der Qualifikation wären. Dass unter Langzeitarbeitslosen auch solche zu finden sind, die, na sagen wir, ein Händchen für diese Klientel haben – klar. Das aber zu verallgemeinern, wäre ein Fehler. Das Projekt wird daher nur wenige erreichen, auch wenn der Markt für Gesundheits- und Sozialberufe ein wachsender ist.   Es ist ein Schritt. Mehr nicht. Denn Schulung und Qualifikation kosten Millionen – ohne sie blieben die Langzeitarbeitslosen nur billige Hilfsarbeiter. Apropos: Wer garantiert, dass die Quereinsteiger die Fachkräfte nicht verdrängen, weil sie schlichtweg billiger sind? Nikos Kimerlis Parallel zum neuen ESF-Programm verstärkt sich das IAG in Gelsenkirchen. Eingestellt werden so genannte Akquisiteure, die in lokalen Unternehmen nach freien Stellen für diese Klientel suchen. Zudem wird es Jobcoaches geben, die die Betroffenen begleiten und ihnen beim Wiedereinstieg helfen. „Das kann unter anderem auch ein Besuch bei der Familie sein, um zu schauen, welche Umstellungsschwierigkeiten es gibt, wenn Vater oder Mutter plötzlich wieder täglich acht Stunden arbeiten gehen“, sagt Sußmann. Anne Bolsmann und Nikos Kimerlis http://www.derwesten.de/staedte/gel senkirchen/eltern-sehen-einsatz-von-arbeitslo sen-in-kitas-kritisch-id9940700.html  
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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yasni 17.10.14  +  

IPPNW-Informationen: Energiepolitische Hintergründe der Krise in der Ukraine

Hinter der aktuellen Krise in der Ukraine steht eine langjährige Auseinandersetzung um energiepolitische Fragen. Die dezentrale Energiewende bietet perspektivisch einen Ausweg aus den ständigen Krisen und Kriegen um Energie. Kurzfristig kommt es darauf an, mit diplomatischen Mitteln den Frieden in Europa zu bewahren. Gasvertrag der Regierung Tymoschenko Die Ukraine leidet seit 2009 unter den weit überhöhten Gaspreisen des Energieriesen Gazprom. Es war die mit Westhilfe ins Amt beförderte Ministerpräsidentin Julia Tymoschenko, die Anfang 2009 einen Gasvertrag unterzeichnete, auf dessen Grundlage die Ukraine in einem nicht benötigtem Umfang Gas von Russland abnehmen und einen Gaspreis bezahlen muss, der den in Polen oder in Deutschland zu zahlenden Preis weit übersteigt. 1 Frau Tymoschenko war ab 1995 als Chefin des Energiekonzerns „Vereinigte Energiesysteme der Ukraine“ zu einem milliardenschweren Vermögen und zu erheblichem Einfluss gekommen. Ihr Unternehmen entwickelte sich „dank zwielichtiger Gaslieferverträge mit dem russischen Konzern Gazprom“ zu einem der mächtigsten Konzerne der Ukraine. 2 Wegen des Gazprom-Vertrages von 2009 wurde sie im Jahr 2011 angeklagt und verurteilt. Es ging um Amtsmissbrauch, da sie den Gasliefervertrag 2009 ohne die Zustimmung des Kabinetts unterzeichnet habe und die vereinbarten Preise zu hoch gewesen seien und die ukrainische Wirtschaft ruiniert hätten. 3 Import-Reduktionsstrategie der Regierung Janukowytsch Die Konrad-Adenauer-Stiftung weist in einer Länder-Analyse darauf hin, dass die Ukraine seit 2012 dazu übergangen ist, das Volumen der Gasabnahme aus Russland drastisch zu verringern. Es ging der Regierung um die Entlastung des Staatshaushaltes. Denn im Jahr 2012 musste das Land durchschnittlich 426 US-Dollar pro tausend Kubikmeter Erdgas und für eine Gesamtmenge von 42 Milliarden Kubikmeter bezahlen – unabhängig vom tatsächlichen Bedarf („take –or -pay“). 2011 wurden noch 45 Milliarden Kubikmeter abgenommen. 2012 aber waren es nur noch 33 Milliarden, also 27 Prozent weniger. Das strategische Ziel der ukrainischen Regierung von Wiktor Janukowytsch 1 Friedrich-Ebert-Stiftung: Das Freihandelsabkommen mit der Europäischen Union (DCFTA) Potential für Reformen der ukrainischen Gesellschaft und die Modernisierung der ukrainischen Wirtschaft. Ina Kirsch van de Water. August 2011. S. 8. 2 Wikipedia: Julija Tymoschenko. Eingesehen 18.03.2014. 3 Wikipedia: Julija Tymoschenko. Eingesehen 18.03.2014. war eine Halbierung der Erdgas-Importe auf nur noch 27 oder sogar 20 Kubikmeter im Jahr 2013. 4 Das hätte für den Energiekonzern Gazprom einen massiven Einbruch der Einnahmen aus dem Geschäft mit der Ukraine bedeutet. Die Regierung Janukowytsch stellte also ein erhebliches Risiko für die Profitinteressen von Gazprom dar. Damit dürfte es maßgeblich zusammenhängen, dass es im November 2013 auf dem Majdan in Kiew zu massiven und zuletzt gewalttätigen Protesten kam, die schließlich zur Putsch-artigen Ablösung der Regierung Janukowytsch führten. Wer profitiert vom russischen Erdgas? Nun sollte man annehmen, dass allein der russische Staat als Gazprom-Eigner ein Interesse an diesen Entwicklungen hatte, die sich inzwischen zu Spannungen mit der Gefahr eines Krieges in Europa ausweiteten. Tatsächlich aber gehört nur die eine Hälfte von Gazprom dem russischen Staat. Die andere Hälfte der Aktien (49,998 %) wird von anderen Anteilseignern gehalten. Alleine 27 Prozent der Aktien hält die traditionell im Energiegeschäft engagierte und mit anderen transnationalen Konzernen eng verflochtene US-amerikanische Großbank The Bank of New York Mellon. 5 , 6 Das bedeutet: Gazprom ist ein Ost-West-Konzern. Es besteht nicht nur in Russland, sondern ebenso auch bei einer US-Großbank ein erhebliches Interesse an hohen Gazprom-Gewinnen. 7 Und die Regierung Janukowytsch stand dabei im Weg. Gescheiterte EU- und NATO-Integration Sie stand dem Westen auch insofern im Weg, als sie sich zuletzt weigerte, ein Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union zu unterzeichnen. Nach seinem Amtsantritt im Februar 2010 hatte Janukowytsch zudem erklärt, die Ukraine wolle ein blockfreies Land sein und er erteilte einer NATO-Mitgliedschaft eine klare Absage. 8 Mit dem Assoziierungsabkommen wollte die EU für den Gas-Transit nach Westeuropa der Ukraine ursprünglich weitreichende Zugeständnisse abpressen. So hatte die EU in den Verhandlungen verlangt, dass die Ukraine Ausfälle beim Gastransit automatisch kompensieren und Garantievorleistungen erbringen muss. Auch hierbei stellte sich die Regierung Janukowytsch den EU- Interessen selbstbewusst in den Weg: Vize-Premierminister Andriy Klyuyev hatte in harten Verhand- 4 Konrad -Adenauer-Stiftung: Diversifizierung der ukrainischen Energiequellen. Von Christine Rosenberger (Auslandsbüro Ukraine). April 2013. S. 1. 5 Gazprom: Shares. http://www.gazprom.com/investors/stock . Eingesehen 18.03.2014. 6 The Bank of New Mellon entstand im Jahr 2007 aus einer Fusion der Bank of New York und der Mellon Financial Corporation. Mellon Financial finanzierte u.a. den Elektroriesen und Kraftwerkshersteller Westinghouse. Die frühere Ölgesellschaft Gulf Oil soll zu den lukrativsten Investments von Mellon Financial gezählt haben. Vgl. Wikipedia: The Bank of New York Mellon. 7 Auch in Deutschland ansässige transnationale Großkonzerne wie BASF, E.On und Siemens haben aus unterschiedlichen Gründen ein Interesse am wirtschaftlichen Erfolg von Gazprom (gemeinsame Projekte, als Kunde, evtl. Aktienanteile). E.On hielt jahrelang gut 6 Prozent der Gazprom -Aktien. E.On-Manager Burckhard Bergmann saß jahrelang im Aufsichtsrat von Gazprom und ist derzeit internationa-ler Berater von Gazprom -Chef Alexey Miller. Vgl. Gazprom: E.On. Mehr als nur eine Partnerschaft. http://www.gazprom.de/collaboration/europe/eo n. Gazprom: Alexey Miller appoints Burckhard Bergmann as his Advisor. Gazprom News. June 30, 2011. http://www.gazprom.com/press/news/2011/june /article114559. 8 Wikipedia: Wiktor Janukowytsch. Eingesehen 18.03.2014. lungen mit EU-Handelskommissar De Gucht und Energiekommissar Oettinger er-reicht, dass die EU auf diese Forderungen verzichten musste. 9 Kein günstiges „Investitionsklima“ für transnationale Konzerne Generell beklagten die transnationalen Konzerne ein für sie ungünstiges „Investitionsklima“ in der Ukraine. „ Trotz hoher Wachstumsraten bis 2008 ging die Transformation der ukrainischen Wirtschaft nur schleppend voran“, moniert beispielsweise das deutsche Auswärtige Amt . Wichtige Reformen seien lange nicht in Angriff genommen worden. Das umfangreiche Reformprogramm für die Jahre 2010 bis 2014 mit der beabsichtigten nachhaltigen Verbesserung des Investitionsklimas sei nur ansatzweise umgesetzt worden. Im Vergleich mit anderen Ländern der Region seien die Direktinvestitionen pro Kopf niedrig (seit der Unabhängigkeit insgesamt ca. 54 Milliarden US-Dollar). 10 Erdgas-Förderung der Ukraine Die Ukraine strebte eine zunehmende Eigenständigkeit auf dem Erdgas -Sektor an. Die eigene Gasgewinnung der Ukraine belief sich Anfang 2013 auf rund 20 Milliarden Kubikmeter, bei einem Verbrauch von rund 60 Milliarden Kubikmeter. 11 Mit dem einstigen Ziel der aus dem Amt geputschten Regierung Janukowytsch, die Importe auf 20 Milliarden Kubikmeter zu senken, hätte sich die Ukraine bereits zu rund 50 Prozent selbst mit Erdgas versorgen können. Die Unabhängigkeit der Ukraine von Gazprom könnte weiter zunehmen, wenn verstärkt Erdgas und auch Öl in der Ukraine selbst ausgebeutet werden würden. 12 In diesem Zusammenhang ist vielfach die Rede von Möglichkeiten, per „Fracking“ Schiefergas zu fördern. Entsprechende Verträge wurden mit den Energiekonze rnen Royal Dutch Shell sowie mit Chevron abgeschlossen. Angeblich sollen in der Ukraine die drittgrößten technisch förderbaren Reserven an Schiefergas in Europa liegen. 13 Dazu, einmal abgesehen von den Umweltaspekten: Der Schiefergas-Hype stützt sich nur auf sehr vage Prognosen und es wird bereits die Frage gestellt, ob die Öl-konzerne mit dem im Vergleich zu konventionellem Gas ungleich teureren Frackinggas tatsächlich Erdgas - , oder vielmehr nur Spekulationsgeschäfte mit Hilfe von geprellten Anlegern realisieren wollen. Es war bzw. ist aber auch geplant, gemeinsam mit den Konzernen Royal Dutch Shell und ExxonMobil weiteres konventionelles Erdgas im Schwarzen Meer zu fördern (Skifska gas field). 14 9 Friedrich-Ebert-Stiftung: Das Freihandelsabkommen mit der Europäischen Union (DCFTA) -Potential für Reformen der ukrainischen Gesellschaft und die Modernisierung der ukrainischen Wirtschaft. Ina Kirsch van de Water. August 2011. S. 9. 10 Auswärtiges Amt: Länderinformationen. Ukraine. Wirtschaft. http://www.auswaertiges - amt.de/DE/Ausse npolitik/Laender/Laenderinfos/Ukraine/Wirtsch aft_node.html. Eingesehen 18.03.2014. 11 Germany Trade & Invest: Ukraine zieht Milliardeninvestitionen zur Gasgewinnung an. 14.02.2013. http://www.gtai.de/GTAI/Navigation/DE/Trade /maerkte,did=759928.html (Gesellschaft der Bundesre-publik Deutschland für Außenwirtschaft und Standortmarketing.). 12 Ria Novosti: US-Energiefirma verspricht Ukraine Unabhängigkeit von Öl-und Gasimporten. 15.04.2008. http://de.ria.ru/business/200804 15/105148341.html. 13 Konrad-Adenauer-Stift ung: Diversifizierung der ukrainischen Energiequellen. Von Christine Rosenberger (Auslandsbüro Ukraine). April 2013. S. 2. 14 Bloomberg: Ukraine Crisis Endangers Exxon’s Black Sea Gas Drilling. By Stephen Bierman. 11.03.2014. http://www.bloomberg.com/news/2014-03-10/ukra ine-crisis-endangers-exxon-s-black-sea-gas-dr illing-energy.html. Ein kostenorientiertes Energiepreissystem Ein Dorn im Auge ist es den Konzernen ferner, dass die Ukraine das Erdgas nicht nur ebenso wie im Westen – der Industrie, sondern auch den privaten Haushalten kostenorientiert, d.h. sehr günstig verkauft. So gehören rund 80 Prozent der privaten Haushalte der Konsumentengruppe an, die einen durchschnittlichen Gaspreis von nur 83 US-Dollar pro 1000 Kubikmeter Erdgas bezahlt. 15 Damit folgt die Ukraine nicht dem von den Energiekonzernen in fast allen Industriestaaten etablierten System, wonach große Industriekonzerne Energie zu Dumpingpreisen erhalten, die Bevölkerung und Kleinbetriebe hingegen willkürlich und maßlos überhöhte Energiepreise zu bezahlen haben, womit die exorbitanten Profite und insofern die enorme Macht der Energiekonzerne und der mit ihnen verbundenen Großbanken realisiert wird.   Finanzierung des Regime-Change Unterm Strich zeigt sich, dass transnationale Energie-Konzerne und dahinter stehende Großbanken gewaltige wirtschaftliche Interessen in der Ukraine verfolgen. Die Regierung Janukowytsch stand diesen energiewirtschaftlichen Interessen vielfach im Weg. Der seit Februar 2014 amtierende Ministerpräsident der Ukraine, Arsenij Jazenjuk, wies auf seiner Homepage aus, wer ihn unterstützt hat: Das US-State Department, die NATO und zahlreiche westliche „Think Tanks“. Nach Angaben von Victoria Nuland vom State Department hat die USA “die Demokratie” in der Ukraine mit mehr als 5 Milliarden US-Dollar unterstützt. 16 Wenn so viel Geld fließt, kann es nur um Geschäftsmöglichkeiten für Großkonzerne gehen, die ein Vielfaches dieser 5 Milliarden Dollar an Erträgen erwarten – sei es mit dem Energiegeschäft im Zuge der Neuordnung der Ukraine, sei es mit dem, was Ölkonzerne durch den Ölverbrauch eines großen Krieges verdienen. Die jüngsten Entwicklungen in der Ukraine demonstrie ren, wie die global eng ve r- flochtene konventionelle Energiewirtschaft die Souveränität von Staaten beeinträchtigt und Krisen bis hin zu möglichen Kriegen provoziert. Strategie A: Dezentrale Energiewende Langfristig sollte der Weg daher lauten: Die Energiewirtschaft sollte dezentral strukturiert sein mit kleinen Unternehmen, kommunalen Unternehmen und lokalen Energiegenossenschaften, die nicht wie die globale, miteinander eng verflochtene Öl- und Gaswirtschaft Staaten erpressen, bedrohen und mit Krisen und Kriegen überziehen können. Die schrittweise Durchsetzung einer dezentralen Energiewende auf der Basis erneuerbarer Energien ist daher der dringend gebotene Weg, der perspektivisch zur Auflösung der Konzerne führt, die für die globale Gewalt verantwortlich sind. 15 Deutsche Beratergruppe Ukraine: Anhebung von Gastarifen: Schlüssel für Stabilität und Wachstum. Newsletter Ausgabe 44. April 2012. http://www.beratergruppeukraine.de/download/N ewsletter/2012/Newsletter_44_2012_Deutsche%20 Beratergruppe.pdf. Konrad-Adenauer-Stiftung: Die Energiepolitik der Ukraine. Von Christine Rosenberger (Auslandsbüro Ukraine). 2012. S. 24. 16 ARD/Monitor: Die SPD und das russische Erdgas. Sendung vom 13.03.2014. http://www.ardmediathek.de/das-erste/monito r/monitor-die-spd-und-das-russische-erdgas?do cumentId=20165074.  
