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> Liebe Freunde der erotischen Fotokunst,
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> hier ist es also: Mein neues Buch „Rosenrot“. Wochen der harten Arbeit an dem Buch liegen nun hinter mir, eigentlich müsste ich das ja kennen und wissen wie es ist denkt ihr sicher- ist ja nicht mein erstes Buch. Aber es ist auch hier wie im Leben, ich ging lange damit schwanger, jede Geburt verläuft anders und jedes Kind bekommt seinen eigenen Charakter – auch wenn es immer „mein Baby“ bleiben wird.
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> Ich zeige euch in meinem neuen Fotobuch ausschließlich analoge Arbeiten von mir, aus den Jahren von 1995 bis 2007. Denn bis 2007 hab ich nur analog gearbeitet. Für mich stellt das neue Buch praktisch einen Abschluss in meinem Leben und meiner analogen Arbeit dar.
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> Die analogen Arbeiten haben meiner Meinung nach einen anderen Charme als die Digitalfotografie von heute. Sie sind wärmer und gehen tiefer. Anmerken möchte ich an dieser Stelle noch, dass manche Bilder sehr grobkörnig in der Auflösung sind. Diese habe ich mit meinem damaligen Lieblingsfilm ASA 3200 aufgenommen. Erst 2002 habe ich eben aus diesem Grund auf einen ASA 400 Film gewechselt.
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> Ich habe übrigens bis ins Jahr 2000 mit Kleinbildkamera fotografriert, und zwar mit einer Nikon F3. Ab 2000 arbeitete ich dann mit einer Pentax 645N.
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> Meine Bilder erscheinen in einer Auflage von höchstens fünf Stück pro Motiv, ab dem Jahr 2002 gab es sogar nur eine dreifach Auflage, in der Größe 50cm x 70cm (also Papierformat) und 120cm x 160cm.
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> Ich bin bekannt für meine Guerilliashootings, das heißt ich gehe mit den Modells an öffentliche Orte, wir machen Fotos - und sind dann weg. Ich war mit einer der ersten Fotografen, die an solchen öffentlichen Plätzen Shootings machten. Auch in diesem Buch seht ihr viele Bilder, die bei eben solchen Aktionen in der Öffentlichkeit aufgenommen wurden. Aber nicht nur. Einige entstanden in verschiedenen Hotels in Hamburg, einige auch in Rothenburg ob der Tauber und wieder viele andere Aufnahmen auch bei den Modells zuhause. Ihr seht Fotos die in im Hotel Krasnapolsky in Amsterdam produziert wurden, in meinem alten Studio in Berlin-Friedrichshain, oder auch bei mir in der Wohnung in Berlin-Charlottenburg. Natürlich auch in der Berliner U-Bahn, im Kleistparkin Berlin, einem Schlafwagenabteil im ICE und aus einer Werkstatt in Berlin- Charlottenburg.
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> „Trimalchio“ stellt nicht nur in seiner „Farblichkeit“ eine Ausnahme zu den anderen Fotos dar. Es wurde auch im Studio von Kapital Dachs, Helmuth Biess produziert. Ein Modell von mir, Sandy , organisierte damals sehr viel und arbeitete daran mit - als Modell und meine Assistenz. „Trimalchio Salvation“ ist zudem meine größte Arbeit mit den Maßen 180cm x 285 cm.
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> Besonders erwähnen möchte ich an dieser Stelle noch Tamara H. Sie war Assistentin, Schülerin und auch Modell von mir, hat viele Projekte in den Jahren 2002 bis 2004 zusammen mit mir geplant und produziert. Bei einigen der Fotos stand auch sie selbst hinter der Kamera. Außerdem ist Tamara als Modell auf den meisten Bildern in diesem Fotoband zu sehen.
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> Oft werde ich gefragt, woher ich die Ideen habe zu den Fotos. Nun - die Idee zu den Fotos entstanden immer in der Zusammenarbeit mit den Modells. Da spielte unter anderem die jeweilige Persönlichkeit mit hinein. Bei größer angelegten Projekten war zwar der jeweilige Rahmen vorgegeben, aber die Frauen konnten selbst mitentschieden, wie weit sie gehen möchten- und wie sie sich zeigen möchten.
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> Aber jetzt genug der Worte, ich wünsche viel Spaß beim Blättern!
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> Berlin im November 2009
> Uwe Kempen
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