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Sendesaal Bremen: Unsere Konzerte im Juni

Liebe Freunde des Sendesaales, hier nun die Konzerte im Juni. Wir beginnen mit dem phänomenalen israelischen Mandolinisten Avi Avital, haben u.a. das Duo Peter Dahm/Henning Schmiedt zu Gast und die tonali-Preisträgerin Elisabeth Brauß. Außerdem gibt es zum dritten Mal bei uns die Tage für Neue Musik NOVA Sendesaal und es beginnt die dritte Ausgabe der Harmonien der Welt-Reihe von Radio Bremen mit dem Saitenzauberer Sergey Malov. Nähere Informationen zu diesen  und weiteren Konzerten  im Juni finden Sie weiter unten. Nähere Informationen zu unseren weiteren Veranstaltungen finden Sie auf unserer website www.sendesaal-bremen.de Karten für sämtliche Veranstaltungen erhalten Sie außer über unsere website www.sendesaal-bremen.de an der Abendkasse oder als telefonische Vorbestellung unter 0421-33005767 (AB). Für Feedback und Information besuchen Sie uns gern auch auf unserer facebook Seite. Inhalt 10.06. Avi Avital: Between Worlds 14.06. Jugend-Sinfonie-Orchester Bremen-Nord 19.06. Zu Gast aus Bremen: Peter Dahm und Henning Schmiedt 20.6. NOVA Sendesaal 2014 - Konzert 1: Jade Quartett 21.6. NOVA Sendesaal 2014 - Konzert 2: Luigi Nono 22.6. NOVA Sendesaal 2014 - Konzert 3: Ensemble New Babylon 21.06. Saltarello: Elisabeth Brauß - Piano 28.06. Harmonien der Welt I: Sergey Malov 29.06. t.s.e. - Thilo Seevers Ensemble 10.06. Avi Avital: Between Worlds Dienstag, 10. Juni 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 16 Euro / 12 Euro) Der virtuose israelische Mandolinist Avi Avital mit seinem aktuellen Projekt Between Worlds. Das ist dort, wo die Mandoline am besten hingehört. Avi Avital - Mandoline Ksenija Sidorova (London) - Accordeon Itamar Doari (Tel Aviv) - Perkussion Mit Werken von Manuel de Falla , Astor Piazzolla, Ernest Bloch, Nikolai Budashkin, J. S. Bach, Béla Bartók und Traditional Balkan Gleichermaßen zu Hause in Barockmusik, Folk oder Pop ist die Mandoline ein wahres Chamäleon in der Musikwelt - jede Kultur und jedes musikalische Genre featured die Mandoline - und Avi Avital (*1978) ist der charismatischste und vielseitigste Exponent dieses schönen Instruments. Nach dem enormen Erfolg seiner Bach-Transkriptionen für Mandoline widersetzt er sich gründlich allen Erwartungen mit einer Auswahl von herrlichen Melodien und wunderbaren Tänzen von Europa bis Nord- und Südamerika, die sämtlich ihre Wurzeln in populären- und Folktraditionen haben, arrangiert von einigen der großen klassischen Komponisten. Der daraus sich entwickelnde Dialog zwischen Nord und Süd, Ost und West, Neu und Alt, klassisch und traditionell bietet eine faszinierende Reise zwischen den Welten ("Between Worlds"). 14.06. Jugend-Sinfonie-Orchester Bremen-Nord Samstag, 14. Juni 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 10 Euro (erm 5 Euro nur für Schüler/Studenten an der Tageskasse) Jugend-Sinfonie-Orchesters Bremen-Nord Leitung: Martin Lentz Es ist wieder so weit: Im Juni finden bereits zum 10. Mal in Folge die Frühlingskonzerte des Jugend-Sinfonie-Orchesters Bremen-Nord statt. Die jungen Musiker unter der Leitung von Martin Lentz laden Sie hierfür in den Sendesaal Bremen ein, um gemeinsam mit Ihnen den Sommer einzuläuten. Das Orchester wird sich dem Publikum hierbei in immer wieder neuen, auch ungewöhnlichen Besetzungen präsentieren und Musik aus verschiedenen Epochen aufführen. Überraschungen wechseln sich mit „Klassikern“ ab: Ein Wechselbad der Gefühle und Stile erwartet die Besucher. Eben kein normales Orchesterkonzert! Eine Veranstaltung des Jugend-Sinfonie-Orchesters Bremen-Nord 19.06. Zu Gast aus Bremen: Peter Dahm und Henning Schmiedt Donnerstag, 19. Juni 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 16 Euro / 12 Euro) Das eingespielte Duo des Saxophonisten Peter Dahm und des Pianisten Henning Schmiedt, das normalerweise eher im Bremer Westen zu hören ist, erstmals im Sendesaal. Willkommen. Peter Dahm - Saxophone Henning Schmiedt - Piano, Keyboards Der Saxphonist Peter Dahm ist zugleich der künstlerische Leiter der „Kulturwerkstatt Westend“ in Walle. Dorthin hat er in den letzten Jahren häufig den Berliner Pianisten und Arrangeur Henning Schmiedt als „Artist in residence“ geholt, der dort und in der Kulturkirche zur großen Bereicherung der Bremer Kulturszene diverse Projekte u.a. mit Maria Farantouri und Zülfü Livaneli sowie dem Westendprojektorchester realisiert hat. Beide zusammen sind das Duo Schmiedt & Dahm, in dem sie sich nach Herzenslust die musikalischen Bälle zuwerfen. Damit das nicht nur im Bremer Westen bekannt ist, haben wir die beiden sehr herzlich in den Sendesaal eingeladen. Henning Schmiedt hat übrigens im Oktober 2013 im Sendesaal auch bereits die Rumi Suite von Zülfü Livaneli uraufgeführt. 20.6. NOVA Sendesaal 2014 - Konzert 1: Jade Quartett Freitag, 20. Juni 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 15 Euro (ermäßigt 10 Euro / 5 Euro) In Erinnerung an die historische „pro musica nova“-Konzertreihe veranstaltet der „Verein Freunde des Sendesaales“ zum dritten Mal „tage für neue musik“ im Sendesaal. Zur Eröffnung sind asiatische Gäste aus Taiwan und Süd-Korea zu hören. Das Jade Quartett gibt es seit 2001, lebt in Stuttgart und findet internationale Anerkennung. Neben Kompositionen von Werner Heider und Ernst-Helmuth Flammer erklingt in Bremen erstmalig ein Werk des taiwanesischen Komponisten Jing Peng, der in Deutschland studiert hat. Jade-Quartett (Stuttgart) Hanlin Liang - 1. Violine Hyun-Ji You - 2. Violine Kai-Hsi Fan - Viola Shih-Yu Yu-Holz - Violoncello Programm: Werner Heider (*1930): Lamento passionato (2012) Jing Peng (*1965): „Suite der Jugendlichen für Streicher” Ernst Helmuth Flammer (*1949): Streichquartett Nr. 4 JADE meint nicht nur den bedeutungsvollen Schmuckstein, sondern steht insbesondere auch für „JA“, das chinesische Wort für Asien, und „DE“ für die Wahlheimat Deutschland. Diese Verbindung ist auch Programm des Quartetts, dessen besonderes Anliegen es ist, neben der klassischen europäischen Quartettliteratur, immer auch Werke aus der Heimat Asien zur Aufführung zu bringen. Zahlreiche Kompositionen sind speziell für das Jade Quartett geschrieben. Das Jade Quartett wurde 2001 gegründet. Die Musiker kommen alle aus dem asiatischen Raum: Die Geigerinn Hanlin (Annelie) Liang, die Bratscherin Kai-Hsi Fan und die Cellistin Shih-Yu (Gina) Yu-Holz kommen aus Taiwan, Hyun-Ji (Lisa) You kommt aus Südkorea. Zahlreiche nationale und internationale Preise und eine intensive Konzertkarriere belegen die einzigartige Qualität des Quartetts. Höhepunkte der gemeinsamen Karriere sind der Gewinn des 3. Preises beim 5th Osaka International Chamber Music Competition 2005,  der l. Preis beim deutschlandweiten Hochschulwettbewerb 2004 und die Verleihung des Iris-Marquart Preises. Das Jade Quartett war außerdem Stipendiat der Stiftung Villa Musica und der Karl Klingler Stiftung. Im Jahr 2005 wurden sie im Bereich Streichquartett aufgrund ihres Wettbewerberfolges in Osaka als „Musiker des Jahres 2005“ gekürt. Im Mai 2007 errangen sie den 1. Preis beim internationalen Interpretationswettbewerb für  zeitgenössische Streichquartette „Klangbrücke“ in München. Nach dem Studium beim „Melos- Quartett“ in Stuttgart (Abschluss mit Auszeichnung) verbindet die vier Musiker vor allem mit Prof. Peter Buck (Melos Quartett) und Prof. Wolfram König (Musikhochschule Trossingen) eine intensive musikalische und persönliche Zusammenarbeit. Wesentliche künstlerische Impulse erhielten die Musiker in den vergangenen Jahren insbesondere auch durch Prof. Eberhard Feltz, Prof. Franz Beyer und Prof. Milan Skampa (Smetana Quartett). Neben der Aufführung der klassischen Streichquartettliteratur hat sich das Jade Quartett vor allem durch die Interpretation zeitgenössischer Werke einen Namen gemacht. Mitschnitt Deutschlandfunk 21.6. NOVA Sendesaal 2014 - Konzert 2: Luigi Nono Dieses Konzert findet nicht im Sendesaal, sondern in der Galerie der Hochschule für Künste, Dechanatstr. 13-15 statt: Samstag, 21. Juni 2014 | 16:00 & 18:00 Uhr | Galerie der HfK | Eintritt frei Dieses Spätwerk von Luigi Nono wird aufgeführt von Roberto Fabbriciani, der an dessen Uraufführung beteiligt war, und Mitgliedern der Hochschule für Künste Bremen. Roberto Fabbriciani - Bassflöte Vokalensemble Alte Musik und Studio für Elektroakustische Musik der HfK Bremen Leitung: Detlef Bratschke und Kilian Schwoon Luigi Nono: „Das atmende Klarsein“ für kleinen Chor, Bassflöte, Live-Elektronik und Tonband (1981) Nach Texten aus den Duineser Elegien von Rainer Maria Rilke und anderen antiken orphischen Blättern Vergangenes und Zukünftiges, reine Stimmen und neueste instrumentale und elektronische Techniken treffen in Luigi Nonos „Das atmende Klarsein“ aufeinander. Roberto Fabbriciani, der Flötist der Uraufführung von 1981, war eng an der Entstehung dieses Schlüsselwerks des 20. Jahrhunderts beteiligt. In diesem Konzert realisiert er das Stück gemeinsam mit Studierenden und Lehrenden der Alten und Neuen Musik der Hochschule für Künste Bremen. „Wanderer, deine Spuren sind der Weg und sonst nichts; Wanderer, es gibt keinen Weg, Weg entsteht im Gehen. Im Gehen entsteht der Weg, und schaust du zurück, siehst du den Pfad, den du nie mehr betreten kannst. Wanderer, es gibt keinen Weg, nur eine Kielspur im Meer". Antonio Machado Eine Veranstaltung des Atelier Neue Musik der HfK Bremen mit Unterstützung von klangpol. Netzwerk Neue Musik Nordwest 22.6. NOVA Sendesaal 2014 - Konzert 3: Ensemble New Babylon Sonntag, 22. Juni 2014 | 19:00 Uhr | Tickets 15 Euro (ermäßigt 10 Euro / 5 Euro) Im dritten Konzert der Nova stellt sich das neue Bremer Ensemble für Neue Musik Ensemble New Babylon vor: ENSEMBLE NEW BABYLON (Bremen) Benedikt Bindewald - Violine Klaus Heidemann - Viola Lynda Anne Cortis - Violoncello Isabelle Raphaelis - Flöte Benjamin Fischer - Oboe Martin Abendroth - Klarinette Johannes von Buttlar, Hsin Lee - Schlagzeug Mireia Vendrell del Álamo - Klavier Daria Karmina Iossifova - Klavier Dirigent: Ernst Helmuth Flammer Programm: Michael Quell (*1960): Anamorphosis 2 (2002/03) für Ensemble Art-Oliver Simon (*1966): „Schwarze Stille“ (2005) für Kammerensemble Irina Emeliantseva (*1973): „Mirage“ für Kammerensemble Jörg Birkenkötter (*1963): „Schwebende Form“ (1999) für Kammerensemble Alexander Müller (*1987): Lidschlag (2013) für Oboe, Cello und Klavier Andreas Paparousos (*1975): Auftragskomposition: 1·2 (2014) für Klavier solo (UA) Ausgangspunkt für die Programmkonzeption dieses Konzertes war es, in Bremen noch unbekannte Komponisten vorzustellen und das Ensemble New Babylon für die Interpretation zu gewinnen. In Zusammenarbeit mit dem Komponisten und Dirigenten Ernst-Helmuth Flammer wurden Werke für Kammerensembles von Michael Quell, Art-Oliver Simon und Irina Emiliatseva ausgewählt. Dazu stehen Komponisten auf dem Programm, die mit dem Ensemble New Babylon sehr verbunden sind: Andreas Paparousos mit einem Kompositionsauftrag, sowie Alexander Müller und Jörg Birkenkötter. Das Ensemble New Babylon wurde mit seinem Debutkonzert im November 2012 in der Weserburg unter der Schirmherrschaft des regierenden Bürgermeisters der Hansestadt Bremen Jens Böhrnsen ins Leben gerufen, mit dem Ziel, in Bremen die Neue Musik wieder im Kulturgeschehen zu etablieren. Es trägt seinen Namen aus der Idee heraus, mit Musik Menschen verschiedensten Hintergrunds zusammenzuführen und gemeinsam das Schöne im Ungewohnten und Neuen zu entdecken. Es ist ein festes Anliegen des Ensembles, durch die emotionale Kraft der Musik für mehr Toleranz und Verständnis gegenüber dem "Anderen" zu sorgen. So ist das Projekt ein Beispiel für das friedliche, freundschaftliche und gleichzeitig erfolgreiche Zusammenwirken von völlig unterschiedlichen Menschen, egal welch politischer Hintergrund in ihren Ländern herrscht. Fester Bestandteil der Konzerte des Ensembles ist das Nutzen von ungewöhnlichen Spielorten mit bestimmter Thematik. So entstanden beispielsweise das Projekt mit der Funkband Watson's Mother inklusive eines Auftritts auf der Breminale 2013, für das das Ensemble den Förderpreis des Deutschen Musikrates 2013 erhielt, ein theatral inszeniertes Konzert in der Bremer Shakespeare Company und im Mai 2014 ein Wandelkonzert in der Villa Ichon. Ziel dieser Kooperationen ist es auch, zeitgenössische Musik mit anderen Sparten der Kunst zu vereinen. Zuletzt gastierte das Ensemble auch bei anderen Bremer Konzertreihen wie dem REM-Festival im August 2013, dem Enno Poppe Symposium der Hochschule für Künste Bremen im November 2013 und nun auch beim langjährig etablierten pro musica nova-Festival. Das längerfristige Ziel ist es, nicht nur den Großraum Bremen mit Neuer Musik zu bereichern, sondern auch nationale und internationale Gastspiele zu geben. So findet im Juli 2014 die erste Tournee nach Kassel und Berlin statt. Im September 2014 ist das Ensemble New Babylon beim Festival soundscape in Athen eingeladen. Mitschnitt Radio Bremen 21.06. Saltarello: Elisabeth Brauß - Piano Samstag, 21. Juni 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 15 Euro (ermäßigt 10 Euro / 5 Euro) Die Preisträgerin des TONALi Grand Prix 2013, die junge Pianistin Elisabeth Brauß erstmals in einem Solokonzert im Sendesaal: Elisabeth Brauß - Klavier spielt Werke von Beethoven, Liszt und Hindemith. Elisabeth Brauß, * 1995 in Hannover, erhielt im Alter von 4 Jahren ihren ersten Klavierunterricht. Mit 6 Jahren wurde sie in die Klavierklasse von Dr. Elena Levit aufgenommen. Von 2004- 2007 war Elisabeth Mitglied der Vorschule des Instituts zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, von 2007-2010 reguläre Früh-Studentin der Hochschule am gleichen Institut (IFF). 2008-2010 Studentin in den Klavierklassen von Dr. Elena Levit und Prof. Matti Raekallio. Seit 2010 ist sie Jungstudentin an der HMTMH in der Klavierklasse von Prof. Bernd Goetzke. 2012 erhielt Elisabeth Brauß den vom Land Niedersachsen mit 5000 € dotierten Nachwuchspreis des Praetorius Musikpreises. 2013 gewann sie den renommierten TONALi Grand Prix. Dieses Konzert ist Teil des Preises. Seit ihrem 6. Lebensjahr bereits tritt Elisabeth Brauß öffentlich auf. Als Solistin oder als Kammermusikpartnerin hat sie schon international konzertiert in Norwegen, der Ukraine, den USA und China. Sie war bereits mehrfach in der Saltarello-Reihe zu hören als Begleiterin. Dies ist ihr erstes Solorecital bei uns. 28.06. Harmonien der Welt I: Sergey Malov Samstag, 28. Juni 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 16 Euro / 12 Euro) Aboticket für drei Konzerte der Reihe Harmonien der Welt: 50 Euro (ermäßigt 40 Euro) Zum dritten Mal gibt es die Sommerreihe Harmonien der Welt, in der Radio Bremen/Nordwestradio ungewöhnliche Musiker und Instrumente vorstellt. Den Anfang macht der russische Ausnahmemusiker Sergey Malov mit dem Violoncello da spalla. Sergey Malov - Violoncello da spalla, Violine, Viola spielt Werke von Pietro Locatelli (1695-1764), Giuseppe Tartini ( 1692-1770), Domenico Gabrielli (1651-1690), Henri Vieuxtemps (1820-1881), Niccolo Paganini (1782-1840), Garth Knox (*1956), Petar Christoskov (1917-2006) und Alfred Schnittke (1934-1998). Mit dem Violoncello da spalla wird in diesem Konzert ein ungewöhnliches Instrument wiederentdeckt: ein Cello, das auf der Schulter („da spalla“) gespielt wird und vorwiegend in der Barockmusik Verwendung fand (Werke von D. Gabrielli, Telemann, und Bach). Sergey Malov ist ein Ausnahmekünstler, der viele Saiteninstrumente höchst virtuos zum Klingen zu bringen vermag. Der Preisträger namhafter Wettbewerbe für Violine und Viola (u.a. Paganini, Heifetz, ARD, Tokyo Viola Competition, W. A. Mozart Salzburg) stammt aus einer russisch-ungarischen Musikerfamilie. Sein breitgefächertes Repertoire vom Barock bis zur Neuen Musik wird er in diesem Soloabend auf gleich drei verschiedenen Streichinstrumenten darbieten und dabei seine musikalische und technische Wandlungsfähigkeit gleichermassen unter Beweis stellen. Sergey Malov war bereits 2010 einmal im Sendesaal zu Gast, damals allerdings noch ohne das Violoncello da spalla. Eine Veranstaltung von Radio Bremen 29.06. t.s.e. - Thilo Seevers Ensemble Sonntag, 29. Juni 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 16 Euro / 12 Euro) Thilo Seevers - Piano Ivar Krizic - Bass (HR) Bernhard Sorger - Schlagzeug (A) Zum ersten Mal präsentiert sich das junge Jazztrio im Sendesaal, und doch ist es für den gebürtigen Bremer Thilo Seevers ein Heimspiel. Gegenwärtig studiert Thilo in Graz, wo er auch sein Ensemble gebildet hat. Klassische Wurzeln, krumme Takte vom Balkan und sogar steirische Volksmusik, dazu die gemeinsame Liebe für Reggae und schräge Grooves. An der Grazer Kunstuniversität verbinden sie sich, und die Musiker bündeln alles, um sich ihrer Leidenschaft zu widmen, dem Jazz. Ivar Krizic ist in seiner Familie Jazzer in 3. Generation. Bernhard Sorger der Schlagzeuger, Stabspieler und Groover aus Graz. Verwurzelt in der Jazztrio-Tradition der alten Großmeister, mit Anleihen bei ihren Helden wie Oscar Peterson, Ahmad Jamal, Bill Evans oder Tommy Flanagan, überlassen sie die Museumspflege anderen und beleben das Programm mit eigenen Kompositionen sowie frischen Arrangements aus eigener Feder.
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Flucht bis heute ist direkte Konsequenz der kolonialen Zerstörung - Bericht von der 2. Konferenz in Hamburg

Bericht von der Konferenz der Gruppe "Lampedusa in Hamburg" und der Karawane vom 8. Februar 2014 in Hamburg Die komplette Konferenz ist filmisch dokumentiert und ist auf Kürze hier und auf youtube zu sehen. 1. Februar 2014 - Konferenz I „Warum verlassen Menschen ihre Heimatländer? Wir sind hier, weil ihr unsere Länder zerstört!“ 8. Februar 2014 - Konferenz II „Der Europäische Krieg gegen Flüchtlinge – das stille Sterben in den Lagern“ Am vergangenen Samstag, den 8. Februar 2014, nahmen wieder wie bei der ersten Konferenz etwa 200 Menschen an der zweiten Konferenz zur Stärkung des Kampfes der Gruppe „Lampedusa in Hamburg“ teil. Nach dem bei der ersten Konferenz vornehmlich die Fluchtursachen im Vordergrund standen, sollte bei der zweiten Konferenz vermehrt die Situation der Flüchtlinge hier in Europa im Fokus stehen. Der europäische Krieg gegen die Flüchtlinge und das stille Sterben in den Lagern war der Titel der Konferenz. In der Einleitung wurde darauf hingewiesen, dass diese Wortwahl keine Übertreibung darstelle. Jede und jeder in Deutschland hat die Möglichkeit vor Ort und jederzeit sich über die Situation in den Isolationslagern zu informieren. Die zweite Konferenz verfolgt das Ziel allen Interessierten zu verdeutlichen, warum die Mitglieder der „Lampedusa in Hamburg“ sich nicht in dem zerstörerischen deutschen Asylsystem begeben wollen, welches Menschen langsam zermürbt und für einige den Tod bedeutet. Weiterhin sollte der durch die Konferenz geschaffene Raum die Möglichkeit bieten, dass sich die aus dem bundesweiten Netzwerk der KARAWANE angereisten Flüchtlingsaktivisten und die Mitglieder der „Lampedusa in Hamburg“ austauschen und Wege suchen, wie die Verbindungen klarer und stärker im alltäglichen Kampf stärker zum Ausdruck kommen. Bevor die Konferenz durch den Hauptvortrag von Rosa Amelia Uribe-Plumelle, Autrorin des Buches "Weisse Barbarei, Vom Kolonialrassismus zur Rassenpolitik der Nazis", eröffnet wurde, gedachten die anwesenden Personen den drei Verstorbenen des Brandes in dem Hamburger Flüchtlingsheim am 6. Februar 2013. Es folgten Vorträge von Conny Gunßer zur europäischen Grenzschutzagentur FRONTEX. Anschließend berichteten die Flüchtlingsaktivistinnen Badassawe und Nack Nyemeck sowie der Flüchtlingsaktivist Rex Osa über die Situation in den Lagern und dem Kampf gegen diese Zustände. Vorträge der Mitglieder der Lampedusa in Hamburg Friday Emitola und andere über die Situation in Italien sowie Vertretern von MigrantInnen-Organisationen aus Italien bildeten den Abschluss. Europas Staaten schüren Ängste vor der Migration, die sie selbst verursachen Rosa Amelia Uribe-Plumelle begann ihren Vortrag mit einer Beschreibung des aktuellen Diskurses in Europa über die Migration nach Europa. Sie stellte fest, dass in Europa die Regierungen und Staaten Ängste schüren. Sie behaupten die eigene Kultur und Identität sei durch die Migration von Menschen nach Europa bedroht. Gleichzeitig erklären sie, dass sie nicht in der Lage seien die Probleme der Welt zu lösen. Ferner kategorisieren sie die zugewanderten Menschen in politische und wirtschaftliche Flüchtlinge. Frau Uribe Plumelle sagt aber, dass die Ursache für die Migration unabhängig vom Grund letztendlich dieselbe Ursache hat. Sie stellte vor ihren Ausführungen die Frage: „Warum müssen viele Afrikanerinnen und Afrikaner ihr Land, ihre Freunde, Bekannte, Familien verlassen? Warum treffen sie diese schwerwiegenden Entscheidungen und nehmen das Risiko auf, an den Toren Europas anzuklopfen, wo sie mit Erniedrigungen und Tod konfrontiert werden?“ Horror der Deportation 500 Jahre alt Um diese Frage zu klären, zeichnete sie in ihrem Vortrag die historischen Gründe und führte bis in die Gegenwart, um die Kontinuität der kolonialen Unterdrückung zu belegen. Sie berichtete über die afrikanischen Gesellschaften vor dem 15. Jahrhundert. Diese seien in ihrem sozialen und wirtschaftlichen Aufbau fortschrittlicher und besser gewesen, als die europäischen Gesellschaften ihrer Zeit. Obwohl zahlreiche archäologische Funde und Berichte von Geographen, Reisende und Navigatoren über diese Gesellschaften existieren, werden die Wahrheiten über diese Gesellschaften von den sogenannten Afrikaexperten totgeschwiegen. Es wird nicht darüber berichtet, dass die Agrikultur auf dem afrikanischen Kontinent beispielhaft für die damalige Zeit war. Mitte des 15. Jahrhunderts fand die erste militärische Aggression durch die Portugiesen statt. Danach folgten in der Geschichte die anderen europäischen Länder England, Frankreich, Niederlande, Spanien, Belgien, Deutschland und Italien. Ab dem 15. Jahrhundert begann das Zeitalter der industriellen Deportation in dem Konzentrationsuniversum Lateinamerikas, die Epoche der Jagd nach Köpfen mit einer enormen Brutalität barbarischen Ausmaßes. Dieser Horror wurde fortgesetzt in den folgenden fünf Jahrhunderten. Im 19. Jahrhundert wurden die Expansionskriege auf verschiedene Teile der Erde ausgeweitet. Die Aufteilung und Zerstückelung Afrikas fand von November 1884 bis Februar 1885 in Berlin unter Teilnahme fast aller damaligen europäischen Staaten statt. Der Kolonialismus -nicht nur in Afrika- war gekennzeichnet durch Vernichtungskriege gegen die Bevölkerung, missachtete jedes Menschenrecht und zerstörte letztendlich die Kulturen, das soziale Gefüge dieser Länder und ihre Ökonomien. Nie hat einer der verantwortlichen Staaten bis heute Verantwortung übernommen für diese Zerstörungen. Bis heute wurde keine Wiedergutmachung geleistet. Diese Verbrechen gegen die Menschheit sowie die Schuld bleiben bestehen. Aufstieg des 2. Deutschen Reiches zur Kolonialmacht: Konzentrationslager und Genozid in Namibia Um den Charakter der Kolonialunternehmungen zu beschreiben, konzentrierte Frau Uribe-Plumelle sich auf die Vorgehensweise der deutschen Kolonialherren in Namibia. Die Besitznahme des heutigen Namibias durch deutsche Kolonialherren begann 1893. Um die Macht zu festigen wurde jedes Mittel ergriffen. Um den kolonialen Charakter und den Blick der Kolonialisten auf die Bevölkerung Namibias darzustellen, zitierte Frau Uribe-Plumelle Briefe von Lothar von Trotha und von dem Oberkommando aus Berlin. Lothar von Trotha war der Organisator des Genozids an Herrero und Nama. In der Zeit der deutschen Kolonialherrschaft im heutigen Namibia wurden 80% der Herrero-Bevölkerung und die Mehrheit der Nama ermordet. Die ersten Konzentrationslager wurden in der damaligen Kolonie gebaut. Dort wurden die Überlebenden des Genozids systematisch zu Zwangsarbeit gezwungen bis sie starben. Frau Uribe-Plumelle betonte, dass die Schilderungen über Namibia keine Besonderheit darstellen. Sie sind typisch und charakteristisch für alle Kolonien. Das Ziel der Kolonien war, durch Inbesitznahme von Land, die Rohstoffe zu plündern und die dortige menschliche Arbeitskraft auszubeuten. Die Profite flossen in die Zentren der Kolonien nach Europa. Am Ende ihrer Ausführungen über die Kolonialgeschichte, wiederholte sie eine Aussage mit der sie in Europa häufiger konfrontiert wird: „Das sind Geschichten aus der Vergangenheit, lass uns die Gegenwart und die Zukunft anschauen.“ Daher bewegte sie sich fort in der Geschichte und begann über die Phase der Unabhängigkeitskriege zu berichten. Weltbank und Internationaler Währungsfond Instrumente zur Fortführung der kolonialen Ausbeutung Nach der Erlangung formeller Unabhängigkeit von den europäischen Ländern hat sich die Situation in den ehemaligen Kolonien nicht verbessert. Vor der Unabhängigkeit hatte die Weltbank den meisten Kolonialisten Kredite zur besseren Ausbeutung der Rohstoffe zur Verfügung gestellt. Diese Kredite dienten den Kolonialherrschern zur Aneignung der Mineralien und der Agrarprodukte und zum Ausgleich von Währungsdifferenzen. Nach der formellen Unabhängigkeit gingen diese Kredite an die neugegründeten Staaten über. Sie waren somit direkt nach der Staatsgründung verschuldet und daher abhängig von der Weltbank und dem internationalen Währungsfond, die Kontrollorgane der westlichen Staaten waren. Fatal für die neuen Staaten war, dass das für Bildung, Gesundheit und für den Aufbau eigener Strukturen notwendige Geld an das Ausland gezahlt werden musste. Die Staaten waren nur in der Lage die Zinsen dieser enorm hohen Kredite zu zahlen. Die afrikanischen Komplizen und Marionetten mit dem alten System wurden ebenfalls von den Mitteln der Weltbank und dem Internationaler Währungsfonds gezahlt. Die sogenannten „Strukturanpassungsprogramme“ der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds dienten dazu, die öffentliche Verwaltung dieser Länder sowie die Kontrolle der Wirtschaft aus den Händen der einheimischen Bevölkerung zu entreißen und das Geld ins Ausland zu transferieren. Diese neue Form der kolonialen Dominanz führte zur weiteren Verarmung und Entkommen war nicht möglich. Nationale Persönlichkeiten sowie Bewegungen gegen diese Dominanz wurden ermordet bzw. unterdrückt. Frau Uribe-Plumelle schloss diesen mittleren Teil ihres Vortrages wiederholt mit der Aussage ab, die sie in Europa häufig zu hören bekommt: „Das ist Geschichte! Wo steht Afrika heute?“ NATO Angriff auf Libyen war ein Angriff auf den Emanzipationsprozess eines ganzen Kontinents Im letzten Teil ihres Vortrages berichtete sie zuerst über die Preise für Telekommunikation nach und innerhalb Afrikas. Alle afrikanischen Staaten mussten jährlich 500 Millionen Dollar an einem internationalen Konsortium zahlen, der Afrikas Verbindung zur Welt durch die Bereitstellung eines Satelliten sicherstellte. 1992 gründeten die afrikanischen Staaten eine Gesellschaft namens RASCOM, um einen eigenen Satelliten zu kaufen und beantragten bei der Weltbank und dem Internationalen Währungsfond einen Kredit in Höhe von 400 Millionen Dollar. 14 Jahre lang wurde dieser Antrag nicht beantwortet bzw. seine Beantwortung verschleppt, bis in 2006 die Regierung Libyens 300 der 400 Millionen Dollars für den Satelliten zur Verfügung stellte. Die restliche Summe wurde von der Afrikabank und der westafrikanischen Bank übernommen. Seit 2007 besitzen die afrikanischen Länder die Möglichkeit günstiger über ihren eigenen Satelliten Telekommunikation ihrer Bevölkerung zur Verfügung zu stellen. Seit dem wurden mehrere Satelliten gekauft. Sie zitierte den afrikanischen Intellektuellen Jean-Paul Pougala: „Gaddafis Libyen kostete den Westen nicht nur die 500 Millionen US-Dollar im Jahr, sondern Milliarden von Dollars an Schulden und Zinsen, die der ursprüngliche Kredit für die kommenden Jahre generiert hätte, mit exponentiellen Steigerungen, und dazu beigetragen hätte, das verborgene System zur Ausplünderung des Kontinentes aufrecht zu erhalten.“ Die Lügen hinter dem Krieg des Westens gegen Libyen Jean-Paul Pougala Sie sagte, wenn wir über das heute sprechen, müssen wir darüber sprechen, warum Libyen angegriffen wurde. Libyen förderte und unterstütze drei afrikanische Projekte: Den Aufbau einer afrikanischen Investitionsbank, den Aufbau eines afrikanischen Währungsfonds und zuletzt den Aufbau einer afrikanischen Zentralbank. Diese Projekte dienten dazu, die afrikanischen Länder aus den Fängen der Strukturanpassungsprogramme des Internationalen Währungsfonds zu befreien. Die Perspektive eines afrikanischen Währungsfonds beunruhigte die Weltmächte, die das Internationale Währungsfond instrumentalisiert hatten, um Afrika auszubeuten. Die europäischen Westmächte haben diskret versucht, sich an dem afrikanischen Währungsfond zu beteiligen und wurden in Dezember 2010, kurz vor den Unruhen in Libyen abgewiesen. Frau Uribe-Plumelle führte weiterhin aus, dass die Gründung einer afrikanischen Zentralbank das Ende des CFA-Franc und damit das Ende der Herrschaft Frankreichs über die ehemaligen Kolonien bedeutet hätte. 1963 wurde bereits Sylvanus Olympio der erste frei gewählte Präsident Togos aus demselben Grund ermordet. Sie sagte, die westlichen Mächte haben noch nie davor zurückgeschreckt, Regierungen zu stürzen oder Präsidenten zu ermorden, um ihre Interessen durchzusetzen. Der Sturz Gaddafis war nicht nur für Libyen bedeutend sondern für den ganzen Kontinent. Alle Länder des Westens brauchen für den Erhalt ihres Wohlstandes die Reichtümer Afrikas. Die 30 Milliarden Dollar der libyschen Regierung, die Präsident Obama konfiszierte, waren für den Aufbau des afrikanischen Währungsfonds bestimmt. Die genannten Gründe erklären, warum Frankreich und NATO Libyen bombardierten. Die EU hat durch diesen Angriff der NATO Afrika um seinen Emanzipationsprozess betrogen. Nun klopfen die ehemaligen ArbeitsmigrantInnen in Libyen und schwarze Libyer, die von den durch Europa bezahlten Putschisten verfolgt wurden, an den Toren Europas. Frau Uribe-Plumelle sagte zum Abschluss, dass es aus pädagogischer Sicht essentiell sei, die Zusammenhänge zwischen der kolonialen Zerstörung und der Flucht von Menschen zu benennen. Wenn man sich die Kontinuität anschaut, dann versteht man, warum also die Menschen ihre Länder verlassen, warum sie an den Toren Europas anklopfen. Rassentheorie in Ruanda und Burundi durch deutsche Kolonialisten eingeführt Gefragt nach Konsequenzen der deutschen Kolonialgeschichte für das heutige Afrika sagte Frau Uribe-Plumelle: „Die Rassentheorie wurde durch die deutschen in Ruanda und Burundi eingeführt.“ Die Tutsi und Hutu haben die gleiche Sprache, Religion und Kultur. Die Politik der deutschen Kolonialisten hat durch indirekte Bevorzugung der einen Gruppe vor den anderen die Tutsi zu einer Herrenrasse emporgehoben. Die belgischen Kolonialisten führten diese Politik nach dem ersten Weltkrieg weiter. Diese Vorgehensweise sei ebenfalls bezeichnend für viele Kolonien, in denen die Kolonialherrschaft eine Volksgruppe zur Umsetzung ihrer Macht und Herrschaft auswählt. Wiedergutmachung und Beziehungen zwischen den Menschen ohne Ausschluss der historischen Wahrheiten In der Diskussion stellte Frau Uribe-Plumelle fest, dass sie nicht an die Eliten glaube, weil diese ihre gemeinsamen Interessen haben. Sie sagte, dass nur die Verbindungen zwischen der Basis in den dominierten und dominanten Ländern zur Durchbrechung der Dominanz führen können. Sie glaube an die Beziehungen zwischen den Menschen und an Wiedergutmachung. Diese ist jedoch nicht möglich, wenn man historische Wahrheiten ausklammert. Die kolonisierten Länder sind nicht nur ihrer Rohstoffe beraubt, sondern auch ihrer Sprache, Kultur und Spiritualität. Sie forderte zuletzt die Menschen hier auf, die eigene Regierung herauszufordern und den Widerstand gegen die aktuellen und kommenden Interventionen aufzubauen. Abschottung gegen unerwünschte Migration durch FRONTEX In ihrem Vortrag „Flüchtlingspolitik in Europa und Lampedusa in Hamburg“ (kompletter Vortrag als pdf auf der Internetseite des Hamburger Flüchtlingsrates) zählte Frau Conni Gunßer vom Flüchtlingsrat Hamburg zuerst die Ziele der europäischen Flüchtlingspolitik auf: Abschottung gegen unerwünschte Migration, Externalisierung, selektiver Zugang für wenig Erwünschte in Austausch für Wachhundrolle, Beschneidung der Bewegungsfreiheit und Abschiebung der Unerwünschten. Die Instrumente dieser Politik sind die Visapolitik, Abkommen mit Drittstaaten, FRONTEX und EUROSUR, die DUBLIN und Schengen Abkommen, restriktive Asylgesetze, Notfallgesetze und –maßnahmen. Sie ging anschließend detailliert auf die Aufgaben von Frontex ein. Neben der Koordinierung und Beratung ist sie aktiv an der Organisierung von Abschiebungen beteiligt. Sie arbeitet nicht nur an den Außengrenzen sondern sowohl innerhalb der Mitgliedsstaaten als auch außerhalb Europas. Ihr Budget ist von 6,2 Millionen Euro in 2005 auf mittlerweile über 88 Millionen Euro (2011) jährlich angestiegen. Sie arbeitet nicht nur mit den Polizeikräften der europäischen Grenzstaaten zusammen, um Flüchtlinge zurückzuweisen, sondern auch mit paramilitärischen Kräften z.B. in Libyen. Sie ging nochmals auf die Rolle von EUROSUR ein, dass in den Medien als ein Fortschritt zur Rettung von Menschenleben präsentiert wurde. Durch EUROSUR sollen völkerrechtswidrige Push-Back Aktionen perfektioniert und die Kollaboration mit Drittstaaten forciert werden. Sie ist also ein weiteres Instrument zur Abschottung Europas und mordet an den europäischen Außengrenzen. Ein Tier mehr wert als ein Flüchtling Im letzten und dritten Teil der Konferenz berichteten Flüchtlingsaktivisten von ihrer Situation und von dem Kampf der Flüchtlinge. Frau Bhadassawe berichtete zuerst über die Situation in Parchim, in Mecklenburg-Vorpommern. Das Isolationslager liegt in der Nähe eines Waldes am Rande des Ortes. Sie leben mit mehreren Leuten in einem Raum zusammen. Für Flüchtlinge existiert keine Gesundheitsversorgung. Es ist schon vorgekommen, dass Ärzte erst nach dem Tod der Flüchtlinge antreffen. In ihre Region wird Tieren mehr Wert beigemessen als Flüchtlingen. Junge Menschen werden diskriminiert und kriminalisiert. Sie sind vor den Diktatoren geflohen. Jeder erzählte, dass Deutschland demokratisch sei. Sie glaube aber, dass das Leben hier schlimmer sei als unter der Herrschaft der Diktaturen. In ihren Gesellschaften aktive Frauen verzweifeln hier. Junge Menschen werden in den Lagern verrückt oder verfallen dem Alkohol. Sie sagte: „Das Leben ist beschränkt auf Zimmer, Toilette und Küche, Zimmer, Toilette und Küche... Was wird aus einem Menschen nach ein, fünf oder zehn Jahren in dieser Eintönigkeit?“ Es folgte der Bericht von Frau Nack Nyemeck. Sie stellte fest, dass Flüchtlinge in Deutschland ein miserables Leben in einem rassistischen System führen. Sie erzählte von einem Flüchtling, der nach 16 Jahren in Lager verstarb. Keiner seiner Mitbewohner hat bis heute erfahren, warum er sterben musste noch wo er vergraben sei. Sie betonte, dass die Flüchtlinge hier in einer ständig traumatisierenden Situation leben müssen. Die Kinder der Flüchtlinge werden diskriminiert. Sie berichtete, dass sie abgeschoben wurde, dass man sie wie ein Dieb behandelt hätte. „In Flüchtlingslager wirst du wie Prostituierte behandelt, du wirst erniedrigt und ständig musst du Tests ablegen und dich rechtfertigen.“, führte sie weiter aus. Der Rassismus hört nicht mit dem Aufenthalt auf: „Wenn du Aufenthalt hast, erlebst du es bei der Wohnungssuche.“ Sie betonte zum Schluss, dass Solidarität notwendig ist, um zu überleben. Als letzter sprach Rex Osa von THE VOICE Refugee Forum zu den anwesenden Personen. Er begann damit, dass die Geschichte der Unterdrückung Jahrhunderte zurückreicht, aber damit ist auch gleichzeitig die Geschichte des Widerstandes verknüpft. Er schilderte zunächst das Beispiel eines Flüchtlings aus Nördlingen, der die Erlaubnis nun bekommen hatte in eine Privatwohnung zu ziehen, keine aber finden konnte, aufgrund seiner Herkunft. Herr Osa sagte: „Nicht nur das Militär, nicht nur die Regierung, jeder spielt seine Rolle in der rassistischen Gesellschaft!“ Die Kernfrage lautet: „Wer ist ein Mensch und wer nicht!“ Diese Einstellung spürt ein Flüchtling von dem Augenblick, an dem sie oder er ein Asylantrag stellt. Der Flüchtling ist gefangen in den Fängen des deutschen Asylsystems, das Menschen langsam wie ein Krebs tötet. Das System ist ausgetüftelt, die Schuld wird verschleiert, in dem System findet keiner die Verantwortlichen. Gleichzeitig kontrolliert das System mit allen verfügbaren Instrumenten die Flüchtlinge. Herr Osa ging auf die Flüchtlingskämpfe heute ein. Unsere Anwesenheit heute hier und auf der Straße beweist unsere Existenz. Die Geschichte von THE VOICE Refugee Forum ist eine Geschichte des Widerstandes. In den Jahren des Kampfes haben wir gelernt keine Angst von den Herrschenden zu haben. In dem Kampf für Aufklärung für Oury Jalloh haben wir die Angst vor der Polizei abgelegt. Der Kampf der Freunde der „Lampedusa in Hamburg“ ist aus Sicht Herr Osas eng verbunden mit dem KARAWANE-Festival 2010. Er stellte fest: „Was heute passiert, basiert auf den Fundamenten der Solidarität, die in der Vergangenheit aufgebaut worden sind. Früher wussten wir nicht, wo all die Lager sind. Heute sind Netzwerke der Solidarität und Flüchtlinge sind selbstermächtigt.“ Situation in Italien Die Situation in Italien wurde von Frau Wena Flores von Umangat-MIGRANTE aus Rom und von International Migrants Alliance Sektion Europa vorgestellt (Beitrag von Frau Wena Flores). Sie berichteten über die Auswirkungen der Bosso-Finni-Gesetze und ihre Instrumente auf das Leben der MigrantInnen in Italien. Viele MigrantInnenselbstorganisationen seien als Reaktion auf die Gesetze entstanden, weil diese den Rassismus geschürt und das Leben der MigrantInnen getroffen haben. Die Migrationskontrolle und die Unterdrückung der MigrantInnen ist aus Sicht von Frau Flores eine Methode um die Ausbeutung zu verwirklichen. Den schriftlich eingereichten Vortrag von Frau Wena Flores könnt ihr hier nachlesen. Zum Schluss sprach Herr Friday Emitola, einer der Sprecher von „Lampedusa in Hamburg“. Er sagte: „Wir Afrikaner sind hier, um unsere Rechte, die man uns vor langer Zeit genommen hat, zurück zu erobern. Es ist ein globaler Kampf den wir hier führen!“ Um kurz vor 20:00 Uhr verließen die Konferenzteilnehmer und –teilnehmerinnen den Saal. Viele diskutierten bereits, wie sie die Informationen der beiden Konferenzen zur Stärkung des Kampfes der „Lampedusa in Hamburg“ nutzen können. Einer der Hauptfragen blieb, wie der Kampf der Gruppe aus Hamburg mit den Kämpfen der anderen Flüchtlinge in anderen Orten verknüpft werden könnte. Wie der Druck weiter auf die Hamburger Regierung erhöht werden könne. Der Appell von Rosa Amelia Uribe-Plumelle klang noch in den Ohren: „Fordert euren Regierungen heraus und organisiert den Widerstand gegen Militärinterventionen!“ 10. Februar 2014 KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen
Wieland von Hodenberg @ 28277 Bremen
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Sendesaal Bremen (außer der Reihe): Jazz und einiges mehr

Liebe Freunde des Sendesaales, ein Newsletter ausser der Reihe, der Ihnen die Konzerte mit "Jazz und mehr" bis Mitte März vor Ohren hält. Hören Sie selbst - oder besser: sehen Sie erstmal selbst, um dann zu hören. Es ist bestimmt wieder auch für Sie Spannendes dabei. Ab Februar 2014 gibt es auch eine Neuerung in unserem Eintrittsgefüge, auf die wir Sie gerne aufmerksam machen möchten. Wie Sie sehen werden, gibt es bei Eigenveranstaltungen nunmehr zwei  Stufen von Ermäßigungen: ermäßigt 1 gilt dabei für Rentner, Pensionäre und Personen mit Schwerbehinderungen, ermäßigt 2 schreiben wir für Schüler, Studenten und Hartz IV Empfänger aus. Wir hoffen damit der realen finanziellen Situation unserer lieben Sendesaal-Besucher Rechnung zu tragen. Es hat sich mittlerweile rumgesprochen, dass die Verweilqualität vor und nach den Konzerten im Sendesaal sich durch das öffentliche Restaurant Geerdes am Sendesaal sehr erhöht hat. Geben Sie sich die Zeit. Ein Besuch lohnt sich. Das Geerdes ist auch selbst zu erreichen unter www.geerdesamsendesaal.de Karten für sämtliche Veranstaltungen erhalten Sie außer über unsere website www.sendesaal-bremen.de an der Abendkasse oder als telefonische Vorbestellung unter 0421-33005767 (AB). Für Feedback und Information besuchen Sie uns gern auch auf unserer facebook Seite. Inhalt 19.02. Omer Klein Trio (Israel) 21.02. Holland Baroque Society meets Eric Vloeimans 22.02. Sehnsucht – von Knef bis Alexandra 08.03. Luis di Matteo, Bandoneon 13.03. konzert im dunkeln: Improvisationschor Gabriele Hasler 14.03 Benedikt Jahnel Trio 15.03. Christa Couture (CAN) und Rivers of England (UK) 19.02. Omer Klein Trio (Israel) Mittwoch, 19. Februar 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 16 Euro / 12 Euro) Der israelische Pianist Omer Klein ist immer wieder gern gesehener Gast im Sendesaal, zum zweiten Mal mit seinem Trio. Omer Klein - Piano Haggai Cohen Milo - Bass Amir Bresler - Schlagzeug Der Jazzpianist und Komponist Omer Klein wuchs in Israel auf. Er studierte in Boston und New York, wo er bei seinen Konzerten im Blue Note und in der Carnegie Hall die Aufmerksamkeit der New Yorker Jazzszene auf sich zog. Seit einigen Jahren lebt Klein in Deutschland und tourt weltweit. Er hat mittlerweile 5 CDs produziert. Sein aktuelles Album, „To the Unknown“, das er mit seinem Trio einspielte, erschien weltweit im April 2013 bei dem französischen Label Plus Loin Music. Omer trat mit renommierten Künstlern wie Omer Avital, John Zorn, Lee Konitz, Jeff Ballard und vielen anderen auf. Außerdem komponiert er für das Theater. Er entwickelte die Musik zu dem Stück „Lemon Tree“ am Düsseldorfer Schauspielhaus und zu der Komödie „Popper“ am Cameri-Theater in Tel Aviv. Im Sendesaal spielte er zuletzt im November 2012 mit seinem Trio, zu dem nun anstelle von Ziv Ravitz mit dem Schlagzeuger Amir Bresler ein anderer hochaktueller Vertreter der israelischen Szene auftreten wird. 21.02. Holland Baroque Society meets Eric Vloeimans Freitag, 21. Februar 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 16 Euro / 12 Euro) Barock trifft Jazz auf ungewöhliche Weise: der profilierte Trompeter Eric Vloeimans trifft auf die offenherzige Holland Baroque Society. Eine spannende Begegnung! Eric Vloeimans - Trompete Holland Baroque Society Die gegenseitige Faszination von dem Jazztrompeter Eric Vloeimans und der Holland Baroque Society am eigensinnigen Zugang zu Musik des jeweils anderen mündete in das Projekt High Speed Oldtimer. In dieser Kooperation leuchten sie  Musik der letzten 400 Jahre (Bach, Tallis, Telemann u.a.) aus und geben dem eine zeitgenössische, unvorhersehbare und doch geschmackvolle  Richtung. So wie Musik aus dem 17. Jahrhundert durch die Ohren von dem Jazzmusiker Eric Vloeimans gehört wird, werden Vloeimans eigene Kompositionen im Stil der Holland Baroque Society interpretiert. Eine faszinierende Begegnung. Einziges Deutschlandkonzert 22.02. Sehnsucht – von Knef bis Alexandra Samstag, 22. Februar 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 15 Euro Unter dem Titel Sehnsucht – von Knef bis Alexandra gibt die Sängerin Gabriele Banko einen musikalische-literarischen Abend. Gabriele Banko, Gesang Eva Huck, Cello Johannes Grundhoff, Klavier Lieder für eine abgrundtiefe Stimme: Die entwaffnende Ehrlichkeit und Wärme der Knef, die liebesverklärte Weltflucht Alexandras, Dalidas seidener Schmalz, das Pathos der Leander, das Mannstolle einer Margot Werner und Lales ewiges Warten unter der Laterne – Gabriele Banko vereint mit ihrem markanten und volltönenden Alt Lieder dieser Frauen zu einem berauschenden Abend zwischen Melancholie und Heiterkeit. Gelegentlich müssen Grundhoff und Huck einschreiten, wenn die Schwermut überhand zu nehmen droht. Gabriele Banko – Preisträgerin beim Bundesgesangswettbewerb in Berlin – und Johannes Grundhoff vom Bremer Kaffeehausorchester sind seit 10 Jahren mit ihren musikalisch-literarischen Abenden unterwegs. Neu hinzu gesellt sich Eva Huck von den „Global Players“, die mit ihrem Cello für die nötigen Seufzer und den samtenen Schmelz sorgt. Eine Veranstaltung von G. v. Breitenbach 08.03. Luis di Matteo, Bandoneon Samstag, 08. März 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 16 Euro / 12 Euro) Der große Bandoneonist Luis di Matteo aus Uruguay kommt noch einmal nach Deutschland. Luis di Matteo - Bandoneon Der in Montevideo lebende LUIS DI MATTEO gehört zu den letzten großen südamerikanischen Bandoneon-Virtuosen seiner Generation. Unter ihnen ist er derjenige, der die Bandoneonmusik am weitesten in Richtung E-Musik, insbesondere in Richtung Kammermusik entwickelt hat. Sein musikalisches Lebenswerk zeigt von Anfang an eine beeindruckende Eigenständigkeit, die einerseits in seinen Kompositionen Ausdruck findet, aber auch bei seinen Auftritten deutlich wird. Luis Di Matteo wurde am 10. Mai 1934 als Sohn italienischer Einwanderer in Montevideo, der Hauptstadt von Uruguay, geboren. Er wuchs in einer Tangoatmosphäre auf. 1971 erschien seine erste Platte Estudio Para Tres. Seit den 80er Jahren tritt er regelmäßig auch in Europa auf. 13.03. konzert im dunkeln: Improvisationschor Gabriele Hasler Donnerstag, 13. März 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 16 Euro / 12 Euro) Ein besonderes Konzerterlebnis im Dunkeln verspricht dieses Mal der Auftritt des 30-köpfigen Improchors zu werden. Um als Chor ein Feld aus vokaler Improvisation in völliger Dunkelheit zu schaffen, braucht es bei den Beteiligten gute Ohren und vor allem blindes Verständnis und viel Vertrauen. Mit anderen Worten: das aufeinander Hören kann gar nicht anders als zum Lauschmodus zu werden, also die völlige Hingabe an Klang und Stille. Lässt sich musikalische Schwarmintelligenz überhaupt im Dunkeln dirigieren? Eine auch für das Publikum aufregende Versuchsanordnung! schreibt Gabriele Hasler zu diesem speziellen konzert im dunkeln. Der Improchor Bremen wurde von der Bremer  Stimmkünstlerin Gabriele Hasler im Herbst 2012 gegründet und widmet sich unter ihrer Anleitung dem Circle Singing, Lautmalereien, Minimal Strukturen und freien Feldimprovisationen. Die 30 Chormitglieder freuen sich schon auf das Singen im Dunkeln! GABRIELE HASLER erhielt ihre Ausbildung u.a. am Berklee College of Music, Boston, USA. Seit ca. 1983 ist sie als Sängerin /Komponistin /Lyrikerin im Bereich Jazz und improvisierter Musik tätig und gilt als eine der kreativsten und eigenständigsten Stimmen Europas. Mit ihrem langjährigen Quartett Gabriele Hasler & Foolish Heart war sie bei zahlreichen internationalen Festivals zu Gast und für das Goethe Institut auf Südasien- und Nordafrikatour. 1985 erhielt sie den SWF Jazzpreis. 1986 gründete sie ihr eigenes Plattenlabel Foolish Heart, auf dem bisher 18 Produktionen erschienen sind. Sie schrieb zahlreiche Auftragskompositionen für Ensemble und Chor, unter anderem nach Texten des Dichters Oskar Pastior, mit dem sie zwischen 1994 und 2006 eine enge Zusammenarbeit verband. War sie in den ersten Jahren mehr dem zeitgenössischen Jazz verpflichtet, wurde sie mehr und mehr zur experimentellen Klangerforscherin vor allem mit der eigenen Stimme, auch unter Hinzunahme von Loops und Elektronik. 2012 gründete sie Vokal Interplay und den Improchor Bremen. Gabriele Hasler ist Initiatorin zahlreicher Veranstaltungsreihen in Bremen („Flow“, „G.sänge“, „Vokale Unikate“). Im August 2013 erschien die neue Solo CD „im bauch der vokale“ (Foolish Music 211 113). Www.improchor-bremen.de www.gabrielehasler.de 14.03 Benedikt Jahnel Trio Freitag, 14. März 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 16 Euro / 12 Euro) Das internationale Trio des Pianisten von Cyminology und max.bab erstmals im Sendesaal. Besetzung: BENEDIKT JAHNEL, Piano OWEN HOWARD (CA), Schlagzeug ANTONIO MIGUEL (ES), Kontrabaß Intelligenter, mehrdimensionaler Jazz aus Deutschland – der Pianist Benedikt Jahnel steht, wie nur wenige andere, für dies... Und mehr. Jahnel gilt als Hoffnungsträger der aktuellen Jazzszene: Seine musikalische Laufbahn ist gesäumt von Preisen, Stipendien, Konzerten in über 35 Ländern darunter Festivals wie das Montreal Jazz Festival (CA) und JazzBaltica in Salzau (D) , sowie internationalen CD-Veröffentlichungen. Benedikts musikalische Ausbildung begann im Süden von München mit klassischem Klavierunterricht. Es folgten sechs Jahre im Landes- und BuJazzO, Studium an der Universität der Künste Berlin bei David Friedman und Hubert Nuss und am City College New York bei John Patitucci, Kenny Werner u.v.m.... Jahnel ist außerdem Diplommathematiker und forscht auf dem Gebiet der „Interagierenden Teilchensysteme“. Jahnel, vielen auch als Mitglied von Cyminology bekannt, hat sein musikalisches Profil  durch die Arbeit mit dem Metropol Orchestra, Phil Woods, Johannes Enders, Charlie Mariano, Wolfgang Muthspiel, Dave Liebman und John Abercrombie geschärft und brilliert schon seit längerem in der Königsdisziplin des Jazz: dem Piano-Trio. Sein Debut-Album “Modular Concepts” (material records, 2008) hat einen Sturm begeisterter Presse entfacht. Die Nachfolge-CD "Equilibrium" wurde von Manfred Eicher persönlich in Lugano für ECM produziert und schafft die Synthese zwischen der vielgelobten Energie und Intelligenz des Trios sowie der berühmten Atmosphäre und Brillianz einer ECM Aufnahme, wobei die sieben Stücke auf „Equilibrium“ – ausnahmslos Jahnel-Kompositionen – durch eine ganz eigene, delikate Balance zwischen auskomponierten und improvisierten Anteilen bestechen. Denn durch ausgiebige Tourneen ist das deutsch/amerikanisch/spanische Trio zu einer bemerkenswert kompakten und stilistisch unverwechselbaren Gruppe zusammengewachsen. Mit Owen Howard und Antonio Miguel hat Benedikt zwei äußerst gefragte Musiker der New Yorker Szene zu sich gebeten. Beide haben bereits als Bandleader und Sideman auf unzähligen Konzerten und CD-Aufnahmen ihr grandioses Können unter Beweis gestellt. Der kanadische Drummer Owen Howard, Mitstreiter von Musikern wie John Abercrombie, Dave Liebman, Sheila Jordan und Dave Holland, lebt seit über 25 Jahren in New York. Die Freundschaft zwischen Owen und Benedikt geht zurück auf eine Begegnung an der Berliner Universität der Künste. Owens einzigartiger Sound und sein individuelles Time-Konzept machen ihn zu einem der interessantesten Drummer seiner Generation. Antonio Miguel stammt aus Spanien und hat sich bereits nach kurzer Zeit in New York einen großartigen Namen als Begleiter und Solist gemacht. Sein Sound hat eine unglaubliche Mischung aus Weichheit und Prägnanz, aus Rhythmik und Lyrik. Die Verbindung zu Benedikt entstand durch zahlreiche gemeinsame Sessions mit Freunden in New York und Antonios Studium am City College in Harlem. Mittlerweile lebt Antonio wieder in Madrid. Und das schreibt die Presse: "Phasenübergänge (...) beherrscht er mit seinem Benedikt Jahnel Trio meisterhaft: Wo enden auf seinem exzellenten ECM-Debüt "Equilibrium" die Kompositionen, wo beginnt die Improvisation? Der Aggregatzustand dieser Musik: fließend!"stern, Oktober 2012 "Was für eine Schatzkiste an prächtiger Musik wird auf diesem Album geöffnet! Equilibrium bietet in 7 Kompositionen einen faszinierenden Überblick über die Klasse dieses Trios und mag mit Recht einer der Jazzhöhepunkte des Jahres genannt werden." Dirk Hovenga, Written in Music, September 2012 15.03. Christa Couture (CAN) und Rivers of England (UK) Samstag, 15. März 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 18 Euro (ermäßigt 14 Euro / 10 Euro) Die kanadische Singersongwriterin Christa Couture in einem Songs & Whispers Special im Doublebill mit Rivers of England im Sendesaal. Christa Couture - Gitarre, Piano, Gesang Die kanadische Indie-Folk-Pop-Sängerin Christa Couture ist in ihrer Heimat und in Großbritannien schon ziemlich bekannt. Bei uns wird sie von den wenigen, die sie schon kennen, als schillernder Geheimtipp gehandelt. Im letzten Jahr war sie bereits in einem Circuit von Songs & Whispers zu hören. Christa Couture ist eine Musikerin in der Tradition der indianischen Cree-/Metis-Kunst. Singen hat sie sozusagen von Kindheit an im Blut. Ihre skandinavische Mutter sang in einem Folk-Trio, der Vater, ein Cree-Indianer, pflegte Gesänge der indigenen Ureinwohner Kanadas. Ihre Eltern haben das Sangestalent ihrer Tochter inspiriert und gefördert. Gesang hat sie seit ihrer Kindheit begleitet. Überwiegend autodidaktisch hat sich Christa Couture Gitarre und Klavier spielen beigebracht. Komponiert hat sie von frühesten Teenagertagen an. Nach Umwegen über Film und Radio in Vancouver kam die Mittdreißigerin wieder zum Gesang. 2005 hat sie ihr Debüt gegeben und seitdem ist sie mit Lob und Auszeichnungen versehen worden. Ihre CD The Living Record wurde im kanadischen Radio CBC zu den "Besten Alben des Jahres 2012" gewählt. Rivers of England Robin Spalding - Gitarre, Gesang Annie Tyhurst - Cello, Jacob Tyghe - Bass Brian Madigan - Percussion Nach ihrem überaus erfolgreichen Besuch im Rahmen des „SONGS & WHISPERS“ Open Air 2013, kommen Rivers Of England erneut nach Bremen, um ihr Debut-Album „Of Trivial And Gargantuan“ zu präsentieren. Im März kommt die Band mit dem einzigartigen akustischen Sound aus Cello, Schlagzeug, Bass, Gitarre und Gesang als Quartett in die Hansestadt. Den Rahmen traditioneller Folklore sprengend und inmitten der Arbeiten am zweiten Album, experimentieren Rivers Of England mit minimalistischen Klängen, kunstvoll eingebettet in zeitlose Melodien, um so eine noch unvergesslichere Erfahrung zu kreieren. Hinweise zum Abonnement: Sie erhalten diesen Newsletter unter der E-Mail Adresse wielandvonhodenberg@web.de.
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Sendesaal Bremen: Unsere Konzerte im Februar

Liebe Freunde des Sendesaales, in diesem Newsletter finden Sie unsere Veranstaltungen im Februar. Außerdem sollten Sie wissen, dass mittlerweile das Programm der zweiten Saisonhälfte bis Juli 2014 auch in gedruckter Form vorliegt. Sie finden es an diversen Auslagestellen in der Stadt sowie natürlich bei uns im Sendesaal. Ab Februar 2014 gibt es auch eine Neuerung in unserem Eintrittsgefüge, auf die wir Sie gerne aufmerksam machen möchten. Wie Sie sehen werden, gibt es bei Eigenveranstaltungen nunmehr zwei  Stufen von Ermäßigungen: ermäßigt 1 gilt dabei für Rentner, Pensionäre und Personen mit Schwerbehinderungen, ermäßigt 2 schreiben wir für Schüler, Studenten und Hartz IV Empfänger aus. Wir hoffen damit der realen finanziellen Situation unserer lieben Sendesaal-Besucher Rechnung zu tragen. Es hat sich mittlerweile rumgesprochen, dass die Verweilqualität vor und nach den Konzerten im Sendesaal sich durch das öffentliche Restaurant Geerdes am Sendesaal sehr erhöht hat. Geben Sie sich die Zeit. Ein Besuch lohnt sich. Das Geerdes ist auch selbst zu erreichen unter www.geerdesamsendesaal.de Karten für sämtliche Veranstaltungen erhalten Sie außer über unsere website www.sendesaal-bremen.de an der Abendkasse oder als telefonische Vorbestellung unter 0421-33005767 (AB). Für Feedback und Information besuchen Sie uns gern auch auf unserer facebook Seite. Inhalt 01.02. saltarello: Stanislas Kim, Cello und Marie Rosa Günter, Klavier 04.02. Lars Andreas Haug LaBand (Norwegen) 13.02. residenz@sendesaal: Marie-Elisabeth Hecker und Martin Helmchen 16.02. Camerata Instrumentale 19.02. Omer Klein Trio (Israel) 21.02. Holland Baroque Society meets Eric Vloeimans 22.02. Sehnsucht – von Knef bis Alexandra 23.02. zum Auftakt: Klavierabend Lars Vogt - Eröffnungskonzert zum 14. Europäischen Klavierwettbewerb 24.02. - 03.03. Europäischer Klavierwettbewerb Bremen- Solodurchgänge 01.02. saltarello: Stanislas Kim, Cello und Marie Rosa Günter, Klavier Samstag, 01. Februar 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 15 Euro (ermäßigt 10 Euro / 5 Euro) Zwei Ausnahmetalente im Sendesaal, die bereits internationale Preis erhielten: der 20-jährige französische Cellist Stanislas Kim und die Pianistin Marie Rose Günter spielen Bach, Beethoven und Chopin. Stanislas Kim, Violoncello Marie Rosa Günter, Klavier Programm J.S. Bach (1685-1750): Suite Nr. III C-Dur BWV 1009 J.S. Bach (1685-1750) - F. Busoni (1866-1924) : Chaconne d-Moll BWV 1004 L. v. Beethoven (1770-1827) : Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 4 C-Dur op. 102, 1 C. Franck (1822-1890) : Sonate A-Dur Der 1993 in Frankreich geborene Stanislas Kim wurde in Paris bei Raphael Pidoux und Philippe Muller ausgebildet und setzt sein Studium in Hannover bei Tilmann Wick fort. Er ist Preisträger des Internationalen Brahms Wettbewerbs in Österreich und des Internationalen Hindemith Wettbewerbs in Berlin, wurde außerdem mit dem Preis der Maggini-Stiftung sowie  mit einem Förderpreis für seine Interpretation der Cellosuiten von Bach  ausgezeichnet. Seit 2011 ist er Stipendiat der Gundlach Stiftung, Hannover. Marie Rosa Günter gewann zahlreiche Internationale und Nationale Preise (sechs Mal einen ersten Bundespreis Jugend musiziert, sowohl in Solo- als auch in Kammermusikwertungen), studierte (zunächst am IFF) in Hannover, konzertierte bereits in Ländern wie Japan, Finnland, Russland, Holland, Italien, Frankreich, wurde von NDR und WDR live gesendet und erhielt Stipendien von der Oscar und Vera Stiftung Hamburg, der deutschen Stiftung Musikleben u.a. Saltarello wird unterstützt von der Heinz Peter und Annelotte Koch-Stiftung 04.02. Lars Andreas Haug LaBand (Norwegen) Dienstag, 04. Februar 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 16 Euro / 12 Euro) Die Band des phänomenalen norwegischen Tubisten Lars Andreas Haug ist ein Kraftwerk vor allem tiefer Töne. Unglaublich! Camilla Susann Haug, Gesang Gunnar Halle, Trompete Helge Lien, Fender Rhodes Frode Haltli, Akkordeon Steffen Schorn, Tubax Lars Andreas Haug, Tuba/Tubmarine Knut Aalefjær, Schagzeug Der norwegische Tubist und Komponist Lars Andreas Haug wird sein Album Conrairo präsentieren, das ihn in erster Linie als Komponisten einer kraftvollen musikalischen Reise zeigt. Mit den Musikern von LaBand arbeitet er bereits seit den 90er Jahren zusammen. Lars Andreas spielt Tuba und Sopransaxophon, der wahre Star unter den Instrumenten ist jedoch sein selbstgebautes Tubmarine: eine horizontal abgesägte Tuba mit einer langen, periskopartigen Röhre. Der Hauptunterschied zur Tuba ist, das die Tubmarine mehr Druck entfalten kann als eine normale Tuba. An der perkussiven Tieftöner-Seite der Musik der Band hat sie einen großen Anteil. Zeitgenössische Musik, Jazz, orientalische Klänge und kraftvolle Rhythmen sind einige der Ingredienzien von Lars Andreas Haug's musikalischem Hexenkessel. Das allein ist schon ein cleveres Konzept, wird aber durch die Einzigartigkeit der Komposition und die Außergewöhnlichkeit der Klangpalette dieser speziellen Besetzung noch betont. Die musikalische Reise des Albums beginnt an einem kalten Januartag in Norwegen, führt nach Süden und Osten durch die ganze Welt, begleitet von packenden Klängen und Farben, bis sie an einem Dezembertag wieder in Norwegen endet. 13.02. residenz@sendesaal: Marie-Elisabeth Hecker und Martin Helmchen Donnerstag, 13. Februar 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 25 Euro (ermäßigt 15 Euro) Zum ersten residenz-Konzert des Jahres hat Tanja Tetzlaff ihre geschätzte Kollegin Marie-Elisabeth Hecker eingeladen. Marie-Elisabeth Hecker - Violoncello Martin Helmchen - Klavier Programm: Johannes Brahms: Sonate Nr. 2, F-Dur op. 99 Franz Schubert: Sonate für Argpeggione und Klavier, a-moll D 821 *** Anton Webern: 3 Stücke für Violoncello und Klavier op. 11 Johannes Brahms: Sonate Nr. 1, e-moll op. 38 „Als ich Marie Elisabeth Hecker und Martin Helmchen zum ersten Mal zusammen erlebte beim Festival „Spannungen „ in Heimbach, war ich sofort fasziniert von dem fantastischen Zusammenspiel und dem unbedingten Ausdruckswillen dieses Duos. Die beiden inzwischen miteinander verheirateten tollen Musiker nach Bremen einzuladen, war sofort ein Bedürfnis, und dass sie ihre neue CD bei uns im Sendesaal produzieren werden, freut uns ungemein. In meinen Augen ist Marie Elisabeth eine ganz besondere Erscheinung in der großen Masse von hervorragenden Cellisten, die es heutzutage gibt und musste einfach zu uns kommen!“ Tanja Tetzlaff Mit freundlicher Unterstützung der Heinz-Peter und Annelotte Koch-Stiftung Foto: Benjamin Ealovega 16.02. Camerata Instrumentale Sonntag, 16. Februar 2014 | 18:00 Uhr | Eintritt frei Das Symphonieorchester der Musikschule Bremen unter Leitung von Jörg Assmann stellt sein Konzertprogramm der unmittelbar bevorstehenden Indientournee vor. CAMERATA INSTRUMENTALE Orchester der Musikschule Bremen Solistin: Karla-Manon Assmann - Violine Leitung: Jörg Assmann Programm: Johann Sebastian Bach: Orchestersuite Nr. 4, BWV 1069 Wolfgang Amadeus Mozart:   Konzert für Violine und Orchester, D – Dur, KV 218 Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 5  „Reformations – Sinfonie“ Die CAMERATA INSTRUMENTALE, Symphonieorchester der Musikschule Bremen, stellt ein Konzertprogramm vor, mit dem es im Rahmen der Städtefreundschaft Bremen – Pune am 22.  Februar  dieses Jahres nach Indien reist. In Pune wird das Orchester anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Deutsche Sprache in Indien“ zwei Konzerte geben, sowie ein weiteres in Mumbai. Der Eintritt ist frei, es werden Spenden gesammelt. 19.02. Omer Klein Trio (Israel) Mittwoch, 19. Februar 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 16 Euro / 12 Euro) Der israelische Pianist Omer Klein ist immer wieder gern gesehener Gast im Sendesaal, zum zweiten Mal mit seinem Trio. Omer Klein - Piano Haggai Cohen Milo - Bass Amir Bresler - Schlagzeug Der Jazzpianist und Komponist Omer Klein wuchs in Israel auf. Er studierte in Boston und New York, wo er bei seinen Konzerten im Blue Note und in der Carnegie Hall die Aufmerksamkeit der New Yorker Jazzszene auf sich zog. Seit einigen Jahren lebt Klein in Deutschland und tourt weltweit. Er hat mittlerweile 5 CDs produziert. Sein aktuelles Album, „To the Unknown“, das er mit seinem Trio einspielte, erschien weltweit im April 2013 bei dem französischen Label Plus Loin Music. Omer trat mit renommierten Künstlern wie Omer Avital, John Zorn, Lee Konitz, Jeff Ballard und vielen anderen auf. Außerdem komponiert er für das Theater. Er entwickelte die Musik zu dem Stück „Lemon Tree“ am Düsseldorfer Schauspielhaus und zu der Komödie „Popper“ am Cameri-Theater in Tel Aviv. Im Sendesaal spielte er zuletzt im November 2012 mit seinem Trio, zu dem nun anstelle von Ziv Ravitz mit dem Schlagzeuger Amir Bresler ein anderer hochaktueller Vertreter der israelischen Szene auftreten wird. 21.02. Holland Baroque Society meets Eric Vloeimans Freitag, 21. Februar 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 16 Euro / 12 Euro) Barock trifft Jazz auf ungewöhliche Weise: der profilierte Trompeter Eric Vloeimans trifft auf die offenherzige Holland Baroque Society. Eine spannende Begegnung! Eric Vloeimans - Trompete Holland Baroque Society Die gegenseitige Faszination von dem Jazztrompeter Eric Vloeimans und der Holland Baroque Society am eigensinnigen Zugang zu Musik des jeweils anderen mündete in das Projekt High Speed Oldtimer. In dieser Kooperation leuchten sie  Musik der letzten 400 Jahre (Bach, Tallis, Telemann u.a.) aus und geben dem eine zeitgenössische, unvorhersehbare und doch geschmackvolle  Richtung. So wie Musik aus dem 17. Jahrhundert durch die Ohren von dem Jazzmusiker Eric Vloeimans gehört wird, werden Vloeimans eigene Kompositionen im Stil der Holland Baroque Society interpretiert. Eine faszinierende Begegnung. Einziges Deutschlandkonzert 22.02. Sehnsucht – von Knef bis Alexandra Samstag, 22. Februar 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 15 Euro Unter dem Titel Sehnsucht – von Knef bis Alexandra gibt die Sängerin Gabriele Banko einen musikalische-literarischen Abend. Gabriele Banko, Gesang Eva Huck, Cello Johannes Grundhoff, Klavier Lieder für eine abgrundtiefe Stimme: Die entwaffnende Ehrlichkeit und Wärme der Knef, die liebesverklärte Weltflucht Alexandras, Dalidas seidener Schmalz, das Pathos der Leander, das Mannstolle einer Margot Werner und Lales ewiges Warten unter der Laterne – Gabriele Banko vereint mit ihrem markanten und volltönenden Alt Lieder dieser Frauen zu einem berauschenden Abend zwischen Melancholie und Heiterkeit. Gelegentlich müssen Grundhoff und Huck einschreiten, wenn die Schwermut überhand zu nehmen droht. Gabriele Banko – Preisträgerin beim Bundesgesangswettbewerb in Berlin – und Johannes Grundhoff vom Bremer Kaffeehausorchester sind seit 10 Jahren mit ihren musikalisch-literarischen Abenden unterwegs. Neu hinzu gesellt sich Eva Huck von den „Global Players“, die mit ihrem Cello für die nötigen Seufzer und den samtenen Schmelz sorgt. Eine Veranstaltung von G. v. Breitenbach 23.02. zum Auftakt: Klavierabend Lars Vogt - Eröffnungskonzert zum 14. Europäischen Klavierwettbewerb Sonntag, 23. Februar 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 30 Euro (ermäßigt 25 Euro) Auch der 14. Europäische Klavierwettbewerb wird eröffnet mit dem Konzert eines renommierten und international bekannten Pianisten: Lars Vogt gibt einen Klavierabend im Sendesaal, wo in den folgenden Tage auch die drei Solodurchgänge des Wettbewerbes stattfinden werden. Lars Vogt - Klavier Programm: Johann Sebastian Bach - Goldberg Variationen (BWV 988) Ludwig van Beethoven - Klaviersonate Nr. 32 c-Moll op. 111 Lars Vogt hat sich als einer der führenden Pianisten seiner Generation etabliert. 1970 in Düren geboren, studierte er in Hannover bei Karl Heinz Kämmerling und hat in den letzten Jahren eine steile internationale Karriere gemacht. Er spielt in den großen Konzerthäusern der Welt und mit international renommierten Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem London Philharmonic, oder den New Yorker Philharmonikern. Seine besondere Liebe gehört der Kammermusik, die er u.a. als Initiator und Leiter des renommierten Festivals „Spannungen“ in Heimbach pflegt. Er gründete auch das Netzwerk „Rhapsody in School“, in dem er mit Kollegen Kindern Klassische Musik emotional und rational näherbringen will. Nach dem Tod seines Lehrers Kämmerling hat Lars Vogt seit 2012 dessen Professur an der HMTM Hannover inne. Eine Veranstaltung des Europäischen Klavierwettbewerbs Bremen, mit freundlicher Unterstützung der Heinz Peter und Annelotte Koch-Stiftung 24.02. - 03.03. Europäischer Klavierwettbewerb Bremen- Solodurchgänge Montag, 24. Februar 2014 - Montag, 3. März 2014 | tagsüber, genaue Zeiten werden noch bekanntgegeben Seit mehr als zwei Jahrzehnten gibt der Europäische Klavierwettbewerb Bremen (ehemals Bremer Klavierwettbewerb) alle zwei Jahre jungen Pianistinnen und Pianisten die Möglichkeit, ihr Können einem breiten, interessierten Publikum vorzustellen und sich einer qualifizierten Jury zu stellen. Auch im Jahr 2014 findet der Wettbewerb wieder gesamteuropäisch einschließlich der ehemaligen GUS, der Türkei und Israel statt. Der Hauptausschuss hat 92 Teilnehmer aus 28 Nationen für den Wettbewerb 2014 zugelassen. Die drei Solodurchgänge finden tagsüber im Sendesaal statt. Aktuelle Infos sowie Ablauf und Programme finden Sie während des Wettbewerbs stets unter www.ekw-bremen.de Eine Veranstaltung  des Europäischen Klavierwettbewerbs Bremen Mit freundlicher Unterstützung der Heinz Peter und Annelotte Koch-Stiftung Hinweise zum Abonnement: Sie erhalten diesen Newsletter unter der E-Mail Adresse wielandvonhodenberg@web.de.
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presse@frauenrechte.de: TERRE DES FEMMES - Newsletter Januar 2014

Das neue Jahr startet mit vielen neuen Aktivitäten bei TERRE DES FMMES! 2014 werden wir uns intensiv der weiblichen Genitalverstümmelung (FGM) im asiatischen Raum widmen. Diese Menschenrechtsverletzung wird bisher von der Weltöffentlichkeit kaum beachtet. Auch bei dem EU-Projekt Change hat sich viel getan. Die Trainings der MultiplikatorInnen (Change-Agents) fanden in den letzten Wochen statt. Bald werden die Frauen und Männer eigene Aktionen in ihren afrikanischen Gemeinschaften durchführen, um über FGM aufzuklären. Und am 14. Februar tanzen wir bei ONE BILLION RISING gemeinsam mit tausenden anderen gegen Gewalt an Frauen. Wie hoffen, Sie sind auch dabei.  Ihr TERRE DES FEMMES-Team Inhalt TERRE DES FEMMES startet Petition „Genitalverstümmelung in Indonesien - Schutz statt Verharmlosung" Der „Ehren"-Mord an Hatun Sürücü jährt sich am 7. Februar zum neunten Mal Unterschriftenaktion "Vergewaltigung - Schluss mit der Straflosigkeit" Projekt „Liebe(r) ohne Gewalt - Prävention von Beziehungsgewalt unter Jugendlichen" - Start der Comic-Workshops Aktivitäten beim EU-Projekt Change zur Überwindung weiblicher Genitalverstümmelung Festival of Hope - Stand up for Women's Rights am 25.01.2014 in Berlin TERRE DES FEMMES unterstützt ONE BILLION RISING FOR JUSTICE Nach Massenprotesten: Redcoon wird vom Werberat öffentlich gerügt Fortbildungen und Aufklärungsarbeit an Berliner Schulen erfolgreich abgeschlossen Unsere Surftipps Unser Geschenktipp Unser Buchtipp Impressum TERRE DES FEMMES startet Petition „Genitalverstümmelung in Indonesien - Schutz statt Verharmlosung" Zum Internationalen Tag „Null-Toleranz gegenüber weiblicher Genitalverstümmelung" am 6. Februar startet TERRE DES FEMMES zusammen mit Watch Indonesia! und Kalyanamitra aus Indonesien die Petition „Genitalverstümmelung in Indonesien - Schutz statt Verharmlosung". Wir fordern von der Regierung und vom Gesundheitsministerium Indonesiens die Einhaltung internationaler Verträge zum Schutz von Frauenrechten und Formulierung eigener Gesetze gegen weibliche Genitalverstümmelung. Bitte unterschreiben und verbreiten Sie diese wichtige Petition! Der „Ehren"-Mord an Hatun Sürücü jährt sich am 7. Februar zum neunten Mal Am 07. Februar 2005 wurde die 23-jährige Hatun Sürücü von ihrem jüngeren Bruder auf offener Straße in Berlin-Tempelhof erschossen. Die Deutsch-Türkin wollte ein freies und selbstbestimmtes Leben führen und hat damit bewusst gegen die strengen Regeln und tradierten Ehrvorstellungen ihrer Familie verstoßen. Durch den Mord wollte der Täter die vermeintliche Ehre der Familie retten. Hatun Sürüçüs Schicksal steht für unzählige Mädchen und Frauen, die unter Gewalt im Namen der Ehre leiden. Um ihrer zu gedenken, werden wir auch dieses Jahr wieder zusammen mit zahlreichen MitstreiterInnen an Hatun Sürücüs Gedenkstein Blumen niederlegen und eine Schweigeminute abhalten. Weitere Informationen Unterschriftenaktion "Vergewaltigung - Schluss mit der Straflosigkeit" Zum 25. November starteten wir die Unterschriftenaktion "Vergewaltigung - Schluss mit der Straflosigkeit" zur Reform des Gesetzes zu Vergewaltigung. Denn einer der Gründe, warum Vergewaltigung in Deutschland so selten bestraft wird, liegt in den Lücken des §177 StGB. Bereits mehr als 5.000 Personen haben unterzeichnet, eine der ersten Unterstützerinnen ist unsere neue Familienministerin Manuela Schwesig. Helfen Sie uns, dass es 10.000 werden und unterschreiben Sie gleich online und verbreiten es. Gleich online unterschreiben und an andere weiterverbreiten Projekt „Liebe(r) ohne Gewalt - Prävention von Beziehungsgewalt unter Jugendlichen" - Start der Comic-Workshops Im Rahmen Projektes „Liebe(r) ohne Gewalt - Prävention von Beziehungsgewalt unter Jugendlichen" starten im Februar die ersten Comic-Workshops in Berlin. Unter professioneller Anleitung lernen Mädchen und Jungen zu zeichnen und ihre eigene Geschichte zu erzählen: über ihren Alltag, ihre Gefühle und ihre Liebe. Dabei erfahren sie mehr über Themen wie Kontrolle und Zwang in Beziehungen und üben, eigene Grenzen zu setzen und die anderer zu akzeptieren. Ziel des zweijährigen Projektes ist es, bei Jugendlichen ein Bewusstsein für Beziehungsgewalt zu schaffen und Gewalt entgegenzuwirken. Mehr zum Projekt   Aktivitäten beim EU-Projekt Change zur Überwindung weiblicher Genitalverstümmelung Auf der Internetseite des Projektes change-agent.eu werden Sie stets aktuell über die durchgeführten oder anstehenden Aktivitäten informiert: Hier können Sie den Bericht über das Training der MultiplikatorInnen (Change-Agents) Anfang Dezember in Hamburg lesen. In Kürze finden Sie auf der Seite Informationen zu den Fortbildungen der Partnerorganisationen in Schweden, England, Niederlande und Deutschland für relevante Berufsgruppen wie ÄrztInnen, Lehrkräfte und SozialarbeiterInnen zur Überwindung von weiblicher Genitalverstümmelung. Mehr zu den Aktivitäten des EU-Projektes Change (englisch) Festival of Hope - Stand up for Women's Rights am 25.01.2014 in Berlin Die Situation von Frauen in Indien und Sri Lanka sowie Strategien und Projekte zur Überwindung von Gewalt gegen Frauen stehen im Fokus der Abendveranstaltung. Veranstalterin ist das Team Festival of Hope, TERRE DES FEMMES ist Kooperationspartnerin. Verschiedene RednerInnen geben Einblick in die Situation der Frauenrechte in Südasien. Aber auch die Unterhaltung kommt dank verschiedener Musik- und Tanzeinlagen nicht zu kurz. Das Eintrittsgeld von 10,00 EUR dient zur Unterstützung des Projektes REDS in Indien, das sich gezielt für den Schutz gewaltbetroffener Frauen einsetzt. Mehr zur Kulturveranstaltung TERRE DES FEMMES unterstützt ONE BILLION RISING FOR JUSTICE Strike, Rise, Dance! Am 14. Februar findet zum zweiten Mal die Aktion ONE BILLION RISING statt. 2014 liegt der Schwerpunkt auf Gerechtigkeit (Justice). Initiiert wurde ONE BILLION RISING von Eve Ensler, amerikanische Feministin und Autorin der Vagina Monologe. TERRE DES FEMMES hat sich an der Aktion 2013 beteiligt und wird auch in diesem Jahr dabei sein, um tanzend gemeinsam gegen Gewalt an Mädchen und Frauen einzustehen. Mehr zu ONE BILLION RISING Nach Massenprotesten: Redcoon wird vom Werberat öffentlich gerügt Unsere Protestaktion gegen sexistische Werbung war erfolgreich: Nach zahlreichen Beschwerden aus der Bevölkerung hat der Deutsche Werberat die Firma Redcoon für ihre aktuelle Werbekampagne öffentlich gerügt. Auch nach Meinung des Werberates vermittelten die Werbemaßnahmen „den Eindruck, dass Frauen generell 'billig' und leicht verfügbar seien." Hier finden Sie die Stellungnahme des Deutschen Werberates und Hintergründe zur Protestaktion Fortbildungen und Aufklärungsarbeit an Berliner Schulen erfolgreich abgeschlossen Das Projekt „Mädchen und Frauen vor Zwangsverheiratung schützen - Bildungschancen verbessern: Qualifizierung von Lehrkräften" endete im Januar. Im Zeitraum von einem Jahr führten wir zehn Fortbildungen für Lehrkräfte, SchulsozialarbeiterInnen und MitarbeiterInnen von Behörden und Beratungsstellen zum Thema Zwangsheirat durch. Diese Fortbildungen wurden von der Kampagne „Mein Herz gehört mir" begleitet, in dessen Rahmen Workshops, Infostände sowie Aufklärungsarbeit an Berliner Schulen stattfanden. Hintergrund zum Projekt Unsere Surftipps für Sie featurette - Das feministische Bloggerinnen-Magazin bündelt jeden Tag aktuelle, spannende, deutschsprachige Blogeinträge, und stellt 2014 jede Woche eine Bloggerin vor. mutterseelenalleinerziehend - In diesem Blog berichtet die Autorin Maike von Wegen vom Alltag Alleinerziehender im Allgemeinen und Speziellen.   Unser Geschenktipp für Sie Buchkalender Planerin - Jetzt zum halben Preis Sie suchen noch einen Taschenkalender für 2014? Unseren Kalender Planerin erhalten Sie nun zum halben Preis. Zu jedem Monat gehört ein Porträt oder eine Geschichte, die mit TERRE DES FEMMES verbunden ist. Frauen, die sich für TERRE DES FEMMES stark machen, werden vorgestellt, z.B. die Ehrenamtlichen der Städtegruppe Augsburg. Gleich online bestellen Unser Buchtipp für Sie "Bei mir bist du schön..." Kritische Reflexionen über Konzepte von Schönheit und Körperlichkeit Dagmar Filter, Jana Reich (Hrsg.) Centaurus Verlag Freiburg 2012, 280 Seiten, 24,80 € "Schönheit" ist in unserer Gesellschaft ein fest verankertes Motiv, das über privaten als auch beruflichen Erfolg mitentscheiden kann. Dick, dünn, behaart, unbehaart, jung, alt, männlich, weiblich oder irgendwie dazwischen: Das Äußere wird normiert, reguliert und manipuliert. Viele Menschen unterziehen sich - scheinbar selbstbestimmt - freiwillig chirurgischen Eingriffen zur eigenen äußerlichen Optimierung. Dies erscheint schon fragwürdig, besonders problematisch aber sind die vielen Fälle, in denen intergeschlechtliche Menschen zu einer körpernormalisierenden Operation gezwungen werden. Dieser Band will für die Widersprüchlichkeit gesellschaftlicher Schönheitsnormen und -ideale sensibilisieren und Reflexionsprozesse anregen, um widerständige feministische Positionen zu schaffen. Weitere Buchtipps Impressum TERRE DES FEMMES e. V. Bundesgeschäftsstelle Brunnenstr. 128 13355 Berlin Telefon: 030-40504699-0 Telefax: 030-40504699-99 E-Mail: presse@frauenrechte.de Internet: www.frauenrechte.de Redaktion: Astrid Bracht Vertretungsberechtigter Vorstand: Irmingard Schewe-Gerigk (Vorsitzende), Christa Stolle (Geschäftsführender Vorstand), Irma Bergknecht, Ingrid Lee, Solveig Senft Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg / Registernummer: 30619 B Verantwortlich im Sinne § 5 TMG: Christa Stolle, Geschäftsführerin Haftungshinweis: Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung. Sie möchten diesen Newsletter nicht mehr erhalten? Hier können Sie sich abmelden: presse@frauenrechte.de
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Umweltinstitut München e.V.: Über 200.000 Menschen fordern Glyphosat-Verbot

Am vergangenen Dienstag hat das Umweltinstitut München beeindruckende 209.502 Unterschriften an Staatssekretär Dr. Robert Kloos aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium übergeben, um ein Verbot des giftigen Totalherbizids Glyphosat, dem Wirkstoff im Pflanzenvernichtungsmittel ‚Roundup‘ von Monsanto, zu fordern. Vielen Dank an alle, die an der Aktion teilgenommen und uns unterstützt haben! Ein herzliches Dankeschön auch an unsere Partner von "Rettet den Regenwald", die zusammen mit uns Unterschriften gesammelt haben. Auch der Bundesrat forderte am 8. November 2013 ein teilweises Glyphosatverbot und hielt die Regierung in Berlin dazu an, die Vorerntespritzung mit Glyphosat sowie den Einsatz im Haus- und Kleingartenbereich zu verbieten. Staatssekretär Kloos bezeichnete die Entscheidung des Bundesrates als "Bauchentscheidung", die jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehre. Wir sehen das - wie die Mehrheit der Ministerpräsidenten - anders und stützen uns dabei auf zahlreiche unabhängige Studien, die extreme negative Auswirkungen auf die Gesundheit und Umwelt belegen. Staatssekretär Dr. Robert Kloos versuchte bei der Übergabe die Sorgen der Verbraucher zu beschwichtigen, indem er darauf hinwies, dass im Bundesamt für Risikobewertung schließlich über 1500 Beamte und öffentliche Angestellte im Sinn der sie bezahlenden Steuerzahler tätig seien. Auf Nachfrage erklärte er, man habe ja auch aus den Skandalen um Schadstoffe wie Asbest, Atrazin usw. gelernt. Es fragt sich nur, was! Wir sind entsetzt, mit welcher Ignoranz die Sorgen der VerbraucherInnen von der neuen Bundesregierung vom Tisch gewischt werden. Wir wollen kein Gift in unserem täglichen Brot! Deshalb kämpfen wir weiterhin für ein Verbot des Ackergiftes und für eine nachhaltige, ökologische Landwirtschaft.Zur Pressemitteilung   Wenn Ihnen unser Newsletter gefällt: Empfehlen Sie uns weiter! Einfach auf "Weiterleiten" drücken oder übermitteln Sie Ihren Freunden und Bekannten folgenden Link: www.umweltinstitut.org/newsletter
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Sendesaal Bremen: Neujahrskonzerte, Jazz und viel klassische Klaviermusik im Januar 2014

Liebe Freunde des Sendesaales, wir hoffen, dass Sie gerade geruhsame Tage zwischen den Jahren erleben. Eine Zeit, die ja irgendwie Wochentage nicht wirklich kennt, sondern nur Feiertage. Trotzdem wollen wir Sie bekannt machen mit unserem Programm für den ersten Monat des Neuen Jahres. Das geht schon gleich am 3.1. los mit Clarinet News, einem Neujahrskonzert des Frielinghaus Esembles am 10.1. und setzt sich fulminant fort mit der Reihe Auf schwarzen und weißen Tasten (11., 15., 18.1.) und endet noch nicht einmal mit einem Konzert im Dunkeln mit Christian Tetzlaff am 30.1. Alles Weitere finden Sie weiter unten. Wir wünschen Ihnen einen guten Start in ein hoffentlich friedliches und erfolgreiches Jahr 2014. Bleiben Sie uns weiterhin gewogen. Wir versprechen alles zu tun, um Ihnen wieder interesaante Konzerterlebnisse in unserem wundervollen Saal zu ermöglichen. Es hat sich mittlerweile rumgesprochen, dass die Verweilqualität vor und nach den Konzerten im Sendesaal sich durch das öffentliche Restaurant Geerdes am Sendesaal sehr erhöht hat. Geben Sie sich die Zeit. Ein Besuch lohnt sich. Das Geerdes ist auch selbst zu erreichen unter www.geerdesamsendesaal.de Karten für sämtliche Veranstaltungen erhalten Sie außer über unsere website www.sendesaal-bremen.de an der Abendkasse oder als telefonische Vorbestellung unter 0421-33005767 (AB). Für Feedback und Information besuchen Sie uns gern auch auf unserer facebook Seite. Inhalt 03.01. und 05.01. Clarinet News: Sing, Sing, Sing - Surprise 10.01. Neujahrskonzert: Frielinghaus Ensemble 11.01. Auf schwarzen und weissen Tasten I: Amir Tebenikhin (RU) 15.01. Auf schwarzen und weissen Tasten II: Andrei Korobeinikov (RU) 18.01. Auf schwarzen und weissen Tasten III: Nino Gvetadze (GE) 19.01. Fjarill 23.01. Yuri Honing Acoustic Quartet (Niederlande) 30.01. konzert im dunkeln: Christian Tetzlaff 31.01. Neue Musik für Violoncello: Matthias Lorenz 03.01. und 05.01. Clarinet News: Sing, Sing, Sing - Surprise Freitag, 03. Januar 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 18 Euro und Matinee am Sonntag, 05. Januar 2014 | 11:00 Uhr | Tickets 18 Euro Ermäßigungen jeweils nur für Schüler und Studenten bis 30 Jahre an der Abendkasse 11 Euro Das unterhaltsame Neujahrskonzert des Ensembles Clarinet News hat mittlerweile im Sendesaal Bremen Tradition. Nach restlos ausverkauftem Haus im letzten Jahr, gibt es dieses zum 10-jährigen Jubiläum der Norddeutschen Klarinettentage nicht nur im Doppelpack, sondern hier hat auch das Publikum die Qual der Wahl: Stimmen Sie auf www.klarinettentage.com für ihr persönliches Highlight aus den großartigen Konzerten der letzten Jahre. Aus den Werken mit den meisten Stimmen wird das Ensemble ein stimmungsvolles Konzert kreieren. Wie immer wird der Abend von Marco Thomas charmant moderiert und wie immer haben Clarinet News auch noch die ein oder andere Überraschung in petto. Auf welche Reise also Sie das Ensemble auch schicken werden, eins steht jetzt schon fest: Clarinet News ist Freude am Spiel und somit Unterhaltung im besten Sinne! 10.01. Neujahrskonzert: Frielinghaus Ensemble Freitag, 10. Januar 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 14 Euro) Neujahrskonzert mit dem Ensemble des Amaryllis Quartett Primarius Gustav Frielinghaus und Streichquintetten von Wolfgang Amadeus Mozart, Anton Bruckner und Felix Mendelssohn-Bartholdy. Gustav Frielinghaus, Violine Simon Kluth, Violine Simone Jandl, Viola Alejandro Regueira-Caumel, Viola Jakob Stepp, Violoncello Das Frielinghaus Ensemble vereint international ausgezeichnete Kammermusiker, Solisten und Orchestermusiker, die aus Hamburg, Hannover, Berlin, Wien und Madrid zusammen kommen. Als Primarius des Amaryllis Quartetts spielt Gustav Frielinghaus regelmäßig in allen großen Konzertsälen und auf vielen bedeutenden Festivals in Europa und weltweit. Dazu zählten in der zurückliegenden Saison Auftritte in der Hamburger Laeiszhalle, im Wiener Musikverein, im Teatro della Pergola Firenze, im Gran Teatro La Fenice di Venezia, in der Dai-ichi Seimei Hall Tokio sowie bei den Schwetzinger Festsspielen, dem Schleswig-Holstein Musik Festival und dem Heidelberger Frühling. Nun kommt er mit befreundeten Musikern nach Bremen in den Sendesaal, wo er bereits mehrere CDs aufgenommen hat. Seine CD „White“ erhielt 2012 den ECHO Klassik Preis als beste Kammermusikeinspielung des Jahres. Im Neujahrskonzert können die Zuhörer neben den melodiösen und virtuosen Einfällen Mendelssohns erleben, dass Mozart seine opernhafte Kommunikation und Dramaturgie auch in der Kammermusik auslebt und dass Bruckner neben großartigen Symphonien auch wunderbare Kammermusik geschrieben hat. 11.01. Auf schwarzen und weissen Tasten I: Amir Tebenikhin (RU) Samstag, 11. Januar 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 25 Euro (ermäßigt 15 Euro) Nach den drei hochkarätigen und restlos ausverkauften Konzerten im Januar 2013 präsentieren Radio Bremen und der Sendesaal Bremen auch zu Beginn des Jahres 2014 wieder das beliebte Klavierfestival Auf schwarzen und weißen Tasten. Den Auftakt macht der kasachische Pianist Amir Tebenikhin mit einem rein romantischem Programm mit Werken von Robert und Clara Schumann, Johannes Brahms und Franz Liszt. Amir Tebenikhin, Piano Amir Tebenikhin wurde 1977 in Moskau geboren. Er begann als Sechsjähriger mit dem Klavierstudium bei seinem Vater Wladimir Tebenikhin, einem Schüler des legendären Pianisten Lew Oborin. Bei Janija Aubakirowa und Michail Balabitchev setzte er seine Ausbildung am Baiseitowa Musik College in Almaty (Kasachstan) fort. Von 1996 bis 2002 studierte er bei Michail Voskressensky am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau. Von 2004 bis 2012 war er Student in der Meisterklasse von Karl-Heinz Kämmerling an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. 2012 beendete er sein Studium mit dem Konzertexamen. Mit seinem außergewöhnlichen Talent machte der junge Pianist bereits bei zahlreichen Wettbewerben als Preisträger auf sich aufmerksam. Sein Sieg beim „Vianna da Motta“ Wettbewerb in Portugal öffnete ihm die Türen zur Carnegie Hall in New York, zur Wigmore Hall in London und zum Salle Pleyel in Paris. Es folgten weitere Auszeichnungen bei bedeutenden Wettbewerben. 2010 gab der Pianist im ausverkauften Amphi-Saal in Dortmund sein von der Kritik hoch gelobtes Debüt beim Klavier-Festival Ruhr. Er konzertiert regelmäßig in zahlreichen Ländern Europas, in Lateinamerika, Japan, Zentralasien und den USA und spielt mit vielen internationalen Orchestern u.a. mit dem Orchestre National de Belgique, dem Gulbenkian Symphony Orchestra, dem European Union Youth Orchestra unter Vladimir Ashkenazy, den Moskauer Virtuosen unter Wladimir Spivakov, dem Wiener Kammerorchester, dem Scottish National Symphony Orchestra unter Alexander Lazarev, dem Sendai Symphony Orchestra und vielen anderen. Als Kulturbotschafter seines Heimatlandes Kasachstan gibt er zahlreiche Konzerte anlässlich wichtiger Veranstaltungen im In- und Ausland, so gastierte er u. a. im Mai 2013 im Wiener Konzerthaus. Im April 2011 gewann Amir Tebenikhin den erstmals vergebenen „Deutschen Pianistenpreis“ in Frankfurt am Main. Amir Tebenikhin's zahlreiche Rundfunk und CD-Aufnahmen (u.a. bei Naxos, Classical Records, Cypres Label, K&K Verlagsanstalt) sorgen für Begeisterung in der Musikwelt. Große Anerkennung erhielt er für die 2011 erschienene Aufnahme mit Werken von Debussy beim Label Genuin und für die Prokofiev-CD bei PIANOClassics. 15.01. Auf schwarzen und weissen Tasten II: Andrei Korobeinikov (RU) Mittwoch, 15. Januar 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 25 Euro (ermäßigt 15 Euro) Das zweite Konzert der Klaviereihe Auf schwarzen und weissen Tasten präsentiert den russischen Pianisten Andrei Korobeinikov mit Werken von Ludwig van Beethoven, Franz Schubert, Sergej Rachmaninow und Dmitri Schostakowitsch. Andrei Korobeinokov, Piano Der 1986 geborene Pianist Andrei Korobeinikov konzertierte bereits auf den großen Bühnen der Welt und gewann zahlreiche Preise, darunter Klavierwettbewerbe in Los Angeles, Enschede, Moskau und Sankt Petersburg. Mit 19 Jahren schloss er sein Studium am Moskauer Konservatorium mit Auszeichnung ab. Daraufhin erhielt er ein Stipendium von G. & J. Simmonds und setzte seine Studien am Royal College of Music in London bei Vanessa Latarche fort. Im Jahr 2006 sprang Andrei Korobeinikov für den erkrankten Ivo Pogorelich in Frankreich beim Festival “La Roque d’Anthéron” ein, woraufhin er zur “Folle Journée” in Nantes, Tokio und Rio de Janeiro eingeladen wurde. 2007 beeindruckte er Publikum und Presse in London mit dem zweiten Klavierkonzert von Sergej Rachmaninow unter der Leitung von Vladimir Ashkenazy. Zahlreiche Konzerteinladungen führten ihn anschließend durch ganz Europa, darunter zum Festival de Radio France nach Montpellier, erneut zum Festival “La Roque d’Anthéron“, ins Auditorium du Louvre nach Paris und in die Londoner Wigmore Hall. Kammermusikpartner Andrei Korobeinikovs sind Boris Berezovsky, Alexander Kniazev, Dmitri Makhtin, Henri Demarquette, Johannes Moser und Vadim Repin. 2008 spielte Andrei Korobeinikov eine CD mit Werken von Skrjabin für Mirare/Harmonia Mundi ein, die mit dem Diapason d’Or und dem Diapason de la Découverte des Magazins “Monde de la Musique” ausgezeichnet wurde. Mit dem Lahti Symphony Orchestra hat er unter der Leitung von Okko Kamu beide Konzerte von Schostakowitsch aufgenommen. Andrei Korobeinikov gastierte bereits in Paris mit dem Orchestre National de France und solistisch im Louvre, im Théâtre des Champs-Elysées mit dem Ensemble orchestral de Paris unter Thierry Fischer, außerdem in Köln, beim Winter-Festival in Gstaad sowie in Tokyo in der Suntory Hall, mit dem Philharmonia Orchestra unter Vladimir Ashkenazy in Paris, mit dem NDR Sinfonieorchester unter Matthias Foremny in Hamburg und dem Budapest Festival Orchestra unter Antoni Wit. Daneben gab er Soloabende in Paris, im Konzerthaus Berlin, dem Echternach Festival und in der Tonhalle Zürich. Der vielseitig begabte Andrei Korobeinikov hat siebzehnjährig ein Jurastudium an der European University Moskau abgeschlossen und komponiert außerdem neben seiner regen Konzerttätigkeit auch noch. 18.01. Auf schwarzen und weissen Tasten III: Nino Gvetadze (GE) Samstag, 18. Januar 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 25 Euro (ermäßigt 15 Euro) Am dritten und letzten Abend der Klavierreihe Auf weißen und schwarzen Tasten wird die georgische Pianistin Nino Gvetadze zum ersten Mal in Bremen auftreten, mit Werken von Robert Schumann, Franz Schubert, Franz Liszt, Manuel de Falla und von Modest Mussorgsky "Bilder einer Ausstellung". Nino Gvetadze, Klavier Die 1981 geborene georgische Pianistin Nino Gvetadze gewann den zweiten Preis, den Pressepreis und den Publikumspreis beim Internationalen Franz Liszt Klavierwettbewerb 2008 und erhielt 2010 den prestigeträchtigen Borletti-Buitoni Trust Preis. Sie studierte am Tbilisi Konservatorium bei Veronika Tumanishvili, Nodar Gabunia und Nana Khubutia, dann am königlichen Konservatorium in Den Haag bei Paul Komen und am Konservatorium in Amsterdam bei Jan Wijn. Während ihrer Studien erhielt sie eine Förderung der Elisabeth Leonskaja Stiftung sowie neben weiteren Preisen, den ersten Preis und Sonderpreise beim YPF Klavierwettbewerb in Holland. Nino Gvetadze trat schon im Alter von sechs Jahren erstmals mit Orchestern auf. Sie spielte zusammen mit den niederländischen Radio und Kammerphilharmonieorchestern, dem Residentie Orkest Den Haag, dem Brabants Orkest, der Rheinischen Philharmonie und der Seoul Philharmonic mit Dirigenten wie Yannick Nézet-Séguin, Michel Plasson, Michel Tabachnik, Markus Poschner, Martin Sieghart und John Axelrod. Ihre zahlreichen internationalen Auftritte umfassen Solorecitale in Bayreuth auf dem Konzertflügel von Franz Liszt, in Hannover beim Zyklus Pro Musica Preisträger am Klavier, in Toulouse beim Festival des Jacobins, beim Luzerner Klavierfestival im November 2012, eine Tour mit dem Mahler Chamber Orchester und David Afkham durch Italien in Oktober 2011 und eine Tour durch China und Korea im Juli 2010. Andere Festivalauftritte erfolgten beim Young Euro Classic Festival in Berlin mit der Georgischen Sinfonietta. Zusammen mit Jean-Yves Thibaudet trat Nino Gvetadze beim Spoleto Festival auf und spielte Solorezitale und Kammermusik auf dem Grachtenfestival in Amsterdam. Für das Label Orchid Classics nahm Nino Gvetadze 2011 unter dem Titel „Widmung“ eine CD mit Klavierwerken von Franz Liszt auf. In Zusammenhang mit dieser Produktion entstand auch eine Video-Animation des Schubert-Liedes „Gretchen am Spinnrade“ in Liszts Klavierfassung. Darüber hinaus hat die Pianistin sämtliche Klavierstücke von Modest Mussorgsky (Brilliant Classics) und die kompletten Préludes von Sergei Rachmaninow für die CD aufgenommen (Et´Cetera). Auf ihrem aktuellen Album spielt Nino Gvetadze beide Bände der Préludes von Claude Debussy. 19.01. Fjarill Sonntag, 19. Januar 2014 | 18:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 14 Euro) Das schwedisch-südafrikanische Duo Fjarill kommt zum dritten Mal in den Sendesaal. Es präsentiert sein neues Album "Tiden" (Zeit) Aino Löwenmark - voc, Piano Hanmari Spiegel - voc, Violine Die beiden Musikerinnen von Fjarill sind wie verschiedene Pole. Die eine ein Wirbelwind. „Ich bin ein bisschen wie Pippi Langstrumpf“, sagt sie von sich selbst. Die andere: besonnen, ruhiger. Wenn sie Geige spielt, kann man sich dem Zauber nur schwer entziehen. Doch wenn die schwedische Pianistin und Sängerin Aino Löwenmark und die südafrikanische Geigerin Hanmari Spiegel als Duo Fjarill auf der Bühne stehen, sind sie, trotz oder gerade wegen ihrer Unterschiedlichkeit, musikalisch eins. Ihre Musik ist Folklore, Pop, Weltmusik – enthält auch Klassik und Jazz und, wenn man den charmanten und augenzwinkernden Moderationen im Konzert glaubt, manchmal sogar ein bisschen Speed Metal. Die beiden Schmetterlinge – so die deutsche Bedeutung des Bandnamens – singen in ihren Muttersprachen: Schwedisch und Afrikaans. Die Musik von Fjarill in drei Worten? Tiefgründig, fröhlich-melancholisch und lebendig. 23.01. Yuri Honing Acoustic Quartet (Niederlande) Donnerstag, 23. Januar 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 14 Euro) Die kraftvolle akustische Band des holländischen Saxophonisten Yuri Honing kommt nach dem Erfolg im letzten Jahr zum zweiten Mal in den Sendesaal. Yuri Honing - saxophones Wolfert Brederode - piano Gulli Gudmundsson - double bass Joost Lijbaart - drums Im Mai 2012 erhielt Yuri Honing im Amsterdamer Bimhuis den prestigeträchtigsten Jazzpreis, den man in Holland bekommen kann, den VPRO/Boy Edgar Preis. In der Jurybegründung dazu heißt es: "Yuri Honing ist gesegnet mit großem Talent und handwerklichem Können. Er geht seinem Beruf sehr kreativ und einfallsreich auf eine bahnbrechende und grenzüberschreitende Weise nach. Er ist im besten Sinne ein Urheber, der Ideen realisiert hat, die ihr Eigenleben entwickelt haben, die kopiert wurden und ihrerseits wieder zum Ausgangspunkt für neue Traditionen wurden. Er ist ein ausgewiesener Gegner der Kategorisierungen von Musik. Er hat sich nie einem bestimmten Stil oder einer musikalischen Bewegung verpflichtet gefühlt. Er war immer neugierig mit unterschiedlichsten Musikern zusammenzuarbeiten etwa aus der Arabischen Musik, Pop, Klassik oder Ballett. Und dennoch ist Jazz immer sein hauptsächlicher Bezugspunkt  geblieben. Yuri Honing versteht es, seine künstlerischen Ambitionen überzeugend zu realisieren und beweist Ausdauer und kulturelles Unternehmertum." Und das schreibt die Presse über Yuri Honing One of the most creative, fearless and alert saxophonists of the moment - The Times From note one you know that saxophonist Honing has ‘got it’ and that tone can cut through your soul! - The Independent Consistently thoughtful and definitively swinging Honing has it all - The Guardian Honing and his men have the estimable advantage of freshness, a clear musical identity and talent to burn, allied to a truly unusual degree of eloquence - Jazzwise A hell of a saxophone player! - Herald Tribune 30.01. konzert im dunkeln: Christian Tetzlaff Donnerstag, 30. Januar 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 25 Euro (ermäßigt 15 Euro) Gern gesehener Gast: der Ausnahmegeiger Christian Tetzlaff wird bei seinem Soloprogramm mit Bach Sonaten und Partiten diesmal unsichtbar sein.... Christian Tetzlaff - Violine solo Programm: BACH, J.S.: Partita für Violine solo Nr. 2 d-Moll BWV 1004 BACH, J.S.: Sonate für Violine solo Nr. 3 C-Dur BWV 1005 Der weltweit gefeierte Hamburger Ausnahmegeiger hat sich schon vielen Herausforderungen gestellt. Einer bisher noch nicht: ein Solokonzert in vollkommener Dunkelheit zu spielen. Christian Tetzlaff ist häufiger und gern gesehener Gast im Sendesaal. Seine Konzerte, ob mit Lars Vogt oder dem Tetzlaff Quartett, sind immer wieder Erlebnisse äußerster künstlerischer Intensität und Intimität. Man darf gespannt sein, wie er mit seinen Bachinterpretationen die Finsternis musikalisch erleuchten wird.... Für seine Einspielung der Bach Partiten und Sonaten bekam Tetzlaff 2007 den ECHO Klassik Award. Foto: Giorgia Bertazzi       31.01. Neue Musik für Violoncello: Matthias Lorenz Freitag, 31. Januar 2014 | 20:00 Uhr | Tickets 15 Euro (ermäßigt 10 Euro) Zu Gast im Sendesaal ist der Dresdner Kammermusiker und Cellist Matthias Lorenz. Er spielt Solo-Werke von Jörg Herchet (*1943), Jörg Birkenkötter (*1963), Ernst Helmuth Flammer (*1949) und Paul-Heinz Dittrich (*1930). Matthias Lorenz , Violoncello Matthias Lorenz wurde 1964 in Bensheim an der Bergstraße geboren, wo er auch seine Kindheit und Jugend verbrachte. Nach dem Zivildienst in der Nähe von Gießen nahm er 1986 sein Cellostudium in Frankfurt/Main bei Prof. Gerhard Mantel auf. Bereits vor Studienbeginn war die Entscheidung gefallen, den Schwerpunkt auf zeitgenössische Musik zu legen. Obwohl es einen solchen Studienschwerpunkt nicht gab, ließ er sich in den Freiräumen, die die Studienordnung bot, realisieren. Kurse unter Anderem bei Wolfgang Boettcher und Siegfried Palm ergänzten die cellistische Ausbildung. Zudem bedeutet für Matthias Lorenz die Beschäftigung mit Musikwissenschaft stets auch eine wichtige Unterstützung des Cellospielens. Seit dem Studienende ist er als freischaffender Cellist tätig, hauptsächlich mit zeitgenössischer Musik. Neben die E-Musik - zu der mittlerweile auch Musik mit Live-Elektronik zu rechnen ist - treten dabei immer wieder andere Genres. Randbereiche der Rock- und Popmusik (zusammen mit Albrecht Kunze und Can-Mitglied Irmin Schmidt), Bühnenmusiken (u.a. für das Frankfurter Ballett), Improvisierte Musik. Zu seinem solistischen Spiel sind im Laufe der Zeit zunächst das elole-Klaviertrio, dann auch das ensemble courage hinzugekommen. Hinweise zum Abonnement: Sie erhalten diesen Newsletter unter der E-Mail Adresse wielandvonhodenberg@web.de.
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Auch dies zu Weihnachten: >> Bescherung der besonders zynischen Art

Verdi rügt Amazon 600 Kündigungen zu Weihnachten Erstellt 24.12.2013 Online-Versandhändler Amazon hat kurz vor Weihnachten 600 Beschäftigten gekündigt. Foto: dpa Was für ein „Geschenk“: Während viele Menschen von Amazon heiß ersehnte Pakete erhalten, gibt es für mindestens 600 Beschäftigte des Onlinehändlers Kündigungen zu Weihnachten. Wer betroffen ist, muss das Betriebsgelände sofort verlassen. Drucken per Mail Brieselang. Die Gewerkschaft Verdi hat Kündigungen von Mitarbeitern des Amazon-Logistikzentrum in Brieselang (Havelland) bei Berlin kritisiert. Der Internet-Versandhändler habe am Montag mindestens 600 befristet Beschäftigte einbestellt, ihnen die Kündigung ausgesprochen und das sofortige Verlassen des Betriebsgeländes verlangt, teilte Verdi am Dienstag mit. Das Zentrum in Brieselang war erst im November eröffnet worden. „Amazon zeigt wieder einmal sein wahres Gesicht“, sagte Verdi-Vorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger. „Nachdem sie mit Höchstleistungen unter Druck das Vorweihnachtsgeschäft abgewickelt haben, werden die befristet Beschäftigten jetzt - ausgerechnet einen Tag vor Heiligabend - Knall auf Fall vor die Tür gesetzt.“ Der US-Konzern verweigere seinen Mitarbeitern nicht nur den Schutz eines Tarifvertrages, „sondern versucht gleichzeitig, in Deutschland eine Wildwest-Kultur des Heuerns und Feuerns zu etablieren“, bemerkte Nutzenberger. In den Amazon-Versandzentren Leipzig, Bad Hersfeld und Graben hatten in der vergangenen Woche Beschäftigte für den Abschluss eines Tarifvertrages gestreikt, den das Unternehmen nicht will. http://www.ksta.de/wirtschaft/-verdi-r uegt-amazon-600-kuendigungen-zu-weihnachten,1 5187248,25725908.html
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presse@frauenrechte.de: >> TERRE DES FEMMES - Newsletter

Das Jahr 2013 neigt sich dem Ende zu und wir blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Unterstützt von vielen Aktiven konnten wir mit kleineren und größeren Aktionen, Veranstaltungen und viel Aufklärungsarbeit zur Stärkung der Rechte von Mädchen und Frauen beitragen. So wehte dieses Jahr zum 13. Mal in Deutschland aber auch weltweit am 25. November die Fahne „frei leben - ohne Gewalt". Wir bedanken uns herzlich bei allen, die sich in diesem Jahr aktiv für ein selbstbestimmtes und gewaltfreies Leben von Mädchen und Frauen eingesetzt haben und wünschen erholsame Feiertage! Ihr TERRE DES FEMMES-Team   Inhalt EU-Projekt CHANGE: Christa Stolle besuchte die englische Partnerorganisation und die MultiplikatorInnen (CHANGE Agents) Debatte zur Prostitution bei TERRE DES FEMMES Impressionen des Filmfestes FrauenWelten 2013 Unterschriftenaktion "Vergewaltigung - Schluss mit der Straflosigkeit" Rückblick Fahnenaktion 2013 Weihnachtsaktion: Stärken Sie unsere Stimme für Mädchen- und Frauenrechte Unser Surftipp Unser Geschenktipp Unser Buchtipp Impressum   EU-Projekt CHANGE: Christa Stolle besuchte die englische Partnerorganisation und die MultiplikatorInnen (CHANGE Agents) TERRE DES FEMMES setzt sich innerhalb des EU-Projektes CHANGE für die Abschaffung von Genitalverstümmelung in Deutschland, Europa und Afrika ein. In London, Amsterdam, Stockholm und Hamburg werden über 50 CHANGE MultiplikatorInnen, sogenannten CHANGE Agents, geschult und für ihre Aktionen gegen Genitalverstümmelung vorbereitet. Für den Austausch mit unserer Partnerorganisation FORWARD UK reiste TERRE DES FEMMES-Geschäftsführerin Christa Stolle im Dezember 2013 nach London und nahm dort an einem ganztägigen Training für CHANGE Agents teil. Weiterlesen   Debatte zur Prostitution bei TERRE DES FEMMES In den letzten Wochen wurde im Verein heftig zu Prostitution debattiert. Auslöser waren der Appell der EMMA zur Abschaffung der Prostitution und der Auftritt von unserer Vorstandsvorsitzenden Irmingard Schewe-Gerigk bei der Sendung „Menschen bei Maischberger" zur Frage: Kann man Prostitution verbieten? Informationen zur Debatte und das Statement des TERRE DES FEMMES-Vorstands haben wir für Sie auf unserer Internetseite zusammengestellt. Zum Statement   Impressionen des Filmfestes FrauenWelten 2013 Das diesjährige Filmfest FrauenWelten war wieder ein voller Erfolg: Mit einem vielfältigen Programm zum Thema Frauenrechte, cineastischen Höhepunkten und internationalen Gästen. Den Rückblick in Bild und Text rund ums Filmfest, aber auch zum Thementag Zwangs- und Armutsprostitution, steht nun auf der Filmfestseite bei dem Menüpunkt Filmfest 2013 unter Rückblick bereit. Bericht und Fotos   Unterschriftenaktion "Vergewaltigung - Schluss mit der Straflosigkeit" Zum 25. November starteten wir die Unterschriftenaktion "Vergewaltigung - Schluss mit der Straflosigkeit". Kaum ein Verbrechen in Deutschland wird so selten bestraft wie eine Vergewaltigung - obwohl es eine der häufigsten Formen von Gewalt an Frauen ist. Ein Grund liegt in den gravierenden Lücken des Gesetzes zu Vergewaltigung (§177 StGB). Wir fordern mit der Unterschriftenaktion, dass diese Gesetzeslücken geschlossen werden. Bereits mehr als 4.000 Menschen haben unterzeichnet. Gleich online unterschreiben und an andere weiterleiten   Rückblick Fahnenaktion 2013 Am 25. November, dem Internationalen Aktionstag „NEIN zu Gewalt an Frauen", wehten auch dieses Jahr wieder tausende Fahnen mit dem Motto „frei leben - ohne Gewalt" in vielen Sprachen und an vielen Orten in Deutschland und der Welt. Zum dreizehnten Mal vereinte die Fahnenaktion Parteien, Hochschulen, Einzelpersonen und die TERRE DES FEMMES-Städtegruppen und Aktiven, in ihrem Bestreben, die weltweite Gewalt gegen Mädchen und Frauen ins Bewusstsein der Menschen zu rücken. Wir danken allen für ihr Engagement! Weiterlesen Weihnachtsaktion: Stärken Sie unsere Stimme für Mädchen- und Frauenrechte Wie viel Unrecht bleibt im Verborgenen, weil niemand darüber spricht? Zwangsheiraten, sexualisierte Gewalt, weibliche Genitalverstümmelung oder Zwangsprostitution sind Frauenrechtsverletzungen, die tagtäglich stattfinden und oft tot geschwiegen werden. Aber wir schweigen nicht. Wir ergreifen die Stimme für Betroffene. Helfen Sie uns dabei mit Ihrer Spende! Gleich online spenden Unser Surftipp für Sie amightygirl.com - weltgrößte Zusammenstellung von Büchern, Spielzeug und Filmen für gewitzte, selbstsichere und mutige Mädchen   Unsere Geschenktipps für Sie Buchkalender Planerin Lassen Sie sich inspirieren von den außergewöhnlichen Frauen, die die Planerin Ihnen vorstellt. Zu jedem Monat gehört ein Porträt oder eine Geschichte, die mit TERRE DES FEMMES verbunden ist. Frauen, die sich für TERRE DES FEMMES stark machen, werden vorgestellt, z.B. die Ehrenamtlichen der Städtegruppe Augsburg oder die langjährig Aktiven, die 2013 für ihr Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurden. Gleich online bestellen   Unser Buchtipp für Sie Die bewegte Frau. Feministische Perspektiven auf historische und aktuelle GleichberechtigungsprozesseKatrin Pittius / Kathleen Kollewe / Eva Fuchslocher / Anja Bargfrede (Hrsg.)Westfälisches Dampfboot, Münster 2013, 178 Seiten, 19,90 € Ist die Frauenbewegung in Deutschland noch aktuell, oder aktueller denn je? Braucht sie, oder hat sie bereits ein neues Gesicht? Der Band „Die bewegte Frau - Feministische Perspektiven auf historische und aktuelle Gleichberechtigungsprozesse", unternimmt eine Standortbestimmung der deutschen Frauenbewegung von verschiedenen Seiten und Disziplinen. Rechtsanwältin Dr. Esma Çakir-Ceylan beleuchtet Entstehung und aktuellen Stand der türkischen Frauenbewegung. Politologin Kollewe erforscht die Errungenschaften der Frauenbewegung für Politikerinnenkarrieren und kommt zu dem Schluss: Da geht noch was! Das findet auch Dr. Annette Anton in ihrem provokanten Beitrag „Mädchen für alles" und stellt weiblicher Selbstausbeutung und scheinbar freiwilligem Karriereverzicht Handwerkszeug und Orientierungshilfen für mehr Selbstverantwortung gegenüber. Zugänglich geschrieben, zeigen die Beiträge dieses Bandes, dass die Frage des Quo Vadis an die „bewegte Frau" nicht nur eine vielschichtige ist, sondern auch unterhaltsam und nach wie vor sehr spannend sein kann. Fazit: Festlesen! Weitere Buchtipps Impressum TERRE DES FEMMES e. V.BundesgeschäftsstelleBrunnenstr. 12813355 BerlinTelefon: 030-40504699-0Telefax: 030-40504699-99E-Mail: presse@frauenrechte.deInternet: www.frauenrechte.de Redaktion: Astrid BrachtVertretungsberechtigter Vorstand: Irmingard Schewe-Gerigk (Vorsitzende), Christa Stolle (Geschäftsführender Vorstand), Irma Bergknecht, Ingrid Lee, Solveig Senft Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg / Registernummer: 30619 BVerantwortlich im Sinne § 5 TMG: Christa Stolle, GeschäftsführerinHaftungshinweis: Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung.
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yasni 21.12.13  +  

Sendesaal Bremen: Musikalische Kleinigkeiten zur Weihnachtszeit

Nach all den rabenschwarzen Nachrichten der letzten Tage braucht der Mensch bei schöner und abwechslungsreicher Musik Entspannung und ein Stück inneren Frieden. Kunst, Musik und Poesie können und sollen dazu beitragen, die aufwühlenden und tragischen Ereignisse besser zu verarbeiten ohne sie zu verdrängen, dabei Ruhe zu finden und - besonders wichtig! - neue Kräfte zu sammeln. (Eig. Anmerk.)   Hier jetzt der Sendesaal-Newsletter:   Liebe Freunde des Sendesaales, Weihnachten steht vor der Tür. Sollten Sie für Ihre Lieben oder auch sich selbst nach einem musikalischen Geschenk suchen, dann möchten wir Ihnen auch in diesem Fall den Sendesaal nahe legen: ob als Ticket-Gutschein, als Aufnahme oder aber in Form einer Mitgliedschaft. So machen Sie nicht nur eine Freude, sondern helfen dem Verein auch dabei, weiterhin tolle Konzerte in den Sendesaal zu bringen. Wir wünschen Ihnen eine unbeschwerte Adventszeit! Bleiben Sie uns gewogen. Und etwas umsonst haben wir auch zu bieten: Noch in den nächsten fast 6 Monaten können Sie bei arte-live.web die Aufzeichnung des fantastischen Eröffnungskonzertes unseres musicadia Festivals für Alte Musik nachsehen, die zwischenzeitlich sogar auf Platz 1 der meistgesehenen Klassikvideos stand. Es spielte das Boston Early Music Festival Orchestra und es sangen u.a. Philippe Jaroussky und Karina Gauvin die Oper Niobe von Agostino Steffani. Lassen Sie sich das nicht entgehen! Folgen Sie einfach dem link oben oder dem auf unserer homepage. Und das - wie gesagt - gibt's ganz umsonst. Für das aktuelle Konzertprogramm besuchen Sie wie immer www.sendesaal-bremen.de Karten für sämtliche Veranstaltungen erhalten Sie außer über unsere website www.sendesaal-bremen.de an der Abendkasse oder als telefonische Vorbestellung unter 0421-33005767 (AB). Besuchen Sie auch unsere Seiten www.bremenradiohallrecords.de Inhalt Die neusten CD’s mit Aufnahmen vom Sendesaal erschienen auf bremen radio hall records Ticket-Gutscheine zu Weihnachten Eine Mitgliedschaft unter dem Weihnachtsbaum Die neusten CD’s mit Aufnahmen vom Sendesaal erschienen auf bremen radio hall records CD’s aus dem Sendesaal – bremen radio hall records Der Sendesaal Bremen hat im Sommer 2012 sein eigenes Label »bremen radio hall records« gegründet. Ob als hochauflösende Downloads bei www.eclassical.com oder im Shop auf www.bremenradiohallrecords.de – hier finden Sie die ersten musikalischen Schmankerl direkt aus dem Sendesaal oder vielleicht sogar direkt von dem Konzert, das Sie selbst besucht haben. Wie immer akustische Highlights! brh CD1304 Schubert – Beethoven – Chopin – Berg – Brahms Magdalena Müllerperth, Klavier Franz Schubert: Sonate für Klavier A-Dur op. 120 D 664 Ludwig van Beethoven: Sonate für Klavier c-Moll op. 13 ›Pathétique« Frédéric Chopin: Ballade Nr. 1 g-Moll op. 23 Alban Berg: Sonate für Klavier h-Moll op. 1 Johannes Brahms: Variationen über ein Thema von Paganini op. 35 Livemitschnitt vom 24. November 2012 aus dem Sendesaal Bremen in der Konzertreihe »Saltarello«. brh CD1303 Musica Globus Live Milos Valent, Jan Rokyta & Solamente Naturali   Eine Symbiose aus Kompositionen von Georg Philipp Telemann sowie Liedern und Tänzen aus Slovakien, Mäh­ren und England, gespielt nach barocken Manuskripten. Zum vielfältigen Instrumentarium zählen neben Streich­instru­men­ten und Cem­balo auch Zlobcoky, Zymbal, Hirtenflöten, Fujara und Percussion. Livemitschnitt vom 4. Juli 2012 aus dem Sendesaal Bremen vom Festival »Harmonien der Welt«. brh CD1302 Mozart – Debussy – Haydn – Schubert Atsuko Seki, Klavier Wolfgang Amadeus Mozart: 12 Variationen über »Ah, vous dirai-je, maman« für Klavier C-Dur KV 265; Rondo für Klavier D-Dur KV 485 Claude Debussy: Suite bergamasque. Für Klavier Joseph Haydn: Sonate für Klavier G-Dur Hob. XVI:40 Franz Schubert: 3 Klavierstücke D 946 FLAC + MP3 bei eClassical (Download)Hörbeispiele brh CD1301 CLARIMONIA@twilight Ensemble Clarimonia Klarinettenmusik des Fin de siècle Bernhard Kösling / Jochen Seggelke / Ekkehard Sauer Klarinetten und Bassetthorn Werke von Arthur Adams, Jacques-Louis Battmann, Arthur Bird, Frederic Flexington-Harker, César Franck, J. Frank Frysinger, Julius Fucík, Joseph Friedrich Hummel, Walter Russel Johnston, Frantisek Kmoch, Karel Komzak II, Georges Meister. brh CD1201 Ruzicka – Otte Sophie-Mayuko Vetter Peter Ruzicka: Fünf Szenen für Klavier (2009); Parergon (6 Skizzen zu Hölderlin). Für Klavier (2006/2007) Hans Otte: Stundenbuch Heft 1 und 2 (1991-1998), aus: 48 Stücke für Klavier zu 2 Handen in 4 Heften. Auftragswerk von Radio Bremen 1996 Sophie-Mayuko Vetter, Klavier Livemitschnitt vom 12. Mai 2012 vom Festival »Nova – Sendesaal Bremen«. Ticket-Gutscheine zu Weihnachten   Konzerte verschenken Mit einem Ticket-Gutschein verschenken Sie nicht nur ein herausragendes musikalisches Erlebnis, sondern einfach auch einen tollen Abend. Dabei können Sie sich aussuchen, ob der Beschenkte zu einem ganz bestimmten Konzert geladen sein soll oder ob Sie ihm die Möglichkeit über einen Betrag geben, den er frei bei der Vielzahl der Konzerte einlösen kann. Gegen 3,- Euro Bearbeitungsgebühr und Vorkasse senden wir Ihnen gerne einen Gutschein ganz nach Ihren Wünschen zu. Bestellen Sie einen Gutschein mit Angabe von Rechnungsadresse, Summe oder Konzert sowie Versandadresse über info@sendesaal-bremen.de.  
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